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DE1222979B - Bandaufwickelvorrichtung - Google Patents

Bandaufwickelvorrichtung

Info

Publication number
DE1222979B
DE1222979B DEO9165A DEO0009165A DE1222979B DE 1222979 B DE1222979 B DE 1222979B DE O9165 A DEO9165 A DE O9165A DE O0009165 A DEO0009165 A DE O0009165A DE 1222979 B DE1222979 B DE 1222979B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
reel
drive
take
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO9165A
Other languages
English (en)
Inventor
George W Harris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omnitronics Inc
Original Assignee
Omnitronics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Omnitronics Inc filed Critical Omnitronics Inc
Publication of DE1222979B publication Critical patent/DE1222979B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/02Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
    • B65H59/04Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Bandaufwickelvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Bandaufwickelvorrichtung mit einer Auf- und Abwickelspule, Antriebs-und Bremsvorrichtungen für die Spulen sowie Bandspannhebeln, die in Abhängigkeit von den von diesen Bandspannhebeln gebildeten Bandschlaufengrößen die Antriebs- und Bremsvorrichtungen steuern.
  • In bekannten Bandaufwickelvorrichtungen der angegebenen Art wird das Band mit der gewünschten Geschwindigkeit angetrieben, und die Antriebs- und Bremsvorrichtungen für die Spulen werden mit Hilfe der Bandspannhebel so gesteuert, daß die Auf- und Abwickelgeschwindigkeiten im Mittel mit der Bandgeschwindigkeit Übereinstimmen. Beim Rückwickeln des Bandes von der Aufwickelspule auf die Abwickelspule ist es, um die Dauer des Rückwickelvorganges abzukürzen, im allgemeinen üblich, die das Band auftiehmende Abwickelspule mit voller Geschwindigkeit in Rückwärtsrichtung anzutreiben und die das Band abgebende Aufwickelspule frei drehen zu lassen. Dabei wirkt die Spannung des Bandes als Antriebskraft für die Aufwickelspule und deren Motor, so daß besonders zu Beginn des Rückwickelvorganges die Gefahr besteht, daß infolge der großen mechanischen Trägheit der vollen Aufwickelspule und ihres ruhenden Motors das Band reißt. Hinzu 'kommt noch, daß mit dem Fortschreiten des Rückwickelvorganges der zunächst kleine Durchmesser des Bandwickels auf der aufnehmenden Abwickelspule immer weiter zunimmt, während der Durchmesser des Bandwickels auf der abgebenden Aufwickelspule immer kleiner wird. Dadurch wird bei konstanter Drehzahl der Abwickelspule die zunächst relativ niedrige Drehzahl der Aufwickelspule immer größer, erreicht bei gleichen Wickeldurchmessern die Drehzahl der angetriebenen Abwickelspule und steigt bis zum Ende des Rückwickelvorganges weiter auf Werte an, die ein Mehrfaches der Drehzahl der Abwickelspule betragen können. Die Bandspannung nimmt deshalb im Verlauf des Rückwickelvorganges ständig zu, so daß in der zweiten Hälfte des Vorganges die Wahrscheinlichkeit, daß Bandrisse auftreten, stark erhöht ist.
  • Es sind weiter Bandaufwickelvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen auch beim Rückwickeln beide Spulen angetrieben werden. Um die geschilderten Schwierigkeiten durch die sich ändernden Wickeldurchmesser zu umgehen, arbeiten diese bekannten Vorrichtungen beim Rückwickeln mit der gleichen Steuerung ihrer Antriebsvorrichtungen wie beim normalen Betrieb in Vorwärtsrichtung. Da die Bandgeschwindigkeiten beim Vor- und Rücklauf gleich sind, ergeben sich dabei jedoch ziemlich lange Rückwickelzeiten, die-bei vielen Anwendungen unerwünscht oder untragbar sind.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Bandaufwickelvorrichtung zu schaffen, bei der das Rückwickeln unter Antrieb beider Spulen mit voller Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung erfolgt, aber ein Reißen des Bandes mit Sicherheit verhindert wird.
