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DE1224825B - Laeufer fuer eine dynamoelektrische Maschine mit direkt gekuehlten Laeuferleitern - Google Patents

Laeufer fuer eine dynamoelektrische Maschine mit direkt gekuehlten Laeuferleitern

Info

Publication number
DE1224825B
DE1224825B DEG30963A DEG0030963A DE1224825B DE 1224825 B DE1224825 B DE 1224825B DE G30963 A DEG30963 A DE G30963A DE G0030963 A DEG0030963 A DE G0030963A DE 1224825 B DE1224825 B DE 1224825B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
runner
recesses
groove
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30963A
Other languages
English (en)
Inventor
David Maccleggan Willyoung
Peter Albert Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1224825B publication Critical patent/DE1224825B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/24Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors with channels or ducts for cooling medium between the conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Läufer für eine dynamoelektrische Maschine mit direkt gekühlten Läuferleitern Die Erfindung betrifft einen Läufer für eine dy- namoelektrische Maschine mit in axial verlaufenden Nuten angeordneten, direkt gekühlten Läuferleitern aus aufeinandergeschichteten Einzelleitern, die in Radialrichtung des Läufers von Ausnehmungen durchsetzt werden, die in benachbarten Einzelleitern derart in Stablängsrichtung versetzt sind, daß in den Läuferleitern Kühlkanäle entstehen, die in axial entgegengesetzten Richtungen schräg durch die Läuferleiter verlaufen.
  • Zur Kühlung der Läuferwicklung von elektrischen Generatoren sind die verschiedensten Anordnungen bekannt. Für große Maschinen bedient man sich meistens der sogenannten »Luftspaltspeisung«, d. h., das Kühlmittel wird mindestens teilweise aus dem Luftspalt in den Läufer eingespeist und tritt aus diesem auch wieder in den Luftspalt aus. Bei dieser Art der Kühlung werden keine großen Verdichter und keine hohen Drücke im Maschinenmantel benötigt, um eine genügende Gasmenge in Umlauf zu halten, und es ergibt sich eine gleichförmigere Temperaturverteilung längs des Rotors unter Vermeidung eines Hitzestaues im Mittelteil der Leiter als bei Einspeisung des Kühlmittels von den Läuferenden.
  • Es ist bekannt, in den Seiten der Einzelleiter längsverlaufende Nuten als Kühlkanäle vorzusehen (USA.-Patentschrift 2 661434). Weiterhin sind gewellte Abstandsstücke bekannt, die zum Kühlmitteldurchfluß zwischen den Leiterstäben und den Nutwänden angebracht werden (USA.-Patentschrift 2664512). Auch die Verwendung eines gewellten Gitters ist bekannt, das im Innenraum der Einzelleiter eingefügt ist, so daß das Kühlmittel in Längsrichtung durch die Läufer strömen kann (USA.-Patentschrift 2 791707). Auch ist ein direkt gekühlter Läufer bekannt, bei dem schräg durch die Keile und Zähne gegen die Drehrichtung Ansaugkanäle und mit der Drehrichtung Auslaßkanäle gebildet sind, die den Kühlmittelfluß in Verbindung mit Kühlkanälen in der Läuferwicklung vom und zum Luftspalt ermöglichen (E. und M., 1956, S. 272).
  • Bei diesen bekannten Kühlanordnungen ist keine so gleichmäßige Temperaturverteilung gewährleistet, daß die Gefahr örtlicher überhitzungen mit Sicherheit vermieden wird, da keine gleichmäßige Kühlmittelverteilung gewährleistet ist.
  • Es ist auch bekannt, örtliche Erhitzungen infolge ungleichmäßiger Kühlgasaufnahme oder Stauungen und Verstopfungen in einzelnen Teilen durch eine besondere Strömungsführung zu vermeiden (AIEE-Trans., Part 111, 1956, S. 260 bis 268), die jedoch kompliziert ist. Weiterhin ist bekannt, in den Einzelleitern Aussparungen vorzunehmen, die bei den aufeinandergestapelten Einzelleitern eines Leiterpakets mindestens teilweise übereinanderliegen und so radiale, axiale oder diagonale Kühlkanäle im Leiterpaket selbst bilden (deutsche Patentschrift 679 856).
  • Der Erfindung liegt die Augabe zugrunde, einen Läufer mit einer Kühlung. der letztgenannten Art zu schaffen, der sich durch eine vergrößerte Wärmeübergangsfläche und sehr kurze Wärmeübergangswege zwischen den einzelnen Leiterteilen auszeichnet.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Einzelleiter in axialer Richtung mindestens zwei parallele Reihen von Aussparungen in Form von Langlöchern aufweisen, wobei jede Reihe für sich eine Anzahl von parallelen Kühlkanälen bildet, die in benachbarten Reihen diagonal in entgegengesetzten Richtungen verlaufen und lediglich am Nutengrund miteinander verbunden sind.
