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DE1225044B - Photographische Kamera mit Entfernungseinstelleinrichtung und einstellbarem Blendenmechanismus, die bei Blitzlichtaufnahmen kuppelbar sind - Google Patents

Photographische Kamera mit Entfernungseinstelleinrichtung und einstellbarem Blendenmechanismus, die bei Blitzlichtaufnahmen kuppelbar sind

Info

Publication number
DE1225044B
DE1225044B DEZ8221A DEZ0008221A DE1225044B DE 1225044 B DE1225044 B DE 1225044B DE Z8221 A DEZ8221 A DE Z8221A DE Z0008221 A DEZ0008221 A DE Z0008221A DE 1225044 B DE1225044 B DE 1225044B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
automatic
lever
camera
aperture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ8221A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Koeppen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ8221A priority Critical patent/DE1225044B/de
Publication of DE1225044B publication Critical patent/DE1225044B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit Entfernungseinstelleinrichtung und einstellbarem Blendenmechanismus, die bei . Blitzlichtaufnahmen kuppelbar sind Die Erfindung geht aus von einer photographischen Kamera mit Entfernungseinstelleinrichtung und einsteHbarem Blendenmechanismus, bei welcher zwecks Vomahme von Blitzlichtaufnahmen die Entfernungseinstelleinrichtung mit dem Blendenmechanismus kuppelbar ist. Sie hat sich die Aufgabe gesetzt, für eine soche Kamera eine Blitzlichtautomatik zu entwickeln, die insbesondere für einäugige Spiegelreflexkameras sowie für andere mit Belichtungsauiomatik und daher ebenfalls mit Springblendenmechanismus ausgestattete Kameras vorteilhaft anwendbar ist.
  • Es ist bekannt, das Entfernungsstellorgan photographischer Kameras so mit dem Blendenstellorgan zu kuppeln, daß unter Voraussetzung eines Blitzlichtgerätes bestimmter Leitzahl eine der Beziehung Leitzahl = Blende - Entfernung entsprechende Mitnahme der Blende erfolgt. Es ist auch nicht mehr neu, die mit der Entfernungseinstellung verbundene selbsttätige Blendenverstellung unter Berücksichtigung verschiedener wählbarer Leitzahlen erfolgen zu lassen. Im Hinblick auf die zwischen den einzelnen Einstellwerten von Blendenskala und Entfernungsskala vorhandenen Intervallunterschiede in verschiedenen Bereichen hat man unter Beibehaltung des normalen Entfernungsstellganges zwischen dem Entfernungs- und dem Blendenstellorgan bereits Ausgleichselemente, vorzugsweise in Form von eine gegenseitige Anpassung bewirkenden Kurvengebilden, vorgesehen, über welche die Kupplung zwischen den Einstellorganen erfolgt.
  • Diese bekannten Einrichtungen für die gemeinsame Verstellung von Entfernung und Blende haben den Nachteil aufzuweisen, daß die Blende sich unmittelbar mit der Entfernungseinstellung bzw. der gegebenenfalls außerdem vorgesehenen Leitzahleinstellung verstellt, was insbesondere für einäugige Spiegelreflexkameras, aber auch für andere insbesondere mit Belichtungsautomatik arbeitende Kameras keine gangbare Lösung darstellt.
  • Erfindungsgemäß wird unter Vermeidung dieses Mangels für alle photographischen Kameras mit Entfemungseinstelleinrichtung und einstellbarem Blendenmechanismus, bei welchen zwecks Vornahme von Blitzlichtaufnahmen die Entfernungseinstelleinrichtung mit dem Blendenmechanismus kuppelbar ist, eine Blitzlichtautomatik dadurch hergestellt, daß Mittel vorgesehen sind, um verschiedene Blitzlichtleitzahlen einzustellen, daß ein Springblendenmechanismus Anwendung findet und daß zwischen diesem und den Stellorganen für Entfernung und Leitzahl ein durch von diesen Stellorganen gesteuerte Auslenkmittel, etwa durch Auslenkkurven, beeinflußter Wegwandler vorgesehen ist, der bei Kameraaäslösung mit dem Blendenmechanismus in Verbindung tritt und die Größe der zuspringenden Blende gemäß den voreingesteRten Werten von Entfernung und Leitzahl bestimmt.
  • In konkreter Ausgestaltung der die überleitung der eingestellten Werte auf den Blendenmechanismus bewirkenden Einrichtung ist nach einem weiteren, wesentlichen Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß der Wegwandler aus einem oder mehreren auslenkbaren Zwischenelementen zwischen den Stellorganen von Entfernung und Leitzahl und aus einem mit dem Zwischenelentent bzw. den Zwischenelementen zusammenarbeitenden Anschlagdlement am drehbaren Blendenkäfig oder an einem mit diesem verbundenen Hilfsring besteht, wobei ein Fangorgan des oder der Zwischenelemente einen der eingestellten Werte von Entfernung und Leitzahl oder beide in ihrer Auslenkstellung speichert und diese Werte bei Kameraauslösung durch Zusammentreffen mit dem blendenseitigen Anschlagelement auf den Blendenmechanismus überträgt.
  • Das bzw. die Zwischenelemente bestehen dabei vorzugsweise aus einem Hebel oder aus mehreren miteinander verbundenen Hebeln, welche durch Auslenkkurven an den Stellringen von Entfernung und/ oder Leitzahl in den eingestellten Werten entsprechende Drehlagen gebracht werden, und daß das Anschlagelement am Blendenkäfig oder an dessen Hilfsring aus einer Anschlagtreppe besteht, in deren Stufen das als Fangglied ausgebildete Ende des Hebels oder eines der Hebel bei Kameraauslösung einfällt.