  • Nach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Bandaufwickelvorrichtung der eingangs angegebenen Art beim Rückwickelvorgang derjenige Bandspannhebel, der der abgebend wirkenden Aufwickelspule zugeordnet ist, bei Erreichen einer Mindestbandschlaufengröße die Steuerung der Antriebs- und Bremsvorrichtung der aufnehmend wirkenden Abwickelspule durch Betätigen einer Schaltvorrichtung übernimmt, wenn der Wickeldurchmesser der aufnehmenden Abwickelspule den Wickeldurchmesser der abgebenden Aufwickelspule überschreitet.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann beim Rückwickelvorgang der der abgebenden Aufwickelspule zugeordnete Bandspannhebel bei Erreichen einer Höchstbandschlaufengröße die Steuerung der Antriebs- und Bremsvorrichtung der abgebenden Aufwickelspule übernehmen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann eine mit der Schaltvorrichtung in Reihe geschaltete zusätzliche Schaltvorrichtung für die Bremse der Antriebs- und Bremsvorrichtung der aufnehmend wirkenden Abwickelspule vorgesehen sein, die von dem der Abwickelspüle zugeordneten Bandspannhebel bei Erreichen einer Mindestbandschlaufengröße betätigt wird, wobei die Bremse nur dann wirksam ist, wenn beide Schaltvorrichtungen betätigt sind.
  • Somit geht bei ddr erfmdungsgemäßen Bandaufwickelvorrichtung das Rückwickeln zunächst mit voller Drehgeschwindigkeit der aufnehmenden Abwickelspule und dementsprechend geregelter Drehgeschwindigkeit der abgehenden Aufwickelspule vor sich, bis die Wickeldurchinesser beider Spulen etwa gleich sind; danach erfolgt das Rückwickeln mit voller Drehgeschwindigkeit der abgebenden Aufwickelspule und dementsprechend geregelter Drehgeschwindigkeit der aufnehmenden Abwickelspule. Es wird also die größtmögliche Drehzahl der Antriebsvorrichtung ausgenutzt, eine raschere Drehung der abgebenden Spule in der zweiten Hälfte des Rückwickelvorganges jedoch verhindert. Die dauernd wirksame gegenseitige Beeinflussung der Spulendrehzahlen sorgt für weiches Anlaufen während des ganzen Rückwickelvorganges. Obwohl das Rückwickeln schnell vor sich geht, sind Bandrisse während des ganzen Rückwickelvorganges praktisch ausgeschlossen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles, das in den Zeichnungen-dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, F i g. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, F i g. 3 eine vergrößerte Teildarstellung der Bremsvorrichtung für einen der Motoren nach der Linie 3-3 der Fig. 2, i-F i g. 4 eine - v-e*rg#ö'ßerte Teildarstellung eines Mikroschalters und einer Nockenausbildung nach der Linie 4-4 der F i g. 2, F i g. 5 eine schematische Darstellung des elektrischen Steuerkreises, .
