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DE1220991B - Kabinengeradfuehrungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen - Google Patents

Kabinengeradfuehrungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen

Info

Publication number
DE1220991B
DE1220991B DEW26932A DEW0026932A DE1220991B DE 1220991 B DE1220991 B DE 1220991B DE W26932 A DEW26932 A DE W26932A DE W0026932 A DEW0026932 A DE W0026932A DE 1220991 B DE1220991 B DE 1220991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
deflection
chain
cabin
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW26932A
Other languages
English (en)
Inventor
August Wullschleger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wulpa Lift A G
Original Assignee
Wulpa Lift A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wulpa Lift A G filed Critical Wulpa Lift A G
Priority to DEW26932A priority Critical patent/DE1220991B/de
Priority to GB16931/60A priority patent/GB894869A/en
Priority to CH1334360A priority patent/CH385475A/de
Priority to BE598104A priority patent/BE598104A/nl
Priority to DK505060A priority patent/DK102761C/da
Publication of DE1220991B publication Critical patent/DE1220991B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/08Garages for many vehicles
    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
    • E04H6/14Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with endless conveyor chains having load-carrying parts moving vertically, e.g. paternoster lifts also similar transport in which cells are continuously mechanically linked together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Kabinengeradfiihrungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen Bei Paternostergaragen ist es notwendig, die Kabinen an den Umlenkstellen gegen Pendeln zu sichern. Es sind zwar Paternostergaragen bekannt, bei denen solche Sicherungsmaßnahmen nicht vorgesehen sind. Für die Praxis sind solche Garagen aber nicht brauchbar, da sie nur mit sehr geringer Geschwindigkeit betrieben werden können.
  • Es sind daher auch schon Kabinengeradführungsvorrichtungen für die Umlenkstellen von Paternostergaragen mit zwei oder mehr Umlenkstellen bekannt, bei denen die Kabinen je an einer Achse angebracht sind, die an ihren Enden mit zwei über Umlenkräder laufenden, zwischen den Umlenkrädern in. beliebiger Richtung verlaufenden Ketten verbunden ist.
  • Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art sind z. B. an den Umlenkstellen bogenförmige. Führungsschienen vorgesehen, in welche an den Kabinen angebrachte Rollen eingreifen. Solche Vorrichtungen sind indessen kompliziert und teuer, zumal mindestens an einer Umlenkstelle die Führungsschienen einstellbar ausgeführt werden. müssen, um die, von Temperatur und Abnutzung abhängigen Veränderungen der Kettenlänge zu berücksichtigen. Trotzdem können sich aber Klemmungen ergeben, die ihrerseits, zu Kettenbrüchen führen können..
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kabinengeradführungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen mit zwei oder mehr Umlenkstellen, bei denen die Kabinen je an einer Achse angebracht sind, die an ihren Enden mit zwei Über Umlenkräder laufenden, zwischen den Umlenkrädern in beliebiger Richtung verlaufenden Ketten verbunden ist, zu schaffen, bei der auf einfache und zweckmäßige Weise. das Pendeln der Kabine vermieden. werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß. mit mindestens einem der Umlenkräder je einer Umlenkstelle ein ein- oder mehrzackiges Sternrad umlaufsynchron gekuppelt und exzentrisch zu dem Umlenkrad angeordnet ist, das an jeder sei= Zackenspitzen ein Führungsstück trägt,, das am, Anfang der Umlenkung mit an der Kabine angeordneten Führungen in Eingriff kommt und sich am Ende der Umlenkung von derselben wieder löst, wobei der Abstand. zwischen der Kabinenachse und dem Führungsstück in dea Führung gleiche Richtung und Größe aufweist wie der Abstand zwischen der Achse des Umlenkrades und des Steuerrades.