  • Gemäß einer einfachen Verkörperung des Erfindungsgedankens ist der Blendensteuerring lösbar mit einem Leitzahlenwählring dienenden Leitzahlenring verbunden, wobei der eine Ring, beispielsweise der Blendensteuerring, einen Index, vorzugsweise in Form eines Ablesefensters, und der andere Ring, beispielsweise der Leitzahlenring, die Leitzahlenskala trägt. Der bei Kameraauslösung mit dem Blendensteuerring gemeinsam ablaufende Leitzahlenring trägt dabei die Anschlagtreppe.
  • Eine andere Verkörperung besteht im wesentlichen darin, daß der das Fangglied tragende Hebel eine innerhalb eines Gehäuseschlitzes bewegliche Hebeldrehachse aufweist, daß außer dem mit seinem Auslenkelement, etwa einer Auslenkkurve, versehenen Entfernungseinstellring ein mit einem anderen Auslenkelement, etwa einem Kurvenschlitz, versehener Leitzablenring vorgesehen ist und daß zwecks Einbringung zweier Wahlgrößen (Entfernung und Leitzahl) in die Hebelstellung des Hebels dieser durch das Auslenkelement am Entfernungseinstellring ausgelenkt und seine Drehachse durch das Auslenkelement im Leitzahlenring innerhalb des Gehäuseschlitzes verschoben wird.
  • Eine weitere Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß das durch seine Lage zwei Wahlgrößen (Entfernung -und- Leitzahlen) berücksichtigende Zwischenelement aus einer Verbindung zweier Hebel besteht, von denen der eine durch die eine Wahlgröße (i.'B. Entfernung) ausgelenkt wird und als auf die Anschlagtreppe- des Blendensteuerringes auftreffendes Fangglied ausgebildet ist, während der andere in seiner Lage durch die andere Wahlgröße (z. B. Leitzahlen) beeinflußt wird -und den Drehpunkt des ersten Hebels verstellt.
  • Die Lageverstellung beider Hebel wird dabei durch Auslenkkurven am Entfernungseinstellring und Leitzahlenring, an welchen als Abtastköpfe ausgebildete Hebelenden anliegen, bewirkt. Zweckmäßig liegen Entfernungseinstellring und Leitzahlenwählorgan nebeneinander und arbeiten mit einem ortsfesten gemeinsamen Ableseindex zusammen.
  • Ein weiteres Merkmal der Kamera nach der Erfindung, die außer dem Bereich der Blitzlichtautomatik einen Bereich-der manuellen Blendenwahl aufweist, besteht_ darin, daß ein entsprechende Einstellmarkierungen gegenüber einem ortsfesten Einstellindex tragender Betätigungsring für die'Umschaltung der Bereiche vorgesehen ist, welcher ein Element für die Abschaltung des Blitzlichtautomatikbetriebes, etwa eine Abschaltkurve, trägt oder steuert.
  • Schließlich stellt es eine prinzipiell bedeutungsvolle Maßnahme der Erfindung dar, daß der Betätigungsring für die Umschaltung der Kameraarbeitsbereiche so mit an sich bekannten Beeinflussungselementen (Auslenk- und Abschaltkurven, Anschlägen usw.) versehen ist, daß der übergang von einem Bereich auf den anderen sowie das Wirksamwerden oder das Unwirksammachen von Zwischenelementen (Abtasthebeln) zwischen ihm und den Blendenbildungsmitteln durch Drehbewegung des Betätigungsringes erfolgt.
  • In weiterer Fortführung des Erfindungsgedankens wird eine weitestgehend automatisierte Kamera dadurch geschaffen, daß die Blitzlichtautomatik mit einer Belichtungsautomatik verbunden wird. Es ist bereits eine Belichtungsautomatik vorgeschlagen worden, welche sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, daß die Zeitbildungseinrichtung und die Blendeneinrichtung, vornehmlich in einem Objektivverschluß, über einen gemeinsamen Einstell' bereich hinweg derart miteinander gekuppelt sind, daß beim Verstellen im einen Sinne die Zeit- und die Blendenwerte verkleinert, beim geggensinnigen Verstellen beide vergrößert werden, daß ferner beim Spannen der Kamera (Filmtransport und Verschlußaufzug) die Zeitbildungs- und die Blendeneinrichtung in die eine Bereichsendlage gebracht werden.
  • daß sie beim Auslösen der Kamera den Bereich in Richtung auf die andere Endlage bis zum Auftreffen auf ein von einem elektrischen Belichtungsmesser gesteuertes Fangglied durchlaufen, worauf selbsttätig der Verschluß ausgelöst wird, und daß das Zeiteinstell- und Blendeneinstellorgan eine gemeinsame Anschlagtreppe aufweisen, die mit . einem vom Belichtungsmesser gesteuerten Fangglied zusammenarbeitet.
  • Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung wird die Anschlagtreppe für die Belichtungsautomatik von dem gleichen Ring (Blendensteuerring oder mit diesem gemeinsam zurücklaufender Ring) getragen, der die Anschlagtreppe für die Blitzlichtautomatik trägt. Die Maßnahme, den Blendensteuerring oder den mit ihm verbundenen Ring für die Blitzlicht- und die Belichtungsautomatik heranzuziehen, ist möglich, da es sich in beiden Fällen um ein öffnen und Schließen der Blende unter Durchlauf der gleichen Intervallstufen handelt.
  • Die Anschlagtreppe für die Blitzlicht- und die Belichtungsautomatik können in einer Ebene in verschiedenen Ringsektoren auf dem Ringumfang des Blendensteuerringes liegen, was bedingt, daß die entsprechenden Fangglieder entsprechend voneinander distanziert an ihren zugehörigen Treppen angreifen. Um das selbsttätige Anhalten des Blendensteuerringes jedoch räumlich zu konzentrieren, wird in Weiterentwicklung der Erfindung vorgeschlagen, nur eine entsprechend tief gestaltete Anschlagtreppe am Blendensteuerring vorzusehen, welche mit in nebeneinanderliegenden Ebenen angeordneten Fanggliedem der Blitzlicht- und Belichtungsautomatik zusammenarbeitet.