  • F i g. 6 eine graphische Darstellung der Bandgeschwindigkeit als Funktion des Wickeldurchmessers einer - der Spulen. . _* Es ist eine Bandaufwickelvorrichtung 10 dargestellt, die aus einer Frontplatte 11, einem Stützrahmen 12, einer Aufwickelspule 13, einer Abwickelspule 14, einem Motor 15 zum Antrieb der Aufwickelspule 13, einer Antriebs- und, Bremsvorrichtung 16 zum Antrieb der Abwickelspule 14, einem Bandspannhebel 17 und einem Bandspannhebel 18 besteht. Die Bandsparmliebel 17 und. 18 sind auf Achsen 19 bzw. 20 drehbar gelagert und durch eine Feder 21 mitein-f ander verbunden. Die Frontplatte 11 ist mit bogenförmig ausgebildeten Schlitzen 22 und 23 versehen, in die je ein Ende des entsprechenden Bandspan.nhebels eingreift. Der Bandspannhebel 17 nimmt eine Rolle 24 und der Bandspannhebel 18 eine Rolle 25 auf. Auf der Frontp#atte 11 sind zusätzlich fest angeordnete Führungsrollen 26, 27, 28 und 29 angeordnet. Von der Abwickelspule 14 wird ein Band 30 über die Rolle 28, die Rolle 25, die Rolle 29 durch eine Registriervorrichtung 31 hindurch sowie über die Rolle 27, die Rolle 24 und die Rolle 26 zur Aufwickelspule 13 geführt.
  • Die Aufwickelspuie 13 wird über einen Riemen 32 von dem Motor 15 angetrieben, während die Abwickelspule 14 über. einen Riemen 33 von der Antriebs- und Bremsv.orrichtung 16 angetrieben wird. Es.liegt jedoch auch im Bereich der Erfindung, daß die beiden Spulen durch einen einzigen Motor mit einer entsprechenden Kupplungsvorrichtung antreibbar sind. Zum Anhalten des Motors 15 ist eine Bremse 34 vorgeseherr -und zum Anhalten der Antriebs- und Bremsvorrichtung 16 dient eine Bremse 35. Die Achse 20 der Bandspannhebel 17, 18 trägt mehrere Nocken 36,37 und 38, die auf am Stützrahmen 12 angeordnete Mikroschalter 39, 40 einer Schaltvorrichtung einwirken. In gleicher Weise ist die Achse 19 mit Nocken 42, 43 und 44 versehen, die ebenfalls auf an dem Stützrahmen angeordnete Mikroschalter 45 einwirken.
  • F i g. 4 zeigt einen Nocken 36, dessen Nockenfläche 48 sich in Eingriffsstellung mit einem Schaltfinger 49 befindet, der an dem Mikroschalter 39 angeordnet ist.
  • Gemäß F i g. 3 besteht die Bremse 35 aus einer Bremstrommel 50, die auf der Welle 51 der Antriebs-und Bremsvorrichtung 16 angeordnet ist, einem Bremsband 52, welches annähernd drei Viertel des Umfanges der Bremstrommel 50 umschlingt, einem Magneten 53, einem Hebel 54, der von dem Magneten 53 betätigbar ist und an dem Bremsband 52 angreift. Die Bremse 35 wird durch Erregung des Magneten 53 betätigt, wobei das Bremsband 52 um die Trommel 50 herumgespannt wird, so daß die Welle 51 anhält.
  • F i g. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Steuerkreises für den Motor 15 und die Antriebs-und Bremsvorrichtung 16 sowie die Bremsen 34 und 35. Der Motor 15 besitzt Wicklungen 60 und 61 und der Motor für die Antriebs- und Bremsvorrichtung 16 die Wicklungen 62 und 63. Der Stromkreis der F i g. 5 umfaßt auch die Wicklung des Magnets 53 für die Bremse 35 und eine entsprechende Wicklung des Magnets 64 für die Bremse 34. Für die Wicklungen des Motors 15 ist ein Phasenverschiebungskondensator Cl und für die Wicklungen des Motors für die Antndbs- und Bremsvorrichtung 16 ein Phasenverschiebungskondensator C2 vorgesehen. , Der Strömkreis der F i g. 5 schließt auch Relais K 1 und K2, einen Schalter 65, einen Vorwärts-Rückwärtsschalter 66 sowie Schalter 67 und 68 ein, die bei einem Abreißen des Bandes 30 oder bei Ausschaltung des Bandantriebes ansprechen. Es sind fernerhin Schalter 69 und 70 zum Abtasten der Bandspannung und auch die bereits erwähnten Schalter 39, 40, 41,- 45, 46 und 47 in den Stromkreis einbegriffen. Die Energie wird durch einen Kontakt Jl an die Stromquell.e -herangeführt. Ein weiterer Kontakt J2 stellt schließlich noch Signalverbindungen her, deren Wirkungsweise noch beschrieben wird.
