DE122259C - - Google Patents
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- DE122259C DE122259C DENDAT122259D DE122259DA DE122259C DE 122259 C DE122259 C DE 122259C DE NDAT122259 D DENDAT122259 D DE NDAT122259D DE 122259D A DE122259D A DE 122259DA DE 122259 C DE122259 C DE 122259C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/06—Plural barrels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, bei Doppelgewehren und Dreiläufern den bisher vollständig
geschlossenen Hohlraum zwischen den Läufen unter der Laufschiene durch zwei oder
mehrere geeignete, leicht verschliefsbare Oeffnungen in der Laufschiene so zugängig zu
machen, dafs das Innere derselben bezw. die Rohrwandungen gereinigt und geölt werden
können. Die beiden länglichen dazu angebrachten Oeffnungen werden durch die entsprechend
geformten Füfse des leicht abnehmbaren Visirs und Kornes geschlossen gehalten.
Es hat sich herausgestellt, dafs die Wände der sehr leichten, jetzt verlangten Gewehrläufe
in dem geschlossenen Hohlraum unter der Schiene durch zurückgebliebenes Löthwasser,
eindringende Feuchtigkeit u. s. w. verhältnifsmäfsig
leicht durchrosten, so dafs die Läufe leicht springen.
In der Zeichnung stellen dar
Fig. ι und 2 ein Dreiläuferrohr mit geöffneten Reinigungsöffnungen und geschlossener
vorderen Oeffnung,
Fig. 3 und 4 zwei Ausführungsformen des Kornes.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht des Rohres und .
Fig. 6 den Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Die in der Laufschiene befindliche hintere Oeffnung α wird durch den länger als gewöhnlich
ausgeführten Visirfufs geschlossen, welcher auf verschiedene Weise befestigt werden
kann. Entweder kann er in bekannter Weise durch Unterfassen an einem Ende a1
und durch die Schraube a2 oder mit Hülfe einer Vorrichtung festgehalten werden, die
selbstthätig einspringt, sich aber ohne Werkzeug mit Hand leicht lösen läfst.
Das letztere gilt auch für den die vordere Oeffnung c verschliefsenden Korrifufs b, für
dessen Befestigung zwei Ausführungsformen vorgesehen sind. Bei der ersten (Fig. 3) ist
der Rand der Schienenöffnung schwalbenschwanzförmig gestaltet. Der von vorn einzuschiebende
Kornfufs b trägt die unter der Wirkung der Feder e stehende Kornperle d,
welche zur Befestigung des Kornfufses b benutzt wird. Beim Einschieben des Kornfufses
springt die Nase dl des Kornes hinter den die Oeffnung ausfüllenden, festgelötheten Steg cl
selbstthätig ein.
Durch Druck auf die Kornperle bei d'2 hebt sich die Nase dl derart, dafs sich der Kornfufs
wieder nach vorn herausschieben läfst und die Schienenöffnung c freigiebt (Fig. 1 bis 3).
Eine weitere Ausführungsform der Befestigung des Kornfufses, welche auch für den Visirfufs
benutzt wird, ist in Fig. 4 veranschaulicht.
Im Kornfufs f ist, um den Stift f1 drehbar,
ein die Kornperle i tragender Hebel g mit Griffhaken gx angeordnet, welchen die Feder h
stets niederdrückt. Wird nun der Kornfufs bei k eingesetzt und vorn niedergedrückt, so
hebt sich der Hebel g und sein Griffhaken g1
springt unter die Nase c1 ein (Fig. 4).
.Mit dem Finger läfst sich der Hebel g durch Eingreifen in die ausgesparte Vertiefung f'2
emporheben, wobei die Nase g'2 den Kornfufs lüftet. Mit derselben Einrichtung läfst sich
auch der Visirfufs befestigen. Durch beide Oeffnungen α und c kann man den Innenraum q
(Fig. 6) leicht reinigen. Die Oeffnungen α und c
können noch auf andere Weise geschlossen gehalten werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i.. Mehrlaufgewehr, dadurch gekennzeichnet, dafs die Deckschiene mit Oeffnungenfaund c) versehen ist, welche gegebenenfalls durch den Visir- und Kornfufs geschlossen werden, um die Rohrwandungen unter der Schiene reinigen und ölen zu können.
- 2. Eine Ausführungsform des Mehrlaufgewehres nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kornfufs (b) von vorn in die Schienenöffnung (c) eingeschoben und durch die Kornperle (d) festgehalten wird, welche unter Federwirkung hinter den Steg (c1) der Deckschiene einspringt.
Eine Ausführungsform des Mehrlaufgewehres nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der von oben in die Deckschiene einzusetzende Visir- bezw. Kornfufs (f) durch einen Hebel (g) festgehalten wird, dessen Haken (gl) unter Federwirkung in eine Rast der Deckschiene eingreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122259C true DE122259C (de) |
Family
ID=391194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122259D Active DE122259C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122259C (de) |
-
0
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