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DE1222614B - Verfahren und Vorrichtung zum Regeln einer mit Impulsbrennern ausgeruesteten OElheizung insbesondere fuer keramische Brennoefen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Regeln einer mit Impulsbrennern ausgeruesteten OElheizung insbesondere fuer keramische Brennoefen

Info

Publication number
DE1222614B
DE1222614B DES82491A DES0082491A DE1222614B DE 1222614 B DE1222614 B DE 1222614B DE S82491 A DES82491 A DE S82491A DE S0082491 A DES0082491 A DE S0082491A DE 1222614 B DE1222614 B DE 1222614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature sensor
resistance
regulator
target value
control circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES82491A
Other languages
English (en)
Inventor
Hein-Josef Jansen
Hermann Naus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIGNAL ANLAGEN PETER BROECKSKE
Original Assignee
SIGNAL ANLAGEN PETER BROECKSKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIGNAL ANLAGEN PETER BROECKSKE filed Critical SIGNAL ANLAGEN PETER BROECKSKE
Priority to DES82491A priority Critical patent/DE1222614B/de
Publication of DE1222614B publication Critical patent/DE1222614B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Regeln einer mit Impulsbrennern ausgerüsteten Ölheizung insbesondere für keramische Brennöfen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zu dessen Durchführung dienende Vorrichtung zum Regeln einer mit Impulsbrennern ausgerüsteten Ölheizung insbesondere für keramische Brennöfen. Solche Ölheizungen weisen häufig sogenannte Impulsbrenner auf, die mittels einer Pumpe von einem Vorratsbehälter Heizöl erhalten und dieses in Abhängigkeit von auf sie einwirkenden Impulsen in den Brennraum der Ölheizung einspritzen. Die auf die ölbrenner einwir# kenden Impulse werden üblicherweise so eingestellt, daß die von den Brennem während einer Zeiteinheit eingespritzte öhnenge gerade ausreicht, um im Brennraum der Heizung eine bestimmte Temperatur aufrechtzuerhalten. Die Impulsbrenner, die ihre Stromimpulse von einem Schalt-Transduktor erhalten, stehen meist unter der Einwirkung eines Temperaturfühlers, der auf eine wählbare Soll-Temperatur einstellbar und an irgendeiner Meßstelle angeordnet ist, z. 18. in der Brennkammer des keramischen Ofens.
  • Bei den üblichen Regelvorrichtungen der vorerwähnten Bauart betätigt der Temperaturfühler ein Relais, das den Schalt-Transduktor und damit die Impulsbrenner schlagartig ein- und ausschaltet. Das Ausschalten erfolgt, sobald die Ist-Temperatur im Brennraum der Heizung aus irgendeinem Grunde die gewünschte Soll-Temperatur überschreitet, Wenn daraufhin die Ist-Temperatur wieder unter den Soll-Wert absinkt, betätigt der Temperaturfühler das Schaltrelais im Sinne eines Einschaltens des Transduktors. Dieses Spiel wiederholt sich dauernd, so daß die Ist-Temperatur im Brennraum ständig mit recht erheblichen Ausschlägen nach oben und nach unten um den Soll-Wert pendelt, Bei dieser Art des Einregelns bleibt während der Einschaltperioden des Transduktors die Gesamtmenge der von ihm in der Zeiteinheit an die Ölbrenner abgegebenen Impulse unverändert. Sowohl die einzelnen Impulse behalten ihre durch die Auslegung des Impulsgebers bestimmte Dauer als auch werden die Pausenzeiten zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Impulsen nicht geändert, solange der Schalt-Transduktor überhaupt Impulse liefert. Es liegt auf der Hand, daß man mit den beiden einzigen Regelmöglichkeiten »ein« und »aus« nur eine recht grobe Einregelung der Ölheizung erreichen kann.
