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Schaltungsanordnung zum Verlängern eines Impulses einer Impulsfolge---iind/oder
em'er Impulspause In Fernsteueranlagen, in denen zur übertragung von Informationen
stets eine Impulsfolge einer gleichbleibenden Anzahl von Impulsen übermittelt wird,
ist es bekamit, zur Kennieichnung einer bestimmten Information...den dieser Information
entsprechenden Impuls innerhalb -der gegebenen Impulsfolge zu verlängern oder die
dem Impuls folgende Impulspause zu verlängern. Dadurch- ist es -möglich, mittels,
einer-- Impulsfolge stets gleicher Anzahl von impulsen# so 7 viele verschiedene
Informationen zu übertragen, wie diese Impulsfolge Impulse- und Im# pulspausen aufweist.
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Die, Erfindung bezwmkt,- die Verlängerung eines Impulses oder einer
Impulspause einer solchen impulsfolge in einfacher Weise zir ermöglichen. Dies errbielit
die trfindung dadurch, -daß jeder der Ausgänge einer von eiü*em Impulsgenerator
beeinflußten Teilerstufe eine UND-Stufe beeinflußt, über die ein Steuersignal, falls
vorhanden, auf ein'. bistabiles Schaltälied einzuwirken vermag,- welches in einer
seiner- Lagen die Teilerstufe vorübergehend sperrt. Durch die vorübergehende Sperrung
der. Teilerstufe wird die Däu6r des gerade abgegebenen 'Impulses bzw. der gerade
abgegebenen Impulspause verlängert." .
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# Zur Frequelizuiitersetmäg *einer Inipulsfolge ist es bekannt; mittelseiner
Zählkette --begrenzter ränge periodisch einige Impulse zu unterdrücken, welche einigen
der Stufen -der Zählkette --entsprechen. Hierdurch entsteht periodisch eine
längere Pause bis zur .Weitergabe des# öder der nächsten von - de'r'Zählkette
nicht unterdrückten Impulse. Diese -bekannte Ahordnung gestattet es aber nicht,
in einer-Impulsfolge mit einer begrenzten Anzahl von- Impulsen wahlweise einen der
Impulse zu verlängern bzw. eine der Impulspausen zu verlängern.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist- in den Zeichnungen
dargestellt. Es zeigt , F i g.1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung, ,
F i g. 2 Impulsfolgen - an den einzelnen
Punkten der Schaltungsanorodnung der F i g. 1. `
Im Blockschaltbild (F i
g. 1) wurden die einzelnen Leitungen zwischen den . Grundgliedern
mit kleinen Buchstaben bezeichnet. In der nachfolgenden Beschreibung gelten diese
Kleinbuchstaben -sowohl für die einzelnen Leitungen als auch für --die ah
diesen Leitungen auftretenden Impulsformen (s. F fg. 2). Ein selbstschwingender,
astabiler Multivibrator 2. liefert an seinen -bziden-#,Impulsaüsgängeii'Rechteckimpulse
a und - b (F i g.'2). Diese beiden Impulsfolgen a bzw. b sind
einander entgegengesetzt gepolt. .Aus diesen beiden Impulsfolgen,#a und
b können durch Differentiation bei#-entip-'re#ch#n_d.er Ünterdrükkung der
negativen Flanken_Na4drimpulsed und b'
abgeleitet Werden.
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'Die Naddlimpulse durühlaufen- eine' UND"
Schaltung
3, 'die - 1 m- Rühezus'tand #'einer bistabilen Steuerstüfe.-'9 über
einö*A.üsgaiäg-smarkierung auf der Leitung_ m auf Durchfag geg#kaltet ist. Die an-
-dem' Ausgang_ der, UND , -&haltuliig 3'#.vorhahdeiieü Nadelimpulse n#
kippeii diL- als'bistab'9'64Gp#stlife aus- gebildete Teilerstufe 4- entgegengesetzte
Lage. Der eine Ausgah%g-#-der'-Üd#t#bilen T#il,etstufe 4 ist mit der Ausgangskleinmö
Ä.',der- gesamten Schaltungsanordnung verbunden', Ab dem einen Ausgang'#dieser#
bistabilen Kippstufe 4 -ist also eine Rechtecld.üipulsfölge e , äbneliinbar,
deren ImpulswiederholungsfrequenZ imSorinalfall halb so großwie- dib -Frequenz des
Irnpulsgenerators 2 ist. Dieser Normalfall ist für die Periode I 1-P
1
(s. die unterste Impulsfolge e der: F i# g. .2) angedeutet.
