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DE1226226B - Abgleichbarer zweiteiliger magnetischer Schalenkern, insbesondere Ferritkern in Kleinst-bauweise fuer Geraete der Nachrichtentechnik - Google Patents

Abgleichbarer zweiteiliger magnetischer Schalenkern, insbesondere Ferritkern in Kleinst-bauweise fuer Geraete der Nachrichtentechnik

Info

Publication number
DE1226226B
DE1226226B DET20794A DET0020794A DE1226226B DE 1226226 B DE1226226 B DE 1226226B DE T20794 A DET20794 A DE T20794A DE T0020794 A DET0020794 A DE T0020794A DE 1226226 B DE1226226 B DE 1226226B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
concentric
telecommunications equipment
mandrel
matchable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20794A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Spindler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET20794A priority Critical patent/DE1226226B/de
Publication of DE1226226B publication Critical patent/DE1226226B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/043Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Abgleichbarer zweiteiliger magnetischer Schalenkern, insbesondere Ferritkern in Kleinstbauweise für Geräte der Nachrichtentechnik Die Erfindung betrifft einen abgleichbaren zweiteiligen magnetischen Schalenkern, bei dem der Induktivitätsabgleich durch Verdrehen der beiden Kernhälften gegeneinander um eine zu den kreiszylindrischen Schalenteilen konzentrische Drehachse erfolgt, insbesondere Ferritkern in Kleinstbauweise für Geräte der Nachrichtentechnik, mit im wesentlichen konzentrisch angeordneten Mittelbutzen, deren den Luftspalt begrenzende Stirnflächen parallel zueinander und jeweils in einer zur magnetischen Flußrichtung senkrechten Ebene liegen.
  • Es ist bekannt, die Induktivität eines Schalenkernes durch einen veränderbaren magnetischen Nebenschluß zum magnetischen Widerstand des Luftspaltes zu beeinflussen, beispielsweise mittels eines beweglichen magnetischen Abgleichelementes (Stift, Schraube u. dgl.).
  • Es ist ferner bekannt, die den Luftspalt eines Schalenkernes unmittelbar begrenzenden Flächen durch Abschrägen oder Abstufen so zu gestalten, daß sich eine ungleiche Luftspaltbreite ergibt, deren Mittelwert durch Verdrehen der Kernteile gegeneinander verändert wird.
  • Diese beiden vorgenannten, bekannten Abgleichverfahren sind bei Anwendung auf sehr kleine, beispielsweise ein Kernvolumen von unter 0,2 cm3 besitzende Kerne, die im Zuge der ständig fortschreitenden Subminiaturisierung immer mehr an Bedeutung gewinnen, und bei normalen Ansprüchen an die Funktion des Abgleichs in herstellungstechnischer und wirtschaftlicher Beziehung ungünstig.
  • Beim erstgenannten Verfahren besteht die Schwierigkeit, daß das Abgleichelement und die zu seiner Bewegung erforderlichen mechanischen Teile nicht beliebig verkleinert werden können, wenn ihre Funktionsfähigkeit gewährleistet bleiben soll.
  • Beim zweitgenannten Verfahren besteht ein Nachteil darin, daß die den Luftspalt begrenzenden, in verschiedenen Ebenen oder geneigt zueinander angeordneten Kernflächen, deren Abstand bei Subminiaturkernen gewöhnlich nur wenige hundertstel Millimeter beträgt, eine Schleifpräzision verlangen, die wirtschaftlich nicht mehr tragbar ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß es zwangläufig einen Einstellbereich gibt, innerhalb dessen der Magnetfluß durch den Luftspalt auf sehr kleine übertrittsflächen begrenzt ist und deshalb in den angrenzenden Kernteilen zu einer lokalen Flußkonzentration mit erhöhten Hystereseverlusten und erhöhter Klirrspannung führt. Nachteilig ist ferner, daß der in seiner Breite profilierte Luftspalt an seiner engsten Stelle bedeutend schmaler sein muß, als es bei einem sonst gleichwertigen Spulenkern mit gleichbleibender Luftspaltbreite der Fall wäre, also eine noch größere Schleifpräzision erfordert.
  • Diese mit den bekannten Abgleichverfahren verbundenen Schwierigkeiten und Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß jeder der beiden Mittelbutzen einen aus der Hälfte einer konzentrisch zur Kernschale angeordneten Kreisfläche und einem unmittelbar angrenzenden Kreissegment kleinerer Fläche zusammengesetzten Querschnitt sowie eine konzentrische durchgehende Bohrung aufweist und daß die beiden Schalenkernhälften mittels eines durch die konzentrischen Bohrungen geführten Dorns zentriert sind.
  • Es ist zwar auch ein abgleichbarer magnetischer Schalenkern bekannt, der aus zwei ovalen, gegeneinander verdrehbaren Halbschalen mit zur Kernachse symmetrisch angeordneten kreisrunden oder ovalen Butzen besteht. Bei diesem Kern erstreckt sich die erreichbare Veränderung der Induktivität zwangläufig auf einen Drehwinkel von nur 90°. Außerdem decken sich - abgesehen von einer einzigen Stellung - die Außenränder der Halbschalen nicht, und es entsteht ein störendes äußeres Streufeld. Dieser Nachteil vArd beim Kern nach der Erfindung mit seinen zylindrischen, sich in allen Abgleichstellungen deckenden Kernschalen vermieden. Der Drehwinkelbereich beträgt beim Kern nach der Erfindung 180°, wodurch gegenüber dem bekannten Schalenkern mit einem Drehwinkelbereich von nur 90° eine feinfühligere und stabilere Induktivitätseinstellung ermöglicht wird.
