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DE1223305B - Umschlageinrichtung zur Entladung von Schuettguetern aus Lastwagen in Umschlagbunker - Google Patents

Umschlageinrichtung zur Entladung von Schuettguetern aus Lastwagen in Umschlagbunker

Info

Publication number
DE1223305B
DE1223305B DEB76726A DEB0076726A DE1223305B DE 1223305 B DE1223305 B DE 1223305B DE B76726 A DEB76726 A DE B76726A DE B0076726 A DEB0076726 A DE B0076726A DE 1223305 B DE1223305 B DE 1223305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transshipment
bunker
transfer device
bulk goods
grate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB76726A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB76726A priority Critical patent/DE1223305B/de
Publication of DE1223305B publication Critical patent/DE1223305B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • B65G67/02Loading or unloading land vehicles
    • B65G67/24Unloading land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Umschlag einrichtung zur Entladung von Schüttgütern aus Lastwagen in Umschlagbunker Die Erfindung betrifft eine Umschlageinrichtung zur Entladung von Schüttgütern aus Lastwagen in Umschlagbunker mit darüber angeordnetem, befahrbarem Abdeckrost.
  • Umschlageinrichtungen zur Entladung von Schüttgütern in Umschlagbunker mit darüber angeordneten Abdeckrosten sind bereits in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Einige bekannte Umschlageinrichtungen sind lediglich zur Entladung von Schüttgütern aus Waggons vorgesehen und entsprechend nur von Schienenfahrzeugen zu befahren. Bei einer beschriebenen Ausführungsform ist eine Kippvorrichtung für Waggons verwirklicht, die mittels einer Rahmenkonstruktion von Stützmauern und Zwischenwänden getragen wird. Auf dieser Kippvorrichtung sind auch dieAbdeckrostie vorgesehen. DieUmschlagbunker sind randseitig in den Zwischenwänden befestigt. Es handelt sich bei diesen bekannten Ausführungsformen um ortsfeste Umschlageinrichtungen, die zur Entladung von Schüttgütern aus Lastwagen nicht geeignet sind.
  • Man kennt auch Zwischenbehälter für Schüttgut mit einem zum Abzug des Gutes dienenden Längsförderer, bei denen zur Annahme des Schüttgutes aus ebenerdig stehenden Fahrzeugen der Behälter unter Flur angeordnet und mit einem ebenerdigen Rost abgedeckt sowie der rückkehrende Trum des Förderers unmittelbar unter dem Rost entlanggeführt ist. Derartige Zwischenbehälter bilden gleichsam Umschlagbunker, an deren durch eine Stützmauer gesicherten Rand die Kraftfahrzeuge in Längsrichtung heranfahren und das Material in den Bunker durch Abklappen der Seitenwände und Hochkippen des Ladekastens zu entleeren. Umschlageinrichtungen dieser Art weisen mehrere Nachteile auf, insbesondere sind Arbeits-und Kostenaufwand zur Erstellung solcher Einrichtungen erheblich. Dies ist insbesondere durch die erforderliche außerordentlich massive Ausführung der Stützmauern bedingt, da bei der üblichen Stützmauerkonstruktion der Gesamtraddruck des Lastzuggewichtes durch Auflastermittelung in Erddruck umgerechnet und dieser zusätzliche Erddruck als Seitenkraft von der Stützmauer aufgenommen werden muß.
  • Im übrigen sind auch Abdeckroste in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und dienen z. B. zum Abdecken von Gruben, Ausbau von Verkehrswegen, zur Verstärkung von Brückenabschnitten oder werden in anderen Bereichen der Technik als selbsttragende Elemente eingesetzt. In Fällen, wo die Roste zum Ausbau von Straßen verwendet werden, ist es bekannt, die Roste zusätzlich mit einer Deckschicht aus Asphalt oder ähnlichen rutschfesten Stoffen zu ver- sehen, um einwandfreie Verkehrsverhältnisse zu schaffen. Die Ausbildung von Umschlageinrichtungen aus Umschlagbunkern mit befahrbarem Abdeckrost ist durch diese bekannten Maßnahmen wesentlich nicht beeinflußt worden.