  • Die einfache und billige Konstruktion gemäß der Erfindung vermeidet örtliche überhitzungen, eine Schwächung der Nutisolation infolge Durchbrechungen oder mangelnde Führung der Isolation, Kanäle in den Läuferzähnen und besondere und teure Gitter, Profile oder Kanaleinarbeitungen in. die Leiter. Die erzielte Temperaturverteilung ist sehr gleichmäßig, und die Kühlung des Nutengrundes, die gewöhnlich am schwierigsten ist, gestaltet sich einfach und wirksam.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist der überwiegende Teil der Einzelleiter gelocht, d. h., entlang der Reihe von Aussparungen befindet sich mehr Aussparung als Kupfer. Hierdurch entstehen sehr breite oder sehr nah beieinander befindliche Kühlkanäle, die eine gute Wärmeableitung und eine sehr gleichmäßige Temperaturverteilung sicherstellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung - der Erfindung wechseln sich in Axialrichtung des Läufers an dessen Oberfläche Zonen, in denen nur Einlaßöffnungen von Kühlkanälen liegen, mit Zonen,' in denen nur-Auslaßöffnungen von Kühlkanälen liegen, miteinander ab. Diese durch ein einfaches Strömungsmuster erzielbare Anordnung bringt erhebliche konstruktive Vereinfachungen mit sich. Zum ersten vereinfacht sie die Ausbildung des Nutenkeils, der dadurch nicht dringend für jede Kühlkanahnündung eine Durchbrechung zum Luftspalt enthalten muß, sondern diese Durchbrechungen zum Einlaß bzw. Auslaß des Kühlmediums, falls erwünscht, in bequem erscheinender Weise über die jeweilige Zone verteilen kann, sofern dazwischen ein Ausgleichsraum vorgesehen wird. Diese vorteilhafte Anordnung der Eintritts- und Austrittsöffnungen vereinfacht ferner die Anordnung von eventuell im Ständer in den entsprechenden Zonen vorgesehenen Absaugöffnungen für das Kühlmittel.
  • Einer anderen Weiterbildung der Erfindung zufolge bestehen die Verbindungen am Nutengrund aus Zwischenräumen, von denen jeder die radial inneren Enden von mindestens einem, Kühlmittel schräg nach innen leitenden Kühlkanal und einem durch eine benachbarte Lochreihe gebildeten, in entgegengesetzter Richtung schräg verlaufenden, Kühlmittel nach außen zu einer Auslaßzone leitenden Kühlkanal miteinander verbindet. Von diesen Zwischenräumen gebildete Kanimern verbinden also in einfacher Weise die Kühlkanäle am Nutengrund und ermöglichen so eine besonders wirksame Nutengrundkühlung. Die beschriebene Anordnung eignet sich vor allem für die Verwendung von zwei parallelen Reihen von Aussparungen. Für diesen vorzugsweisen Fall stellt sie eine nach Konstruktion und Wirkungsweise besonders einfache Verbindung der Kühlkanäle dar und vermeidet doch scharfe Änderungen der Strömungsrichtung, die zu einer Abbremsung des Kühlmittelstroms führen würden.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung gibt eine Kühlgaszufuhr an, bei der mindestens einer der diaü,onal verlaufenden Kühlkanäle in Verbindung mit einer vom Läuferende aus etwa axial verlaufenden Bodennut steht. Durch diese Einspeisung von Kühlmittel vom Läuferende wird ein Höchstmaß von Kühlmitteldurchsatz erreicht. Die Anordnung einer Bodennut an den Läuferenden ermöglicht zudem ein günstiges Strömungsmuster und nutzt die Zentrifugalwirkung des sich drehenden Läufers zur Erzeugung eines Druckunterschiedes zwischen Bodennut und Luftspalt aus.
  • Die Erfindung soll nun in Verbindung mit praktischen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Wicklungsmit des Läuferkörpers einer elektrischen Maschine, die zur deutlicheren Darstellung des Strömungs# musters stark vereinfacht ist; F i g-. 2 zeigt eine Aufsicht auf ein Stück ein -es Leiterstabes, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist; Fig. 3 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des Leiterstabes längs der EbeneA-A in Fig. 2; F i g. 4 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene, perspektivische Ansicht des in F i g. 1 mit IV bezeichneten Teiles des Läufers; F i g. 5 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene, perspektivische Ansicht des in F i g. 1 mit V bezeichneten Teiles des Läufers, und F i g. 6 zeigt eine Abwandlung des in F i g. 1 dargestellten Strömungsmusters.
