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DE1223413B - Schaltungsanordnung zur Kompensation von Stoerspannungen, die sich bei einem Schaltvorgang ergeben - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kompensation von Stoerspannungen, die sich bei einem Schaltvorgang ergeben

Info

Publication number
DE1223413B
DE1223413B DES94900A DES0094900A DE1223413B DE 1223413 B DE1223413 B DE 1223413B DE S94900 A DES94900 A DE S94900A DE S0094900 A DES0094900 A DE S0094900A DE 1223413 B DE1223413 B DE 1223413B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
transistor
voltage
emitter
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES94900A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Metcalf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gemalto Terminals Ltd
Original Assignee
Solartron Electronic Group Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Solartron Electronic Group Ltd filed Critical Solartron Electronic Group Ltd
Publication of DE1223413B publication Critical patent/DE1223413B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/16Modifications for eliminating interference voltages or currents
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/38DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers
    • H03F3/387DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers with semiconductor devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Kompensation von Störspannungen, die sich bei einem Schaltvorgang ergeben Die Erfindung befaßt sich mit der Verminderung von Störspannungen und -strömen, die in Transistorschaltkreisen, besonders, aber nicht ausschließlich, in Transistor-Zerhackerschaltungen im Schaltaugenblick auftreten.
  • Zerhackerschaltungen dienen prinzipiell zur Umsetzung von Gleichspannung in Wechselspannung. Kleine Gleichspannungen, die verstärkt werden sollen, werden oftmals in Wechselspannungen umgesetzt, um die Verstärkung einfacher zu machen. Ein auf diese Weise hergestellter Gleichspannungsverstärker mit Driftkorrektur ist auf Seite 200 in dem Buch »Electronic Analogue Computers« von Korn & Korn, Verlag McGraw-Hill (auch ins Deutsche übertragen), Beschrieben.
  • Zerhackerschaltungen bestehen im wesentlichen aus einem Schalter, der an einer Gleichspannungsquelle liegt. Der Schalter wird ständig auf- und zugeschaltet und die Ausgangsspannung an ihm abgegriffen. Die Ausgangsspannung ist deshalb gleich der Eingangsgpannung, wenn der Schalter gesperrt ist, und Null, wenn der Schalter die Spannungsquelle kurzschließt. Der Schalter liegt gewöhnlich über einem Vorwiderstand an der Spannungsquelle, so daß der Kurzschlußstrom begrenzt wird.
  • Bei einem Tastverhältnis von 0,5 ist somit der Mittelwert der Ausgangsspannung gleich dem halben Mittelwert der Eingangsspannung. Jeder Spannungsabfall an dem leitenden Schalter verursacht deshalb einen Fehler im Mittelwert der Ausgangsspannung, die auf einen an den Ausgang des Zerhackers angeschlossenen Verstärker gegeben wird. Eine solche Fehlerspannung ergibt sich gewöhnlich auch in Transistor-Zerhackerschaltungen, infolge des Kollektor-Emitter-Spannungsabfalls eines leitenden Transistors.
  • Es ist an sich bekannt (vgl. den Aufsatz von Chaplin in Proe. LE.E., Vol. 105 B, November 1957, S. 249), einen Transistor mit einer Rechteckspannung an der Basis anzusteuern. Außerdem wird eine gegenphasige Rechteckspannung auf den Kollektor gegeben (der über einen Lastwiderstand an Masse liegt), um den Emitter auf 0 Volt zu bringen, wenn der Transistor leitet.
  • Eine verbesserte Schaltung, in der nur eine Steuerspannungsforin verwendet wird, enthält zwei Transistoren, die mit ihren Emitter-Kollektor-Strecken gegeneinander in Reihe geschaltet sind, so daß die Emitter-Kollektor-Spannungsabfälle einander nahezu aufheben. Die Transistoren werden gleichzeitig durch eine auf ihre Basiselektroden geleitete Rechteckspannung ein- und ausgeschaltet.
  • Bei hohen Schaltfrequenzen ist keine dieser an sich bekannten Schaltungen insgesamt befriedigend, da sich dann die Transistorkapazitäten bemerkbar machen und Störspannungen verursachen.
  • Diese Störspannungen, die während der Schaltvorgänge auftreten, führen zu Leck- oder Restströmen, die in den anschließenden Verstärker fließen und dort Fehler in der Ausgangsspannung hervorrufen. Diese Störströme können durch Schalttransistoren kleiner Umschlagzeit während des Einschaltvorgangs klein gehalten werden, aber ein nachhaltiger Störstrom tritt während des Ausschaltvorganges auf.
