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DE1224784B - Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister - Google Patents

Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister

Info

Publication number
DE1224784B
DE1224784B DEN23945A DEN0023945A DE1224784B DE 1224784 B DE1224784 B DE 1224784B DE N23945 A DEN23945 A DE N23945A DE N0023945 A DEN0023945 A DE N0023945A DE 1224784 B DE1224784 B DE 1224784B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cores
current pulse
magnetomotive force
core
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN23945A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Hermanus Mar Scholten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1224784B publication Critical patent/DE1224784B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/02Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
    • G11C19/04Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using cores with one aperture or magnetic loop

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007W^ PATENTAMT IntCL:
GlIc
AUSLEGESCHRIFT
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 37/64
Nummer: 1224784
Aktenzeichen: N 23945IX c/21 al
Anmeldetag: 29. Oktober 1963
Auslegetag: 15. September 1966
Die Erfindung betrifft ein aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger Hystereseschleife zusammengebautes Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener erster Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen dieser Stromquelle in dem ersten dieser beiden Kerne eine in die Stellung Null treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird deren Größe ausreicht, um diesen Kern von der Stellung L in die Stellung 0 überzuführen, während in dem zweiten dieser beiden Kerne eine in Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die annähernd die Hälfte der Größe der magnetomotorischen Kraft hat, welche diesen Kern gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die beiden Kerne noch ein mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist.
Die Erfindung bezweckt, bekannte Schieberegister noch weiter zu vereinfachen.
Schieberegister sind wichtige Einzelteile elektronischer Rechenmaschinen, und es gilt, insbesondere bei Tischrechenmaschinen, diese Schieberegister möglichst einfach auszubilden, was in diesem Fall gegebenenfalls auf Kosten der Geschwindigkeit durchgeführt werden kann, da bei Tischrechenmaschinen die Geschwindigkeit eine bedeutend geringere Rolle spielt als bei den größeren, sogenannten »General purpose«-Rechenmaschinen. Es ist bereits bekannt, daß ein Schieberegister des Wang-line-Typs (s. Journal of Appl. Physics, Bd. 21 [1950, S. 49 bis 54: »A static magnetic Storage and Delay-line«, von A. Wang und Way Dong Woo]) auf etwa die Hälfte der Länge herabgesetzt werden kann, wenn das in diesem Register gespeicherte Signal nicht für alle Bits auf einmal um einen Schritt, sondern Bit nach Bit verschoben wird. Jeweils wenn das in einem Speicherring gespeicherte Signal auf einen darauffolgenden Speicherring übertragen wird, wird ein Speicherring freigegeben, wodurch darauf das in dem vorhergehenden Speicherring gespeicherte Signal auf diesen freien Speicherring übertragen werden kann. Die Erfindung entwickelt diesen Gedanken noch weiter, so daß eine weitere Vereinfachung des Schieberegisters ermöglicht wird.
Gemäß der Erfindung wird die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst, der in den zweiten Draht induziert wird, wenn der erste Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht und dann einen Stromimpuls einer solchen Stärke liefert, das infolgedessen in beiden Kernen eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt Aus Speicherringen zusammengebautes
Schieberegister
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr. H. Scholz, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Johannes Hermanus Maria Schölten,
Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 2. November 1962 (285 016)
wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, während weiter die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle in dem ersten Kern erzeugte, in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft so groß ist, daß dieser Kern auch noch in die Stellung 0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das Auslösen der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft vorhanden ist.