  • Die beispielsweise Ausführungsform betrifft einen Läufer, bei dem die Wicklung aus Einzelleitem aufgebaut ist, die einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzen und mit einer doppelten Reihe von länglichen Aussparungen versehen sind, die aus den Leiterstäben längs des Nutteils des Leiters ausgestanzt sind. Die Reihen von Aussparungen in den Einzelleitem sind geringfügig gegenüber denen der oben und unten benachbarten Einzelleiter versetzt, so daß die Aussparungen eine Anzahl von diagonal verlaufenden Kanälen für das Kühlinittel bilden. Die Reihe auf der einen Seite des Einzelleiters ist außerdem gegenüber der anderen Reihe von Aussparungen versetzt, so daß sich die eine Lochreihe in bezug auf die andere vom einen Einzelleiter zum nächsten verschiebt. Die diagonalen Kühlmittelkanäle auf der einen Seite des Leiterstabes verlaufen daher in der entgegengesetzten Richtung schräg durch das Stabpaket, wie die diagonalen Kanäle auf der anderen Seite der Leiterstäbe. Wenn die Einzelleiter aufeinandergeschichtet werden, entsteht also eine Anzahl von Kühlmittelkanälen mit schräg verlaufenden, sich kreuzenden Richtungen, durch die das Kühlmittel sowohl in Längsrichtung als auch in radialer Richtung durch alle Leiterschichten strömt. Die diagonal nach innen gerichtete Strömung geht nach Durchlaufen einer speziellen Kammer am Boden der Nut in eine diagonal nach außen gerichtete Strömung über.
  • F i g. 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch eine Nut im Mittelkörper 1 eines Läufers. Die Wellensturnmel des Läufers sind nicht dargestellt. Das Kühlmittel strömt durch schematisch angedeutete, unmittelbare Kühlungskanäle 2, durch eine Lage von Kriech- oder Ausgleichsblöcken 3 und durch eine Lage von Nutkeilen 4 zu und von dem Luftspalt zwischen dem Läuferumfang und der Ständerbohrung. Der Ständer ist in der Zeichnung nicht dargestellt, er ist natürlich entsprechend ausgebildet und liefert in den beispielsweise durch die Klammern 5 und 6 angedeuteten Eintrittszonen für das Kühlmittel einen radial nach innen gerichteten Strom des Kühlmittels, wie an sich bekannt ist. In entsprechender Weise sind in der Ständerbohrung entsprechende Absaugeöffnungen vorgesehen, die in durch Klammern angedeutete Auslaßzonen 7, 8 und 9 das radial austretende Kühlmittel absaugen. Unterhalb der Wicklungsnuten verlaufen über einen Teil der Länge des Läufers Bodenmiten 10, die zur Zuführung von Kühlgas von den Enden des * Läufers dienen. Der Kühlgasstrom von den Enden kann durch nicht dargestellte Gebläse bewirkt werden, die auf dem Läufer angebracht sind oder durch eine automatische Pumpwirkung des Rotors infolge der Zentrifugalkraft in einer dem Fachmann bekannten Weise. Die Anordnung zur Zuführung und Ab- nahme von Kühlgas zum und vom Läufer durch Luftspaltspeisung und endseitige Speisung mittels Bodennuten 10 ist an sich bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
  • F i g. 2 zeigt eine Aufsicht auf einen Teil eines Leiterstabes, bei dem eine erste Reihe von Aussparungen 12 und eine zweite Reihe von Aussparungen 13 vorgesehen sind. F i g. 3 zeigt eine Anzahl von zusätzlichen Leitern 14, 15 und 16, die unter dem Einzelleiter 11 angeordnet sind.
  • Die Einzelleiter 11, 14, 15, 16 usw. besitzen einen rechteckigen Querschnitt und jeweils Aussparungen 12, 13, die einfach durch eine Stanzmaschine hergestellt sein können. Man kann sie auch herausbohren oder fräsen. Da die Form sehr einfach ist, kann mit einem Mehrfachstempel oder mit einer automatisch gespeisten Lochstanze gearbeitet werden.
  • Es ist zu erwähnen, daß die Aussparungen 12, 13 nicht senkrecht zur Leiteroberffäche verlaufen, sondern mit dieser einen gewissen Winkel einschließen. Ein schräges Stanzen ist nicht unbedingt erforderlich, man erreicht dadurch jedoch eine Vergrößerung der Querschnittsfläche der durch die Aussparungen gebildeten Kanäle. Da die Einzelleiter bezüglich ihrer Durchbrechungen gegeneinander versetzt sind, würden sich außerdem bei senkrecht verlaufenden Durchbrechungen vorstehende Ecken bilden, die entsprechend der Dicke des Einzelleiters etwas in den Kanal hineinragen und damit ihn verengen. Die Aussparungen 12 sind nach links geneigt, wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich ist, während die Aussparungen 13 nach rechts geneigt sind.
