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DE1219338B - Steuervorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Steuervorrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1219338B
DE1219338B DED32603A DED0032603A DE1219338B DE 1219338 B DE1219338 B DE 1219338B DE D32603 A DED32603 A DE D32603A DE D0032603 A DED0032603 A DE D0032603A DE 1219338 B DE1219338 B DE 1219338B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
delivery rate
speed
drive lever
hydrostatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32603A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Hider Bowers
Oswald Thoma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Hydraulic Units Ltd
Original Assignee
Dowty Hydraulic Units Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Hydraulic Units Ltd filed Critical Dowty Hydraulic Units Ltd
Priority to DED32603A priority Critical patent/DE1219338B/de
Publication of DE1219338B publication Critical patent/DE1219338B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
    • F16H61/437Pump capacity control by mechanical control means, e.g. by levers or pedals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/04Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units
    • B60W10/06Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units including control of combustion engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer von einer Antriebsmaschine, vorzugsweise einer Dieselbrennkraftmaschine angetriebenen hydrostatischen Pumpe, deren Fördermenge mittels eines Fahrhebels stufenlos verstellbar ist, und einem mit der Pumpe über eine Speise- und eine Rücklaufleitung verbundenen hydrostatischen Motor und mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Begrenzen bzw. Verringern der manuell eingestellten Pumpenfördermenge bei Überschreiten eines vorbestimmten Druckes in der Speiseleitung.
  • Bei einer bekannten Steuereinrichtung dieser Art wird die Drehzahl der Antriebsmaschine durch einen eigenen Handhebel eingestellt. Diese Art der Steuerung stellt an den Fahrer erhebliche Anforderungen, da außer der Lenkung des Fahrzeuges der Fahrhebel für die Übersetzungseinstellung und der Handhebel für die Drehzahlsteuerung der Antriebsmaschine bedient werden muß. Des weiteren wird es durch die getrennte Einstellung der Pumpenfördermenge und der Maschinendrehzahl dem Fahrer überlassen, mit welcher Drehzahl und mit welchem übersetzungsverhältnis er fahren will, wodurch nicht gewährleistet ist, daß die Antriebsmaschine im Bereich ihres höchsten Drehmomentes und daher mit bestem Wirkungsgrad arbeitet.
  • Ferner sind Steuereinrichtungen für hydrostatische Getriebe bekannt, bei denen die Einstellung der Pumpenfördermenge und der Drehzahl der Antriebsmaschine durch einen einzigen Fahrhebel erfolgt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß während eines ersten Verstellbereiches des Fahrhebels zunächst die Drehzahl der Antriebsmaschine geringfügig erhöht wird, bevor die Pumpenfördermenge von Null aus gesteigert wird, und bei weiterem Verstellen des Fahrhebels bis in seine Endlage dieMaschinendrehzahlund die Pumpenfördermenge gleichzeitig gesteigert werden. Durch die gemeinsame Verstellung von Maschinendrehzahl und Pumpenfördermenge wird die Leistung der Antriebsmaschine nur in einem sehr geringen Bereich voll ausgenutzt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Steuervorrichtung zu schaffen, die sich durch einfachere Bedienung auszeichnet und eine bessere Ausnutzung der Leistung der Antriebsmaschine ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, da:ß in an sich bekannter Weise ein mit der Regelstange der hydrostatischen Pumpe und mit der Regelstange der Antriebsmaschine verbundener einziger Fahrhebel vorgesehen ist, wobei während eines ersten Verstellbereiches des Fahrhebels aus der Nullstellung die Drehzahl der Antriebsmaschine von Leerlauf auf eine bestimmte Drehzahl und gleichzeitig die Pumpenfördermenge von Null auf ihren Höchstwert gesteigert wird und bei weiterem Verstellen des Fahrhebels bis in seine Endlage die Pumpenfördermenge auf ihrem Höchstwert gehalten und die Drehzahl der Antriebsmaschine bis auf ihren Höchstwert gesteigert wird.