Anstatt die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle im ersten Kern erzeugte, in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft so groß zu machen, daß dieser Kern auch noch in die Stellung 0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das Auslösen der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft vorhanden ist, kann man auch die Dauer der von der ersten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse gegenüber der Dauer der von der zweiten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse so lang machen, daß ein von der ersten Stromimpulsquelle gelieferter Impuls den infolgedessen auftretenden Impuls der zweiten Stromimpulsquelle dermaßen überlappt, daß der erste der beiden Kerne vollständig von der Stellung L in die Stellung 0 übergehen kann.
Ein Beispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
609 660/279
F i g. 1 zeigt das Prinzip der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine vierfaches Schieberegister nach der Erfindung.
In F i g. 1 bezeichnen R1 und R2 zwei aufeinanderfolgende Speicherringe eines Schieberegisters; 1 bezeichnet eine erste Stromimpulsquelle, die beim Auslösen einen Stromimpuls der Stärke: Va-i-dem damit verbundenen Draht 2 zuführt, und 3 bezeichnet eine zweite Strornimpulsquelle des Typs eines Einimpulsgenerators (»blocking., oscillator«), der beim Auslösen einen Stromimpuls der Stärke V21 dem damit verbundenen Draht 4 zuführt. Dabei bezeichnet i die Stärke der Stromimpulse, bei welcher die Ringe gerade übergeführt, „werden können, während, ein Stromimpuls mit der Stärke Vb i zu diesem Zweck bestimmt nicht ausreicht.
Der Einimpulsgenerator 3 besteht aus einem Transistor 6 und einem Transformator. Der Emitter des Transistors 6 ist mit einem Ende eines Drahtes 4 verbunden, dessen anderes. Ende geerdet .ist. Der-Kollektor des Transistors 6 ist über eine Wicklung 8 des Transformators mit einer negativen Spannungsquelle B — verbunden. Die Basis des Transistors 6 ist über eine zweite Wicklung 9 des Transformators geerdet oder gegebenenfalls mit einer schwachen positiven Spannungsquelle verbunden. Die Wickelrichtungen der beiden Wicklungen des Transformators sind derart, daß, wenn der Transistor einen Stromimpuls durchläßt, z. B-.-wenn sein Emitter einen positiven Impuls empfängt, die infolgedessen in die zweite Wicklung induzierte Spannung die Basis negativ macht. Aus der Figur ergibt es sich weiter, daß der Draht 2 dreimal durch den Ring R1 und einmal durch den Ringi?2 gefädelt ist. Der Draht 4 ist durch jeden der beiden Ringe ,R1 und R2 einmal gefädelt.
Die Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt. Es wird angenommen, daß der Ring A1 die Stellung L einnimmt und der Ring 2 die Stellung 0. Als Stellung L wird der Magnetisierungszustand angenommen, in den die Ringe R1 und R2 durch einen dem Emitter des Transistors 6 zugeführten Stromimpuls im Draht. 4 getrieben werden. Wenn die Stromimpulsquelle 1 ausgelöst wird, empfängt der Ring R1 einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke sfei, und der Ring R2 empfängt einen in die Stellung L treibenden Stromimpuls mit der Stärke Vs i. Der Ring 1 fängt somit an, sich umzustellen, aber der Ringi?2 bleibt in der Stellung 0. Durch die Umstellung des Ringes R1 wird eine Spannung in den Draht 4 induziert, welche den Emitter des Transistors 6 positiv macht, so daß dieser Transistor leitend wird. Der infolgedessen durch die Wicklung 8 des Transformators fließende Strom hat zur Folge, daß in die Wicklung 9 dieses Transformators eine Spannung induziert wird, welche die Basis des Transistors 6 negativ macht, so daß der Transistor leitend bleibt, wenigstens bis zu dem Zeitpunkt, in dem der Kern des Transformators den Sättigungspunkt erreicht. Das Ganze ist derart bemessen, daß der Stromimpuls durch den Draht 4 die Stärke von Va i hat. Dies hat zur Folge, daß der RnIgA1 von diesem Zeitpunkt an einen in die 'Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke yzi—Vzi — i empfängt und somit in die Stellung 0 nach wie vor übergeht, solange er diese Stelung noch nicht erreicht hat, und daß der Ring R2 eine in die Stellung L treibenden Stromimpuls mit der Stärke V2 i+Va i = i empfängt und somit von der Stellung 0 in die Stellung 'L'übergeht Sobald der-Kern" des Transformators gesättigt wird, nimmt die negative Spannung der Basis des Transistors 6 ab, bis letzterer endgültig nichtleitend wird. Der Kern des Transformators wird darauf entmagnetisiert, wodurch die Basis des Transistors 6 positiv wird, so daß dieser während einiger Zeit nichtleitend bleibt, sogar wenn durch den Übergang des Ringes .R1 noch eine schwache positive Spannung dem Emitter zugeführt wird.
Angenommen, daß beide Ringe R1 und R2 in der Stellung 0 sind, so hat das Auslösen der Strornimpulsquelle 1 nicht den Übergang des Ringes R1 zur Folge, so daß kein Impuls in den Draht 4 induziert wird und
