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DE1216531B - Verfahren und Anlage zur Herstellung von Platten aus streufaehigen Holzspaenen oder aehnlichem Gut - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Herstellung von Platten aus streufaehigen Holzspaenen oder aehnlichem Gut

Info

Publication number
DE1216531B
DE1216531B DEB48291A DEB0048291A DE1216531B DE 1216531 B DE1216531 B DE 1216531B DE B48291 A DEB48291 A DE B48291A DE B0048291 A DEB0048291 A DE B0048291A DE 1216531 B DE1216531 B DE 1216531B
Authority
DE
Germany
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strand
width
documents
plant according
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48291A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Baer
Walter Henker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB48291A priority Critical patent/DE1216531B/de
Priority to CH7090959A priority patent/CH372458A/de
Priority to GB907859A priority patent/GB910753A/en
Publication of DE1216531B publication Critical patent/DE1216531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/18Auxiliary operations, e.g. preheating, humidifying, cutting-off
    • B27N3/183Forming the mat-edges, e.g. by cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 29 j
Deutsche Kl.: 39 a7-5/04
Nummer: 1216 531
Aktenzeichen: B 482911 c/39 a7
Anmeldetag: 22. März 1958
Auslegetag: 12. Mai 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Platten aus streufähigen Holzspänen oder ähnlichem Gut mittels kontinuierlicher Formung eines gestreuten Gutstranges auf einer Fördervorrichtung mit oder ohne Unterlagen für den Gutstrang, wobei die fabrikatorische Strangbreite nach Bedarf veränderlich einstellbar ist. Erfindungsgemäß wird nunmehr derart verfahren, daß das Spangut zwar über die größte Strangbreite gesteuert wird, aber die je nach der eingestellten Strangbreite mehr oder weniger breiten Randstreugutstreifen entweder nach dem Auffall auf die Fördervorrichtung bzw. Unterlagen abgeführt oder schon vorher abgefangen werden. Die Kennzeichen der Anlage zur Verfahrensanwendung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Durch die Streuung über die Strangbreite sind jegliche Umstellungen im Inneren der Schüttmaschinen entbehrlich, wodurch eine gleichbleibende .Schüttung gewährleistet ist. Während der Streuung schichten sich die Gutteilchen zur Formung des Stranges in der vorbestimmten Breite und bis zur jeweils gewünschten Höhe übereinander. Die Gutstrangformung ist ein wesentlicher Teil der Vorbereitung auf die Endstufe des Herstellungsvorgangs, in der aus dem Gutstrang die gewünschten Körper, insbesondere Platten, entstehen. Die Vorbereitung umfaßt im allgemeinen auch die bekannte Besäumung der Längskanten und die Aufteilung des Gutstranges auf der Fördervorrichtung quer zu den Längskanten.
Zur Erläuterung der Erfindung in Einzelheiten werden Ausführungsbeispiele von Fabrikationsanlagen für Holzspanplatten an Hand der schematischen Abbildungen geschildert. Es zeigt
A b b. 1 den Aufriß einer Fabrikationsanlage mit Gutstrangformung von einstellbarer Breite,
A b b. 2 den Seitenriß einer Formstation mit ebenfalls einstellbarer Streugutauffang- und -abräumvorrichtung und
Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III durch die Formstation gemäß A b b. 2, aber in größerem Maßstab dargestellt.