  • Zur Verfeinerung der Heizungsregelung hat man schon seit längerer Zeit mit mehreren Stufen arbeitende und meist auf drei Stufen ausgelegte, Regelvorrichtungen vorgesehen, bei denen die Dauer der einzelnen vom Schalt-Transduktor an die ölbrenner abgegebenen Impulse selbsttätig regelbar ist. In der ersten Regel-Stufe erhalten die Ölbrenner Impulse von langer Dauer, so daß sie in der Zeiteinheit eine entm sprechend große Öhnenge in den Brennraum der Heizung einspritzen, Diese erste Stufe arbeitet, solange die vom Temperaturfühler ermittelte Ist-Temperatur der Meßstelle noch verhältnismäßig weit unter dem eingestellten Soll-Wert liegt. Wenn sich die Ist-Teinperatur der Meßstelle bis auf einen kleinen Abstand dem Soll-Wert genähert hat, schaltet sich selbsttätig die zweite Stufe des Reglers ein. In dieser erhalten die ölbrenner vom Schalt-Transduktor Stronlimpulse von geringerer Dauer, so daß sich das weitere Ansteigen der Ist-Temperatur im Brennraum der Ölheizung verlangsamt. Wenn die Ist-Temperatur im Brennraum den gewüngchten Soll-Wert uni einige Grade überschritten hat, schaltet sich der unter dem Einfluß des Temperaturfühlers stehende Transduktor selbsttätig aus. In dieser dritten Stufe des Mehrstufen-Reglers sinkt die Igt-Temperatur im Brennraum verhältnismäßig schnell wieder ab. Trotzdem vergeht stets eine gewisse Zeitspanne, bis die Ist-Temperatur wieder den Soll-Wert unterschreitet und die Heizölzufuhr zum Breiinraum durch das dann selbsttätig erfolgende Einschalten der zweiten Reglerstufe wieder aufgenommen wird. Während dieser Zeitspanne fehlt die küW lende Wirkung, welche das verhältnismäßig kalte Heizöl beim Durchfließen durch die Brenner insbesondere auf die Brennerdüsen ausübt, Infolgedessen besteht während jeder Ausschalt-Periode des Transduktors die Gefahr, daß die dann von der'ölzufuhr abgeschnittenen Brennerdüsen unter dem Einfluß der hohen Brennraumtemperatur verschmoren und brüchig worden oder bleibende Deformationen erleiden.
  • Die Erfindung bezweckt, die vorerwähriten Nachteile, der bekannten Regelverfahren und -vorrichtungen für Ölheizungen in einfacher und betriebssicherer Weise zu beheben. Dem Verfahren nach der Erfmdung liegt die Aufgabe zugrunde, einerseits die Ist-Temperatur an der Meßstelle des TemperaturfüWers, nachdem dieser einmal auf einen wählbaren Soll-Wert eingestellt ist, möglichst konstant zu halten und- andererseits Abweichungen der Ist-Tein#eratur 'vom SoH-Wert innerhalb kürzester Zeit und ohne ständiges Pendeln der Ist-Temperatur um den Soll-Wert selbsttätig zu beseitigen. Die erfmdungsgemäße Lösung dieser Doppelaufgabe beruht auf der Erkenntnis' daß man zum Aufrechterhalten einer konstanten Heizleistung die Dauer der einzelnen auf die ölbrenner einwirkenden Impulse unverändert lassen muß, nachdem man einmal diese Impulsdauer nach früheren Erfahrungswerten und empirischen Ermittlungen an der vorhandenen Heizuno, auf einen bestimmten Wert eingestellt hat. Solange die Heizung unter normalen Betriebsverhältnissen arbeitet, liefern die ölbrenner ständig eine Heizölmenge, die zum Aufrechterhalten der normalen Brennraum-Temperatur ausreicht. Die bei einem Absinken oder Ansteigen der Brennraum-Temperatur erforderliche mengenmäßige Änderung des eingespritzten Heizöls wird erfmdungsgemäß dadurch vorgenommen, daß der Impulsgeber der ölbrenner die Pausenzeiten zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Impulsen selbsttätig verkürzt oder verlängert. Des weiteren sieht die Erfindung in Anlehnung an den bekannten Mehrstufen-Regler vor, bei einem Ansteigen der Ist-Temperatur im Brennraum über den SoR-Wert die vorgenannten Pausenzeiten schlagartig auf das höchste Maß zu verlängern, bis die Ist-Temperatur den Soll-Wert