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DE1225779B - Kernreaktor mit langgestreckten Brennelement- und Brutstoffeinheiten - Google Patents

Kernreaktor mit langgestreckten Brennelement- und Brutstoffeinheiten

Info

Publication number
DE1225779B
DE1225779B DEK42200A DEK0042200A DE1225779B DE 1225779 B DE1225779 B DE 1225779B DE K42200 A DEK42200 A DE K42200A DE K0042200 A DEK0042200 A DE K0042200A DE 1225779 B DE1225779 B DE 1225779B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
units
nuclear reactor
breeding
reactor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK42200A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Ott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KERNFORSCHUNG MIT BESCHRAENKTE
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Original Assignee
KERNFORSCHUNG MIT BESCHRAENKTE
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KERNFORSCHUNG MIT BESCHRAENKTE, Gesellschaft fuer Kernforschung mbH filed Critical KERNFORSCHUNG MIT BESCHRAENKTE
Priority to DEK42200A priority Critical patent/DE1225779B/de
Publication of DE1225779B publication Critical patent/DE1225779B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C19/00Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C7/00Control of nuclear reaction
    • G21C7/30Control of nuclear reaction by displacement of the reactor fuel or fuel elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Kernreaktor mit langgestreckten Brennelement- und Brutstoffeinheiten Beim Betrieb von heterogenen Leistungsreaktoren ist das Be-, Ent- und Umladen von Brennelementen mit großen Kosten und meist mit unerwünschten Betriebsunterbrechungen verbunden, insbesondere deshalb, weil beim Hantieren mit Brennelementen die Wahrscheinlichkeit für einen Reaktorunfall besonders hoch ist, so daß kostspielige, die Bedienung erschwerende Sicherheitsvorrichtungen vorgesehen werden müssen.
  • Bei thermischen Leistungsreaktoren sind zur Lösung der Probleme des Be-, Ent- und Umladens von Brennelementen und der damit zusammenhängenden Sicherheitsfragen bereits verschiedene Verfahren und Vorrichtungen ausgeführt worden, die aber keineswegs restlos befriedigen. Bei »schnellen« Leistungsreaktoren sind diese Probleme aus zwei fundamentalen Gründen noch erheblich komplizierter, weshalb die bei thermischen Reaktoren entwickelten Lösungen praktisch nicht anwendbar sind. Hier ist folgendes zu beachten: 1. Die Generationszeit der Neutronen in einem schnellen Reaktor ist um einen Faktor 104 bis 105 kleiner als in thermischen Reaktoren, so daß, wenn auf Grund eines »kleinen« Unfalls beim Be-, Ent- oder Umladen eine prompte überkritikalität zustande kommt, die rasche Neutronenvermehrung durch konventionelle Sicherheitssysteme nicht mehr aufgefangen werden kann. 2. In schnellen Leistungsreaktoren muß für einen wirtschaftlichen Betrieb die Leistungsdichte (Kilowatt pro Kilogramm Brennstoff) erheblich höher sein als in thermischen Reaktoren, so daß das bei schnellen Reaktoren ohnehin schon sehr viel gefährlichere und kostspieligere Be-, Ent-und Umladen von Brennelementen überdies noch erheblich häufiger vorgenommen werden muß als bei entsprechenden thermischen Reaktoren.
