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DE1221189B - Verfahren zur Herstellung einer waessrigen Emulsion zum Umhuellen von stueckigen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer waessrigen Emulsion zum Umhuellen von stueckigen Brennstoffen

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Publication number
DE1221189B
DE1221189B DEC19060A DEC0019060A DE1221189B DE 1221189 B DE1221189 B DE 1221189B DE C19060 A DEC19060 A DE C19060A DE C0019060 A DEC0019060 A DE C0019060A DE 1221189 B DE1221189 B DE 1221189B
Authority
DE
Germany
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coal
emulsion
percent
additive
flux
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Pending
Application number
DEC19060A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Charbonnages de France CDF
Original Assignee
Charbonnages de France CDF
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Filing date
Publication date
Application filed by Charbonnages de France CDF filed Critical Charbonnages de France CDF
Publication of DE1221189B publication Critical patent/DE1221189B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • C10L9/10Treating solid fuels to improve their combustion by using additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen Emulsion zum Umhüllen von stückigen Brennstoffen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen Emulsion zum Umhüllen von Stückkohle, Briketts und Koks aus einem Kohlenwasserstoffbinder, wie Bitumen oder Pech, und einer kolloidalen Substanz, wie Bentonit, als Stabilisator.
  • . Die modernen automatischen Feuerungen für die Kohleverbrennung verlangen eine gewisse Agglomeration der Asche, die im allgemeinen durch den Verschlackungsgrad bestimmt wird, welcher definiert ist als das Verhältnis des Gewichts der agglomerierten Asche zu dem der gesamten Ascheprodukte (agglomerierte und pulverförmige Anteile). Für eine bestimmte Feuerung ist der Grad der Verschlackung direkt abhängig von der Schmelztemperatur der Asche, die ihrerseits durch die Art der in der verbrannten Kohle enthaltenen mineralischen Stoffe bedingt ist.
  • Es ist bekannt, daß man die Schmelztemperatur von schwer schmelzbaren Aschen durch Zusatz von alkalischen oder eisenhaltigen Mineralien zu der Kohle herabsetzen kann. In der Praxis verwendet man als Flußmittel Kalk, Magnesia, Soda, Dolomit oder Eisenerze, die reich an Ferrioxyd (Fe209) sind. Für jeden Kohletyp läßt sich die am besten geeignete Zusammensetzung des Flußmittels herausfinden; es genügt, dieses im Moment der Verwendung der Kohle zuzusetzen. Allerdings ist diese Zugabe im Moment der Verwendung nur für großindustrielle Anlagen brauchbar, aber kaum für mittlere oder kleine Feuerungen geeignet.
  • Aus diesem Grunde ging das Bestreben dahin, das Flußmittel auf den Kohlestücken zu fixieren. Es soll möglichst schon bei der Wäsche zugesetzt werden können, damit die Kohle mit entsprechender Schmelztemperatur der Asche an die Verbraucher geliefert werden kann.
  • So verwendet man gewöhnlich zur Fixierung der Flußmittel Öle oder Calciumchloridlösungen, denen man ein Netzmittel zugesetzt hat. Diese Verfahren haben den zusätzlichen Vorteil, den Staub zu binden, aber sie besitzen auch zwei schwerwiegende Nachteile: die angewendeten Mittel verschmutzen die Keller, da sie in den Boden einziehen, und sie bleiben an den Schuhsohlen haften und machen diese glitschig, ferner sind sie bei Lagerung im Freien den Witterungseinflüssen gegenüber nicht lange beständig.
  • Es ist ein Verfahren zum Anfärben von Kohle bekannt, gemäß dem die Kohle in vorzugsweise wäßrige Lösungen oder Suspensionen der Farbstoffe mit oder ohne Zusatz von Bindemitteln getaucht wird. Das Aufbringen der Farbstoffe kann auch durch Versprühen oder Verstäuben der genannten Mittel auf die Kohle oder in anderer Weise erfolgen. Der gleiche Zweck wird mit einem anderen Verfahren verfolgt, nach dem basische Farbstoffe in Wasser gelöst werden. Man läßt den Farbstoff dann auf Ton aufziehen und bringt die Tonsuspension in geeigneter Weise auf die Kohle auf.
