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DE1226135B - Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten - Google Patents

Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten

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Publication number
DE1226135B
DE1226135B DEI22314A DEI0022314A DE1226135B DE 1226135 B DE1226135 B DE 1226135B DE I22314 A DEI22314 A DE I22314A DE I0022314 A DEI0022314 A DE I0022314A DE 1226135 B DE1226135 B DE 1226135B
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DE
Germany
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beak
chords
load
rail vehicle
cheeks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI22314A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INTERCONTINENTALE OESTERREICHI
Original Assignee
INTERCONTINENTALE OESTERREICHI
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Filing date
Publication date
Application filed by INTERCONTINENTALE OESTERREICHI filed Critical INTERCONTINENTALE OESTERREICHI
Priority to DEI22314A priority Critical patent/DE1226135B/de
Publication of DE1226135B publication Critical patent/DE1226135B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/10Articulated vehicles
    • B61D3/14Articulated vehicles comprising running gear interconnected by load supports facilitating low-level load transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten Die Erfindung bezieht sich auf ein Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten, beispielsweise der Rotoren großer elektrischer Maschinen od. dgl., bei welchem die Last auf einer biegesteifen Konstruktion aufruht, welche ihrerseits mittels Schnabelträgern auf Drehgestellen gelagert ist. Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Art wird die Last in eine in sich biegesteife Wanne verladen, welche mit den auf den Drehgestellen abgestützten Schnabelträgern verbunden ist. Diese Konstruktion hat zahlreiche Nachteile. Zunächst entspricht das einfache Absetzen des Ladegutes in der biegesteifen Wanne in vielen Fällen nicht der Anforderung einer schonenden Lagerung des Ladegutes, und außerdem erweist sich die biegesteife Wanne häufig beim Be- bzw. Entladevorgang als Hindernis. Vor allem aber werden durch die biegesteife Wanne die Abmessungen des zum Transport nötigen Schienenfahrzeuges sowohl hinsichtlich der Länge als auch hinsichtlich der Breite vergrößert, obwohl mit Rücksicht auf das zulässige Ladeprofil bzw. die höchstzulässige Auswanderung im Gleisbogen die maximalen Abmessungen der zu transportierenden Lasten nicht über ein bestimmtes Maß hinausgehen dürfen. Ferner bildet die biegesteife Wanne ein erhebliches Totgewicht.
  • Es ist auch bereits eine Konstruktion bekanntgeworden, welche statt einer Wanne in dem zwischen den einander zugewandten Schnabelträgerenden liegenden Bereich Ober- und Untergurte aufweist, welche die Last käfigartig umgeben und die einander zugekehrten Enden der beiden Schnabelträger miteinander biegesteif verbinden. Der von den Ober- und Untergurten gebildete Käfig ist hierbei an seinen beiden Stirnenden gegebenenfalls über Gelenke mit den Schnabelträgern verbunden. Ein solcher Käfig ist zwar leichter als eine Wanne, jedoch muß auch hier die Auflagerung der Last auf dem Käfig erfolgen, wodurch sich eine ungünstige Biegebeanspruchung ergibt. Außerdem begrenzt der Käfig die Lastmaße, insbesondere in Fahrzeuglängsrichtung, so daß für längere Lasten ein längerer Käfig verwendet werden muß. Dadurch wird aber die Auswanderung im Gleisbogen größer. Zwar kann die Auswanderung durch die Gelenkverbindung zwischen den Schnabelträgern und dem Käfig vermindert werden, doch bedingt dies einen erheblichen konstruktiven Mehraufwand.
  • Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, die Nachteile der beschriebenen Konstruktionen zu vermeiden und geht dabei von dem eingangs genannten Schienenfahrzeug aus, bei dem Ober- und Untergurte des Mittelteils der biegesteifen Konstruktion die Last käfigartig umgeben. Erfindungsgemäß sind die Obergurte, vorzugsweise als eine Einheit, abnehmbar und vom gesamten Schienenfahrzeug trennbar, während die einander zugekehrten Enden der Schnabelträger je mit zwei seitlichen Wangen versehen sind, welche die Enden der Last bzw. in Fahrzeuglängsrichtung sich erstreckende Vorsprünge derselben (z. B. Wellenstummel) gabelartig umgreifen, so daß die Last in ihren zwischen den Wangen jedes Schnabelträgers liegenden Bereichen auf den Schnabelträgern gelagert, in dem zwischen den einander zugekehrten Schnabelträgerenden liegenden Bereich hingegen abstützungsfrei ist.