  • Zur Beseitigung dieser Störspannungen in eine Schaltungsanordnung zur Kompensation von Störspannungen, die sich durch den Schaltvorgang bei einem Schaltkreis aus zwei Transistoren ergeben, bei dem die Emitter-Kollektor-Strecken gegensinnig hintereinander zwischen zwei Klemmen geschaltet sind, die durch den Schaltkreis kurzgeschlossen oder getrennt werden sollen, gesteuert von einer veränderbaren Spannung, die über zwei Eingangsanschlüsse zugeführt und so verändert wird, daß sie den Schaltkreis zwischen seinem Sperr- und Durchlaßzustand hin- und herschaltet, während die Zwischenelektroden und Schalt(ungs)-Kapazitäten der Transistoren oder des Transistors eine Brückenschaltung bilden, von der zwei Punkte mit den Eingangsanschlüssen identisch sind, wird vorgeschlagen, einen veränderbaren Kondensator einer Brückenkapazität-oder- zu- sätzlich einen festen Kondensator einer anderen Brückenkapazität parallel zu schalten und so einzustellen oder zu bemessen, daß sich Störspannungen zwischen den Klemmen weitgehend kompensieren.
  • Durch diese vorgeschlagene Maßnahme werden insbesondere diejenigen Störspannungen in der Ausgangsspannung des Schaltkreises beseitigt, die sich ergeben, wenn die Schaltstrecke des Schaltkreises gesperrt wird, da in diesem Fall hochfrequente Komponenten der Steuerspannung, insbesondere über die Zwischenelektrodenkapazitäten der Transistoren des Schaltkreises als Störspannung in die Ausgangsspannung gelangen.
  • Die Zwischenelektrodenkapazitäten. eines Transistors sind spannungsabhängig und lassen sich am besten durch - ein Kettenleiternetzwerk aus- Kondensatoren und Widerständen statt durch eine reine Kapazität darstellen. Deshalb ist es am besten, eine Brückenschaltung aufzubauen, bei der sich ähnliche Kondensatoren, wie die zweier Transistoren oder eines Doppelemittertransistors, soweit wie- möglich ,gegenseitig kompensieren oder abgleichen, während D 4 der Hauptant' eiI'der verbleibenden Kapazitätsunsymmetrie durch einen veränderbaren Kondensator abgeglichen wird.
  • Die Tatsache, daß es sich bei den Kapazitäten um keine reinen Kapäzitäten handeltj-kann dazu führen, daß sich die Brücke niemals genau -abgleichen läßt. Aber ein Abgleich reicht aus, um die Störspannunolen hinreichend zu vermindern-.' Der Schaltkreis kann zwei Trän'gistor',en 'entha Iten, die zwisthen.- ' - d-id beiden' Klemmen . geschaltet-. sind, wobei die Kollektoren der beiden-Ti#ansi.StoriQn miteinander verbunden sind, der Emitter-des einen Transistors mit der einen der beiden. Klemmen und. der Emitter des andexen Tran4 is i#r#'mit# s der anderen, der b e i de'- n` -e-m men veAü#id bh ist. In äie'se'ih Kteü- Wird die Steuers#annung- gleichzeitig an -die miieinander verbundenen Kollektoren,#,und die Basen der Trans.istoren gelegt. Dabei sind die Basiselektroden entw e"di -"'* d` ' " nä 6d -r, rekf oder'filier i*#i--Wiäe'r-*stan, e miteina #ärbiffiden. Der*-"-'#;#r'a*ifäeibare'"-K«> oiiddng ot ist -zwischen Einitf##.' iiiid'-.-K61lektor :eines TraÜslistors ges#liäl#i,ef und bifdei -mit den Strehka' p äzität6n# üü:d den Z,W.is'clie'n'elektrodenkap#azitäten'-des Transistors' ein6 Ä#d6# e-'r-s- eits kän n* #---d-er aus'einem -einzigen Do#pelemiite#tr'ansistor'-bestefien,' wobei -eine der beiden Klein . inen-mit -dem einen Emitter u nd, die andere-der beiden Klemmen mit dem anderen Emitter verbunden ist- und die Steuerspannung- auf die Basis und den Kolfektor gegeben wird. In diesem Kreis wird die Brücke durch einen weiteren,veränderbaren Kondensator zwischen der einen Klemme und d ein Kollektor des Transistors vervollständigt. Ein weiterer fester Kondensator kann zwischen d ie andere der beiden Klemmen und den Kollektor geschaltet werden Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Steuers' . pannung durch eine Schaltung erzeugt werden, die eine Vorrichtüng enthält, mit der eine Wechselspannung erzeugt *erden kann, wenn der Schaltkreis leiten soll, und die keine Ausgangsspannung abgibt, wenn der Schaltkreis nicht leiten soll, und die einen Transformator enthält, dessen Primärwicklung an der Vorrichtung liegt, -die die Wechselspannung erzeugt, und dessen Sekundärwicklung an e«m"'er . Giefchrichter'-schaltung angeschlossen ist, die eine Gleichspannung zur Durchsteuerung des Transistors oder der Transistoren abgibt, wenn die Wechselspannung erzeugt wird.
