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DE1224405B - Hochleistungsgasentladungslampe mit fluessigkeitsgekuehlten Elektroden - Google Patents

Hochleistungsgasentladungslampe mit fluessigkeitsgekuehlten Elektroden

Info

Publication number
DE1224405B
DE1224405B DES85576A DES0085576A DE1224405B DE 1224405 B DE1224405 B DE 1224405B DE S85576 A DES85576 A DE S85576A DE S0085576 A DES0085576 A DE S0085576A DE 1224405 B DE1224405 B DE 1224405B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas discharge
electrode
seal
discharge lamp
lamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES85576A
Other languages
English (en)
Inventor
Wasily P Sasorow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES85576A priority Critical patent/DE1224405B/de
Publication of DE1224405B publication Critical patent/DE1224405B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/52Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space
    • H01J61/523Heating or cooling particular parts of the lamp

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Hochleistungsgasentladungslampe mit flüssigkeitsgekühlten Elektroden Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasentladungslampe mit flüssigkeitsgekühlten Elektroden zum Betrieb mit hoher elektrischer Leistung. Derartige Gasentladungslampen weisen ein Entladungsgefäß auf, das aus einem im wesentlichen kugelförmigen Entladungsraum und daran anschließenden langen Elektrodenstutzen besteht. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Xenon-Höchstdrucklampen.
  • Bei derartigen Höchstdrucklampen mit hoher Leistung besteht ein grundsätzliches Problem darin, daß die Lampe trotz einfachen Aufbaus eine möglichst hohe Lichtemission erreichen soll. Der Aufbau und das verwendete Material stellen dabei eine Begrenzung für die aufzuwendende Leistung, die zu einem großen Teil in Wärme umgesetzt wird, dar. So besteht zwischen der Leistung der Lampe und der Größe des Quarzkolbens des Entladungsgefäßes ein bestimmtes Verhältnis, das von der höchstzulässigen thermischen Wandbelastung des Kolbens abhängt. Will man die Lampenleistung erhöhen, so muß man in der Regel die Oberfläche des Kolbens vergrößern. Vergrößert man dagegen die Kolbenmaße, so müssen die Wände entsprechend dicker gewählt werden, um der mechanischen Festigkeit Rechnung zu tragen. Dies hat wiederum eine Verringerung der Wärmeleitfähigkeit der Kolbenwände zur Folge und erhöht außerdem die Absorption der Strahlenenergie durch die Wände. Dadurch wird die Betriebstemperatur erhöht, und infolge des Temperaturgradienten in den Kolbenwänden wird die mechanische Festigkeit des Kolbens vermindert. Zur Abhilfe dieses Nachteils hat man bereits versucht, die Leistung von Xenon-Lampen dadurch zu erhöhen, daß der Betriebsdruck des Xenon-Gases verringert und die Stromstärke erhöht wird. Da sich der Xenon-Gasdruck auf die Helligkeit des Lichtbogens und die Lichtemission der Lampe auswirkt, führte diese Maßnahme auch nicht zu dem gewünschten Erfolg. Je kleiner der Betriebsdruck des Xenon-Gases ist, um so niedriger liegt der Spannungsgradient und um so größer muß die für die gewünschte Leistung erforderliche Stromstärke sein. Dabei steigen die Elektrodenverluste in der Lampe und steigt die Erhitzung des Quarzkolbens.
  • Es ist daher wünschenswert, den erhitzten Kolben durch intensive Kühlung an einer zu hohen Erwärmung zu hindern. Eine Wasserkühlung der Kugelkolben scheidet jedoch in der Regel aus.
  • Es ist deshalb bereits bekanntgeworden, bei leistungsstarken Gasentladungslampen dafür Sorge zu tragen, daß überhaupt nicht erst eine erhebliche Erhitzung der Kolben stattfindet. Da bekanntlich etwa ein Drittel der verbrauchten Leistung auf die Elektroden entfällt und durch die Anodenerhitzung der effektive Wirkungsgrad vermindert wird, hat man dafür gesorgt, daß die Elektroden ihrerseits bereits gekühlt werden. Durch die Kühlung der Elektroden findet überhaupt keine übermäßige Erhitzung der Kolben statt, so daß sich die Betriebstemperatur der Kolben erheblich verringert und die Leistung der Lampe steigern läßt.
