DE1224784B - Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister - Google Patents
Aus Speicherringen zusammengebautes SchieberegisterInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007W^ PATENTAMT
IntCL:
GlIc
AUSLEGESCHRIFT
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 37/64
Deutsche Kl.: 21 al - 37/64
Nummer: 1224784
Aktenzeichen: N 23945IX c/21 al
Anmeldetag: 29. Oktober 1963
Auslegetag: 15. September 1966
Die Erfindung betrifft ein aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger
Hystereseschleife zusammengebautes Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne
ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener erster Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen
dieser Stromquelle in dem ersten dieser beiden Kerne eine in die Stellung Null treibende magnetomotorische
Kraft erzeugt wird deren Größe ausreicht, um diesen Kern von der Stellung L in die
Stellung 0 überzuführen, während in dem zweiten dieser beiden Kerne eine in Stellung L treibende magnetomotorische
Kraft erzeugt wird, die annähernd die Hälfte der Größe der magnetomotorischen Kraft
hat, welche diesen Kern gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die
beiden Kerne noch ein mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist.
Die Erfindung bezweckt, bekannte Schieberegister noch weiter zu vereinfachen.
Schieberegister sind wichtige Einzelteile elektronischer Rechenmaschinen, und es gilt, insbesondere
bei Tischrechenmaschinen, diese Schieberegister möglichst einfach auszubilden, was in diesem Fall gegebenenfalls
auf Kosten der Geschwindigkeit durchgeführt werden kann, da bei Tischrechenmaschinen
die Geschwindigkeit eine bedeutend geringere Rolle spielt als bei den größeren, sogenannten »General
purpose«-Rechenmaschinen. Es ist bereits bekannt, daß ein Schieberegister des Wang-line-Typs (s.
Journal of Appl. Physics, Bd. 21 [1950, S. 49 bis 54: »A static magnetic Storage and Delay-line«, von
A. Wang und Way Dong Woo]) auf etwa die Hälfte der Länge herabgesetzt werden kann, wenn
das in diesem Register gespeicherte Signal nicht für alle Bits auf einmal um einen Schritt, sondern Bit
nach Bit verschoben wird. Jeweils wenn das in einem Speicherring gespeicherte Signal auf einen darauffolgenden
Speicherring übertragen wird, wird ein Speicherring freigegeben, wodurch darauf das in dem
vorhergehenden Speicherring gespeicherte Signal auf diesen freien Speicherring übertragen werden kann.
Die Erfindung entwickelt diesen Gedanken noch weiter, so daß eine weitere Vereinfachung des
Schieberegisters ermöglicht wird.
Gemäß der Erfindung wird die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst, der in den
zweiten Draht induziert wird, wenn der erste Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht und
dann einen Stromimpuls einer solchen Stärke liefert, das infolgedessen in beiden Kernen eine in die Stellung
L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt Aus Speicherringen zusammengebautes
Schieberegister
Schieberegister
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. H. Scholz, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Johannes Hermanus Maria Schölten,
Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 2. November 1962 (285 016)
wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der
Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, während weiter die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle
in dem ersten Kern erzeugte, in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft so
groß ist, daß dieser Kern auch noch in die Stellung 0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das Auslösen
der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft vorhanden ist.
Anstatt die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle im ersten Kern erzeugte, in die Stellung
0 treibende magnetomotorische Kraft so groß zu machen, daß dieser Kern auch noch in die Stellung
0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das Auslösen der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die
Stellung L treibende magnetomotorische Kraft vorhanden ist, kann man auch die Dauer der von der
ersten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse gegenüber der Dauer der von der zweiten Stromimpulsquelle
gelieferten Impulse so lang machen, daß ein von der ersten Stromimpulsquelle gelieferter Impuls
den infolgedessen auftretenden Impuls der zweiten Stromimpulsquelle dermaßen überlappt, daß der erste
der beiden Kerne vollständig von der Stellung L in die Stellung 0 übergehen kann.
Ein Beispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
609 660/279
F i g. 1 zeigt das Prinzip der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine vierfaches Schieberegister nach
der Erfindung.
