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DE1220C - Kubizirender Wassermesser - Google Patents

Kubizirender Wassermesser

Info

Publication number
DE1220C
DE1220C DE1220DA DE1220DA DE1220C DE 1220 C DE1220 C DE 1220C DE 1220D A DE1220D A DE 1220DA DE 1220D A DE1220D A DE 1220DA DE 1220 C DE1220 C DE 1220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
hand
oscillating
movement
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1220DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffer & Budenberg
Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
Original Assignee
Schaeffer & Budenberg
Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
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Filing date
Publication of DE1220C publication Critical patent/DE1220C/de
Application filed by Schaeffer & Budenberg, Schaeffer und Budenberg GmbH Germany filed Critical Schaeffer & Budenberg
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/06Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising members rotating in a fluid-tight or substantially fluid-tight manner in a housing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

1877.
Klasse 42.
SCHÄFFER & BUDENBERG in BUCKAU-MAGDEBURG. Cubicirender Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. October 1877 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat ist ein sogen. »Cubicirender Wassermesser«, d. h. ein Apparat, welcher das durch eine Leitung fliefsende Wasser in der Weise mifst, dafs ein Gefäfs von bekanntem Inhalt abwechselnd gefüllt und geleert, und die Anzahl der stattgefundenen Füllungen durch ein geeignetes Zählwerk registrirt wird: Das genannte Gefäfs, in welchem sich je nach der Quantität des pro Minute durchfiiefsenden Wassers eine Scheidewand oscillirend schneller oder langsamer bewegt, hat im Princip nichts Neues, so dafs z. B. die auf der Zeichnung gewählte Anordnung eines um seine horizontale Axe schwingenden Flügels ebensogut durch einen auf- und nieder- bezw. hin- und hergehenden Kolben oder dergl. hätte ersetzt werden können. Neu, und wodurch sich dieser Wassermesser von früheren Constructionen unterscheidet, ist vielmehr nur die eigenthümliche, den Eigenschaften der unelastischen Flüssigkeit angepafste Umsteuerung und die gegen den inneren Druck vollständig sichere Bewegungsübertragung auf das aufserhalb des Apparates liegende Zählwerk, wobei die Anwendung einer Stopfbüchse vermieden werden kann, also ein Undichtwerden an dieser Stelle nicht zu befürchten ist.
Die Construction des Apparates ist folgende: A A sind die Wandungen eines an der einen Stirnfläche zugegossenen und an der anderen durch einen Deckel verschlossenen Hohlcylinders. Dieser Cylinder ist der eigentliche Mefsraum. Auf den inneren Cylindermantel dieses Gefäfses ist unten ein segmentförmiges, oben ein mit einer Dichtung versehenes, massives Metallstück C von der genauen inneren Cylinderlänge fest aufgelöthet oder geschraubt, worin sich ein Cylinder D befindet, durch dessen oscillirende Dreh-' bewegung um ca. 3 5 ° bewirkt wird, dafs die in der Richtung des Pfeiles P eintretende Flüssigkeit, ab wechselnd gegen die vordere und hintere Fläche des mit Fllzdichtung versehenen Flügels E drückt, dessen horizontale Drehaxe X genau mit der Axe des vorher genannten Mefscylinders zusammenfällt. Dadurch, dafs der Cylinder D, also der Umsteuerungscylinder, ■ in der Mitte eine Scheidewand hat, wodurch er in seiner Längenrichtung in zwei hohle Räume d und dt getheilt wird, und durch die um ca. 35 ° versetzte Stellung der in diesem Umsteuerungscylinder sowohl, wie in dem Segmentstücke C befindlichen Oeffnungen / und /i wird es möglich, dafs die auf der Rückseite des Flügels E befindliche Flüssigkeit austreten kann, während auf der anderen Seite des Flügels der Eintritt stattfindet. Die gröfsere Oeffnung f.lt welche sich an der Austrittsseite des Umsteuerungscylinders befindet, hat mit der Umsteuerung direct nichts zu thun, sondern ist nur angebracht, damit die hintere Stirnfläche G dieses Cylinders verschlossen, und durch einen besonderen kleinen Kanal H mit dem Räume J verbunden werden kann, wodurch der Cylinder in axialer Richtung ganz entlastet wird.
Getrennt von diesen, innerhalb des eigentlichen Mefscylinders befindlichen Theilen befindet sich in dem besonderen, durch Aufschrauben des gufseisernen Deckels K gebildeten Räume J die Antriebsvorrichtung für den Umsteuerungscylinder D, d. h. die Verbindung des Flügels E mit der Umsteuerung.
Dieser Mechanismus ist am deutlichsten in Fig. 3 zu erkennen, .und functionirt in folgender Weise: Auf die Welle X des Flügels E, welcher letztere sich in Fig. 3 in der Lage L befindet, ist symmetrisch zur Mittellinie dieses Flügels das Mettallstück Y geschoben, welches die Bewegungen des Flügels also mitmachen mufs. Dreht sich nun der Flügel E durch den Druck der dahinter stehenden Flüssigkeit, so wird die Kante y% sich gegen die Nase Z1 eines loce auf der Welle X drehbaren Gewichtes Z legen, alsdann dieses Gewicht mitnehmen, bis dasselbe in seine obere labile Lage gekommen ist. In diesem Augenblicke ist das Gewicht seiner eigenen Schwere überlassen und schlägt in die der Anfangsstellung entgegengesetzte Lage Z1 um. An dem Gewichte Z sitzen nun aufserdem noch zwei Vorsprünge Z1 z.2, durch welche der Umsteuerungscylinder D, an dessen vorderem Ende sich ein Lappen u befindet, jedesmal beim Dagegenfallen des. Gewichtes Z um ca. 350 gedreht wird. (Durch Anbringung einer Feder kann die Kraft des fallenden Gewichtes je nach Bedürfnifs, also beim Messen von dicken Flüssigkeiten, verstärkt werden.) Die Kanäle in dem Umsteuerungscylinder D sind nun so versetzt, dafs durch Drehen desselben die Flüssigkeit abwechselnd links und rechts in den Mefsraum strömt und gleichzeitig

