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DE1224594B - Mahlvorrichtung, insbesondere zum Vermahlen von Muell - Google Patents

Mahlvorrichtung, insbesondere zum Vermahlen von Muell

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Publication number
DE1224594B
DE1224594B DED42760A DED0042760A DE1224594B DE 1224594 B DE1224594 B DE 1224594B DE D42760 A DED42760 A DE D42760A DE D0042760 A DED0042760 A DE D0042760A DE 1224594 B DE1224594 B DE 1224594B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
face
outlet
grinding device
grinding chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED42760A
Other languages
English (en)
Inventor
Svend Georg Sorensen Alleso
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INGENIOR KAJ PETERSEN S FOND
Dano Ingeniorforretning og Maskinfabrik
Original Assignee
INGENIOR KAJ PETERSEN S FOND
Dano Ingeniorforretning og Maskinfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INGENIOR KAJ PETERSEN S FOND, Dano Ingeniorforretning og Maskinfabrik filed Critical INGENIOR KAJ PETERSEN S FOND
Priority to DED42760A priority Critical patent/DE1224594B/de
Priority to DK457864AA priority patent/DK112218B/da
Priority to CH1332164A priority patent/CH422489A/de
Priority to FR991671A priority patent/FR1411615A/fr
Priority to NL6412076A priority patent/NL126224C/nl
Priority to GB42592/64A priority patent/GB1081103A/en
Publication of DE1224594B publication Critical patent/DE1224594B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/007Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls specially adapted for disintegrating refuse
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Mahlvorrichtung, insbesondere zum Vermahlen von Müll Die Erfindung betrifft eine Mahlvorrichtung mit mindestens einer um eine im wesentlichen waagerechte Achse drehbaren Mahlkammer mit prismatischem oder zylindrischem Querschnitt, die das Material an ihrer einen Stirnseite zugeführt erhält, und deren andere Stirnseite für eine Materialentleerung eingeridlitet ist.
  • Der Mahlvorgang in solchen Vorrichtungen wird unter Zuhilfenahme von Mahlkörpern oder auch ohne solche Körper durchgeführt, indem die Vermahlung in letzterem Fall durch eine Selbstvermahlung zwischen den die Materialmasse bildenden Bestandteilen erfolgt.
  • Mahlvorrichtungen der genannten Art werden unter anderem für die Vermahlung von Müll und ähnlichen Abfallmaterialien verwendet, und die Erfindung soll im folgenden näher in Verbindung mit der Verarbeitung solchen Materials beschrieben werden. In diesen Fällen erfolgt die Vermahlung in der Regel durch Selbstvermahlung.
  • Bei der Verarbeitung von Müll machen sich folgende zwei Eigentümlichkeiten besonders geltend: Das zu vermahlende Material wird sehr unregelmäßig angeliefert und eingefüllt, und während der Vermahlung vermindert sich das Materialvolumen erheblich. Diese zwei Eigentümlichkeiten führen dazu, daß man sich in der Praxis erheblichen Schwankungen des Füllungsgrades in der Mahlkammer gegenübersieht.
  • Wenn die Vermahlung einigermaßen gleichmäßig vor sich gehen soll, ist es indessen erforderlich, die Entleerung dergestalt einzustellen, daß die Zeit, in der das Material vom Materialeinlaß zur Materialentleerung wandert, bei allen Füllungsgraden im wesentlichen gleich groß ist. Insbesondere für die Selbstvermahlung ist es weiterhin wesentlich, daß ein vorbestimmter bzw. normaler Füllungsgrad im Behälter aufrechterhalten wird, so daß die Vermahlung mit der gewünschten Intensität vor sich gehen kann.