  • Derartig flüssigkeitsgekühlte Elektroden von Gasentladungslampen werfen jedoch eine Reihe weiterer Probleme auf. Einerseits muß dafür gesorgt werden, daß das Gasentladungsgefäß genügend dicht ist, damit sich das Vakuum nicht verschlechtert, andererseits muß für eine laufende Zu- und Abführung der Kühlflüssigkeit Sorge getragen werden können. Um derartige Abdichtungsprobleme zu lösen, ist bereits eine flüssigkeitsgekühlte Gasentladungslampe bekannt, bei der der flüssigkeitsgekühlte Elektrodenhalter mit einem Konuselement verbunden ist, in dessen konisch geformten Innenraum der am Ende ebenfalls konisch geformte Gasentladungszylinder einrastet. Außerdem sind zusätzliche überwurfmuttern und Gummidichtringe verwendet, um für eine genügende Abdichtung sowohl gegen Gas als auch gegen Flüssigkeitseintritt zu sorgen. Der Nachteil eines derartigen Elementes besteht vor allem darin, daß die konischen Flächen sorgfältigst bearbeitet werden müssen, damit sie genau ineinanderpassen. Außerdem muß für eine Feinstbearbeitung dieser Flächen beispielsweise durch Schleifen und Polieren Sorge getragen werden.
  • Bei anderen nichtflüssigkeitsgekühlten Vakuumgefäßen, nämlich einem Qecksilberdampfgleichrichter, ist es andererseits bereits bekannt, das Gasentladungsgefäß mit einem zusätzlichen Flansch zu versehen, der im Abstand vom zylinderförmigen Ende des Gasentladungsgefäßes angeordnet ist. Sowohl das Ende des Gasentladungsgefäßes als auch der auf dieses aufgeschrumpfte Flansch stehen unter Zwischenlegung von Dichtmitteln mit einem Verschlußdeckel in Verbindung. Um eine hermetische Abdichtung zu erreichen, sind die Zwischenräume zwischen dem Verschlußdeckel und dem Vakuumgefäß mit Quecksilber geffillt. Der Nachteil einer derartigen Abdichtung besteht darin, daß die Herstellungskosten derartiger Abdichtvorrichtungen erheblich hoch sind, ohne daß für eine gute Abdichtung gesorgt ist, sofern nicht zusätzlich Quecksilber als Abdichtmittel verwendet ist. Infolge der ungleichmäßigen Verspannung des mit dem Verschlußdeckel an mehreren Stellen durch Schraubverbindungen verbundenen Flansches ist die Abdichtung nicht hermetisch dicht. Außerdem läßt ein derartiger Vorschlag nicht erkennen, wie flüssigkeitsgekühlte Elektroden abgedichtet werden können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebenen Nachteile der vorbekannten Gasentladungslampen zu überwinden. Es soll eine einfache Bedienungsmöglichkeit der Abdichtung geschaffen werden. Dabei soll die Abdichtung gleichmäßig dicht erfolgen, ohne daß Quecksilberdichtmittel verwendet sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Elektrodenstutzen an ihren äußeren Enden einen an sich bekannten angeformten Flansch aufweisen, an dem ein anschraubbarer Anschlußteil mittels einer den Flansch umgreifenden überwurfmutter unter Zwischenlage von Dichtungen befestigt ist, daß der Abschlußteil als Halter für die mit Spiel in den Elektrodenstutzen eingeschobene Elektrode dient, mit Anschlüssen für die Stromzuführung sowie für die Kühlflüssigkeit versehen ist und in seinem Inneren einen Kanal aufweist, der eine nach außen führende Öffnung im Abschlußteil zum Auspumpen und zum Einfüllen des Füllgases über den Spalt zwischen dem Elektrodenstiel und der Wand des Elektrodenstutzens mit dem Entladungsraum verbindet; dabei soll das dem Spalt zugekehrte Ende des Kanals mit einer öffnung in der zwischenliegenden Öffnung fluchten und der Abschlußteil dieses Kanals .durch Verdrehen dicht verschließbar sein.
  • Um einen verhältnismäßig großen und gleichmäßigen Dichtungsdruck und eine gute Abdichtung zu erreichen, ist es in weiterer Ausbildung der Erfindung zweckmäßig, den Innendurchmesser der überwurfmutter etwa gleich dem Außendurchmesser der Flansche des Entladungsgefäßes zu wählen, als Abstützung zwischen der überwurfmutter und den Flanschen Kolbenringe und als Dichtung zwischen den Flanschen und den Kolbenringen Bleiringe zu verwenden. Außerdem ist es vorteilhaft, auch für die Dichtung zwischen dem Flansch des Entladungsgefäßes und dem Abschlußteil einen Bleiring zu verwenden. Auch die Dichtung zwischen dem Abschlußteil und dem Elektrodenstiel ist vorteilhafterweise als Bleiring ausgebildet. Dabei weist der Bleiring eine Dicke von insbesondere mindestens der anderthalbfachen Gewindesteigung auf.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung vermag die zugrunde liegende Aufgabe auf sehr vorteilhafte Weise zu lösen. Einerseits wird eine hermetische Verbindung zwischen dem Quarz des Entladungsgefäßes und dem Metall geschaffen, so daß der Lampe eine beliebig große Stromstärke zugeführt werden kann. Andererseits ist auch die Flüssigkeitskühlung der Elektroden in der Lampe verwirklicht, die bei den Xenon-Höchstdrucklampen mit Folieneinführungen nicht realisierbar ist. Auch bei Verwendung von Einführungen mit Übergangsgläsern ist eine derartige Flüssigkeitskühlung praktisch undurchführbar.
