DE122504C - - Google Patents
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- DE122504C DE122504C DENDAT122504D DE122504DA DE122504C DE 122504 C DE122504 C DE 122504C DE NDAT122504 D DENDAT122504 D DE NDAT122504D DE 122504D A DE122504D A DE 122504DA DE 122504 C DE122504 C DE 122504C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/12—Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVl 122504 KLASSE 74 c.
Der Feuermelder befindet sich im Innern eines Häuschens, dessen Thür vor jeder Meldung
geschlossen werden mufs.
Fig. ι zeigt einen Grundrifs des Häuschens,
Fig. 2 eine Ansicht von vorn bei fehlender Thür und Vorderwand,
Fig. 3 eine Seitenansicht von links der Fig. 1.
Zu genanntem Zweck wird bei offener Thür T eine unter dem Eufsboden x1 liegende
Platte / von der Feder ρ unter eine senkrecht verschiebbare Gleitstange f geschoben, die mit
dem Melderhebel α in zwangläufiger Verbindung steht, und hierdurch eine Bewegung des
Hebels α verhindert.
Wird die Thür geschlossen, so verdrängt der durch die Welle q in der Thürangel befestigte
Hebel η die Platte / aus ihrer Lage, so dafs für die Gleitstange f der Weg nach
unten frei ist. Die Welle q geht zunächst durch den Fufsboden xl des Meldehäuschens,
dann durch die Thürangel q1 und dreht sich mit dieser.
Sobald nun bei geschlossener Thür eine Feuermeldung abgegeben wird, wird die Thür
selbstthätig verriegelt.
Bewegt man nämlich den Hebel a des Melders nach rechts, so wird das an dem Hebel
befestigte Rad b (Fig. 2) um 90 ° gedreht und mittelst der Stiftrolle d der Hebel e nach unten
gedrückt, und zwar so weit, dafs der Bolzen t des Schlosses s in das Lochp1 des Hebels e
hineinspringt, wodurch ein Wiederempordringen des Hebels e ausgeschlossen ist.
Der Hebel e ist durch einen Bolzen y mit
der Führung g verbunden, welche wiederum an der Gleitstange f befestigt ist. Diese bewegt
sich also gleichzeitig mit dem Hebel e nach unten. Unten an der Gleitstange f ist
mittelst einer Stellschraube die Querstange i befestigt, welche wiederum durch eine bewegliche
Gelenkstange η>λ und o1 mit dem Radsector
r durch den Stift /z1 in Verbindung
steht. Der Radsector r wird infolge der Bewegung der Gleitstange f ein wenig gedreht
und tritt zum Theil aus der Seitenwand des Meldehäuschens heraus und in die geschlossene
ThUr hinein, dient also zugleich als Schlofszunge. Die Thür ist nunmehr verschlossen.
Die Gleitstange f hat bei ihrer Abwärtsbewegung zugleich den Verschlufshaken μ der
Telephonschrankthür freigegeben. Der Hebel ν drückt nun unter der Wirkung der Feder b1
gegen die ThUr, so dafs dieselbe sich öffnet. Der Hebel ν dreht hierbei die Welle gl, auf
der er befestigt ist, und schiebt das am anderen Ende der Welle befestigte Eisenblatt ^, welches
bisher vor dem Schlüsselloch m lagerte, zur Seite, so dafs von aufsen ein Schlüssel ml eingeführt
werden kann.
Oben im Telephonschrank drückt infolge Federdruckes die Welle/1 ebenfalls gegen die
Thür des Telephonschrankes und bewegt sich, sobald die Telephonschrankthür geöffnet wird,
nach vorn, dabei den Windfang eines Laufwerkes c1 freigebend. Das Laufgewicht il dieses
Werkes zieht nun die Stange cf langsam nach unten, bis der auf der Stange d1 befestigte
Stellring h1 auf den Hebel e1 trifft und die
Welle w und den auf ihr befestigten Hebel ^1
von rechts nach links dreht, so dafs er mittelst
eines Verbindungsstückes t1 den Bolzen t aus
dem Hebel e herauszieht. Der so wieder frei gewordene Hebel e wird nun durch die an
der Stange f angreifende Feder k in seine vorherige Lage zurückgebracht, mit ihm das
ganze Werk, aufser der noch offen stehenden Schrankthür. Eine zweite ThUr s1 (Fig. 2
und 3) im Telephonschranke, welche nur vom Inneren des Meldehäuschens aus geöffnet werden
kann, führt nach aufsen und ermöglicht der meldenden Person, Verbandstoffe, welche
sich im Telephonschranke befinden, herauszureichen und gestattet gleichzeitig eine Verständigung
mit den draufsenstehenden Personen.