  • Schließlich ist es möglicht, die gleiche Anschlagtreppe am. Blendensteuerring auch noch für die Durchführung der manuellen Blendenvorwahl dadurch zu benutzen, daß in weiterer Aneinanderreihung mit den beiden Fanggliedern für Blitzlicht-und Belichtungsautomatik auch noch das Anschlagglied für die Blendenvorwahl vorgesehen ist. Die Kamera weist dann drei an einem Betätigungsring für die Bereichsumschaltung wählbare Arbeitsbereiche auf, nämlich einen Blitzlichtautomatik-, einen Belichtungsautomatik- und einen nauellen Blendenvorwalilbereich auf. Der besagte Betätigungsring für die-Bereichswahl oder ein mit ihm verbundener weiterer Ring weist dann zweckmäßigerweise Abschaltkurven auf, die beim Umschalten vom einen Bereich auf den anderen wirksam werden und das oder die zur Zeit nicht benötigten Fängglieder so von ihren Betätigungskurven abheben oder auslenken, daß sie aus dem Laufweg der Anschlagtreppe entfernt sind.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung kann kameraseitig oder objektivseitig untergebracht sein. Insbesondere ist an ihre Anwendung in vollständig auswechselbaren Wechselobjektiven gedacht, die mit einem eigenen Blendenmechanismus versehen sind. Daß sie auf Kameras mit Objektivverschluß und mit Schlitzverschluß in gleicher Weise anwendbar ist, bedarf kaum einer besonderen Erwähnung.
  • Die vorbeschriebenen und noch weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand von Zeichnungen erläutert, welche Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen. In den Zeichnungen zeigen die F i g. 1 bis 5 schematische Darstellung in Vorderansicht, welche die die Durchführung der Erfindung bewirkenden Teile in ihrem Zusammenwirken mit steuernden und gesteuerten Organen demonstrieren; die F i g. 6 zeigt eine Gesamtansicht der für die Erfindung wesentlichsten Betätigungselemente in perspektivischer Darstellung, die ihre Zuordnung zu der ebenfalls angedeuteten Kamera erkennen läßt, und die F i g. 7 eine Schnittzeichnung, welche mehrere (in diesem Fall zwei) mit einer Anschlagtreppe zusammenarbeitende Fangglieder nebst Steuerachsen erkennen läßt.
  • In F i g. 1 ist 1 der Entfernungsstellring, welcher mit der Entfernungsskala 2 versehen ist, die gegenüber einem gehäusefesten Index 21 eingestellt und abgelesen werden kann. Der Entfernungsstellring trägt an seiner Innenseite eine Auslenk- und Ausgleichskurve 3, welche mit dem das Fangglied darstellenden doppelarmigen Hebel 10 zusammenarbeitet. Genauer gesagt, liegt das als Abtastkopf 12 ausgebildete eine Hebelende, durch eine nichtdargestellte Feder entsprechend angedrückt, der Kurve 3 an, während das andere Hebelende 13 als Fangspitze gegenüber der am Leitzahlenstellring 27 vorgesehenen Anschlagtreppe 5 dient. Der Hebel 10 schwingt um eine gehäusefeste Drehachse 11. Der Leitzahlenstellring 27 ist mittels der Stift-Loch-Verbindung 28 mit dem Blendensteuerring 4 verbindbar.
  • Der die Anschlagtreppe 5 tragende Leitzahlenstellring 27 und damit auch der Blendensteuerring 4 sind, wie die Lage der angedeuteten einen Blendenlamelle 15 erkennen läßt, bei gespannter Kamera in der Lage der größten Blendenöffnung festgehalten. 7 ist ein vom Verschlußaufzug betätigtes Mitnahmeorgan, welches innerhalb des Schlitzes 6 laufen kann. Bei entspannter Kamera hat es die Lage 7 a und bei gespannter Kamera die Lage 7. Zwischen diesen beiden Lagen 7 und 7 a liegt der gesamte Blendenstellbereich. Der Blendensteuerring 4, der bei gespannter Kamera einerseits durch das vom Verschluß betätigte Organ 7 in seiner Endlage gehalten ist, ist nach der anderen Seite durch einen gehäusefesten Stift 14 blockiert. Eine Feder 8, welche bei 50 gehäusefest und bei 9 am Blendensteuerring 4 befestigt ist, sucht den Blendensteuerring 4 in Richtung auf die kleinste Blende zu ziehen. Bei Betätigung des Kameraauslösers läuft somit der Blendensteuerring 4 im Uhrzeigersinn zurück; je nachdem, wie vollständig dieser Rücklauf vor sich gehen kann, wird die Blende mehr oder weniger geschlossen. Die Schließung der Blendenlamelle 15, welche um die am zweiten, nicht dargestellten Blendenkäfig befestigte Achse 16 in die Lichtdurchtrittsöffnung 26 schwenken kann, wird beim Rücklauf des Blendensteuerringes 4 dadurch betätigt, daß ihr Steuerstift 17 durch die im Blendensteuerring 4 vorgesehene Schlitzbahn 18 nach innen geschwenkt wird, wobei, den einzelnen Blendenintervallen entsprechend, die entsprechenden Schließstufen erzielbar sind.