  • Auch Entleerungseinrichtungen eines elastisch gelagerten Bunkers für backendes Gut mit einer den Bunkerabschluß bildenden unwuchterregenden Schwingförderrinne od. dgl., bei der der Bunker unten weiter oder zumindest so weit wie oben ausgebildet ist, haben auf die Probleme um die wirtschaftliche Erstellung von in konstruktiver Hinsicht einfachen und transportablen Umschlageinrichtungen keinen maßgebenden Einfluß genommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umschlageinrichtung zu schaffen, bei der die Entladung von Kraftfahrzeugen in kürzester Zeit ohne Materialverlust möglich ist, und die verglichen mit den üblichen Stützmauerkonstruktionen sehr viel wirtschaftlicher erstellt werden kann, insbesondere demontierbar sein soll, um an anderen Stellen wieder aufgebaut werden zu können.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß die Umschlageinrichtung aus einer demontierbaren Rahmenkonstruktion besteht, in die der Umschlagbunker eingehängt ist und die den Abdeckrost unmittelbar trägt. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei einer Befahrbarkeit des Bunkerrostes die Stützmauer in eine Rahmenkonstruktion aufgelöst werden kann, da die Raddrücke des die Rahmenkonstruktion befahrenden Lastwagens über den befahrbaren Rost direkt als senkrechte Kräfte in die Rahmenkonstruktion übertragen werden können. Durch den Lastwagen ausgeübte Seitenkräfte wie im Falle der reinen Stützmauerkonstruktion treten nicht mehr auf, so daß Stützmauern, soweit sie in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Rahmenkonstruktion überhaupt noch zum Einsatz kommen, vergleichsweise schwach ausgebildet sein können. Gleichzeitig ermöglicht die Befahrbarkeit des Rostes eine verbesserte Entladung der Kraftfahrzeuge, da das Schüttgut nach Kippen des Ladekastens und Hochklappen der Seitenwand durch den Rost direkt in den Bunker fällt, ohne daß hierbei Material vor den Rädern liegenbleibt, so daß die Kraftfahrzeuge unverzüglich nach der Entleerung abfahren, die bisher unerläßlichen Säuberungsarbeiten also entfallen können. Im Ergebnis erhöht sich hierdurch die mögliche Umschlagkapazität auf das Vierfache.
  • Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. So besteht die Möglichkeit, den Abdeckrost nur mit einer Seite der Radsätze zu befahren und für die andere Seite der Radsätze an der Rahmenkonstruktion eine durch Ausleger gehaltene Plattform vorzusehen. Zweckmäßig besteht der befahrbare Teil des Abdeckrostes aus mit Abstand voneinander angeordneten T-Trägern, wobei deren Abstände so gewählt sind, daß einerseits das zur Entladung kommende Material gut zwischen den Trägern hindurchfallen kann, andererseits aber sich die Reifen der Kraftfahrzeuge nicht in die Spalte zwischen den T-Trägern eindrücken können. In vorteilhafter Ausführungsform besteht die Rahmenkonstruktion aus Stahl- oder Stahlbetonrahmen, die durch Streben und/ oder vorgefertigte Stahlbetonplatten demontierbar verbunden sind und auf diese Weise im Ergebnis eine demontierbare Rahmenkonstruktion darstellen. Die Stahlbetonplatten können dabei gleichzeitig Stützwände für eventuell angeschüttete Erdwälle od. dgl. bilden. Auch besteht die Möglichkeit, die Fundamente für die Rahmenkonstruktion demontierbar zu gestalten, so daß im Ergebnis die erfindungsgemäße Umschlageinrichtung unschwer verlegt und an anderen Einsatzorten wieder aufgebaut werden kann.
  • Weiter sieht die Erfindung vor, Abdeckroste und Bunkerseitenwände gelenkig zu lagern und mit Rüttelvorrichtungen zu versehen. Am unteren Bunkerabschluß sind zweckmäßig Vibrationsrinnen vorgesehen, die ein dosiertes Beschicken der gegebenenfalls unter dem Bunker angeschlossenen Fördermittel ermöglich-en.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß die erfindungsgemäße Umschlageinrichtung einen wesentlich schnelleren Umschlag der Schüttgüter ermöglicht als das bei den bisher bekannten Umschlageinrichtungen für Lastwagen der Fall ist. Der schnellere Umschlag ist dadurch bedingt, daß das Schüttgut unmittelbar durch den Abdeckrost hindurch in den Umschlagbunker fällt. Das Entladen der Kraftfahrzeuge geht also ohne Materialverlust vor sich und macht ein Freisohaufeln der Lastkraftwagenräder nicht mehr erforderlich. Das führt zu einer Verkürzung der Umschlagzeit. Ein besonderer Vorteil ist jedoch darin zu sehen, daß die erfindungsgemäße Umschlageinrichtung verglichen mit den üblichen Stützkonstruktionen sehr viel wirtschaftlicher erstellt werden kann, insbesondere demontierbar ist, d.h., es handelt sich bei der erfindungsgemäßen Einrichtung um eine transportable Umschlageinrichtung, die an andere Einsatzorte verlagert und dort wieder aufgehaut werden kann.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Umschlageinrichtung, F i g. 2 einen Schnitt in Richtung A-B durch den Gegenstand nach F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt in Richtung C-D dadurch den Gegenstand nach F i g. 1.
