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DE1221470B - Rotierender Impulsgeber - Google Patents

Rotierender Impulsgeber

Info

Publication number
DE1221470B
DE1221470B DEL45936A DEL0045936A DE1221470B DE 1221470 B DE1221470 B DE 1221470B DE L45936 A DEL45936 A DE L45936A DE L0045936 A DEL0045936 A DE L0045936A DE 1221470 B DE1221470 B DE 1221470B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
oscillator
frequency
teeth
tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL45936A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Hans Rehder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL45936A priority Critical patent/DE1221470B/de
Publication of DE1221470B publication Critical patent/DE1221470B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • G01P3/48Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage
    • G01P3/481Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage of pulse signals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Rotierender Impulsgeber Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen rotierenden magnetischen Impulsgeber zur Erzeugung einer seiner Drehzahl frequenzproportionalen Impulsfolge.
  • Als rotierende Impulsgeber werden kleine Wechselstrommaschinen verwendet, bei denen die Frequenz der in den feststehenden Anker induzierten Spannung ein Maß für die Drehzahl des Läufers ist.
  • Der Läufer ist mit einem Objekt gekoppelt, dessen Drehzahl gemessen werden soll. Der Läufer einer solchen Wechselstrommaschine ist ähnlich wie ein Zahnrad aufgebaut. Das Material der Zähne kann dabei aus Weicheisen bestehen. In diesem Fall sind die gegenüberstehenden Polschuhe, die die Induktionsspulen tragen, aus dauermagnetischem Material aufgebaut. Die an den Polschuhen sich vorbeibewegenden Zähne des Rotors bewirken eine Änderung des magnetischen Leitwertes der Induktionsspule. Diese wiederum hat eine Änderung des magnetischen Flusses zur Folge, wodurch eine Spannung induziert wird.
  • Eine andere Art solcher Impulsgebermaschinen benutzt nichtmagnetische Polschuhe für die Induktionsspulen; vielmehr bestehen hier die Rotorzähne aus dauermagnetischem Material, wobei die Zähne in wechselnder Folge als Nord- und Südpole orientiert sind. Beiden erwähnten Impulsgebern haftet der Nachteil an, daß bei kleiner werdender Relativgeschwindigkeit der Zähne gegenüber der Induktionsspule die induzierte Spannung immer kleiner und bei Stillstand schließlich zu Null wird. Man kann mit ihnen also sehr langsame Drehbewegungen nicht erfassen.
  • Weiterhin sind Impulsgeber bekannt, bei denen ein gezahnter oder mit Ausschnitten versehener Rotor an der Schwingkreisspule eines Oszillators vorbeigeführt wird und die Schwingungen des Oszillators aus-und einschaltet. Das Aus- und Einsetzen der Schwingung wird dabei durch eine Steuerblende bewirkt, die die Kopplung zwsichen einer Oszillatorspule und einer Rückkopplungsspule unterbricht.
  • Bei einer anderen Art von Impulsgebern wird ein Zahnrad an einem Fühler vorbeibewegt und dadurch ein mit dem Fühler verbundener Oszillator aus- und eingeschaltet. Die hochfrequente Oszillatorspannung wird gleichgerichtet und die erhaltene Gleichspannung dem Gitter einer Röhre zugeführt. Durch das Ein- und Ausschalten des Oszillators wird die Röhre nichtleitend bzw. leitend, und am Ausgang können Rechteckgleichspannungsimpulse abgenommen werden.