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Zuvormuß noch erwähnt w'grden-,- daß>,die beiden bistabilen IGpp'stufen4
und., 9r-,so ausgebildet sind, daß sie sich'nach dem 'Ei insch alten -der gesamten
Schaltungsänordnung in ein'ein.defini'erten Anfangszustand -befinden. Dies ist:dUich
die schwarzen Balken an den Ausgängen e: bzw..,m angedeutet, wobei diese,..betreffenden
Ausgänge,in der Anfangs-, also Ruhelage markiert sind.
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Soll nun die Länge des nachfolgenden Ausgangsimpulses verlängert,
d. h.- verJo#pelt werden, so wird an den Eingang JV eine Eiiigaügsmarkierung
entsprechend der Impulsform c angelegt. Diese Markierung c passiert dann
. die UND-Schaltung 5, wenn durch eine Markierung im Ausäangssignal
e der bistabilen Kippstufe 4 -der. Zustand eines Impulses (im Gegensatz zu einer
Pause) angezeigt.wird. DWUND-Schaltung 5 ist notwendig,- #damit das.# Steuerkriterium'c,
das auch noch w ährend',der nachfolgenden
Pause anliegt, während
dieser Pause unwirksam ist, um die Pause nicht =ch noch zu verlängern.
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Das Ausgangssignal g der UND-Schaltung 5 passiert die
ODER-Schaltung 7 und markiert über die Leitung 1 den einen Eingang
der UND-Schaltung 8.
Trifft während einer solchen Markierung%ein Nadelimpuls
b' am anderen Eingang der UND:-Schaltung 8
ein, so wird dieser Nadelimpuls
durchgelassen und kippt die bistabile Kippschaltung 9 in die entgegengesetzte
Lage. Durch dieses Umkippen wird bewirkt, daß das Durchschaltekriterium der mit
dem im Ruhezustand markierten Ausgang m verbundenen UND-Schaltung 3 entfernt
wird und somit der nachfolgende Nadelimpuls dunterdrückt wird. Durch dieses Fehlen
eines Nadehmpulses am Eingang der bistabilen Kippstufe-4 -wird der Ausgangshnpuls
e während des Zeitraumes J.2 verlängert. Der nachfolgende Nadelimpuls b'
stellt über die immer noch durch das Signal e auf Durchlaß geschaltete UND-Schaltung
8
die bistabile-St-ufe.9--in.--.,die--R.uhel#age-zuruck, so daß die UND-Schaltung3
wieder durchlässig wird.
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Obwohl das Steuerkriterium für Impulsverlängerung an der Eingaggskleinme
JV auch noch während der nachfolgenden Pause P 2 anliegt, so kann dieses Steuerkriterium#
keinen Einfluß mehr auf die Steuerwege zum Sperren der UND-Schaltung 3 ausüben,
weil nach dem Einleiten der Pause die Leitung e nicht mehr markiert, ist und somit
die UND-Schaltung 5 -für das Kriterium für Impulsverlängerung gesperrt ist.
Aus diesem Grunde kann der nachfolgende Nadelimpuls d über die 'durchgeschaltete
Torschal" tung 3 - die bistabile -Kippstufe 4 zum Beenden der Pause P2 umkippen.
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Ein entsprechendes Steuerkriterium d zur Verlängerung der Pause
gelangt über den Eingang PV an die UND-Schaltung 6. Diese UND-Schaltung
6 ist dann durchlässig, wenn durch - eine entsprechende Markierung
an der Leitung 1 der Beginn einer Pause angezeigt wird. in diesem Fall gelangt
diese Markierung über die Leitung h und über die ODER-Schaltung 7 an den
Eingang der UND-Schaltung 8, so daß beim nächsten Nadelimpuls b' die
bistabile Kippstufe 9 in die Arbeitslage gekippt und die UND-Schaltung
3 gesperrt wird. Der nachfolgende Nadelimpuls d wird -also unterdrückt,
so daß die bistabile Kippstufe 4 erst einen Impuls später umkippt und somit die
Pause P3 verlängert.