  • Eine solche Konstruktion bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Dadurch, daß die Last bzw. deren Vorsprünge in die zwischen den Wangen der Schnabelträgerenden liegenden freien Räume hineinragen können, wird die Gesamtlänge des Schienenfahrzeuges, welches zum Transport einer bestimmten Last notwendig ist, verkürzt, so daß sich eine geringere Auswanderung im Gleisbogen ergibt. Da die Auflager für die Last lediglich an den Schnabelträgern abgestützt sind, liegen auch die Lastauflagerpunkte näher an den Fahrzeugenden, so daß der Biegemomentverlauf der biegesteifen Konstruktion günstiger gestaltet wird. Die Gesamtkonstruktion kann daher leichter ausgebildet werden, was einerseits eine Materialersparnis und anderseits ein geringeres Totgewicht mit sich bringt. Dies hat einen geringeren Achsdruck und ein geringeres Anhängegewicht des Schienenfahrzeuges zur Folge, so daß schwere Lasten transportiert werden können, ohne den maximal zulässigen Achsdruck zu überschreiten. Gegenüber den bekannten Konstruktionen ergibt sich beim Transport der gleichen Last eine wesentliche Schonung des Oberbaues.
  • Die Maßnahme, die Last nur in den jeweils zwischen den beiden Wangen jedes Schnabelträgers liegenden Räumen aufzulagern, kommt in vielen Fällen dem versandfertigen Zustand des Ladegutes entgegen. Dies ist insbesondere bei Rotoren großer elektrischer Maschinen der Fall, bei welchen die Vorsprünge von den Wellenstummeln dieser Rotoren gebildet werden. Bei der Erfindung entfällt jegliche Abstützung am eigentlichen Rotorkörper, wodurch dieser den beim Transport unvermeidlich auftretenden Erschütterungen (z. B. durch Schienenstöße od. dgl.) weniger stark unterworfen ist.
  • Mitunter weisen die zu transportierenden Lasten, insbesondere die Rotoren großer elektrischer Maschinen, sehr große Abmessungen quer zur Fahrzeuglängsrichtung auf, welche oft das normal zulässige Ladeprofil voll ausnutzen bzw. es sogar bis zu einem gewissen Grad . überschreiten. Derartige Rotoren konnten mit den bisher bekannten Konstruktionen nicht transportiert werden, da diese Rotoren in die starre Wanne bzw. den starren Käfig nicht mehr abgesenkt werden konnten. Dadurch"daß nunmehr gemäß der Erfindung die an den Wangen der Schnabelträger anliegenden Obergurte, -die vorzugsweise als eine aus allen Obergurten gebildete starre Einheit ausgebildet sind, abnehmbar und vom Schienenfahrzeug trennbarsind, wird die Ver- bzw. Entladung auch derartig-großer Rotoren od. dgl. leicht möglich. Es kann nämlich der zwischen den Ober- und den Untergurten liegende Raum für das Ladegut herangezogen werden, so daß sich eine bessere Ausnutzung des Ladeprofils ergibt. Vor allem aber braucht wegen der abnehmbaren Obergurte die Last beim Ver- und Entladevorgang nicht mehr so hoch angehoben zu werden. Bisher mußte die Last nämlich über die Obergurte hinaus angehoben und hierauf in den Käfig abgesenkt werden. Durch die Erfindung ist die Last lediglich über die Ebene der Untergurte anzuheben, was eine wesentliche Ersparnis an Energie und Arbeitszeit darstellt, weil solche schweren Lasten nur langsam und mit großem Energieaufwand gehoben werden können. Aus dem Vorteil der geringeren Anhebestrecke der Last folgt der weitere wesentliche Vorteil, daß nunmehr eine eventuell vorhandene Oberleitung den Ver- bzw. Entladevorgang nicht mehr behindert, so daß auch eine hieraus sich ergebende Gefahrenquelle vermieden wird. Zwar ist es möglich, die Fahrdrahtspannung abschnittweise auszuschalten, doch behindert dies wiederum den übrigen Verschubverkehr usw. Beim Ver- bzw. Entladen braucht somit auf die Oberleitung kaum Rücksicht genommen zu werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Last in auf den Wangen der Schnabelträger aufruhende, insbesondere V-förmige, Bügel eingehängt, welche gegebenenfalls Lagerschalen zur Aufnahme von Wellenstummeln der Last aufweisen. Diese Maßnahme bringt den Vorteil, daß durch die Bügel eine leichtere Anpassung der Auflager an die Lastgegebenenheiten erzielt werden kann. Die Bügel können z. B. austauschbar ausgebildet sein, um verschiedenen Abmaßen der Wellenstummel od. dgl. Rechnung zu tragen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Bügel auf den Wangen der Schnabelträger in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar anzuordnen, so daß verschiedenen Längenabmessungen der zu transportierenden Last entsprochen werden kann. Weiter bringt diese Art der Lastabstützung den Vorteil, daß eine laststeife Bodenverbindung ' der beiden Wangen jedes Schnabelträgers entfallen kann, welche erforderlich wäre, wenn die Last nicht auf den Bügeln, sondern auf Bodenplatten der Schnabelträger aufgelagert wäre.
