[go: up one dir, main page]

DE1220705B - Register- und Manualkoppel mittels Transistoren - Google Patents

Register- und Manualkoppel mittels Transistoren

Info

Publication number
DE1220705B
DE1220705B DEL42725A DEL0042725A DE1220705B DE 1220705 B DE1220705 B DE 1220705B DE L42725 A DEL42725 A DE L42725A DE L0042725 A DEL0042725 A DE L0042725A DE 1220705 B DE1220705 B DE 1220705B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
register
relay
transistors
manual
emitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL42725A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Levacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ LEVACHER DR
Original Assignee
FRITZ LEVACHER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ LEVACHER DR filed Critical FRITZ LEVACHER DR
Priority to DEL42725A priority Critical patent/DE1220705B/de
Publication of DE1220705B publication Critical patent/DE1220705B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Register- und Manualkoppel mittels Transistoren Die Erfindung betrifft eine Koppel von Registern, Manualen und Pedal im Orgelbau.
  • Im Orgelbau sind eine Reihe von schaltungstechnischen Maßnahmen bekanntgeworden, die elektrische Kombinationen und Koppeln von Registern und Manualen sowohl bei elektrischen als auch bei mechanischen Werken ermöglichen. Dabei ist eine der Hauptbestrebungen stets gewesen, die Systeme so auszubilden, daß wegen der Störanfälligkeit möglichst wenig Kontakte benötigt werden.
  • Eine bekannte Vorrichtung betrifft eine Kombination von Registern und Manualen mit Hilfe von Selenzellen. Die in dieser Veröffentlichung bekanntgemachte Schaltung zur Kombination von Registern stellt gegenüber allem bisherigen ein hohes Maß an Einfachheit und Betriebssicherheit dar. Dagegen läßt die Schaltung der elektrischen Manualkoppeln usw. insofern noch zu wünschen übrig, als für jede Koppel ein besonderer Kontakt entweder unter jeder Taste bei elektrischen Spieltischen oder unter jedem Tonventil in der Windlade bei mechanischen Orgeln mit elektrischen Koppeln verlangt wird. Ein absolut gleicher Einsatz aller gekoppelten Töne, der auch bei rein mechanischen oder gar pneumatischen Systemen nicht gegeben ist, ist daher unmöglich.
  • Eine weitere Möglichkeit, an Stelle der zusätzlichen Kontakte weitere getrennte Relaiswicklungen zu verwenden, ist unwirtschaftlich und nur begrenzt anwendbar.
  • Aufgabe der nachstehend beschriebenen Erfindung ist es, gleichgültig wie viele Koppeln und Auszüge von einer Taste ausgelöst werden sollen, nur einen einzigen Kontakt (und nur eine Relaiswicklung) zu verwenden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein oder mehrere Transistoren in Reihe mit dem jeweiligen Register- bzw. Tonrelais geschaltet sind und durch Erzeugen eines Basis-Emitter-Stromes beim Niederdrücken z. B. einer Manualtaste oder einer Registerbetätigung einen Stromfluß im Ton- bzw. Registerrelais bewirken, der dieses zum Ansprechen bringt, so daß also der für die Auslösung des Ton- und Registerrelais benötigte Strom durch einen Sekundärstrom ausgelöst wird. Dabei wird von der Tatsache Gebrauch gemacht, daß bei Transistoren (pnp oder npn) einerseits ein Stromfluß zwischen Emitter und Kollektor durch Potentialänderung zwischen Basis und Emitter hervorgerufen werden kann, andererseits aber das Potential zwischen Kollektor und Emitter keinen wesentlichen Einfluß auf die Potentialverhältnisse zwischen Basis und Emitter ausübt.
  • Der Erfindungsgedanke soll an Hand von Ab b. 1 in Verbindung mit Pnp-Transistoren näher erläutert werden. Hierin sind mit 1 der Tonmagnet des 1. Manuals und mit 2 der Torunagnet des Pedals bezeichnet. Entsprechend kennzeichnen 1 bzw. P die zugehörigen Spieltischkontakte unter der Manual-bzw. Pedaltaste. Beim Niederdrücken der Manualtaste 1 wird der Schalter 1 geschlossen, und es fließt ein Strom von Pol 0 der Spannungsquelle über den Kontakt I, den Magneten 1 zum Minuspol. Das Relais spricht an, der Ton wird ausgelöst. Eine Beeinflussung des Pedalrelais 2 ist nicht gegeben, da der Transistor Tr 1 einen Stromdurchgang nach dorthin unmöglich macht. Beim Niederdrücken der Pedaltaste P ändert sich wegen der Stellung des Koppelschalters S nur am Transistor Tr 2 das Potential zwischen Basis und Emitter, das bei offenem Kontakt P durch den Widerstand R bestimmt wird. Dadurch kommt es nur beim Transistor Tr2 zu einem Stromfluß zwischen Emitter und Basis, der einen Kollektorstrom auslöst und Relais 2 zum Ansprechen bringt. Am Transistor Trl entsteht kein Kollektorstrom, da durch die Schalterstellung S zwischen Emitter und Basis das gleiche Potential liegt. Bringt man dagegen den Schalter S in die andere Lage, dann erhält auch der Emitter des Transistors Trl ein positives Potential gegeAüber der Basis, und es fließt ein Kollektorstrom, der Relais 1 zum Ansprechen bringt. Beim Niederdrücken der Manualtaste 1 wird im genannten Falle nur das Relais 1 ansprechen, da die Veränderung des Potentials zwischen Kollektor und Emitter des Transistors Trl ohne Rückwirkung auf dessen Basis-Emitter-Potential und damit auch ohne Rückwirkung auf Tr2 und Relais 2 bleibt. Damit erfüllt die in Ab b. 1 genannte Schaltung die Bedingungen, die man an eine Manual- und Pedalkoppel stellt, z. B. ein Manual an das Pedal zu koppeln, ohne daß dadurch gleichzeitig das Pedal an dieses Manual gekoppelt ist Dabei wird unter jeder Taste nur ein einziger Kontakt für die Koppel benötigt.
