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DE1221410B - UEberlastsicherung fuer Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane - Google Patents

UEberlastsicherung fuer Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane

Info

Publication number
DE1221410B
DE1221410B DEL49597A DEL0049597A DE1221410B DE 1221410 B DE1221410 B DE 1221410B DE L49597 A DEL49597 A DE L49597A DE L0049597 A DEL0049597 A DE L0049597A DE 1221410 B DE1221410 B DE 1221410B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
overload protection
receiver
transmitter
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL49597A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Mergler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL49597A priority Critical patent/DE1221410B/de
Publication of DE1221410B publication Critical patent/DE1221410B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane Nicht nur wegen der begrenzten Standsicherheit von Hebezeugen, insbesondere von Auslegerkranen, sondern, auch aus Gründen der überlastung von deren Antriebsausrüstungen müssen Vorkehrungen getroffen werden, mit denen eine überlastung des Hebezeuges vermieden wird. In den meisten Fällen genügt es, die Kranhakenbelastung durch Messung festzustellen, beispielsweise mittels einer am Kranhaken angeordneten Lastmeßeinrichtung.
  • Die Erfindung bezieht sich demgemäß auf eine überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane, bei welcher eine Abschaltung mindestens eines Teiles der Hebezeuganlage veranlaßt wird, wenn eine bestimmte Last überschritten wird.
  • Es ist bereits eine überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane, mit einem mechanisch wirksamen Lastmeßmittel zwischen Lasthaken und Lasthakenträger bekanntgeworden, bei der ein vom Lastmeßmittel gesteuerter am Lasthakenträger angeordneter Sender und ein am Hebezeug angeordneter mit einer Empfangsantenne verbundener, Schaltvorgänge auslösender Empfänger vorgesehen sind. Beim Auftreten einer überlast wird der Sender durch ein durch das am Lasthaken befindliche La:stmeßmittel betätigtes Schaltorgan ausgeschaltet. Durch die Ausführung des Lasthakengeschirres und durch die Betriebsweise dieser bekannten überlastsicherung ist es erforderlich, daß der am Lasthaken angeordnete Sender sehr robust ausgeführt und von einer selbständigen Stromquelle gespeist werden muß, auch muß der Sender bei jeder Inbetriebnahme des Hebezeuges eingeschaltet und bei der Außerbetriebsetzung wieder abgeschaltet werden. Dieses muß von Hand ausgeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe der Schaffung einer überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane, zugrunde, wobei ebenfalls ein eine Strahlung abgebender Sender und ein mindestens einen Teil dieser Strahlung aufnehmender Empfänger vorgesehen sind, mit dem bei der überlastung des Hebezeuges ein Schaltvorgang ausgelöst wird und wobei es nicht erforderlich ist, am Hakengeschirr von Hand ein- und auszuschaltende Geräte wie einen Sender finit seinen Nebeneinrichtungen vorzusehen und die Gefahr der Beschädigung infolge der im praktischen Betrieb auftretenden harten Stöße am Hakengeschirr vermieden wird.
  • Die Erfindung bezieht sich demgemäß auf eine überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane, wobei zwischen dem ein Lastmeßmittel enthaltenden Lasthaken und dem Auslegereine Strahlung zwischen einem Sender und einem Empfänger verläuft, durch welche bei :der überschreitung einer zulässigen Belastung ein Schaltvorgang ausgelöst wird. Die überlasts-icherung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Sender und der Schaltvorgänge auslösende Empfänger am Hebezeug, insbesondere am Ausleger, angeordnet sind, wogegen am Lasthaken eine Rückstrahlantenne vorgesehen ist, die mindestens einen Teil der Strahlung des Senders an den Empfänger zurückstrahlt und die durch das mit dem Lasthaken in Verbindung stehende Lastmeßmittel so beeinf(ußt wird, daß die -dem Empfänger zugeführte Strahlung bei überlast verändert und ein Schaltvorgang ausgelöst wird.
  • Es sind bereits elektrooptische Sicherheitseinrichtungen für Schienenfahrzeuge gegen Zusammenstoßen, insbesondere auch von Krananlagen, bekanntgeworden, bei denen auf dem einen Fahrzeug, z. B. auf einem Kran, ein Lichtstrahler angeordnet ist, von dem eine gerichtete Lichtstrahlung auf einen Spiegel des anderen Fahrzeuges fällt, von dem es auf einen Empfänger zurückgeworfen wird, der auf dem den Sender tragenden Fahrzeug angeordnet ist.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen, welche ansprechen, wenn sich zwei Fahrzeuge, die sich relativ zueinander auf einer vorgeschriebenen Bahn bewegen, zu nahe kommen, sind diese Voraussetzungen beim Gegenstand der Erfindung nicht gegeben. Auch liegt der Erfindung. eine völlig andersartige Aufgabe zugrunde.
