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DE1221147B - Geraet zum Abwerfen von Foerdergut auf einen Lagerplatz - Google Patents

Geraet zum Abwerfen von Foerdergut auf einen Lagerplatz

Info

Publication number
DE1221147B
DE1221147B DEB78721A DEB0078721A DE1221147B DE 1221147 B DE1221147 B DE 1221147B DE B78721 A DEB78721 A DE B78721A DE B0078721 A DEB0078721 A DE B0078721A DE 1221147 B DE1221147 B DE 1221147B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
discharge
substructure
dropping
belt loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB78721A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Langner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB78721A priority Critical patent/DE1221147B/de
Publication of DE1221147B publication Critical patent/DE1221147B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Gerät zum Abwerfen von Fördergut auf einen Lagerplatz Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Abwerfen von Fördergut auf einen Lagerplatz, z. B. ein kombiniertes Abwurf- und Aufnahmegerät, mit einem portalartigen Unterbau, der über einer Lagerplatz-Bandstraße in Verbindung mit einem Bandschleifenträger verfahrbar ist, und mit einem Abwurfausleger, der an dem Gerätegerüst seitwärts, sowie nach oben und unten schwenkbar gelagert ist, wobei sein Aufnahmeende unterhalb des Abwurfendes des . Bandschleifenträgers verbleibt.
  • Derartige Geräte sind z. B. so ausgeführt worden, daß der Abwurfausleger mit einem Gegengewichtsausleger zu einer Wippe vereinigt wurde, und ein was Wippgelenk tragendes Gestell unter Vermittlung eines Kugelschwenkkranzes auf dem Unterbau gelagert war.
  • Man hat ein Gerät der erwähnten Art aber auch mit einem C-förmigen Oberbau ausgeführt, an dem dk Abwurfausleger höhenverstellbar gelagert ist und der einen Gegengewichtsausleger aufweist. Dieser C-förmige Oberbau ruht unter Vermittlung eines Kugelschwenkkranzes auf dem Unterbau.
  • Beide bekannten Ausführungsformen haben den Nachteil, daß ein großer und teurer Kugelschwenkkranz benötigt wird und sich eine verhältnismäßig große Bauhöhe der Abwurftrommel des Bandschleifenträgers ergibt, was eine entsprechend lange Steigungsstrecke der Bandschleife bedingt. Außerdem bedarf es einer besonderen Stützkonstruktion für die Abstützung des Bandschleifenträgers auf dem Geräteunterban.
  • Die Ausführung mit Wippe hat noch den besonderen Nachteil, daß der Gegengewichtsausleger, der an den Wippbewegungen teilnimmt, ziemlich hoch angeordnet werden muß, damit er beim seitwärtigen Verschwenken nicht an einer der aufzuschüttenden Halde gegenüberliegenden Halde anstößt. Die hochliegende Anordnung des Gegengewichtes hat zur Folge, daß zusätzlich zu den betriebsmäßigen Schwerpunktswanderungen, die sich aus der unterschiedlichen Verteilung des Fördergutes, aus den Reißkräften (im Falle eines kombinierten Gerätes) usw. ergeben, weitere Schwerpunktswanderungen dadurch entstehen, daß sich bei den Wippbewegungen der Schwerpunkt des Abwurfauslegers auf einem Kreisbogen mit einer etwa senkrechten Sehne, hingegen der Schwerpunkt des Gegengewichtsauslegers auf einem Kreisbogen mit einer geneigten Sehne bewegt. Zur Berücksichtigung der sonach verhältnismäßig großen möglichen gesamten Wanderungen des Schwerpunktes der auf dem Kugelschwenkkranz gelagerten Bauteile muß dieser einen entsprechend großen Durchmesser haben, was entsprechend große Abmessungen des. Geräteunterbaues und damit hohe Kosten bedingt. Außerdem muß wegen dieser Schwerpunktswanderungen das Fahrgleis des Gerätes mit einer großen Spurweite ausgeführt werden. Das bedeutet eine Schmälerung der für das Lagern von Schüttgut zur Verfügung stehenden Fläche des Lagerplatzes.
