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DE1223168B - Durchflussmengenmessapparat fuer Rieselgueter - Google Patents

Durchflussmengenmessapparat fuer Rieselgueter

Info

Publication number
DE1223168B
DE1223168B DEM48447A DEM0048447A DE1223168B DE 1223168 B DE1223168 B DE 1223168B DE M48447 A DEM48447 A DE M48447A DE M0048447 A DEM0048447 A DE M0048447A DE 1223168 B DE1223168 B DE 1223168B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow rate
rate measuring
weight
measuring apparatus
storage box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM48447A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEM48447A priority Critical patent/DE1223168B/de
Publication of DE1223168B publication Critical patent/DE1223168B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F13/00Apparatus for measuring by volume and delivering fluids or fluent solid materials, not provided for in the preceding groups
    • G01F13/001Apparatus for measuring by volume and delivering fluids or fluent solid materials, not provided for in the preceding groups for fluent solid material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Durchflußmengenmeßapparat für Rieselgüter Die Erfindung bezieht sich auf eine vorwiegend in der Getreidemüllerei anzuwendende Vorrichtung, mit welcher der Zerkleinerungsgrad der Schrotungen, Auflösungen und Mahlungen kontrolliert wird, um eine möglichst gleichmäßig fortschreitende Aufschließung des Getreidekornes zu erzielen.
  • Bisher war es dem Fingerspitzengefühl des Bedienungspersonals vorbehalten, diesen Arbeitsprozeß zu beeinflussen. Die Aufgabe besteht also darin, an Stelle von Schätzungen exakte Meßwerte zu erhalten, diese in eine Zentrale zu leiten, sie zu überwachen und, wenn erforderlich, die Arbeitsgänge zu ändern.
  • Es wurden in den letzten Jahren zwar verschiedene Vorschläge bekannt, die sich bis heute jedoch nicht durchzusetzen vermochten, weil die praktischen Ausführungen entweder zu kompliziert, zu unempfindlich oder zu teuer waren.
  • Es soll die Menge eines Materialstromes, bestehend aus mehr oder weniger zerkleinertem Getreide im kontinuierlichen Arbeitsablauf, ohne diesen zu stören, gemessen und jede mengenmäßige Veränderung innerhalb gewisser Grenzen angezeigt werden.
  • Es ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der der Materialstrom in eine kurze, horizontal arbeitende Schnecke läuft, die einschließlich ihres Antriebes die Lastschale einer Waage bildet. Wenn nun mehr oder weniger Mahlgut in diese Schnecke läuft und sich dort immer eine gleichbleibende Zeit aufhält, schlägt die Waage nach Plus oder Minus, von einem eingestellten Sollwert aus gerechnet, aus. Diese Ausschläge können mit den üblichen Mitteln ferngeleitet und zu Einstelländerungen der Arbeitsmaschinen ausgewertet werden. Die Zu-und Abläufe der Schnecke sind elastisch mit den festen Zu-und Ablaufrohren verbunden. Diese Einrichtung ist kostspielig und erfordert verhältnismäßig viel Raum.
  • Eine andere Erfindung benutzt die Energie eines unter einem bestimmten Winkel ankommenden Materialstromes zur Ablenkung einer Pendelklappe.
  • Der Grad der Ablenkung wird gemessen und in bekannter Weise elektronisch weitergeleitet.
  • Es wird ferner vorgeschlagen, den Materialstrom in einem runden Fallrohr senkrecht über mehrere an einem Waagebalken aufgehängte Kaskaden zu leiten und die auftretenden Gewichtsdifferenzen in bekannter Weise zu verwerten.
  • Eine andere Erfindung benutzt den unter einer bestimmten Neigung ankommenden Materialstrom zum Antrieb eines Schaufelrades, ähnlich wie es bei einem unterschlächtigen auf » Flucht « laufenden Wasserrades zu beobachten ist. Die Energie wird zum An- trieb eines Gleichstrommotors ausgenutzt. Kommt rnehr oder weniger Material, ändern sich die Drehzahlen und damit die Spannung. Diese Spannungsänderungen werden verstärkt und in bekannter Weise ausgewertet. Auch diese Apparate sind entweder zu teuer oder zu ungenau und entsprechen in keinem Fall den rauhen Bedingungen einer Mühle.
