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DE1221664B - Bremsscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit auswechselbaren Bremsringen - Google Patents

Bremsscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit auswechselbaren Bremsringen

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Publication number
DE1221664B
DE1221664B DEB79902A DEB0079902A DE1221664B DE 1221664 B DE1221664 B DE 1221664B DE B79902 A DEB79902 A DE B79902A DE B0079902 A DEB0079902 A DE B0079902A DE 1221664 B DE1221664 B DE 1221664B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
rings
brake rings
disc
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB79902A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Sander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergische Stahl Industrie
Original Assignee
Bergische Stahl Industrie
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Filing date
Publication date
Application filed by Bergische Stahl Industrie filed Critical Bergische Stahl Industrie
Priority to DEB79902A priority Critical patent/DE1221664B/de
Priority to GB5480165A priority patent/GB1105370A/en
Priority to FR1562753D priority patent/FR1562753A/fr
Publication of DE1221664B publication Critical patent/DE1221664B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/12Discs; Drums for disc brakes
    • F16D65/123Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting
    • F16D65/124Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting adapted for mounting on the wheel of a railway vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremsscheibe, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit auswechselbaren Bremsringen Die Erfindung betrifft eine Bremsscheibe, insbesondere für Schienenfahrzeuge mit auswechselbaren Bremsringen, die auf einer mit der Achse verbundenen Tragscheibe oder an den Stirnflächen der Radscheibe der Schienenräder lösbar und drehmomentschlüssig angeordnet sind, wobei sowohl die Trag-bzw. Radscheibe als auch die Bremsringe konzentrisch angeordnete und ineinandergreifende Verbindungen aufweisen.
  • Bremsscheiben müssen einerseits vollkommen drehfest mit dem Schienenrad oder einer Trägerscheibe verbunden sein, ohne daß sie sich im fortlaufenden Betrieb lösen und daher ausschlagen, und sich andererseits jedoch im unbraucharen Zustand relativ leicht vom Rad oder dem Träger entfernen und gegen neue Bremsringe auswechseln lassen.
  • Die eingangs genannte Einrichtung weist mit den auswechselbaren Ringen zusammenwirkende, an den Rädern angeordnete Erhöhungen und Paßbolzen auf. Die Paßbolzenverbindung ist in der Herstellung nicht einfach.
  • Es ist bereits bekannt, Bremsscheiben mit dem inneren Umfang der Radfelge bzw. des Radkörpers durch Schweißen zu verbinden. Dieser Anordnung haftet jedoch der Mangel des unkontrollierbaren Verhaltens der Schweißnähte an, die durch die unterschiedliche Wärmedehnung von Felge und Bremsscheibe bedingt erheblichen Spannungen unterliegt, welche bei starken Bremsleistungen zu Anrissen und schließlich zu Brüchen führen können.
  • Es sind auch schon Bremsringe bekanntgeworden, welche mit radial angeordneten Dehnschrauben auf einer Nabe befestigt sind. Im praktischen Betrieb hat sich allerdings herausgestellt, daß die Dehnschrauben der Wechselbeanspruchung auf Grund häufiger Erhitzung beim Bremsen und nachfolgenden Abkühlen nicht im gewünschten Maße standhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden und eine Bremsscheibe zu schaffen, welche den gestellten Anforderungen voll entspricht und trotzdem relativ einfach aufgebaut ist, wobei durch die Befestigung der Bremsringe am Träger oder an der Radscheibe diese möglichst nicht durch durchgehende Bohrungen geschwächt werden sollen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Verbindungen beim Befestigen der Bremsringe an den Scheiben bajonettverschlußartig ineinandergreifen.
  • Vorteilhaft werden die Verbindungen nut- und federartig ausgebildet und weisen einen ein- oder zweiseitigen rechteckigen prismatischen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt auf.
