DE1224138B - Bleichturm für Zellstoff - Google Patents
Bleichturm für ZellstoffInfo
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- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C9/00—After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
- D21C9/10—Bleaching ; Apparatus therefor
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -007¥W PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D21d
D21c
Deutsche Kl.: 55c-l
1224 138
S59490VIb/55c
20. August 1958
1. September 1966
S59490VIb/55c
20. August 1958
1. September 1966
Beim kontinuierlichen Bleichen von Zellstoff, Papierstoff bzw. anderen zellstoffhaltigen Produkten in
Türmen wird beispielsweise der Zellstoffbrei am Boden des Turmes eingeführt und an dessen Scheitel
herausgenommen oder auch in entgegengesetzter Richtung, d. h. von oben nach unten, geführt. Das ersterwähnte
System ist bei niedrigeren Massenkonzentrationen üblich, während das letzterwähnte bei Konzentrationen
über etwa 8 % Verwendung gefunden hat. ίο
Es liegen aber auch beim System der Speisung von unten nach oben beim Bleichen von Zellulosemassen
mit einer Konzentration von über 8% nachweisbare Vorteile vor. Es besteht keine Gefahr des »Hängens«
der Masse im Turm, und eine Verdünnung der fertigbehandelten Masse zum Zweck die Weiterbeförderung
derselben mittels einer Pumpe läßt sich beträchtlich leichter am Scheitel des Turmes als an
dessen Boden durchführen und kontrollieren.
Um in einem Turm, in dem ein Stoff mit verhältnismäßig hoher Konzentration von unten nach
oben gespeist wird, eine gleichförmige Strömung zu bewirken, ist es aber notwendig, eine wirksame Einführung
und Verteilung des Stoffes am Boden des Turmes anzuordnen.
Zu diesem Zweck sind verschiedene Anordnungen bekannt. Gemäß einer Anordnung wurde der Boden
des Turmes mit einem langen, sich in der Längsrichtung des Turmes erstreckenden Kegel mit kleinem
Scheitelwinkel ausgeführt. Mit einer solchen Bauart wird die Höhe des Bleichturmes und somit auch die
Höhe des Bleichturmgebäudes größer, ohne daß mit den dabei gesteigerten Investierungskosten eine entsprechende
Kapazitätserhöhung erhalten wird. Um den langgestreckten Kegel im Turm zu vermeiden,
wurde eine Bauart entwickelt, bei der im Turm eine durchgehende, mit Rührorganen versehene Welle
vorgesehen wurde. Eine derartige Bauart ist jedoch kostspielig, das sie — für den Fall, daß sie in Bleichereien
verwendet wird — aus säurefestem oder rostfreiem Material sein muß. Außerdem hat sie
einen großen Energiebedarf, insbesondere infolge des großen Durchmessers der Rührorgane, und ist darüber
hinaus sehr schwierig zu reparieren, da sie schwer zugänglich ist und praktisch kaum aus dem
Turm entfernt werden kann. Eine weitere Entwicklung, um die obigen Übelstände zu beseitigen, bestand
in einer Bauart, bei der oberhalb der Stoffeinlaßöffnung im Turmboden ein rotierender, mit
Rührorganen versehener, scheibenähnlicher Körper vorgesehen wurde. Durch eine derartige Anordnung
konnte jedoch bei großen Turmdurchmessern eine Bleichturm für Zellstoff
Anmelder:
Sunds Verkstäder Aktiebolag,
Sundsbruk (Schweden)
Vertreter:
Dr. F. Zumstein, Dr. E. Assmann
und Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte,
München 2, Bräuhausstr. 4
Als Erfinder benannt:
Nils Gustav Leffler, Sundsvall (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 21. August 1957 (7606)
Kanalisierung nicht vermieden werden, und außerdem ist für derartige Scheiben der Energiebedarf sehr
groß.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, durch welche die vorerwähnten Nachteile beseitigt
werden. Die Erfindung bezieht sich somit auf einen Bleichturm für Zellstoff od. dgl. mit einer Einlaßöffnung
und einem um eine im wesentlichen senkrecht stehende Welle rotierenden Stoffverteiler an
einem Ende und einer Entnahmevorrichtung am anderen Ende des Turmes für kontinuierlichen Betrieb
und besteht darin, daß der Stoffverteiler einen oder mehrere im eigentlichen Verteilerkörper fest angeordnete,
den Stoff radial oder im wesentlichen radial in den Turm führende und ganz oder im wesentlichen
ganz geschlossene Stoffauslaufkanäle aufweist, von denen jeder fortwährend an einer Stoffausströmöffnung
angeschlossen ist, die an der Peripherie der gedachten Kreislinie, längs der sich der äußerste Teil
des Stoffverteilers während seiner Rotation bewegt, angeordnet ist und die entweder allein oder zusammen
mit übrigen, etwa vorhandenen Stoffausströmöffnungen sich nur über einen Teil der genannten
Peripherie erstreckt.