Claims (2)

an der entgegengesetzten Seite austreten kann. Es ist also klar, dafs sich der Flügel E fortwährend hin- und herbewegen wird, so lange das Wasser in der Richtung P in den Apparat eintritt. Die Gröfse des Mefsgefäfses ist so bemessen, dafs eine Füllung jedesmal ein Vielfaches von Litern ist, man braucht also die Schwingungen des Flügels E nur einfach auf ein Zählwerk zu übertragen, um das Quantum des durchgeflossenen Wassers in Litern ablesen zu können. Durch Verbreitern bezw. Verschmälern des Stückes Y (Hämmern oder Abfeilen) kann jeder einzelne fertige Apparat jederzeit regulirt werden. Dem Räume J gegenüber ist durch Anschrauben des gufseisernen Deckels K1 ein Raum J gebildet, in welchen das andere Ende der Welle χ reicht. An dieser Seite befindet sich an der Welle excentrisch der kleine Zapfen v, dessen Bewegung vermittelst der in Fig. 4 und 6 abgebildeten Vorrichtung nach dem aufsen liegenden Zählwerk übertragen wird, w ist ein in einer kleinen Metallverschraubung drehbarer Stift, der an seinem, der inneren Seite des Apparates zugekehrten Ende die Gabel q trägt, während das äufsere Ende die oscillirende Bewegung auf ein Zählwerk irgend welcher Construction überträgt. Die vollständige Dichtung nach aufsen ist durch ein konisches Röhrchen von vulcanisirtem Kautschuk hergestellt, welches einerseits mit einem dünnen Metalldraht fest an dem Stifte w befestigt ist und andererseits durch die vorher erwähnte kleine Metallverschraubung mit dem Gufseisendeckel abgedichtet ist. Da die oscillirende Bewegung des Stiftes w eine sehr geringe ist, so kann das Kautschuk- röl rchen der Bewegung folgen. Das Kautschukröhrchen wird desto fester an Stift und Verschraubung geprefst, je stärker der Druck im Apparat ist. Paten τ-Ansprüche:
1. Einen cubicirenden Wassermesser, bestehend aus einem Mefsgefäfs, in welchem sich eine Scheidewand oscillirend bewegt, in Verbindung mit einem selbstthätigen Mechanismus, durch welchen eine plötzliche Umsteuerung stattfindet, indem ein in seiner Längenrichtung in zwei Kammern getheilter und mit gegeneinander um ca. 35° versetzten Oeffnungen versehener Umsteuerungscylinder durch ein fallendes Gewicht oder Feder jedesmal gedreht wird, wenn die Scheidewand des Mefsgefäfses in der einen oder anderen äufsersten Stellung angelangt ist, wodurch abwechselnd die eine oder andere Seite der beweglichen Scheidewand dem Drucke der Flüssigkeit ausgesetzt wird, während die Flüssigkeit an der entgegengesetzten Seite dieser Scheidewand freien Abflufs hat.
2. Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Bewegungsübertragungs - Mechanismus, bestehend aus einem oscillirenden Stifte, dessen hermetische Abdichtung durch ein einerseits an diesem Stifte und andererseits an der Wandung des Apparates befestigtes Kautschukröhrchen hergestellt ist, auf welcher letztere der Wasserdruck von aufsen einwirkt, das also durch höheren Druck nicht undicht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
. 3 Ö J
DE1220DA 1877-10-24 1877-10-24 Kubizirender Wassermesser Expired - Lifetime DE1220C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1220T 1877-10-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220C true DE1220C (de)

Family

ID=70918082

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1220DA Expired - Lifetime DE1220C (de) 1877-10-24 1877-10-24 Kubizirender Wassermesser

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DE (1) DE1220C (de)

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