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DE1226701B - Schaltschloss fuer elektrische Selbstschalter, insbesondere fuer Fehlerstrom-Schutzschalter - Google Patents

Schaltschloss fuer elektrische Selbstschalter, insbesondere fuer Fehlerstrom-Schutzschalter

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Publication number
DE1226701B
DE1226701B DESCH29317A DESC029317A DE1226701B DE 1226701 B DE1226701 B DE 1226701B DE SCH29317 A DESCH29317 A DE SCH29317A DE SC029317 A DESC029317 A DE SC029317A DE 1226701 B DE1226701 B DE 1226701B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch lock
circuit breakers
pawl
spring
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29317A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1840850U (de
Inventor
Dipl-Ing Gerd Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schutzapparate Paris & Co
Original Assignee
Schutzapparate Paris & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schutzapparate Paris & Co filed Critical Schutzapparate Paris & Co
Priority to DE19616609039 priority Critical patent/DE6609039U/de
Priority to DESCH29317A priority patent/DE1226701B/de
Priority to AT103962A priority patent/AT247950B/de
Priority to FR888076A priority patent/FR1382056A/fr
Publication of DE1226701B publication Critical patent/DE1226701B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Schaltschloß für elektrische Selbstschalter, insbesondere für Fehlerstrom-.Schutzschalter Die Erfindung betrifft ein Schaltschloß für elektrische Selbstschalter, insbesondere für Fehlerstrom-Schutzschalter, mit einer in der Einschaltstellung durch ein Kniehebelsystem gesicherten Stellung, das bei der Entriegelung mittels eines elektromagnetischen Auslösers unter der Wirkung des entriegelbaren, aus einer federbelasteten Klinke bestehenden Kraftspeichers in die Ausschaltstellung gelangt. Bei der Einschaltung eines solchen Schaltschlosses wird das aus mehreren Gliedern bestehende Kniehebelsystem in eine übertotpunktlage gebracht, bei der Ausschaltung schlägt eine unter Federkraft stehende Klinke einen der Gelenkpunkte des Kniehebelsystems aus der Totpunktlage heraus. Hierbei muß die Kraft der die Klinke belastenden Feder größer sein als die Kraft, die den Gelenkpunkt in seiner übertotpunktlage hält. Die Kraft zum Entriegeln der Klinke ist, abgesehen von Hebelübersetzungen, um den Faktor des Reibungskoeffizienten kleiner und wird von einem elektromagnetischen Auslöser aufgebracht, dessen Magnetanker etwa doppelt so lang ist wie der die Klinke betätigende Arm, so daß ein verhältnismäßig großer Arbeitshub und eine entsprechend große elektrische Leistung am Auslöser erforderlich sind. Dieser Kraft zum Entriegeln der Klinke bestimmt bei vorgegebenen Baumaßen des als Beispiel gewählten Fehlerstrom-Schutzschalters die Empfindlichkeit desselben bzw. bei vorgegebener Empfindlichkeit die Baumaße, da diese Kraft über einen von einem Summenstromwandler gesteuerten elektromagnetischen Auslöser aufgebracht wird, die beide entsprechend dimensioniert sein müssen.
  • In einer bereits vorgeschlagenen Anordnung wirkt die vom elektromagnetischen Auslöser zum Entriegeln aufgebrachte Kraft auf eine drehbare Klinke. Zur sicheren Entriegelung muß sich die Klinke um einen gewissen Winkelgrad drehen. Hierdurch ist auch die Hebelübersetzung zwischen dem Magnetanker und dem die Klinke betätigenden Arm festgelegt. Eine Vergrößerung der Hebelübersetzung ist aus Gründen der beschränkten Raumverhältnisse des Schalters und auch wegen des Einflusses der Lage des Schalters nicht möglich.
  • Es wurde, um mit kleineren Auslöseenergien auskommen zu können, vorgeschlagen, einen vom elektromagnetischen Auslöser beeinflußten, mittig gelagerten Auslösehebel auf eine einen Einschaltstößel verrastende Klinke einwirken zu lassen und dabei die Anordnung des Lagerpunktes des Auslösehebels und von Lager- und Angriffspunkt eines auf diesen einwirkenden federnden Gliedes so zu wählen, daß diese Punkte annähernd auf einer Geraden liegen, so daß der an der Verklinkungsstelle zwischen einem Auslöseorgan und dem Auslösehebel auftretende Druck klein ist, die zur Auslösung des Schutzschalters zur Verfügung stehende Energie jedoch mit zunehmendem Drehwinkel des Auslösehebels stark anwächst. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Auslösezeit des Schalters verhältnismäßig lang wird und daß die Anordnung viel Raum beansprucht.