  • Schließlich ist ein Verfahren zur Staubbindung und zum Schutz der Kohle gegen Feuchtigkeit und Oxydation bekannt. Es wird hierbei durch die Emulsion auf der Kohle ein besserer Glanz und Farbton hervorgerufen, was jedoch offensichtlich nur auf den durch die Bitumen-Wasser-Emulsion hervorgerufenen Effekt beruht, nicht aber durch Zusatzstoffe erzielt wird. Dies wäre in der Tat auch nicht möglich, da eine wäßrige Dispersion mit einem Asphalt- oder Kohlenteerpechgehalt von etwa 50 Volumprozent verwendet wird. Dieser hohe Prozentsatz an bituminösen Stoffen würde ein Durchschlagen etwa zugesetzter Farbstoffe praktisch ausschließen.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, ein Verfahren zur dauerhaften Fixierung von Additiven auf Kohle zu entwickeln, das die Nachteile der bekannten Prozesse nicht aufweist. Wie beim Bekannten, bietet das erfindungsgemäße Verfahren ebenfalls den Vorteil der Staubbindung und kann auch zum Fixieren eines Farbstoffes benutzt werden, wobei dieser Farbstoff auch zugleich die Eigenschaften eines Flußmittels haben kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion aus Wasser mit einem Gehalt an 2 bis 5 Gewichtsprozent eines natürlichen oder synthetischen Kolloides unter ständigem Rühren und Erwärmen hergestellt wird, daß in diese Emulsion das oder die auf die Brennstoffe aufzutragenden feinzerkleinerten Additive, etwa 10 Gewichtsprozent, suspendiert und daß nach Zusatz eines Emulgators allmählich etwa 10 Gewichtsprozent eines niedrigschmelzenden Kohlenwasserstoffbinders bei etwa 800 C zugemischt werden.
  • Nach einer anderen Ausführungsform kann man die Kohle auch in die Emulsion eintauchen -und abtropfen lassen.
  • Die vollständige Benetzung der Kohlestücke mit der Emulsion wird besonders dadurch begünstigt, daß die erfindungsgemäße Emulsion eine bedeutend niedrigere Viskosität hat als die bisher üblichen Emulsionen mit bis zu 50 Volumprozent Bitumen oder Pech. Nach dem Verdampfen des Wassers verbleibt wegen der Anwesenheit der filmbildenden gelierenden Substanz auf ihnen ein leicht hygroskopisches, anhaftendes Häutehen. Das spätere Quellen dieses Films unter dem Einfluß von Wasser wird durch die Anwesenheit des Kohlenwasserstoffbinders (Bitumen oder Pech) herabgesetzt. Dieser verhindert sowohl das Aufreißen des Schutzhäutchens bei der Einwirkung von Regen als auch das Abblättern des Gels unter Sonneneinwirkung. Im Freien oder im Keller gelagert, schwitzt die be- handelte Kohle nicht und behält auf jedem Stück den fixierten Stoff. Weitere Vorteile und Besonderheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung und den Beispielen hervor.
  • Man stellt zunächst -in der Wärme ein 2- bis 3 0/,iges Bentonitgel her, indem man den Bentonit in der nötigen Menge 80'C warmen Wassers unter lebhaftem Rühren dispergiert. Der kolloidale Ton quillt und verteilt sich im Wasser. Da die Herstellung von Bentonitdispersionen mit einem so niedrigen Gehalt an kolloidalem Ton zu Verlusten führen kann, empfiehlt es sich, _ein Gel mit 5 bis 10 0/0 Bentonitgehalt herzustellen und erst später zu verdünnen. Je nach der Wasserhärte sind die Bentonitdispersionen mehr oder weniger viskos. Unter fortgesetztem Rühren trägt man das auf Sieb 80 (DIN 1934) zerkleinerte Additiv ein. Man fügt dann einen Emulgator zu, dessen Menge sich nach seiner Wirksamkeit richtet. Bitumen oder Pech mit einem genügend niedrigen Schmelzpunkt (KS-Punkt nach Krämer und S arnow 40 bis 60'C) wird ge# schmolzen, und als dünner Strahl in die auf 80'C erwärmte und lebhaft gerührte Dispersion eingebracht.
