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DE1223404B - Kuehlgeraet, insbesondere Kuehlschrank, mit mindestens zwei Raeumen unterschiedlicher Temperatur - Google Patents

Kuehlgeraet, insbesondere Kuehlschrank, mit mindestens zwei Raeumen unterschiedlicher Temperatur

Info

Publication number
DE1223404B
DE1223404B DES92050A DES0092050A DE1223404B DE 1223404 B DE1223404 B DE 1223404B DE S92050 A DES92050 A DE S92050A DE S0092050 A DES0092050 A DE S0092050A DE 1223404 B DE1223404 B DE 1223404B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaporator
temperature
secondary system
heat pump
cooling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES92050A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Eicker
Dr-Ing Heinz Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES92050A priority Critical patent/DE1223404B/de
Publication of DE1223404B publication Critical patent/DE1223404B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B21/00Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B21/02Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects using Peltier effect; using Nernst-Ettinghausen effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D11/00Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
    • F25D11/02Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cooling compartments at different temperatures
    • F25D11/025Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cooling compartments at different temperatures using primary and secondary refrigeration systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B2321/00Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B2321/02Details of machines, plants or systems, using electric or magnetic effects using Peltier effects; using Nernst-Ettinghausen effects
    • F25B2321/023Mounting details thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D11/00Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
    • F25D11/02Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cooling compartments at different temperatures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Kühlgerät, insbesondere Kühlschrank, mit mindestens zwei Räumen unterschiedlicher Temperatur Kühlgeräte, insbesondere Kühlschränke ' werden in immer stärkerem Maße als Zweitemperaturschränke ausgeführt. Es besteht daher das Bedürfnis, in einem solchen Gerät zwei Temperaturbereiche unabhängig voneinander zu regeln. Da das Kälteaggregat (Absorber oder Kompressor) einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten des Schrankes ausmacht, verbietet sich die Verwendung je eines Aggregates für jeden Temperaturbereich von selbst. Arbeitet man aber nur mit einem Aggregat, so gestatten alle bekannten Anordnungen dieser Art keine wirklich unabhängige Doppeltemperaturregelung.
  • Man hat aus diesem Grunde auch schon versucht, den Kältetransport vom Tiefkühlraum, in dem der Verdampfer angeordnet wird, zum Raum höherer Temperatur mit Sekundärsystemen zu bestreiten. Aber auch in diesen Fällen richtet sich der Wärmeübergang zwischen beiden Räumen nach dem Temperaturgefälle, das seinerseits nur durch die Außentemperatur, die Gerätekonstante und durch die eingeregelte Kälteleistung am Aggregat bestimmt wird. Stellt man das Aggregat auf volle Leistung, wird es demzufolge in beiden Räumen im gleichen Verhältnis kälter, drosselt man die Leistung, steigt die Temperatur ebenfalls im gleichen Verhältnis.
  • Die Erfindung betrifft ein Kühlgerät, insbesondere Kühlschrank mit mindestens zwei Räumen unterschiedlicher Temperatur, wobei in dem Raum tieferer Temperatur (Tiefkühlraum) der Verdampfer einer Kältemaschine angeordnet ist, während der andere Raum (Normalkühlraum) von demselben Verdampfer mit Hilfe eines Wärme transportierenden Sekundärsystems gekühlt wird. Sie zielt darauf ab, eine weitgehend unabhängige Temperaturregelung in beiden Räumen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Sekundärsystem an dem Verdampfer unter Einschaltung einer elektrothennischen Wärmepumpe angekoppelt ist. Auf diese Weise kann man erreichen, daß selbst bei tiefer Verdampfertemperatur im Tiefkühlraum keine Wärme vom anderen Raum dem Tiefkühlraum zufließen kann. Man braucht nur dafür zu sorgen, daß die elektrothermische Wärmepumpe auf ihrer dem Normalkühlraum zugewandten Seite eine höhere oder mindestens die gleiche Temperatur aufweist, die im Normalkühlraum herrscht. Das kann mit einfachen Mitteln &durch geschehen, daß man die genannte Seite der elektrothermischen Wärmepumpe beheizt.