  • Die Betrigbsweise ist folgende: Bei Inbetriebnahme der Bandaüfwickelvorrichtung wird der. Stromkreis über die Stromquelle durch den Kontakt Jl und den Schalter 65 geschlossen. Wenn das Band 30 richtig eingefädelt ist, Werden gleichzeitig die Schalter 67 und 68 geschlossen, so daß die elektrische Energie zum Vorwärts-Rückwärtsschalter 66 hingeleitet wird. Der Schalter 66 befindet sich gemäß der im Schaltschema dargbstellten Lage im Betriebszustand für den normalen - Vorwärtsantrieb. In diesem Zustand sind auch die Relais Kl und K2 entregt, #wie es in der dargestellten Läge der Fall ist, d. h. -der obere Kontakt des Schalters 66 ist offen, und es fließt kein Strom zu den Relais Kl und K2. Der Schalter.45 wird hierbei von dem Bandspamiliebel. i7- betätigt und erregt entweder den Bremsmagneten 64 oder den Motor 15. - Gemäß F i g. 1 wird der Schalter 45 erst dann betätigt, wenn der Bandspannhebel 17 einen Steuerpunkt B erreicht hat, so daß das Anlassen oder Anhalten des Motors 15 nach einer gewissen Verzögerungszeit erfolgt. Bei der Vorwärtsbewegung des Bandes 30 hängt dies ein wenig durch, wodurch der federbelastete Bandspannhebel 17 an dem Steuerpunkt B vorbei nach rechts bewegt wird. An diesem Punkt wird der Schalter 45 betätigt, so daß der Motor 15 nunmehr anläuft. Wenn das Band 30 mitgenommen wird, bewegt sich der Bandspannhebel 17 an der Schaltsteuerstellung B vorbei nach links, unterbricht den Stromkreis zum Antrieb des Motors 15 und erregt den Magneten 64 für die Bremse 34.
  • Der Bandspannhebel 18 wirkt in derselben Weise zur Betätigung des Schalters 39, um den Motor der Antriebs- und Bremsvorrichtung 16 oder den Bremsmagneten 53 immer dann zu erregen, wenn sich der Bandspannhebel 18 an einem Steuerpunkt D vorbeibewegt, um die. richtige Bandzufuhr von der -Abwickelspule 14 zu gewährleisten.
  • Die Bandaufwickelvorrichtung wird in eine Rückwickelstellung gebracht, indem der Schalter 66 in die Rückwickelstellung bewegt wird. Die Bewegung des Schalters 66 in diese Stellung bewirkt, daß die Relais Kl und K2 beide erregt und deren Kontakte in die entgegengesetzte Stellung bewegt werden. Die Funktion des Relais K2 besteht darin, die Umlaufrichtung des Antriebs umzukehren, was nicht weiter beschrieben wird. Die Betätigung des Relais Kl besteht darin, daß die Schalter 45 und 39 geöffnet und gleichzeitig die Schalter 46, 47, 40 und 41 geschlossen werden.
  • Der Bandspannhebel 17 bewirkt - außer beim Anlassen - die Steuerung des Rückwickelns. In dem normalen Rückwickelzustand arbeiten die Antriebs- und Bremsvorrichtung 16 und die Abwickelspule 14 ununterbrochen bei voller Drehzahl so lange, bis der Durchmesser des auf der Spule 14 aufgewickelten Bandes größer wird als der Durchmesser des auf der Aufwickelspule 13 aufgewickelten Bandes. Wenn die Antriebs- und Bremsvorrichtung 16 nach diesem Zeitpunkt mit konstanter Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird, dann nimmt die Geschwindigkeit, mit welcher das Band auf der Abwickelspule 14 aufgewickelt wird, entsprechend der Zunahme des Banddurchmessers auf der Spule allmählich zu. Die zunehmende Bandgeschwindigkeit bei zunehmendem Spulendurchmesser ist als gestrichelte, geneigte Linie in der graphischen Darstellung der F i g. 6 gezeigt.
