DE1218507B - Transistor-Relais-Schalteinrichtung - Google Patents
Transistor-Relais-SchalteinrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H03k
Deutsche KL: 21 al-36/18
Nummer: 1218 507
Aktenzeichen: H 47897 VIII a/21 al
Anmeldetag: 8, Januar 1963
Auslegetag: 8. Juni 1966
Die Erfindung betrifft eine Transistor-Relais-Schalteinrichtung mit einem Nullanschluß, einem
Anschluß für ein ständiges positives Potential und einem Anschluß für ein ständiges negatives Potential
(Speisespannung) und mit mindestens zwei Transistoren, vorzugsweise als Einbaueinheit ausgebildet,
bei der ein elektronischer Einschaltkreis eine Relaisschalteinheit beeinflußt.
Es sind kontaktlose Schalteinrichtungen bekannt, die auf der Funktion von Elektronenröhren beruhen.
Diese Einrichtungen sind teuer und so empfindlich, daß sie sich wegen ihrer Störanfälligkeit im rauhen
Betrieb, beispielsweise in Werkstätten, nicht durchsetzen konnten. Nachdem die Transistoren einen
großen Teil der Aufgaben der Elektronenröhren übernommen hatten, sind die kontaktlosen Schaltkreise
zwar billiger und robuster geworden, aber sie haben mit den auf der Basis der Elektronenröhren
arbeitenden Systemen gegenüber den bekannten Kontaktrelais den Nachteil der kleinen Steuerleistungen
und weisen den Mangel auf, daß mit jedem Transistorenelement jeweils nur ein Ausgangsimpuls
gegeben werden kann.
Transistorensteuereinrichtungen zum Zweck des Schaltens sind bereits vielfach bekannt. So gibt es
z. B. bereits einen aus einem Vor- und einem Haupttransistor bestehenden Verbundtransistor, bei dem
die Steuerelektrode des Haupttransistors beim Sperren des Vortransistors ein Sperrpotential erhält, das
beim Öffnen des Vortransistors aufgehoben wird. Durch die bekannte Einrichtung wird erreicht, daß
derartige Verbundtransistoren auch für Schaltzwecke verwendbar sind, was vorher wegen der schlechten
Verriegelbarkeit nur unvollkommen möglich war. Die bekannte Steuereinrichtung eignet sich zwar zum
kontaktlosen Ein- und Ausschalten, sie ist aber für logische Verknüpfungen, beispielsweise »Und«-Aussagen
am Lastwiderstand, wenn diese beispielsweise ein Relais ist, nicht verwendbar (deutsche Auslegeschrift
1 036 315).
Es ist auch ein phasenabhängiger Transistorleistungsschalter bekannt, bei dem im Ausgangskreis
eines von einer phasenveränderlichen Wechselspannung gesteuerten Transistors zwei parallele Verbraucherkreise
liegen, die von Gleichspannungen gespeist werden. Dieser Leistungsschalter ist ebenfalls nicht
in Verbindung mit logischen Gattern u. dgl. verwendbar und daher für Schalteinrichtungen in automatischen
Werkzeugmaschinen oder anderen logisch arbeitenden Einrichtungen ungeeignet (deutsche Auslegeschrift
1 077 703).
Ferner ist eine Anordnung zur Steuerung des Transistor-Relais-Schalteinrichtung
Anmelder:
Carl Hurth, Maschinen- und Zahnradfabrik,
München 5, Holzstr. 17-27
Als Erfinder benannt:
Georg Riedmayr, München
Georg Riedmayr, München
Wegs einer Förderanlage durch am Fördergut angebrachte Kennzeichen bekannt, die von an der Förderstrecke
angeordneten Abtasteinrichtungen abgetastet werden, welche unter bestimmten Voraussetzungen
einen. Schalter schließen. Diese Schaltung wird nur bewirkt, wenn die Abtastung eines zusätzliehen
Zeichens nach bestimmten zeitlichen Bedingungen erfolgt. Auch diese Einrichtung ist für automatische
Arbeitsmaschinen nicht brauchbar und für diese auch gar nicht gedacht (deutsche Auslegeschrift
1084 641).