  • Wenn das Führungsstück an den Umlenkstellen mit den Führungen im Eingriff ist, werden die Kabinen zwangsweise parallel zu sich selbst gefüh t. Zweckmäßig können die Ketten T-förmige Spezialglieder aufweisen, an denen das eine Ende der Kabinenachse in einem Abstand seitlich der Kette kardanisch angeordnet ist, wobei an den Spezialgliedern Führungsrollen angebracht sind, die in an sich bekannter Weise in geraden Abschnitten der Kette in ortsfeste Führungen eingreifen. Die Ketten können aber auch Kettenglieder mit einer verlängerten Lasche aufweisen, an deren freiem Ende jeweils ein Kardangelenk angebracht ist, in welchem das eine Ende der Kabinenachse gelagert ist.
  • Die an den Zackenspitzen der Sternräder vorgesehenen Führungsstücke sind vorzugsweise zur Sternradachse, parallele Zapfen, während die an der Kabine angeordneten Führungen durch die Schenkel von an den Kabinen befestigten U-Schienen gebildet sind. Diese U-Schienen können vertikal oder zur Vertikalen, geneigt angeordnet sein.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es ist F i g.. 1 eine Ansicht des Antriebs- und Führungsmechanismus eines ersten Ausfühlungsbeispiers, F i g. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in F'i g. 1z F i g. 3 eine Aufhängevorrichtung für eine Kabine in gleicher Ansicht wie in F i g. 1, aber in größerem Maßstab, F i g. 4 die Draufsicht auf, die Aufhängevorrichtung in Richtung des Pfeiles IV in F i g. 3, F i g. 5 eine Ansicht des Antriebs- und Führungsmechanismus. eines zweiten Ausführungsbeispiels, F i g. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in F i g. 5,, F i g. 7" eine schematische Seitenansicht eines Abschnittes einer endlosen Kette. . Die in F i g. 1 bis 4 dargestellte Parkeinrichtung weist eine Anzahl von Kabinen 1 auf, die zur Aufnahme je eines Autos oder auch mehrerer kleiner Fahrzeuge bestimmt sind. Die Kabinen müssen selbstverständlich nicht allseitig geschlossen sein, sondern können aus einer Plattform bestehen, die über mehr oder weniger offene Wandungen an einer über der Kabine 1 angeordneten Kabinenachse 2 aufgehängt ist. Jedes Ende der Achse 2 ist in einem Lager 3 einer Aufhängevorrichtung 4 gelagert. Diese in F i g. 3 und 4 in größerem Maßstab gezeigte Aufhängevorrichtung 4 weist ein Spezialglied 5, eine T-förmige Doppellasche, auf, die am T-Fuß das Lager 3 trägt und an den Enden des T-Balkens mit zwei Führungsrollen 6 und 7 versehen ist.
  • Das Spezialglied 5 ist Teil einer endlosen Kette 8 und ist über Bolzen 9,10 mit anschließenden Normalgliedern 11 dieser Kette 8 verbunden. Das Lager 3 ist mit einer Schwenkachse 3 a versehen, die zur Kabinenachse 2 senkrecht steht und in einem Lager 5 a gelagert ist, das mit Schrauben 5 b und Muttern 5c an dem Spezialglied 5 befestigt ist. Eine Mutter 3 b ist auf dem Ende der Schwenkachse 3 a aufgeschraubt, um sie im Lager 5 a zu sichern.
  • Die kardanische Lagerung der Enden der Kabinenachse 2 in den Lagern 3, 5a ist deshalb vorgesehen, weil diese Kabinenachse 2 an ihren Enden in üblicher Weise an zwei sich synchron bewegenden endlosen Ketten 8 aufgehängt ist, wobei aber die beiden Aufhängevorrichtungen 4 für die Kabinenachse 2 praktisch nicht immer genau auf derselben Höhe liegen. In F i g. 1 sind die Aufhängevorrichtungen 4 schematisch durch Dreiecke dargestellt, in deren Ecken die Führungsrollen 5 und 6 sowie die Kabinenachse 2 gezeichnet sind.
  • Die in F i g. 1 und 2 angedeutete Kette 8 ist über zwei übereinanderliegende Umlenkräder 12, 13 geführt, von denen in F i g. 1 nur- die Teilkreise gezeichnet sind und von denen eines angetrieben wird, während das andere an einer Kettenspannvorrichtung angebracht ist. Der Antrieb und die Spannvorrichtung sind wohlbekannt und daher nicht dargestellt.
