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DE1221971B - Einrichtung zum Abbremsen von Foerdergut auf Rollenbahnen - Google Patents

Einrichtung zum Abbremsen von Foerdergut auf Rollenbahnen

Info

Publication number
DE1221971B
DE1221971B DES89430A DES0089430A DE1221971B DE 1221971 B DE1221971 B DE 1221971B DE S89430 A DES89430 A DE S89430A DE S0089430 A DES0089430 A DE S0089430A DE 1221971 B DE1221971 B DE 1221971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
brake disc
roller
rollers
conveyed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES89430A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Czuday
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES89430A priority Critical patent/DE1221971B/de
Publication of DE1221971B publication Critical patent/DE1221971B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G13/00Roller-ways
    • B65G13/075Braking means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abbremsen von Fördergut auf Rollenbahnen Rollenförderer sind für waagerechte oder leicht geneigte Auf- bzw. Abwärtsförderung von Stückgütern bestimmt. Als Tragmittel dienen in gleichen Abständen voneinander in einem Rollenträger gelagerte Rollen. Voraussetzung für die Verwendung eines solchen Fördermittels ist eine glatte Auflagefläche der Fördergüter oder die Verwendung von Förderkästen.
  • Man unterscheidet Rollenförderer mit angetriebenen Rollen, die sogenannten Rollengänge, und solche mit nicht angetriebenen Rollen, die Rollenbahnen.
  • Bei den Rollengängen wird die Kraft von den umlaufenden Rollen durch Reibung auf das Fördergut übertragen.
  • Besonders häufig sind die mit einer geringen Neigung verlegten, nicht angetriebenen Rollenbahnen, die auch als Schwerkraftrollenbahnen bezeichnet werden. Diese Rollenbahnen bestehen aus den Rollen, den Rollenträgern und den Stützen. Sie Zeichnen sich durch einfache Konstruktion und Herstellung sowie durch geringes Gewicht aus und werden für den Transport von Werkstücken von einem Arbeitsplatz zum anderen, zum Lager oder zur Verladestelle häufig verwendet. Bei einer Rollenbahnneigung über 1,5 0/0 tritt bereits ein selbsttätiges Abrollen des Fördergutes durch die Schwerkraft ein. Bei geneigten Rollenbahnen, auf denen verschieden schweres Fördergut transportiert wird, ist daher oft die kinetische Energie für den Abbremsprozeß am Ende der Rollenbahn zu groß. Dies ist z. B. der Fall, wenn das Fördergut gespeichert oder in einer bestimmten Zone zum Stillstand gebracht werden soll.
  • Zum Abbremsen des Fördergutes auf Rollenbahnen ist es bereits bekannt, sogenannte Bremsschuhe zu verwenden. Die konstruktive und schaltungstechnische Anordnung dieser Bremsschuhe, die wie Abhebevorrichtungen arbeiten, ist verhältnismäßig aufwendig.
  • Mit einer derartigen Einrichtung ist es möglich, Fördergut abzubremsen bzw. die Geschwindigkeit von Förderstücken, dem allgemeinen Förderstrom anzupassen.
  • Sind mehrere Rollen einer Rollenbahn mit einer derartigen Bremsvorrichtung versehen, dann kann ein differenziertes Kompensieren der Beschleunigungskräfte erreicht werden. Länge und Anzahl der Impulse bestimmen den gewünschten Bremseffekt bzw. die maximale kinetische Energie des Fördergutes. Bei Spannungsausfall tritt eine automatische Stillsetzung des Fördergutes ein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine in ihren Abmessungen kleine Einrichtung zum Abbremsen von Fördergut auf Rollen- bahnen mit einer. elektromagnetisch gelüfteten Federdruckbremse zu schaffen, deren Bremsscheibe auf der Achse des sich drehenden Teiles angeordnet ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung zum Abbremsen einer oder mehrerer Rollen einer Rollenbahn auf den Achsen der abzubremsenden Rollen einTopfmagnet und eine Bremsscheibe angeordnet sind und daß im stromlosen Zustand des Magneten die Bremsscheibe direkt an der Rolle anliegt. Die Freigabe der Bremsscheibe erfolgt vorzugsweise über Stromimpulse.
  • Es ist eine elektromagnetisch gelüftete Federdruckbremse bekannt, die eine durch eine Kunststoffmembran mit einer Nabe axial federn verbundene, drehbare Ankerscheibe aufweist. Eine durch eine Spule beeinflußbare Druckplatte drückt bei nicht erregter Spule die drehbare Ankerscheibe gegen eine feststehende Kupplungskappe.
