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DE12252C - Mehlsichtemaschine - Google Patents

Mehlsichtemaschine

Info

Publication number
DE12252C
DE12252C DENDAT12252D DE12252DA DE12252C DE 12252 C DE12252 C DE 12252C DE NDAT12252 D DENDAT12252 D DE NDAT12252D DE 12252D A DE12252D A DE 12252DA DE 12252 C DE12252 C DE 12252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
flour
hammers
connection
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT12252D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ch. j. Shuttleworth in Springville, J. D. LARABEE in Ashford, G, P. KELLOGG in East Pike, E. WILHELM in Buffalo und J.J.BONNER in Buffalo (V. St. v. Am.)
Publication of DE12252C publication Critical patent/DE12252C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/04Stationary flat screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1880.
Klasse 80.
CHARLES.JOHN SHUTTLEWORTH in SPRINGVILLE,
JOSEPH DELOS LARABEE in ASHFORD,
GEORGE PARKER KELLOGG in EAST PIKE, EDWARD WILHELM und JOHN JOSEPH BONNER in BUFFALO (V. S. Α.).
Mehlsichtemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1880 ab.
Die Erfindung betrifft der Hauptsache nach einen Beutelapparat, welcher eine geneigte Beutelfläche und einen Elevator (Schöpfvorrichtung) enthält.
j Durch den Schöpfapparat wird das zu beutelnde Mehl nach dem Obertheil der geneigten Beutelfläche gebracht und mufs zu wiederholten Malen die Oberfläche des Beuteltuches passiren. Dadurch wird das Mehl sehr rasch gebeutelt.
Aufserdem bezieht sich die Erfindung noch auf verschiedene Details, wovon weiter unten die Rede sein wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι Ansicht der neuen Beutelmaschine (ein Theil der Vorderwand ist weggebrochen),
Fig. 2 Querschnitt,
Fig. 3 Grundrifs (mit abgenommenem Deckel), Fig. 4 Endansicht.
A ist der Kasten der Maschine, welcher auf den Füfsen B ruht, C ist das geneigte Sieb aus Beuteltuch und D das Schöpfrad. Das geneigte Sieb besteht aus einem oder mehreren Rahmen, welche mit Beuteltuch überzogen sind, der Rahmen liegt auf den Leisten e an jeder Seitenwand des Kastens, so dafs das Sieb C, wenn nöthig, leicht entfernt werden kann.
Wie ersichtlich, besteht das Schöpfrad aus einer gewissen Anzahl langer Schaufeln f von viertelkreisförmigem Querschnitt, welche mit der Welle g des Rades durch die Speichen h verbunden sind, i ist der muldenförmige Boden des Kastens A; derselbe ist so gestaltet, dafs die Schaufeln / ihn beinahe berühren, so dafs sie das an dem Boden i liegende Mehl mitnehmen. Das geneigte Sieb bildet den Abschlufs des Bodens nach vorn. Wenn das Mehl aus den Schaufeln / herausfällt, so fallt es wider die Vorderwand des Kastens über dem Sieb C und von da erst auf das Sieb.
J stellt einen Transporteur in der gebräuchlichen Form einer Schnecke dar. Derselbe befindet sich unter dem Sieb, sammelt das durch die Maschen des Siebes gefallene Mehl und Gries und führt dasselbe nach den Entleerungsöffnungen JJ1J2-
k k sind Hämmer, welche das Sieb C rütteln, indem sie an die oberste Leiste des Rahmens von C klopfen; diese Hämmer sind auf der Welle / befestigt, welche auf den Lagern I1 ll ruht und durch Daumen oder Zapfen m am Ende der Transporteurwelle J bewegt wird. Letztere wird vermittelst eines gekreuzten Riemens η von der Riemscheibe N auf der Welle g oder durch ähnliche Uebersetzungen getrieben. Der Siebrahmen wird an seiner unteren Kante n1 zweckmässig mit einem Streifen Kautschuk oder sonst einem elastischen Material versehen. Dieser wirkt als Buffer und unterstützt die rüttelnde Bewegung des Siebes, indem er die Stöfse der Hämmer k zurückgiebt.