  • Bei der Entwicklung von ökonomischen schnellen Leistungsreaktoren sind also im Hinblick auf die Handhabung von Brennstoffelementen die folgenden drei Probleme zu lösen: I. das Problem des sicheren Be-, Ent- und Umladens zur Vermeidung eines Reaktorunfalles, II. das Problem des möglichst selten erforderlichen Be-, Ent- und Umladens (um die kostspieligen und betriebsunterbrechenden Einrichtungen von I nicht zu häufig in Anspruch nehmen zu müssen), III. das Problem des sicheren Einbaues der erforderlichen (im allgemeinen großen) Reaktivitätsreserve. Die bereits gebauten oder geplanten Anlagen von schnellen Brut-Leistungsreaktoren lösen die genannten Probleme nur zum Teil, und zwar auf folgenden Wegen: 1. In einer Parameterstudie über einen schnellen Brutleistungsreaktor mit PuO2-U0, als Brennstoff wird die Beimengung von so viel U238-Oxyd zur Brennsubstanz im Kern erwogen, daß der Abbrand praktisch von der internen Brutrate gedeckt wird, so daß nur noch eine ganz geringe Reaktivitätsreserve erforderlich ist, um den Reaktor über eine längere Zeit kritisch zu erhalten. Damit sind die Probleme Il und III im wesentlichen gelöst, nicht dagegen das Problem I. Darüber hinaus hat das Verfahren des Einbaues einer großen internen Brutrate den Nachteil, daß es sehr große Erstausstattungsmengen an Plutonium erfordert.
  • 2. In einem anderen Projekt ist vorgesehen, spezielle Gruppen von Brennelementen anfangs ein gewisses Stück (etwa 100/,o ihrer Länge) in den axialen unteren Brutmantel hineinragen zu lassen und durch Heraufziehen dieser Brennelementgruppen in den Kern den Reaktivitätsverlust durch Abbrand auszugleichen. Auf diese oder eine in dieser Richtung verfeinerte Weise kann das Problem 111 gelöst werden, nicht dagegen die Probleme I und II. Ein drittes Verfahren ist die Benutzung von verschiebbaren Reflektoren zwischen dem.Reaktorkern und dem Brutmantel. Der Reaktorkern, die Reflektoren und der Brutmantel sind dabei so ausgelegt, daß bei vollständigem Einschieben der Reflektoren zum Zeitpunkt .der Erstbeladung der Reaktor stark überkritisch sein würde, bei vollständigem Herausziehen der Reflektoren dagegen leicht unterkritisch. Offensichtlich kann dann durch langsames Hineinschieben der Reflektoren der Reaktor über längere Zeit kritisch gehalten werden. Dieses Verfahren löst zwar die Probleme II und III, hat aber den Nachteil, daß durch das Hineinschieben der Reflektoren zwischen Kern und Brutmantel zwar die Kritikalität aufrechterhalten werden kann, daß dadurch aber gleichzeitig der Bruteffekt im Brutmantel reduziert wird, wodurch der Reaktor mit wachsendem Abbrand immer stärker seinen Charakter als Brutreaktor verliert. --- Der bekannte Stand der Technik kann somit dahingehend zusammengefaßt werden, daß es bekannt ist, Brutstoffelemente um zentrale Brennstoffelemente anzuordnen, und daß Brutstoffeinheiten im Betrieb ein unterschiedliches Reaktivitätsverhältnis bekommen können., weil ja die der Spaltzone zugewandten Teile der Einheiten stärker bestrahlt werden als die der Spaltzone abgewandten. Aus diesem Grunde werden bei den bekannten Einrichtungen die Brutstoffeinheiten im Betrieb laufend gedreht, so daß es zii einer unterschiedlichen Strahlenbeeinflussung der einzelnen Sektoren dieser Brutelemente praktisch nicht kommen kann.
  • Auch bei dem Kernreaktor nach der Erfindung mit langgestreckten Brennelementeinheiten und gegebenenfalls um diese herum angeordneten Brutstoffeinheiten sind mindestens einige der Brutstoffeinheiten um ihre Längsachse drehbar ausgebildet. Gemäß der Erfindung ist jedoch zu einer dem Abbrand angepaßten Regelung der Reaktivität wenigstens ein Teil der drehbaren Brenn- bzw. Brutstoffeinheiten, über ihren Querschnitt gesehen, nur teilweise mit Brenn-oder Brutstoff gefüllt, wobei die Brenn- bzw. Brutstoffbeladung exzentrisch zur Drehachse der Einheiten liegt. Damit wird mit verhältnismäßig einfachen Mitteln sowohl ein sicheres Be- und Entladen von Brennstoff als auch der Einbau einer großen Reaktivitätsreserve ohne Umladen von Brennelementen mit .einer einfachen Brennstoffverschiebung ermöglicht. Durch Drehen der Brutelemente kann daher Brenn- oder Brutstoff in den Kern hinein- und aus diesem herausgedreht oder auch innerhalb des Kernes-verschoben werden.