Der Einführungsverteiler ist derart anzuordnen, daß er mit konstanter Geschwindigkeit rotiert, wobei
609 658/224
der Vorteil erreicht wird, daß dieselbe Massenmenge pro Zeiteinheit in jeder radialen Richtung verteilt
wird, unabhängig davon, ob die Ausströmungsöffnung die in der F i g. 1 gezeigte Lage einnimmt oder
ob sie im Verhältnis zu der gezeigten Lage eine halbe Drehung rotiert hat.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Verteiler nach der Erfindung;
F i g. 2 veranschaulicht eine Draufsicht des Verteilers,
vom Inneren des Turmes gesehen, während
Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform, gleichfalls
in Draufsicht, zeigt;
F i g. 4 schließlich veranschaulicht einen senkrech- *5
ten Schnitt eines Bleichturmes, der mit einer Anordnung nach der Erfindung versehen ist.
Der Verteiler 1 ist an einer rotierenden Welle 2 in der Weise befestigt, daß seine Ausströmungsöffnung 3
für die Masse radial oder hauptsächlich radial nach außen, in der Vertikalebene zweckmäßig nach oben
gerichtet ist, so daß die Bewegungsrichtung der Masse bei der Ausströmung ungefähr mit der Ebene
des Turmbodens nahe an der Ausströmungsöffnung 3 zusammenfallen wird. Dadurch, daß die Richtung a5
dieser Öffnung — in der Vertikalebene gesehen — ein wenig modifiziert wird, kann diejenige Massenmenge,
die nach der Peripherie des Turmes hin gespeist wird, im Verhältnis zu derjenigen Menge reguliert
werden, die unmittelbar nach dem Austritt aus der Ausströmungsöffnung emporzusteigen beginnt. Je
mehr die Öffnung nach oben gerichtet ist, um so größer wird die Menge der dem Zentrum des Turmes
zugeführten Masse. Zwei oder mehrere Ausströmungsöffnungen sind möglich.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform wird aber die Masse nach dem zylindrischen Teil des Turmes
hin gepreßt werden, und zwar in einer Zone, die dem Turmboden verhältnismäßig nahe liegt, und derjenige
Druck, der hier bewirkt und aufrechterhalten wird, erzeugt eine Hebekraft, die über den ganzen
Querschnitt des Turmes verteilt ist, wodurch im Querschnitt eine gleichförmige Emporströmung erreicht
wird, ohne daß »Kanalisierung« entsteht.
Die Einlaßöffnung 4 des Verteilers ist an dem Einlaßrohr 5 abdichtend angeschlossen und soll
wenigstens ungefähr denselben Durchmesser wie denjenigen des Rohres haben. Die Abdichtung zwischen
dem Verteiler 1 und dem Einlaßrohr 5, bei 4, kann aus einem engen Spalt bestehen.
Um den Energiebedarf bei der Rotation des Verteilers 1 zu reduzieren, kann der Verteiler mit einem
zylindrischen Mantel 6 sowie mit Stirnpartien 7 und 8 nebst einem Deckkegel 9 od. dgl. versehen sein.