  • In dieser Hinsicht hat man versucht eine Einstellung eines vorbestimmten bzw. normalen Füllungsgrades durch die Anbringung einer kreisrunden Mittelöffnung in der Auslaufstirnseite der Vorrichtung zu erreichen, so daß diese Stirnseite die Gestalt einer ringförmigen Wand erhält, die einen Überlauf für den Kammerinhalt bildet. Bei dieser Konstruktion ist der normale Füllungsgrad in der Mahlkammer durch die Höhe der Ringwandung vorbestimmt, und diese Höhe steht fest, weshalb eine Änderung des vorbestimmten Füllungsgrades mit Hinblick auf die Art des Materials oder die gewünschte Verinahlungsintensität nicht ohne weiteres möglich ist. Wenn der Füllungsgrad und die Materialhöhe in der Mahlkammer diese vorbestimmte Grenze überschreiten, erfolgt sehr schnell ein Ausfließen vom Material, je- doch lediglich von dem zuoberst liegenden Teil der Materialmasse. Wenn die Materialoberfläche unter die niedrigste Stelle der Auslauföffnung absinkt, hört die Entleerung recht plötzlich auf. Bei d-iiesem Materialauslauf entsteht somit die Gefahr, daß die Oberfläche der Materiahnasse in der Mahlkammer sich erheblich gegen die Auslaufstirnseite hin abwärts neigt, solange der kräftige Materialauslauf vor sich geht. Infolgedessen werden größere Bestandteile des Mahlgutes, z. B. Kohlköpfe, anstatt in das übrige Material hineingearbeitet zu werden, um hier einem Selbstvermahlungseinfluß ausgesetzt zu werden, schnell auf der Oberfläche der Materialmasse entlang abwärts rollen und die Mahlkammer verlassen, ohne zerkleinert zu sein. Es würde keine Abhilfe darstellen, statt der genannten Mittelöffnung in der Stirnseite eine Anzahl Entleerungsöffnungen mit gegenseitigem Abstand verteilt in der Nähe der Peripherie der Stirnseite anzubringen, da es sich gezeigt hat, daß die Entleerungsmenge durch solche Löcher bei allen Füllungsgraden fast gleich groß sein wird. Dies bedeutet, daß das Material bei geringem Füllungsgrad die Mahlkammer schnell durchläuft und infolgedessen unvollständig vermahlen wird.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Mahlvorrichtung anzugeben, bei der diese Nachteile vermieden sind. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der von Auslauföffnungen gebildete Auslaufgesamtquerschnitt von außen nach innen bin wächst, -und zwar im wesentlichen proportional mit dem dem betreffenden Abstand von dem Mahlkammermantel entsprechenden Rauminhalt der Mahlkammer.
  • Bei einer derartigen Ausbildung ist der Materialauslauf im wesentlichen proportional zur Materialmenge in der Mahlkamrner oder, anders ausgedrückt, im wesentlichen proportional zum Querschnitt durch praktisch die gesamte Materialmasse in der Kammer und wird nicht, wie im erstgenannten Fall, nur de mzuoberst gelegenen Teil der Materiaknasse entsprechen. Die Entleerung nimmt automatisch gleichmäßig mit sinkendem Füllungsgrad ab, und umgekehrt. Diese Proportionalität erstreckt sich bis in den Peripheriebereich der Stirnseite, Zur Entleerung einer gleichen Materialmenge je Zeiteinheit wird man sich deshalb beim erfindungsgemäß ausgebildeten Apparat im Mittelbereich der Stirnseite mit einer kleineren Auslauföffnungsgesamtgröße begnügen können als bei der bekannten Konstruktion mit kreisförmiger Mittelöffnung, so daß beim erfindungsgemäß ausgebildeten Apparat eine Verminderung des Materialabganges gerade von dem zuoberst gelegenen Teil erfolgt, wodurch eine Einarbeitung der zuoberst liegenden Bestandteile in die Materialmasse hinein gefördert wird.
  • Es ist z. B. bei Kugelmühlen bekannt, die Auslaufstimseite der Mählkammer über ihre ganze Ausdehnung mit Auslauföffnungen derart zu versehen, daß der Auslaufgesamtquerschnitt je nach der Entfernung vom Mahlkammermantel verschieden ist. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wächst jedoch der Auslaufgesamtquerschnitt im Gegensatz zur. Erfindung von innen nach außen.