  • Zweckmäßig werden im Rahmen der Erfindung die einander zugekehrten Stirnflächen der Wangen der beiden Schnabelträger in an sich bekannter Weise mit Drucklagern versehen, an welchen die Stirnenden der Obergurte anliegen, wobei die Obergurte in dieser Lage durch Verriegelungen mit den Wangen und vorzugsweise auch mit den Untergurten gehalten werden. Dadurch kann die Abnehmbarkeit der Obergurte mit einem geringen technischen Aufwand verwirklicht werden, wobei dennoch im Fahrbetrieb eine sichere Verbindung der Obergurte mit den Wangen bzw. gegebenenfalls auch mit den Untergurten gegeben ist. Erfindungsgemäß können die Verriegelungen der Obergurte mit den Wangen von nach oben offenen Nuten an den oberen Deckflächen der Wangen bzw. der Bügel, gebildet werden, wobei die Nuten sich in Längsrichtung des Fährzeuges erstrecken und an den Obergurten angeordnete Bolzen od. dgl. auf.L nehmen, so daß die Obergurte nach oben abnehmbar. sind. Als Verriegelungen der Obergurte mit den Untergurten können auch Streben Verwendung finden; welche nur im Bereiche der Enden der Obergurte bzW: Untergurte vorgesehen sind, während der mittlere; zwischen Ober- und Untergurten liegende Raum frei gehalten ist. Dadurch wird dem Umstand Rechnung getragen, daß die Rotoren großer elektrischer MäT schirren mit quer zur Achsrichtung häufig sehr große Abmessungen in den von den Streben freigelassenen Raum auskragen können. Dadurch kann das Ladeprofil weitgehend ausgenutzt werden, ohne es für die Verbindung zwischen den Ober- und Untergurten einzuschränken.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Obergurte durch ein den Laderaum überdeckendes Fachwerk starr miteinander verbunden werden, wobei zweckmäßig die Obergurte und das Fachwerk von Rohren gebildet werden. Dadurch ergibt sich eine steife überdachung des Laderaumes; welche einerseits die Steifigkeit der gesamten, auf den Drehgestellen aufruhenden Tragkonstruktion vergrößert und anderseits zur Abdeckung des Laderaumes, z. B. durch eine Plane od. dgl., herangezogen werden kann. Dadurch liegt diese Plane nicht mehr unmittel= bar auf dem zu transportierenden Gut auf, was für besonders berührungsempfindliche Lasten von Vorteil ist.