  • Zum besseren Verständnis sei die Erfindung in Anwendung auf einen Brutreaktor an Hand der Zeichnungen, die drei Ausführungsbeispiele schematisch im Querschnitt wiedergeben, näher erklärt. (Die Kühl- und Struktursubstanzen und Zusatzeinrichtungen sind in diesen schematischen Zeichnungen zugunsten einer klaren Darstellung fortgelassen.) In der F i g. 1 ist die Trommel 1 von zwei Trommelkränzen, bestehend aus den Trommeln 4 bis 7 und 9 bis 14, umgeben, die alle um ihre Achse drehbar sind. In den Trommeln 1 bis 7 ist Brennstoff und in den Trommeln 9 bis 14 Brenn- und Brutstoff in irgendeiner Form (z. B. in Form von Stäbchen) untergebracht, und zwar sind diese Trommeln so mit Brennstoff beladen, daß in der in F i g. 1 wiedergegebenen Stellung innerhalb des Kernkreises 8 nur Brennstoff (senkrechte Schraffierung) und außerhalb dieses Kreises Brutstoff (waagerechte Schraffierung) eingefüllt ist. Um diese drehbaren Trommeln ist innerhalb des Kreises 15 ein fester, d. h. nicht drehbarer Brutmantel 16 angebracht.
  • In F i g. 2 sind diese Trommeln 9 bis 14 so um ihre Achse gedreht, daß ihr Brennstoffteil dem Kern abgewandt ist und ein Teil des in diesen Trommeln untergebrachten Brutstoffs in den Kreis 8 hineinragt. Die Beladung ist so gewählt, daß der Reaktor in dieser Trommelstellung unterkritisch, in derjenigen der F i g. 3, bei der ein Teil des Brennstoffs in den Kernkreis 8 hineinragt, gerade kritisch ist. Würden die Trommeln weiter bis in die Stellung der F i g. 1 gedreht, dann wäre der Reaktor stark überkritisch, da dann der gesamte Brennstoffinhalt völlig im Kern konzentriert wäre. Die Trommeln 9 bis 14 haben also den großen Vorteil, daß man eine große überschußreaktivität vorsehen kann, ohne diese durch nutzlose Neutronenabsorption in den Regelstäben reduzieren zu müssen, solange sie zur Abbrandkompensation noch nicht gebraucht wird. Der Verlust an Reaktivität durch Abbrand wird also durch Drehen der Trommeln 9 bis 14 ausgeglichen und nicht durch Herausziehen absorbierender Regelstäbe. Bei geeigneter Dimensionierung und Beladung kann auf diese Weise der durch den Abbrand hervorgerufene Reaktivitätsverlust über eine für wirtschaftlichen Betrieb hinreichend lange Abbrandzeit ausgeglichen werden.
  • Ebenso ist ohne weiteres verständlich, daß durch Drehen der Trommeln 2 bis 7 ein Verschieben des Brennstoffs in Richtung kleinerer oder größerer Abstände von Kernzentrum erreicht wird, was einer Brennstoffumladung gleichkommt, aber wesentlich einfacher und gefahrloser durchzuführen ist als das Herausnehmen von Brennstoffelementen und deren Wiedereinführen in andere Positionen.