  • Die Erfindung befaßt sich ebenfalls mit einigen vorteilhaften Ausführungsbeispielen für die Vorrichtung. Insbesondere im Fall einer Verarbeitung von Müll und ähnlichen Abfallmaterialien, die zum Verfilzen oder Verkleben neigende Bestandteile sowie Bestandteile recht unterschiedlicher Größe aufweisen, kann es zweckmäßig sein, der öffnung bzw. den Öffnungen die Gestalt eines oder mehrerer Diametralschlitze zu geben, so daß dem Auslauf von Material zusammenhängende öffnungsquerschnitte zur Verfügung stehen, Die - wie, oben erklärt - angestrebte Proportionalität kann dabei dadurch erreicht werden, daß der Schlitz. bzw. die Schlitze Rhombenform haben. Die Stirnseite kann indessen auch mit einer Anzahl von Löchern versehen sein, die einzeln oder gruppenweise mit verschieden großem Abstand von der Peripherie der Stirnseite angebracht sind, und deren Größe und/oder Anzahl mit zunehmendem Ab- stand von der Peripherie der Stirnseite wächst. Diese Konstruktion kann z. B. vorteilhaft dann angewandt werden, wenn das Mahlgut aus körnigem Gut besteht. Soll das Endprodukt eine vorbestimmte Korngröße haben, z. B. bei Zementmühlen, müssen die Löcher zwecks Zurückhaltung von Mahlkörpern und von Materialbestandteilen, die noch nicht auf die gewünschte Größe vermahlen sind, eine vorbestimmte Größe haben, so daß die Einstellung der Entleerung in diesen Fällen ausschließlich dadurch erfolgt, daß die Anzahl der Löchex gegen den Mittelteil der Stimseite hin zunimmt. Bei der Verwendung von Schlitzen i als Entleerungsöffnungen gilt analog, daß die Breite bzw. die Länge und/oder Anzahl der Schlitze entsprechend sein müssen. - Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen kann man erreichen, daß die Zeit, in der die Materialbestandteile die Mahlkammer durchwandern, im wesentlichen die gleiche bei allen Füllungsgraden ist, was wiederum bedeutet; daß der Vermahlungsgrad konstant gehalten werden kann.
  • Man wünscht indessen oft, wahlweise kleinere Materiahnengen zu größerer Feinheit oder größere Materialmengen zu geringerer Feinheit zu vermahlen. In diesen Fällen wird man die Stirnseite für eine zu erwartende maximale Materialmenge einrichten und außerdem die Stirnseite mit solchen Sperrorganen ausstatten, die die Austragquerschnitte auf eine solche Weise einschränken, daß die Proportionalitätswirkung nicht wesentlich geändert wird. Im ersten der beiden obengenannten Ausführungsbeispiele kann die Stirnseite somit für den bzw. die Schlitze mit einem bzw. mehreren Sperrgliedern ausgestattet sein, die dergestalt ausgebildet und einstellbar sind, daß das Auslaufareal des Schlitzes bzw. der Schlitze von deren an der Stimseitenperipherie gelegenen Enden an vermindei t werden kann. Im zweiten der genannten Ausführungsbeispiele kann die Stirnseite jedenfalls für einige der äußerst gelegenen Löcher mit einstellbaren Sperrgliedern versehen sein.
  • Zur Förderung der Entleerung kann die Stirnseite im übrigen auf ihrer Innenseite bei einer oder bei mehreren öffnungen mit Leitkörpern versehen seiii, die in der Umdrehungsrichtung der Kammer als Entleerungssehaufeln für den Kammerinhalt wirken.