  • Man kann auf diese Weise stabile wäßrige Emulsionen bis hinab zu Konzentrationen von etwa 100/ 0 Bitumen erhalten. Die Stabilität dieser Emulsionen ist beachtlich und bleibt mehrere Tage, wenn nicht sogar Wochen, erhalten (diese Zeit hängt wesentlich von dem verwendeten Wasser ab). Diese Emulsionen haben einen mehr oder weniger ausgeprägten thixotropen Charakter. Sie eignen sich sehr gut für die Behandlung der Kohle durch Eintauchen oderBesprengen. Im Falle einer Tauchbehandlung schwimmt die Kohle an der Oberfläche der Ernutsion, was die Abtrennung des behandelten Gutes begünstigt.
  • - Eine mit Emulsionen von 10 0/, Bitumen- und 10 Flußmittelgehalt (Dolomit oder Eisenerz) behandelte Kohle wurde auf einem Metallnetz über einem Auffanggefäß ausgebreitet und mehrere Tage dem Regen ausgesetzt. Am Schluß des Versuchs war das im Bem' hälter aufgefangene Wasser sauber; die behandelte Kohle hatte ihr Aussehen und die Asche ihren Schmelz.# punkt nicht geändert; das Flußmittel ist also durch den Regen nicht fortgespült worden.
  • Man erhält die gleichen Ergebnisse, wenn man das Bentonitgel durch eine 100/jge Natriumsilicatlösung, eine 2 bis 30/jge Lösung von Carboxymethylcellulose oder eine andere kolloidale Lösung mit geeigneten Eigenschaften ersetzt.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aufgebrachten aktiven Zusätze werden auf der Oberfläche der Kohle in einem Film festgehalten, der sich auf den Stücken bildet. Solche Filme werden z. B. erhalten, wenn man Emulsionen von Pech oder Bitumen in Bentonitgel verwendet. Im Falle einer Anfärbung der behandelten Kohle lassen sich in diesem Film außerdem Farbstoffe oder Farbpigmente festhalten. Das kann beispielsweise erreicht werden durch Fixierung des Farbstoffes oder Pigmentes auf dem koffoidalen Mittel, bevor man dieses in die wäßrige- Emulsion des Kohlenwasserstoffbinders einführt; Dispergierung von Farbpigmenten in der Emulsion, die zur Behandlung des Brennstoffs dient; Zerstäubung von in einer Flüssigkeit dispergierten Pigmenten auf den Brennstoff sofort nach der Fixierung- des Flußmittels oder auch Aufstreuen von trockenen und pulvrigen Pigmenten.
  • Es ist zweckmäßig, die Zusammensetzung der Emulsionen zur Fixierung der Flußmittelzusätze auf dem Brennmaterial dem Aschegehalt der zu behandelnden Kohle anzupassen. Beispielsweise kann sich die Emulsion folgendermaßen zusammensetzen:
    Bentonit .................... 30/0
    Bitumen .................... 90/()
    Zuschläge bzw. Flußmittel .... 10 bis 17 0/0
    Emulgatoren ................ 0,2()/,
    Wasser ..................... Rest
    Im allgemeinen handelt es sich bei den verwendeten Flußmitteln um Mineralien von heller Farbe (mit Ausnahme von Fe20,), die trotz ungenügender optischer Eigenschaften als Pigmente wirken und das Aussehen der Emulsion aufhellen. Trotzdem ist es ratsam, bei gewissen Pigmenttönen ein weißes Pigment mit großer Deckkraft, wie Titanweiß, zuzusetzen.