  • Bei dieser Federdruckbremse handelt es sich infolge der Umfassung der zu bremsenden Teile durch ihre Bremsmittel um ein konstruktiv aufwendiges und verhältnismäßig große Abmessungen aufweisendes Bauteil, welches außerdem wiederum im Hinblick auf die Umfassung der zu bremsenden Teile enge Toleranzgrenzen einhalten muß. Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist demgegenüber infolge ihrer gewissermaßen unmittelbar und einseitig auf die Rollen wirkenden Bremsung erheblich einfacher, denn bei der Einrichtung gemäß der Erfindung steuert nämlich ein auf der Achse der abzubremsenden Rollen angeordneter Topfmagnet eine unmittelbar gegen die Rollen drückende Federdruckbremse.
  • Weiter ist ein Fördersystem mit einer elektrisch gesteuerten Anhaltevorrichtung bekannt, bei der an Förderrollen sternförmige Räder angeordnet sind, die über eine Hebelanordnung durch einen Topfmagneten beeinflußbar sind. Bei erregtem Topfmagneten greifen Hebel der Hebelanordnung in die Verzahnung der sternförmigen Räder und sperren so die Förderrollen.
  • Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung um eine Einrichtung zum Abbremsen von Fördergut auf Rollenbahnen, bei der die Rollen durch Reibung geräuscharm abgebremst werden. Dagegen gefolgt das Sperren der Fördeftollen bei der bekannten Anhaltevorrichtung ruckartig; es ist mit starken Geräuschen verbunden. Außerdem ist der Aufwand an Bauteilen und an Raum infolge der Verwendung besonders ausgebildeter Räder größer als bei der Erfindung.
  • Der Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung liegt also in der platzsparenden einfachen Anordnung der Bauteile sowie der geringen Anzahl derselben. In Abweichung von der bekannten Federdruckbremse sowie dem bekannten Fördersystem läßt sich die Einrichtung nach der Erfindung auch nachträglich in die Rollenbahnen einbauen. Die einfache Anwendungsmöglichkeit erbringt außerdem einen Preisvorteil; Durch den Einbau von Schaltern in eine Rollenbahn, die durch das Fördergut betätigt werden, lassen sich auch die Strömmmpulse an einzelnen Bremsroller unterdrücken, so daß auch eine Fölgeschaftung möglich ist.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben In der Figur ist im Schnitt ein Holm 1 einer Rollenbahn mit einer Achse 2 dargestellt, die eine harideisubliche Rolle 3 träg. Zwischen der Grölle und detn Hölm ist ein Spulentopf 4 vorgesehen. Auf der Achse ist im Bereich des Spulentopfes ein Messingrohr 5 aufgeschoben. M..ft 6 ist die Spüle und tuit 7 der eiektische Anschluß für die Spule bezeichnet, Die durch die Topfspu.le Ztl beräfigende Bremsscheibe 8 ist an der der Rolle zugekehrten Seite mit einem Bremsbelag und an der der Topfspule zugewehdeten Seite mit einem Gummiring 9 überzogen. Zür Geräuschminderuhig sind auch die Transportrollen an den mit dem Fördergas 19 in Berührung kommenden Flächen mit einem Gummüberzug 11 ersehen Im strömlosen Zustand drückt eine Druckfeder 12 die Bremsscheibe an die Rolle 3 und blockiert sie. Mit 13 ist eine Drehsicherung bezeichnet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Abbremsen von Fördergut auf Rollenbahnen mit einer elektromagnetisch gelüfteten Federdruckbremse, deren Bremsscheibe auf der Achse des sich drehenden Teiles angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abbremsen einer oder mehrerer Rollen einer Rollenbahn auf den Achsen der abzubremsenden Rollen ein Topfmagnet (4) und eine Bremsscheibe (8) angeordnet sind und daß im stromlosen Zustalid des Magneten die Bremsscheibe direkt an der Rolle (3) anliegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder (14 vorgesehen ist, die die Bremsscheibe (8) an die zugeordnete Rolle (3) drückt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (8) an der der Topfspule (6) zugewendeten Seite mit einem Werkstoff (9) zur Geräuschverminderung, z.B.
    Gummi, versehen ist.
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Bremsscheibe (8) über Stromimpulse erfolgt.
  5. 5 Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch, gekennceichnet, daß durch das Fördergut (10) zu betätigende Schalter vorgesehen sind, die die Stromimpulse an den Topfspulen einzelner Bremsrollen ùnterdrücken.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.--Patentschrift Nr. 1 900 150; VDI-'Zeits'chrift 1459, Heft 21, S. 07.
DES89430A 1964-02-07 1964-02-07 Einrichtung zum Abbremsen von Foerdergut auf Rollenbahnen Pending DE1221971B (de)

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