wieder erreicht, und dann ebenso schlagartig den Impulsgeber auf den normalen Betriebszustand zurückzuschalten. - Erfindungsgemäß, ist der zur Steuerung der Impuls- brenner dienende vorerwähnte Schalt-Transduktor an einen astabilen Multivibrator angeschlossen, der Rechteck-Impulse erzeugt und zwei aus Kondensator und Entladewiderstand bestehende Steuerkreise aufweist. Von diesen dient der eine Steuerkreis zur Einregelung der Impulsdauer und der andere Steuerkreis zur Einregelung der Pausendauer zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen. Der astabile Multivibrator steht mit dem Temperaturfühler der Regelvorrichtung in solcher Verbindung, daß dieser Fühler über einen Widerstandsregler ständig auf den die Pausendauer regelnden Steuerkreis des Multivibrators einwirkt, während für den ersten Steuerkreis des Multivibrators eine Handeinstellung genügt. Der vorgenannte, mit seinem Eingang an das vom Temperaturfühler betätigte Meßsystem angeschlossene Widerstandsregler liegt m# _seinem Ausgang am Kondensator des zweiten Steuerkreises des astabilen Multivibrators an. Der mit Hilfe des Te m-peraturfühlers selbsttätig in seinem Widerstandswert verstellbare Widerstandsregler bildet den Entlädewiderstand dieses Kondensators. Man kann nun ohne weiteres mit bekannten und üblichen technischen Mitteln zwischen dem Meßsystem des Teniperaturfühl.ers und- dem Widerstandsregler eine solche Verbindung schaffen, daß dieser Widerstand sich bei Annäherung der Ist-Temperatur der Meßstelle an den eingestellten Soll-Wert von unten her zuerst schnell und dann immer langsamer erhöht. und bei überschreiten des Soll-Wertes durch die Ist-Temperatur schlagartig aufeinen noch zulässigen Höchstwert ansteigt.
  • Der die Impulsdauer regelnde erste Steuerkreis des astabilen Multivibrators läßt sich in der bereits erwähnten Weise so von Hand einstellen, daß beim Normalbetrieb der Ölheizung deren Brenner gerade die zum Konstanthalten der Brennraum-Temperatur erforderliche Ö1menge ständig in den Brennraum einspritzen. Solange die Ist-Temperatur im Brennraum noch verhältnismäßig weit unterhalb dieses dem Sollwert des Temperaturfühlers entsprechenden Normalwertes liegt, wird der vorerwähnte Widerstandsregler mit Hilfe des Temperaturfühlers selbsttätig auf geringsten Widerstandswert eingestellt. Infolgedessen kann sich der zugehörige Kondensator des Multivibrators sehr schnell entladen und bringt die Pausen zwischen den einzelnen Rechteck-Impulsen, die der Multivibrator über den angeschlossenen Schalt-Transduktor an die Impulsbrenner der Ölheizung abgibt, auf einen Mindestwert.
  • Je mehr sich die Temperatur -dem Soll-Wert nähert, um so mehr erhöht der Temperaturfühler den Widerstandswert des vorgenannten Reglers selbsttätig, so daß sich dementsprechend die Pausen zwischen den einzelnen Rechteck-Impulsen verlängern und die in der Zeiteinheit in den Brennraum eingespritzte Heizölnienge kleiner wird. Stimmen Ist-Temperatur und Soll-Wert überein, so hat der Widerstandsregler denjenigen Widerstandswert erreicht, der eine für den Normalbetrieb der Ölheizung gerade ausreichende Pausenlänge zwischen den einzelnen Rechteck-Impulsen im Multivibrator erzeugt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird somit die Ist-Temperatur an der Meßstelle des Temperaturfühlers dem im Meßsystem eingestellten Soll-Wert von unten her zuerst schnell und dann stufenlos immer langsamer angenähert, bis der normale Betriebszustand der Heizung erreicht ist, wo Ist-Temperatur und Soll-Wertübereinstimmen. Dann bleibendieBetriebsverhältnisse der Ölheizung konstant, so daß die Ist-Temperatur an der Meßstelle nicht wie bei den bekannten Regelverfahren und -vorrichtungen ständig um den Soll-Wert herumpendelt.