Schließlich ist eine eigensichere Anordnung zum Steuern eines elektromagnetischen Schalters über
eine Transistorschalteinrichtung bekannt, bei der zwei Transistoren vorgesehen sind, von denen der
eine mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke parallel liegt zur Emitter-Basis-Strecke des anderen. Bei dieser
Anordnung ist die positive Speisespannung, die in der Basis des Eingangstransistors liegt, durch
einen veränderlichen Widerstand beeinflußbar, so daß je nach seinem Widerstand ein Relais ein- oder
ausgeschaltet wird. Auch diese Schalteinrichtung ist für logische Verknüpfungen ungeeignet, nämlich,
weil sie zu »Und«-Aussagen unfähig ist, und zum anderen, weil es bei umfangreichen Steuerungen notwendig
ist, stets mit einem einheitlichen Signalpegel zu arbeiten (deutsche Auslegeschrift 1 083 396).
Zweck der Erfindung ist eine für logische »Und«- »Oder«-Aussagen geeignete Schalteinrichtung, mit
der mittels eines kontaktlosen Schalters praktisch beliebig viele Kontakte gesteuert werden können, die
von einander unabhängigen Stromkreisen zugeordnet sein können. So soll es z. B. möglich sein, daß ein
einziger kontaktloser Schalter Kreise verschiedener Stromart (Gleichstrom, Wechselstrom) beeinflußt.
Bei der Verwendung in größeren Anlagen, beispielsweise in automatisch arbeitenden Werkzeugmaschinen,
kommt die Kontaktlosigkeit der Transistorensteuerungen einer kontaktarmen Relaissteuerung zu-
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gute, wodurch die Anzahl der Störstellen und die Störanfälligkeit der Gesamtmaschine verringert und
das Suchen der eventuellen Störstellen erheblich erleichtert wird. An sich wäre es denkbar, das Relais
mit Hilfe eines bistabilen Kippschalters zu betätigen, jedoch hätte diese Anordnung den Nachteil, daß
unter der Voraussetzung einer Speisespannung immer einer der beiden Transistoren stromführend ist, auch
wenn kein Impuls gegeben wird. Darüber hinaus ist es bei bistabilen Kippschaltern, wenn keine besonderen
Maßnahmen ergriffen werden, auch ungewiß, welcher Transistor eingeschaltet ist. Der Erfindung
ist jedoch die Aufgabe gestellt, daß immer genau definierte Zustände vorhanden sind.
Die der Erfindung zugrunde Hegende Aufgabe wird gelöst durch einen mit einem Transistor (T2)
wirkenden Löschkreis mit einem zusätzlich zu den ständigen Potentialen vorgesehenen Löscheingang,
der in an sich bekannter Weise mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke parallel liegt zur Emitter-Basis-Strecke
des Eingangstransistors (Π) des Einschaltkreises, dessen Basis an einem zusätzlich zu den ständigen
Potentialen und zusätzlich zum Löscheingang angeordneten Einschalteingang liegt.
Wie vorher bereits erwähnt, ist es bei der Anordnung von zwei Transistoren bereits bekannt, die
Emitter-Kollektor-Strecke des einen parallel zu schalten mit der Emitter-Basis-Strecke des anderen.
Diese bekannte Anordnung dient jedoch der Signalumkehr derart, daß beispielsweise beim Geben eines
Ausschaltimpulses ein Relais eingeschaltet wird (deutsche Auslegeschrift 1083 396). Dagegen ist bei
der Erfindung die Gesamtschaltung so getroffen, daß der eine der Transistoren einem Einschaltkreis und
der andere einem Löschkreis zugeordnet ist. Unter Löschkreis soll im Sinne der Erfindung ein Stromkreis
verstanden werden, der bei seiner Erregung einen im Einschaltzustand befindlichen anderen
Kreis, nämlich Einschaltkreis, zum Erlöschen bringt.
Im Unterschied zur vorher erwähnten bistabilen Kippschaltung ist der Löschkreis dominierend, wodurch
eine große Sicherheit gegeben ist.
Die Kombination nach der Erfindung hat auch den Vorteil, daß sie günstig als Baustein in umfangreichen
Schaltungen verwendet werden kann, weil das Relais in Verbindung mit dem Einschalt- und
dem Löschkreis eine völlig galvanische Trennung der Stromkreise gestattet, was bei rein elektronisch schaltenden
Anlagen nicht möglich ist. Ein Verzicht auf das Relais, d. h. ein völlig kontaktloser Schalter hätte
den Nachteil, daß sich am Ausgang der Schaltung ein Spannungsabfall einstellen könnte. Bei der Erfindung
ist dies nicht möglich.