  • Die einzelnen Aussparungen 13 besitzen im Einzelleiter 14 denselben Abstand in Längsrichtung wie im Einzelleiter 11. Der Einzelleiter 14 ist jedoch in Längsrichtung um die Strecke s gegenüber den darüber- und darunterliegenden Einzelleitern verschoben; es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, daß die Strecke, um die die benachbarten Einzelleiter gegeneinander verschoben sind, im ganzen Leiterstab gleich ist. Die Aussparungen 13 bilden also einen Kühlmittelkanal, der schräg zur Läuferachse verläuft, wie die strichpunktiert gezeichnete Mittellinie 17 eines Kühlkanals zeigt. Die Schräge 18 an den Enden der Aussparungen 13 muß nicht unbedingt mit der Neigung der Mittellinie 17 des Kanals übereinstimmen. Die Ränder 19, 20 der Einzelleiter springen dadurch etwas in den Kühlmittelkanal ein, so daß die Strömung verwirbelt wird und zusätzliche Fläche für den Wärmeübergang zwischen Leiterstab und Kühlgas entsteht.
  • Der Abstand in Längsrichtung zwischen der Aussparung 12 auf der einen Seite des Einzelleiters und der Aussparung 13 auf der anderen Seite ist in Fig* 2 mit t bezeichnet. Der Abstand t ändert sich von einem Einzelleiter zum nächsten, so daß sich die eine Reihe von Aussparungen in bezug auf die andere von Einzelleiter zu Einzelleiter verschiebt. Um ein symmetrisches Strömungsmuster zu bekommen, bei dem die durch die Aussparungen 12 gebildeten Kanäle mit der Läuferachse den umgekehrt gleichen Winkel einschließen wie die durch die Aussparungen 13 gebildeten Kanäle, muß die Änderung des Abstandes t von einem Einzelleiter zum anderen das Doppelte des Betrages der Versetzung s betragen. Natürlich kann man auch andere Anordnungen und Abstände, die andere Strömungsmuster ergeben, verwenden, bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Anordnung der Aussparungen jedoch in der oben angegebenen Weise getroffen.
  • F i g. 4 zeigt einen Nutkeil 21 und einen Ausgleichsblock 22, die zur Festlegung der Wicklung in einer Läufernut 23 dienen. Der Keil 21 verhindert in bekannter Weise eine radiale Bewegung der Wicklung und greift mit schwalbenschwanzartigen Nasen 21 a in entsprechende Längsnuten 24 in den Seitenwänden der Läufernut 23. Die Keile 21 enthalten eine Anzahl von Eintrittsöffnungen 21 b, durch die das Kühlgas vom Luftspalt der Maschine aufgenommen und radial nach innen weitergeleitet wird.
  • Der Ausgleichsblock 22 kann aus einem Stück bestehen, bei der dargestellten Ausführungsform ist er jedoch aus mehreren Teilen aufgebaut. Er besteht aus einem isolierenden Material, wie z. B. einem Polyester-Glasgewebe-Schichtstoff. Ein rechtes und ein linkes Seitenteil 22 a, 22 b bilden mit einem mittleren Teilerstück 22c eine Mittelöffnung 25. Die Mittelöffnung deckt sich mit dem unteren Ende des Kanals21b im Nutkeil21, Das Mittelteil22e des Ausgleichsblockes enthält ferner ein Strömungsteilerstück 22d, das den Kühlmittelstrom in zwei Teile teilt. Das Mittelteil 22c und die beiden Seitenteile 22a, 22b bilden auf der Uwerseite des Ausgleichsblockes 22 zwei langestreckte öffnungen 22 e. Der Ausgleichsblock dient also als übergangsglied, das den Kühlmittelstrom in der Mittelbohrung 25 aufnimmt, ihn in zwei Teile teilt und dann aus länglichen öffnungen 22 e, die sich mit den Schlitzen 12 und 13 in den Einzelleitern decken, austreten läßt.
  • Die Feldwicklung besteht aus aufeinandergeschichteten Einzelleitern 26, die durch eine verhältnismäßig schwache Leiterisolation 27 voneinander und durch eine starke Nutisolation 28 von den Wänden der Läufernut 23 getrennt sind. Die Einzelleiter sind mit Aussparungen 12, 13 versehen, wie in Verbindung mit F i g. 2 und 3 näher beschrieben wurde, die diagonal verlaufende Kühlkanäle bilden. Die Aussparungen 12, 13 im obersten Einzelleiter decken sich mit den länglichen öffnungen 22 e an der Unterseite der Ausgleichsblöcke. Die Einzelleiter 26 liegen unten am Boden der Nut 23 auf einem Kanalteil 29 auf, das auf beiden Seiten der Nut mit nach außen vorspringenden radialen Flanschen 29a versehen ist. Durch den so gewährleisteten radialen Ab- stand entsteht ein Zwischenraum 30 zwischen dem untersten Leiterstab und dem Steg 29 b des Teiles 29. Das Gas kann auf diese Weise quer zur Aussparung in den Zwischenraum30 strömen, und die durch die Aussparungen12 und 13 gebildeten Kanäle werden auf diese Weise verbunden. An bestimmten Punkten ist der Zwischenraum 30 in Längsrichtung des Läufers durch Zwischenstücke 31 in Zonen aufgeteilt. Das Zwischenstück 31 sperrt die Verbindung zwischen den verschiedenen Zonen des Zwischenraumes 30. Um den verfügbaren Raum bestmöglich auszunutzen, wird das Kanalteil 29 vorzugsweise durch einen aktiven elektrischen Leiter gebildet und bildet entweder allein oder zusammen mit einer oder mehreren direkt darüberliegenden Lagen in üblicher Weise den untersten Einzelleiter der Wicklung.