  • Wenn nun aus irgendeinem Grund, z. B. bei einer Betriebsstörung der Anlage, die Ist-Temperatur an der Meßstelle des Temperaturfühlers den wählbaren Soll-Wert -überschreitet, wird erfliidungsgemäß der Widerstandswert des vom Temperaturfühler ständig beeinflußten Widerstandsreglers schlagartig auf -ein vorgegebenes noch zulässiges Höchstmaß vergrößert. Der astabile Multivibrator arbeitet dementsprechend mit langen Pausen zwischen den einzelnen von ihm abgegebenen Rechteck-Impulsen und die von den Brennern in der Zeiteinheit in den Brennraum der Heizung eingespritzte Ö1menge wird zu einem Mindestwert. Wesentlich ist dabei, daß die Brenner auch in diesem Fall eine wenn auch geringe öhnenge erhalten und dementsprechend noch ausreichend gekühlt werden. Da die Mindest-ölinenge erheblich kleiner ist als die zur Aufrechterhaltung des Normalbetriebes erforderliche ölmenge, sinkt die Ist-Temperatur im Brennraum der Heizung verhältnismäßig schnell ab, bis sie von oben her den eingestellten Soll-Wert ganz oder auf einen wählbaren kleinen Differenzbetrag erreicht hat. Dann schaltet der Temperaturfühler selbsttätig die vorerwähnte Unterbrechung aus, also den Widerstandsregler wieder auf Normalbetrieb um.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Schaltschemas einer Regelvorrichtung für Öl- heizungen näher erläutert, ohne daß jedoch die Erfindung auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt sein soll.
  • Ein üblicher (nicht gezeichneter) Temperaturfühler, der an einer beliebigen Meßstelle wie beispielsweise in der Brennkammer eines keramischen Ofens eingebaut werden kann, beeinflußt ständig ein auf einen Soll-Wert der Meßstellen-Temperatur einstellbares Meßsystem 1. Dieses Meßsystem weist einen unter dem Einfluß des Temperaturfühlers schwenkbaren Zeiger 17 auf, der an einer Meßskala 1 a entlanggleitet und zwei Leichtmetallfähnchen 2 und 12 trägt. Je höher die vom Temperaturfühler ermittelte Ist-Temperatur an der Meßstelle ist, um so weiter schwenkt der Zeiger 17 in Richtung auf zwei Induktionsspulen 3 und 13 aus. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß zuerst das sich nach vorn zu konisch verjüngende Fähnchen 2 in die zugehörige Spule 3 und erst bei weiterem Ausschwenken des Zeigers 17 das Fähnchen 1.2, das einen rechteckigen Umriß aufweist, in die zugehörige Spule 13 eintaucht. Solange die Ist-Temperatur an der Meßstelle noch verhältnismäßig weit unterhalb des im Meßsystem 1 eingestellten Soll-Wertes liegt, nimmt der Zeiger 17 eine Schwenklage ein, bei welcher die Fähnchen 2 und 12 außer Eingriff mit den zugehörigen Induktionsspulen 3 und 13 stehen.
  • An die Induktionsspule 3 ist über einen Verstärker 4 mit Netzteil 5 ein im ganzen mit 6 bezeichneter Widerstandsregler und an diesen ein astabiler Multivibrator 7 mit Netzteil 8 angeschlossen. Der Rechteck-Impulse erzeugende Multivibrator 7 steht über einen Schalt-Transduktor 9 mit Netzteil 10 mit einer wählbaren Anzahl von ölbrennern 11 der Heizung in Verbindung. Da dem Schalt-Transduktor 9 lediglich die Aufgabe zufällt, durch den Multivibrator 7 erzeugte Rechteck-Impulse zu verstärken, können bis zu fünfzehn Impulsbrenner von 30 V und 30 W an einen Multivibrator angeschlossen sein.