  • Die bei der Erfindung am Lasthaken angeordnete Rückstrahlantenne wird vorteilhaft verrastet gehalten, bei einer Überlastung freigegeben und so verlagert, daß die dem Empfänger zurückgeführte Rückstrahlung verändert wird. Hierdurch wird bei einer Überlastung ein Schaltvorgang zur Abschaltung des Lasthakenantriebes ausgelöst.
  • Die am Lasthaken angeordnete Rückstrahlantenne kann auch bei einer überlastung verstimmt werden. Die Sende- und die Empfangsantenne sind vorteilhaft gegenseitig abgeschirmt pendelnd am Lastarm aufgehängt. Um zu gewährleisten, daß der Sender in jeder Lage des Lasthakens bzw. in jeder Lage des Auslegers auf die am Lasthaken angeordnete Rückstrahlantenne gerichtet ist und diese wiederum die Rückstrahlung auf die Empfangsantenne zurückrichtet, wird die pendelnd- aufgehängte Baueinheit der Sende- und der Empfangsantenne vorteilhaft durch das Lastseil geführt.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform der Überlastsichening nach der Erfindung wird dadurch geschaffen, daß die pendelnd aufgehängte Baueinheit der Sende- und der Empfangsantenne auch den Sender und den Empfänger enthält.
  • Eine überlastsicherung nach der Erfindung isst in den F i g. 1, und 2 beispielsweise dargestellt.
  • An einem Auslegerkran mit Ausleger 22 hängt an einem Lastseil 30 in einem Hakengeschirr 16 ein Lasthaken 19, dem ein Lastmeßmittel 1 zugeordnet ist. Das Lastmeßmittel 1 weist eine Verldinkung bzw. Verrastung 10 auf, mit welcher eine Klinke 11 einer mit einer Rückstxahlfläche 12 versehenen Rückstrahlantenne 13 verbunden ist.
  • Eine Ausführungsform der Verrastung 10 mit Rückstrahlantennonanordnung ist in F i g. 2 dargestellt. Die Rückstrahlantenne 13, welche um eine Achse 14 drehbar gelagert ist, ist durch eine Feder 15 vorgespannt. Im normalen Zustand, wie in F i g.1 gezeichnet, ist die Rückstrahlfläche 12 am Hakengeschi'rr 16 so angeordnet, daß die von einem Sender 21 über eine Sendeantenne 17 abgestrahlte Energie auf die Rückstrahlfläche 12 auftrifft und von dieser zurückgestrahlt auf eine Empfangsantenne 18 eines Empfängers 6 gerichtet wird,.
  • übersteigt die am Lasthaken 19 hängende Last den zulässigen Wert der Kranbelastung, dann löst das Lastmeßmittel 1 die Verrastung 10, deren Klinke 11 um eine Achse 20 drehbar gelagert ist. Eine Feder 22u drückt die Klinke 11 in die in F i g. 2 dargestellte Lage, wobei ein Ansatz 23 der Rückstrahlantenne 13 an der Verrastung 10 anliegt. Die Feder 22a ist an einen festen Punkt 24 abgestützt.
  • Die Auslösung der Verrastung 10 beim Übersteigen der zulässigen am Lasthaken 19 hängenden Last erfolgt dadurch, daß eine Feder 25 im Hakengeschirr 16 so weit zusammengedrückt, daß ein Ansatz 26, der an einer Verlängerung 27 des Lasthakens 19 angeordnet und durch eine Durchführung 29 an der Klinke 11 geführt ist, diese entgegen dem Druck der Feder 22a verlagert und den Ansatz 23 der Rück strahlantenne 13 freigibt. Die Rückstrahlantenne 13 wird dann durch die Feder 15 in die in der F i g. 2 gestrichelt dargestellte Lage gebracht. Der Ansatz 23 kommt dabei gegen einen Anschlag 28 zu liegen. Die Rückstrahlfläche 12 nimmt dabei eine Stellung ein, in der die von der Sendeantenne 17 abgehende Strahlung praktisch nicht mehr in die Empfangsantenne 18 gelangt. Dadurch wird der am Hebezeug angeordnete Empfänger 6 nicht mehr beaufschlagt und löst eine Schalteinrichtung 6a aus., welche in der Steuerung für das Hebezeug enthalten ist. Auf diese Weise wird vermieden, daß das Hebezeug mit einem als Überlast geltenden übermäßigen Gewicht belastet wird.
  • Der Sender 21 kann, wie in F i g. 1 dargestellt, unmittelbar mit der Sendeantenne 17 zusammengebaut sein. Es ist aber auch möglich, den Sender 21 an einer anderen geeigneten Stelle, beispielsweise .in der Nähe oder in der Kabine der Bedienungsperson .des Hebezeuges, unterzubringen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß in der Baueinheit der Sende- und Empfangsantenne 17, 18 sowohl der Sender 21 als auch der Empfänger 6 angeordnet sind. Auf diese Weise entsteht ein in sich abgeschlossener und kompakter Bauteil.
  • Um zu erreichen, daß die Rückstrahlantenne 13 auch bei pendelndem Hakengeschirr 16 die von der Sendeantenne 17 ausgehende Strahlung auf die Empfangsantenne 18 zurückwirft, werden die Strahlungswinkel der Sende- und Empfangsantenne 17, 18 sowie der Rückstrahlflächen 12 entsprechend großwinklig ausgebildet.