Die Anordnung nach der Erfindung erfordert einen kleinen Aufwand an Elementen mit einer
hohen Gewähr für die Betriebssicherheit bei der Verwendung eines ersten Transistors und eines zweiten
Transistors, deren beide Emitter in an sich bekannter Weise am Nullpunkt angeschlossen sind, während
in ebenfalls bekannter Weise der erste Transistor mit einem Kollektor über die zu beeinflussende Relaisspule
an einen Pol (negativ N oder positiv P) und mit seiner Basis über einen Widerstand am Einschalteingang
liegt, wobei der zweite Transistor mit seinem Kollektor über einem Widerstand in an sich bekannter
Weise mit der Basis des ersten Transistors und mit seiner Basis über einen Widerstand am Löscheingang
liegt.
Der Vorteil der Erfindung kommt durch eine hohe Anzahl von schaltbaren Relaiskontakten zum Ausdruck,
die bekannte Ruhe- oder Arbeitskontakte oder deren Kombination sein können. Hierbei können
ein oder mehrere Kontakte an einem Pol der Stromquelle des kontaktlosen Schalters angeschlossen
sein. Dieser zuletzt erörterte Gedanke kann in besonders günstiger Weise dahingehend ausgestaltet
werden, daß mindestens ein Arbeitskontakt zwischen ίο einem Pol (N oder P) der Stromquelle und der Basis
des ersten Transistors liegt, weil der Kontakt so parallel zur Relaisspule liegt und als Selbsthaltekontakt
für das Relais wirken kann. Er kann allerdings auch andere Aufgaben übernehmen.
Um den ersten Transistor sicher zu sperren, kann die Erfindung so ausgestaltet sein, daß in an sich
bekannter Weise am Emitter des ersten Transistors parallel zur Relaisspule ein Widerstand liegt und zwischen
dem Nullpunkt und dem Emitter des ersten Transistors und gleichzeitig zwischen den Emittern
beider Transistoren eine Diode angeordnet ist. Mit der Emitter-Kollektor-Strecke parallele Spulen in
Verbindung mit einer Diode vor dem Kollektor sind an sich bekannt, nicht aber in Verbindung mit einem
parallel zur Emitter-Basis-Str-ecke eines Einschaltkreises liegenden Löschkreises (deutsche Auslegeschrift
1117 168).
Wie bereits erwähnt, ist die Kombination nach der Erfindung für das Zusammenarbeiten mit irgendeinem
logischen Gatter geeignet. Da diese logischen Gatter (Und-Oder-Gatter) bereits mit Widerständen
versehen sind, muß der Einschalteingang unter Umständen ohne weitere Widerstände an der Basis des
ersten Transistors angeschlossen sein. Andererseits soll diese Schalteinrichtung vorzugsweise als Einbaueinheit
Anwendung finden, die in einer einzigen Gesamtanlage, z. B. Werkzeugmaschine, vielfach vorkommen
kann. Damit eine wahlweise Verwendung dieser Einheiten möglich ist, wird eine den am Einschalteingang
befindlichen Widerstand umgehende Leitung vorgeschlagen, für die ein zweiter Einschalteingang
vorgesehen ist. Eine ähnliche Vorrichtung kann auch am Löscheingang vorhanden sein. Die
erwähnten logischen Gatter können mit der erfindungsgemäßen Einrichtung in Form gesonderter Einheiten
kombiniert werden, sie können aber auch mit der Erfindung in einer einzigen Einheit vereinigt sein.
Eine verstärkte Ausgangsleistung kann mit der Schaltanordnung nach der Erfindung erzielt werden
durch einen dritten Transistor, der mit seiner Basis an den Emitter des ersten Transistors, mit seinem
Emitter, zusammen mit den Emittern des ersten und zweiten Transistors, an dem Nullpunkt und mit
seinem Kollektor über die Relaisspule mit einem Pol (negativ N oder positiv P) der Stromquelle angeschlossen
ist, während die Kollektorleitung des Transistors über einen Widerstand zum negativen (N) oder
positiven (P) Pol der Stromquelle führt und sein Emitter über einen Widerstand am Nullpunkt bzw.
am Emitter des dritten Transistors angeschlossen ist. Ein Transistor, der mit seiner Basis an dem Emitter
eines anderen Transistors angeschlossen ist, und dessen Basis-Kollektor-Strecke parallel liegt zur Emitter-Kollektor-Strecke
des anderen Transistors, ist an sich bekannt. Daher soll diese Anordnung nur in Verbindung
mit einem Einschalt- und einem Löschkreis einen Schutz genießen (deutsche Auslegeschrift
1077703).