  • Längs der vertikalen Abschnitte der Kette 8 erstrecken sich durch U-Schienen gebildete Führungen 14, 15, in welchen die Führungsrollen 6 und 7 geführt sind, um das von der Kabinenlast auf das Spezialglied 5 ausgeübte Drehmoment aufzunehmen. Um ein Pendeln der Kabinen 1 um ihre Achsen 2 zu verhindern, -sind längs der vertikalen Abschnitte der Kette 8 ebenfalls durch U-Schienen gebildete Führungen 16 und 17 vorgesehen, in welche Führungsrollen 18 und 19 eingreifen können, die an kürzen Armen 20 und 21 angebracht sind, die von der Kabine 1 seitwärts nach außen ragen.
  • Wenn die Aufhängevorrichtung 4 einer Kabine sich auf einem der Umlenkräder 12 oder 13 befindet, so wird das Drehmoment der Kabinenlast über die Kettenbolzen 9 und 10 vom Kettenrad aufgenommen. Infolgedessen ist die Führung der Rollen 6 und 7 bei der Umlenkung einer Kabine durch ein Umlenkrad überflüssig. Hingegen sind Maßnahmen erforderlich, um ein Pendeln der Kabine bei dieser Umlenkung zu verhindern, zumal die Kabine dann wegen ihrer Richtungsänderung- besonders zum Pendeln neigt. Um dieses -Pendeln auf sehr einfache Weise zu vermeiden, sind zwei Sternräder 22 und 23 vorgesehen, die über Kettenräder 24 und Ketten 25 zu gemeinsamer, gleichsinniger und gleich schneller Drehung mit den Umlenkrädern 12 bzw. 13 verbunden sind. An Stelle der Kettenräder 24 können auch einander gleich große Zahnräder vorgesehen sein, die über ein drittes, gleich großes Zahnrad kinematisch miteinander verbunden sind.
  • Jedes der Sternräder 22 und 23 weist drei um 120° gegeneinander versetzte Arme 26 auf, die an ihren Enden mit kurzen, zur Achse des Sternrades parallelen Führungsstücken (Bolzen) versehen sind. An der Kabine 1 ist bei jedem Ende der Kabinenachse 2 eine vertikale U-Schiene 28 (s. F i g. 4) befestigt, durch deren Rücken die Kabinenachse 2 hindurchgeht. Die beiden Schenkel 29 der U-Schiene 28 sind an ihren Enden etwas nach außen gebogen und bilden so die Führungen 30, wie in F i g. 1 gezeigt ist. Der Radius R des Kreises K1, den die Führungsstücke 27 des Sternrades 22 beschreiben, ist-gleich dem Radius des Halbkreises K2, den die Kabinenachsen 2 bei der Umlenkung der Kette 8 um das Umlenkrad 12 beschreiben. Dieser Radius R ist gleich dem Radius r des Umlenkrades 12 zuzüglich des Abstands e (s. F i g. 3) zwischen dem Lager 3 bzw. der Kabinenachse 2 und der Kette B. Dieser Abstand e bildet die Exzentrizität der Kabinenachse 2 in bezug auf die Kette B.