  • Man wird bei einer Anordnung gemäß der Erfindung vorzugsweise so vorgehen, daß man das Peltieraggregat und die Isolation zwischen den',beiden Kühlräumen so auslegt, daß beide Teile zusammen bei ausgeschaltetem Peltieraggregat bei einer bestimmten Umgebungstemperatur (beispielsweise 20" Q gerade einen ausreichenden Wärmeentzug des NormalkÜhlraumes für eine vorgegebene Lufttemperatur durch den Verdampfer des Tiefkühlraumes gewährleisten. Bei höherer Umgebungstemperatur würde demnach die Temperatur im Normalkühlraum ansteigen. In diesem Fall muß man den Peltiereffekt für den Wärmetransport vom Normal- zum Tiefkühlraum einsetzen. Sinkt dagegen die Außentemperatur, so würde auch die Temperatur im Normalkühlraum sinken, wenn man nicht durch Heizen der dem Normalkühlraum. zugekehrten Seite &s Peltieraggregates verhindert, daß zuviel Wärme vom Normalkühlraum zum Tiefkühlraum transportiert wird. Das elektrothermische Aggregat wird man vorteilhafterweise so bemessen, daß der gesamte Wärinefluß zwischen beiden Räumen erforderlichenfalls gesperrt werden kann.
  • Die Regelung kann man dabei so durchführen, daß man das elektrothermische Aggregat derart abhängig von der Umgebungsteinperatur steuert, daß bei anderer als der bei der Auslegung des Aggregates angenommenen Umgebungstemperatur das elektrothermische Aggregat mit einer von der Größe und Richtung der Temperaturdifferenz abhängigen Stromstärke betrieben wird. Man kann aber auch die Temperatur im Normalkühlraum in Abhängigkeit von der Verdampfertemperatur dieses Raumes regeln. Da-bei wird man so vorgehen, daß bei Unterschreiten einer vorgegebenen Temperatur das elektrothermische Aggregat mit einer fest eingestellten Heizstromstärke, bei überschreiten einer durch die Regelbreite gegebenen höheren Temperatur dagegen mit einer fest eingestellten Kühlstromstärke betrieben wird.
  • Um im ausgeschalteten Zustand des elektrothermischen Aggregates einen ausreichend großen Wärmeleitwert sicherzustellen, kann man die die kalte und warme Seite des Aggregates verbindenden, zum Verspannen und Kapseln dienenden Teile als gute Wärmeleiter ausbilden. Das widerspricht eigentlich den Regeln, die man bei elektrothermischen Wärmepumpen einzuhalten angehalten ist. Im vorliegenden Fall hat aber das elektrothermische Aggregat eine neuartige Aufgabe zu erfüllen. Es dient im wesentlichen nicht als Wärmepumpe, sondern als Regelorgan. Würde manden ausreichenden Wärmeleitwert mit einer normal aufgebauten Peltiervorrichtung erzielen wollen, so müßte man beispielsweise sechs handelsübliche Blöcke verwenden. Bildet man dagegen einen einzigen dieser Blöcke in der angegebenen Weise aus (gut Wärme leitende Verbindung zwischen der kalten und der warmen Seite), so kann man erreichen, daß dieser eine Block den gleichen Wärmeleitwert aufweist, wie die zuvor erwähnten sechs Blöcke in Normalausführung.
  • Die Ankopplung,des elektrothermischen Aggregates an den Verdampfer der Kältemaschine wird man vorzugsweise ebenfalls über ein Sekundärsystem vornehmen. Man erzieli auf diese Weise einen sehr guten Wärmekontakt zwischender elektrothermischen Vorrichtung und dem Verdampfer und ferner, daß bei abgeschaltetem Kompressor durch Umpolen des Peltierstronies der Verdampfer des Tiefkühlraumes abgetaut wird, ohne daß eine meist aufwendige zusätzliche Abtauvorrichtung erforderlich ist. Außerdem vergleichmäßigt das Sekundärsystem (Kondensator) durch Verdarapfung und Kondensation eventuelle Temperaturunterschiede am Verdampfer im Tiefkühlraum. Schließlich braucht der Verdampfer im Normalkühlraum nicht mit einer besonderen Vorrichtung abgetaut zu werden, weil in den Regelpausen dies von selbst geschieht.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Darin zeigt F i g. 1 einen schematisch gehaltenen senkrechten Schnitt durch einen Kühlschrank, der mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist, F i g. 2 den Aufbau des Sekundärsystems zwischen Tief- und Normalkühlfach, F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung des als Regelorgan dienenden Peltieraggregates, F i g. 4 die Ankopplung des Peltieraggregates an den Verdampfer der Kältemaschine mit Hilfe eines Sekundär-systems, F i g. 5- in einem Strom-Temperatur-Diagrainm den Peltierstrom Ip in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur Tu und F i g. 6 in einem Temperatur-Zeit-Diagramin den zeitlichen Verlauf der Verdampfertemperatur Tv im Normalkühlfach.