In F i g. 1 bezeichnen R1 und R2 zwei aufeinanderfolgende
Speicherringe eines Schieberegisters; 1 bezeichnet eine erste Stromimpulsquelle, die beim Auslösen
einen Stromimpuls der Stärke: Va-i-dem damit
verbundenen Draht 2 zuführt, und 3 bezeichnet eine zweite Strornimpulsquelle des Typs eines Einimpulsgenerators
(»blocking., oscillator«), der beim Auslösen einen Stromimpuls der Stärke V21 dem damit
verbundenen Draht 4 zuführt. Dabei bezeichnet i die Stärke der Stromimpulse, bei welcher die Ringe
gerade übergeführt, „werden können, während, ein
Stromimpuls mit der Stärke Vb i zu diesem Zweck bestimmt
nicht ausreicht.
Der Einimpulsgenerator 3 besteht aus einem Transistor
6 und einem Transformator. Der Emitter des
Transistors 6 ist mit einem Ende eines Drahtes 4 verbunden, dessen anderes. Ende geerdet .ist. Der-Kollektor
des Transistors 6 ist über eine Wicklung 8 des Transformators mit einer negativen Spannungsquelle B — verbunden. Die Basis des Transistors 6 ist
über eine zweite Wicklung 9 des Transformators geerdet oder gegebenenfalls mit einer schwachen positiven
Spannungsquelle verbunden. Die Wickelrichtungen der beiden Wicklungen des Transformators
sind derart, daß, wenn der Transistor einen Stromimpuls durchläßt, z. B-.-wenn sein Emitter einen positiven
Impuls empfängt, die infolgedessen in die zweite Wicklung induzierte Spannung die Basis negativ
macht. Aus der Figur ergibt es sich weiter, daß der Draht 2 dreimal durch den Ring R1 und einmal
durch den Ringi?2 gefädelt ist. Der Draht 4 ist durch
jeden der beiden Ringe ,R1 und R2 einmal gefädelt.
Die Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt. Es wird angenommen, daß der Ring A1 die Stellung L
einnimmt und der Ring 2 die Stellung 0. Als Stellung L wird der Magnetisierungszustand angenommen,
in den die Ringe R1 und R2 durch einen dem
Emitter des Transistors 6 zugeführten Stromimpuls im Draht. 4 getrieben werden. Wenn die Stromimpulsquelle
1 ausgelöst wird, empfängt der Ring R1
einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke sfei, und der Ring R2 empfängt einen in
die Stellung L treibenden Stromimpuls mit der Stärke Vs i. Der Ring 1 fängt somit an, sich umzustellen,
aber der Ringi?2 bleibt in der Stellung 0.
Durch die Umstellung des Ringes R1 wird eine Spannung
in den Draht 4 induziert, welche den Emitter des Transistors 6 positiv macht, so daß dieser Transistor
leitend wird. Der infolgedessen durch die Wicklung 8 des Transformators fließende Strom hat zur
Folge, daß in die Wicklung 9 dieses Transformators eine Spannung induziert wird, welche die Basis des
Transistors 6 negativ macht, so daß der Transistor leitend bleibt, wenigstens bis zu dem Zeitpunkt, in
dem der Kern des Transformators den Sättigungspunkt erreicht. Das Ganze ist derart bemessen, daß
der Stromimpuls durch den Draht 4 die Stärke von Va i hat. Dies hat zur Folge, daß der RnIgA1 von
diesem Zeitpunkt an einen in die 'Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke yzi—Vzi — i
empfängt und somit in die Stellung 0 nach wie vor übergeht, solange er diese Stelung noch nicht erreicht
hat, und daß der Ring R2 eine in die Stellung L
treibenden Stromimpuls mit der Stärke V2 i+Va i = i
empfängt und somit von der Stellung 0 in die Stellung 'L'übergeht Sobald der-Kern" des Transformators
gesättigt wird, nimmt die negative Spannung der Basis des Transistors 6 ab, bis letzterer endgültig
nichtleitend wird. Der Kern des Transformators wird darauf entmagnetisiert, wodurch die Basis des Transistors
6 positiv wird, so daß dieser während einiger Zeit nichtleitend bleibt, sogar wenn durch den Übergang
des Ringes .R1 noch eine schwache positive
Spannung dem Emitter zugeführt wird.