  • Die Aufwickelspule 13 wird von dem Motor 15 angetrieben und während dieser Zeit angelassen und angehalten, um eine konstante Bandzufuhr zur Abwickelspule 14 sicherzustellen. Der Motor 15 und der Brenismagnet 64 werden von dem Schalter 46 gesteuert, der jetzt von dem Bandspannhebel 17 betätigt wird. Der Schalter 46 wird jedesmal von einer Stellung in die andere bewegt, wenn sich der Bandspannhebel 17 über den Steuerpunkt C hinwegbewegt (gemäß Darstellung in F i g. 1).
  • Wenn der Durchmesser des auf der Abwickelspule 14 aufgewickelten Bandes sich dem Durchmesser des auf der Aufwickelspule 13 aufgewickelten Bandes angleicht oder ihn überschreitet, dann kann der Antrieb für die Aufwickelspule 13 nicht mehr mit dem erforderlichen Bandnachschub Schritt haP-ten. Der Bandspannhebel 17 wird dann veranlaßt; sich entsprechend dem Verlust der ansonsten vor'-handenen Durchhängung des Bandes 30 nach links zu bewegen. Wenn der Bandspannhebel 17 durch die Mindestbandschlaufengröße A (wie in F i g. 1 gezeigt) nach links bewegt wird, dann wird der Schalter 47 von dem Bandspannhebel 17 betätigt. Der Schalter 47 ist in Reihenschaltung mit dem Schalter 41 verbunden, welcher von dem Bandspannarm 18 gesteuert wird. Der Schalter 47 ist derart wirksam, daß er entweder den Bremsmagneten 53 oder den Motor der Antriebs- und Breinsvorrichtung 16 erregt. Der Bandspannhebel 18 befindet sich während des Rückwickelzustandes normalerweise in seiner äußersten Rechtsstellung oder in deren Nähe. Daher wird bei einer Bewegung des Bandspannhebels 18 bei einer Mindestbandschlaufengröße E der Schalter 41 geschlossen und bei einer Bewegung des Bandspannhebels 17 bei der Mindestbandschlaufengröße A der Schalter 47 betätigt und der Magnet 53 erregt, wobei die Abwickelspule 14 anhält. Mit anderen Worten: stellt der Bandspannhebel 17 fest, daß das Band zu zerreißen droht, dann wird ein Anhalten der Abwickelspule 14 bewirkt. In dem zuletzt beschriebenen Zustand arbeitet die Aufwickelspule 13 und der Motor 15 mit voller Geschwindigkeit, und das Anhalten und Anlassen des Motors für Antriebs-und Bremsvorrichtung und der Abwickelspule 14 wird von dem Bandspannhebel 17 immer dann gesteuert, wenn die Mindestbandschlaufengröße A erreicht ist.
  • Bei bestimmten anderen Betriebszuständen, z. B. wenn der Bandspannhebel 18 sich links von dem Steuerpunkt D befindet, ist ein genügender Durchhang in dem Band 30 vorhanden, so daß es unnötig ist, den Motor für die Antriebs- und Brenisvorrichtung 16 anzuhalten. Der Schalter 40 wird durch den Bandspannhebel 18 geschlossen, wenn er sich an dem Steuerpunkt D nach links bewegt, um sicherzustellen, daß der betreffende Motor seinen Betrieb unabhängig von dem Zustand des Schalters 47 fortsetzt. Wenn der Bandspannhebel 18 sich von dem Steuerpunkt D nach rechts bewegt, dann wird der Schalter 40 geöffnet, und wenn der Bandspannhebel 18 sich noch weiter nach rechts bewegt, also bei Erreichen der Mindestbandschlaufengröße E, dann wird der Schalter 41 geschlossen und befindet sich in dem Zustand, um den Magneten 53 zu erregen, was immer dann geschieht, wenn der Schalter 47 geschlossen wird, wie es oben beschrieben wurde. Dieses tritt ein, wenn sich der Bandspannhebel 17 bei Mindestbandschlaufengröße A nach links bewegt.