  • Es ist ferner bekannt, eine hochfrequente Schwingung dadurch zum Aussetzen zu bringen, daß man durch Einführung eines massiven Eisenkörpers in das magnetische Feld der Schwingkreisspule eine sehr starke Dämpfung erzeugt. Aus diesem Grund kann es als naheliegend angesehen werden, einen Impulsgeber zu bauen, der aus einem hochfrequenten Oszillator besteht und an dessen Schwingkreisspule die massiven Eisenzähne des rotierenden Impulsgebers vorbeilaufen, wobei die hochfrequente Schwingung beim Vorbeilaufen eines Zahnes aussetzt und beim Vorbeilaufen einer Zahnlücke wieder einsetzt. Eine nachteilige Eigenschaft eines solchen Impulsgebers besteht darin, daß die Schwingfrequenz groß gegenüber der Zahnimpulsfrequenz sein muß.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Impulsgeber zu schaffen, der sowohl bei sehr kleinen als auch bei sehr großen Drehzahlen brauchbare Impulse liefert und im übrigen die Nachteile der obengenannten Einrichtungen nicht aufweist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein rotierender magnetischer Impulsgeber vorgeschlagen, bei dem in bekannter Weise ein Rotor mit aus massivem Eisen bestehenden Zähnen verwendet wird, die an einer im Raum feststehenden Induktionsspule vorbeilaufen und diese Spule zugleich als Schwingkreisspule eines hochfrequenten Oszillators dient und so bemessen und angeordnet ist, daß die Schwingung aussetzt, wenn ein Zahn an der Spule vorbeiläuft, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die beim Vorbeilaufen der Zähne in der Spule induzierten Spannungsstöße gleichgerichtet werden und den Oszillator durch Arbeitspunktverlagerung so beaufschlagen, daß mit zunehmender Größe der induzierten Spannungsstöße (zunehmende Drehzahl) die relativen Zeitabschnitte (bezogen auf die Zeit für das Vorbeilaufen eines Zahnes), in denen die hochfrequente Schwingung wieder einsetzt, immer kleiner und schließlich zu Null werden und daß die Ausgangsgröße des Impulsgebers aus der Summe der (positiven oder negativen) induzierten Spannungsstöße und den Schwingungsintervallen des Oszillators besteht.
  • In F i g. 1 ist die Erfindung schematisch angedeutet. Der Rotor 1 ist an seiner Peripherie mit Zähnen 2 versehen. Diese bestehen aus massivem Eisen, bei dem die Wirbelstrombildung möglichst groß ist Die Zähne laufen am Polschuh 4 einer Induktionsspule 3 vorbei. Diese Induktionsspule ist zugleich die Schwingkreisspule eines Oszillators 5. Die Spule ist so bemessen und angeordnet, daß die hochfrequente Schwingung aussetzt, wenn ein Zahn vor dem Polschuh steht. Das Aussetzen der Schwingung ist eine Folge der starken Dämpfung, die durch Wirbelströme und Hysteresisverluste im Eisen des Zahnes entsteht.
  • Die Schwingung setzt wieder ein, wenn dem Polschuh eine Zahnlücke gegenübersteht. Unabhängig davon, daß die Spule 3 zur Erzeugung hochfrequenter Schwingungen dient, wird in sie durch Vorbeilaufen der Zähne, wie bei den eingangs geschilderten bekannten Impulsgebern, eine Spannung induziert. (Es ist im Prinzip gleichgültig, ob die Zähne als magnetisch passives Material an Dauermagneten vorbeilaufen oder selbst abwechselnd als Nord-Süd-Pole orientiert sind. Wichtig ist nur, daß sie massiv sind, damit das hochfrequente Feld starke Eisenverluste in ihnen erzeugen kann). Diese Impulsspannung dient zur Steuerung des Oszillators in der Weise, daß die Zeiten des Schwingzustandes, bezogen auf die Zeit für den Vorbeilauf eines Zahnes, mit zunehmender Impulsspannung immer kleiner werden und schließlich ganz verschwinden. Dies kann in der Weise erreicht werden, daß die Impulsspannung gleichgerichtet wird und den Arbeitspunkt der im Oszillator vorhandenen Röhre (oder Transistor) entsprechend verschiebt.
  • In den Fig. 2 und 3 sind diese Zusammenhänge schematisch angedeutet. In F i g. 2 a sind die Zeitabschnitte, in denen ein Zahn an der Spule vorbeiläuft, durch Rechtecke dargestellt. F i g. 2 b zeigt den Schwingungszustand des Oszillators für eine angenommene sehr kleine Drehzahl. Bei dieser kleinen Drehzahl sind die in die Spule induzierten Spanmmgsstöße sehr klein. Sie sind in F i g. 2 c dargestellt.