Angenommen, daß beide Ringe R1 und R2 in der
Stellung 0 sind, so hat das Auslösen der Strornimpulsquelle 1 nicht den Übergang des Ringes R1 zur Folge,
so daß kein Impuls in den Draht 4 induziert wird und
. . der . Transistor nichtleitend bleibt und - auch der
Ring R2 nicht übergeht. Beide Ringe bleiben somit in
der Stellung 0.
In beiden Fällen kann somit gesagt werden; daß der Ring R2 das anfangs in dem Ring R1 gespeicherte
Signal übernommen hat und daß der RiQgA1 leer
zurückbleibt, d. h. ohne eingespeichertes Signal. Letzteres ist eine Folge davon, daß dieser Ring nach Beendigung
des Impulses stets im Zustand 0 ist, unabhängig von dem Anfangszustand.
Wenn der Draht 2 nicht, wie dies in F i g. 1 dargestellt
ist, dreimal, sondern zweimal durch den Ring R1 gefädelt wäre, würde dieser Ring nach dem
Leitendwerden des Transistors 6 nicht einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke i,
sondern einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke V2 i empfangen. Es besteht dabei
die Gefahr, daß der Ring .R1 nicht vollständig in
die Stellung L geführt wird, sondern halbwegs stehenbleibt. Nach F i g. 1 ist diese Gefahr dadurch beseitigt,
daß der Draht 2 dreimal durch den Ring R1 gefädelt wird. Ein anderes Mittel zum Beheben dieser
Gefahr besteht darin, daß die Dauer des von der Stromimpulsquelle 1 gelieferten Impulses dermaßen
langer gemacht wird, als die Dauer des von dem Einimpulsgenerator 3 gelieferten Impulses, daß der
Ring R1 mit Sicherheit den Zustand 0 erreicht. Nachdem
der Kern des Transformators den Sättigungspunkt erreicht hat und der Transistor 6 nichtleitend
geworden ist, fängt der Kern des Transformators an, sich zu entmagnetisieren, wodurch die Basis des
Transistors positiv wird und der Transistor somit nichtleitend bleibt, bis der Kern sich vollständig entmagnetisiert
hat. In der Zwischenzeit wird der Ring R1 im allgemeinen den Zustand bereits erreicht
haben. Wäre dies nicht der Fall, so würde sich das vorerwähnte Spiel wiederholen, mit der einzigen
Folge, daß man die Dauer des von der Strornimpulsquelle 1 gelieferten Impulses noch weiter verlängern
muß.
Man kann in an sich bekannter Weise die Anordnung für die Größe der von der Stromimpulsquelle 1
und dem Einimpulsgenerator 3 zu liefernden Stromimpulse
weniger kritisch machen, indem ein in den Zustand 0 treibender Vorstrom mit einer Stärke von
etwa V2 i verwendet wird.
F i g. 2 zeigt ein vierfaches Schieberegister, in dem
das in F i g. 1 veranschaulichte Prinzip benutzt ist. Dieses Register hat sechs Kolonnen I, II, ΠΙ, IV, V,
VI von je vier Ringen. Das Schieberegister ist in sich geschlossen, so daß es sechs Drähte 2 gibt, die in
Fig. 2 durch I1,12, 23, 24, 25 und 26 bezeichnet sind.
Einfachheitshalber sind in der Zeichnung diese Drähte alle nur einmal durch die betreffenden Ringe
gefädelt, aber tatsächlich ist jeder Draht I1 selbstver-
ständlich zwei- oder dreimal (oder gegebenenfalls mehrere Male) durch eine erste Gruppe von vier
Ringen und einmal durch eine zweite Gruppe von vier Ringen gefädelt. Weiter gibt es in diesem Fall
vier Drähte 4, die in der Figur durch 4V 42,43 und 44
bezeichnet sind, und vier Einimpulsgeneratoren S1,
32, 33 und 34. Die Stromimpulsquelle 1 der Fig. 1
entspricht in F i g. 2 einer Zählschaltung T mit sechs Ausgängen 11, 12, 13, 14, 15, 16. Jeder dieser Ausgänge
ist mit einem Draht 2 verbunden.