  • Durch die Erfindung braucht der Fahrer nur die Lenkung und den einen Fahrhebel zu bedienen und ist daher ohne weiteres in der Lage, Zusatzgeräte, wie sie beispielsweise bei Traktoren verwendet werden, zu betätigen. Dadurch, daß die Fördermenge der Pumpe und damit das Übersetzungsverhältnis des hydrostatischen Getriebes schon nach dem ersten Versteilbereich des Fahrhebels auf den Höchstwert gesteigert wird und dieser Höchstwert während der Steigerung der Maschinendrehzahl auf deren Höchstwert beibehalten wird (vorausgesetzt, daß der Druck in der Speiseleitung den vorbestimmten Wert nicht übersteigt), wird die Leistung der Antriebsmaschine auf das wirksamste ausgenutzt. Der vorbestimmte Druck in der Speiseleitung, bei dessen Überschreiten. eine Verringerung der eingestellten Pumpenfördermenge erfolgt, entspricht üblicherweise dem Höchstdrehmoment der Antriebsmaschine. Daher ist die Antriebsmaschine auch bei einer Verringerung der Pumpenfördermenge durch den Überlastungsschutz gezwungen, im Bereich ihres höchsten Drehmomentes und daher mit bestem Wirkungsgrad zu arbeiten. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Benutzung in der Kraftübertragung von einer Dieselbrennkraftmaschine durch ein stufenlos einstellbares hydrostatisches Getriebe auf die Antriebsräder eines Traktors wird im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der Steuervorrichtung und F i g. 2 ein Diagramm, welches die Drehzahl der Antriebsmaschine und die Pumpenfördermenge in Abhängigkeit von der Bewegung des Fahrhebels zeigt.
  • Die Dieselbrennkraftmaschine 1 ist direkt mit einer hydrostatischen Pumpe 2 mit veränderlicher Fördermenge gekuppelt. Diese Pumpe 2 ist durch Speise-und Rücklaufleitungen 3 und 4 mit einem hydrostatischen Motor 5 mit unveränderlichem Schluckvermögen verbunden, dessen Abtriebswelle 6 mit den Antriebsräderndes Traktors verbunden ist. Die Dieselbrennkraftmaschine treibt die Brennstoffeinspritzpumpe 7 an, deren Fördermenge durch eine Regelstange 8 eingestellt wird, die durch eine in einer geschlossenen Kapsel 11 angeordnete Membran 9 bewegt wird. Innerhalb der Kapsel 11 ist eine Druckfeder 12 angeordnet, deren Druck gegen die Membran 9 mittels eines Federtellers 13 einstellbar ist, der von einer luftdicht aus der Kapsel 11 austretenden Stange 14 getragen wird. In der Luftansaugleitung 15 der Dieselbrennkraftmaschine ist -ein Venturirohr 16 vorgesehen, das mit der Kapsel 11 durch eine Rohrleitung 17 verbunden ist. Der Unterdruck im Venturirohr bildet ein Maß für die Maschinendrehzahl und es wirkt somit eine dieser Drehzahl entsprechende Kraft auf die Membran 9. Eine Bewegung der Membran 9 zur Verschiebung der Regelstange 8 nach rechts tritt ein, solange die Brennkraftmaschine mit einer Drehzahl läuft, bei welcher die durch den Unterdruck auf die Membran ausgeübte Kraft den Druck der Druckfeder 12 übersteigt.