  • Um zu erreichen, daß eine sichere Rückstrahlung der Strahlung der Sendeantenne 17 über die Rückstrahlantenne 13 auf die Empfangsantenne 18 auch in allen Lagen des Auslegers 22 erreicht wird, wird die Baueinheit Sendeantenne-Empfangsantenne17,18 gegebenenfalls einschließlich Sender 21 und/oder Empfänger 6, über einen Ansatz 23 a am Lastseil 30 geführt.
  • An Stelle der Anwendung einer kippbaren Rückstrahlantenne 13 kann auch ein Dipol angewendet werden, der bei der Auslösung des Lastmeßmittels 1 vor-stimmt oder mechanisch verändert wird. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß ein Teil des Dipols kurzgeschlossen oder die Lage der Dipole zueinander verändert wird, beispielsweise dadurch, daß die normalerweise einen gestreckten Winkel bildenden Dipole so verlagert werden, daß sie, wenn sie durch das Lastmeßmittel l ausgelöst sind, ihre normale gestreckte Lage verlassen und parallel zueinander verlaufen, derart, daß dadurch die Rückstrahl wirkung so verändert wird, daß der Empfänger 6 in Tätigkeit tritt und einen Schaltvorgang zur Abschaltung des Hebezeuges oder mindestens eine Alarmvorrichtung auslöst. An Stelle der Verstimmung des Rückstrahldipols kann dieser auch verdreht werden, vorteilhaft um 90°, so daß dessen Polarisation mit der der Sendeantenne 17 und der Empfangsantenne 18 nicht mehr übereinstimmt.
  • In diesem Falle wird die unter dem Einfluß der ge-spannten Feder 15 .stehende Rückstrahlantenne 13 vorteilhaft in ihrer Betriebslage verklinkt gehalten und beim Ansprechen. eines Lastmeßnaittels 1 ausgelöst, derart, daß sie durch die Feder 15 um 90° verdreht wird; infolge der so geänderten Polarisation der Rückstrahlung kann Strahlungsenergie von der Sendeantenne 17 praktisch nicht mehr auf die Empfangsantenne 18 gelangen, und das Hebezeug wird abgeschaltet.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Überlastsicherung für Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane, wobei zwischen dem ein Lastmeßmittel enthaltenden Lasthaken und dem Ausleger eine Strahlung zwischen einem Sender und einem Empfänger verläuft, durch welche bei der Überschreitung einer zulässigen Belastung ein Schaltvorgang ausgelöst wird, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Sender (21) und der Schaltvorgänge auslösende Empfänger (6) am Hebezeug, insbesondere am Ausleger (22), angeordnet sind, wogegen am Lasthaken (19) eine. Rückstrahlantenne (13) vorgesehen ist, die mindestens einen Teil der Strahlung des Senders (21) an den Empfänger (6) zurückstrahlt und die durch das mit dem Lasthaken (19) in Verbindung stehende Lastmeßmittel (1) so beeinflußt wird, daß die dem Empfänger (6) zugeführte Strahlung bei überlast verändert und ein Schaltvorgang ausgelöst wird. 2. überlastsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dic am Lasthaken (19) angeordnete Rückstrahlantenne (13) verrastet gehalten, bei einer überlast freigegeben und verlagert wird, derart, daß die dem Empfänger (6) zugeführte Rückstrahlung verändert wird. 3. überlastsicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Lasthaken (19) angeordnete Rückstrahlantenne (13) bei einer überlastung verstimmt wird. 4. überlastsicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Lasthaken angeordnete Rückstrahler als Dipol ausgebildet ist und Polarisation gegenüber der der Sende-und der Empfangsantenne (17, 18) vorteilhaft um 90° verdreht wird. 5. überlastsicherung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sende- und die Empfangsantenne (17, 18) gegenseitig abgeschirmt pendelnd am Ausleger (22) aufgehängt sind. 6. überlastsicherung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnd aufgehängte Baueinheit der Sende- und der Empfangsantenne (17, 18) durch das Laststeil (30) geführt wird. 7. überlastsicherung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnd aufgehängte Baueinheit der Sende- und der Empfangsantenne (17, 18) auch den Sender (21) und den Empfänger (22) enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 937 973; deutsche Auslegeschriften Nr. 1118 943, 1156 955, 1177 302.
DEL49597A 1964-12-24 1964-12-24 UEberlastsicherung fuer Hebezeuge, insbesondere Auslegerkrane Pending DE1221410B (de)

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DE2807191A1 (de) * 1977-02-24 1978-08-31 Alsthom Unelec Sa Lastbegrenzer fuer ein hebezeug
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EP2123591A1 (de) * 2008-05-20 2009-11-25 NKM Noell Special Cranes Vorrichtung zum Überlastungsschutz eines Kranes

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