  • Zweckmäßig erhalten die Trag- bzw. Rad>cheibe konzentrisch angeordnete unterbrochene nutartige Vertiefungen und die Bremsringe entsprechend ausgebildete federartige Erhöhungen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine Trägerscheibe mit Bremsringen, F i g. 2 einen Schnitt durch am Schienenrad angeordnete Bremsscheibenringe nach der Linie II-11 der F i g. 3, F i g. 3 eine Ansicht auf die Rückseite eines Bremsringes nach F i g. 2, F i g. 4 eine weitere Möglichkeit der Anordnung der Befestigungsschraube nach F i g. 2, F i g. 5 Schnitte durch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, F i g. 6 eine Ansicht der Trägerscheibe nach Fig.5. F i g. 7 eine Ansicht der Rückseite der Bremsscheibe nach F i g. 8, F i g. 8 einen Schnitt durch ein Schienenrad mit Bremsscheibe und F i g. 9 eine weitere Ausbildung der Befestigung der Bremsringe am Rad.
  • Auf einer Achswelle 11 ist beispielsweise eine Trägerscheibe 12 aufgeschrumpft. Die Verbindung zwischen der Achswelle 11 und der Trägerscheibe 12 kann auch durch Aufpressen oder mittels eines Keiles erfolgen. Die Trägerscheibe 12 hat in ihrem äußeren Bereich schwalbenschwanzförmige hutartige Vertiefungen 13, welche konzentrisch zur Drehachse der Welle 11 auf der Trägerscheibe angeordnet sind. Bremsringe 14 tragen auf ihrer Rückseite schwalbenschwanzförmige federartige Erhöhungen 15, welche in die schwalbenschwanzförmigen hutartigen Vertiefungen 13 der Trägerscheibe 12 eingreifen. Damit sich die Bremsringe 14 nicht beim Bremsen gegenüber der Trägerscheibe 12 verdrehen, sind an sich bekannte Mittel zum Befestigen der Bremsringe 14 auf der Trägerscheibe 12 vorgesehen.
  • Die schwalbenschwanzförmigen federartigen Erhöhungen und hutartigen Vertiefungen sind in der Anordnung nach F i g. 2 im Gegensatz zur F i g. 1 im umgekehrten Sinne ausgebildet. Auf der Radscheibe eines Rades 21 sind konzentrische schwalbenschwanzförmige federartige Erhöhungen 22 angeordnet, welche beispielsweise mit dem Radkörper aus einem Stück hergestellt werden können. In den Bremsringen 23 sind entsprechend den federartigen Erhöhungen 22 schwalbenschwanzförmige hutartige Vertiefungen 24 vorgesehen, und zwar in Segmenten nach F i g. 3. Die Bremsringe 23 tragen dabei radial nach innen gerichtete Fortsätze 25, in die Schrauben 26 eingeschraubt werden, und zwar derart, daß die Schrauben bis in eine Bohrung 27 in der Radscheibe reichen. Mit Hilfe dieser Schrauben 26 wird eine konzentrische Drehung der Bremsringe 23 gegenüber dem Rad 21 verhindert. 91 Zur Zentrierung der Bremsringe auf dem Rad ist die innere Fläche 28 der federartigen Erhöhungen 22 mit geringem Spiel ausgeführt. Die äußeren Mantelflächen 29 weisen dagegen ein gewisses Spiel auf, um die Wärmeausdehnung der Bremsringe gegenüber dem Rad 21 zu ermöglichen. Zwischen den federartigen Erhöhungen 22 und der gegenüberliegenden Fläche in der hutartigen Vertiefung 24 des Bremsringes 23 kann ein wärmedämmender Werkstoff in Form einer Scheibe 30 eingelegt sein. Diese Scheibe setzt den Wärmeübergang von den beim Bremsen erwärmten Bremsringen 23 auf die Radscheibe 21 herab.
  • Nach F i g. 3 ist die Rückseite der Bremsringe 23 noch zusätzlich mit Rippen 31 versehen, um die Abstrahlfläche der Bremsringe zu vergrößern. Wie dieser Darstellung zu entnehmen ist, sind die hutartigen Vertiefungen 24 segmentartig ausgebildet, so daß bei entsprechender segmentartiger Ausbildung der federartigen Erhöhungen 22 auf der Radscheibe 21 ein bajonettverschlußartiges Ineinandergreifen beim Befestigen der Bremsscheibenringe am Rad erfolgt.