. . der . Transistor nichtleitend bleibt und - auch der Ring R2 nicht übergeht. Beide Ringe bleiben somit in der Stellung 0.
In beiden Fällen kann somit gesagt werden; daß der Ring R2 das anfangs in dem Ring R1 gespeicherte Signal übernommen hat und daß der RiQgA1 leer zurückbleibt, d. h. ohne eingespeichertes Signal. Letzteres ist eine Folge davon, daß dieser Ring nach Beendigung des Impulses stets im Zustand 0 ist, unabhängig von dem Anfangszustand.
Wenn der Draht 2 nicht, wie dies in F i g. 1 dargestellt ist, dreimal, sondern zweimal durch den Ring R1 gefädelt wäre, würde dieser Ring nach dem Leitendwerden des Transistors 6 nicht einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke i, sondern einen in die Stellung 0 treibenden Stromimpuls mit der Stärke V2 i empfangen. Es besteht dabei die Gefahr, daß der Ring .R1 nicht vollständig in die Stellung L geführt wird, sondern halbwegs stehenbleibt. Nach F i g. 1 ist diese Gefahr dadurch beseitigt, daß der Draht 2 dreimal durch den Ring R1 gefädelt wird. Ein anderes Mittel zum Beheben dieser Gefahr besteht darin, daß die Dauer des von der Stromimpulsquelle 1 gelieferten Impulses dermaßen langer gemacht wird, als die Dauer des von dem Einimpulsgenerator 3 gelieferten Impulses, daß der Ring R1 mit Sicherheit den Zustand 0 erreicht. Nachdem der Kern des Transformators den Sättigungspunkt erreicht hat und der Transistor 6 nichtleitend geworden ist, fängt der Kern des Transformators an, sich zu entmagnetisieren, wodurch die Basis des Transistors positiv wird und der Transistor somit nichtleitend bleibt, bis der Kern sich vollständig entmagnetisiert hat. In der Zwischenzeit wird der Ring R1 im allgemeinen den Zustand bereits erreicht haben. Wäre dies nicht der Fall, so würde sich das vorerwähnte Spiel wiederholen, mit der einzigen Folge, daß man die Dauer des von der Strornimpulsquelle 1 gelieferten Impulses noch weiter verlängern muß.
Man kann in an sich bekannter Weise die Anordnung für die Größe der von der Stromimpulsquelle 1 und dem Einimpulsgenerator 3 zu liefernden Stromimpulse weniger kritisch machen, indem ein in den Zustand 0 treibender Vorstrom mit einer Stärke von etwa V2 i verwendet wird.
F i g. 2 zeigt ein vierfaches Schieberegister, in dem das in F i g. 1 veranschaulichte Prinzip benutzt ist. Dieses Register hat sechs Kolonnen I, II, ΠΙ, IV, V, VI von je vier Ringen. Das Schieberegister ist in sich geschlossen, so daß es sechs Drähte 2 gibt, die in Fig. 2 durch I1,12, 23, 24, 25 und 26 bezeichnet sind. Einfachheitshalber sind in der Zeichnung diese Drähte alle nur einmal durch die betreffenden Ringe gefädelt, aber tatsächlich ist jeder Draht I1 selbstver-
ständlich zwei- oder dreimal (oder gegebenenfalls mehrere Male) durch eine erste Gruppe von vier Ringen und einmal durch eine zweite Gruppe von vier Ringen gefädelt. Weiter gibt es in diesem Fall vier Drähte 4, die in der Figur durch 4V 42,43 und 44 bezeichnet sind, und vier Einimpulsgeneratoren S1, 32, 33 und 34. Die Stromimpulsquelle 1 der Fig. 1 entspricht in F i g. 2 einer Zählschaltung T mit sechs Ausgängen 11, 12, 13, 14, 15, 16. Jeder dieser Ausgänge ist mit einem Draht 2 verbunden.
Es wird angenommen, daß alle Ringe der Kolonne 6 in dem Zustand 0 sind und daß in den Ringen der weiteren Kolonnen beliebige Signale gespeichert sind.. Liefert die Zählschaltung T an den Ausgängen 12, 13, 14, 15, 16 nacheinander einen Stromimpuls mit der Stärke Va i, so werden zunächst die in der Kolonne V gespeicherten Signale auf die Kolonne VI übertragen, worauf die in der Kolonne IV gespeicherten Signale auf die am Ende des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne V, die in der Kolonne III gespeicherten Signale auf die am Ende des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne IV übertragen werden usw., bis schließlich die in der Kolonne I gespeicherten Signale auf die am Ende des vorhergehenden Zyklus geleerte Kolonne II übertragen werden. Alle in dem vierfachen Schieberegister gespeicherten Signale sind somit über eine Kolonne nach rechts verschoben. Läßt man darauf die Zählschaltung T an ihren Ausgängen 11, 12, 13, 14, 15 einen Stromimpuls mit der Stärke V2 i liefern, so werden die in der Kolonne VI gespeicherten Signale auf die Kolonne I übertragen; die in der Kolonne V gespeicherten Signale auf die Kolonne VI usw., bis schließlich die in der Kolonne II gespeicherten Signale auf die Kolonne III übertragen werden. Die im Schieberegister gespeicherten Signale vollführen somit in zyklischer Reihenfolge einen Umlauf.