  • An Hand der F i g. 1 bis 7, die Beispiele für die Erfindung darstellen, ist die Erfindung noch näher erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 den Quarzkolben der Lampe, F i g. 2 die hermetisch abgedichtete Einführung, F i g. 3 den Elektrodenhalter, F i g. 4 und 5 die Elektroden (Anode und Kathode), F i g. 6 die vollständige Gasentladungslampe und F i g. 7 eine Variante einer Einführung für schlauchlose Auspumpung der Lampe.
  • Gemäß den F i g. 1 und 2 weist das aus Quarz bestehende, kugelförmig ausgebildete Entladungsgefäß 1 nach beiden Seiten je einen Stutzen 2 auf: Die Stutzen 2 sind an ihren Enden mit je einem Flansch 3 versehen. Die Abmessungen der Stutzen 2 und Flansche 3 können unterschiedlich sein. Um eine hermetisch dichte Einführung zu erhalten, die die Stromstärke praktisch nicht begrenzt, ist der Flansch 3 durch die überwurfmutter 4 beim Anziehen über eine Scheibendichtung 5 an den Abschlußteil 6 der Einführung angepreßt. Die Scheibendichtung 5 besteht vorzugsweise aus Blei oder einem ähnlichen Metall. Da die Öffnung in der überwurfmutter 4 genauso groß ist wie der Durchmesser des Flansches 3, legt man zur Anpressung des Flansches 3 zwischen diesen und die überwurfmutter 4 die Halb- bzw. Kolbenringe 7. Diese Kolbenringe 7 dienen zur Abstützung. Zwischen ihnen und den Flanschen 3 wird die Bleidichtung 4 eingefügt.
  • Gemäß F i g. 3 ist in den Anschlußteil 6 der Einführung der Elektrodenhalter bzw. Elektrodenstiel 9 eingeschraubt. Dieser ist hohl ausgebildet und innen durch eine Trennwand 10 geteilt, damit die Elektroden (die Anode 11 und/oder die Kathode 12) mit Wasser gekühlt werden können.
  • In den F i g. 4 und 5 sind Beispiele für die Ausbildungen der Anode 11 und der Kathode 12 dargestellt. Gemäß F i g. 4 ist die Wolframanode 11 durch eine Kupfer-Nickel- bzw. Molybdän-Nickel-Legierung 13 an die Patrone 14; die aus »ARMCO«-Stahl besteht, angelötet. Die Patrone 14 ist ihrerseits mit dem Elektrodenhalter 9 verlötet.
  • Das Auspumpen der Lampe erfolgt über ein System von Öffnungen, die in den Metallteilen der Anschlußvorrichtung angeordnet sind.
  • Bei der Herstellung der Metallteile der Einführung und der Elektrode werden in den Elektrodenhalter 9 und den Abschlußteil 6 der Einführung gemäß F i g. 7 Kanäle 15 gebohrt, die einen Durchmesser von beispielsweise 1,5 mm aufweisen. Zu diesem Zweck wird der Elektrodenhalter 9 bis zum Aufliegen in den Abschlußteil 6 der Einführung eingeschraubt. Außerdem werden bei dieser Lage Kerben derart eingeritzt, daß die Kanäle der genannten Teile übereinander liegen, wenn sich die Kerben decken.
  • Bei der Montage der Lampe wird zwischen den Abschlußteil 6 der Einführung und den Elektrodenstiel 9 eine Metalldichtung 16 aus Blei gelegt, deren Dicke ungefähr das Anderthalbfache des Gewinde ganges oder mehr beträgt. Beim Einschrauben des Elektrodenhalters 9 in den Abschlußteil 6 ohne besonderen Kraftaufwand wird der Abstand der Kanäle 15 etwa die Hälfte einer Umdrehung ausmachen. Damit sich diese Kanäle 15 decken, muß der Elektrodenhalter 9 beispielsweise mit einem Schraubenschlüssel um eine halbe Drehung weitergedreht werden. Dabei wird das überschüssige Blei durch die Spalte zwischen der Einführung und dem Halter 9 hinausgepreßt.