  • Bei Verstellung des Entfernungsstellringes 1 wird das Fangglied 10 durch die Kurve 3 mehr oder weniger ausgelenkt und nimmt dadurch gegenüber der eine radiale Stufung zeigenden Anschlagtreppe 5 verschiedene Anstellwinkel ein. Bei der dargestellten Einstellung auf die für Blitzlichtaufnahmen verhältnismäßig große Entfernung von 5 m weist das Fangglied 10 einen großen Anstellwinkel gegenüber der Anschlagtreppe 5 auf. Das bedeutet, daß der Steuerrin,g 4 bei Kameraauslösung keinen oder nur einen kleinen Rücklauf zurücklegen und daher die Blende überhaupt nicht oder nur um wenige Stufen schließen kann. Die unterschiedlichen Blendenendöffnungen hängen von den gewählten Größen Entfernung und Leitzahl ab. Werden kleine Entfernungen am Entfernungsstellring eingestellt, dann gerät der Abtastkopf 12 des Fanggliedes 10 in den Bereich der stärker gekrümmten Zonen der Kurve 3, wodurch der Anstellweinkel des Fanggliedes 10 gegenüber der Anschlagtreppe kleiner wird. Bei Kameraauslösung und dem dadurch bewirkten Rücklauf des Blendensteuerringes 4 schlägt dann die Spitze 13 des Fanggliedes 10 erst auf die letzten Stufen der Anschlagtreppe 5 auf. Der Blendensteuerring 4 legt dabei vor dem Zusammentreffen mit dem Anschlagglied 10 einen mehr oder weniger beträchtlichen Rücklaufweg zurück, was ein mehr oder weniger vollständiges Schließen der Blende zur Folge hat.
  • Wie bereits in der vorhergehenden Beschreibung dargelegt, betrifft diese einfache Verkörperung des Erfindungsprinzips eine Kamera, welche außer diesem Blitzlichtbereich auch noch einen Bereich für die übliche manuelle Blendeneinstellung aufweist. Um nun wahlweise von dem Handbetätigungsbereich auf den Bereich der Blitzlichtautomatik oder umgekehrt übergehen zu können, ist ein Betätigungsring 19 vorgesehen, der sowohl auf seinem Umfang ein gegenüber dem gleichen Gehäuseindex 21 einstellbares Kennzeichen 20 (Blitz-0) für den Eintritt in den Bereich der Blitzlichtautomatik als auch daneben eine den Bereich der handbetätigten Blendeneinstellung bzw. Blendenvorwahl kennzeichnende Blendenskala 22 trägt. Eine Gegenüberstellung des Kennzeichens 20 für die Blitzlichtautomatik mit dem Gehäuseindex 21 bewirkt, daß die Blendenhandvorwahl aufgehoben und die Kamera für den automatischen Blitzlichtbetrieb für verschiedene Leitzahlen bereit ist. Eine Gegenüberstellung dagegen einer Blendenzahl der Blendenskala 22 mit dem Gehäuseindex 21 bewirkt, daß die Blitzlichtautomatik aufgehoben und nur Blendenhandvorwahl möglich ist. Die Arbeitsweise in beiden Bereichen hat indessen eines gemeinsam: Stets springt die Blende erst mit Kameraauslösung auf ihren vorgewählten bzw. durch die Blitzlichtautomatik hervorgebrachten Wert.
  • Die Umschaltung von dem einen Bereich auf den anderen muß einmal das Fangglied 10 unwirksam machen und zum anderen Mal es wieder zur Zusammenarbeit mit der Anschlagtreppe geeignet machen. Dies geschieht durch eine Abschaltkurve 25, welche zweckmäßig an einem mit dem Umschaltring 19 verbundenen Ring 23 vorgesehen ist. Es ist aus der Darstellung ersichtlich, daß bei einer Drehung der Ringe 19, 23 entgegengesetzt dem- Uhrzeiger der Bereich der manuellen Blendenvorwahl dem Index 21 gegenübergestellt und das Fang lied 10 durch die Abschaltkurve 25 aus der Nachbarschaft eg der Anschlagtreppe 5 einerseits und der Kurve 3 andererseits hinausbewegt ist. Dies geschieht dadurch, daß der Abtästkopf 12 an der Kurve 25 entlanggleitet und dadurch der Hebel 10 eine Drehung im Uhrzeigersinn vollführt. Damit ist der Abtastkopf 12 von der Kurve 3 abgehoben und die Abtastspitze 13 aus dem Laufbereich der Anschlagtreppe 5 entfernt.
  • über oder unter dem Fangglied 10 ist ein am Umschaltring 19 befestigter Anschlagnocken 24 für die Blendenvorwahl vorgesehen. Je nachdem, welche Blende an der Blendenskala 22 eingestellt ist, befindet sich der Anschlagnocken 24 näher oder weiter von der ersten Zahnstufe der Anschlagtreppe 5 entfernt, so daß auf Grund des kürzeren oder längeren Rücklaufs des Blendensteuerringes 4 sich die Einstellung einer größeren oder kleineren Blendenöffnung bei Kameraauslösung ergibt.
  • . Es ist bereits erwähnt worden, daß durch die Anordnung nach F i g. 1 unterschiedliche Leitz ahlen bei der Blitzlichtautomatik berücksichtigt werden können. Zu diesem Zweck trägt der von außen bedienbare und ablesbare sowie mit dem Blendensteuerring 4 lösbar verbundene Leitzahlenring 27 einen hier als Fensteröffnung 30 ausgebildeten Einstell- und Ableseindex und einen zu lösenden und in den verschiedenen Leitzahlenintervallen der Leitzahlenskala 29 einschnappenden Raststift 28. Die Leitzahlenskala 29 selbst und die entsprechenden K-upplungslöcher mögen sich auf dem Blendensteuerring 4 befinden. D - er Leitzahlenring 27 trägt die Anschlagtreppe 5 und läuft bei Kameraauslösung zusammen mit dem Blendensteuerring 4 ab.