  • Beim erfindungsgemäßen Kern kann die erforderliche Formgebung oder Anordnung der für den Abgleich wirksamen Kernteile bereits durch das Herstellungswerkzeug (Presswerkzeug) des Spulenkernes erfolgen, wobei durch die besondere Formgebung oder Anordnung erreicht wird, daß die Funktion des Abgleichs von einem zusätzlichen Abgleichelement oder zusätzlichen Arbeitsgängen und damit von deren Präzision völlig unabhängig ist und daher bis zu extrem kleinen Bauformen praktisch beherrschbar ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden -an Hand 'eines in den F i g. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen teilweise im Querschnitt, teilweise in Ansicht dargestellten, erfindungsgemäß ausgebildeten zweiteiligen Ferrit-Schalenkern, der beispielsweise für Filterspulen der Nachrichtentechnik verwendet werden kann. 1 und 2 sind die beiden gleichartigen Halbschalen. 3 ist der Spulenkörper, der die nicht dargestellte Spulenwicldung trägt. 4 und 4' sind die beiden Mittelbutzen, deren parallele, ebene Stirnflächen den Luftspalt 5 bilden, der senkrecht vom Magnetfluß durchdrungen wird. Die Butzen besitzen den in F i g. 2 gezeigten Querschnitt, der einerseits durch einen Halbkreis und andererseits durch einen flachen Kreisbogen mit einem größeren Krümmungsradius als der Radius des Halbkreises begrenzt ist und eine kreisförmige Bohrung 6 aufweist, deren Mittelpunkt mit dem des Halbkreises zusammenfällt. Die Zentrierung der beiden Halbschalen 1 und 2 erfolgt durch einen von den Bohrungen 6 aufgenommenen Dorn 6', der Bestandteile eines quadratischen thermoplastischen Isolierstoffkörpers ist, der zur Halterung des Kernes dient.
  • Eine über den Dorn 6' gesteckte Federscheibe 8 übt nach thermischer Verformung des überstehenden Dornendes einen Anpreßdruck auf beide Halbschalen aus und ermöglicht hierdurch eine sichere Einstellung des erwünschten Abgleichwertes. Die vom zylindrischen Schalenkern nicht ausgefüllten Ecken des quadratischen Halterungskörpers 7 nehmen je einen Lötstift 9 zur Festlegung der Spulenenden auf, wobei diese Lötstifte gleichzeitig auch zur Befestigung des Halterungskörpers in einer gedruckten Schaltung dienen können.
  • Der Abgleich erfolgt durch Verdrehen der Halbschalen gegeneinander um die Achse 6'. Hierbei ändert sich die übertrittsfläche des Magnetflusses zwischen den beiden Butzen 5 und 4' kontinuierlich zwischen einem in F i g. 3 a gestrichelt dargestellten Maximalwert und einem in F i g. 3 b gezeigten Minimalwert, ohne daß es dabei zu einer magnetisch nachteiligen Flußkonzentration innerhalb eines extrem kleinen restlichen Flächenzwickels kommen kann. In gleicher Weise ändert sich die Induktivität des Spulenkernes innerhalb eines Verdrehungswinkels von 180° zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert, während gleichzeitig die Breite des Luftspaltes beim Abgleich unverändert bleibt.
  • Nach erfolgtem Abgleich wird der Schalenkern an der von außen zugänglichen Trennfuge zwischen den beiden Halbschalen durch Betupfen mit einem geeigneten Kleber, beispielsweise einem Epoxydharzkleber, mechanisch stabilisiert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Abgleichbarer zweiteiliger magnetischer Schalenkern, bei dem der Induktivitätsabgleich durch Verdrehen der beiden Kernhälften gegeneinander um eine zu den kreiszylindrischen Schalenteilen konzentrischen Drehachse erfolgt, insbesondere Ferritkern in Kleinstbauweise für Geräte der Nachrichtentechnik, mit im wesentlichen konzentrisch angeordneten Mittelbutzen, deren den Luftspalt begrenzende Stirnflächen parallel zueinander und jeweils in einer zur magnetischen Flußrichtung senkrechten Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder derbeiden Mittelbutzen (4, 4') einen aus der Hälfte einer konzentrisch zur Kernschale angeordneten Kreisfläche und einem unmittelbar angrenzenden Kreissegment kleinerer Fläche zusammengesetzten Querschnitt sowie eine konzentrische durchgehende Bohrung (6) aufweist und daß die beiden Schalenkernhälften (1, 2) mittels eines durch die konzentrischen Bohrungen (6) geführten Dorns (6') zentriert sind.
  2. 2. Schalenkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (6') Bestandteil eines den Kern halternden Isolierstoffkörpers (7) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift St 6381 VIII c/21 g (bekanntgemacht am 12. 1. 1956); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1303 799; französische Patentschrift Nr. 910 271.
DET20794A 1961-09-20 1961-09-20 Abgleichbarer zweiteiliger magnetischer Schalenkern, insbesondere Ferritkern in Kleinst-bauweise fuer Geraete der Nachrichtentechnik Pending DE1226226B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2746567A1 (de) * 1977-10-17 1979-04-19 Siemens Ag Zentriervorrichtung fuer einen aus gegeneinander verdrehbaren schalenkernhaelften bestehenden schalenkern

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1303799U (de) * 1900-01-01
FR910271A (fr) * 1944-11-14 1946-06-03 Le Materiel Ondia Perfectionnements aux selfs à noyau en fer divisé

Patent Citations (2)

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