  • Die ETfindung ist im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch eine bekannte Mahlvorrichtung mit kreisförmiger Mittelöffnung in der Auslaufstirnseite, F i g. 2 einen Schnitt gemäß II-II in F i g. 1, F i g. 3 einen schematischen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Mahlvorrichtung, F i g. 4 einen Schnitt gemäß IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 in vergrößertem Maßstab die rechte Stirnseite der in F i g. 3 gezeigten Mahlvorrichtung mit Sperrgliedern, F i g. 6 einen Schnitt gemäß VI-VI in F i g. 5, F i g. 7 schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel der Stirnseite, F ig. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel der Stirnseite und Fig. 9 ein viertes Ausführungsbeispiel der Stirnseite.
  • F i g. 1 zeigt eine Mahlvorrichtung mit einer liegenden zylindrischen Mahlkammer 1, auf deren Mantel zwei Ringschienen 2 angebracht sind, die auf Rollen 3 lagern, so daß sich die Kammer um ihre Längsachse drehen kann. Die Antriebsorgane zum Drehen der Kammex sind nicht gezeigt. Die Kammer hat eine linke Stirnseite 4, in der ein Einfälltrichter 5 für das zu vermahlende Gut angebracht ist. Rechts hat die Kammer eine Stirnseite 6, die eine kreisförmige Mittelöffnung 7 aufweist. Vor dieser Öffnung ist eine Aifslaufschurre 8 angebracht: Zu vermahlendes Gut wird durch den Trichter 5 zugeführt, die Mahlkamrner wird in Umlauf gesetzt, und das Gut wird in der Kammer vermahlen. Der Mantel der Mahlkammer kann aus Siebplatten aufgebaut oder mit solchen versehen sein, wobei die Siebplatten z. B. als Grobsieb oder Rost ausgebildet sein können, von wo das Material auf ein Außensieb fällt, das die feinkörnigen Bestandteile absiebt, während die großen Bestandteile mittels Rückführorgane in die Mahlkammer zurückgeführt werden. Der Mantel kann indessen auch völlig ohne Siebplatten sein, so daß sowohl feinvermahlene als unverrnahlene Bestandteile durch die rechte Stirnseite entleert werden, wonach eine Absiebung in einem besonderen Siebapparat vorgenommen werden kann.
  • Die Stirnseite 6 wirkt als Überlauf für den Behälterinhalt, sofern der Materialstand den durch die Höhe der Stimseitenwand vorbestimmten Spiegel überschreitet. Sobald die Materialoberfläche unter die niedrigste Stelle der Auslauföffnung absinkt, hört der Materialauslauf auf.
  • F i g. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Mahlvorrichtung, bei der die Entleerung des Behälterinhalts gemäß der Erfindung im wesentlichen proportional mit der Materialmenge in der Mahlkammer erfolgt. Die Mahlvorrichtung entspricht in großen Zügen der in F i g. 1 gezeigten, und gleiche Teile sind mit gleichen Hinweiszahlen versehen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat indessen eine Stirnseite 9, in der eine Auslauföffnung in Gestalt eines rhombenförmigen Diametralschlitzes 10 vorgesehen ist. Die Auslauffläche durch diesen Schlitz ist dergestalt bemessen, daß sie von dem Bereich an der Peripherie der Stirnseite gegen den Mittelteil der Stirnseite zu im wesentlichen proportional mit dem dem betreffenden Abstand von dem Mahlkammermantel entsprechenden Rauminhalt der Mahlkammer wächst, so daß der Materialabgang aus der Mahlkammer im wesentlichen proportional mit der Materialmenge in der Mahlkammer vor sich geht.
  • Je nach Art des Materials hört der Materialabfluß auf, wenn die Materialoberflädhe die Spitze des Schlitzes erreicht hat oder auch bereits etwas vorher, insbesondere wenn es sich um Material wie Müll handelt, das zum Verfilzen oder Zusammenkleben neigende Bestandteile enthält, so daß die äußerste Winkelspitze der öffnung durch solche Bestandteile versperrt wird. Die Formgebung der öffnung sowie ihre Bemessung hat deshalb die Art des in der Mahlkammer zu verarbeitenden Gutes zu berücksichtigen.