  • Als Beispiel für die Anwendung der Erfindung ist in F i g. 1 ein Kühlschrank dargestellt, der in üblicher Weise aus einem Außengchäuse 1, einem Innenbehälter 2 und der dazwischenliegenden Isolation 3 besteht. Der Schrank ist innendurch eine horizontale Isolierwand 4 in ein Tiefkühlfach 5 und ein Normalkühlfach 6 unterteilt. Die Kühlung des ganzen Schrankes erfolgt durch eine nicht dargestellte Kältemaschine bekannter Bauart. Der dieser Maschine zugeordnete Verdampfer 11 (Primärverdampfer) ist im Tiefkühlfach -angeordnet. Die Wärme aus dem Normalkühlfach 6 wird dem Verdampfer 11 über ein Sekundärsystein zugeführt, das mit Verdampfung und Kondensation eines Mediums arbeitet und von einem Sekundärverdampfer 12, der. Verbindungsleitung 13 und einem Sekundärkondensator 15 gebildet wird. Zwischen dem Sek-undärkondensator 15 und dem Verdampfer 11 ist eine elektrothermische Wärmepumpe 31 geschaltet.
  • Der Sekundärverdampfer 12 (F i g. 2) besteht aus einer Rohrschlange 21, die in einer senkrechten Ebene im Normalkühlfach 6 angeordnet ist und quer zur Rohrrichtung auf beiden Seiten mit einer Vielzahl von Drähten 24 gut Wärme leitend verbunden ist. An ihrer Oberseite 22 ist die Rohrschlange mit der zum Sekundärkondensator 15 führenden Leitung 13 verbunden, während sie an ihrer Unterseite 23 als Sackrohr ausgebildet ist. Der- Sekundär-kondensator 15 befindet sich im Tiefkühlfach 5 und wird von einem auf einer Seite offenen Behälter 25 gebildet, der durch eine - Wärmeleitplatte 26 abgeschlossen wird. Die dem Behälter 25 zugekehrte Seite der Wärmeleitplatte 26 ist für den besseren Wärmeüber-g gang mit oberflächenvergrößernden Mitteln 27 (beispielsweise Rippen) versehen. Unterhalb des Sekundärverdampfers 12 ist eine Tropfrinne 17 angeordnet. Die Wärmeleitplatte 26 ist Teil des elektrothermischen (Peltier-) Aggregates 31 (F i g. 3), dessen einzelne Elemente 32 in bekannter Weise mittels Kontaktbrücken 33 und Wärmeleitplatten 26 und. 34 zu einem Block zusammengefaßt sind. Die beiden Platten 26 und 34 sind gut Wärme leitend miteinander verspannt, z. B. durch Schraubbolzen 35. An den Seiten sind sie durch Aluminiumplatten 36 derart verbunden, daß das Aggregat 31 vollständig von der Umgebung abgekapselt ist. Der Wärmewiderstand der Verspannungsmittel 35 und der Alunum-umplat-m ten 36 ist dabei so bemessen, daß der Wärmetransport vom Normalkühlfach 6 zuin Tiefkühlfach 5 über das nicht eingeschaltete Peltieraggregat in ausreichendem Maße erfol-F i g. 4 zeigt schließlich die Ankopplung des Peltieraggregates 31 an - den7 Primärverdampfer 11 mit Hilfe eines weiteren Sekundärsystems 41, das analog dem in F i g. 2 dargestellten Sekundärsystem aufgebaut ist. Die gute Wärmekopplung des Kondensatorteiles dieses Systems mit dem Primärverdampfer 11 wird dadurch erreicht, daß die den Kondensatorte-il bildenden Rohre 42 mindestens auf einem großen Teil ihrer Länge parallel zu der Verdampferrohrschlänge 18 des mit der Kältemaschine verbundenen Primärverdampfers geführt sind. Mit 43 ist -der Verdampferteil des zweiten Sekundärsystems 'und mit 44 die Verbindungsleitung des Vetdainpferteiles 43 mit dem Kondensatorteil 4Z bezeichnet.
  • In F i g. 5 ist in einem Strom-Temperatur-Diagramm der Verlauf des Peltierstromes Ip in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur Tü dargestellt. Die Temperatur im Normalkühlfach wird in diesem Fall in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur Tu geregelt. Im Beispiel sind 20' C für die Umgebungstemperatur als mittlerer Wert angenommen worden. Für diese Temperatur ist die Isolation zwischen Normal- und Tiefkühlfach ausgelegt, und die Dünensionierung des Peltieraggregates bezüglich seiner Wärmeleitfähigkeit ist ebenfalls so getroffen, daß bei 20' C Außentemperatur das Aggregat nicht eingeschaltet zu werden braucht. Sinkt nun die AÜßentemperatur, so würde auch die Temperatur im Normalkühlfach sinken, weil bei gleichem Wärmetransport zwischen Normal- und Tiefkühltach die Verluste an die Umgebung geringer werden. Das von der Umgebungstemperatur gesteuerte P.eltieraggregat wird jetzt aber mit einem Heizstrom betrieben (im Diagramm als negativer Strom dargestellt), der die dem Sekundärsystem im Normalkühlfach zugewandte Seite des Aggregates beheizt, so daß der die Wärme in Richtung auf das Aggregat transportierendeKältemittelkreislauf imSekundärsystem gedrosselt bzw. vollständig zum Stillstand gebracht wird.