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Besonders vorteilhaft kann es sein, den Steuer- schalteten logischen Gattern oder direkt vom Pol N
Stromkreis und den Laststromkreis voneinander zu aus über den Einschalteingang 11 ein Einschaltimpuls
trennen, insbesondere dann, wenn große Ausgangs- gegeben, so wird die Spannung U zwischen Emitter
leistungen verlangt werden. Für solche Fälle wird und Basis des Transistors Π leicht negativ, es fließt
die Erfindung ergänzt durch einen dritten Transistor, 5 vom Kollektor des Transistors Π aus ein der Leidessen
Basis am Emitter des ersten Transistors, des- stung des Relais entsprechender Strom durch die
sen Emitter zusammen mit den Emittern des ersten Relaisspule 10, die ein Schließen, Öffnen oder Um-
und zweiten Transistors an dem Nullpunkt und des- schalten des oder der Kontakte 13, 14 in bekannter
sen Kollektor und Emitter in an sich bekannter Weise Weise veranlaßt.
an einem getrennten Laststromkreis, in dem die io Wird am Löscheingang 12 ebenfalls infolge einer
Relaisspule liegt, angeschlossen sind, während die logischen Verknüpfung oder direkt vom PoIN aus
Kollektorleitung des Transistors über einen Wider- ein Löschimpuls gegeben, so wird der Transistor Γ 2
stand zum negativen (N) (positiven) Pol der Strom- eingeschaltet und die negative Spannung U zwischen
quelle des Steuerstromkreises führt. Die zuletzt ge- Emitter und Basis des Transistors Π abgebaut. Ti
schilderte Anordnung kann dahingehend vereinfacht 15 wird gesperrt, und das Relais 10 fällt ab.
werden, daß der Kollektor des ersten Transistors in Fig. 2 zeigt zwei Abwandlungen der Erfindung,
an sich bekannter Weise statt mit der Stromquelle die beide getrennt oder zusammen angewendet wer-
mit dem Kollektor des dritten Transistors verbun- den können. Nach der ersten Abwandlung ist an dem
den ist. negativen Pol N der Stromquelle ein Kontakt IS des
Mit den F i g. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele 20 von der Spule 10 beeinflußten Relais angeschlossen,
der Erfindung dargestellt. Es zeigt für dessen Ausgang eine Klemme 16 vorgesehen ist.
F i g. 1 eine Schaltanordnung nach der Erfindung, Wird dieser Kontakt, wie gezeichnet, als Arbeitskon-
F i g. 2 eine Schaltanordnung nach einer Ausge- takt ausgebildet und wird die Klemme 16 über eine
staltung der Erfindung, Leitung 20 mit dem Einschalteingang 11 verbunden,
Fig. 3 eine Abwandlung der Erfindung für eine 25 so kann er zum Selbsthalten des Relais verwendet
verstärkte Ausgangsleistung, werden.
Fig. 4 eine weitere Abwandlung der Erfindung Die andere Abwandlung besteht aus einer Diode
mit getrenntem Laststromkreis. 17 zwischen den Emittern beider Transistoren Tl
Fig. 1 zeigt eine Schaltanordnung einer Kombi- und Γ2 und aus einem WiderstandR6, der einernation
nach der Erfindung, bei der jedem elektro- 30 seits an den negativen Pol der Stromquelle und
nischen Schaltkreis ein Transistor in Emitterschal- andererseits direkt an den Emitter des ersten Trantung
zugeordnet ist. Es liegen der Emitter sowohl sistors Tl angeschlossen ist. Durch diese Anordnung
des ersten Transistors Π für den Einschaltkreis als erhält der Transistor Π beim Löschvorgang eine
auch der Emitter des zweiten Transistors Γ 2 für den positive Vorspannung U', die dem Spannungsabfall
Löschkreis am sogenannten Nullpunkt. Der Kollek- 35 in der Diode in Durchlaßrichtung entspricht, um
tor des Transistors Tl ist über die zum Schaltrelais somit ein sicheres Sperren beim Löschen zu gewährgehörende
Spule 10 mit dem negativen Pol N der leisten.