Claims (2)

Patentansprüche: 40
1. Aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger Hystereseschleife zusammengebautes Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener erster Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen dieser Stromquelle in dem ersten dieser beiden Kerne eine in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, deren Größe ausreicht, um diesen Kern von der Stellung L in die Stellung 0 überzuführen, während in dem zweiten dieser beiden Kerne eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die annähernd die Hälfte der Größe der magneto-, motorischen Kraft hat, welche diesen Kern gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die beiden Kerne noch ein mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist, dadurchgekennzeichnet, daß die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst wird, der in den zweiten Draht induziert wird, wenn der erste Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht und dann einen Stromimpuls einer solchen Stärke liefert, daß infolgedessen in beiden Kernen eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, während weiter die durch das Auslösen der ersten Stromimpulsquelle in dem ersten Kern erzeugte, in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft so groß ist, daß dieser Kern auch noch in die Stellung 0 übergeht, wenn gleichzeitig eine durch das Auslösen der zweiten Impulsquelle erzeugte, in die StellungL treibende magnetomotorische Kraft vorhanden ist.
2. Aus vorzugsweise ringförmigen Kernen eines Materials mit rechteckiger Hystereseschleife zusammengebautes Schieberegister, bei dem durch jedes Paar aufeinanderfolgender Kerne ein mit einer ersten Stromimpulsquelle verbundener erster Draht derart gefädelt ist, daß durch das Auslösen dieser Stromquelle in dem ersten dieser beiden Kerne eine in die Stellung 0 treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, deren Größe ausreicht, um diesen Kern von der Stellung L in die Stellung 0 überzuführen, während in dem zweiten dieser beiden Kerne eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die annähernd die Hälfte der Größe der magnetomotorischen Kraft hat, welche diesen Kern gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei durch die beiden Kerne noch ein mit einer zweiten Stromimpulsquelle verbundener zweiter Draht gefädelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromimpulsquelle durch den Impuls ausgelöst wird, der in den zweiten Draht induziert wird, wenn der erste Kern von der Stellung L in die Stellung 0 übergeht und dann einen Stromimpuls einer solchen Stärke liefert, daß infolgedessen in beiden Kernen eine in die Stellung L treibende magnetomotorische Kraft erzeugt wird, die etwa die Hälfte der magnetomotorischen Kraft beträgt, welche diese Kerne gerade von der Stellung 0 in die Stellung L überführen kann, wobei die Dauer der von der ersten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse gegenüber der Dauer der von der zweiten Stromimpulsquelle gelieferten Impulse so lang ist, daß ein von der ersten Stromimpulsquelle gelieferter Impuls den infolgedessen auftretenden Impuls der zweiten Stromquelle dermaßen überlappt, daß der erste der beiden Kerne vollständig von der Stellung L in die Stellung 0 übergehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 660/279 9.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEN23945A 1962-11-02 1963-10-29 Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister Pending DE1224784B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NL285016 1962-11-02

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DE1224784B true DE1224784B (de) 1966-09-15

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ID=19754205

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DEN23945A Pending DE1224784B (de) 1962-11-02 1963-10-29 Aus Speicherringen zusammengebautes Schieberegister

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