  • Der astabile Multivibrator 7 weist zwei Steuerkreise auf, von denen der eine die Dauer der einzelnen Rechteck-Impulse und der andere die Dauer der zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Impulsen hegenden Pausen regelt. Durch Handeinstellung des ersten Steuerkreises wird die Impulsdauer so bemessen, daß im Normalbetrieb der Anlage, wo also die Ist-Temperatur an der Meßstelle mit dem eingestellten Soll-Wert des Meßsystems 1 übereinstimmt, die von den Brennern 11 in den Brennraum der Heizung eingespritzte öhnenge zur Aufrechterhaltung dieses Betriebszustandes gerade ausreicht. Der zweite Steuerkreis des Multivibrators 7, der die Pausenlänge zwischen den einzelnen Rechteckimpulsen regelt, wird durch den Regler 6 in der Weise beeinflußt, daß dessen Widerstand den Entladewiderstand für den Kondensator dieses Steuerkreises bildet.
  • Die von der Induktionsspule 3 gelieferte, über den Verstärker 4 im Eingang A des Widerstandsreglers 6 ankommende Spannung hat ihren Höchstwert von beispielsweise 15 V, solange das Zeigerfähnchen 2 nicht in das Induktionsfeld der Spule 3 eintaucht. Vom Eingang A aus gelangt die Spannung innerhalb des Reglers 6 über einen Spannungsteiler 22 und ein Potentiometer 21 zur Basis eines Transistors 20, der in Parallelschaltung zu einem Fest-Widerstand 18 an den Punkten C und D des Reglerausganges B anliegt. Zwischen Punkt C und Transistor 20 befindet sich ein Kontakt 19, der mittels eines Schaltrelais 16 selbsttätig zu öffnen und zu schließen ist. Das Schaltrelais 16 steht über einen Verstärker 14 mit Netzteil 15 in Verbindung mit der Induktionsspule 13, die mit dem Fähnchen 12 des Zeigers 17 vom Meßsystem 1 zusammenarbeitet. Wenn das Fähnchen 12 in die Spule 13 eintaucht, wird deren Feld wegen ödes rechteckigen Umrisses von Fähnchen 12 schlagartig unterbrochen, so daß das Schaltrelais 16 ausfällt und der Kontakt 19 sich öffnet. Das ist, wie bereits erwähnt, dann der Fall, wenn die Ist-Temperatur an der Meßstelle den eingestellten Soll-Wert des Meßsystems 1 aus irgendeinem Grunde überschreitet. Dann liegt zwischen den Punkten C und D des Regler-Ausganges B nur der Fest-Widerstand 18 von vorgegebener Größe.
  • So lange der Kontakt 19 offensteht, beeinflußt der Fest-Widerstand 18 des Reglers 6, der dann als Entladewiderstand für den zugehörigen Kondensator des Multivibrators 7 dient, den die Pausenlängen regelnden Steuerkreis des Multivibrator so, daß beispielsweise die ölbrenner 11 dreißig Impulse je Minute erhalten. Ein weiteres Absinken der Impulszahl ist wegen der Anordnung des Fest-Widerstandes 18 im Regler 6 nicht möglich. Die vorgenannte Impulszahl reicht zwar für eine hinreichende Kühlung der Brennerdüsen aus, nicht aber für eine Aufrechterhaltung der Ist-Temperatur im Brennraum der Heizung. Dafür wären beispielsweise fünfundsiebenzig Impulse je Minute erforderlich. Diese nach vorliegenden Erfahrungen ermittelte Irnpulszahl läßt sich mit Hilfe des Potentiometers 21, das je nach Einstellung den Widerstand zwischen den Punkten C und D des Reglers 6 bei eingerücktem Kontakt 19 entsprechend ändert, von Fall zu Fall fein einregeln. Beim Probebetrieb der ölheizung werden die normale Impulszahl mit Hilfe des Potentiometers 21 und die normale Dauer der einzelnen Rechteck-Impulse empirisch ermittelt und die Regelvorrichtung der Heizung entsprechend eingestellt. Die normale Impulszahl entspricht einer gewissen Eintauchtiefe des Zeigerfähnchens 2 in die zugehörige Induktionsspule 3.