  • Die Sekundärwicklung des Transformators kann mit einem Mittelabgriff versehen sein und der Gleichrichterkreis zwei Gleichrichter enthalten, von denen der eine mit dem einen Ende der Sekundärwicklung und der andere mit dem anderen Ende der Sekundärwicklung verbunden ist. Die Gleichspannung wird dann zwischen den Elektroden des Gleichrichters, die nicht mit der Sekundärwicklung verbunden sind, und dem Mittelabgriff der Sekundärwicklung abgenommen.
  • Um die Streukapazitäten de - s Transformators klein zu halten, soll die Frequenz der Wechselspannung ungefähr 5 MI-lz betragen.
  • Jeder der obenerwähnten Schaltkreise kann in einer Zerhackerschaltung, in der eine Eingangsgleichspannung entweder einer Ausgangsldemme zugeleitet oder durch den Schalter kurzgeschlossen -wird,'#;erwendet werden. In einer solchen Schaltung kann -die Steuerwechselspannüng' jeden geeigneten Verlauf haben.
  • Spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung 'werden jetzt an Hahd der*Zeichnunääfi.'-beschriüben. Es zeigt Fi g. # das Schaltbild.:.eiPer Zerhackeischältühg# geihäß'der Erfihdüng, F i g. 2 das Schaltbild einet..'#grücke»nsöhaltüiig. ' das die in'db#ift'#'Schaltbild häefi F'i g. 1--äuftretende*n'Kapaiitäteli zbigt3' --F i- g. 3 das Schalibiid einer* -dndeleii Z#itha:ckbtsc tung geinäß.-.-.detErfliidüng ürid f k.'4 das Schaltbild'eInef Brüdkensch'altung'iin*# &n iii. S-chältijfig* nd#'h 'Fi g. 1 auftre#ti#iiddii--Ka-# F i g: 5 -zeigt eine `SÜhaltung gema# öiiidr Wei1.i#tbildi-iiig,d(br E-rfihduiig"las &ie-Zuführüiigöiii- er- veränderbaren Schaltspäiifiung-'f*(Stöu"e'i'spa*nn'ün' in biiier..Zi#eha(#kerschaltülig'hätr-ifft.
  • f)ie- gezeigte Schaltii#g enthält zwei , pnp-Träü§istären 21 u-iid22; d#ten Kollektomil iläii-#manär'- unden-sind-Und derer!.Sihiiter.-;ei;ri'mal an der A-ii§gaiigskl*enund 10 und-zum 'a>nd-#'r-e#n-'*aii-diar Ma#sekldm.ini-, 11 liegen. Die Eiiigw.0,9kleffinie,--#15-i#t mit:der Aüsgangsklem*inä 10 dürdli einen WideAtand 12'- verbunden, -der, zur dient, ---Wenn diä Transistoren' durchgesteuert-sind. -Währeid des Betriebs werden die Tränsistoren'dürch eine-Rechtecksparinunä, die übel- äiiien'Ti:ansfot'inator 24 zu&eführt wird, gleichzeitig periodisch -ein- und - ausgeschaltet. Ein Ende 26'der des Transformators ist mit den"Kollektor-en der Transistoren mbunden. Das andere Ende 25 liegt jeweils über Widerstände 13 und 14 an den Basen.
  • Die soweit beschriebene Schaltung ist an sich bekannt und hat den Vorteil, daß die Emitter-Kollektor-Spannungabfälle der beiden Transistoren sich gegenseitig aufheben, wenn die Transistoren leitend sind. Sie hat den Nachteil, daß die Zwischenelektrodenkap.azitäten zum indest dann Störspannungen hervorrufen, wenn ausgeschaltet wird, d. h. die Transistoren gesperrt werden.
  • Zur Lösung der Aufgabe der Erfindung liegt ein zusätzlicher veränderbarer Kondensator C.1 pgallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des Transistor 21. Die Wirkung dieses Kondensators ist am besten aus F i g. 2 zu ersehen, in der die Schaltung nach F i g. 1 in Form einer Brücke umgezeichnet wurde, so daß die Kapazitäten in der Schaltung zu erkennen sind.