  • Im einzelnen zeigen die Figuren eine Umschlageinrichtung zur Entladung von Schüttgütern aus Lastwagenl in Bunkeranlagen. Der Umschlagbunker2 ist durch einen von den Lastwagen im Ausführungsbeispiel zur Hälfte befahrbaren Rost 3 abgedeckt, der in seinem befahrbaren Teil 3 a aus mit Abstand nebeneinander angeordneten T-Trägern 4 besteht. Der Umsehlagbunker 2 ist in eine Rahmenkonstruktion 5 eingehängt, die gleichzeitig den befahrbaren Rost 3 trägt. Da im Ausführungsbeispiel der Abdeckrost 3 nur durch die eine Seite der Radsätze 1 a der Lastwagen 1 befahrbar ist, ist für die andere Radsatzseite 1 b eine an der Rahmenkonstruktion 5 angebrachte Plattform 6 vorgesehen und in einer solchen Breite gehalten, daß das Gewicht der Lastwagen 1 angenähert als senkrechte Kraft in die Rahmenkonstruktion 5 im Ausführungsbeispiel in die Stützen 5 a übertragen wird. Im Ausführungsbeispiel besteht die Rahmenkonstruktion 5 aus Stahlrahmen Sb, die durch vorgefertigte Stahlbetonplatten 5 c miteinander verbunden sind und gleichzeitig als Stützmauer für Erdanschüttungen 7 dienen. Diese Erdanschüttungen 7 bilden eine Anfahrt- bzw. Abfahrtrampe 8 für die Lastwagen 1.
  • Die Seitenwände 2 a des Umschlagbunkers 2 sind gelenkig gelagert und mit Rüttelvorrichtungen 9 versehen, um Brückenbildungen bei Feinkohle und ähnlichem Gut verhindern zu können. Rüttelvorrichtungen ähnlicher Art lassen sich auch an den Rosten 3 verwirklichen, wenn ein Zusetzen derselben befürchtet werden muß. Im übrigen sind am unteren Bunkerabschluß Vibrationsrinnen 10 vorgesehen, die eine dosierte Abgabe auf ein unter dem Umschlagbunker 2 angeordnetes Förderbandll gewährleisten. Die gesamte Rahmenkonstruktion 5 ist zerlegbar ausgebildet, was im einzelnen in den Figuren nicht dargestellt ist. Im übrigen besteht die Möglichkeit die Fundamente 12 für die Rahmenkonstruktion 5 ebenfalls aus transportablen Einheiten aufzubauen und diese demontierbar miteinander zu verbinden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die gesamte Umschlageinrichtung zu zerlegen und an anderen Einsatzorten wieder aufzubauen. In F i g. 1 ist die den Bunker abdeckende Rostkonstruktion 3 nur zum Teil dargestellt, um einen Einblick in den Umschlagbunker 2 selbst zu ermöglichen. In Wirklichkeit deckt diese Rostkonstruktion selbstverständlich den gesamten Umschlagbunker ab. Die T-Träger 4 des befahrbaren Rostteiles 3 a weisen einen solchen Abstand auf, daß das Schüttgut zwischen ihnen hindurchfallen kann, andererseits aber die Räder der Lastwagen 1 sich nicht in die Spalte zwischen den T-Trägern eindrükken können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Umschlageinrichtung zur Entladung von Schüttgütern aus Lastwagen in Umschlagbunker mit darüber angeordnetem, befahrbaremAbdeckrost, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschlageinrichtung aus einer demontierbaren Rahmenkonstruktion (5) besteht, in die der Umschlagbunker (2) eingehängt ist und die den Abdeckrost (3) unmittelbar trägt.
  2. 2. Umschlageinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der befahrbareTeil des Abdeckrostes (3a) aus mit Abstand voneinander angeordneten T-Trägern (4) besteht.
  3. 3. Umschlageinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenkonstruktion (5) aus Stahl- oder Stahlbetonrahmen (5b) besteht, die durch Streben und/oder vorgefertigte Stahlbetonplatten (5 c) demontierbar verbunden sind.
  4. 4. Umschlageinrichtung nach den An sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckrost (4) und/oder die Bunkerseiten- wände (2a) gelenkig gelagert und mit Rüttelvorrichtungen (9) versehen sind.
  5. 5. Umschlageinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Bunkerabschluß Vibrationsrinnen (10) vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 974066; deutsche Auslegeschrift Nr. 1123 982; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1852951; USA.-Patentschriften Nr. 2 797 000, 2895 389, 2960919.
DEB76726A 1964-05-12 1964-05-12 Umschlageinrichtung zur Entladung von Schuettguetern aus Lastwagen in Umschlagbunker Pending DE1223305B (de)

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