  • In F i g. 5 der Zeichnung ist der Teil des Läufers genauer dargestellt, der in F i g. 1 durch die Klammer V begrenzt ist. Hier sind die Nutkeile 32 mit Austrittsöffnungen 33 versehen, die sich in ihrer Form geringfügig von den oben beschriebenen Eintrittsöffnungen unterscheiden, da sie aerodynamisch so entworfen sind, daß das Gas, anstatt einzutreten, aus ihnen austritt. Durch die Keile 32 werden Ausgleichsblöcke 34, die genauso geformt sein können wie die in Verbindung mit F i g. 4 erläuterten Ausgleichsblöcke 22, in ihrer vorgesehenen Lage gehalten. Die Keile 32 und die Ausgleichsblöcke 34 dienen, wie oben, zur Fixierung der in der Nut 23 liegenden Einzelleiter 26.
  • Das Kanalteil 29, auf dem die Wicklungen 26 ruhen, erfordert eine zusätzliche Lagerschiene 35, die auf in die Seiten der Nut eingeschnittenen Schultern 23 a ruht. Die:. Lagerschiene 35 ist nur da vorhanden, wo eine zusätzliche Abstützung über der Bodenmit 10 nötig ist.
  • In Längsrichtung beabstandete Öffnungen 29c, 28 a und 35 a sind . hn Kanalteil 29, der Nutisolation 28 und der Lagerschiene 35 vorgesehen. Das in Längsrichtung durch die Bodennut 10 strömende Gas kann somit durch die Öffnungen 29 c, 28 a, 35 a radial nach außen in den Zwischenraum 30 zwischen dem untersten Leiter und, dem Steg des Kanals 29 eintreten. Eine freie Strömung in Längsrichtung durch den Raum 30 wird durch ein Zwischenstück 36 verhindert.
  • F i g. 6 zeigt ein gegenüber F i g. 1 etwas abgewandeltes Strömungsmuster. Die dargestellten Einlaß-und Auslaßzonen 6 bzw. 9 entsprechen denen in F i g. 1. Die gestrichelten Linien versinnbüdlichen die Strömungswege durch die durch die Aussparungen 13 gebildeten Kanäle auf der abgewandten Seite des Leiterstabes, während die ausgezogenen Linien die Strömungskanäle durch die Aussparungen 12 auf der vorderen.Seite des Leiterstabes darstellen.
  • Bei einem Vergleich mit F i g. 1 sieht man, daß bei F i g. 6 die aus den Ausgleichsblöcken 3 bestehende Lage Übergangskanäle enthält, die die Strömung von zwei benachbarten Kanälen auf derselben Seite des Leiterstabes vereinigen und nicht die Strömung von Kanälen auf gegenüberliegenden Seiten des Leiterstabes, wie in F i g. 1. Die zusammengefaßte Strömung tritt durch die Kanäle in der aus den Nutkeilen 4 gebildeten Schicht ebenso wie in F i g. 1 ein bzw. aus. Auf diese, Weise erhält man zwei parallele Strömungswege, die auf der einen Seite des Leiterstabes diagonal nach unten und auf der anderen Seite diagonal nach oben verlaufen.
  • Die in F i g. 6 angegebene Konstruktion kann verwendet werden, wenn es unerwünscht ist, zwei Strömungen zu vereinigen, die von zwei verschiedenen Quellen stammen und die Speisedrücke oder die StrömunGswiderstände erheblich differieren. Man verringert dadurch die Gefahr, daß die stärkere Strömung die schwächere am gemeinsamen Auslaß blockiert. Die praktische Ausführung eines geeigneten Ausgleichsblockes 3 mit in der F i g. 6 schematisch dargestellten übergangskanälen kann einem Fachmann überlassen bleiben.
  • Im folgenden soll nun die Arbeitsweise der Kühl-7 anordnung gemäß der Erfindung angegeben werden. Bei Fi g. 1 soll für die. Zwecke -der Beschreibung vorausgesetzt werden, daß die Gasströmung durch die Aussparungen 12 auf der abgewandten Seite des Leiterstabes- mit gestrichelten Pfeilen dargestellt ist, gleich, ob die Strömung nach innen oder nach außen verläuft, während die Strömung durch die Aussparungen 13 auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Leiterstabes durch ausgezogene Pfeile versinnbildlicht ist. Die Darstellung der Strömungen und die Numerierung der Pfeile ist auch in den perspektivischen Ansichten der F i g. 4 und 5 beibehalten worden.
