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DE1219891B - Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen - Google Patents

Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen

Info

Publication number
DE1219891B
DE1219891B DEG36193A DEG0036193A DE1219891B DE 1219891 B DE1219891 B DE 1219891B DE G36193 A DEG36193 A DE G36193A DE G0036193 A DEG0036193 A DE G0036193A DE 1219891 B DE1219891 B DE 1219891B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
gear
drive arrangement
conveyor
firedamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG36193A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Heberling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG36193A priority Critical patent/DE1219891B/de
Priority to GB4066563A priority patent/GB1060634A/en
Publication of DE1219891B publication Critical patent/DE1219891B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/087Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears
    • F16H3/091Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears including a single countershaft
    • F16H3/0915Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears including a single countershaft with coaxial input and output shafts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Antriebsanordnung für schlagwettergeschützte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs- und/oder Fördereinrichtungen Bekanntlich benötigen Förderer und Kohlenhobel im Untertagebergbau meist mehrere Antriebe. Diese Antriebe sind über die angetriebenen Ketten bei räumlicher Trennung untereinander verbunden, während die Geschwindigkeiten des Förderers und des Hobels in Relation zueinander veränderbar sind.
  • Mit Rücksicht auf den erforderlichen Schlagwetterschutz sind in Lastschaltgetrieben für diese Antriebe anstatt elektromagnetischer Kupplungen Lamellenkupplungen eingebaut, da die bei Schlupf innerhalb des Getriebes auftretende Wärme unter keinen Umständen gewisse Grenzwerte überschreiten darf.
  • Die räumlichen Verhältnisse bei Förderer- und Hobelantrieben zwingen zur Einhaltung gewisser Dimensionen, zumal, wenn ein Lastschaltgetriebe neben einem normalen Getriebe zum Einsatz kommt. Ein derartiges Lastschaltgetriebe muß nämlich in den Kraftfluß Motor / hydraulische Kupplung / Getriebe / Antriebswelle eingeschaltet werden. Vielfach werden jedoch fliegende Antriebe mit Momentstütze verwendet, wobei auf der angetriebenen Welle sämtliche Antriebseinheiten fliegend aufgehängt und über die Momentstütze gegenüber dem Rahmen abgestützt sind. Wird in einem derartigen Fall ein zusätzlich eingebautes Lastschaltgetriebe zu groß, so erhöht sich die 'Ausladung des Hebelarmes derart, daß die Kräfte nicht mehr aufgenommen werden können. Allein aus liesem Grunde sind bereits dem Einbau von Lastschaltgetrieben gewisse Grenzen gesetzt.
  • Lamellenkupplungen, die den Schlupf innerhalb des Getriebes aufnehmen müssen, können einerseits aur sehr geringe Abmessungen aufweisen, wenn sie in einem noch verwendbaren Getriebekasten untergebracht werden sollen. Die Lamellenkupplungen sind daher sehr hart schaltbare Kupplungen. Andererseits tritt, bedingt durch den Mehrmotorenantrieb, bei Handbetrieb automatisch ein großer Schlupf zwischen den einzelnen Antrieben auf, weil ein synchrones Schalten aller Antriebe sich von Hand praktisch kaum erreichen läßt. Sobald ein Getriebe auf eine andere Geschwinäigkeitsstufe umgeschaltet ist, tritt bei der jeweils schnelleren Antriebsstufe ein Bremsschlupf auf. Hinzu kommt noch ein durch das Schalten von Hand durch den Schaltvorgang selbst erzeugter Schlupf.
  • Um bei derartigen Einrichtungen die durch das -Schlupfverhalten auftretenden Schwierigkeiten zu beherrschen, müßten die Kupplungen so groß gebaut werden, daß sie in das Getriebegehäuse nicht neu eingebaut werden können. Im Normalfall wäre also für die Lamellenkupplungen eines zusätzlichen Lastschaltgetriebes praktisch ein getrenntes, druckfestes Gehäuse erforderlich, das dem Getriebe parallel geschaltet ist.
  • Die bekannte Kombination von Schaltgetriebe, Lamellenkupplung und hydrodynamischer Schlupfkupplung fand bisher in der Bergbautechnik keine Anwendung, da diese Mittel allein dem durch die oben angegebenen Gründe verursachten sehr großen Schlupf nicht gewachsen sind.
  • Da wegen der mit dem Mehrmotorenantrieb verbundenen Schwierigkeiten der Einsatz von Lastschaltgetrieben im Bergbau verhindert war, gingen statt dessen die Versuche dahin, die Probleme durch hydrostatische Antriebe zu meistern.
  • Die Erfindung vermeidet demgegenüber die genannten Schwierigkeiten auf einfache Weise dadurch, daß zwischen den Antriebsmotoren und den Untersetzungsgetrieben kleindimensionierte Lastschaltgetriebe mit eingebauten Lamellenkupplungen angeordnet sind, wobei die einzelnen räumlich voneinander getrennten Lastschaltgetriebe je mit einer druckmittelbetätigten Schaltmechanik versehen sind, die, über elektrische Leitungen miteinander verbunden, synchron schaltbar sind.
  • Es ist ein Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge bekannt, dessen Ausbildung auf die besonderen Erfordernisse gerichtet ist, die für Kraftfahrzeuge typisch sind. Bei diesem Getriebe steht eine Hohlwelle in Antriebsverbindung mit einer Vorlegewelle eines Zahnräderstandgetriebes über die Zahnräderpaare für die niederen Vorwärtsgangstufen, während eine innere Welle mit einer Abtriebswelle gegebenenfalls über eine zweite mechanische Kupplung direkt kuppelbar ist. Diese Anordnung dient zur Lösung der Aufgabe, ein einfaches Getriebe kurzer Baulänge mit einer möglichst großen Anzahl von Getriebestufen und geringem Gewicht zu schaffen, wobei auch die weiche Wirkung der Strömungskupplung in den unteren mit dem guten Wirkungsgrad der mechanischen Kupplung in den oberen Gängen verbunden werden soll. Diese Anordnung unterscheidet sich daher von der Erfindung nicht nur von der -Probleinstellung, sondern auch vom Gattungsbegriff her und hat die Lösung nach der Erfindung nicht nahegelegt.