  • Die federartige Erhöhung 22 auf der Radscheibe hat eine etwa der Öffnung 32 auf der Rückseite der Bremsringe 23 entsprechende Länge in Umfangsrichtung gesehen. Die Bremsringe können also bei auf der Welle befestigtem Rad 21 auf die federartige Erhöhung 22 mit ihren Öffnungen 32 aufgeschoben werden. Bei konzentrischem Drehen der Bremsringe 23 beispielsweise um den Winkel a (F i g. 3) greifen die federartigen Erhöhungen 22 und die hutartigen Vertiefungen 24 ineinander und halten die Bremsringe 23 in axialer Richtung am Rad fest. Damit ein Rückdrehen und Lösen der Bremsringe verhindert wird, ist die Schraube 26 in den Ansatz 25 des Bremsringes 23 eingeschraubt und greift in eine Bohrung 27 in der Radscheibe 21.
  • Da infolge Fertigungstoleranzen im allgemeinen nicht alle Schrauben 26 in konzentrischer Richtung gleichmäßig an den Seitenwänden der Bohrungen 27 anliegen, ist vorgesehen, in den Ansätzen 25 der Bremsringe 23, die Schrauben 26 exzentrisch in drehbaren Büchsen 41 anzuordnen (F i g. 4). Die Exzenterbüchse 41 wird dabei zweckmäßig mit einem Bund 42 versehen, welcher ein Herausziehen der Büchse 41 aus dem Ansatz 25 der Bremsringe verhindert. Sind also beispielsweise vier Schrauben 26 über den Umfang eines Bremsringes verteilt angeordnet, so wird eine gleichmäßige Übertragung der Bremskraft in konzentrischer Richtung dadurch erreicht, daß zuerst die Schrauben 26 vollständig in die Bohrungen 27 eingeschraubt werden. Dann werden die Exzenterbüchsen 41 so lange gedreht, bis die in die Bohrung 27 hineinragenden Schrauben an einer Seite, und zwar in konzentrischer Richtung gesehen, der Bohrung 27 anliegen. Wird jetzt gebremst, so wird die Bremskraft vom Bremsring gleichmäßig über alle vier Schrauben 26 auf die Trägerscheibe übertragen. Ein Drehen der Bremsringe relativ zum Rad ist dadurch verhindert.
  • Nach F i g. 5 sind die hutartigen Vertiefungen und federartigen Erhöhungen in abgeänderter Form ausgebildet. Die hutartigen Vertiefungen 52 der Träger-Scheibe 51 sind nur einseitig hinterschnitten, und zwar an ihrem äußeren Rand 53. Der innere Rand 54 der Vertiefung 52 ist in Form einer achsparallelen zylindrischen Fläche ausgebildet. Die Bremsringe 55 tragen entsprechend ausgebildete federartige Erhöhungen 56. Die Bremsringe 55 werden hierbei an der inneren Mantelfläche 54 der hutartigen Vertiefung im Zusammenwirken mit der Erhöhung 56 zentriert. Gehalten werden sie von der äußeren Hinterschneidung 53, so daß sie in axialer Richtung an der Trägerscheibe 51 festgehalten werden.
  • Wie aus F i g. 6 zu entnehmen ist, sind die hutartigen Vertiefungen 52 auf der Trägerscheibe 51 ebenfalls segmentartig verteilt. Dementsprechend sind auch die federartigen Erhöhungen 56 auf den Bremsringen angeordnet. Die Sicherung der Bremsringe gegen Verdrehen in konzentrischer Richtung erfolgt hierbei durch ein Schloß. Das Schloß besteht aus einem Keil 61, welcher mittels zweier Schrauben 62 an den Bremsringen 55 befestigt wird.
  • Dazu ist nach F i g. 7 ein Fortsatz 71 am inneren Umfang der Bremsringe vorgesehen. Nach F i g. 6 ist der innere Rand 64 eines Segmentes mit einer radial gerichteten Aussparung 65 versehen, welche dieselbe Breite wie der Keil 61 hat.