Letzterer wirkt dazu mit, daß auf der Stirnpartie 8 keine Masse längere Zeit liegenbleibt. Die Oberflächen
des Deckkegels 9 erstrecken sich hauptsächlich in der Richtung des Massenstromes, weshalb die
Masse sich nicht auf den genannten Oberflächen akkumulieren kann. Der Kegel 9 kann auch mit
einem Schraubengewinde für die Aufwärtsspeisung der Masse versehen sein.
Die den Einführungsverteiler 1 tragende, rotierbare Welle 2 ist in zwei Rollenlagern 10 gelagert, die von
einem Lagergehäuse 11 getragen sind. Das Lagergehäuse ist mit Konsolen 12 — zweckmäßig einer an
jeder Seite des Einlaßrohres 5 — und einem Flansch 13 ausgebildet, der beispielsweise mittels Bolzen an
einem Flansch 14 im Turmboden befestigt ist. Die Öffnung im Flansch 14 soll so groß sein, daß die
ganze Verteileranordnung ohne Demontierung nach unten herausgenommen werden kann. Der Antrieb
der Welle kann von einem elektrischen Motor oder einer anderen Antriebsquelle auf den Achszapfen
15 durch Keilriemenantrieb oder über eine elastische oder eine feste Kupplung übertragen werden. Im
letzteren Fall wird das Antriebsaggregat unterhalb der Verteileranordnung angeordnet.
In Fig. 2 wird die Lage des Einführungsverteilers 1 in der Horizontalebene veranschaulicht. Wie
aus der genannten Figur ersichtlich ist, ist die Ausströmungsöffnung für die Masse, in der mit einem
Pfeil angedeuteten Rotationsrichtung gesehen, nach hinten gebogen, um die Ausströmung der Masse zu
erleichtern. Um die Massenausströmung noch zu verbessern, kann der zylindrische Teil 6 eben vor der
Ausströmungsöffnung mit einer angebauten Partie
16 versehen sein, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Diese Partie 16 ist so vor der Verteileröffnung angeordnet,
daß die bereits im Turm befindliche Masse in radialer Richtung, gegebenenfalls auch in axialer Richtung,
verdrängt wird, um dadurch für die ausströmende Masse Platz zu bereiten. Die Partie 16 kann,,
wie gezeigt, durch eine ähnliche Partie 32 ausgeglichen sein.
Die Richtung der Öffnung des Einführungsverteilers kann variiert werden. Wie erwähnt, kann die
Öffnung, in der Rotationsrichtung gesehen, nach hinten gebogen sein, aber auch derartige Ausführungsformen, bei denen die Ausströmung dazu gebracht
wird, in radialer Richtung zu erfolgen, können Vorteile mit sich bringen. Es ist sogar eine entgegen der
Rotationsrichtung gebogene Düse möglich. Bei der erstgenannten Ausführungsform kann unter gewissen
Umständen auf die Antriebsvorrichtung der Welle 2 verzichtet und die Düse von der ausströmenden
Masse angetrieben werden. Die Rotationsgeschwindigkeit des Verteilers kann dann zwangläufig gesteuert
werden, wenn auf eine gleichförmige Strömung im Turm große Anforderungen gestellt werden.
Es sei auch hervorgehoben, daß es vorteilhaft sein kann, die Rotationsgeschwindigkeit des Verteilers
nicht zwangläufig zu steuern, wobei eine größere Menge der Masse in derjenigen radialen Richtung
ausgelegt werden wird, wo der Druck am niedrigsten ist, was einen Druckausgleich im Turm zur Folge
hat.