Es wird angenommen, daß alle Ringe der Kolonne 6 in dem Zustand 0 sind und daß in den
Ringen der weiteren Kolonnen beliebige Signale gespeichert sind.. Liefert die Zählschaltung T an den
Ausgängen 12, 13, 14, 15, 16 nacheinander einen Stromimpuls mit der Stärke Va i, so werden zunächst
die in der Kolonne V gespeicherten Signale auf die Kolonne VI übertragen, worauf die in der Kolonne IV
gespeicherten Signale auf die am Ende des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne V, die in der
Kolonne III gespeicherten Signale auf die am Ende des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne IV
übertragen werden usw., bis schließlich die in der Kolonne I gespeicherten Signale auf die am Ende
des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne II übertragen werden. Alle in dem vierfachen Schieberegister
gespeicherten Signale sind somit über eine Kolonne nach rechts verschoben. Läßt man darauf
die Zählschaltung T an ihren Ausgängen 11, 12, 13, 14, 15 einen Stromimpuls mit der Stärke V2 i liefern,
so werden die in der Kolonne VI gespeicherten Signale auf die Kolonne I übertragen; die in der
Kolonne V gespeicherten Signale auf die Kolonne VI usw., bis schließlich die in der Kolonne II gespeicherten
Signale auf die Kolonne III übertragen werden. Die im Schieberegister gespeicherten Signale
vollführen somit in zyklischer Reihenfolge einen Umlauf.
Claims (2)
1. Aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger Hystereseschleife zusammengebautes
Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener erster
Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen dieser Stromquelle in dem ersten dieser beiden
Kerne eine in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, deren Größe ausreicht,
um diesen Kern von der Stellung L in die Stellung 0 überzuführen, während in dem zweiten
dieser beiden Kerne eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die
annähernd die Hälfte der Größe der magneto-, motorischen Kraft hat, welche diesen Kern gerade
von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die beiden Kerne noch ein
mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist, dadurchgekennzeichnet,
daß die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst wird, der in den zweiten Draht induziert wird, wenn der erste
Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht und dann einen Stromimpuls einer solchen
Stärke liefert, daß infolgedessen in beiden Kernen eine in die Stellung L treibende magnetomotorische
Kraft erzeugt wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der Stellung 0 in
die Stellung L überführen kann, während weiter die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle
in dem ersten Kern erzeugte, in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft so
groß ist, daß dieser Kern auch noch in die Stellung 0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das
Auslösen der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die StellungL treibende magnetomotorische Kraft
vorhanden ist.
2. Aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger Hystereseschleife zusammengebautes
Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener
erster Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen dieser Stromquelle in dem ersten dieser
beiden Kerne eine in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, deren
Größe ausreicht, um diesen Kern von der Stellung L in die Stellung 0 überzuführen, während
in dem zweiten dieser beiden Kerne eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt
wird, die annähernd die Hälfte der Größe der magnetomotorischen Kraft hat, welche diesen
Kern gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die beiden Kerne
noch ein mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst wird, der in
den zweiten Draht induziert wird, wenn der erste Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht
und dann einen Stromimpuls einer solchen Stärke liefert, daß infolgedessen in beiden Kernen
eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen
Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei die Dauer der von der
ersten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse gegenüber der Dauer der von der zweiten Stromimpulsquelle
gelieferten Impulse so lang ist, daß ein von der ersten Stromimpulsquelle gelieferter
Impuls den infolgedessen auftretenden Impuls der zweiten Stromquelle dermaßen überlappt, daß
der erste der beiden Kerne vollständig von der Stellung L in die Stellung 0 übergehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 660/279 9.66 © Bundesdruckerei Berlin
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