  • Die Transistorkapazitäten in F i g. 2 sind mit Indizes versehen. Dabei bedeuten die Ziffern die Nummer des Transistors und die Buchstaben die Abkürzungen für die Elektroden, zwischen denen die Kapazität erscheint. So ist z. B. C 22 be die -Kapazität zwischen der* Basis und dem Emitter des Transistors 22. , .
  • Durch Verändern des Kondensators Cl kann die Brücke so abgeglichen werden, daß eine zwischen den Anschlüssen 25 und 26 entstehende Steuerspannung nicht zwischen den Klemmen 10 und 11 erscheint. Die Ausgangsspannung ist somit frei von Steuerspännungseinflüssen.
  • Vorzugsweise will man auch zur Einitterm-Kollektor-Strecke des, Transistors 22 einen weiteren Kondensator C2 parallel schalten. Der Kondensator C2 dient zur Herabsetzung des Einflusses der inneren Kollektor-Emitter-Kapazität des Transistors 22 und der Streukapazitäten der Transformatorwicklungen sowie der Verdrahtungskapazitäten. Durch Verwendung eines Kondensators C2 passend bemessenet Größe kann die Brücke leichter abgeglichen werden.
  • Wenn die Brücke im stabilen Gleichgewicht bleiben soll, muß die Unsymmetriekapazität des Steuertransformators 24 stabilisiert werden. Dies geschieht z. B. durch Verwendung eines doppelt abgeschirmten Transformators, wie es in Fig. 1 schematisch angedeutet ist.
  • Eine andere Ausführung gemäß der Erfindung ist in F i g. 3 gezeigt. Hier ersetzt ein einziger Transistor mit zwei Emittern 30 und 31 die beiden Transistoren 21 und 22 von F i g. 1. Die miteinander verbundenen Kollektoren dieser Transistoren können als in einem Kollektor zusammengefaßt angesehen werden, und die Steuerspannung wird zwischen einer einzigen gemeinsamen Basiselektrode und dem Kollektor zugeführt.
  • Ein veränderbarer Kondensator C 4 hat die gleiche Aufgabe wie C 1 in F i g. 2 und ein fester Kondensator C5 die gleiche Aufgabe wie C2. Die Brückenschaltung dieses Zerhackers ist in F i g. 4 gezeigt. Sie ist eine vereinfachte Version der F i g. 2.
  • Die Vorteile eines Doppelemittertransistors sind bessere Kompensation der Emitter-Kollektor-Spannungsabfälle und besserer Abgleich der Brücke.
  • In jeder der beschriebenen Schaltungen kann die veränderbare Steuerspannung, die den Anschlüssen 25 und 26 oder ähnlichen Anschlüssen zugeführt werden soll, durch die links an die Anschlüsse 25 und 26 in F i g. 5 angeschlossene Steuerschaltung zugeführt werden. Die Steuerschaltung bildet eine Weiterbildung der Erfindung. In F i g. 5 ist sie an eine an sich bekannte Schaltung angeschlossen.
  • In F i g. 5 erzeugt ein Oszillator 34 ein Steuersignal in Form einer impulsgetasteten sinusförmigen Schwingung mit einer Frequenz von 5 MHz und einer #;fastfrequenz von 5 KI-Iz, d. h. eine sinusförmige Spannung von 5 MHz, die mit einer Rechteckspannung von 5 KHz moduliert ist. Dieses Steuersignal wird auf einen Transformator 35 gegeben, der einen Toroidkern 27 und eine Sekundärwicklung 28 mit Mittelabgriff hat. Die Schwingungen mit einer Frequenz von 5 MHz werden durch Dioden 36 und 37 gleichgerichtet und durch einen Kondensator 38 geglättet. Somit steht an dem Kondensator 38 eine Gleichspannung an, wenn der Oszillator 34 Schwingungen abgibt. Diese Spannung wird zwischen Basis und Kollektor der Transistoren 21 und 22 angelegt, wobei noch Basiswiderstände 32 und 33 vorgesehen sind.