  • Bei der Ausführung mit C-förmigem Oberbau liegt der senkrechte Teil des Oberbaues auf der gleichen Seite wie der Abwurfausleger, so daß man zum Ausgleichen des entsprechend großen Übergewichtes an dem Oberbau ein verhältnismäßig schweres Gegengewicht oder einen langen Gegengewichtsausleger anbringen muß, so daß sich, auch wegen der zusätzlichen Belastung des Kugelschwenkkranzes und des Unterbaues mit den Fahrwerken, ein großes Gerät gewicht und entsprechend hohe Kosten ergeben.
  • Außerdem benötigt man bei einer Ausführung mit C-förmigem Oberbau eine starke Hubwinde für das Heben und Senken des Abwurfauslegers.
  • Es kommt noch hinzu, daß bei den bekannten Gerätetypen unter gewissen Umständen die Standsicherheit in Frage gestellt sein kann, wenn nämlich bei einer Ausführung mit C-förmigem Oberbau ein Seilbruch erfolgt oder wenn bei einem Wippengerät der Ausleger sich auf dem Boden aufsetzt.
  • Die genannten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß bei einem Gerät der eingangs genannten Art auf einem mit.dem Unterbau starr verbundenen Aufbau des Gerätegerüstes oberhalb der Abwurftrommel des Bandschleifenträgers ein Gegengewichts-Wippausleger, an dem der Abwurfausleger hängt, um eine lotrechte Achse schwenkbar gelagert ist, wobei das Aufnahmeende des Abwurfauslegers auf dem Unterbau kardanisch abgestützt ist.
  • Bei dieser Bauart wird der größte Teil des Gewichtes des Abwurfauslegers von dem Wippausleger getragen. Infolgedessen kann die kardanische Abstützung des Aufnahmeendes des Abwurfauslegers unterhalb des Abwurfendes des Bandschleifenträgers verhältnismäßig leicht ausgeführt werden. Es ergibt sich hierdurch auch eine verhältnismäßig geringe Höhe des -Abwurfendes des Bandschleifenträgers, was sich wiederum günstig auf die Länge von dessen Steigungsstrecke auswirkt. Ferner kann der Bandschleifenträger und die an seinem Ende befindliche Abwurftrommel in dem mit dem Unterbau starr verbundenen Aufbau des Gerätegerüstes gelagert werden, so daß die bei den bekannten Geräten erforderliche Konstruktion zur Abstützung des Bandschleifenträgers und der Abwurftrommel auf dem Unterbau des Gerätes entfällt.
  • Wenn es sich um ein kombiniertes Abwurf- und Aufnahmegerät handelt, muß zwar die Abstützung des inneren Auslegerendes auf dem Geräteunterbau so erfolgen, daß das Gut durch einen im Unterbau befindlichen Schütttrichter auf die Bandstraße aufgegeben werden kann. Doch kann diese Bedingung bei einer Bauart nach der Erfindung in einfacher und wenig kostspieliger Weise erfüllt werden, da die Abstützmittel für das innere Ausleger.ende nur einen Bruchteil des Auslegergewichtes aufzunehmen haben.
  • Dabei kann die Lagerung des Wippauslegers an der Spitze des Gerätes ohne Anwendung eines teuren Kugelschwenkkranzes erfolgen, z. B. mittels eines Königszapfens.
  • Der Abwurfausleger ist an dem Wippausleger z. B. mit Hilfe von Stangen im allgemeinen so aufgehängt, daß bei der Höheneinstellung beide Aus leger annähernd parallel zueinander verlaufen. Dabei hat man es in der Hand, die Gelenke, in denen die Aufhängemittel an dem Abwurfausleger und an dem Hilfsausleger befestigt sind, so anzuordnen, daß unter Abweichung von einem Gelenkparallelogramm bei entsprechender Bemessung des Gegengewichtes entweder das Übergewicht des Abwurfauslegers - abgesehen von betriebsmäßig bedingten Schwerpunktswanderungen - immer völlig ausgeglichen ist, oder in der Weise, daß ein gewisses Übergewicht des Abwurfauslegers verbleibt, das durch einen Seilzug des Hubwerkes aufgenommen wird, wobei dieses Hubwerk verhältnismäßig schwach ausgeführt werden kann.