  • Aus F i g. 1 und 5 ersieht man, daß das ganze, durch die Bodenmit 10 in Längsrichtung eintretende Gas in der durch die Klammer 9 in F i g. 1 bezeichneten Austrittszone wieder austritt. Das Kühlmedium tritt, wie durch die Pfeile angedeutet ist, in die Bodenmit 10 ein, strömt durch die Öffnungen 29 c, 28a und 35a und dann radial nach außen durch die durch die Aussparungen 12 gebildeten Kanäle, wie durch die Pfeile 37 angedeutet ist, und radial nach auswärts in der durch die Pfeile 38 angedeuteten anderen Richtung durch die Kanäle, die durch die Aussparungen 13 gebildet werden. Nach Durchströmen der Kanäle im Ausgleichsblock 34 und den Auslaßöffnungen 33 im Keil 32 tritt das Kühlmedium in den Luftspalt aus,'wie durch die Pfeile 39 und 40 angedeutet ist. Das Zwischenstück 36 verhindert, daß das Gas in Längsrichtung weiter strömt, als die Bodennut 10 reicht. Es ist also leicht einzusehen, daß das Kühlmittel in dem beschriebenen Teil der Wicklungen auf beiden Seiten des Leiterstabes radial nach außen strömt.
  • Zusätzlich zu der axialen Einspeisung von Kühlmittel durch die Bodennuten 10 in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung wird außerdem Gas von der durch die Klammer 6 bezeichneten Luftspaltspeisungszone nach innen geliefert. Das aus dieser Zone aufgenommene Gas entweicht sowohl in die Zone 8 als auch in die Zone 9, wie an Hand der F i g. 4 der Zeichnung in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben werden soll. Das Gas tritt beim Pfeil 41 ein und teilt sich in zwei Ströme. Der erste Strom fließt in Richtung der Pfeile 42 durch die durch die Aussparungen 13 gebildeten Kanäle diagonal nach unten in Richtung auf das Läuferende. In dem durch das Kanalteil 29 gebildeten Raum am Boden der Nut strömt das Gas quer zum Leiter, kehrt seine Richtung um und strömt in Richtung der gestrichelten Pfeile 43 in den durch die Aussparungen 12 gebildeten Kanälen auf der anderen Seite des Leiterstabes nach außen. Bei der dargestellten Ausführungsform fließt dieser Gasstrom weiter nach oben durch die- Ausgleichsblöcke 22 und entweicht, wie durch den Pfeil 40 angedeutet ist, in den Luftspalt aus derselben Auslaßöffnung wie das von der Bodennut 10 stammende Kühbnittel.
  • Der zweite Gasstrom tritt in der Eintrittszone 6 entsprechend dem Pfeil 41 ein und strömt in Richtung der gestrichelten Pfeile 44 durch die durch die Aussparungen 12 gebildeten Kanäle diagonal nach unten in Richtung auf die Mitte des Läufers. In der durch den Zwischenraum 30 am Boden der Nut gebildeten Kammer verläuft die Strömung in Querrichtun 'g und dann auf der zugewandten Seite der Nut in Richtung des Pfeiles 45 durch die durch die Aussparungen-13 gebildeten Kanäle diagonal nach außen. Dieser Teil des Gases entweicht in die Zone 8, wie durch den Pfeil 46 angezeigt ist. Die Gasströmung vereinigt sich-dabei mit dem Gas, das aus der Entrittszone 5. stammt und in entsprechender Weise in Richtung der Pfeile 47 strömt.
  • . Zusätzliche Zwischenstücke 48, 49 und 50 teilen den Zwischenraum 30, in Dein das Gas quer strömt, in in Längsrichtung verlaufende Zonen. Diese Zonen entsprechen einer quer zu den Aussparungen verlaufenden Strömung, deren Richtung von Zone zu Zone wechselt. Bei der Zone 51 in F i g. 1 ist die Strömung in die Zeichenebene hineingerichtet, während die Strömung in der Zone 52 aus der Zeichenebene heraus verlauft.
  • Wie die in F i g. 6 dargestellte Ausführungsform arbeitet, kann aus der Zeichnung entnommen werden. Kurz zusammengefaßt tritt das Kühlgas entsprechend dem Pfeil 55 in der Eintrittszone 6 ein, teilt sich in die zwei durch die Pfeile 56 bezeichneten Strömungen und fließt auf der zugewandten Seite des Leiterstabpaketes nach unten. Dort strömt das Gas in dem Kanal 51 quer zu den Aussparungen und längs der Pfeile 57 auf der abgewandten Seite des Leiterstabes nach oben, wo sich beide Ströme wieder vereinigen und entsprechend dem Pfeil 58 in die Zone 9 entweichen. Das durch die Bodennut 10 eingeführte Gas strömt auf der zugewandten Seite der Nut längs der Pfeile 59 nach oben und entweicht nach der Wiedervereinigung beim Pfeil 60 in die Zone 9.