  • Erfindungsgemäß wird die zum Entriegeln des Kraftspeichers vom elektromagnetischen Auslöser aufzubringende Kraft dadurch wesentlich verringert, daß zwischen dem entriegelbaren, auf das Kniehebelsystem wirkenden Kraftspeicher und dem elektromagnetischen Auslöser mehrere federbelastete Klinken mit in Richtung auf den elektromagnetischen Auslöser kleinerem Übersetzungsverhältnis als 1 nacheinander geschaltet sind, von welchen die eine die andere auslöst. Um im wesentlichen nur Reibungskräfte für die Verklinkung anzuwenden, stehen weiterhin die miteinander verklinkten Hebel der federbelasteten Klinken jeweils senkrecht aufeinander. Der Magnetanker des elektromagnetischen Auslösers erhält vorteilhaft zum Magnetpol hin einen kleineren Hebelarm als in Richtung auf die Klinke. Insbesondere befinden sich die Hebelarme des Magnetankers im unbelasteten Zustand im Gleichgewicht. Ferner sind sämtliche Klinken so angeordnet, daß sie bei der Einschaltung des Schalters selbsttätig in die Verriegelungsstellung gebracht werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Fehlerstrom-Schutzschalter mit Schaltschloß und Auslösevorrichtung im Einschaltzustand, F i g. 2 eine Draufsicht wie F i g. 1, jedoch im Ausschaltzustand, F i g. 3 eine Teilzeichnung in Richtung des Pfeiles I der F i g. 1, F i g. 4 eine kinematische Darstellung der Kräfte an dem Kniehebelsystem und an den Klinken.
  • Der Fehlerstrom-Schutzschalter nach F i g. 1 bis 3 enthält einen Schiebeschalter, .dessen längsbewegliches Schaltglied 1 vier Strombrücken 2, 3, 4,'5 für' die Schaltung der Netzphasen R, S, T, MP und"eine weitere im Prüfstromkreis P-P liegende Strombrücke 6 besitzt. An den Klemmen U, V, W, M, ist das Verbrauchergerät angeschlossen. Eine Druckfeder 7 drückt -das Schaltglied 1 gegen das aus drei Gelenkgliedern 8, 9, 10 bestehende Kniehebelsystem. Das Gelenkglied 8 ist mit der von Hand bedienbaren Drehachse 11 verbunden, während das Gelenkglied 10 mit ;dem Schaltglied 1 in ,gelenkiger Verbindung steht. - .._ Zur Auslösung des Schalters dient ein elektromagnetischer Auslöser 12, dessen Magnetanker 13- im Drehpunkt 14 drehbeweglich gelagert ist. Der längere Hebelarm des Magnetankers 13 drückt unter - der Wirkung der Zugfeder 15 gegen die Nase 16 einer um die Achse 17 drehbaren Klinke 18, die durch eine Zugfeder 19 belastet ist. Die Klinke 18 arbeitet über einen von der Zugfeder 20 belasteten Winkelhebel 21 mit der als Schlagglied wirkenden Klinke 22 zusummen. Letztere trägt einen Nocken 23 und wird von der Zugfeder 24 belastet. -Zieht der elektromagnetische Auslöser 12 den Magnetanker 13 infolge eines im Verbrauchergerät auftretenden Fehlerstromes oder eines den Fehlerstrom ersetzenden Prüfstromes an (F i g. 2), so kommt die Klinke 18 von dem Magnetanker 13 frei und dreht sich zusammen mit dem Winkelhebel 21 um einen gewissen Betrag, wobei auch die Klinke 22 Berit= riegelt wird. Infolgedessen schlägt .der Nocken 23 der Klinke 22 gegen ein Gelenk des Kniehebelsystems und knickt letzteres aus. Das bewegliche Schaltglied 1 gelangt dadurch unter .dem Druck der Druckfeder 7 in die Ausschaltstellung.
  • Nachfolgend soll an Hand der schematischen Darstellung nach F i g. 4 gezeigt -werden, wie das erfindungsgemäße :Schaltschloß :die vom elektromagnetischen Auslöser aufzubringende Kraft verkleinert. Der Linienzug A B C D stellt die Einschaltstellung es Kniehebelsystems mit den Gelenkgliedern 8, 9, 10 (F i g. 1) dar. Die Gelenkpunkte B und C befinden sich in Übertotpunktlage und werden von der Kraft Q in -dieser Lage gehalten. Die Kraft P wird außer von,Q :auch von vier geometrischen Lage der Gelenkglieder 8, 9, 10, insbesondere von der übertotpunktlage des Gelenkpunktes C gegenüber der Verbindungslinie der Gelenkpunkte B und D bestimmt. Sie wird so groß gewählt, daß das Kniehebelsystem erschütterungssicher bleibt und soll als konstant vorausgesetzt werden.
  • Die Kraft P1 des Hebelarmes EF der Klinke 22 muß um einen Sicherheitsfaktor k1 größer sein als P; damit bei Auslösung der Punkt C sicher in die Knickstellung gebracht wird. Es ist :also Pl=kl P.
  • Die für die Auslösung der Klinke 22 notwendige Abzugskraft P2 bei F an dem Hebel F G H wird durch den an dieser Stelle gültigen Reibungskoeffizienten ,u1 und das Hebelübersetzungsverhältnis EI-EF = ü1 bestimmt, so daß P2 = ü1. @1. P1 = ü1. g1. k1. P wird.
