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DE1218835B - Motorventil - Google Patents

Motorventil

Info

Publication number
DE1218835B
DE1218835B DEK55977A DEK0055977A DE1218835B DE 1218835 B DE1218835 B DE 1218835B DE K55977 A DEK55977 A DE K55977A DE K0055977 A DEK0055977 A DE K0055977A DE 1218835 B DE1218835 B DE 1218835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
electric motor
electromagnet
spindle
lever linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK55977A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Hassa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
Publication of DE1218835B publication Critical patent/DE1218835B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/10Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid with additional mechanism between armature and closure member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Motorventil Die Erfindung bezieht sich auf ein vom einem Elektromotor über ein Zwischenglied betätigbares Ventil mit einem Elektromagneten, wobei der Elektromotor eine einen Ventilverschlußkörper tragende Ventilspindel, das Zwischenglied und der Elektromagnet eine gemeinsame Mittellinie haben.
  • Mit Ventilen der vorbeschriebenen Art wird erreicht, daß bei Stromausfall das geöffnete Ventil immer mit Sicherheit geschlossen wird, wodurch es auch bei Sicherheitsanlagen für Gasfeuerungen, bei denen der Motorstromkreis durch eine Zündsicherung od. dgl. gesteuert wird, verwendet werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein im Aufbau einfaches, robustes und getriebeloses Motorventil zu schaffen. Dies wird dadurch erreicht, daß das Zwischenglied zwischen Motorwelle und Ventilspindel als Hebelgestänge nach Art eines Fliehkraftreglers ausgebildet ist, daß die Ventilspindel durch die hohl ausgebildete Welle des Elektromotors hindurchragt, daß ferner an dem aus dem Elektromotor herausragenden Teil der Ventilspindel ein dem Elektromagneten zugeordneter Anker befestigt ist und daß dem herausragenden Spindelteil in seiner äußeren Endstellung ein einen Stromkreis des Elektromotors beherrschendes Schaltglied zugeordnet ist.
  • Weitere Vorteile werden darin gesehen, daß auf eine sonst notwendige Vorrichtung zur Rückführung des angehobenen Ventilkörpers in seine Schließstellung oder auf eine lösbare Kupplung zwischen dem seither verwendeten Getriebe und der Ventilspindel verzichtet werden kann und daß der Elektromotor mit der Betätigung des Schaltgliedes zum Stillstehen kommt. Zuvor muß natürlich der Anker an dem Elektromagneten anliegen.
  • Ein Ventil der als vorbekannt herausgestellten Bauart verwendet als Übertragungsglied eine elektromagnetisch beeinflußte teigige Eisenmasse. Der Aufbau des vorbekannten Ventils ist keinesfalls einfach, zumal auch noch ein zweiter Elektromagnet benötigt wird und beide Elektromagneten axial verschiebbar sein müssen.
  • Es ist zwar bei Ventilen bekannt, als Steuerglied für ein Ventil einen Fliehkraftregler zu verwenden. Bei ihnen aber dient eine Feder als übertragungsglied der Antriebskräfte auf den Steuerkolben. Federn sind bekanntlich Ermüdungserscheinungen unterworfen, wodurch eine exakte Einhaltung der Steuerstellungen des Verschlußorgans - im Gegensatz zum Anmeldungsgegenstand - nicht gewährleistet ist. Darüber hinaus aber muß der Antrieb mit der Inbetriebnahme der Regeleinrichtung stets mitlaufen, andernfalls die Einrichtung in ihre Ruhestellung geht. Es müßte also ein entsprechend starker Motor verwendet Werden.
  • Ferner ist noch eine von einem Elektromotor angetriebene Regeleinrichtung bekannt. Zwar wird bei ihr auf die Anordnung eines Elektromagneten verzichtet. Aber auch diese Regelanlage arbeitet nur, wenn der entsprechend stark dimensionierte Elektromotor auf die Steuerelemente einwirkt.
  • Da die Öffnungszeiten des erfindungsgemäßen Ventils verhältnismäßig kurz sind und dies auch dann noch, wenn eine Bremsvorrichtung gleichzeitig mit dem Ventil gekoppelt ist, kann der Motor nach erfolgtem Öffnen des Ventils abgeschaltet werden, weil das Ventil - im Gegensatz zu den vorbeschriebenen bekannten Anlagen - in seiner Offenstellung verbleibt. Es kann also ein schwacher und deshalb preisgünstiger Motor verwendet werden. Eine kurzzeitige überlastung des Motors kann ohne Nachteile für diesen in Kauf genommen werden.