  • Die Beladung des Reaktors geschieht zweckmäßig durch Einführung der vorher gefüllten Trommeln, derart, daß die Trommeln in der in F i g. 2 dargestellten, .gegenüber F i g. 1 gedrehten Position. eingesetzt werden. Ebenso werden die Trommeln vor dem Entladen in die Stellung der F i g. 2 gedreht. Damit ist man beim Be- und Entladen hinreichend weit vom kritischen Zustand entfernt und vermeidet so a11 die normalerweise damit verknüpften Gefahrenmomente.
  • Durch Drehung der Trommel 1 kann ein eventuell ungleichmäßiger Abbrand in azimutaler Richtung ausgeglichen werden. Da bei geeigneten Betriebsvorschriften die genannte Abbrandunsymmetrie für die zentrale Trommel praktisch vermieden werden kann, ist es in diesem Fall sinnvoll, auf die Drehbarkeit der zentralen Trommel 1 zu verzichten und diese mit rosetten- oder sternförmigem Querschnitt auszubilden, wodurch dann die Hohlräume zwischen der zentralen Trommel l und dem anliegenden Trommelkranz ausgefüllt werden und die durch diese Hohlräume erhöhte Neutronenleckage vermieden wird.
  • Die Drehvorrichtungen aller Trommeln werden so ausgelegt, daß eine festgelegte obere Grenze der Drehgeschwindigkeit der Trommeln auf keinen Fall überschritten werden kann.
  • Wenn nicht aus besonderen Gründen, z. B. mit Rücksicht auf eine getrennte Kühlung der einzelnen Trommeln, ein geschlossener Trommelmantel erforderlich ist, wird zweckmäßig zur Verringerung der Neutronenverluste das zur Verbindung von Boden-und Deckplatte der Trommeln erforderliche Strukturmaterial auf das allernotwendigste Maß beschränkt.
  • Als Brennstoff wird in die Trommeln entweder reine spaltbare Substanz oder eine homogene oder heterogene Mischung von Brenn- und Brutstoff mit bevorzugter Brennstoffunktion eingefüllt.
  • Von diesem beschriebenen Grundtypus sind viele Variationen möglich und zweckmäßig. Als weitere Beispiele seien kurz die in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungen beschrieben: Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführung ist die Anzahl der drehbaren Trommeln auf sechs beschränkt und ein - verglichen mit F i g. 1 - erheblich größerer Brennstoffanteil in solchen Trommeln untergebracht, die außerdem auch noch Brutstoff enthalten. Das hat den Vorteil, daß erheblich größere Reaktivitätsreserven eingebaut werden können als bei dem Grundtypus nach F i g. 1. Außerdem ist wegen der geringeren Anzahl der drehbaren Trommeln der zur Drehung erforderliche technische Aufwand entsprechend verringert.
  • In F i g. 5 ist eine Ausführungsvariation dargestellt, bei der das Schwergewicht auf den durch Trommeldrehung vereinfachten Brennstoffumladungen liegt. Die äußeren Kern- und Brutmantelpartien können ähnlich wie beim Grundtypus der F i g. 1 gestaltet werden. Die Trommeln 17, 18 und 19 enthalten nur Brennstoff.
  • Ebenso ist es möglich, nur einen kleinen Teil des Brenn- und Brutstoffs in einer oder einigen wenigen drehbaren Trommeln unterzubringen, womit man eine Anordnung erhält (s. F i g. 6), die nur einen Teil der obengenannten Vorteile der Brenn- und Brutstoffunterbringung in drehbaren Trommeln ausnutzt, dafür aber den für die Drehung erforderlichen technischen Aufwand in engen Grenzen hält.
  • Je nach den Erfordernissen können alle Trommeln oder gegebenenfalls nur ein Teil der Trommeln zum Regeln oder Abschalten verwendet werden.
  • Es ist zweckmäßig, die Trommeln mit gleichem Durchmesser auszuführen. In besonderen Fällen kann es sich aber als notwendig erweisen, verschiedene Durchmesser zu wählen.