  • Anschließend wird in die Dichtung 16 eine öffnung gebohrt, die vakuumdicht mit der Scheibe 17 verlötet wird. Auf diese Weise wird der Lampeninnenraum mit dem Innenraum des Elektrodenhalters 9 verbunden. Durch die Absaugöffnung 18 kann nunmehr die Lampe ausgepumpt werden.
  • Zur Lösung der Lampe von der Vakuumpumpe ist es lediglich erforderlich, den Elektrodenhalter 9 um eine halbe Drehung in bezug zur Einführung zurückzuschrauben. Verstellt man die Kanäle 15 um 180° und zieht man zusätzlich die Dichtung 16 um einen halben Gewindegang weiter an, so ist der hermetische Verschluß sichergestellt. Dabei darf die Dicke der Dichtung 16 nicht weniger ausmachen als 1,25 des Gewindeganges, während die Drehung des Elektrodenhalters 9 in bezug zum Abschlußteil 6 der Einführung unterschiedlich sein kann. Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Gasentladungslampe wird durch folgende Vergleichsangaben deutlich gemacht: In den Xenon-Höchstdrucklampen, die heute in den USA. hergestellt werden, sind Folieneinführungen verwendet, während man für die gleichen Erzeugnisse in der deutschen Bundesrepublik und in Japan Einführungen mit übergangsgläsern benutzt. Beide Einführungstypen weisen eine Reihe wesentlicher Mängel auf, die ihrer thermischen und mechanischen Festigkeit Abbruch tun und dazu führen, daß ein erheblicher Prozentsatz der Lampen ausrangiert werden muß. Infolgedessen müssen die Maße der Lampen erheblich vergrößert und der Betriebsdruck verringert werden. Die Verringerung des Betriebsdruckes hat jedoch, wie gesagt, eine Verringerung der lichttechnischen (Leuchtdichte, Lichtausbeute) und der elektrotechnischen Daten (niedrige Spannung an der Lampe, große Stromstärken und Verluste) zur Folge.
  • Die in Tabelle 1 angeführten Vergleichsdaten der Experimentallampen mit 10-kW-Leistung, die gemäß der vorliegenden Erfindung gebaut wurden, und amerikanischer Lampen gleicher Leistung (I11. Eng., März 1962, S.150 bis 158) zeigen, daß die Erfindung die Möglichkeit bietet, die Kennwerte der Lampen wesentlich zu verbessern.
    Tabelle 1
    Spannung Strom Licht- Kugel-
    Leistung an der derLampe bogen- Anfangs- Leuchtdichte durchmesser Gesamtlänge
    p Lampe 1 länge kaltdruck B D L
    UL L l
    (kW) (V) (A) (mm) (at) (Kilostilb) (mm) (mm)
    USA . ..... . . ... 10,0 40 250 8,3 2,5 145 100 710
    UdSSR . . . . . . . . .
    10,35
    45
    230
    5,8
    8,10
    190*
    65 bis 70
    275 bis 300
    * Leuchtdichte in der Mitte des Bogens mit einem Durchmesser des Flecks von 0,2 mm und nicht die Durchschnittsleucht-
    dichte wie bei den Lampen aus den USA.
    Die nachstehende Tabelle 2 zeigt einen Vergleich zwischen den japanischen Lampen XDA-3000 (3-kW-Leistung) und den Experimentallampen gleicher Leistung, die nach der vorliegenden Erfindung gebaut wurden.
    Tabelle 2
    Spannung Strom Lichtbogen- Kugel-
    Leistung an der Lampe der Lampe Leuchtdichte Gesamtlänge
    p länge B durchmesse r
    UL IL 1 D
    (kW) (V) (A) (mm) (Kilostilb) (mm) (mm)
    Japan
    XDA-3000... 3,0 30 100 6 45 50 330
    UdSSR
    DSK R-3000 . . 3,0 30 100 4 70 44 250
    Abgesehen von der erheblichen Verbesserung der Lampendaten ist Ausschußerzeugung bei der vorgeschlagenen Bauart (etwa infolge eines Versagens der Einführungen) eine sehr seltene Erscheinung.
  • Ein Vorzug der vorgeschlagenen Bauart ist ferner die Einsparung kostspieliger Baustoffe, wie Quarz, Molybdänfolien, übergangsgläser und Wolfram, sowie der einfachere Herstellungsprozeß.