  • Die_Brennkraftmaschine .treibt außerdem eine Füllpumpe 18 an, die. Druckflüssigkeit -von einem Behäl-.ter 19 ansaugt und durch die Leitung 21 zu zwei Rückschlagventilen 22 und 23 fördert, durch welche die Druckflüssigkeit in die Leitung 3 oder 4 gelangen kann, in welcher-der geringere Druck herrscht. Der Druck in der Leitung 21 wird durch ein überdruckventil 24 bestimmt, das die Leitung 21 mit dem Behälter 19 verbindet. Zum Steuern der Fördermenge der Pumpe 2: ist ein aus einem Kolben und einem Zylinder bestehender Stellmotor 25 vorgesehen, dem Druckflüssigkeit entweder von der Füllpumpe 18 oder von der Pumpe _2 zugeführt wird. Zum Einstellen der Pumpenfördermenge wird .die Regelstange 26 über ein Federglied 27 von einem Betätigungsarm 28. aus entsprechend verschoben. Das Federglied 27 überträgt normalerweise eine Steuerbewegung von dem Betätigungsarm 28 auf die Regelstange 26, läßt aber unter später noch näher. zu beschreibenden Umständen eine Relativbewegung zwischen der Regelstange 26 und dem Betätigungsarm 28 während .der Übersteuerung der eingestellten Pumpenfördermenge zu. Um die in den Speise- und Rücklaufleitungen 3 und 4 erzeugten Drücke festzustellen, erstrecken sich zwei Leitungen 29 und: 31 von den Speise- und Rücklaufleitungen zu einem Druckfühler 32. In diesem Druckfühler sind zwei Zylinder 33 und 34 kleinen Durchmessers mit den Leitungen 29 -und 31 verbunden und die Drücke in. diesen Leitungen wirken auf Kolben 35 und 36 in diesen Zylindern. Die Kolben wirken auf einen Schieber 37, der mittels einer Feder 38 gegen die Kolben 35 und 36 gedrückt wird. Die Belastung der Feder 38 wird durch eine von der Regelstange 26 getragene Kurvenbahn 41 eingestellt, an der eine von der Feder 38 getragene Rolle 39 anliegt. Bei Pumpenfördermenge Null ist die Zusammendrückung der Feder 38 am größten. Aus dieser dargestellten Stellung kann die Regelstange 26 in die eine oder die andere Richtung bewegt werden, um Vorwärts- oder Rückwärtsförderung für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt einzustellen. Um der von der Feder 38 auf die Kurvenbahn 41 ausgeübten Seitenbelastung entgegenzuwirken, ist eine Gegendruckrolle 42 vorgesehen. Jedes Ende der Kurvenbahn 41 trägt einen Anschlag 43 bzw. 44, der mit der Kolbenstange 45 bzw. 46 eines Kolbens 47 bzw. 48 zusammenwirkt. Diese Kolben sind in Zylindern 49 und 51 angeordnet, die durch Leitungen 52 und 53 mit Druckflüssigkeit versorgt werden können. Jeder Zylinder 49 und 51 hat einen Anschlag 54 bzw. 55, der die Endstellung der Kolben 47 und 48 bestimmt, in der die Kolbenstangen 45 und 46 an ihren Anschlägen 43 und 44 anliegen, wenn sich die Regelstange 26 und die Kurvenbahn 41- in der in der Zeichnung dargestellten Lage befinden, die der Fördermenge Null der Pumpe 2 entspricht.
  • Wenn der Druck in einer der Leitungen 29 oder 31 so hoch ist, daß er den entsprechenden Kolben 36 oder 35 gegen die Belastung der Feder 38 zurückdrückt, kann Druckflüssigkeit durch einen Kanal 56 bzw. 57 und über eine Ventileinheit 58 bzw. 59 in die Leitung 53 bzw. 52 gelangen. Jede Ventileinheit 58 und 59 enthält einen Zylinder 61, in dem ein Kolben 62 gegen die Wirkung einer schwachen Feder 63 verschiebbar ist. Der Kanal 56 bzw.: 57 mündet in ein Ende des Zylinders 61 und der Druck in diesemKanal bewegt den Kolben 62 gegen die Feder 63. Wenn im Kanal 56 oder 57 kein Druck herrscht, gibt der Kolben einen Kanal 64 frei, der den Zylinder mit dem Behälter 19 verbindet. In dieser Lage schließt der Kolben 62 einen Kanal 65 ab, der außerhalb des Zylinders mit einem weiteren Kanal 66 am anderen Ende des Zylinders verbunden ist. Wenn Druckflüssigkeit in den Kanal 56 bzw. 57 gelangt, wird der Kolben 62 gegen die Wirkung der Feder 63 verschoben und öffnet den Kanal 65, so daß Druckflüssigkeit in den Kanal 66 und damit in die Leitung 52 oder 53 gelangen kann, um den Kolben 47 bzw. 48 zu verschieben. Wenn. im Kanal 56 oder 57 kein Druck mehr herrscht, so kehrt der Kolben 62 zurück, schließt den Kanal 65 und öffnet den Kanal 64, wodurch die Leitung 52 oder 53 geleert und verhindert wird, daß der entsprechende Kolben 47 oder 48 eine Kraft auf den Anschlag 43 oder 44 ausübt.