  • Weiter kann auch in allen oder einigen Brennstoff-bzw. Brutstofftrommeln der Brenn- bzw. Brutstoff in axialer Richtung unterteilt untergebracht werden, derart, daß einzelne Teile für sich ausgewechselt oder umgestülpt werden können.
  • Die vorstehend beschriebene Erfindung ist aber nicht nur bei schnellen Leistungsreaktoren anwendbar, sondern ebenso auch bei thermischen und intermediären Leistungsreaktoren und bei schnellen, intermediären und thermischen Forschungsreaktoren. Dabei ist die beschriebene Ausführung den besondexen Verhältnissen dieser Reaktoren anzupassen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kernreaktor mit langgestreckten Brennelementeinheiten und gegebenenfalls um diese herum angeordneten langgestreckten Brutstoffeinheiten, von denen mindestens einige (um ihre Längsachse) drehbar ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zu einer dem Abbrand angepaßten Regelung der Reaktivität wenigstens ein Teil der drehbaren Brenn- bzw. Brutstoffeinheiten, über ihren Querschnitt gesehen, nur teilweise mit Brenn- oder Brutstoff gefüllt sind, wobei die Brenn- bzw. Brutstoffbeladung exzentrisch zur Drehachse der Einheiten liegt.
  2. 2. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um eine gegebenenfalls drehbare zentrale kreiszylindrische Brennelementeinheit (1) in dichtester Packung gleichgestaltete kreiszylindrische Brennelementeinheiten angeordnet sind.
  3. 3. Kernreaktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einem zum Zentrum konzentrisch angeordneten Kreis (8) angeordneten Brennelementeinheiten (2 bis 7) ihrerseits von kreiszylindrischen Einheiten umgeben sind, welche ebenfalls auf einem zum Zentrum konzentrischen Kreis angeordnet und nur teilweise mit Brennstoff beladen sind.
  4. 4. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende zentrale, voll aufgefüllte Brennelementeinheit (1) einen rosetten- oder sternförmigen Querschnitt aufweist und auf einem zum Zentrum konzentrischen Kreis angeordnete, kreiszylindrisch ausgebildete Brenn-oder Brutstoffeinheiten mit nur teilweiser Füllung in die Querschnittseinbuchtungen der zentralen Brennstoffeinheit hineinreichen.
  5. 5. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktorkern aus drei vorzugsweise gleich großen kreiszylindrischen Brennelementeinheiten (17, 18, 19) besteht, die dicht gepackt von drehbaren, teilweise gefüllten Brenn-oder Brutstoffeinheiten umgeben sind.
  6. 6. Kernreaktor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der um die zentrale Brennelementeinheit angeordneten Brenn-oder Brutstoffeinheiten auf zwei zueinander und zum Zentrum konzentrischen Kreisen liegen.
  7. 7. Kernreaktor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußerste Kranz von Brenn- oder Brutelementeinheiten von einem feststehenden Brutmantel (16) umgeben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1041611, 1039146; USA.-Patentschrift Nr. 2 812 304.
DEK42200A 1960-11-19 1960-11-19 Kernreaktor mit langgestreckten Brennelement- und Brutstoffeinheiten Pending DE1225779B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2812304A (en) * 1946-01-09 1957-11-05 John A Wheeler Means for cooling reactors
DE1039146B (de) * 1955-11-30 1958-09-18 Babcock & Wilcox Co Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung und UEberhitzung von Dampf mittels Kernenergie
DE1041611B (de) * 1956-08-09 1958-10-23 Dr Arend J Rutgers Heterogener Kernreaktor mit zwei getrennten Wirkzonen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2812304A (en) * 1946-01-09 1957-11-05 John A Wheeler Means for cooling reactors
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DE1041611B (de) * 1956-08-09 1958-10-23 Dr Arend J Rutgers Heterogener Kernreaktor mit zwei getrennten Wirkzonen

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