  • Versuche mit Lampen der vorgeschlagenen Bauart haben gezeigt, daß die Höchsttemperatur des Kolbens gegenüber der Entladung liegt und zu den Füßen hin absinkt. Für eine Lampe von 3 kW z. B. beträgt die Temperatur im Kolbenzentrum höchstens 600° C und am oberen Fuß 300° C. Der Kühlwasserverbrauch liegt bei 4 bis 51/Min.
  • Durch die Einführungen für leistungsstarke Gasentladungslampen mit zwangläufiger Flüssigkeitskühlung wird folgendes gewährleistet: 1. Der Lampe können praktisch unbegrenzte Stromstärken zugeführt werden; 2. kleinerer Elektrodendurchmesser und verringerte Abschirmung des Lichtbogens durch die Elektroden; . 3. da die Kühlflüssigkeit, die in der Lampe (an den Elektroden) nutzlos ausgesandte Energie wegführt, wird die thermische Kolbenbelastung wesentlich verringert, so daß der Kolben kleiner ausgeführt werden kann und sich dadurch verbilligt; .4. Vergrößerung des Öffnungswinkels (Apertur); 5. Verringerung der Lampenmaße; 6. erhebliche Steigerung der mechanischen Festigkeit der Lampe sowohl gegen inneren Druck als auch gegen Rütteln, Schütteln, Stöße und andere äußere Einwirkungen; 7. merkliche Verbesserung der Betriebseigenschaften der Lampe, namentlich der Leuchtdichte und der Lichtausbeute (gegenüber den analogen Lampen mit Folieneinführungen oder übergangsgläsern), Erhöhung der Spannung an der Lampe und Verringerung der Stromstärke und der Verluste im Ballastwiderstand.
  • Die vorgeschlagene Bauart ermöglicht es, ohne Auspumpstengel auzukommen und bei der Montage sogenannte heiße Arbeitsgänge zu vermeiden, die Lampe mit höherer. Genauigkeit im Hinblick auf den Elektrodenabstand. zu bauen und viele Bestandteile wiederholt zu gebrauchen, falls die Lampe beschädigt oder wegen Herstellfehler ausrangiert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Gasentladungslampemitflüssigkeitsgekühlten Elektroden zum Betrieb mit hoher elektrischer Leistung, deren Entladungsgefäß aus einem im -wesentlichen kugelförmigen Entladungsraum mit daran anschließenden langen Elektrodenstutzen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenstutzeri (2) an ihren äußeren Enden in an sich bekannter Weise einen aasgeformten Flansch (3) aufweisen, an dem ein anschTaubbarer Abschlußteil (6) mittels einer den Flansch umgreifenden überwurfmutter (4) unter Zwischenlage von Dichtungen (5, 8) befestigt ist, daß der Abschlußteil (6) als Halter für den mit Spiel in den Elektrodenstutzen eingeschobenen Elektrodenhalter (9) dient, mit Anschlüssen für die Stromzuführung sowie für die Kühlflüssigkeit versehen ist und in seinem Inneren einen Kanal (15) aufweist, der eine nach außen führende Öffnung (18) im Abschlußteil (6) zum Auspumpen und zum Einfüllen des Füllgases über den Spalt zwischen dem Elektrodenhalter (9) und der Wand des Elektrodenstutzens (2) mit dem Entladungsraum verbindet, wobei das dem Spalt zugekehrte Ende des Kanals (15) mit einer Öffnung in der zwischenliegenden Dichtung (16) fluchtet, und daß durch Drehung des Abschlußteiles (6) dieser Kanal (15) dicht verschließbar ist.
  2. 2. Gasentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der überwurfmutter (4) etwa gleich dem Außendurchmesser der Flansche (3) des Entladungsgefäßes gewählt ist, als Abstützungen zwischen der überwurfmutter (4) und den Flanschen (3) Kolbenringe (7) und als Dichtung zwischen den Flanschen (3) und den Kolbenringen (7) Bleiringe (8) verwendet sind.
  3. 3. Gasentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung zwischen dem Flansch (3) des Entladungsgefäßes und dem Abschlußteil (6) ein Bleiring (5) verwendet ist.
  4. 4. Gasentladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung zwischen dem Abschlußteil (6) und dem Elektrodenhalter (9) ein Bleiring (16) verwendet ist.
  5. 5. Gasentladungslampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bleiring (16) eine Dicke von mindestens der anderthalbfachen Gewindesteigung aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1100167; Patentschrift Nr. 10179 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; schweizerische Patentschrift Nr. 57147; britische Patentschrift Nr. 182 807.
DES85576A 1963-06-07 1963-06-07 Hochleistungsgasentladungslampe mit fluessigkeitsgekuehlten Elektroden Pending DE1224405B (de)

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