  • Soll an Stelle der dargestellten Einstellung der niedrigsten Leitzahl 10 eine höhere Leitzahl eingestellt werden, so muß -gegenüber dem feststehenden Blendensteuerring 4. der Leitzahlenring 27 entgegengesetzt dem Uhrzeiger gedreht werden. Dadurch wird die Entfernung zwischen der Anschlagtreppe 5 und dem Fangglied 10 im Sinne einer Verlängerung des Rücklaufweges vergrößert. Das bedeutet, daß das Zusammentreffen zwischen Fangglied 10 und der An# schlagtreppe 5 wegen des zu durchlaufenden Vorlaufweges um so später erfolgt, je höher die eingestellte Leitzahl ist. Es ergibt sich daher bei einer höheren Leitzahl stets eine durch den längeren Rücklauf bedingte kleinere Blendenöffnung. Diesem Effekt überlagert sich noch die oben geschilderte, durch die Winkelstellung des Fanggliedes 10 bedingte Auftreffläge. Je stärker das Fangglied 10 durch die den gerinsten Einstellentfernungen entsprechenden gekrümmten Teile der Kurve 3 ausgelenkt wurde, um so später erfolgt der Anschlag mit der Anschlagtreppe 5.
  • F i g. 2 zeigt eine andere Lösung zur Berücksichtigung sowohl der eingestellten Entfernung als auch mehrere Leitzahlen bei der Blitzlichtautomatik. Diese Lösung kennzeichnet sich dadurch, daß das Fangglied 10 eine. in einem Gehäuseschlitz 33 verlagerbare Drehachse 32 aufweist, welche außerdem in einem gestuften Kurvenschlitz 34 eines Leitzahlenringes 35 geführt ist. Der Leitzahlenring 35 trägt gegenüber der ortsfesten Marke 21 eine Leitzahlenskala 36. Die Wirkungsweise ist der Darstellung ohne -weiteres zu entnehmen: Bei an-der Leitzahlenskala36 eingestellten niedrigen Leitzahlen ist die Achse 32 des Fanggliedes 10 der Anschlagtreppe 5 am Blendensteuerring 4 a benachbart, so daß es, von der Entfernungseinstellung abgesehen, schon dadurch zu einem baldigen Anschlag der Fannyliedspitze 13 mit der Treppe kommt. Z Das bedeutet, daß a#f Grund des kurzen Rücklaufs die Blende weit geöffnet bleibt. Bei eingestellten hohen Leitzahlen dagegen wird die Achse 32 des Fanggliedes 10 von der Anschlagtreppe 5 hinwegbewegt, so daß ein Zusammentreffen der Fanggliedspitze 13 mit der Anschlagtreppe erst hinsichtlich der letzten, am weitesten hervortretenden Stufen erfolgen kann. Das bedeutet, daß ein bedeutend längerer Rücklauf und ein stärkeres Schließen der Blende ermöglicht sind.
  • In der F i g. 2 war die Kurve 3 am Entfernungsstellring, der sich über oder unter dem Leitzahlenring befinden möge, nur gestrichelt und teilweise angedeutet. In der F i g. 3, welche eine andere Schnittansicht der Anordnung nach F i g. 2 offenbart, ist der Entfernungsstellring 1 mit der ganzen Kurve 3 gezeigt.
  • In der F i g. 4 ist eine andere Ausführungsform zur Lösung der gleichen Aufgabe, die den vorstehenden Ausführungsformen zugrunde liegt, gezeigt. Sie kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß das Fangglied nicht als einfacher Hebel, sondern als eine Hebelverbindung 37, 39 vorgesehen ist, deren besondere Merkmale und Anordnungen folgende sind: Der Hebel 37 weist eine sein eines Hebelende 43 durchdringende, gehäusefeste Drehachse 42 auf. Sein anderes Hebelende 45 schleift, durch eine Feder belastet, an einer Kurve 38 des Leitzahlenringes 35. Der Hebel 37 trägt, auf ungefähr seinem Mittelteil befestigt, die Drehachse 40 für den zweiten Hebel 39, der, durch eine Feder belastet, mit seinem Abtastkopf 41 an der Kurve 3 des Entfernungsstellringes 1 anliegt, während sein anders Hebelende 44 als Anschlagspitze für die Anschlagtreppe 5 am Blendensteuerring 4 b ausgebildet ist. In dieses Hebelgebilde 37, 39 werden sowohl die eingestellten Entfernungswerte als auch die eingestellten Leitzahlenwerte dadurch eingebracht, daß der Hebel 37 durch die Kurve 38 am Leitzahlenring 35 ausgelenkt wird und dadurch die Drehachse 40 für den Hebel 39 mitverlagert und daß der Hebel 39 seinerseits für sich Auslenkbewegungen auf Grund der Kurve 3 am Entfernungsstellring 1 mitmacht. Der Hebel 39 wird sich also unter dem Einfluß der eingestellten Leitzahlenwerte gegen die Treppe 5 und von ihr wegbewegen; außerdem wird er auf Grund der eingestellten Entfernungswerte Änderungen seines Anstellwinkels gegenüber der Anscblagtreppe 5 erfahren. Das Ergebnis ist das gleiche wie bei den bisher besprochenen Ausführungsformen; die bei Kameraauslösung sich einstellende Blende wird um so kleiner sein, je kleiner die eingestellten Entfernungswerte und je höher die eingestellten Leitzahlenwerte sind, und umgekehrt.