  • Da der Winkelhebel 21 gleiche HebelarmeF@G = .GH besitzt, wird die gleiche Kraft P2 auch im Punkt H benötigt. Der Hebelarm GK der Klinke 18 greift bei H an. Die Kraft an der Stelle H muß um einen Sicherheitsfaktor k2 größer sein als P2, so daß sich unter Berücksichtigung des Hebelübersetzungsverhältnisses ü2 = GH: GK eine Kraft P3 ergibt. Hierbei ist P3 = ü2 , k2 , p2 = Ü2- ü1 -1U1 , k1 , k2 -p-Die Abzugskraft P4 am Hebelarm M K bei K des Magnetankers 13 wird _ _ p4 - ß2 . P3 - ü1 . ü2 . y1 -1U2 . k1 . k2 . p und damit die am Hebelarm L.M des Magnetkerns 13 notwendige Anzugskraft PS unter Berücksichti= gung des Hebelübersetzungsverhältnisses Durch .das - Übersetzungsverhältnis 1:ü3 wird der benötigte Ankerabstand S auf den ü3-fachen Wert verkleinert. Mit der Verringerung des Luftspaltes S zwischen :dem Magnetanker 13 und dem Kern des magnetischen Auslösers 12 nimmt die Zugkraft des Elektromagneten exponential zu, so daß :die benötigte Anzugskraft des elektromagnetischen Auslösers PM und damit auch die für die erforderliche Erregung notwendige elektrische Leistung etwa um ü32 kleinerwird. Es ergibt sich somit für die Anzugskraft am Magnetanker 3.3 PM = ül'ü2'ü3'.1U1-ß2-kl'k2-p.-Die Verlängerung des Auslöseafmes verlangt bei gleichbleibendem Auslöseweg nur eine lineare Vergrößerung der Auslösekraft. Damit resultiert ein Gewinn an Zugkraft des elektromagnetischen Auslösers 12, was eine größere Empfindlichkeit des Schalters zur Folge hat. Andererseits kann, falls die Empfindlichkeit nicht gesteigert werden soll, die Auslösung mit geringerer elektrischer Leistung erfolgen. Hierdurch können beispielsweise die Abmessungen des Summenstromwandlers und damit auch des Schutzschalters verkleinert werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltschloß für elektrische Selbstschalter; insbesondere für Fehlerstrom-Schutzschalter, mit einer in der Einschaltstellung .durch ;ein Kniehebelsystem gesicherten Stellung, das bei der Entriegelung mittels eines elektromagnetischen Auslösers unter der Wirkung eines entriegelbaren, aus einer federbelasteten Klinke bestehenden Kraftspeichers in die Ausschaltstellung gelangt, d a -durch gekennzeichnet, daß zwischen dem entriegelbaren, auf das Kniehebelsystem wirkenden Kraftspeicher (Zugfeder 24) und dem elektromagnetischen Auslöser (12) mehrere-federbelastete Klinken (22, 18) mit in Richtung auf den elektromagnetischen Auslöser kleinerem Übersetzungsverhältnis als 1 nacheinander geschaltet sind, von welchen die eine die andere auslöst.
  2. 2. Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verklinkten Hebel der federbelasteten Klinke jeweils senkrecht aufeinanderstehen.
  3. 3. Schaltschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker (13) des elektromagnetischen Auslösers (12) einen kleineren Hebelarm zum Magnetpol als zur Klinke (18) aufweist.
  4. 4. Schaltschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hebelarme des Magnetankers (13) im unbelasteten Zustand im Gleichgewicht befinden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 971476; deutsche Auslegeschrift Nr.1099 623; schweizerische Patentschrift Nr. 308 367; belgische Patentschrift Nr. 521215.
DESCH29317A 1961-03-01 1961-03-01 Schaltschloss fuer elektrische Selbstschalter, insbesondere fuer Fehlerstrom-Schutzschalter Pending DE1226701B (de)

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DE19616609039 DE6609039U (de) 1961-03-01 1961-03-01 Schaltschloss fuer elektrische und mechanische schalter.
DESCH29317A DE1226701B (de) 1961-03-01 1961-03-01 Schaltschloss fuer elektrische Selbstschalter, insbesondere fuer Fehlerstrom-Schutzschalter
AT103962A AT247950B (de) 1961-03-01 1962-02-08 Schaltschloß für elektrische und mechanische Schalter
FR888076A FR1382056A (fr) 1961-03-01 1962-02-14 Serrure de déclenchement pour les disjoncteurs

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DE (2) DE1226701B (de)
FR (1) FR1382056A (de)

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Also Published As

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AT247950B (de) 1966-07-11
DE6609039U (de) 1972-01-27
FR1382056A (fr) 1964-12-18

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