  • Die Bauart nach der Erfindung ist auch insofern günstig, als innerhalb des starr mit dem Unterbau verbundenen Aufbaues des Gerätegerüstes elektrische Einrichtungen zweckmäßig untergebracht werden können.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigt F i g. 1 ein Abwurfgerät nach dem einen Ausführungsbeispiel in Ansicht mit dem Blick in Richtung der Bandstraße, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und F i g. 3 ein kombiniertes Abwurf- und Aufnahme- gerät nach dem zweiten Ausführungsbeispiel in einer der F i g. 1 entsprechenden Ansicht.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen fährt das Gerät mit einem portalartigen Unterbau 1 auf zwei Schienen 2, die beiderseits der Lagerplatz-Bandstraße 3 verlegt sind, Auf dem Unterbau 1 ist mittels eines kleinen Kugelkranzes 4 ein Tragkörper 5 um eine lotrechte Achse 6 schwenkbar gelagert. In zwei nach oben ragenden Wangen des Tragkörpers 5 befinden sich Lager für einen das eine Ende des Abwurfauslegers 7 tragenden Gelenkbolzen 9, dessen waagerechte Achse die lotrechte Achse 6 schneidet.
  • Auf dem Unterbau 1 sitzt - in Fahrtrichtung gegenüber dem Tragkörper 5 versetzt - ein turmartiger Aufbau 10, dessen oberer Teil einen über den Tragkörper 5 ragenden Tragarm 11 bildet.
  • Auf dem Tragarm 11 ist mittels eines kleinen Kugelschwenkkranzes 12 ein Tragkörper 13 in solcher Anordnung gelagert, daß er um die Achse 6 schwenkbar ist. Er hat in zwei hochstehenden Gabelarmen Lager für einen Gelenkbolzen 14, mittels dessen ein Hilfsträger 15 um eine waagerechte, die Achse 6 schneidende Achse schwenkbar ist. Der Hilfsträger 15 bildet eine Wippe, deren längerer Teil ein Gegengewicht 16 trägt und an dessen kürzerem Teil der Bandausleger 7 mit Hilfe einer Zugstange 17 aufgehängt ist.
  • Die Gelenkes, 19, in denen die Zugstange an dem Hilfsausleger 15 bzw. an dem Bandausleger 7 befestigt ist, bilden mit den Zapfen 9 und 14 nahezu ein Gelenkparallelogramm. Die Entfernung des Gelenkes 19 von dem Gelenk 9 ist nur ein Bruchteil der Gesamtlänge des Abwurfauslegers 7, Zur Verschwenkung des Auslegers 7 und damit auch des Hilfsauslegers 15 in der Höhenrichtung dient eine nicht dargestellte Seilwinde, die auf dem Tragkörper 13 sitzt und von der ein Seilzug zu einer Befestigungsstelle an dem Abwurfausleger 7 führt. Zum Verschwenken des Abwurfausiegers 7 um die lotrechte Achse 6 dient ein nicht dargestelltes Schwenkwerk, das beispielsweise an dem den Ausleger 7 tragenden Tragkörper 15 angreift. Der Tragkörper 13 kann im übrigen statt mittels eines Drehkranzes 12 auch unter Vermittlung einer Schwenksäule oder eines I(önigszapfens in dem Tragarm 11 gelagert sein.