Aus Vorratsbehältern 1, la vgl. Abb. 1, werden mit Bodenbändern 21, 21a und einem dosierenden Rückstreifmechanismus z.B. den Bändern 31, 31a mit Bindemittel behaftete oder bindemittelfreie, streufähige Holzspäne ausgetragen und den sich drehenden Streuwalzen 41, 41a zugeleitet. Diese Walzen streuen das Spangut von einer einstellbaren Höhenlage aus, vgl. die Doppelpfeile 4 b in A b b. 2, bei größerer oder kleinerer Umlaufgeschwindigkeit wie einen Strom A bzw. B (Abb. 1) auf eine Fördervorrichtung 8, die mit Blechunterlagen 6 für die Span-Verfahren und Anlage zur Herstellung von
Platten aus streufähigen Holzspänen oder
ähnlichem Gut
Anmelder:
Ernst Bär, Bad Wiessee, Breitenanger 4
Als Erfinder benannt:
Ernst Bär, Bad Wiessee;
Walter Henker, Traisa
schüttung und zwischen den Blechunterlagen angeordneten Abdeckblechen 7 versehen sein kann. Im Streubereich sind an den Längsseiten der Fördervorrichtung bzw. der Blechunterlagen bewegliche Breitenbegrenzungswände 11, 11' (Abb.2) und nach außen zu die üblichen festen Seitenwände 10, 10' angeordnet. Beide Wände bilden zusammen mit Randteilen der Fördervorrichtung 8 bzw. der Blechunterlagen 6 Rinnen 5, 5', in denen sich über die eingestellte Strangbreite hinaus gestreutes Gut sammelt, um, z. B. mittels pneumatischer oder anderer Abräumvorrichtungen 14, 14' von der Fördervorrichtung bzw. den Blechunterlagen beseitigt und den Vorratsbehältern 1, la zwecks Weiterverwendung zugeführt zu werden.
Die Späne des Stromes A bedecken die Blechunterlagen 6 und die den Spalt zwischen je zwei Blechunterlagen überbrückenden Abdeckbleche 7 auf dem endlos umlaufenden Band der Fördervorrichtung 8, so daß ein praktisch ununterbrochener Spanstrang 9 a vorgeschriebener Breite entsteht. Die Späne des Spanstromes B ergänzen den Strang 9 a zum fertigen Spanstrang 9.
Die Breitenbegrenzungswände 11, 11' (A b b. 2) sind mittels der Kurbel 12 und der Getriebe 13, 13' (Gewindeschnecke mit Mutter) quer zur Längsachse der Fördervorrichtung beweglich und dadurch auf bestimmbare Entfernungen, die der jeweils gewünschten Strangbreite entsprechen, zueinander einstellbar. Die eingestellte Strangbreite kann durch eine mit den Getrieben 13 verbundene Vorrichtung angezeigt werden. Um die Späne in den Randzonen des Stranges etwas höher als im mittleren Strangteil schütten zu können, wodurch sich in den entsprechenden Zonen des Fertigerzeugnisses höhere Festigkeitswerte· erreichen lassen, können die verstellbaren inneren Wände 11,1Γ um ihre Längsachse
609 568/449
lic, ζ. B. von Hand, verschwenkbar angeordnet oder nach, oben verjüngt ausgebildet sein. Dabei ist es zweckmäßig, die inneren Wände in Längsrichtung mehr oder weniger allmählich bis zur maximalen Schütthöhe des Stranges 9 ansteigen zu lassen, vgl. Position llö, Abb. 1.
In der Anlage nach Abb. 1 und 3 sind im Streubereich der in ihrer Höhenlage über der Fördervorrichtung 8 und hinsichtlich ihrer Umlaufgeschwindigkeit einstellbaren Walzen 41, 41a trichterartig gestaltete Behälter 51a, Sifa, 51, 51' angeordnet. Die Behälter befinden sich oberhalb der Fördervorrichtung und können mit Breitenbegrenzungswänden 111 versehen sein, die bis auf die Fördervorrichtung 8 bzw. die Blechunterlagen 6 bzw. die Abdeckbleche 7 reichen. Mit der Vorrichtung 52, 53 werden die.Behälter mitsamt den Wänden 111, 111' auf die jeweils benötigte Strangbreite quer zur Längsachse der Fördervorrichtung, ähnlich wie in der Anlage nach A b b. 2, eingestellt. Eine Streubreitenanzeigevorrichtang 516 ist vorgesehen. Aus den Behältern entfernen pneumatische Absaugmittel 141, 141', 141a, 141' α das außerhalb der eingestellten Streubreite aufgefangene Spangut und bringen es beispielsweise zu den Vorratsbehältern 1, la zurück. Die Wände 111, 111' können, zum gleichen Zweck wie die Wände 11, 11' gemäß Abb.2, um eine Längsachse 111c verschwenkbar gelagert oder nach oben keilförmig verjüngt (111') und in ihrem Profil dem allmählich ansteigenden Längsprofil des Spanstranges angepaßt sein, vgl. Stelle 1116, Abb. 1.