  • Die Einstellung des Materialauslaufs proportional mit der Materialmenge in der Mahlkammer bedingt, wie oben erklärt, den Vorteil, daß die Oberfläche der Materialmasse während des Entleerens sich lediglich schwach abwärts gegen die Auslaufstirnseite neigt oder, mit anderen Worten, daß ein Längsschnitt durch die Materialmasse ein Schnittbild zeigt, dessen obere Grenzkante, die die Oberfläche der Materialniasse darstellt, sich lediglich schwach gegen die Stirnseite 9 zu abwärts neigt (vgl. die gestrichelten Linien a, b und c in F i g. 3, die drei verschiedene Füllungsgrade darstellen). Infolgedessen werden auch schwer in die Materialmasse einarbeitbare Bestandteile in der Materialkammer zurückgehalten, wodurch die Möglichkeit einer Selbstvermahlung allen zugeführten Mahlgutes erhöht wird. Bei dem in F i g. 1 gezeigten Beispiel, wo die Entleerung durch Überlauf nicht proportional mit der Materialmenge in der Mahlkammer erfolgt, ist die obere Grenzkante des entsprechenden Schnittbildes stärker gegen die Stirnseite zu abgebogen, je größer der Füllungsgrad ist (vgl. die Linien al, bl, cl), mit dem Ergebnis, daß die genannten Bestandteile dort entlang der Oberfläche der Materialmasse und durch die öffnung 7 hinausrollen. Die erfindungsgemäße Mahlvorrichtung hält somit automatisch einen gleichmäßigen Regelungsprozeß aufrecht, der einen optimalen Materialstand in der Mahlkammer und damit eine wirksame Vermahlung, insbesondere Selbstvermahlung, des zugeführten Gutes bewirkt.
  • F i g. 5 und 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel bei der die Größe der Auslauföffnung 10 einstellbar ist, so daß die Vorrichtung verschiedenartigem Gut angepaßt und die Mindesthöhe des Materialstandes in der Mahlkammer eingestellt werden kann.
  • Auf der Stirnseite 9 sind zwei dreieckige Schwenkklappen 11 angebracht, die mit einer Dreieckspitze auf Zapfen 12, die in unmittelbarer Nähe der äußeren Enden des Diametralschlitzes angebracht sind, schwenkbar gelagert sind. Zum Zwecke der Schwenkung sind die Klappen 11 mit einer Schraubenspindel 13 mit Handrad 14 verbunden. Hierdurch kann eine Einstellung der öffnungsgröße erfolgen, ohne daß sich das Verhältnis zwischen Auslaufmenge und Füllungsgrad wesentlich verändert.
  • Die Drehrichtung der Stirnseite ist durch einen Pfeil 15 angedeutet. Entlang den der Drehrichtung nachlaufenden Kanten des Schlitzes sind auf . der Stimseiteninnenseite Leitkörper 16 angebracht, die sich von den betreffenden Kanten schräg einwärts in die Mahlkammer hinein erstrecken, so daß sie während des Umlaufs der Mahlkammer als Entleerungsschaufeln für den Kammerinhalt wirken. Die Schaufeln haben in Richtung auf die Stirnseitenperipherie abnehmende Breite.
  • F i g. 7 bis 9 zeigen weitere Ausführungsbeispiele für Entleerungsöffnungen in der Stirnseite 9 der Mahlkammer. F i g. 7 zeigt eine Auslauföffnung 17 in Gestalt zweier rhombenförmiger Diametralschlitze, die sich senkrecht zueinander erstrecken. F i g. 8 zeigt eine Stirnseite, die mit einer Anzahl Auslauflöcher 18 versehen ist, welche einzeln mit verschieden großem Abstand von der Peripherie der Stirnseite angebracht sind, indem sie einer Spirallinie entlang angeordnet sind. Die Größe der Löcher nimmt entlang der Spirallinie von der Stirnseitenperipherie an einwärts . zu. Einige der der Stirnseitenperipherie am nächsten gelegenen Löcher sind mit schwenkbaren Sperrklappen 19 versehen, so daß sie ganz oderteilweise nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können.