  • Bei den angegebenen Frequenzen sind sowohl der Toroid als auch die Streukapazitäten des Transformators klein. Da das Sperren der Transistoren nicht durch eine Ausschaltsteuerspannung, sondern lediglich durch das Nichtvorhandensein einer Steuerspannung erfolgt, werden von der Steuerspannung herrührende Störspannungen beim Sperren vermindert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Kompensation von Störspannungen, die sich durch den Schaltvorgang bei einem Schaltkreis aus zwei Transistören (oder einem Transistor mit zwei Emittern) er-.geben, bei dem die Emitter-Kollektor-Strecken gegensinnig hintereinander zwischen zwei Kleinmen geschaltet sind, die durch den Schaltkreis kurzgeschlossen oder voneinander getrennt werden sollen, gesteuert von einer veränderbaren Spannung, die über zwei Eingangsanschlüsse zugeführt und so verändert wird, daß sie den Schaltkreis zwischen seinem Sperr- und Durchlaßzustand hin- und herschaltet, während die Zwischenelektroden- und Schaltungskapazitäten der Transistoren oder des Transistors eine Brükkenschaltung bilden, von der zwei Punkte mit den Eingangsanschlüssen identisch sind, d a - durch gekennzeichnet, daß ein veränderbarer Kondensator (C, oder C.) einer Brückenkapazität oder zusätzlich ein fester Kondensator (C, oder C") einer anderen Brückenkapazität parallel geschaltet ist, der so eingestellt oder bemessen ist, daß sich Störspannungen zwischen den Klemmen (10 und 11) weitgehend kompensieren.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die Kollektoren der beiden Transistoren direkt und die Basen entweder direkt oder über zwei Widerstände miteinander verbunden sind, die veränderbare Steuerspannung gleichzeitig zwischen den Basis- und Kollektoranschlüssen zugeführt wird, und die beiden Klemmen getrennt mit den Emitteranschlüssen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderbare Kondensator zwischen Emitter und Kollektor des einen Transistors geschaltet ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester Kondensator (C 2) zwischen den Emitter und den Kollektor des Transistors (22) geschaltet ist, dessen Emitter nicht mit dem veränderbaren Kondensator verbunden ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit einem einzigen Doppel-Emitter-Transistor (29), dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (10 und 11) mit einem der Emitter (30 und 31) verbunden sind, der veränderbare Kondensator (C 4) zwischen eine der Klemmen (10, 11) und den Kollektor des Transistors (29) geschaltet ist und die veränderbare Steuerspannung während des Betriebs zwischen Basis und Kollektor des Transistors (2.9) angelegt wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester Kondensator (C 5) zwischen den Kollektor und -den Emitter (31) geschaltet ist, der nicht mit dem veränderbaren Kondensator (C 4) verbunden ist. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung zur Erzeugung der veränderbaren Steuerspannung mit dem Transistor (29) oder den Transistoren (21, 22) verbunden ist, die eine Vorrichtung (34) enthält, mit der eine Wechselspannung erzeugt werden kann, wenn der Schaltkreis leiten soll, und die keine Ausgangsspannung abgibt, wenn der Schaltkreis nicht leiten soll, und die einen Transformator (35) enthält, dessen Primärwicklung an der Vorrichtung (34) liegt, die die Wechselspannung erzeugt und dessen Sekundärwicklung (28) an einer Gleichrichterschaltung angeschlossen ist, die eine Gleichspannung zur Durchsteuerung des Transistors (29) oder der Transistoren (21, 22) abgibt, wenn die Wechselspannung erzeugt wird. 7. Schaltungsanordnung nad Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung (28) des Transformators (35) mit einem Mittelabgriff versehen ist und die Gleichrichterschaltung zwei Gleichrichter (36 -und 37) enthält, deren Anoden jeweils mit den Enden der Sekuiidärwicklung (28) des Transformators (35) und deren Kathoden mit den zusammengeschalteten Transistorkollektoren oder dem gemeinsamen Koffektor verbunden sind, deren Mittelabgriff an die Transistor-Basis-Elektrode oder -Elektroden angeschlossen ist. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (34) zur Erzeugung der Steuerwechselspannung ein Oszillator (34) ist, der als Ausgangssignal Blöcke sinusförmiger Schwingungen mit verhältnismäßig hoher Frequenz und verhältnismäßig niedriger Wiederholfrequenz abgibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1121115.
DES94900A 1964-01-03 1964-12-31 Schaltungsanordnung zur Kompensation von Stoerspannungen, die sich bei einem Schaltvorgang ergeben Pending DE1223413B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB42764 1964-01-03
GB42864 1964-01-03

Publications (1)

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DE1223413B true DE1223413B (de) 1966-08-25

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NL (1) NL6414333A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121115B (de) * 1958-11-13 1962-01-04 Telefunken Patent Bipolarer elektronischer Schalter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121115B (de) * 1958-11-13 1962-01-04 Telefunken Patent Bipolarer elektronischer Schalter

Also Published As

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NL6414333A (de) 1965-07-05

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