  • Zum Einstellen der Fördermenge der Pumpe 2 und der Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine 1 ist ein einziger Fahrhebel 68 vorgesehen. Durch diesen Fährhebel 68 wird eine Welle 69 gedreht; auf der zwei Nocken 73 und 74 angeordnet sind, die mit der Stange 14 bzw. mit dem Betätigungsarm 28 zusammenarbeiten. Der Fahrhebel 68 ist in einer Kulisse 72 gleichermaßen nach beiden Seiten von einer zentralen Nullstellung aus bewegbar, welche Leerlauf-Maschinendrehzahl und Pumpenfördermenge Null entspricht.EineBewegungdesFahrhebels68 injedeRichtung aus dieser Nullstellung bewirkt eine Bewegung der Stange 14 im Sinne einer allmählichen Erhöhung der Maschinendrehzahl,. bis bei voller Verschiebung des Fahrhebels 68 bis zu jedem Ende der Kulisse 72 die Höchstdrehzahl erreicht ist. Zu diesem Zweck ist der Nocken 73 mit Kurvenflächen 75 und 76 ausgestattet, die mit einem von der Stange 14 getragenen Nockenstößel zusammenwirken und einen solchen Verlauf haben, daß die Stange 14 in zunehmendem Maße verschoben wird, je weiter die Welle 69 aus der Nullstellung gedreht ist. Eine Bewegung des Fahrhebels 68 in jede Richtung aus der Nullstellung ergibt also eine Bewegung der Stange 14 nach links, wodurch die Druckfeder 12 fortschreitend zusammsngedrückt und die Drehzahl der Antriebsmaschine 1 somit erhöht wird.
  • Der Nocken 74 enthält einen Kulissenschlitz 78, in den ein am Betätigungsarm 28 befestigter Zapfen 79 eingreift. Der Kulissenschlitz 78 besteht aus zwei äußeren Abschnitten 81 und 82 und einem mittleren Abschnitt 83. Der mittlere Abschnitt 83 entspricht dem Bereich zwischen den gestrichelten Winkelstellungen 84 und 85 des Fahrhebels 68. Der Verlauf des mittleren Abschnitts 83 ist derart, daß er an seinem an den Abschnitt 81 anschließenden Ende den kleinsten und an seinem an den Abschnitt 82 anschließenden Ende den größten Abstand von der Welle 69 hat. Wenn der Fahrhebel 68 aus der Nullstellung nach rechts bewegt wird, um eine Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges zu erzielen, so werden die Welle 69 und der Nocken 74 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Zapfen 79 in dem Mittelabschnitt 83 in die Lage des größten Abstandes von der Welle 69 gelangt. Dies hat eine Bewegung derRegelstange 26 des Stellmotors 25m Sinne einer Vergrößerung der Pumpenfördermenge in Vorwärtsfahrtrichtung bis zum Höchstwert zur Folge, womit der hydrostatische Motor 5 in Vorwärtsfahrtrichtung angetrieben wird. Wenn der Fahrhebel 68 für Rückwärtsfahrt nach links bewegt wird, wandert der Zapfen 79 in dem mittleren Abschnitt 83 in die Lage des kleinsten Abstandes von der Welle 69, wodurch die Regelstange 26 so verschoben wird, daß die Förderrichtung der Pumpe umgekehrt und die Fördermenge in dieser Richtung bis zu einem Höchstwert vergrößert wird. Die äußeren Abschnitte 81 und 82, die sich an die Enden des mittleren Abschnittes 83 anschließen, erstrecken sich mit einem konstanten Radius um die Achse der Welle 69, wodurch der Zapfen 79 bei Bewegung des Fahrhebels 68 über die Winkelstellung 84 oder 85 hinaus in den einen oder den anderen der Abschnitte 81 oder 82 mit konstantem Radius gelangt und die Pumpenfördermenge sowohl in Vorwärts- als auch in Rückwärtsrichtung auf ihrem Höchstwert bleibt.