  • Solange die Kabine 1 sich vertikal nach oben bewegt, hat sie die Geschwindigkeit r - w, wobei w die Winkelgeschwindigkeit der Umlenkräder 12, 13 und der Sternräder 22, 23 ist. Die Führungsstücke 27 bewegen sich auf dem Kreis K1 mit einer größeren Geschwindigkeit, nämlich mit der Geschwindigkeit R - w. Die Lage der Arme 26 des Sternrades 22 in bezug auf die über die Aufhängevorrichtungen 4 an der Kette 8 angehängten Kabinen 1 ist so gewählt, daß bei Beginn der Umlenkung ein Führungsstück 27 die an der Kabine 1 befestigte U-Schiene 28 einholt und in die Führung 30 eintritt, wobei die früher erwähnte geringe Ausbiegung der Schienenschenkel 29 dieses Eintreten erleichtert. Die Lage der Kabine und der Führung 27, für welche dies gerade der Fall ist, ist in F i g. 1 mit 1i bzw. 271 bezeichnet. In dieser Lage hat die Führung 27 von der Kabinenachse 2 einen Abstand, der gleich dem Abstand a ist, um den der Mittelpunkt Z des Umlenkrades 12 über dem Mittelpunkt M des Sternrades 22 liegt. Während nun die Kabinenachse 2 der Halbkreis K2 beschreibt, beschreibt das Führungsstück 27 mit der gleichen Geschwindigkeit die obere Hälfte des Kreises Ki. Infolgedessen bleibt während dieser Halbkreisbewegung die relative Lage des Führungsstücks 27 zur Kabinenachse 2 unverändert. Nach Beendigung der Halbkreisbewegung, wenn die Kabine beginnt, sich vertikal abwärts zu bewegen, eilt das Führungsstück 27 der U-Schiene 28 voraus und tritt daher aus dem unteren Ende der Führung 30 aus.
  • Während der Halbkreisbewegung verhindert das Führungsstück 27 durch seinen Eingriff in das untere Ende der Schiene 28 ein Pendeln der Kabine 1, in dem es zwangsweise eine vertikale Lage der Schiene 28 aufrechterhält. Bei Beginn der Abwärtsbewegung tritt die Führungsrolle 19 in die Fühung 17 ein, um die Sicherung gegen Pendelbewegungen zu übernehmen, während die Führungsrollen 6 und 7 in die Führung 15 eintreten, um das Kabinenlast-Drehmoment aufzunehmen.
  • Bei der unteren Umlenkung der Kabinen 1 spielt sich derselbe Vorgang ab, lediglich mit dem Unterschied, daß das Führungsstück 27 des unteren Sternrades 23 nicht in die unteren, sondern in die oberen Enden der Führung 30 eintreten, indem das Sternrad 23 sich um den Abstand a über dem Umlenkrad 13 befindet statt unter demselben.
  • Es ist ersichtlich, daß die vertikalen U-Schienen 28 lediglich aus Gründen der konstruktiven Einfachheit vorgesehen sind, da die Führungsstücke 27 lediglich in die von den Führungen 30 gebildeten Sitze eintreten, nicht aber längs der U-Schienen 28 gleiten müssen, es sei denn um kleine, den Toleranzen der Konstruktion entsprechende Beträge.
  • Bei der Parkeinrichtung nach den F i g. 5 bis 7 läuft über die Umlenkräder 31 und 32 die endlose Kette 8, die außer normalen Kettengliedern 34. verlängerte Kettenglieder 35 aufweist. Ein Einschnitt der Kette 8 ist in F i g. 7 in größerem Maßstab schematisch dargestellt. Die normalen Kettenglieder 34 weisen in üblicher Weise je zwei Laschen 36 auf, die an ihren Enden durch Gelenkbolzen 37 mit den Enden der Laschen der benachbarten Kettenglieder verbunden sind. Das Kettenglied 35 weist eine Lasche 38 auf, die gleich lang ist wie die normalen Laschen 36, und eine verlängerte Lasche 39, die einen der Lasche 38 (bzw. den Laschen 36) entsprechenden Abschnitt 39' und einen über den einen Gelenkpunkt hinausragenden Abschnitt 39" aufweist, an dessen freiem Ende ein Kardangelenk 40 befestigt ist, in dem das eine Ende der Kabinenachse 2 der Kabine 1 gelagert ist.
  • In den vertikalen Abschnitten der Kette 8 ist das Kettenglied 35 mit den benachbarten normalen Kettengliedern 34 ausgerichtet, so daß die Kabinenlast in bezug auf die Kette 8 nicht exzentrisch, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, sondern zentrisch ist. Infolgedessen sind keine Führungsmittel zur Aufnahme eines Kabinenlastdrehmomentes nötig. Zur Vermeidung von Pendelbewegungen der Kabinen 1 auf den vertikalen Kettenabschnitten sind dagegen nach wie vor die Führungsschienen 16 und 17 vorgesehen, in welche die seitlich an der Kabine 1 angebrachten Führungsrollen 18 bzw. 19 eingreifen.