Stromquelle verbunden, während seine Basis über Zu den WiderständenRl bis R6 sei darauf hineinen
Widerstandi?l am Einschalteingang 11 liegt. gewiesen, daß einer oder mehrere wegfallen können,
Die Basis des Transistors Tl ist ferner über einen 40 wenn die entsprechenden Leistungen bereits den er-Widerstand
R 4 mit dem positiven Pol P der Strom- forderlichen Widerstand aufweisen. Die Ausführungsquelle verbunden. beispiele zeigen sogenannte Emitterschaltungen, d. h.,
Der zweite Transistor Γ 2 für den Löschkreis ist die Emitter der Transistoren liegen am Nullpunkt,
mit seinem Kollektor über einen Widerstand R 2 an Diese Schaltanordnung ist besonders vorteilhaft und
der Basis des ersten Transistors Tl angeschlossen 45 daher vorzuziehen, es sind aber auch Basis- oder
und liegt mit seiner Basis über einem Widerstand R 3 Kollektorschaltungen oder Kombinationen denkbar,
am Löscheingang 12. Ferner ist seine Basis über Fig. 3 zeigt eine Schaltanordnung nach dem
einen WiderstandR5 an dem positiven Pol der Prinzip der Fig. 1, die durch einen dritten Tran-Stromquelle
angeschlossen. sistor Γ 3 erweitert ist. Der Transistor liegt mit seinem
Für vorstehende Beschreibung wurden sogenannte 50 Emitter wieder am Nullpunkt, während seine Basis
pnp-Transistoren angenommen; werden sogenannte am Emitter des ersten Transistors angeschlossen ist.
npn-Transistoren verwendet, so ist die Stromquelle In der Kollektorleitung des ersten Transistors Tl ist
umzupolen. statt der Spule 10 ein Widerstand R 7 und in der
Die Relaisspule 10 beeinflußt in bekannter Weise Emitterleitung ein Widerstand R 8 eingefügt, während
Kontakte, deren Anzahl sich nach der Leistung der 55 die Relaisspule 10 in der Kollektorleitung des dritten
Relaisspule richtet, auf jeden Fall aber sehr groß Transistors Γ 3 liegt. Aus der Schaltanordnung ist
sein können. Als Beispiel ist in Fig. 1 ein Ruhe- ohne weiteres abzulesen, daß beim Einschalten des
kontakt 13 und ein Umschaltkontakt 14 dargestellt. Transistors Tl sein Emitterstrom an der Basis des
Es kann auch oder statt dessen ein Arbeitskontakt Transistors T 3 einen verstärkten Kollektorstrom und
vorgesehen sein. Es können auch mehrere Kontakte 60 damit eine Verstärkung der Leistung des Relais 10
der erwähnten Art vorhanden sein. zur Folge hat. Der Widerstand R 7 könnte auch die
Die Wirkungsweise ist folgende: Durch die ge- Spule eines Relais sein, das gegenüber dem Relais 10
schilderte Schaltanordnung, d. h. im wesentlichen, eine verminderte Leistung aufweist. Zum Beispiel
weil die Basen an einem positiven Pol liegen, hat der könnte R 7 die Spule eines Relais und 10 die Spule
Transistor Π im Ruhezustand eine leichte positive 65 eines Schützes sein.
Vorspannung U und bleibt somit im ausgeschalteten Eine weitere Abwandlung der Erfindung und ein
Zustand stabil. Wird am Einschalteingang 11 ent- Beispiel für eine weitere vorteilhafte Anwendung
weder infolge einer logischen Verknüpfung in vorge- der Erfindung zeigt Fig. 4. Ein dritter Transistor
Γ 3 ist mit Emitter und Basis ebenso an die Grundschaltung
der Fig. 1 angeschlossen wie in der Schaltanordnung nach Fig. 3. Jedoch liegen Emitter und
Kollektor dieses dritten Transistors in einem getrennten Laststromkreis, der gegenüber dem zu den Transistoren
Tl und TZ gehörenden Steuerstromkreis
eine erheblich höhere Spannung aufweisen kann, so daß mit einer geringen Steuerleistung eine verhältnismäßig
hohe Relais- oder Schützenleistung gesteuert werden kann. Gegenüber der F i g. 3 ist diese Schaltanordnung
insofern vereinfacht, als für den Kollektor des ersten Transistors Tl keine gesonderte Spule
vorgesehen ist, sondern der Kollektor ist mit an die Relaisspule 10 angeschlossen. Diese vereinfachte
Schaltung ist auch in der Anordnung gemäß Fig. 3 möglich; ebenso ist die Schaltung der Fig. 3 in bezug
auf den Kollektor Tl, den Widerstand^ und den Pol N auch auf die Anordnung nach Fig. 4 übertragbar.