  • F i g. 6 zeigt eine graphische Darstellung der sich im Betriebszustand befindlichen Vorrichtung, und zwar ist die Bandgeschwindigkeit als eine Funktion des Spulendurchmessers der Abwickelspule 14 aufgetragen. In einer bekannten Aufwickelvorrichtung würde die Bandgeschwindigkeit gemäß der Darstellung in der gestrichelten Linie über den Mittelpunkt des Weges hinaus normalerweise linear ansteigen. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird die Bandgeschwindigkeit jedoch über den Mittelpunkt des Weges hinaus so gesteuert, daß eine übermäßige Geschwindigkeit verhindert und damit auch ein Reißen des Bandes vermieden wird.
  • Durch die Erfindung wird eine Bandaufwickelvorrichtung geschaffen, die derart wirksam ist, daß sie die Betriebsgeschwindigkeit der Spulen während eines Rückwickelzustandes steuert und dadurch ein Zerreißen des Bandes verhindert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Bandaufwickelvorrichtung mit einer Auf-und Abwickelspule, Antriebs- und Bremsvorrichtungen für die Spulen sowie Bandspannhebeln, die in Abhängigkeit von den von diesen Bandspannhebeln gebildeten Bandschlaufengrößen die Antriebs- und Bremsvorrichtungen steuern, da - .durch gekennzeichnet, daß beim Rückwickelvorgang derjenige Bandspannhebel (17), der der abgebend wirkenden Aufwickelspule (13) zugeordnet ist, bei Erreichen einer Mindestbandschlaufengröße (A) die Steuerung der Antriebs-und Bremsvorrichtung (16,35) der aufnehmend wirkenden Abwickelspule (14) durch Betätigen einer Schaltvorrichtung (47) übernimmt, wenn der Wickeldurchmesser der aufnehmenden Abwickelspule(14) den Wickeldurchmesser der abgebenden Aufwickelspule (13) überschreitet.
  2. 2. Bandaufwickelvorrichtung nach.Anspruch 1, dadurch gekenn eicb-net, daß beim Rückwickelvorgang der der abgebenden Aufwickelspule (13) zugeordnete Bandspannhebel (17) bei Erreichen einer Höchstbandschlaufengröße (C) die Steuerung der Antriebs- und Bremsvorrichtung (15, 34) der abgebenden Aufwickelspule (13) übernimmt. 3. Bandaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Schaltvorrichtung (47) in Reihe geschaltete zusätzliche Schaltvorrichtung (41) für die Bremse (35) der Antriebs- und Bremsvorrichtung der aufnehmend wirkenden Abwickelspule (14) vorgesehen ist, die von dem der Abwickelspule (14) zugeordneten Bandspannhebel (18) bei Erreichen einer Mindestbandschlaufengröße (E) betätigt wird, und daß die Bremse (35) nur dann wirksam ist, wenn beide Schaltvorrichtungen (47, 41) betätigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1093 119.
DEO9165A 1962-01-04 1963-01-03 Bandaufwickelvorrichtung Pending DE1222979B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093119B (de) * 1959-02-05 1960-11-17 Telefunken Gmbh Magnetbandgeraet zur Speicherung von Informationen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093119B (de) * 1959-02-05 1960-11-17 Telefunken Gmbh Magnetbandgeraet zur Speicherung von Informationen

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