  • Da bei dieser Anordnung zwei parallele Strömungswege mit praktisch gleichem Druck gespeist werden, kann die Strömung in dem einen Strömungszweig die im anderen Strömungszweig nicht blokkieren, wenn die Strömungen wieder vereinigt werden.
  • Es ist ersichtlich, daß es das diagonale Strömungsmuster erlaubt, in axialer Richtung beabstandete Einlaß- und Auslaßzonen 5, 6, 7, 8 und 9 längs des Luftspaltes zu bilden, so daß leicht Mittel vorgesehen werden können, um das Gas in der einen Zone aufzunehmen und in die andere wieder auszustoßen. In dem in F i g. 4 dargestellten Teil des Läufers strömt das Kühlmittel auf der einen Seite des Leiterstabes nach unten und auf der anderen Seite nach oben, während es bei dem in F i g. 5 dargestellten Teil des Läufers auf beiden Seiten des Leiterstabes nach oben strömt. Für längere Läufer kann es wünschenswert werden, zusätzliche Einlaß- und Auslaßzonen längs des Läufers vorzusehen. So kann man beispielsweise, anstatt den Läufer in die in F i g. 1 mit 7, 5, 8, 6, 9 bezeichneten Zonen zu teilen, weitere Zonen hinzufügen, so daß das Strömungsmuster der Reihenfolge nach Zonen etwa folgender Anordnung umfaßt: 7, 5, 8, 5, 8, 6, 9 oder 7, 5, 8, 5, 8, 5, 8, 6, 9 usw.
  • Zusätzlich zu den offensichtlichen wirtschaftlichen Vorteilen durch die Verwendung von handelsüblichen Kupferleitern mit rechteckigem Querschnitt, die zur Bildung der Kühlkanäle nur wiederholt gelocht werden müssen, ergeben sich noch weitere Vorteile durch das einfache Strömungsmuster, das durch die Versetzung der gestanzten Aussparungen gebildet wird.
  • Durch die Anordnung wird aus folgenden Gründen ein hohes Maß an Gleichförmigkeit der Temperaturverteilung gewährleistet. Da die diagonalen Strömungen auf der einen Seite des Leiterstabes die Strömungen auf der anderen Seite des Leiterstabes kreuzen, werden Temperaturunterschiede in der Wicklung weitgehend ausgeglichen.
  • Es kann rechnerisch gezeigt werden, daß sich bei alleiniger Betrachtung der Gastemperatur ungefähr 501/o des Wicklungsvolumens annähernd auf der mittleren Gastemperatur befinden, wobei die Temperaturverteilung am gleichförmigsten unten in der Nut ist, wo normalerweise die größten Kühlschwierigkeiten auftreten. Obwohl eine genaue theoretische Durchbrechung der Temperaturverteilung des Kühlgases zeigt, daß sich um die Einlaß- und Auslaßzonen am Luftspalt breite Längszonen gruppieren, in denen die Temperaturen oberhalb oder unterhalbdes Mittelwertes liegen, ergibt eine Einbeziehung der ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit des Kupfers in Richtung der Leiterstäbe, daß die Temperaturverteilung in diesen breiten Zonen -weitgehend vergleichmäßigt wird.
  • Da das Gas radial durch die Nutkeile in den Leiterstab eingespeist wird und keine seitlichen Einlaßöffnungen von der Nut in die Leiterstäbe erforderlich sind, ist über die ganze Länge der Nut23 eine gleichmäßige Abstützung der Nutisolation28 gewährleistet. Schwierig und damit kostspielig herzustellende Kühlmittelkanäle in den Läuferzähnen werden nicht benötigt. Die Zähne, die die gesamten auf die Wicklung wirkenden Zentrifugalkräfte aufnehmen müssen, brauchen nicht mit Bohrungen oder Nuten versehen werden, die zu unerwünschten Spannungskonzentrationen führen und eine Schwächung des tragfähigen Material mit sich bringen würden.
  • Untersuchungen haben ergeben, daß das beschriebene System als Ganzes wirksamer die Geschwindigkeitsenergie des aus dem Luftspalt abgezogenen Gases in einen für die Zirkulation des Gases in den Kühlkanälen geeigneten Druckunterschied umzuwandeln in der Lage ist, als wenn in Längsrichtung verlaufende Kanäle vorgesehen wären. Der Grund hierfür besteht darin, daß das Gas nicht zu abrupten Richtungsänderungen gezwungen wird, da die Ausgleichsblöcke so geformt werden können, daß Kanäle mit einem allmählichen übergang gebildet werden, und das mit hoher Geschwindigkeit in das Einlaßloch eintretende Gas kann wirksam in die den Leiterstab diagonal durchsetzenden Kühlkanäle verteilt werden.