Nachdem die hauptsächlichen Teile des Verteilers gemäß der Erfindung beschrieben worden sind, soll
nun erläutert werden, wie der Verteiler in einem Bleichturm angeordnet sein kann und welche übrige
Ausrüstung mit dem Verteiler mit Vorteil kombiniert sein kann. In Fig. 4 ist der Verteiler mit 1 und der
Bleichturm mit 17 bezeichnet. Der Bleichturm ist normal zylindrischer Form. Die zu behandelnde
Masse wird durch eine Rohrleitung 18 zugeführt. Die Masse kann aus einem nicht gezeigten Filter kommen,
welches entweder hoch — beispielsweise oberhalb des Turmscheitels — oder an der Bodenebene
gelegen sein kann. Durch die Rohrleitung 18 wird die Masse in eine Dickmassenpumpe 19 eingeführt,
die zweckmäßig vom Zahnradtypus sein kann. Auch eine andere, konventionelle Einführungsvorrichtung
kann statt dessen verwendet werden. Eine erwünschte, sehr gleichmäßige Speisung wird aber mit dem eben
erwähnten Pumpentypus erhalten. Von der Pumpe
wird die Masse dann weiter durch eine Mischvorrichtung 20 nach dem Verteiler 1 und weiter durch den
Turm 17 Mnaufgepreßt. Am Turmscheitel kann eine konventionelle Abnahme- oder Schabvorrichtung für
das Entfernen der fertigbehandelten Masse vorgesehen sein oder eine rotierende, von einem Motor 23
angetriebene Wasserdüse 21 mit Zufuhrleitung 22 für Druckwasser. Die fertigbehandelte Masse wird
schließlich durch ein Rohr 24 abgeleitet.
Dadurch, daß Bleichmittel und/oder Dampf in einer gesonderten Mischvorrichtung außerhalb des
Turmes zugesetzt wird, ist eine wirksame Vermischung zu erhalten. Weiterhin ist es leicht, durch
Probeaufnahme die Dosierungen zu kontrollieren. Ist es aber erwünscht, die Kosten einer separaten Mischvorrichtung
zu ersparen, kann das Bleichmittel, beispielsweise Chlorgas, und/oder der Dampf an der
Peripherie des Verteilers durch eine Düse 25 (F i g. 3) Öffnungen od. dgl. zugeführt werden. Dann
ist es zweckmäßig, den Verteiler mit einer höheren Geschwindigkeit anzutreiben als diejenige, die für
eine gleichmäßige Verteilung im Turm erforderlich ist, so daß eine verhältnismäßig dünne Schicht rings
um den Verteiler verbreitet wird.. Das Bleichmittel und/oder der Dampf wird zwischen diese Schichten
zugeführt werden. Eine Mischung kann dann mit Hilfe von schräggestellten Blechen 26 oder ähnlichen
Rührorganen, z. B. solchen, die bei 27, 28 gezeigt sind, erfolgen. Von den genannten Rührorganen ist
das Organ 28 derart gedreht, daß eine Massenschicht oder ein Teil derselben, z. B. 90°, gewendet wird.
Mehrere Organe können in senkrechter Richtung vorgesehen sein. Die Verteileröffnung ist zweckmäßig
mit kleiner Breite, in Umfangsrichtung, im Vergleich zur Höhe, in axialer Richtung, auszuführen. Bei entgegengesetztem
Verhältnis, in bezug auf die Erstrekkung der Öffnung in horizontaler und senkrechter
Richtung, soll das Bleichmittel und/oder der Dampf in der Horizontalschicht verteilt werden. Die Erfindung
umfaßt auch Ausführungsformen mit ovaler oder zylindrischer Verteileröffnung.
Es ist natürlich auch möglich, einige Düsen für das Bleichmittel und/oder den Dampf in der Weise
anzuordnen, daß Bleichmittel und/oder Dampf innerhalb der verbreiteten Schichtmatte und in Strähnen in
geeigneter Entfernung in axialer Richtung zugeführt wird. Eine solche Düse, die ferner nach außen gelegen
ist, ist mit 29 (F i g. 3) bezeichnet. Eine solche Düsenanordnung kann auch in Form eines Einsatzes
ausgeführt werden, der durch Mannlöcher in der Partie 17 und im Flansch 13 herausnehmbar ist.