  • Die Farbpigmente mit befriedigenden Eigenschaften haben alle blaue oder grüne Töne; auch Metallpulver (Aluminium, Bronze) liefern gute Ergebnisse.
  • Die zur Erzielung einer haltbaren Anfärbung des Brennstoffes nötige Pigmentkonzentration hängt weitgehend von den verwendeten Pigmenten ab.
  • Bei bestimmten organischen Pigmenten kann die Konzentration. bei 10/" der Emulsion liegen, wenn man außerdem gleichzeitig 0,5 bis 10/, Titanweiß zusetzt.
  • Bei mineralischen oder metallischen Pigmenten mit weniger starker Farbkraft erhält man erst bei 10fach höheren Konzentrationen eine brauchbare Wirkung.
  • Ultramarinblau liefert gute Ergebnisse bei einer Pigmentkonzentration von 2 0/, und Titanweißkonzentration von etwa 1 "/,.
  • Aluminiumpulver ergibt, eine brauchbare Anfärbung des Brennstoffs, wenn man der verwendeten Emulsion 1,5 Gewichtsprozent zusetzt.
  • Wenn die Pigmente in der zur Behandlung der Kohle dienenden Emulsion dispergiert werden, gelingt eine sehr. gleichmäßige Anfärbung der Kohlestücke, die gut einer Wäsche standhält. Die angefärbten Kohlestücke beschmutzen auch die Finger nicht. Nach einer bereits erwähnten Variante ist es auch möglich, den Brennstoff sofort nach der zur Fixierung des Flußmittels dienenden Behandlung anzufärben. Bei der. Anfärbung einer so opaken Fihmnasse, wie sie Bitumenemulsionen ergeben, soll ein Pigmentverlust möglichst vermieden werden. Hierzu empfiehlt es sich, die Pigmente auf der Oberfläche des Filmes zu ffixieren, solange dieser noch plastisch ist.
  • Nach dieser Variante werden die Pigmente auf die behandelte Kohle als Suspension in Luft oder als Dispersion in einer Flüssigkeit aufgebracht. Im letzten 5 Fall kann als Flüssigkeit Wasser dienen, das mit einem Dispersionsmittel versetzt wurde. Die Pigmentkonzentration hängt selbstverständlich von der Farb- und Deckkraft der benutzten Pigmente ab. Das erfindungsgemäße Anfärbeverfahren gestattet auch die Auf- io bringung organischer Farbstoffe, wie Phthalocyanine, Azofarbstoffe, basische Farbstoffe usw.
  • Nachstehend sindVersuchsergebnissewiedergegeben. Diese wurden einerseits für eine nicht behandelte Kohle mit schwer schmelzbarer Asche und andererseits für eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren durch Besprengen von Kohle mit einer wäßrigen Emulsion folgender Zusammensetzung erhalten: 10 0/, Bitumen mit dem KS-Punkt 40'C, 30/, Bentonit und 100/, Dolomit als Flußmittel. Die Kohle wurde mit 100 kg Emulsion pro Tonne behandelt, wovon nach Verdampfen des Wassers pro Tonne Kohle 23 kg feste Produkte, davon 10 kg Flußmittel, haften geblieben waren. Die Versuche wurden in einer Kesselfeuerung durchgeführt und erstreckten sich über mehrere Tage. Die Kohlen besaßen eine Korngröße von 6 bis 10 mm. Die Ergebnisse sind im folgenden zusammengefaßt:
    Charakteristische Eigenschaften Ausgangskohle gleiche Kohle
    unbehandelt behandelt
    Schmelzpunkt der Asche, 'C ..................................... 1420 1310
    Mittlere Wärmeleistung (Tagbetrieb), keal/h ........................ 12250 14500
    Mittlere Wärmeleistung (Nachtbetrieb), kcal/h ...................... 6750 7250
    Mittlere Zusammensetzung der Abgase (Tagbetrieb)
    CO, Volumprozent . ........................................... 7,3 8,3
    (CO + H,), Volumprozent .......... .......................... 0985 1,2