Claims (9)
1. Transistor-Relais-Schalteinrichtung mit einem Nullanschluß, einem Anschluß für ein ständiges
positives Potential und einem Anschluß für ein ständiges negatives Potential (Speisespannung)
und mit mindestens zwei Transistoren, vorzugsweise als Einbaueinheit ausgebildet, bei der ein
elektronischer Einschaltkreis eine Relaisschalteinheit beeinflußt, gekennzeichnet durch
einen mit einem Transistor (Tl) wirkenden Löschkreis mit einem zusätzlich zu den ständigen
Potentialen vorgesehenen Löscheingang (12), der in an sich bekannter Weise mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke
parallel liegt zur Emitter-Basis-Strecke des Eingangstransistors (Tl) des Ein-Schaltkreises,
dessen Basis an einem zusätzlich zu den ständigen Potentialen und zusätzlich zum
Löscheingang angeordneten Einschalteingang (11) liegt.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten Transistor (Tl) und
einen zweiten Transistor (T 2), deren beide Emitter
in an sich bekannter Weise am Nullpunkt angeschlossen sind, während in ebenfalls bekannter
Weise der erste Transistor (Tl) mit einem KoI-lektor
über die zu beeinflussende Relaisspule (10) an einen Pol (negativ N oder positiv P) und
mit seiner Basis über einen Widerstand (Rl) am Einschalteingang (U) liegt, wobei der zweite
Transistor (T 2) mit seinem Kollektor über einem Widerstand (R 2) in an sich bekannter Weise mit
der Basis des ersten Transistors (Tl) und mit seiner Basis über einen Widerstand (A3) am
Löscheingang (12) liegt.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere
Kontakte (15) an einen Pol (N oder P) der Stromquelle des kontaktlosen Schalters angeschlossen
sind.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Arbeitskontakt
(15) zwischen einem Pol (N oder P) der Stromquelle und der Basis des ersten Transistors
(Tl) liegt.
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise
am Emitter des ersten Transistors (Tl) parallel zur Relaisspule (10) ein Widerstand (R 6) liegt
und zwischen dem Nullpunkt und dem Emitter des ersten Transistors (Tl) und gleichzeitig zwischen
den Emittern beider Transistoren eine Diode (17) angeordnet ist.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine den zwischen dem Einschalteingang
und der Basis des ersten Transistors (Tl) liegenden Widerstand (Rl) umgehende Leitung
(18) mit einem zweiten Einschalteingang (19).
7. Schaltanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen dritten Transistor (T 3), der
mit seiner Basis an den Emitter des ersten Transistor (Tl), mit seinem Emitter, zusammen mit
den Emittern des ersten und zweiten Transistors, an dem Nullpunkt und mit seinem Kollektor über
die Relaisspule (10) mit einem Pol (negativ N oder positiv P) der Stromquelle angeschlossen ist,
während die Kollektorleitung des Transistors (Tl) über einen Widerstand (R 7) zum negativen (N)
oder positiven (P) Pol der Stromquelle führt und sein Emitter über einen Widerstand (RS) am
Nullpunkt bzw. am Emitter des dritten Transistors (T 3) angeschlossen ist.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen dritten Transistor (T 3),
dessen Basis am Emitter des ersten Transistors (Tl), dessen Emitter zusammen mit den Emittern
des ersten und zweiten Transistors an dem Nullpunkt und dessen Kollektor und Emitter in an
sich bekannter Weise an einem getrennten Laststromkreis, in dem die Relaisspule (10) liegt, angeschlossen
sind, während die Kollektorleitung des Transistors (Tl) über einen Widerstand
(R 7) zum negativen (N) (positiven) Pol der Stromquelle des Steuerstromkreises führt (Fig. 4,
teilweise Fig. 3).
9. Schaltanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des ersten
Transistors (Tl) in an sich bekannter Weise statt mit der Stromquelle mit dem Kollektor des
dritten Transistors (T3) verbunden ist (Fig. 4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1083 396,
1084641, 1117168, 1077703, 1036315.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1083 396,
1084641, 1117168, 1077703, 1036315.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 578/475 5.66 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (8)
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1963
- 1963-01-08 DE DEH47897A patent/DE1218507B/de active Pending
- 1963-10-29 GB GB4258663A patent/GB1007725A/en not_active Expired
- 1963-12-26 FR FR958562A patent/FR1388062A/fr not_active Expired
Patent Citations (5)
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Also Published As
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|---|---|
| GB1007725A (en) | 1965-10-22 |
| FR1388062A (fr) | 1965-02-05 |
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