Der meldenden Person ist es nunmehr möglich, das Häuschen nach erstatteter Meldung
wieder zu verlassen. Die zur Meldung erforderliche Zeit kann von der Feuerwehr beliebig
festgesetzt werden. Gröfsere Zeitunterschiede lassen sich durch Verschieben des Stellringes h1 erreichen. Die genaue Zeit für
das Verweilen der meldenden Person in dem Häuschen stellt der durch das Feuersignal, ein
einfaches Glockenzeichen mit Anzeige der Meldestelle durch eine Fallklappe, herbeigerufene
Beamte für die erneute Meldung dadurch ein, dafs er das Laufwerk c1 so weit
aufzieht, bis ein daran befindlicher Zeiger die gewünschte Minutenzahl anzeigt. Hierauf wird
die Telephonschrankthür zugeklappt, wodurch der federnde Verschlufshaken u hinter die Ftihrungsstange
f fafst, die Telephonschrankthür also wieder verschliefst. Gleichzeitig wird auch
der Hebel ν zurückgedrängt und dadurch wieder das Schlüsselblatt ζ vor das Schlüsselloch geschoben.
Vor dem Aufziehen des Laufwerkes c1 ist
die vorstehende Laufstange f1 in den Apparat
zu schieben und durch den Haken u1 zu sichern.
Beim Zumachen des Schrankes wird die Laufstangey1
noch weiter hineingedrückt, wodurch der Sperrhaken w1 sich löst und für die Stange^/1
den Weg wieder freigiebt.
Aus Vorstehendem ergiebt sich, dafs ein unbefugtes Melden gänzlich verhindert werden
kann. Sobald die Meldeeinrichtung in Bewegung gesetzt wird, ist die meldende Person gezwungen,
eine bestimmte Zeit im Meldehäuschen zu verharren und der inzwischen von der Brand- bezw. Unfallstelle oder von der
Feuerwehrstation herbeigekommene Feuerwehrbeamte in der Lage, die Persönlichkeit des
Meldenden festzustellen und Unbefugte zur Anzeige zu bringen.
Durch das Zeitschlofs wird eine weitere Festhaltung der meldenden Person, als unbedingt
nöthig, vermieden.
Sollte ein Beamter vor selbstthätiger Wiederöffnung des Häuschens an demselben erscheinen,
so kann er mittelst Schlüssels ml das Häuschen
augenblicklich öffnen. Durch die im Innern vor dem Schlüsselloch des Häuschens befindliche
Eisenplatte ^ wird ein mifsbräuchliches Schliefsen oder Verstopfen des Schlüsselloches
verhindert, da dasselbe nur zur Zeit der Meldung frei ist.
Durch eine in dem Meldehäuschen anzubringende, deutlich sichtbare Aufschrift wird
der meldenden Person mitgetheilt, dafs nach Verlauf einer bestimmten Anzahl von Minuten
die Thür wieder zu öffnen ist, falls nicht bis dahin ein Feuerwehrbeamter die Oeffnung vorgenommen
hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Feuermelder mit den Meldenden selbstthätig einschliefsender Zelle, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Benutzung der Meldevorrichtung ein Laufwerk (cl) ausgelöst wird, das eine Stange (dl) allmählich heruntersinken und mittelst eines auf dieser Stange zur Bestimmung der Zeitdauer des Zellenverschlusses einstellbaren Anschlagstückes (h1) nach einigen Minuten einen Winkelnebel (el) umlegen läfst, so dafs der den ThUrverschlufs sperrende Bolzen (t) zurückweicht und die Thür freigiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122504C true DE122504C (de) |
Family
ID=391418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122504D Active DE122504C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122504C (de) |
-
0
- DE DENDAT122504D patent/DE122504C/de active Active
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