  • F i g. 9 zeigt die Stirnseite mit einer Anzahl von Löchern 20 versehen, die gruppenweise mit verschieden großem Abstand von der Stirnseitenperipherie angebracht sind, indem sie drei konzentrischen Kreislinien entlang angeordnet sind. Die Löcher sind gleich groß, und ihre Anzahl nimmt von Kreislinie zu Kreislinie von der Stirnseitenperipherie an gerechnet zu. In diesem Ausführungsbeispiel ist für jedes Loch auf der äußersten Kreislinie ein schwenkbares Sperrglied 21 vorgesehen, durch das das betreffende Loch ganz oder teilweise geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Verständlicherweise kann eine größere oder kleinere Anzahl Löcher 18 oder 20 mit Sperrgliedern yorsehen sein.
  • Das in F i g. 3 gezeigte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung hat lediglich eine einzige Mahlkammer, jedoch kann die Erfindung mit Vorteil auch in Vorrichtuhgen mit mehreren Mahlkammern angewandt werden, wobei eine oder mehrere dieser Kammern an der Auslaufseite einen erfmdungsgemäß ausgebildeten Auslaufstirnboden aufweisen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mahlvorrichtung, insbesondere für Müll, mit einer im wesentlichen um eine waagerechte Achse drehbaren, im Querschnitt prismatischen oder zylindrischen Mahlkainmer, der das Material an ihrer einen Stirnseite zugeführt wird und deren andere Stirnseite für die Materialentleerung derart durchbrochen ist, daß der Auslaufgesamtquerschnitt je nach der Entfernung vom Mahlkammermantel verschieden ist, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der von einer oder mehreren Auslauföffnungen (10, 17, 18, 20) gebildete Auslaufgesamtquerschnitt von außen nach innen hin wächst, und zwar im wesentlichen proportional mit dem dem betreffenden Abstand von dem Mahlkammermantel entsprechenden Teilrauminhalt der Mahlkammer.
  2. 2. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch aekennzeichnet, daß die öffnung bzw. die öfftD nungen die Gestalt eines oder mehrerer Diametralschlitze (10, 17) haben. 3. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz oder die Schlitze (#O, 17) Rhombenform haben. 4. Mahlvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auslaufseitige Stirnseite für den Schlitz oder die Schlitze (10, 17) mit einem oder mehreren an sich bekannten Sperrgliedem (11) ausgestattet ist, die dergestalt ausgebildet und einstellbar sind, daß der Auslaufgesamtquerschnitt von deren an der Stimseitenperipherie gelegenen Enden an vermindert werden kann. 5. Mahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite eine Anzahl Löcher (18, 20) aufweist, die einzeln oder gruppenweise mit verschieden großem Abstand von der Pheripherie angebracht sind und deren Größe und/oder Anzahl mit zunehmendem Abstand von der Stimseitenperipherie wächst. 6. Mahlvorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der äußeren Löcher (18, 20) mit einstellbaren Sperrgliedern (19, 21) versehen sind. 7. Mahlvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite auf ihTer Innenseite bei einer oder mehreren öffnungen (10, 17, 18, 20) mit Leitkörpern (16) versehen ist, die als Entleerungsschaufeln dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 160 169, 2 549 919.
DED42760A 1963-10-19 1963-10-19 Mahlvorrichtung, insbesondere zum Vermahlen von Muell Pending DE1224594B (de)

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DK457864AA DK112218B (da) 1963-10-19 1964-09-16 Formalingsapparat, f. eks. til dagrenovation.
CH1332164A CH422489A (de) 1963-10-19 1964-10-14 Mahlvorrichtung, insbesondere für Müll
FR991671A FR1411615A (fr) 1963-10-19 1964-10-16 Dispositif à broyer, notamment pour déchets ménagers
NL6412076A NL126224C (de) 1963-10-19 1964-10-16
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NL (1) NL126224C (de)

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