  • Der Ventilteller des erfindungsgemäßen Ventils ist darüber hinaus durch eine verhältnismäßig starke Feder, die im Schließsinne des Ventils wirkt, belastbar; der " Schließdruck kann also entsprechend hoch sein, ohne daß dadurch - im Gegensatz zu den bekannten Ventilen - der Elektromagnet und/oder der Elektromotor stärker ausgelegt werden müßten. Die besagte Feder ist gemäß der Erfindung mit ihrem einen Ende an einem axial verschiebbaren Teil des Hebelgestänges und mit ihrem anderen Ende an einem an der Welle - des Elektromotors befestigten Teil des Hebelgestänges angeordnet. Im Gegensatz zu dem bekannten Ventil wirkt die Federkraft beim öffnen des Ventils nicht gegen die Kraft des Elektromagneten, sondern nur gegen die des Elektromotors.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der als Platte ausgebildete Anker radial und axial mit Lose auf dem verlängerten, aus dem Elektromotor herausragenden Teil der Ventilspindel angeordnet ist und diese für' die- Dauer des Anliegens an den erregten Elektromagneten in ihrer äußeren Endstellung hält. Damit ist ein allseitiges Anliegen der Ankerplatte an den Elektromagneten innerhalb der ihnen gemeinsamen Anschlagebene gewährleistet.
  • Gemäß einem anderen Teilmerkmal der Erfindung ist die Ventilspindel im Verschlußkörper kugelartig und schwenkbar und der Verschlußkörper in dem ihn umgreifenden Teil des Hebelgestänges axial verschiebbar und drehbar gelagert. Der solcherweise gelagerte Ventilkörper wird also nicht allein ringsum auf seinem Sitz aufsitzen können, sondern auch beim Anlaufen des Motors nicht sofort von dessen Welle mitgenommen, d. i. mitgedreht, werden.
  • Ein weiteres erfinderisches Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der dem Ventilkörper zugekehrte Teil der hohlen Welle - zwecks gegenseitiger Führung - teleskopartig in einen hohlzylindrisch ausgebildeten, an dem axial verschiebbaren Teil des Hebelgestänges angeordneten Ansatz hineinragt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Ventil und ein einen Elektromagneten aufnehmendes Gehäuse in Schnittdarstellung und einen zwischen diesen angeordneten Elektromotor in Seitenansicht. Der linke Teil der Zeichnung läßt das Ventil in seiner Schließstellung, der rechte Teil das Ventil in derjenigen Offenstellung erkennen, in der dessen Ventilspindel mit einem Anker an dem Elektromagneten bereits anliegt, der Stromkreis des Elektromotors aber gerade unterbrochen wird, F i g. 2 den Schaltplan des Elektromagneten und des diesem parallel geschalteten Elektromotors und F i g. 3 im Vergleich zu F i g. 1 eine andere Ausführung der Verbindung zwischen Ventilspindel und einem Ventilverschlußkörper.
  • In der F i g. 1 bedeuten 1 ein Ventilgehäuse, 4 dessen Einlaßstutzen, 5 dessen Auslaßstutzen, 6 eine Zwischenwand mit einem Ventildurchgang 7. Der Ventildurchgang 7 wird von einem Ventilteller 8 beherrscht. An dem Ventilteller 8 ist kugelartig eine Ventilspindel 9 angelenkt. Die Ventilspindel 9 durchgreift eine durchgehend hohl ausgebildete Welle 10 eines auf dem Ventilgehäuse 1 aufsitzenden Elektromotors 2 und ragt aus diesem heraus in ein mit 3 bezeichnetes, einen Elektromagneten 20 aufnehmendes Gehäuse. Die mit 9' bezeichnete Verlängerung der Ventilspindel 9 ragt in den ringförmig gestalteten Elektromagneten 20 zentrisch hinein und wird von diesem axial geführt. Eine dem Elektromagneten 20 zugeordnete Ankerplatte 22 ist axial uno radial mit Lose in einer Ausnehmung 23 in der Verlängerung 9' der Ventilspindel 9 angeordnet und wird von dieser mitgenommen bzw. von ihr während ihres Anliegens an dem Elektromagneten 20 gehalten. Die Zuleitungen zu dem Elektromotor 2 sind mit 2', die zu dem Elektromagneten 20 mit 21 bezeichnet. Die