  • Zur Vermeidung von Kabinenpendelungen während des Umlenkens sind wiederum Sternräder 41 und 42 vorgesehen. Der Mittelpunkt M des oberen Sternrades 41 ist in bezug auf den Mittelpunkt Z des oberen Umlenkrades 31 nicht nur nach unten, sondern auch nach einer Seite (rechts in F i g. 5) versetzt, während der Mittelpunkt M des unteren Sternrades 42 gegenüber dem Mittelpunkt Z des unteren Umlenkrades 32 nicht mehr nach oben, sondern auch nach der anderen Seite hin versetzt ist (nach links in F i g. 5). Die Beträge, um welche die oberen und unteren Mittelpunkte der Stern- und Kettenräder gegeneinander nach entgegengesetzten Richtungen hin versetzt sind, sind gleich groß.
  • Auf den vertikalen Abschnitten der Kette 8 hat die Kabine 1 bzw. deren Achse 2 einen Horizontalabstand von den Zentren Z der Umlenkräder 31 und 32, der gleich dem Radius r dieser Räder ist. Bei der oberen Umlenkung behält die Kabinenachse 2 diesen Abstand so lange, bis das betreffende Kettenglied 35 durch das Umlenkrad 31 umgelenkt wird; dann befindet sich aber das Kardangelenk 40 bzw. die Kabinenachse 2 in einer erheblich höheren Lage als das Kettenradzentrum Z; diese Lage ist in F i g. 5 mit 401, 21 bezeichnet. Nun beginnt das Kardangelenk 40 einen Halbkreis K3 um das Zentrum Z zu beschreiben, dessen Radius R von dem Winkel a abhängt, den zwei benachbarte Kettenglieder 34 und 34 oder 34 und 35 auf dem Umlenkrad 31 miteinander bilden, und der ferner von der Länge der Lasche 39 des Kettengliedes 35 abhängt.
  • Das Sternrad 41 weist wiederum drei Arme 26 mit an deren Enden befindlichen Führungsstücken 27 auf, und der Radius des Kreises K1, den diese Führungsstücke 27 beschreiben, ist gleich dem obenerwähnten Radius R. An der Kabine 1 ist oben wiederum eine U-Schiene 43 befestigt, die jedoch - im Gegensatz zur U-Schiene 28 - nicht vertikal ist, sondern mit der Vertikalen einen Winkel von etwa 45° bildet.
  • Die Enden der Schenkel dieser U-Schiene bilden wiederum Führungen 30, in welche die Führungsstücke 27 eingreifen können. Da die Führungsstücke 27 sich mit der Geschwindigkeit R - w bewegen, die Kabine 1 aber bis zu der Lage 21 ihrer Achse 2 sich nur mit der Geschwindigkeit r - w bewegt, wird bei der angenommenen relativen Lage des Sternrades 41 und der Kette 8 ein Führungsstück 27 gerade in die in der Lage 301 dargestellte Führung 30 eintreten. Das Führungsstück 27 verhindert nun ein Pendeln der Kabine 1, solange das Kardangelenk 40 sich auf dem Halbkreisbogen K3 bewegt. Der Abstand zwischen einer Führung 30 und dem Kardangelenk 40 ist wiederum gleich dem Abstand a zwischen den Zentren Z und M.
  • Nach einer halben Umdrehung des Umlenkrades 31 ist das Kettenglied 35 wieder vertikal, wobei aber das Kardangelenk 40 jetzt unterhalb des Zentrums Z liegt, und das Führungsstück 27 eilt der Führung 30 voraus, so daß es diese verläßt. Diese Lage ist in F i g. 5 nicht dargestellt, in der oben zwei aufeinanderfolgende Kabinen 1 gezeigt sind. Da die Führung 17 die Verhinderung des Pendelns erst von einem Moment an übernimmt, in dem sich die Kabine 1 in einer geringeren Höhe als in der mit 11 bezeichneten Lage befindet, ist sie gegenüber der Führung 16 nach unten versetzt.