Der Kasten A hat vorn eine Oeffhung, welche mit dem Brett P verschlossen wird. Nimmt man dieses Brett P hinweg, so kann man den Zustand des Siebes ersehen und eventuell die Unterseite desselben mit einer Bürste reinigen.
Sowohl das Schöpfrad D als auch' das Sieb C sind der Länge nach schwach geneigt, wie dies auch bei den einfachen Beutelapparaten der Fall ist; -der Zweck ist derselbe wie dort.
Das zu beutelnde Mehl wird durch q in die Maschine geworfen und fällt entweder direct in die Schaufeln/" oder auf den Boden i, von wo aus es durch die Schaufeln emporgehoben und auf den Obertheil des Siebes c geworfen wird, dann rollt es über die Oberfläche desselben.
Infolge der geneigtenf Stellung des Cylinders D und Siebes C wandert das Material zu gleicher Zeit der Länge nach von g gegen r hin. Das Sieb C ist mit Beuteltuch von verschiedener Maschenweite versehen.
Angenommen, die feinsten Maschen seien am obersten Theil von C (nächst N), so wird das feinste Mehl an dieser Stelle durchfallen. Das letzte Feld von Cs ist weitmaschig, so dafs hier das Gries durchfällt, die Kleien gehen durch r ab.
Der Trog / der Schnecke J ist mit einzelnen Abschlüssen versehen, so dafs irgend eine Menge von gebeuteltem Mehl noch einmal in den Kasten A zurückgebracht werden kann. Ferner können die einzelnen Abtheilungen des Siebes C getrennt sein, so dafs man einzelne von ihnen herausnehmen und durch andere von anderer Maschenweite ersetzen. kann. Beim Herausnehmen des Siebes können beide Seiten des Beuteltuches gesäubert werden, während man bei den jetzt gebräuchlichen Cylindern nur auf der Aufsenseite säubern kann. Ferner kann das gebeutelte Mehl nicht wieder durch fliegende Kleien verunreinigt werden, denn die Räume für das gebeutelte und das ungebeutelte Mehl sind durch das Sieb durchaus getrennt.
Der oben beschriebene Apparat hat den Vortheil, dafs das zu beutelnde Mehl infolge der kleinen Schaufeln f stets nur in kleinen Mengen auf das Sieb gebracht wird. Auf diese Weise fliefst ein continuirlicher dünner Strom von Mehl über das Sieb, so dafs dieses also fortwährend gleichmäfsig beansprucht ist und deshalb das Beuteln sehr rasch vor sich geht.
Die Mehlkörnchen laufen immer in derselben Richtung über das Sieb, so dafs Körnchen von gleicher Gröfse durch einen bestimmten Theil des Siebes fallen müssen.
Das Schöpfrad wirkt gleichzeitig wie ein Ventilator, es kühlt das Mehl und verhütet, dafs auf dem Sieb Klumpen entstehen.
Die Schaufeln f können auf einer durchaus geschlossenen Trommel oder auf über Rollen laufenden Rinnen oder Bändern ohne Ende befestigt sein.

Claims (3)

PATENT-Ansprüche:
1. In einem Beutelapparat die Verbindung einer Schöpfvorrichtung mit einem geneigten Sieb, welche sich vor ersterem befindet und aus verschiedenen neben einander stehenden Abtheilungen von abnehmender Feinheit der Maschen zusammengesetzt ist, so dafs das Mehl in Mengen von verschiedener Feinheit getrennt wird.
2. Die Vorrichtung zum Erschüttern des Siebes, bestehend aus der elastischen Unterlage n1 und den Hämmern K.
3. EineMehlsichtemaschine, bestehend aus einem Schöpfrade D mit Schaufel f in Verbindung mit einem geneigt aufgestellten, in Leisten verschiebbaren, durch Hämmer erschütterten Siebe η mit elastischer Unterlage n1-
Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
DENDAT12252D Mehlsichtemaschine Active DE12252C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE12252C true DE12252C (de)

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DE (1) DE12252C (de)

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