Verbindun- zwischen der hohlen Welle 10 des Elektromotors 2 und dem Ventilkörper 8 stellt ein insgesamt mit 11 bezeichnetes Hebelgestänge her. Das Hebelgestänge 11 ist nach Art eines Fliehkraftreglers ausgebildet und besteht aus einem axial verschiebbaren, mit einem Ansatz 13 ausgestatteten Teil 12, einem an der hohlen Motorwelle 10 befestigten Teil 15, aus Fliehkraftgewichten 14, die an gelenkig gelagerten, zu den Bauteilen 12 und 15 führenden Gestängearmen (nicht näher bezeichnet) angeordnet sind. Der hohlzylindrisch gestaltete Ansatz 13 des axial verschiebbaren Teils 12 des Hebelgestänges 11 umgreift mit seinem einen Ende den axial verschiebbaren (siehe »a« in F i g. 3) und drehbar in ihm gelagerten Verschlußkörper 8 und mit seinem ande ren Ende - zwecks gegenseitiger Führung - die hohle Motorwelle 10. Eine Feder 16 stützt sich mit ihrem einen Ende gegen den axial verschiebbaren Teil 12 und mit ihrem anderen Ende gegen den an der Motorwelle 10 befestigten Teil 15 des Hebelgestänges 11 ab und wirkt über den Ansatz 13 (s. F i g. 1) oder über ein Zwischenstück 40 (s. F i g. 3) auf den Ventilteller 8 im Schließsinn des Ventils. Das Zwischenstück 40 nach F i g. 3 ist vermittels eines Gewindeansatzes 41 mit dem mit einem entsprechenden Gegengewinde ausgestatteten Ventilteller 8 und vermittels eines zentrisch in den Gewindeansatz 41 hineinragenden Gewindes mit einem Gewindeansatz 43 eines Kupplungsstückes 42 verschraubt. Auf der dem Gewindeansatz 43 abgekehrten Seite des Kupplungsstückes 42 ist die Ventilspindel 9 kugelartig und schwenkbar gelagert und gehalten. Das Kupplungsstück 42 wird von dem axial verschiebbaren Teil 12 des Hebelgestänges 11 unter Zwischenlassung eines mit »a« bezeichneten axialen Spiels umgriffen. Auf dieses Spiel wird noch näher bei der Beschreibung der Wirkungsweise des Ventils einzugehen sein. Dem äußeren Ende der Verlängerung 9' der Ventilspindel 9 ist ein elektrischer Schalter 24 mit einem Schaltkopf 25 zugeordnet, der dann den parallel zum Stromkreis 21 des Elektromagneten 20 liegenden Stromkreis 2' des Elektromotors 2 unterbricht, wenn die Ventilspindel 9 ihre äußere Endstellung eingenommen, zuvor aber die Ankerplatte 22 zum Anliegen an den Elektromagneten 20 gebracht. hat.
  • Um ein langsames öffnen und/oder Schließen des Motorventils zu erreichen, kann dieses mit einer Verzögerung-seinrichtung ausgestattet sein. Ein Beispiel einer solchen Einrichtung zeigt die F i 'g* 1. Die Verzögerungseinrichtung besteht gemäß F i g. 1 aus einem an der Ankerplatte 22 befestigten Bremskolben 30, der ringsum abdichtend in einem allseitig verschlossenen, den Elektromagneten 20 aufnehmenden Brernszylinder 31 angeordnet ist und an diesem entlanggleiten kann. Die Abdichtung zwischen der in den Elektromagneten 20 hineinragenden Verlängerung 9' der Ventilspindel 9 und dem Elektromagneten 20 übernimmt ein in der Verlängerung 9' angeordneter O-Ring 26. Der verzögerte Druckausgleich zwischen den Räumen beiderseits des Bremskolbens 30 kann in an sich bekannter Weise durch einen diese verbindenden überströrakanal (nicht dargestellt) und ein diesen beherrschendes Drosselglied erreicht werden. Werden mir kurze Öffnungszeiten von z. B. 2 bis 5 Sekunden für das Ventil gefordert, dann kann auf eine besondere Verzögerungseinrichtung verzichtet werden, sofern ein Asynchron- oder ein Gleichstrommotor mit geringem Anzugsmoment unter Ausnutzung ihres Schlupfes verwendet wird. Für längere Öffnungszeiten des Ventils muß jedoch eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen werden, wobei allerdings darauf zu achten ist, daß bereits in der ersten öffnungsphase genügend Gas durch das Ventil für die Bildung eines zündfähigen Gas-Luft-Gemisches hindurchtreten kann.