  • Die Ab b. 2 zeigt ein entsprechendes Beispiel für die Töne c und c # einer Orgel mit zwei Manualen und Pedal. Eine nähere Erläuterung erübrigt sich, da ihre wesentlichen Schaltelemente in Ab b. 1 dargestellt sind.
  • Nach dem gleichen Prinzip sind auch Unitschaltungen (Multiplexschaltungen) und Oktavkoppeln mit nur einem Kontakt unter jeder Taste möglich. Dies sei an Hand der A b b. 3 näher erläutert. Hierin stellt z. B. 1 das Relais des Tones c und 2 das Relais des Tones c dar. Beim Niederdrücken der Taste TC wird die Basis des Transistors Tr 1 auf ein negatives Potential gegenüber dem Emitter gebracht. Dadurch fließt vom Pluspol über den Transistor 1 ein Strom zum Kollekfor und löst das Relais 1 aus, das am Negativpol der gleichen Spannungsquelle liegt. Ein Stromfluß über Relais 2 kommt nicht zustande, da das Potential zwischen Emitter und Basis des Transistors Tr2 nicht durch die Taste TC geändert wird, solange der Schalter S in der gezeichneten Stellung bleibt. Das Niederdrücken der Taste Tc löst nur über den Transistor Tr3 das Relais 2 und nicht Relais 1 aus, da das Basis-Emitter-Potential des Transistors Tr 2 durch Änderung des Kollektorpotentials nicht beeinflußt werden kann. Wird dagegen der Schalter S in die andere Position gebracht, dann liegt am Emitter des Transistors Tr2 das positive Potential der Spannungsquelle. Dadurch entsteht beim Niederdrücken der Taste TC zwischen Emitter und Basis des Transistors Tr2 eine Potentialdifferenz, die einen Kollektorstrom auslöst und somit das Relais 2 zum Ansprechen bringt.
  • Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, nach dem genannten Schaltungsprinzip Registerkombinationen herzustellen. Dies sei an Hand der Ab b. 4 näher erläutert. Hierin stellen 1, 2 und 3 Registermagneten dar, die mit dem negativen Pol einer Spannungsquelle verbunden sind. Diese sind mit dem Kollektor von Transistoren verbunden, deren Emitter direkt und deren Basis über einen niederohmigen Widerstand mit dem positiven Potential einer Spannungsquelle verbunden sind. Die Schalter der Handregister bzw. Kombinationsbetätigungen sind mit 1, U und III bzw, mit 1', 11' und Ill' bezeichnet. Von ihnen ist je einer mit der Basis je eines Transistors galvanisch verbunden. Durch die Betätigungen HR bzw. FK werden die betreffenden Schalter der Handregister bzw. freien Kombinationen entweder auf das gleiche Potential oder ein negatives Potential gegenüber dem Emitter gebracht. Das heißt, die Schalterstellung der Handregister bzw. freien Kombinationen kann nur dann für die Auslösung der Register wirksam werden, wenn ihre gemeinsame Anschlußleitung ein negatives Potential gegenüber dem Emitter besitzt. Bei dem in Ab b. 4 gezeigten Beispiel folgt daraus, daß infolge der Schalterstellung von FK nur die freie Kombination Ill' des Registerrelais 3 ansprechen läßt. Das eingeschaltete Handregister II bleibt dagegen wegen der Schalterstellung von HR wirkungslos.
  • Die in obigen Beschreibungen gezeigten Anwendungsbeispiele lassen sich beliebig erweitern und auch auf - npn-Transistoren anwenden, wobei auch andere Schaltungen mit Transistoren möglich sind. Wesentlich neue Gesichtspunkte ergeben sich dabei jedoch gegenüber der eingangs erwähnten Grundidee nicht. Daher- kann hier auf eine weitere Ausführung verzichtet werden. Grundsätzlich wäre es auch möglich, mit Elektronenröhren die gleiche Wirkung zu erzielen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Koppel von Registern, Manualen und Pedal, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Transistoren in Reihe mit dem jeweiligen Register- bzw. Tonrelais geschaltet sind und durch Erzeugen eines Basis-Emitter-Stromes beim Niederdräcken z. B. einer Manualtaste oder einer Registerbetätigung einen StromIluß im Ton- bzw. Registerrelais bewirken, der dieses zum Ansprechen bringt, so daß also der für die Auslösung des Ton- und Registerrelais benötigte Strom durch einen Sekundärstrom ausaelöst wird.
  2. 2. Koppel von Registern, Manualen und Pedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Auslöseorgane pnp- oder npn-Transistoren verwendet werden. 3. Koppel, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden aller Transistoren, die zu einer Manual- bzw.
  3. Pedaltaste gehören, miteinander galvanisch verbunden sind und von nur einem einzigen Kontakt ausgelöst werden.
DEL42725A 1962-08-16 1962-08-16 Register- und Manualkoppel mittels Transistoren Pending DE1220705B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL42725A DE1220705B (de) 1962-08-16 1962-08-16 Register- und Manualkoppel mittels Transistoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL42725A DE1220705B (de) 1962-08-16 1962-08-16 Register- und Manualkoppel mittels Transistoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220705B true DE1220705B (de) 1966-07-07