  • Im normalen Betrieb eines Fahrzeuges, welches mit einer Steuervorrichtung gemäß F i g. 1 ausgerüstet ist, hat der Fahrer außer dem normalen Lenken nur den Fahrhebel 68 zu betätigen. Bei Vorwärtsfahrt wird der Fahrhebel 68 aus der Nullstellung nach vorwärts bewegt. Im ersten Abschnitt der Bewegung vor Erreichen der Winkelstellung 85 wird die Regelstange 26 auf Grund des Eingriffs des Zapfens 79 in den mittleren Abschnitt 83 nach unten bewegt, um die Fördermenge der Pumpe 2 in Vorwärtsfahrtrichtung zu vergrößern. Gleichzeitig wird die Stange 14 durch den Nocken 73 verschoben, damit die Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine f auf einen Wert gebracht wird, bei welchem wesentliche Leistung abgegeben werden kann. Die Pumpe 2 fördert Druckflüssigkeit durch die Speiseleitung 4 zu dem hydrostatischen Motor 5, um die Antriebsräder mit geringer Drehzahl anzutreiben. Bei der Winkelstellung 85 des Fahrhebels 68 erreicht die Pumpenfördermenge in Vorwärtsfahrtrichtung ihren Höchstwert und die Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine 1 ist auf dem Kleinstwert, bei dem Leistung abgegeben wird. Weitere Bewegung des Fahrhebels 68 über die Winkelstellung 85 hinaus erhöht die Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine 1 dadurch, daß die Stange 14 weiter nach links verschoben wird, wodurch die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erhöht wird. Wenn der Fahrhebel 68 zu schnell bewegt wird oder wenn das Fahrzeug an eine Steigung gelangt, so wird in der Speiseleitung 4 des hydrostatischen Getriebes ein Druck erzeugt, der durch die Leitung 31 auf den Kolben 36 wirken und ihn gegen die Belastung der Feder 38 verschieben kann, wodurch Druckflüssigkeit vom Kanal 57 zum Zylinder 49 gelangt und den Kolben 47 nach oben bewegt. Der Kolben 47 gelangt in Berührung mit dem Anschlag 43 der Kurvenbahn 41 und verschiebt die Kurvenbahn 41 und die Regelstange 26 nach oben. Dabei wird das Federglied 27 zusammengedrückt und die eingestellte Pumpenfördermenge verringert. Gleichzeitig wird die Belastung der Feder 38 erhöht, weil die Kurvenbahn 41 gegen die Nullstellung hin bewegt wird. Wenn die Belastung der Feder 38 ansteigt, wird ein Zustand ereicht, in welchem die Feder 38 den Kolben 36 entgegen dem Druck in der Leitung 31 bewegt, um den Kanal 57 fast zu schließen, wodurch eine weitere Verringerung der Pumpenfördermenge verhindert wird. Ein Gleicl#-gewichtszustand ist erreicht, wenn eine begrenzte Flüssigkeitsmenge von der Leitung 31 durch den Kanal 57 fließt und den Kolben 62 im Zylinder 59 so weit verschiebt, daß der Kanal 64 teilweise geschlossen ist, wobei diese Druckflüssigkeit gedrosselt in den Behälter 19 entweichen kann. Ein kleiner Druck bleibt dann im Zylinder 61 bestehen, der über die Leitung 52 auf den Kolben 47 wirkt und die Kurvenbahn 41 entgegen der Wirkung des Federgliedes 27 in der Stellunghält, die verringerter Fördermenge entspricht, bis die Betriebsbedingungen sich ändern, z. B. indem das Fahrzeug wieder beschleunigt oder der Fahrhebel 68 von dem Fahrer betätigt wird oder die Steigung der Straße sich verändert. Unter keinen Umständen jedoch kann die Pumpenfördermenge über den Wert ansteigen, der durch die Lage des Zapfens 79 im mittleren Abschnitt 83 bestimmt ist. Wenn der Druck in einer derSpeise-oderRücklaufleitungen3 oder4 groß genug ist, um mit Hilfe des Kolbens 47 oder 48 die eingestellte Fördermenge zu verringern, so bewirkt diese Verringerung auf Grund der Form der Kurvenbahn 41, daß die Drehmomentanforderung der Pumpe 2 an die Dieselbrennkraftmaschine 1 unabhängig von der Maschinendrehzahl auf einem konstanten Höchstwert bleibt. Das Drehmoment jedoch, das von dem hydrostatischen Motor 5 abgegeben wird, hängt von dem Übersetzungsverhältnis des hydrostatischen Getriebes ab, das durch die Fördermenge der Pumpe 2 bestimmt ist. Wenn beträchtliche Fahrtwiderstände vorhanden sind, so wird das übersetzungsverhältnis verringert, damit der hydrostatische Motor 5 das nötige Drehmoment zur Bewegung des Fahrzeuges aufbringen kann, während das von der Pumpe 2 benötigte Drehmoment auf einem konstanten Wert bleibt.