  • Soll das Ventil aus seiner Schließstellung (siehe linker Teil der F i g. 1) in seine maximale Offenstellung (siehe rechter Teil der F i g. 1) überführt werden, dann sind der Elektromagnet 20 und der ihm parallel geschaltete Elektromotor 2 (siehe F i g. 2) an eine ihnen gemeinsame Stromquelle anzulegen. Der Elektromotor 2 wird alsdann das Hebelgestänge 11 in Rotation versetzen, ohne den Ventilteller 8 sofort mitzunehmen. Erst nach Zurücklegen der als Lose »a« bezeichneten Strecke hebt das mit zunehmender Drehzahl unter der Wirkung der Fliehkraftgewichte 14 sich immer mehr abwinkelnde Hebelgestänge 11 über den Ansatz 13 den Ventilteller 8 von seinem Ventilsitz ab und kann ihn alsdann seine Drehbewegung aufdrücken. Während vor der Anlaufperiode der Ventilteller 8 unter der Schließwirkung der Feder 16 gegen seinen Ventilsitz gedrückt wird, wird diese Wirkung mit dem Abwinkeln des rotierenden Hebelgestänges 11 aufgehoben; die Feder wirkt nur noch auf das Hebelgestänge 11 allein und dies so lange, bis die durch die hohle Motorwelle 10 hindurchragende Ventilspindel 9 bzw. deren Verlängerung 9' über den Schaltknopf 25 des elektrischen Schalters 24 den Elektromotor 2 ausschaltet. In dieser äußeren Endstellung hat die Verlängerung 9' der Ventilspindel 9 die Ankerplatte 22 an den erregten Elektromagneten 20 bereits angelegt und wird nunmehr von diesem über die Ankerplatte 22 gehalten. Der abgeschaltete Motor 2 kommt sehr bald mit dem an seiner Motorwelle 10 befestigten Hebelgestänge 11 zum Stillstehen. Dabei streckt sich das Hebelgestänge 11 unter der Wirkung der Feder 16 um die Strecke »a«. Der Ventilteller hat in dieser inneren Endstellung die in der F i g. 3 gezeigte Stellung hinsichtlich der Ventilspindel 9 unter Zwischenlassung der dort gezeigten Lose »a« wieder angenommen. Das Ventil geht erst dann in seine Schließstellung, wenn auch der Permanentmagnet abgeschaltet wird, z. B. durch Unterbrechung des ihm und dem Elektromotor zugeordneten Stromkreises. Die Unterbrechung des Stromkreises zum Ventil kann unmittelbar durch einen Raumthermostaten oder mittelbar über eine Zünd- und überwachungseinrichtung erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Von einem Elektromotor über ein Zwischenglied betätigbares Ventil mit einem Elektromagneten, wobei der Elektromotor eine einen Ventilverschlußkörper tragende Ventilspindel, das Zwischenglied und der Elektromagnet eine gemeinsame Mittellinie haben, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß das Zwischenglied zwischen Motorwelle (10) und Ventilspindel (9) als Hebelgestänge (11) nach Art eines Fliehkraftreglers ausgebildet ist, daß die Ventilspindel durch die hohl ausgebildete Welle des Elektromotors (2) hindurchragt, daß ferner an dem aus dem Elektromotor herausragenden Teil (9) der Ventilspindel ein dem Elektromagneten (20) zugeordneter Anker (22) befestigt ist und daß dem herausragenden Spindelteil in seiner äußeren Endstellung ein einen Stromkreis (2') des Elektromotors beherrschendes Schaltglied (24) zugeordnet ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf Schließen des Ventils (7, 8) wirkende Feder (16) mit ihrem einen Ende an einem axial verschiebbaren Teil (12) des Hebelgestänges (11) und mit ihrem anderen Ende an einem an der Welle (10) des Elektromotors (2) befestigten Teil (15) des Hebelgestänges angeordnet ist. 3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Platte ausgebildete Anker (22) radial und axial mit Lose auf dem verlängerten, aus dem Elektromotor (2) herausragenden Teil (9') der Ventilspindel (9) angeordnet ist und diese für die Dauer des Anliegens an den erregten Elektromagneten (20) in ihrer äußeren Endstellung hält. 4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilspindel (9) im Ventilverschlußkörper (8) kugelartig und schwenkbar und der Verschlußkörper in dem ihn umgreifenden Teil (12) des Hebelgestänges (11) axial verschiebbar und drehbar gelagert ist. 5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Ventilkörper (8) zugekehrte Teil der hohlen Motorwelle (10) teleskopartig in einen hohlzylinderisch ausgebildeten, an dem axial verschiebbaren Teil (12) des Hebelgestänges (11) angeordneten Ansatz (13) hineinragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 636 987, 710 292, 844 386, 952 670; deutsche Auslegeschriften Nr. 1026 148, 1099 297.
DEK55977A 1964-05-04 1965-05-03 Motorventil Pending DE1218835B (de)

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ID=3687334

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DEK55977A Pending DE1218835B (de) 1964-05-04 1965-05-03 Motorventil

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