  • Bei der Umlenkung am unteren Umlenkrad 32 spielen sich die gleichen Vorgänge ab, nur daß die Führungsstücke 27 in die oberen Führungen 30 eintreten, die durch die Schenkel der U-Schienen 43 gebildet werden, statt in die unteren Sitze.
  • Zum synchronen und gleichsinnigen Antrieb der Sternräder 41, 42 durch die Umlenkräder 31, 32 sind wiederum Kettenräder 24 und Ketten 25 vorgesehen (oder äquivalente Mittel).
  • Die Ketten können gegebenenfalls auch über mehr als zwei Umlenkkettenräder geführt werden, wobei z. B. gewisse Abschnitte dieser Ketten horizontal oder geneigt sein können.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kabinengeradführungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen mit zwei oder mehr Umlenkstellen, bei denen die Kabinen je an einer Achse angebracht sind, die an ihren Enden mit zwei über Umlenkräder laufenden, zwischen den Umlenkrädern in beliebiger Richtung verlaufenden Ketten verbunden ist, d a -durch gekennzeichnet, daß mit mindestens einem der Umlenkräder (12,13 bzw. 31, 32) je einer Umlenkstelle ein ein- oder mehrzackiges Sternrad (22, 23 bzw. 41, 42) umlaufsynchron gekuppelt und exzentrisch zu dem Umlenkrad angeordnet ist, das an jeder seiner Zackenspitzen ein Führungsstück (27) trägt, das am Anfang der Umlenkung mit- an der Kabine (1) angeord: netewAhrungen (30)'iii Eingriff kommt und'sich aint' Ende der' Zliisletiküng von- denselben wieder löst, wobei. der Abstand" (A) zwischen der Kä- biiieria.clise (2y und' dem. Führungsstück- (27) in der- Führung- (3Ö)` gleiche Richtung- und Größe aufweist wW der-Abstand (g) zwischen der Achse des Umlenkrades (12; 13 bzw. 31, 32) und- des Sternradet` (22; 23 lizw: 41, 42). 2. Vorrichtung nach Anspruch-1, dadurch ge- kennzeicllnet; daß die Ketten (8). T-förmige Spezialglieder- (S)- aufweisen,. an denen das eine Ende` der' Kabinenachse (2)' in einem Abstand (et' seitlich' der Kette kardänisch angeordnet' ist, und' däß an den Spezialgliedern. (5). Führungs- rollen (6;, 7)' angebracht: sind; die. in an sich be- kannter Weise in-geraden-Abschnitten der Kette (8). in- ortsfeste Führungen (14; 15) eingreifen. 3: Vorrichtung nach- Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet; dhß' die Ketten (8y Kettenglieder (35)' mit- einer verlängerten Lasche (39). auf-
    weisen,. an deren.freiem.Ende .jeweils eiii Kärdängelenk (40), angebracht ist,- in welchem das: eine -Ende der Kabinenachse,(2)_ gelagert ist. 4. Vorrichtung- nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den, Zäckenspitzen der Sternräder (22, 23 bzw. 41, 42). vorgesehenen Führungsstücke (27) als zur Sternradachse parallele-Zapfen ausgebildet sind. 5. Vorrichtung, nach. einem der Ansprüche I-bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß'die Führungen (30) durch-die Schenkel von an den Kabinen (1) befestigten. U-Schienen (28; 43) gebildet sind: 6.. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekeiinzeichnet, däß, die U-Schiene (28)- vertikal angeordnet ist:. 7. Vorrichtung nach A=nspruch 5; dadurch gekennzeichnet, däß die U=Söhiene (43)- zur- Vertikalen geneigt angeordnet ist: In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2619239, 2773#609.
DEW26932A 1959-12-22 1959-12-22 Kabinengeradfuehrungsvorrichtung an den Umlenkstellen von Paternostergaragen Pending DE1220991B (de)

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