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Stehen an den Eingangsleitungen JV und PV gleichzeitig Steuerkriterien
an, so gelangen diese beiden Kriterien jeweils während der Dauer eines Impulses
bzw. einer Pause über die UND-Schaltungen 5
bzw. 6 an den Eingang i
der UND-Schaltung 8. Die bistabile Kippstufe- 9 wird dann durch entsprechende
Nadefirapulse b' während der Impulsperiode J4-P4 zweimal in die Arbeitslage
gekippt, so daß die UND-Schaltung 3 zweimal gesperrt wird und zur Verlängerung
der Impulse -bzw. Pausen der Ausgangshnpulsfolge e bestimmte Nadelimpulse
d unterdrückt (Zeiträume J4- und P4).
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Die in der F i g. 1 gezeigte Schaltungsanordnung stellt selbstverständlich
nur ein Ausführungsbeispiel dar. An Stelle der bistabilen Teilerstufe 4 kann auch
eine Teilerstufe mit mehr als zwei Stellungen vorgesehen werden, so daß bei entsprechenden
Steuerkriterien an den Eingängen JV bzw. PV nicht genau eine Verdoppelung eines
Impulses bzw. einer Impulspause erfolgt, sondern eine entsprechende Verlängerung
um einen kleineren Faktor. Außerdem ist es möglich, an -Stelle--des astabilen Multivibrators
2 als Impulsgenerator einen Sinusgenerator mit einem nachgeschalteten hnpulsformer
zu verwenden. Dieser Sinusgeneratox -kann zum Erreichen einer besonders hohen Frequeftzkoii§tanz
als Quarzoszillator ausgebildet sein.
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Die Impulsfolgen a und b der F i g. 2 des Impulsgenerators
2 können auch eine von dem Tastverhältnis 1: 1 abweichende Form besitzen,
und es sind nicht unbedingt zwei Ausgänge- mit einander entgegengesetzten Polaritäten
erforderlich.
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Um die gesamte Schaltungsanordnung auf verschiedene Signalisiergeschwindigkeiten
umschalten zu können, braucht nur die Frequenz des Impulsgenerators 2
umgeschaltet
zu werden. Alle anderen Steuerkreise sind frequenzunabhängig.
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Der Impulsgenerator 2 kann auch im, eirgeschalteten Zustand
zu bestimmten Zeitpunkten ein- bzw. ausgeschaltet werden. Dies erfolgt durch eine
Taststufe 1, die über einen--Eingang T angesteuert wird. Durch diese Taststufel
ist es möglich, die astabile Kippstufe2 mit definierter Phase anschwingen zu lassen.
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Aus Gründen der übersichtlichkeit sind in dem beschriebenen
- Ausführungsbeispiel der- F i g. 1 nur solche Grundschaltungen verwendet
Worden, die alle mit positiven Markierungen arbeiten. In vielen Fällen kann es jedoch
besser sein, die Polarität einer Markierung umzukehren, um z. B. mehrere solcher
Grundschaltungen zusammenzufassen - und teilweise mit den Kippstufen kombinieren
zu können.- Diese Maßnahmen hegen jedoch im Rahmen fachmännischen Handels und sind
deshalb in, der Beschreibung nicht näher aufgeführt.
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Es soll jedoch auf eine vorteilhafte Schaltungs-r variation hingewiesen
werden, bei der an Stelle der UND-Schaltung 3 eine Sperrschaltung vorgesehen
ist, die beim Anliegen einer Markierung am Sperreingang die hnpulse d nicht
durchläßt. In diesem Falle muß dieser Sperreingang an den entgegengesetzten
Ausgang, also den -im Ruhezustand nicht markierten Ausgang der bistabilen Kippstufe
9 angeschlossen werden.