  • Die Abschaltung des Blitzlichtautomatikbetriebes bei Betätigung des die Bereiche umschaltenden Ringes 19, derart, daß jetzt dem gehäusefesten Index 21 die Blendenzahlen 22 gegenübergestellt sind, ist bereits in Verbindung mit der F i g. 1 erläutert worden. Durch eine Umschaltkurve 25 wurde dort das aus einem einzigen Hebel,10 bestehende Fangglied für das Zusammenschlagen mit der Anschlagtreppe unwirksam gemacht. F i g. 5 zeigt die entsprechende Anordnung für das Unwirksammachen der Hebelver.bindung 37, 39.- Hier- ist- eine Abschaltkurve 48 vorgesehen, welche beim übergang vom Blitzlichtautomatikbereich auf andere Arbeitsbereiche der Kamera mit dem Abtastkopf 41 des Hebels 39 zusammentrifft und diesen im Uhrzeigersinn so weit schwenkt, daß er aus dem Bereich der Anschlagtreppe5 hinausgerät. Der Hebe137 kann in seiner Stellung verbleiben-, seine weiteren Auslenkungen durch die Kurve38 des Leitzahlenringes sind unerheblich, da sie den weggeschwenkten Hebel 39 nicht mehr in den Bereich der Anschlagtreppe zu bringen vermögen. Mit 36 ist die auf dem Umschaltring 19 angebrachte Leitzahlenskala bezeichnet. Eine Gegenüberstellung eines ihrer Skalenwerte mit dem Index 21 bedeutet, daß der Bereich der Blitzlichtautomatik eingeschaltet ist. Der Umschaltring 19 der F i g. 5 gestattet es außerdem, einen weiteren Arbeitsbereich der Kamera, nämlich denjenigen der Belichtungsautomatik, einzustellen. Dies geschieht dadurch, daß das Kennzeichen 49 dem gehäusefesten Index gegenübergestellt wird. Dem Arbeiten der Kamera im Bereich der Belichtungsautomatik dient eine in F i g. 6 angedeutete zweite Anschlagtreppe 54, welche sich wie die erste Anschlagtreppe 5 am Blendensteuerring 4 d befindet. Das vom Belichtungsmesser gesteuerte, mit ihr zusammenarbeitende Fangglied 55 wird beim übergang auf die anderen Bereiche der Kamera durch eine Ausschaltkurve 64 unwirksam gemacht (F i g. 6).
  • In F i g. 6 ist der Aufbau der erfindungsgemäßen Automatik in Verbindung mit einer Kamera in perspektivischer Ansicht, schräg von vorn betrachtet, dargestellt. Die mit den F i g. 1 bis 5 übereinstimmenden Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Neu hinzugekommen sind außer der mit der lichtelektrischen Zelle 61 versehenen Kamera 58 folgende Teile: Zunächst die auf dem Blendensteuerring 4 d, der bereits die der Blitzlichtautomatik dienende Anschlagtreppe 5 trägt, vorgesehene weitere Anschlagtreppe 54, welche der Belichtungsautomatik dient. Die Anschlagtreppe 54 arbeitet mit dem Fangglied 55 zusammen, das vom Instrument 62 des Belichtungsmessers mittels eines Abtastgliedes 63 und einer durch die Kegelräder 65 angedeuteten Getriebeverbindung gesteuert wird. Die besonderen Mittel zur Auslenkung des Abtastgliedes 63, beispielsweise eine unrunde, vom Instrument bewegte Scheibe sowie die in diesem Zusammenhang notwendige Festklemmvorrichtung für den Zeiger des Instruments, sind hier, da nicht unmittelbar zur Erfindung gehörend, weggelassen worden. Zum Verständnis der Belichtungsautomatik, um deren Miteinbeziehung in den Aufbau der Blitzlichtautomatik es hier geht, genügt es, darauf hinzuweisen ' daß die Achse56 des Fanggliedes 55 mittelbar vom Instrument des Belichtungsmessers gesteuert wird und Drehbewegungen ausführt, die das als Fangspitze dienende eine Hebelende 62 des Fanggliedes 55 der Anschlagtreppe 54 annähern oder von ihr entfernen, so daß in Abhängigkeit vom gemessenen Belichtungswert bei Kameraauslösung ein längerer oder kürzerer Rücklauf des Blendensteuerringes 4 d und des hier nicht gezeigten, mit ihm verbundenen Zeitsteuerringes ermöglicht und damit die Blende mehr oder weniger geschlossen und die Zeit entsprechend eingestellt wird.
  • Das andere Hebelende 63 des Fanggliedes 55 liegt an der Innenseite 64 des Umschaltringes 19 für die einzelnen Arbeitsbereiche der Kamera (manueller Blendenvorwahlbereich, Bereich der Belichtungsautomatik und Bereich der Blitzautomatik) an. Diese mit dem Hebelende 63 zusammenarbeitende Zone 64 der Innenseite des Umschaltringes 19 stellt die Abschaltkurve für das Fangglied 55 und damit auch für die Belichtungsautomatik dar. In der in der F i g. 6 dargestellten Stellung ist am gehäusefesten Index 21 der Bereich der Blitzautomatik eingestellt; durch das Auflaufen des Hebelendes 63 des Fanggliedes 55 auf das Kurvenstück 64 ist das Fangglied 55 aus dem Auftreffbereich mit der Anschlagtreppe 54 herausgeschwenkt. Sobald jedoch durch Gegenüberstellung des Kennzeichens 49 (A) mit dem Index 21 der Bereich der Belichtungsautomatik eingestellt ist, wird durch Einfallen des Hebelendes 63 in eine Ausnehmung 57 des Umschaltringes 19 das Fangglied 55 freigegeben; die Belichtungsautomatik kann unter gleichzeitiger Abschaltung des Blitzlichtautomatikbetriebes zur Wirkung gelangen. Der Abschaltung der Blitzautomatik dient die bereits der F i g. 5 zu entnehmende Abschaltkurve 48 am Umschaltring 19, die mit der am Hebelende 41 vorgesehenen Steuerstange 59 des Fanggliedes 39 zusammenarbeitet.