  • Zum Manövrieren des Fahrzeuges braucht der Fahrer außer dem Lenken lediglich den Fahrhebel 68 in den Bereich zwischen den beiden Winkelstellungen 84 und 85 einzustellen. Dadurch wird eine langsame Drehung der Antriebsräder erreicht, allerdings nicht mit hohem Wirkungsgrad. Dies ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, da nur gelegentlich für kurze Zeit manövriert werden, muß. Wenn das Fahrzeug mit größerer Geschwindigkeit fährt, so regelt sich das durch die Fördermenge der Pumpe 2 bestimmte Übersetzungsverhältnis des hydrostatischen Getriebes laufend von selbst derart, daß die Dieselbrennkraftmaschine 1 stets ein konstantes Drehmoment abgeben muß, bei welchem sie mit bestem Wirkungsgrad arbeitet. Eine Verschiebung des Fahrhebels 68 über die Winkelstellung 84 oder 85 hinaus regelt die Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine 1 und die Fahrgeschwindigkeit wird entsprechend vergrößert oder verringert.
  • Wenn das Fahrzeug abgebremst werden soll, braucht der Fahrer den. Fahrhebel 68 lediglich langsam gegen die Nullstellung zu bewegen. Die Antriebsräder treiben dann die Dieselbrennkraftmaschine 1 über das hydrostatische Getriebe mit einer größeren als der Regeldrehzahl an. Dabei steigt, wenn das Fahrzeug vorwärts fährt, der Druck in der Rücklaufleitung 3, der bei einem bestimmten Wert eine Bewegung des Kolbens48 verursacht.DerAnschlag55 verhindert jedoch, daß: die Kolbenstange 46 an dem Anschlag 44 der Kurvenbahn 41 zur Anlage kommt und die Fördermenge wird daher so bleiben, wie sie durch den Nocken 74 eingestellt ist. Wenn scharfes Bremsen, notwendig ist, so kann der Fahrhebel 68 nahe an die Nullstellung herangebracht werden, wodurch die Pumpenfördermenge weiter verringert und die Dieselbrennkraftmaschine 1 mit erhöhter Drehzahl angetrieben wird.
  • In F i g. 2 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Nocken 73 und 74 gezeigt. Die voll ausgezogene Linie zeigt den Verlauf der Pumpenfördermenge in Prozenten der maximalen Fördermenge und die gestrichelte Linie veranschaulicht die Drehzahl der Dieselbrennkraftmaschine 1 in Abhängigkeit von der Bewegung- des Fahrhebels 68. Die Winkelstellungen 84 und 85 sind in dem Diagramm durch die Stellungen plus und minus 15 Grad Hebelverschwenkung gekennzeichnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:, Steuervorrichtung für ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer von einer Antriebsmaschine, vorzugsweise einer Dieselbrennkraftmaschine, angetriebenen hydrostatischen Pumpe, deren Fördermenge mittels eines Fahrhebels stufenlos verstellbar ist und einem mit der Pumpe über eine Speise- und eine Rücklaufleitung verbundenen hydrostatischen Motor und einer Einrichtung zum selbsttätigen Begrenzen bzw. Verringern der manuell eingestellten Pumpenfördermenge bei überschreiten eines vorbestimmten Druckes in der Speiseleitung, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein mit der Regelstange (26) der hydrostatischen Pumpe (2) und mit der Regelstange (8) der Antriebsmaschine (1) verbundener einziger Fahrhebel (68) vorgesehen ist, wobei während eines ersten Verstellbereiches des Fahrhebels (68) aus der Nullstellung die Drehzahl der Antriebsmaschine (1) vom Leerlauf auf eine bestimmte Drehzahl und gleichzeitig die Pumpenfördermenge von Null auf ihren Höchstwert gesteigert wird, und bei weiterem ,Verstellen des Fahrhebels (68) bis in seine Endlage die Pumpenfördermenge aus ihrem. Höchstwert gehalten und die Drehzahl der Antriebsmaschine (1) bis auf ihren Höchstwert gesteigert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 676 004; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1707 260; französische Patentschrift Nr. 816181; britische Patentschrift Nr: 545 0'99; USA.-Patentschriften Nr. 2 896 411, 2 774 436.
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