  • Man hat es in der Hand, durch Bemessung des Gegengewichtes 16 sowie durch Bemessung der Hebelarme, mit denen der Abwurfausleger 7 und der Hilfsausleger 15 aufeinander wirken, zu erreichen, daß der Gesamtschwerpunkt dieser beiden Ausleger und der von ihnen getragenen Konstruktionsteile und des Fördergutes bei allen Einstellungen in der lotrechten Schwenkachse oder nur geringfügig außerhalb dieser liegt. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß der Abwurfausleger 7 ständig ein gewisses Übergewicht hat, das von dem erwähnten Seilzug aufgenommen wird.
  • Zum Überführen des Fördergutes von der Bandstraße 3 auf das im Abwurfausleger 7 gelagerte Förderband 20 ist das Obertrum 21 der Bandstraße 3, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, in einer Schleife geführt. Hierzu dient ein Bandschleifenträger22, der sich einerseits auf ein auf den Schienen 2 fahrendes Fahrgestell 23 stützt und andererseits in einem Gelenk 24 an dem turmartigen Aufbau 10 befestigt ist.
  • Über den Träger 22 ist das Bandobertrum zu einer Abwurftrommel 25 geführt, die auf der Unterseite des Tragarmes 11 so gelagert ist, daß der über sie hinweggehende Abwurfstrahl im engen Umkreis der Achse 6 auf das Förderband 20 des Abwurfauslegers 7 fällt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 und 2 dadurch, daß das Gerät als kombiniertes Abwurf- und Aufnahmegerät ausgebildet ist. Zu diesem Zweck ist am Ende des Auslegers 7 ein Schaufelrad 26 gelagert, und das Band 20 ist reversierbar, so daß es entweder das über die Bandschleifentrommel 25 abgeworfene Gut aufnimmt und an dem Schaufelrad 26 vorbei auf den Lagerplatz ab wirft oder das von dem Schaufelrad 26 aufgenommene Gut am inneren Ende des Auslegers 7 abwirft, so daß es durch den Unterbau 1 hindurch auf die Bandstraße 3 gelangt. Beispielsweise ist zu diesem Zweck in dem Gerätegerüst eine zusammen mit dem Tragkörper 5 schwenkbare Schurre 27 angebracht. Es ist aber auch möglich, daß die Umlenktrommel 28 am inneren Ende des Auslegers 7 einen Vorschubkopf bildet und aus der aus F i g. 3 ersichtlichen Lage so weit in Richtung nach dem Schaufelrad 26 hin verschoben werden kann, daß es beim Aufnahmebetrieb das Fördergut im engen Umkreis der Achse 6 durch die Ringöffnung des Schwenkkranzes 4 hindurchfallen läßt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Gerät zum Abwerfen von Fördergut auf einen Lagerplatz, z. B. kombiniertes Abwurf- und Aufnahmegerät, mit einem portalartigen Unterbau, der über einer Lagerplatz-Bandstraße in Verbindung mit einem Bandschleifenträger verfahrbar ist, und mit einem Abwurfausleger, der an dem Gerätegerüst seitwärts, nach oben und unten schwenkbar gelagert ist, wobei sein Aufnahmeende unterhalb des Abwurfendes des Bandschleifenträgers verbleibt, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß auf einem mit dem Unterbau (1) starr verbundenen Aufbau (10) des Gerätegerüstes oberhalb der Abwurftrommel (25) des Bandschleifenträgers (22) ein Gegengewichts-Wippausleger (15), an dem der Abwurfausleger (7) hängt, um eine lotrechte Achse (6) schwenkbar gelagert ist, wobei das Aufnahmeende des Abwurfauslegers auf dem Unterbau (1) kardanisch abgestützt ist.
DEB78721A 1964-09-30 1964-09-30 Geraet zum Abwerfen von Foerdergut auf einen Lagerplatz Pending DE1221147B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278349B (de) * 1966-07-07 1968-09-19 Schade Maschf Gustav Anlage zum Einspeichern und Ausspeichern von Schuettgut
WO2016000723A1 (en) * 2014-07-04 2016-01-07 Flsmidth A/S Bulk store
CN107814127A (zh) * 2017-11-27 2018-03-20 中冶京诚工程技术有限公司 一种封闭式储料库

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