  • Zum Befestigen der Bremsringe 55 auf der Trägerscheibe 51 werden die Bremsringe so auf die Trägerscheibe gesetzt, daß ihre federartigen Erhöhungen 56 in die offenen Teile 63 der hutartigen Vertiefungen 52 auf der Trägerscheibe 51 hineinpassen. Erfolgt nun ein konzentrisches Drehen der Bremsringe 55 zur Trägerscheibe 51, so setzen sich die Ränder 72 der Erhöhung 56 in die Hinterschneidung 53 der Vertiefung 52 an der Trägerscheibe 51 und halten dadurch die Bremsringe in axialer Richtung fest. Die Bremsringe 55 werden nun so weit gedreht, bis die Öffnung 65 in dem Rand 64 der Trägerscheibe mit der entsprechenden Aussparung 73 in den Bremsringen übereinstimmt. Sodann wird der Keil 61 in diese beiden Öffnungen eingeführt und mit den beiden Schrauben 62 an dem Fortsatz 71 des Bremsringes 55 befestigt. Hierdurch wird ein Rückdrehen der Bremsringe 55 gegenüber der Trägerscheibe 51 verhindert. Der Keil 61 überträgt dann die Bremskraft von dem einen auf das andere Teil.
  • Zur besseren Kühlung der Bremsringe sind auf ihrer Rückseite auch im Bereich der federartigen Erhöhungen 56 radiale Rippen 74 angeordnet, um die Abstrahlungsfläche der Bremsringe zu vergrößern.
  • Nach F i g. 8 sind in derselben Art und Weise wie nach den F i g. 5 bis 7 Bremsringe 81 auf der Radscheibe 82 eines Schienenrades befestigt. Die Radscheibe trägt den üblichen Radreifen 90. Die Bremsringe 81 tragen auf ihrer Rückseite federartige Erhöhungen 83, welche an ihrem äußeren Rand mit der entsprechenden Hinterschneidung der hutartigen Vertiefung 84 auf der Radscheibe 82 übereinstimmen, wodurch die Bremsringe 81 gegen Bewegung in axialer Richtung am Rad festgehalten werden. Ein Drehen der Bremsringe 81 in konzentrischer Richtung relativ zur Radscheibe 82 wird durch den Keil 85 verhindert, welcher mit den Schrauben 86 an den Bremsringen 81 festgeschraubt ist, und sich durch die Öffnungen 87 eines Segmentes erstreckt. Die Rückseiten der Bremsringe 81 sind mit Kühlrippen 88 versehen. Das Befestigen der Bremsringe 81 an der Radscheibe 82 erfolgt in der zu Ausführungen gemäß den F i g. 5 bis 7 beschriebenen Art. Zentriert werden die Bremsringe an der inneren Mantelfläche 89 der Vertiefungen 84.
  • In der Ausführung nach F i g. 9 ist die hutartige Vertiefung 91 an der Radscheibe 92 mit Radreifen 101 dadurch vergrößert worden, daß die beiden äußeren Abschnitte der Nabe 93 die inneren Begrenzungen für die Vertiefungen 91 bilden. Die äußeren Ränder 94 für die Vertiefungen sind wieder hinterschnitten und halten die Bremsringe 95, welche entsprechend geformte Erhöhungen 96 tragen, in axialer Richtung an der Radscheibe 92 fest. Der innere Durchmesser der Bremsringe 95 ist in Form eines Flansches 97 ausgebildet, welcher sich gegen die Nabenabschnitte 93 anlegt. Die Befestigung der Bremsringe zum Verhindern der Rückdrehung gegenüber der Radscheibe 92 erfolgt hierbei durch radial angeordnete Spannbüchsen 98 oder ähnliche Elemente, welche den inneren Flansch 97 der Bremsringe 95 durchdringen und in eine entsprechende Bohrung 99 in der Nabe eingesetzt sind. Zwecks besserer Kühlung sind auf der Rückseite der Bremsringe 95 große radiale angeordnete Kühlrippen 100 vorgesehen.