  • Es ist ferner eine Gesteins- und sonstige Drehbohrmaschine mit einem zwischen Antriebsmotor und Vorschubspindel angeordneten Schaltgetriebe bekannt, bei dem die Verbindung zwischen der Antriebswelle und der parallel zu ihr verlaufenden Abtriebswelle über ein mehrstufiges Getriebe vorgesehen ist. Dabei enthält das Schaltgetriebe vier Elektrolamellenkupplungen, die den einzelnen Getriebestafen so zugeordnet sein sollen, daß durch wahlweises Kuppeln von je zwei einander funktionsmäßig zugeordneten La-.mellenkupplungen jede Getriebestufe für sich allein und auch alle drei Getriebestufen in Reihenschaltung in die Kraftübertragung von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle einschaltbar und dadurch an ihr vier Drehzahlen verfügbar sind. Auch dieser Druckschrift ist weder die Problemstellung noch die Kombination der erfindungsgemäßen Lösungsmerkmale entnehmbar. Im Hinblick auf die unterschiedliche Problem--stellung wurde die Erfindung durch diese bekannte Anordnung auch nicht nahegelegt.
  • Es ist ferner ein hydromechanisches Getriebe bekannt, das auch zum Antrieb von Erdbohrgestängen -im Bergbau dient und ein weiches stoßfreies Anfahren unter schwerer Last und beim Schalten der Gänge während des Betriebes ohne Unterbrechung der Zugkraftübertragung ermöglichen soll. Diese bei Antrieben für Schienenfahrzeuge oder für Erdbohrgestänge spezielle Problemstellung soll durch eine Kombination an sich bekannter Merkmale gelöst werden, wobei weder die Aufgabenstellung noch die Lösungsmerkmale mit denjenigen nach der Erfindung vergleichbar sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Eszeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Lastschaltgetriebe und Fig* 2 einen Querschnitt durch eine Steuerung der Kupplungen des Lastschaltgetriebes nach F i g. 1.
  • An ein Gehäuse 1, in dem eine hydraulische Schlupfkupplung 2 untergebracht ist, ist an der einen Seite 3 ein nicht dargestellter Antriebsmotor und an der anderen Seite ein Lastschaltgetriebe 4 angeflanscht. Eine Antriebswelle 5 ist durch die hydraulische Schlupfkapplung 2 mit einer Getriebewelle 6 verbunden. Auf 'der Getriebewelle 6 sind ein Zahnrad 7 und eine Hälfte einer Kupplung 9 mit einer Schaltung 10 fest verkeilt. Die andere Hälfte 11 der Kupplung 9 besteht aus einem Lamellenträger, der an eine Hohlwelle 12 angeflanscht ist, mit der ein Zahnrad 13 drehfest verbunden ist. In die Hohlwelle 12 ist ein Ritzel 14 eingesteckt, das einen Wellenstumpf 15 aufnimmt, auf dem ein Flansch des Förderergetriebes 16 steckt.
  • Ist die Kupplung 9 geöffnet, werden die Kräfte über das Zahnrad 7 auf ein Zahnrad 17 übertragen, das lose auf einer Welle 18 läuft. Das Zahnrad 17 treibt die Welle 18 über eine Kupplung 19 an, deren einer Teil 20, der aus einem Lamellenträger besteht, an das Zahnrad 17 angeflanscht ist, und deren anderer Teil 21, der eine Schaltung 22 aufnimmt, gemeinsam mit einem Zahnrad 23 auf der Welle 18 verkeilt ist. Das Zahnrad 23 treibt über das Zahnrad 13 den Flansch des Förderergetriebes 16 an.
  • Ist die Kupplung 9 geschlossen und die Kupplung 19 geöffnet, so wird der Flansch des Förderergetriebes 16 im Verhältnis 1 -. 1 angetrieben. Das Aus- und Einkuppeln erfolgt über einen Kolben 24, der in einem an ein pneumatisches System angeschlossenen Zylinder 25 geführt ist. Schenkel 27, 28 dieses Hebelarmes sind auf einer Stange 29 drehbar gelagert, die an einem Gehäuse 30 fest angeordnet ist, wobei die Schenkel Kupplungsringe 31 umfassen, mit denen sie durch Bolzen 32 verbunden sind. Da die Bewegung des Kolbens 24 die Schenkel 27, 28 in dieselbe Richtung schwenkt, kann immer nur eine der beiden Kupplungen 9, 19 entweder geschlossen oder geöffnet sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Antriebsanordnung für schlagwettergeschützte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs- und/oder Fördereinrichtungen, wie Kohlenhobel oder Kettenkratzförderer, wobei die einzelnen Antriebe kraftschlüssig über Ketten od. dgl. bei räumlicher Trennung untereinander verbunden und die Ge- schwindigkeiten des Förderers und des Hobels in Relation zueinander veränderbar sind, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h zwischen den Antriebsmotoren und den Untersetzungsgetrieben angeordnete Lastschaltgetriebe (4) mit eingebauten Lamellenkupplungen (9, 19), wobei die einzelnen räumlich voneinander getrennten Lastschaltgetriebe (4) je mit einer druckmittelbetätigten Schaltmechanik (24, 25) versehen sind, die, über elektrische Leitungen miteinander verbunden, synchron schaltbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 926 83 1; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 040 986, 1052768.
DEG36193A 1962-10-20 1962-10-20 Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen Pending DE1219891B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG36193A DE1219891B (de) 1962-10-20 1962-10-20 Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen
GB4066563A GB1060634A (en) 1962-10-20 1963-10-15 Drive for an underground mining,winning and/or conveying apparatus