Mit einem Verteiler nach der Erfindung wird eine kontrollierte Massenzufuhr in den Turm, hauptsächlich
in radialer Richtung, erreicht, was eine kontrollierte Strömung in axialer Richtung mit sich bringt.
Außerdem wird eine kontrollierte Beimischung von Chemikalien mit niedrigstem Energieverbrauch erreicht,
weil eine Chemikalienschicht zwischen die Massenschichten ausgelegt werden kann, wodurch
man eine gleichförmige Beimischung erhält, ohne daß für die Durchmischung der Masse Energie zugeführt
werden muß, was bisher notwendig war.
Obwohl die Erfindung vorstehend hauptsächlich in Verbindung mit einer Massenströmung von unten
nach oben im Turm beschrieben worden ist, ist sie, wie bereits angedeutet, auch für eine Strömung von
oben nach unten im Turm gültig. Die technische Wirkung bleibt bei nach unten gerichteter Massenströmung
im Turm grundsätzlich unverändert. Die Masse wird rings um den Verteiler gleichförmig verteilt, wodurch
im Turmquerschnitt ein gleichförmiger Druck und damit auch eine gleichförmige Strömung nach
unten erzielt wird.
Die Unteransprüche sind nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch unter Schutz gestellt.
Claims (9)
1. Bleichturm für Zellstoff od. dgl. mit einer Einlaßöffnung und einem um eine im wesentlichen
senkrecht stehende Welle rotierenden Stoff verteiler am einen Ende und einer Entnahmevorrichtung
am anderen Ende des Turmes für kontinuierlichen Betrieb, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoffverteiler einen oder mehrere im eigentlichen Verteilerkörper (1) fest
angeordnete, den Stoff radial oder im wesentlichen radial in den Turm führende und ganz oder
im wesentlichen ganz geschlossene Stoffauslaufkan'äle (33, 34) aufweist, von denen jeder fortwährend
an einer Stoffausströmöffnung angeschlossen ist, die an der Peripherie der gedachten
Kreislinie, längs der sich der äußerste Teil des Verteilerkörpers (1) während seiner Rotation bewegt,
angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffverteiler (1) einen
zylindrischen Mantel (6) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, in der Rotationsrichtung gesehen, vor der Stoffausströmöffnung
(3) des Verteilers (1) ein Vorsprung (16) mit größerem Radius vorgesehen ist, wobei der Vorsprung
durch einen weiteren, ähnlichen Vorsprung (32) ergänzt sein kann.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stoff ausströmöffnung (3), in der Rotationsrichtung gesehen, nach hinten gebogen ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffausströmöffnung
(3) radial gerichtet ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang
des Stoffverteilers (1) Öffnungen, Düsen (25) od. dgl. für die Einführung von Bleichmittel
und/oder von Dampf zwischen die von dem Stoffverteiler ausgelegten Schichten vorgesehen
sind.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Öffnungen,
Düsen (29) od. dgl. vorgesehen sind, durch die in die vom Stoffverteiler (1) ausgelegten
Schichten Bleichmittel und/oder Dampf eingeführt werden.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stoffverteiler (1) an seinem Umfang mit Rührorganen (26, 27, 28) versehen ist, die zweckmäßig
so angeordnet sind, daß sie bei der Rotation des Stoffverteilers die Stoffschicht oder einen
Teil derselben wenden können.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verteiler (1) so angeordnet ist, daß er durch im
7 8
Verteiler auftretende Reaktionskräfte, gegebenen- deutsche Auslegeschriften Nr. 1029 220,
falls mit einer kontrollierten Geschwindigkeit, 1007 610;
angetrieben werden kann. französische Patentschrift Nr. 1107 796;
USA.-Patentschrift Nr. 2195 680;
In Betracht gezogene Druckschriften: 5 TAPPI monograph series, Nr. 10 (1953), S.
Deutsche Patentschriften Nr. 467 808, 627 306; bis 288.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 658/224 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
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| SE760657 | 1957-08-21 | ||
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| DE1224138B true DE1224138B (de) | 1975-08-07 |
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ID=32473844
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