  • Am Ausgang A des Impulsgebers werden die Summe der positiven induzierten Impulse (a in F i g. 2 d) und die geglätteten positiven Halbwellen (b in Fig. 2 d) der hochfrequenten Schwingung abgegeben. Man erkennt, daß bei kleinen Drehzahlen der Ausgangsimpuls praktisch nur durch die hochfrequente Schwingung gebildet wird. In F i g. 3 sind die gleichen Verhältnisse für eine höhere Drehzahl dargestellt. Die Zeit für das Vorbeilaufen eines Zahns gemäß F i g. 3 a ist kleiner als die entsprechende Zeit gemäß F i g. 2 a.
  • Dieser Unterschied ist in der Figur jedoch nicht dargestellt, da es nur auf die relativen Verhältnisse, d. h. die Verhältnisse bezogen auf die Zahnvorbeilaufperiode, ankommt. In F i g. 3 c sind die induzierten Impulse bedeutend größer, ihrer Größe entsprechend ist die Zeit für das Wiedererscheinen der hochfrequenten Schwingung kleiner geworden (F i g. 3 b). Die Ausgangsimpulse in F i g. 3 d bestehen hier zu etwa gleichen Teilen aus den induzierten Impulsen und den Schwingungszeiten des Oszillators. Bei weiterer Drehzahlsteigerung verschwinden die Schwingungsintervalle des Oszillators vollständig. Die induzierten Impulse haben dann eine für jede Verarbeitung ausreichende Größe, d. h. eine Amplitude erreicht, die gleich oder größer derjenigen ist, die bei kleinen Drehzahlen von der hochfrequenten Schwingung gebildet wurde.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Rotierender magnetischer Impulsgeber zur Erezugung einer seiner Drehzahl frequenzproportionalen Impulsfolge, die auch bei kleinsten Drehzahlen ausreichende Stärke hat, unter Verwendung eines Rotors mit aus massivem Eisen bestehenden Zähnen, die an einer im Raum feststehenden Induktionsspule vorbeilaufen und diese Spule zugleich als Schwingkreisspule eines hochfrequenten Oszillators dient und so bemessen und angeordnet ist, daß die Schwingung aussetzt, wenn ein Zahn an der Spule vorbeiläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Vorbeilanfen der Zähne in der Spule induzierten Spannungsstöße gleichgerichtet werden und den Oszillator durch Arbeitspunktverlagerung so beaufschlagen, daß mit zunehmender Größe der induzierten Spannungsstöße (zunehmende Drehzahl) die relativen Zeitabschnitte (bezogen auf die Zeit für das Vorbeilaufen eines Zahnes), in denen die hochfrequente Schwingung wieder einsetzt, immer kleiner und schließlich zu Null werden und daß die Ausgangsgröße des Impulsgebers aus der Summe der (positiven oder negativen) induzierten Spannungsstöße und den Schwingungsintervallen des Oszillators besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1064 569, 1086302; USA.-Patentschriften Nr. 2 630 529, 2922880.
DEL45936A 1963-09-23 1963-09-23 Rotierender Impulsgeber Pending DE1221470B (de)

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DEL45936A DE1221470B (de) 1963-09-23 1963-09-23 Rotierender Impulsgeber

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DEL45936A Pending DE1221470B (de) 1963-09-23 1963-09-23 Rotierender Impulsgeber

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DE (1) DE1221470B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2630529A (en) * 1950-02-23 1953-03-03 Estle R Mann Tachometer
DE1064569B (de) * 1957-12-29 1959-09-03 Zd Y Prumyslove Automatisace N Anordnung eines von einer Blende gesteuerten Rueckkopplungskreises eines Oszillators
US2922880A (en) * 1958-03-11 1960-01-26 Electro Products Lab Inc Electrical sensing apparatus
DE1086302B (de) * 1957-12-20 1960-08-04 Zd Y Prumyslove Automatisace N Transistor-Oszillator mit veraenderlicher Stromentnahme

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