  • Die Untergurte können mit den Schnabelträgern starr verbunden sein. Diese Verbindung braucht nicht so steif ausgebildet zu sein, daß sie das gesamte Lastgewicht beim Be- bzw. Entladevorgang, also bei abgenommenen Obergurten, tragen kann, da es ja ohne weiteres möglich ist, beim Be- bzw. Entladevorgang die Last nicht ganz in die Lastauflager abzusenken bzw. etwas über diese Lastauflager anzuheben und hierauf die Verbindung der Obergurte mit den Wangen der Schnabelträger herzustellen bzw. zu lösen. Vorzugsweise werden jedoch nach der Erfindung nicht nur die Obergurte, sondern auch die mit den einander zugekehrten Enden der Schnabelträger in an sich bekannter Weise mittels horizontaler Gelenke verbundenen Untergurte abnehmbar ausgebildet, wöbei beide Gurte durch längere oder kürzere Ober-und Untergurte je nach Abmessung der Last ersetzbar sind und ihr horizontaler Abstand voneinander verstellbar ist. Dadurch kann immer die geringste Gesamtlänge bzw. -breite der von den Ober- bzw. Untergurten sowie den Schnabelträgern gebildeten biegesteifen Konstruktion sichergestellt werden, so daß die Auswanderung im Gleisbogen auf ein Mindestmaß beschränkt bleibt. Da bei einer solchen Konstruktion nach Wegnahme der Obergurte die Biegesteifheit aufgehoben wird, empfiehlt es sich, die Schnabelträger an ihren einander zugekehrten Enden in an sich bekannter Weise mit Stützrollen zu versehen, welche die Schnabelträgerenden auf den Schienen abstützen. Gegegenenfalls kann diese Abstützung jedoch auch durch Böcke od. dgl. gegen den Oberbau erfolgen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt das erfindungsgemäße Schienenfahrzeug in Seitenansicht, F i g. 2 in Draufsicht; F i g. 3 zeigt die einander zugekehrten Schnabelträgerenden .sowie die sie verbindende biegesteife Konstruktion in Seitenansicht, während F i g. 4 eine Draufsicht zu F i g. 3 dargestellt; F i g. 5 und 6 sind Schnitte nach den Linien V-V bzw. VI-VI der F i g. 3.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 besteht das Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten aus Schnabelträgern 1, welche an ihren einander abgekehrten Enden unter Vermittlung von Zwischenbrücken auf Drehgestellen 2 abgestützt sind. Die einander zugekehrten Enden der Schnabelträger 1 sind durch eine biegesteife Konstruktion 4 miteinander verbunden, welche zugleich die auftretenden Zugbelastungen von einem Schnabelträger 1 auf den anderen überträgt. Die Last 3 (F i g. 3), im angenommenen Fall der Rotor einer elektrischen Maschine, ist an den einander zugekehrten Enden der Schnabelträger 1 in einer gabelförmigen Ausnehmung derselben gelagert. Dadurch ragen Teile der Last 3 in die Schnabelträger 1 hinein, und es ergibt sich eine Verkürzung der gesamten tragenden Konstruktion. Durch die Auflagerung der Last 3 an den Schnabelträgern 1 selbst wird eine Verringerung der Beanspruchung der biegesteifen Konstruktion 4 erreicht.
  • Zur Lagerung der Last 3 sind die Schnabelträger 1 an ihren der Last 3 zugewandten Enden mit die Ausnehmungen seitlich begrenzenden Wangen 6 ausgebildet. Auf diese Wangen 6 sind V-förmige Bügel 28 aufgelegt, wobei die oberen Enden 30 der Schenkel dieser Bügel horizontal umgebogen sind und auf den Oberkanten der Wangen 6 aufruhen. Innen sind die Bügel 28 mit Lagerschalen 29 ausgestattet, in welche Wellenstummel 17 des Rotors bzw. der Last 3 eingelegt werden können. Gegebenenfalls können diese Lagerschalen 29 sowie auch die Bügel 28 auswechselbar sein, um verschiedenen Wellenstummeldurchmessern Rechnung tragen zu können. Außerdem ist es zweckmäßig, die Bügel 28 in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar auszubilden, so daß jeweils die Last 3 möglichst weit in die Ausnehmungen der Schnabelträgerenden hineingeschoben werden kann. Die Befestigung der Bügel 28 an den Wangen 6 der Schnabelträger 1 kann in beliebiger bekannter Weise, z. B. durch eine Verschraubung od. dgl., erfolgen.
  • Gemäß F i- g. 3, 4 und 6 besteht die biegesteife Konstruktion 4 aus zwei auf Zug beanspruchten Untergurten 20 und zwei auf Druck beanspruchten Obergurten 22. Die Untergurte 20 sind mittels scharnierartiger Gelenke 21 mit horizontalen Gelenkachsen. mit im unteren Bereich der Schnabelträgerenden angeordneten Flanschen 7 verbunden. Die Obergurte 22 liegen mit ihren Stirnenden 24 an Drucklagern 25 an, die an den oberen, einander zugekehrten Enden der Wangen 6 der Schnabelträger 1 angeordnet sind. Die Obergurte 22 werden in ihrer Lage an den Drucklagern 25 durch Streben 26 und 27 gehalten, welche die Obergurte 22 mit den Untergurten 20 verbinden. Außerdem weisen die Obergurte 22 ihre Stirnenden. 24 übergreifende Verlängerungen 8 auf, welche in Bolzen 33 od. dgl. auslaufen. Diese Bolzen 33 ruhen in nach oben offenen Nuten 32 an den oberen Deck-Flächen der Wangen 6 und verlaufen; ebenso wie die' Nuten 32, in Längsrichtung des Fahrzeuges. Zweckmäßig sind die Nuten 32 in den horizontal umgebogenen oberen Enden der V-förmigen Bügel 28 vorgesehen. Hierdurch sind die Obergurte 22 sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung in ihrer Lage relativ zu den Drucklagern 25 verriegelt. Zugleich ergibt sich dadurch ein vorbestimmter Abstand der Obergurte 22 von den Lagerschalen 29 der V-förmigen Bügel 28, so daß die Obergurte 22 bei achs-' symmetrischer Last 3 vori dieser überall den gleichen Abstand aufweisen.