Family

ID=7269998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL42725A Pending DE1220705B (de) 1962-08-16 1962-08-16 Register- und Manualkoppel mittels Transistoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1220705B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1220705B (de) Register- und Manualkoppel mittels Transistoren
CH657002A5 (en) Switching arrangement of a lighting system
DE3805013C2 (de)
DE729435C (de) Schaltungsanordnung fuer Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlagen
DE2631758C3 (de) Tonfolgeschalteinrichtung für vorfahrtberechtigte Kraftfahrzeuge
DE1921476C3 (de) Kontaktloses, elektronisches Schaltgerät
DE905398C (de) Mit Steuerfrequenzen arbeitende Fernsteueranlage mit Rueckmeldung
DE813285C (de) Drehspulrelais-Anordnung
DE1292716B (de) Schaltfehlerschutz mit Schaltfehlerhinweiseinrichtung mit ruhenden elektronischen Steuergliedern
DE1200345B (de) Schaltungsanordnung zum UEberpruefen der Tastenbedienung beim Umstellen von Weichen u. dgl. in elektrischen Stellwerksanlagen
DE652851C (de) Fernbedienungsanlage
DE428639C (de) Elektrische Anrufeinrichtung fuer Fernmeldeleitungen
DE932354C (de) Signalschaltung zur wahlweisen Einschaltung zweier oder mehrerer Signale ueber eine Leitung
AT240411B (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken
AT220784B (de) Elektrische Schaltungsanordnung
AT221641B (de) Elektrische Fernmelde- oder Fernsteueranlage
DE1807407C (de) Weckeruhr mit einem von einem Transistor gesteuerten elektromagnetischen Unruhmotor
AT142012B (de) Einrichtung zur Überwachung von Steuerorganen.
DE2440400B2 (de) Anordnung zur Ein- und Ausschaltung von Stromkreisen
DE1120186B (de) Dezimalregister
AT221643B (de) Anordnung zur Auslösung von Schaltvorgängen mit ruhenden Steuerelementen als Schaltfehlerschutz
DE1145523B (de) Signalanlage
DE1952818A1 (de) Kontaktloses Relais
DE1589819C (de) Relaisanordnung
DE576182C (de) Vorrichtung zur elektromagnetischen Steuerung der Abdruckeinrichtung an Adressendruckmaschinen