  • Es wurde also bisher die kinetische Energie eines gleichmäßig fließenden oder senkrecht fallenden Materials benutzt, um Rückschlüsse auf dessen Menge zu ziehen. Bei der Anwendung einer an einem Wiegebalken oder einer Federwaage aufgehängten Kaskade tritt die Energie des freien Falles ebenfalls störend in Erscheinung. Lediglich die Methode, das Material in einer Schnecke zu wiegen, gewährleistet eine ausreichende Genauigkeit. Derartige Einrichtungen sind in automatisch arbeitenden Mühlen, abgesehen vom hohen Preis, aus räumlichen Gründen in den meisten Fällen nicht unterzubringen. - Es muß also die Energie des Materialstromes zunächst vernichtet werden und dieser dann auf kleinstem Raum auf einfache Weise gewogen werden. Dabei ist nicht die Feststellung des absoluten Gewichtes erforderlich, sondern nur die Kenntlichmachung der Abweichungen von einem Standardnullpunkt.
  • Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, daß das Rieselgut, zwecks Vernichtung der Fallenergie, in einen Staukasten eines pendelnd aufgehängten Wiegerohres fällt. Der Staukasten und das Wiegerohr sind unter einem bestimmten Winkel fest miteinander verbunden. Im Schwerpunkt des Staukastens ist eine Achse angeordnet, die in einem das Wiegerohr und Staukasten umfassenden Gehäuse gelagert ist. Mit einem auf dieser Achse angeordneten Hebel wird das Wiegerohr im Leerzustand durch Verschieben eines Gewichtes austariert. Beginnt der Materialstrom zu fließen, wird dessen kinetische Energie im Staukasten vernichtet, und das Mehr-oder Mindergewicht der abfließenden rieselgutes lenkt das Wiegerohr von der fixierten Nullstellung mehr oder weniger ab. Die dadurch bedingte Drehbewegung der fest mit dem Wiegerohr und Staukasten verbundenen Pendelachse wird, entsprechend übersetzt, elektronisch verstärkt ferngeleitet und-zur Kontrolle und weiteren Veranlassung benutzt.
  • Die Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht der Anordnung, das Wiegerohr ohne Last, Abb. 2 eine Ansicht von vorn bei abgenommener Vorderwand,..
  • Abb. 3 eine Seitenansicht wie Abb. 1, das Wiegerohr jedoch mit voller Last.
  • Das Material gelangt durch Zulaufrohr a in den Staukasten b des damit verbundenen pendelnd aufgehängten Wiegerohres c. Dieses ist drehbar im Gehäuse d auf der Achse e in Kugellagern oder Schneiden und Pfannen gelagert. Mit der Achse e ist der hebel f mit gewicht g und der Meßhebel h verbunden. Unter dem Gehäuse d sind der Trichter i und das Ablaufrohr-k angeordnet.
  • Durch den Staukasten b wird die Fallgeschwindigkeit des zulaufenden materials abgebremst bzw. ganz vernichtet. Das Wiegerohr c wird durch Verschiebung des Gewichtes-g so austariert,-daß es im Leerzustand die Stellung n einnimmt. Bei Materialzulauf wird sich das Wiegerohr c, je nach der Stärke des Zulaufes, mehr oder weniger in Richtung o neigen, und der Meßzeiger h wird die Strecke n-o bestreichen bzw. abtasten. - Weil die Mitte des Staukastens b mit der Pendelachse e zusammenfällt, wirkt sich die Energie des Materialfalles nicht auf das Gewicht aus.
  • Der Ausschlag des Wiegerohres c und des damit über die Achse e verbundenen Meßzeigers h zeigen demnach lediglich die Zu- und Abnahme der Materialmenge an.
  • Das Gewicht p wird in Sonderfällen erfindungsgemäß durch eine Feder q ersetzt, deren Spannung durch die Mutter r den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden kann. Die Vorrichtung muß also jewels dem Bedarfsfall entsprechend justiert und empirisch geeicht werden.
  • Die Meßeinrichtungen und die Fernübertragung der Meßwerte sind nicht dargestellt und beschrieben, weil sie zum bekannten Stand der Technik gehören.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Durchflußmengenmeßapparat fürRieselgüter, bei denen die Meßwerte mit Hilfe elektronischer Eimichtungen ermittelt und ferngeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rieselgut zwecks Vernichtung der Fallenergie in den Staukasten (b) eines pendelnd aufgehängten Wiegerohrs (c) fällt.
  2. 2. Durchflußmengenmeßapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelachse (e) des Wiegerohrs (c) in der Schwerpunktebene des Staukastens (b) angeordnet ist.
  3. 3. Durchflußmengenmeßapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nulltarierung des Wiegerohres durch Verschiebung eines Gewichtes (g) und die Anpassung an die jeweillge mittlere Durchflußmenge durch ein zweites Gewicht (p), beide auf dem Hebel (f), erfolgt.
  4. 4. Durchflußmengenmeßapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Gewichtes (p) eine verstellbare Feder (q) vorgesehen ist.
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