  • Um die Konstruktion 4 noch biege- und verwindungssteifer zu gestalten und das Be- und Entladen zu erleichtern, sind die beiden Obergurte 22 durch ein Fachwerk 23 nach Art eines Rohrskeletts miteinander verbunden.
  • Ferner sind an den einander zugekehrten Enden der Schnabelträger 1, zweckmäßig an deren Flanschen 7, Stützrollen 9 vorgesehen, welche zur Abstützung der Schnabelträger 1 auf den Schienen dienen, wenn die biegesteife Verbindung der beiden Schnabelträgerenden zumindest teilweise gelöst wird. Diese Stützrollen 9 können abnehmbar oder ausschwenkbar sein, so daß sie während des Transportes nicht stören.
  • Um die Verladung der Last 3 zu erleichtern, sind die Streben 26 und 27, beispielsweise mittels Schraubenverbindungen od. dgl., lösbar mit den Untergurten 20 und den Obergurten 22 verbunden. Beim Verladen der Last 3 werden zunächst die Stützrollen 9 in ihre Stützstellung gebracht, in welcher sie die Enden der Schnabelträger 1 gegen die Schienen abstützen. Hierauf kann die Biegesteifheit der Konstruktion 4 ganz oder teilweise aufgehoben werden, ohne daß die Schnabelträgerenden absinken. Beispielsweise werden die Verbindungen der Streben 26 und 27 mit den Obergurten 22 gelöst, worauf letztere samt dem Fachwerk 23 als eine starre Einheit, z. B. mittels eines Kranes, abgehoben werden können. Hierauf kann die Last 3 in die Bügel 28 abgesenkt werden, worauf nach Wiederaufsetzen der Obergurte 22 sowie ihrer Verbindung mit den Streben 26 und 27 und nach Wegnahme der Stützrollen 9 der Transport erfolgen kann. Bei der Entladung wird in gleicher Weise vorgegangen, d. h., es werden zunächst die Stützrollen 9 in ihre Stützstellung gebracht, worauf nach Lösen und Abheben der Obergurte 22 die Last 3 aus den Bügeln 28 herausgehoben wird.
  • Um verschiedenen Maßen des Ladegutes Rechnung zu tragen, ist die biegesteife Konstruktion 4 längen-und breitenverstellbar ausgebildet. Die Längenverstellung kann entweder dadurch erfolgen, daß die von Stahlrohren gebildeten Untergurte 20 und Obergurte 22 teleskopartig auseinanderziehbar bzw. zusammenschiebbar sind, wobei die jeweils eingestellte Lage fixiert werden kann; oder es werden verschieden lange Unter- und Obergurte 20 und 22 auf Lager gehalten und je nach Bedarf der gewünschten Länge entsprechend eingesetzt.
  • Eine Breitenverstellung läßt sich in einfacher Weise dadurch erzielen, daß jeweils mehrere Flansche 7 parallel zueinander an den Enden der Schnabelträger 1 vorgesehen sind. Die flanschartigen Enden der Untergurte 20 werden dann jeweils zwischen die der gewünschten Breite entsprechenden Flansche 7 eingesetzt. Hierbei können die Drucklager 25 entweder ebenfalls der Breite des Fahrzeuges nach an den Wangen 6 verschoben werden oder durch entsprechende Anpassung der Streben 26 und 27 in ihrer Lage verbleiben.
  • F ig. 6 zeigt, daß der Raum zwischen den Untergurten 20 und den Obergurten 22 freigehalten ist. Dadurch kann der Raum knapp über der Schienenoberkante und oberhalb der Obergurte 22 zur Aufnahme der Last 3 noch -ausgenutzt werden. Durch die erfindungsgemäße Entlastung der biegesteifen Konstrution 4 ist es möglich, die Untergurte 20 relativ schmal auszubilden, wodurch in dem meist kritischen Bereich des Ladeprofils knapp über der Schienenoberkante an Totraum gespart werden kann.