  • Durch eine doppelte Reihe von länglichen Aussparungen im Kupfer steht dem Kühlgas praktisch dieselbe Wärmeübergangsfläche pro Leiterlänge zur Verfügung wie bei den bekannten Anordnungen mit in Längsrichtung des Leiters verlaufenden Kanälen. Bei der Anordnung mit den zwei Reihen von Aussparungen in den Einzelleitern ergibt sich daher im Mittel eine übertemperatur des Leiterstabes über das Kühlgas von derselben Größenordnung, natürlich abhängig von etwaigen Unterschieden in der Wärrneübergangszahl, der Strömungsgeschwindigkeit und der spezifischen elektrischen Verluste.
  • Der Aufbau und die Anordnung der Aussparungen in den Einzelleitem können von einem Fachmann in verschiedener Weise verändert werden. Obgleich ihre Anordnung in einer Doppelreihe derzeit als die zweckmäßigste Ausführungsform erscheint, können auch drei oder mehr Reihen von Aussparungen in den Einzelleitern verwendet werden, so daß eine größere Wärmeübergangsfläche zur Verfügung steht, wenn dies aus irgendwelchen Gründen zweckdienlich erscheinen sollte.
  • Bei der dargestellten Ausführungsforin wurden Einzelleiter verwendet, in die die Aussparungen unter einem gewissen Winkel eingestanzt sind, um die Querschnittsfläche der Kühlkanäle nicht zu verringern. Selbstverständlich kann man auch eine größere Anzahl von Einzelleitem geringerer radialer Dicke verwenden und die Aussparungen senkrecht zur Leiterebene stanzen, wodurch unter Umständen die Kosten verringert werden. Bei senkrechten Aussparungen ergeben sich außerdem mehr Möglichkeiten für die Stanzanordnung, da weniger Muster erforderlich werden können. Man kann dann auch einen Einzelleiter, der für eine bestimmte Lage ira Paket gelocht worden ist, auch in einer anderen radialen Lage in der Nut verwenden. Selbstverständlich können mehrere Einzelleiter elektrisch parallel geschaltet werden, so daß eine Änderung der Speisespannung der Erregerwicklung nicht erforderlich ist.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine Umkehrung der Strömungsrichtung sowohl am oberen Ende als auch am Boden der Nut, so daß das Gas in radialer Richtung in der Nut mehrmals hin- und lierläuft, bevor es endgültig in den Luftspalt ausgestoßen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Läufer für eine dynamoelektrische Maschine mit in axial verlaufenden Nuten angeordneten, direkt gekühlten Läuferleitern aus aufeinandergeschichteten Einzelleitem, die in Radialrichtung des Läufers von Ausnehmungen durchsetzt werden, die in benachbarten Einzelleitern derart in Stablängsrichtung versetzt sind, daß in den Läuferleitern Kühlkanäle entstehen, die in axial entgegengesetzten Richtungen schräg durch die Läuferleiter verlaufen, d a d u r c h g c -k e n n z e i c h n e t, daß die Einzelleiter (11, 14, 15, 16) in axialer Richtung mindestens zwei parallele Reihen von Aussparungen (12, 13) in Form von Langlöchern aufweisen, wobei jede Reihe für sich eine Anzahl von parallelen Kühlkanälen bildet, die in den beiden Reihen diagonal in entgegengesetzten Richtungen verlaufen und lediglich am Nutengrund miteinander verbunden sind.
  2. 2. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der überwiegende Teil der Einzelleiter (11, 14, 15, 16) gelocht ist. 3. Läufer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Axialrichtung des Läufers Zonen (5, 6), in denen nur Einlaßöffnungen von Kühlkanälen liegen, mit Zonen (7, 8, 9), in denen nur Auslaßöffnungen von Kühlkanälen liegen, abwechseln. 4. Läufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen am Nutengrund aus Zwischenräumen (30) bestehen, von denen jeder die radial inneren Enden von mindestens einem, Kühlmittel schräg nach innen leitenden Kühlkanal und einem durch eine benachbarte Lochreihe gebildeten, in entgegengesetzter Richtung schräg verlaufenden, Kühlmittel nach außen zu einer Auslaßzone (7, 8, 9) leitenden Kühlkanal miteinander verbindet. 5. Läufer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nündestens einer der diagonal verlaufenden Kühlkanäle in Verbindung mit einer vom Läuferende aus etwa axial verlaufenden Bodennut (10) steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 679 856; USA.-Patentschriften Nr. 2 661434, 2 664 512, 2 791707; E. u. M., 1956, S. 271 bis 273; AIEE-Transactions, Part 111, 1956, S. 260 bis 268.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2806007A1 (de) * 1978-01-25 1979-08-02 Bbc Brown Boveri & Cie Kuehlungsanordnungen fuer wicklungen elektrischer maschinen
WO2023089095A3 (de) * 2021-11-19 2023-10-12 Schoone David Elektromotor, insbesondere für den einbau in einen radkörper eines motorrades

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