  • Solange sich das Zeigerfähnchen 2 außerhalb der Spule 3 befindet, und diese mit voller Spannung auf den Regler 6 einwirkt, erhält der Transistor 20 dieses Reglers an seiner Basis volle negative Spannung und ruft infolgedessen zwischen den Punkten C und D des Reglerausganges B einen kleinstmöglichen Widerstand hervor. Der mit entsprechend kleinem Entladungswiderstand arbeitende astabile Multivibrator 7 gibt dabei beispielsweise einhundertdreißig Impulse je Minute an die ölbrenner 11 ab. Sobald jedoch beim Ansteigen der Ist-Temperatur an der Meßstelle der Zeiger 17 des Meßsystems 1 so weit ausschwenkt, daß sein Fähnchen 2 in die Induktionsspule 3 eintaucht, verringert sich deren Spannung wegender konischen Umrißform des Fähnchens 2 nur allmählich. Dementsprechend erhöht sich der Widerstandswert des Reglers 6, bis bei übereinstimmung zwischen Ist-Temperatur an der Meßstelle und eingestelltem Soll-Wert des Meßsystems 1 der für die Aufrechterhaltung des Normalbetriebes erforderlich empirisch ermittelte Widerstandswert erreicht ist.
  • Bei dem vorbesehriebenen Ausführungsbeispiel sind sämtliche zwischen dem Temperaturfühler und den Impulsbrennem 11 vorgesehenen Steuer- und Regelglieder als Elektrogeräte ausgebildet. Wie es keiner weiteren Erläuterungbedarf, kann man gegebenenfalls an Stelle des Schalt-Transduktors 9 auch gesteuerte Gleichrichter vorsehen und/oder die elektromechanische Steuerung des Multivibrators 7 mit Hilfe der Steuerungsgfieder 2 bis 5 durch eine Photozellen-Steuerung ersetzen ugw. Maßgeblich für die Verwirklichung der Erfindung ist nur, daß die Einspritzperioden der Impulsbrenner 11 nach einmal erfolgter Grundeinstellung unverändert bleiben und lediglich die Pausenzeiten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen selbsttätig verkürzt oder verlängert werden. Und zwar in dem vorbeschriebenen Sinne derart, daß die Ist-Temperatur an der Meßstelle des Temperaturfühlers mit dem eingestellten Soll-Wert selbsttätig zur übereinstimmung gebracht und dann ohne Pendeln um den Soll-Wert auf der betreffenden Höhe gehalten wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Regeln einer mit Impulsbrennerill ausgerüsteten ölheizung, insbesondere für kerainische Brennöfen, mittels eines an einer Meßstelle einzubauenden Temperaturfühlers, dessen auf einen wählbaren Soll-Wert einstellbares Meßsystem einen auf die Ölbrenner der Heizung einwirkenden Impulsgeber selbsttätig steuert, d a - durch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines zwei Steuerkreise aufweisenden und über einen Widerstandsregler an das Meß# system des Temperaturfühlers angeschlossenen astabilen Multivibrators als Impulsgeber, dessen ersten die Dauer der einzelnen Impulse, regelnder Steuerkreis von Hand auf eine den normalen Be# triebsbedingungen der Heizung entsprechende Iihpulsdauer eingestellt und während des Betriebes der Heizung unverändert gelassen wird, während der zweite Steuerkreis des Impulsgebers mit Hilfe des unter der ständigen Einwirkung des Temperaturfühlers stehenden Widerstandsreglers, dessen jeweiliger Widerstandswert durch den Teruptraturfühler in Abhängigkeit von der jeweils an der Meßstelle herrschenden Ist-Temperatur verändert wird, in entsprechender Weise selbsttätig im Sinne einer Verkürzung der Pausenzeit zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Impulsen angeregt wird, solange die Ist-Temperatur an der Meßstelle noch erheblich unterhalb des eingestellten Soll-Wertes liegt, -und umgekehrt zu einer Verlängerung der Pausenzeit, wenn sich die Ist-Temperatur diesem Soll-Wert genähert oder den Söll-Wert überschritten hat.