  • Das aus Rohren bestehende Fachwerk 23, welches die beiden Obergurte 22 verbindet, kann dazu ausgenutzt werden, die Last gegen Witterungseinflüsse mit einer Plane abzudecken.
  • Statt der V-förmigen Bügel 28 könnten die einander zugekehrten Enden der Schnabelträger 1 auch mit Lagerböcken zur Aufnahme von Wellenstummeln od. dgl. der Last 3 ausgerüstet sein, doch ist die Ausbildung mit V-förmigen Bügeln aus den oben beschriebenen Gründen günstiger.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schienenfahrzeug zum Transport schwerer Lasten, beispielsweise der Rotoren elektrischer Maschinen od. dgl., bei welchem die Last auf einer biegesteifen Konstruktion aufruht, welche ihrerseits mittels Schnabelträgern auf Drehgestellen gelagert ist, wobei Ober- und Untergurte des Mittelteiles der biegesteifen Konstruktion die Last käfigartig umgeben, d a d u r c h gekennzeichnet, .daß die Obergurte (22), vorzugsweise als eine Einheit, abnehmbar und vom Schienenfahrzeug trennbar sind, daß die einander zugekehrten Enden der Schnabelträger (1) je mit zwei seitlichen Wangen (6) versehen sind., welche die Enden der Last (3) bzw. in Fahrzeuglängsrichtung sich- erstreckende Vorsprünge derselben (z. B. Wellenstummel 17) gabelartig umgreifen, so daß die Last in ihren zwischen den Wangen jedes Schnabelträgers liegenden Bereichen auf den Schnabelträgern gelagert, in- dem zwischen den einander zugekehrten Schnabelträgerenden liegenden Bereich hingegen abstützungsfrei ist.
  2. 2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Last (3) in auf den Wangen (6) der Schnabelträger (1) aufruhende, insbesondere V -förmige Bügel (28) eingehängt ist, welche gegebenenfalls Lagerschalen (29) zur Aufnahme von Wellenstummeln (17) der Last aufweisen.
  3. 3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (28) auf den Wangen (6) in Längsrichtung des Fahrzeuges verschiebbar sind.
  4. 4. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Stirnflächen der Wangen (6) der beiden Schnabelträger (1) in an sich bekannter Weise mit Drucklagern (25) versehen sind, an welchen die Stirnenden (24) der Obergurte (22) anliegen und daß die Obergurte in dieser Lage durch Verriegelungen mit den Wangen und vorzugsweise auch mit den Untergurten (20) gehalten sind.
  5. 5. Schienenfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungen der Obergurte (22) mit den Wangen (6) von nach oben offenen Nuten (32)- an den oberen Deckflächen der Wangen bzw. der Bügel (28) gebildet sind, wobei die Nuten sich in Längsrichtung des Fahrzeuges erstrecken und an den Obergurten angeordnete Bolzen (33) od. dgl. aufnehmen, so daß die Obergurte nach oben abhebbar sind.
  6. 6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Obergurte (22) mit den Untergurten (20) verbindenden Verriegelungen von Streben (26 und 27) gebildet sind, welche nur im Bereich der Enden- der Gürte vorgesehen sind, während der mittlere zwischen. Ober- und Untergurten liegende Raum frei gehalten ist.
  7. 7. Schienenfahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Obergurte (22) durch ein den Laderaum überdeckendes Fachwerk (23) miteinander starr verbunden sind, wobei die Obergurte und das Fachwerk von Rohren gebildet sind. B.
  8. Schienenfahrzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die mit den einander zugekehrten Enden der Schnabelträger (1) in an sich bekannter Weise mittels horizontaler Gelenke (21) verbundenen Untergurte (20) abnehmbar ausgebildet sind, wobei beide Gurte durch längere oder kürzere Ober- und Untergurte, je nach Abmessung der Last, ersetzbar sind und ihr horizontaler Abstand voneinander verstellbar ist.
  9. 9. Schienenfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnabelträger (1) an ihren einander zugekehrten Enden in an sich bekannter Weise mit Stützrollen (9) versehen sind, welche zur Abstützung der Schnabelträgerenden auf den Schienen bei abgenommenen Obergurten (22) dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 440173, 454 322; deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 503; österreichische Patentschriften Nr. 212 359, 208 390; französische Patentschrift Nr. 1253 101; »Schweizerische Bauzeitung«, 1957, S. 246.
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