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG36193A DE1219891B (de) 1962-10-20 1962-10-20 Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1219891B true DE1219891B (de) 1966-06-30

Family

ID=7125341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG36193A Pending DE1219891B (de) 1962-10-20 1962-10-20 Antriebsanordnung fuer schlagwettergeschuetzte, mehrmotorig angetriebene Gewinnungs-und/oder Foerdereinrichtungen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1219891B (de)
GB (1) GB1060634A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926831C (de) * 1950-05-24 1955-04-25 Daimler Benz Ag Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1040986B (de) * 1956-04-21 1958-10-16 Siemens Ag Gesteins- und sonstige Drehbohrmaschine mit einem zwischen Antriebsmotor und Vorschubspindel angeordneten Schaltgetriebe
DE1052768B (de) * 1953-10-30 1959-03-12 Zahnraederfabrik Augsburg Vorm Hydromechanisches Verbundgetriebe

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926831C (de) * 1950-05-24 1955-04-25 Daimler Benz Ag Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1052768B (de) * 1953-10-30 1959-03-12 Zahnraederfabrik Augsburg Vorm Hydromechanisches Verbundgetriebe
DE1040986B (de) * 1956-04-21 1958-10-16 Siemens Ag Gesteins- und sonstige Drehbohrmaschine mit einem zwischen Antriebsmotor und Vorschubspindel angeordneten Schaltgetriebe

Also Published As

Publication number Publication date
GB1060634A (en) 1967-03-08

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