  • In allen Fällen erfolgt das Zentrieren der Bremsringe durch das Zusammenwirken der inneren Mantelfläche zwischen Vertiefung und Erhöhung, wobei zwischen der äußeren Mantelfläche zwischen Vertiefung und Erhöhung Spielraum gelassen ist, um ein ungehindertes Ausdehnen der Bremsringe infolge der beim Bremsen autretenden Erwärmung zu ermöglichen.
  • Es ist auch möglich, die an den Schienenrädern angeordneten Bremsscheiben so nach außen hin zu vergrößern und die Bremsebene in die auf der Seitenfläche des Radreifens gebildete Fläche zu legen, daß diese Seitenfläche des Radreifens mit der Bremsfläche der Bremsringe eine zusammengesetzte Fläche bildet, welche insgesamt als Bremsfläche benutzt wird. Dadurch wird erreicht, daß eine größere Bremsfläche bei gleichem Raddurchmesser zur Verfügung steht und daß der Abstand des Schwerpunktes der Bremsbeläge von der Drehachse der Welle vergrößert wird. Dadurch ergeben sich verbesserte Bremseigenschaften für diese Räder.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bremsscheibe, insbesondere für Schienenfahrzeuge, mit auswechselbaren Bremsringen, die auf einer mit der Achse verbundenen Tragscheibe oder an den Stirnflächen der Radscheibe der Schienenräder lösbar und drehmomentschlüssig angeordnet sind, wobei sowohl die Trag- bzw. Radscheibe als auch die Bremsringe konzentrisch angeordnete und ineinandergreifende Verbindungenaufweisen,dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen beim Befestigen der Bremsringe (14, 23, 55, 81 bzw. 95) an den Scheiben (12, 21, 51, 82 bzw. 92) bajonettverschlußartig ineinandergreifen. z. Bremsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen nut- und federartig ausgebildet sind und einen ein- oder zweiseitigen rechteckigen, prismatischen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen. 3. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- bzw. Radscheibe (12, 21, 51, 82 bzw. 92) konzentrisch angeordnete unterbrochene hutartige Vertiefungen (13, 24, 52, 84 bzw. 91) und die Bremsringe (14, 23, 55, 81 bzw. 95) entsprechend ausgebildete federartige Erhöhungen (15, 22, 56, 83 bzw. 96) aufweisen. 4. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innenliegenden konzentrischen Mantelflächen (28,54 bzw. 89) der federartigen Erhöhungen (22, 56 bzw. 83) der Bremsringe (23, 55, 81) als Zentrierflächen dienen, während zwischen den konzentrisch angeordneten äußeren Mantelflächen der Erhöhungen und den zugehörigen Flächen der Vertiefungen Spiel (29) vorhanden ist. 5. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur drehmomentschlüssigen Verbindung der Bremsringe (14, 23, 55, 81 bzw. 95) mit der Trag- bzw. Radscheibe (12, 21, 51, 82 bzw. 92) in an sich bekannter Weise in Bohrungen (27) der Scheibe eingreifende Schrauben (26) am inneren Umfang der Bremsringe vorgesehen sind. 6. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsringe (14, 23, 55, 81 bzw. 95) drehbare Büchsen (41) zur exzentrischen Anordnung der Schrauben (26) aufweisen. 7. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrisch angeordneten Ränder der nut- und ferderartig ausgebildeten Verbindungen radial gerichtete Aussparungen (87) zur Aufnahme von Keilen (61, 85) aufweisen. B. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in axialer Richtung außenliegenden Naben (93) der Trag- bzw. Radscheibe (92) die inneren Mantelflächen der nutartigen Vertiefungen (91) bilden. 9. Bremsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bremsringen (14, 23, 55, 81 bzw. 95) und der Trag- bzw. Radscheibe (12, 21, 51, 82 bzw. 92) in der Nut ein wärmedämmender Werkstoff (30) eingelegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1151274.
DEB79902A 1964-12-24 1964-12-24 Bremsscheibe, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, mit auswechselbaren Bremsringen Pending DE1221664B (de)

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