    Temperatur der Abgase (Durchschnittstemperatur), 'C ............ 128 166
    Mittlere Zusammensetzung der Abgase (Nachtbetrieb)
    CO" Volumprozent ........................................... 4,3 5,0
    (CO + H#, Volumprozent ..................................... 057 0,85
    Temperatur der Abgase (Durchschnittstemperatur), 'C ............ 65 108
    Gesamtgewicht der trockenen Kohle, kg ........................... 128 133
    Gesamtgewicht der Schlacke, kg .................................. 1,870 3,220
    Gesamtgewicht der pulverigen Asche (berechnet aus den festen nicht
    verbrannten Anteilen), kg ...................................... 55900 5,450
    Verschlackungsgrad, 0/ . ......................................... 24 37
    Verlust durch feste nicht verbrannte Anteile in 0/0 der Kohle ......... 6,3 4,7
    Trotz sorgfältigster Regulierung des Heizkessels waren die Versuchsbedingungen nicht immer konstant. Bei der behandelten Kohle konnte jedoch tatsächlich 40 ein leicht erhöhter Heizwert festgestellt werden. Dieser Unterschied im Heizwert ist nicht auf einen Unterschied im Wärmewirkungsgrad zurückzuführen, sondern vielmehr auf ein erhöhtes Verbrennungsverhältnis, das man zum mindesten teilweise der sehr regelmäßigen 45 Beschickung der Feuerung zuschreiben muß, die weniger durch pulvrige Ascheteile verstopft wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen Emulsion zum Umhüllen von Stückkohle, Briketts und Koks aus einem Kohlenwasserstoffbinder, wie Bitumen oder Pech, und einer kolloidalen Substanz, wie Bentonit, als Stabilisator, d a d u r c h g e- 55 k e n n z e i c h n e t, daß die Emulsion aus Wasser mit einem Gehalt an 2 bis 5 Gewichtsprozent eines natürlichen oder synthetischen Kolloides unter ständigem Rühren und Erwärmen hergestellt wird, daß in diese Emulsion das oder die auf die Brennstoffe aufzutragenden feinzerkleinerten Additive, etwa 10 Gewichtsprozent, suspendiert und daß nach Zusatz eines Emulgators allmählich etwa 10 Gewichtsprozent eines niedrigschmelzenden Kohlenwasserstoffbinders bei etwa 80'C zugemischt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv ein Flußmittel, wie Kalk, Magnesia, Soda, Dolomit oder ein an Eisensesquioxyd reiches Eisenmineral, zugesetzt wird. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv ein gefärbtes Flußmittel verwendet wird. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv ein organischer Farbstoff oder ein mineralisches Farbpigment verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 514 901, 1748 787, 1688695.
DEC19060A 1958-05-27 1959-05-26 Verfahren zur Herstellung einer waessrigen Emulsion zum Umhuellen von stueckigen Brennstoffen Pending DE1221189B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2700170A1 (de) * 1977-01-04 1978-09-28 Schoppe Fritz Verfahren zur verbesserung der lagersicherheit von braunkohlenstaub
DE3432365A1 (de) * 1984-09-03 1986-03-13 Deutsche Bp Ag, 2000 Hamburg Brennstoff auf basis von kohle

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1688695A (en) * 1927-12-28 1928-10-23 Delaware Lackawanna & Western Coal
US1748787A (en) * 1928-01-17 1930-02-25 Delaware Lackawanna & Western Method of identifying fuel and product thereof
US2514901A (en) * 1948-11-17 1950-07-11 Joe F Klaner Jr Bituminous emulsions for treatment of coal and methods of preparing same

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