  • Steigt dagegen die Umgebungstemperatur, so steigt bei geänderten Verhältnissen auch die Temperatur im Normalkühlfach. Jetzt wird das Aggregat mit einem Kühlstrom betrieben (im Diagramm als positiver Strom dargestellt), so daß eine größere Temperaturdifferenz zwischen Normalkühlfach und Peltieraggregat einen größeren Wärmetransport zur Folge hat.
  • In F i g. 6 ist in einem Temperatur-Zeit-Diagramm der zeitliche Verlauf der Verdampfertemperatur Tv des Normalkühlfaches für den Fall aufgetragen, daß zur Regelung der Temperatur Tv im Normalkühlfach in Abhängigkeit von dieser das P#eltieraggregat mit einer fest eingestellten Stromstärke entweder im Sinne »Heizen« (bei zu tiefen Temperaturen) oder im Sinne »Kühlen« (bei zu hohen Temperaturen) betrieben wird. Beispielsweise kann man den Peltierstrom Ip auf ± 6 A einstellen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kühlgerät, insbesondere Kühlschrank, mit mindestens zwei Räumen unterschiedlicher Temperatur, wobei in dem Raum tieferer Temperatur (Tiefkühlraum) der Verdampfer einer Kältemaschine angeordnet ist, während der andere Raum (Normalkühlraum) von demselben Verdampfer mit Hilfe eines Wärme transportierenden Sekundärsystems gekühlt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das Sekundärsystem (12, 13, 15) an dem Verdampfer (11) unter Einschaltung einer elektrothermischen Wärmepumpe (31) angekoppelt ist.
  2. 2. Kühlgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrothermische Wärmepumpe (31) so dünensioniert ist, daß sie im ausgeschalteten Zustand einen ausreichend großen Wärmeleitwert besitzt, um den Hauptkühlraum (6) über das Sekundärsystem (12,13,15) zu kühlen. 3. Kühlgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Sekundärsystem (12, 13, 15) und dem Verdampfer (11) im Tiefkühlraum (5) eingeschaltete, clektrothermische Wärmepumpe (31) abhängig von der Unigebungstemperatur bei einer anderen als der bei der Auslegung des Aggregates vorausgesetzten Umgebungstemperatur mit einer von der Größe und der Richtung der Temperaturdifferenz abhängigen Stromstärke betrieben wird. 4. Kühlgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Sekundärsystem (12, 13, 15) und dem Verdampfer (11) im Tiefkühlraum (5) eingeschaltete elektrothermische Wärmepumpe (31) abhängig von der Temperatur des Verdampfers (12) des Normalkühlraumes (6) bei Unterschreiten einer vorgegebenen Verdampfertemperatur mit einer fest eingestellten Heizstromstärke, bei übetschreiten einer durch die Regelbreite gegebenen höheren Verdampfertemperatur mit einer fest eingestellten Kühlstromstärke betrieben wird. 5. Kühlgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die kalte und warme Seite der elektrothermischen Wärmepumpe (31) verbindenden, zum Verspannen und Kapseln dienenden Teile (35, 36) als gute Wärmeleiter ausgebildet sind. 6. Kühlgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrothermische Wärmepumpe (31) mit dem Verdampfer (11) der Kältemaschine über ein Sekundärsystem (42, 43, 44) verbunden ist.
DES92050A 1964-07-15 1964-07-15 Kuehlgeraet, insbesondere Kuehlschrank, mit mindestens zwei Raeumen unterschiedlicher Temperatur Pending DE1223404B (de)

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DE (1) DE1223404B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008042788A1 (de) * 2008-10-13 2010-04-15 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kältegerät mit Latentwärmespeicher
EP2392875A3 (de) * 2010-06-01 2015-06-03 BSH Hausgeräte GmbH Kältegerät mit innen liegendem Verdampfer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008042788A1 (de) * 2008-10-13 2010-04-15 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kältegerät mit Latentwärmespeicher
EP2392875A3 (de) * 2010-06-01 2015-06-03 BSH Hausgeräte GmbH Kältegerät mit innen liegendem Verdampfer

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