Es kann vorteilhaft sein, die Sammlung und Weiterbeförderung des außerhalb der eingestellten Streubreite aufgefangenen Streugutes derart einzurichten, daß es nach Qualität getrennt von den Beförderungsmitteln aufgenommen und weiterbefördert wird. Dies gilt insbesondere für die Fabrikationsanlagen für Holzspankörper, die bekanntlich meistens aus feinerem und gröberem Spanmaterial gebildet werden. Dann kann man nämlich die hochwertigeren Feinspäne (sogenannte Deckspäne) für sich abziehen und einem Deckspänevorratsbehälter zuführen, wohingegen andere Späne für sich in einen oder mehrere andere Behälter gebracht werden.
Zur weiteren Gutstrangformung können, wie im allgemeinen üblich, noch Stationen für Aufteilung des Strangs durch Querschneider, für Vorpressung und für Längsrandbesäumung der Strangabschnitte vorgesehen sein.
Es ist dem Fachmann erkennbar, daß die geschilderten Einrichtungen auch dann verwendet werden können, wenn die Gutstrangschüttung unmittelbar auf eine Fördervorrichtung, z. B. in Form eines endlosen Bandes 8 erfolgt. Die Blechunterlagen und Abdeckbleche sind in keiner Weise eine Voraussetzung für die Benutzung der Erfindung.
Ferner kann die Erfindung so ausgeführt werden, daß die Streuung von unterschiedlich breiten Gutsträngen nur durch entsprechende Ausbildung von Abräumvorrichtungen oder Auffangvorrichtungen an den Breitenbegrenzungslinien des Stranges längs der Fördervorrichtung erreicht wird. Eine derartige Ausbildung der erfindungsgemäßen Formstation kann die verstellbaren Seitenwände, z. B. 11, 11'; 111, 111' vollständig entbehrlich machen. Insbesondere die Vorrichtungen 14 oder 51 eignen sich für die Ausführung dieses Vorschlages.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Platten aus streufähigen Holzspänen oder ähnlichem Gut mittels kontinuierlicher Formung eines gestreuten Gutstranges auf einer Fördervorrichtung mit oder ohne Unterlagen für den Gutstrang, wobei die fabrikatorische Strangbreite nach Bedarf veränderlich einstellbar ist und eine Besäumung der Stranglängskanten stattfinden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Spangut zwar über die größte Strangbreite gestreut wird, aber die je nach der eingestellten Strangbreite mehr oder weniger breiten Randstreugutstreifen entweder nach dem Auffall auf die Fördervorrichtung (8) bzw. Unterlagen (6) abgeführt oder schon vorher abgefangen werden.
2. Fabrikationsanlagen für die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oder mehrerer, der jeweils eingestellten Strangbreite anpaßbare Streugütabräum- oder -abfangvorrichtungen (5,14; 51, 141) oder beiderlei Vorrichtungen zur Beseitigung der Randstreugutstreifen.
3. Anlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch an den Längsseiten der Fördervorrichtung (8) bzw. der Unterlagen (6) einstellbare Breitenbegrenzungswände (11), die um eine zur Längsachse der Fördervorrichtung parallele Achse (lic) kippbar sind.
4. Anlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einstellbare Breitenbegrenzungswände (11 c), die nach oben verjüngt sind.
5. Anlage nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch Breitenbegrenzungswände (116,1116), deren Höhe der wachsenden Streuhöhe des Gutstranges vorzugsweise in allmählichem Höhenanstieg angepaßt ist.
6. Anlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mit Abfangwänden versehene, vorzugsweise trichterartig gestaltete, mit Spanabfuhreinrichtungen (141) verbundene Behälter (51) an den Längsseiten der Fördervorrichtung (8) bzw. der Unterlagen, die auf die fabrikatorische Strangbreite einstellbar sind und eine besondere Breitenbegrenzungswand (111) haben können.
7. Anlage nach Anspruch 2 bis 6, gekennzeichnet durch eine .Streubreitenanzeigevorrichtung (516).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 949 007; deutsche Auslegeschrift Nr. 1019 078; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1751821; österreichische Patentschrift Nr. 188 495.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 568/449 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEB48291A 1958-03-22 1958-03-22 Verfahren und Anlage zur Herstellung von Platten aus streufaehigen Holzspaenen oder aehnlichem Gut Pending DE1216531B (de)

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CH372458A (de) 1963-10-15

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