  2. 2. Regelvorfichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 für mit Impulsbreiinern ausgerüstete ölheizungen, die einen über einen Transduktor auf ihre Brenner einwirkenden Impulsgeber und einen an einer Meßstelle einzubauenden Temperaturfühler aufweisen, der zur selbsttätigen Steuerung des Impulsgebers dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber als ein astabiler Multivibrator (7) mit zwei Steuerkreiseii ausgebildet ist, von denen der von Hand einstellbare erste Steuerkreis die Dauer der einzelnen vom Multivibrator erzeugten Rechteck-Impulse regelt, während der zweite Steuerkreis, der zum tinregeln der Pausenzeit zwischen j6 zwei aufeinanderfolgenden Rechteckünpulsen7 dient, mit dein auf einen wählbaren Soll-Wert einstellbaren Meßsystem (1) des Temperaturfühlers über einen Widerstandsregler (6) in solcher Verbindung steht, daß der jeweilige Widerstandswert dieses Reglers durch den Temperaturfühler selbsttätig in Abhängigkeit von der Ist-Temperatur an der Meßstelle des Temperaturfühlers im Verhältnis zu dem eingestellten Soll-W#ri zu .i ändern ist. 3. kegelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet ' daß ihr Widerstandsregler (6), an dessen Ausgang (B) der zweite Steuerkreis des astabilen Multivibrators (7) anliegt, mit seinem Eingang (A), zweckmäßig über einen Verstärker (4) mit Netzteil (5), an eine Induktionsspule (3) angeschlossen ist, - deren auf den Regler (6) einwirkende Spannung durch Eintauchen eines Fähnchens (2), das an einem schwenkbaren Zeiger (17) des Meßsystems (1) des Temperaturfühlers sitzt, in das Induktionsfeld dieser Spule (3), selbsttätig veränderbar ist. 4. Regelvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekenn eichnet, daß ihr Widerstandsregler (6) einen Transistor (20) aufweist, der über einen selbsttätig ein- und ausrückbaren Kontakt (19) an dem zum astabilen Multivibrator (7) füh- renden Reglerausgang (B) anliegt und zur Betätigung des Kontaktes (19) ein Schaltrelals (16) dient, das über einen Verstärker (14) mit Netzteil (15) an einer weiteren induktionsspule (13) anliegt, deren Spannung durch ein Zeigerfähnehen (12), das an dem gleichen Zeiger (17) wie das mit der ersten Induktionsspule (3) zusammenarbeitende Zeigerfähnehen (2) sitzt, beini Eintauchen des zugehörigen Zeigerfähnchens (12) in diese Spule (13) so zu drosseln ist, daß über das Schaltrelais (16) der vorgenannte Kontakt (19) ausgerückt wird, während dieser Kontakt eingerückt bleibt, solange die weitere Induktionsspule (13) volle Spannung liefert. 5. Regelvorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Parallelschaltung zu dem Transistor (20) des Widerstandsreglers (6) ein Festwiderstand (18) zwischen den an den zweiten Steuerkreis des astabilen Multivibrators (7) angeschlossenen Punkten (C und D) des Regierausganges (B) vorgesehen ist. 6. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekenn eichnet, daß zwischen dem mit der ersten Induktionsspule (3) verbundenen Eingang (A) des Widerstandsreglers (6) und dem Transistor (20) dieses Reglers ein, Potentiometer (21) sowie ein Spannungsteiler (22) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften. Druckschrift der Firma Mehrawatt AG, Nürnberg, »Zweipunktregler«, Liste M 3, vom Mai 1962, 8. 5.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3008757A1 (de) * 1979-03-09 1980-09-18 White Consolidated Ind Inc Fluessigbrennstoff-raumheizvorrichtung und verfahren zum temperaturregeln derselben

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