  • Nach der Ausführungsform der F i g. 6 trägt der Umschaltring 19 sowohl die Abschltkurve 64 für die Belichtungsautomatik als auch die Abschaltkurve 48 für die Blitzlichtautomatik. Des weiteren trägt er die Auslenkkuve 38 für die Einbringung der Leitzahlen in die Stellung des Fanggliedes 39 gegenüber der Anschlagtreppe für die Blitzlichtautomatik. 53 ist der zweite Blendenkäfig des Blendenmechanismus und 52 und 60 sind die die Hebel 37 und 39 gegen ihre Auslenkkurven 38 bzw. 3 andrückenden Federn.
  • F i g. 7 zeigt an Hand einer Schnittdarstellung eine gegenüber der F i g. 6 andere Zuordnung der Fangglieder zu ihrer entsprechenden Anschlagtreppe. An Stelle der beiden räumlich getrennten Anschlagtreppen 5 und 54 der F i g. 6 ist nach der Ausführungsform der F i g. 7 nur eine Anschlagtreppe 5' vorgesehen, mit welcher die nebeneinander angeordneten Fangglieder für die Belichtungsautomatik und für die Blitzlichtautomatik zusammenarbeiten. Als Fangglied für die Blitzlichtautomatik ist das Fangglied 10 mit der festen Drehachse 11 nach F i g. 1 vorgesehen; das Fangglied 55' für die Belichtungsautomatik entspricht dem Fangglied 55 der F i g. 6. Das Fangglied 10 dreht sich um die Achse 11; für das Fangglied 55' ist eine die Achse 11 umgebende Hohlwelle 65 vorgesehen.
  • Hinsichtlich der manuellen Blendeneinstellung in den Ausführungsbeispielen der F i g. 2 bis 6 wird darauf hingewiesen, daß diese in der in F i g. 1 gezeigten Weise erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera mit Entfernungseinstelleinrichtung und einstellbarem Blendenmechanismus, bei- welcher zwecks Vornahme von Blitzlichtaufnahmen die Entfernungseinstelleinrichtung mit dem Blendenmechanismus kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um verschiedene Blitzlichtleitzahlen einzustellen, daß ein Springblendenmechanismus Anwendung findet und daß zwischen diesem und den Stellorganen für Entfernung und Leitzahl ein durch von diesen Stellorganen gesteuerte Auslenkmittel beeinflußter Wegwandler vorgesehen ist, der bei Kameraauslösung mit dem Blendenmechanismus in Verbindung tritt und die Größe der zuspringenden Blende gemäß den voreingestellten Werten von Entfernung und-Leitzahl bestimmt. 2. Photographische Kamera nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wegwandler aus einem oder -mehreren auslenkbaren Zwischenelementen zwischen den Stellorganen von Entfemung und Leitzahl und aus einem mit dem Zwischenelemen#- bzw. den Zwischenelementen zusammenarbeitenden Anschlagelement am drehbaren Blendenkeg oder an einem mit -diesem verbundenen Rüf#rin2 besteht, wobei ein Fangorgan des oder der Zwischenelemente einen der eingestellten Werte von Entfernung und Leitzahl oder beide in ihrer Auslenkstellung speichert und diese Werte bei Kameraauslösung durch Zusam--mentreffen mit dem blendenseitigen Anschlagelement auf den Ailendenmechanismus überträgt. 3. Photograpbj5che Kamera nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Zwischenelemente aus einem Hebel oder mehreren miteinander . verbundenen Hebeln bestehen, welche durch Auslenkkurven an den Stellringen von Enfernung und/oder Leitzahl in den eingestellten Werten ents rechende Drehlagen ge--P C bracht werden, und daß das Anschlagelement am Blendenkäfig oder an dessen Hilfsring aus einer Anschlagtreppe besteht, in deren Stufen das als l_ Fangglied ausgebildete Ende des Hebels oder eines der Hebel bei Kameraauslösung einfällt. 4. Kamera nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendensteuerring (4) lösbar mit einem Leitzahlenring (27) verbunden ist, wobei der eine Ring (beispielsweise der Blendensteuerring) einen Index (30) und der andere Ring (beispielsweise der Leitzahlenring) die Leitzahlenskala (29) trägt, und daß der bei Kameraauslösung mit dem Blendensteuerring gemeinsam ablaufende Leitzahlenring (29) die Anschlagtreppe (5) trägt. 5. Kamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Fangglied tragende Hebel (10) eine innerhalb eines Gehäuseschlitzes (33) bewegliche Hebeldrehachse (32) aufweist, daß außer dem mit seinem Auslenkelement (3) versehenen EntfernungseinsteHring ein mit einem anderen Auslenkelement (34) versehener Leitzahlenring (35) vorgesehen ist und daß zwecks Einbringung zweier Wahlgrößen (Entfernung und Leitzahl) in die Hebelstellung des Hebels (10) dieser durch das Auslenkelement (3) am Entfernungseinstellring (1) ausgelenkt und seine Drehachse (32) durch das Auslenkelement hn Leitzahlenring innerhalb des Gehäuseschlitzes verschoben wird. 6. Kamera nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch seine Lage zwei Wahlgrößen (Entfernung und Leitzahlen) berücksichtigende Zwischenelement aus einer Verbindung zweier Hebel (37,39) besteht, von denen der eine (39) durch die eine Wahlgröße (z. B. Entfernung) ausgelenkt wird und als auf die Anschlagtreppe des Blendensteuerringes auftreffendes Fangglied ausgebildet ist, während der andere (37) in seiner Lage dutch die andere Wablgröße (z. B. Leitzahl) beeinflußt wird und den Drehpunkt des ersten Hebels verstellt. 7. Kamera nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageverstellung beider Hebel durch Auslenkkurven (3,38) am Entfernungseinstellring und Leitzahlenring, an welchen als Abtastköpfe ausgebildete Hebelenden (41, 45). anliegen, bewirkt wird. 8. Kamera nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Entfernungseinstelhing und der Leitzahlenring nebeneinanderliegen und mit einem gemeinsamen ortsfesten Ableseindex zusammenarbeiten. 9. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebel (37) eine an seinem einen Hebelende (42) vorgesehene gehäusefeste Drehachse (43) und an seinem anderen Hebelende einen an der Auslenkkurve des einen Stellorgans anliegenden Abtastkopf (45) trägt und daß der andere Hebel (39) eine von dem erstgenannt*en Hebel (37) getragene Drehachse (40), an seinem einen Hebelende (41) einen an der Auslenkkuve des anderen Wahl- bzw. Stellorgans anliegenden Abtastkopf und an seinem anderen Hebelende (44) das Fangglied für die Anschlagtreppe (5) des Blendensteuerringes aufweist. - 10. Kamera nach den vorhergehenden Ansprüchen, die außer dem Bereich der Blitzlichtautomatik einen Bereich der manuellen Blendenwahl aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein entsprechende Einstellmarkierungen gegenüber einem ortsfesten Einstellindex (21) tragender Betätigungsring (19) für die Umschaltung der Bereiche vorgesehen ist, welcher ein Element für die Abschaltung des Blitzlichtautomatikbetriebes, etwa eine Abschaltkurve (25, 48), trägt oder steuert. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsring (19) für die Umschaltung der Kameraarbeitsbereiche so mit an sich bekannten Beeinflusssungelementen (Auslenk- und Abschaltkurven, Anschlägen usw.) versehen ist, daß der übergang von einem Bereich auf den anderen sowie das Wirksamwerden oder das Unwirksammachen von Zwischenelementen (Abtasthebeln) zwischen ihm und den Blendenbildungsmitteln durch Drehbewegung des Betätigungsringes erfolgt. 12. Kamera nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet ' daß sie außer der Blitzlichtautomatik eine an sich bekannte automatische Belichtungssteuerung nach Zeit und Blende aufweist, bei der die beim Spannen der Kamera gemeinsam in die eine Bereichsendlage gebrachten und beim Auslösen der Kamera in Richtung der anderen Bereichsendlage zurücklaufenden Zeitbildungs- und Blendeneinrichtungen eine gemeinsame Anschlagtreppe (54) aufweisen, die mit einem vom elektrischen Belichtungsmesser gesteuerten Fangglied (55) zusammenarbeitet, und daß die Anschlagtreppe für die Belichtungsautomatik von dem g gleichen Ring (Blendensteuerring oder mit ihm verbundenen Ring) getragen ist, der die Anschlagtreppe für die Blitzlichtautomatik trägt. 13. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagtreppen (5, 54) für die Blitzlichtautomatik und die Belichtungsautomatik auf verschiedenen Ringsektoren auf dem Ringumfang des Blendensteuerrings (4 d) liegen. 14. Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagtreppen (5') für die Blitzlichtautomatik und die Belichtungsautomatik nebeneinander auf dem gleichen Ringsektor des Blendensteuerrings (27) angeordnet sind. 15. Kamera nach Ansprach 12 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trägerring für Anschlagtreppen, vorzugsweise dem Blendensteuerring, nur eine mit entsprechenden, in nebeneinanderliegenden Ebenen je für sich auslenkbaren Fanggliedern (10, 55) zusammenarbeitende Anschlagtreppe (5') für die Blitzlichtautomatik und die Belichtungsautomatik vorgesehen ist, die eine für beide Fangglieder ausreichende Tiefenerstreckung in Richtung der optischen Achse aufweist. 16. Kamera nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer dem Bereich der Blitzlichtautomatik und der Belichtungsautomatik einen Einstellbereich für die manuelle Blendenwahl oder Blendenvorwahl aufweist. 17. Kamera nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der dreifachen Funktionsfähigkeit eine einzige, entsprichend tief gestaltete Anschlagtreppe vorgesehen ist, welche mit in drei nebeneinanderliegenden Ebenen je für sich auslenkbaren Fanggliedern, nämlich dem von den Auslenkelementen des Entfernungsstellringes und des Leitzahlenringes auslenkbaren Fangglied für die Blitzlichtautomatik, dem von dem Auslenkelement des Belichtungsmessers oder eines von diesem gesteuerten Zwischengliedes auslenkbaren Fangglied für die Belichtungsautomatik und dem vom Auslenkelement des Blendenvorwahlringes auslenkbaren Fangglied für die Vorwahlspringblende, zusammenarbeitet. 18. Kamera nach Anspruch 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kamera oder am Wechselobjektiv ein einziger Betätigungsring (19) für die Umschaltung von der Blitzlichtautomatik auf die Belichtungsautomatik oder auf die manuelle Einstellmöglichkeit vorgesehen ist und daß dieser Betätigungsring Abschaltkurven für das jeweilige, bei Wahl des entsprechenden Bereiches nicht benötigte Fangglied trägt. 19. Kamera nach Ansprach 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltkurven so auf dem Betätigungsring (19) angeordnet sind, daß sie im Bereich der Blitzlichtautomatik die Fangglieder für die Belichtungsautomatik und die Blendenvorwahl, im Bereich der Belichtungsautomatik die Fangglieder für die Blitzlichtautomatik und die Blendenvorwahl und im Bereich der manuellen Blendenvorwahl die Fangglieder für die Blitzlichtautomatik und die Belichtungsautomatik aus dem Lauf der Anschlagtreppe (5) hinausbewegen. 20. Kamera nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitzahlenskala (36) auf dem Betätigungsring (19) für die Umschaltung der Arbeitsbereiche der Kamera angebracht ist, und zwar so, daß sie bei Einschaltung der Blitzlichtautomatik dem ortsfesten Index (21) gegen--übersteht. 21. Kamera nach Anspruch 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsring (19) außer den Abschaltkurven (48, 64) die Auslenkkurve (38) zwecks Einbringung verschiedener Blitzlichtleitzahlen in das Fangglied (39) trägt.
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