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Konsole für einen Pfosten mit C-fÖrmigeni Querschnitt Könsolen für
einen Pfosten mit C-förmigem Querschnitt werden beispielsweise an Regalen verwendet,
an denen mehrere Pfosten eine Tragkonstruktion bilden und die Konsolenhalter verwirklichen,
auf denen die eigentlichen Regale angebracht werden können.
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Es ist bereits eine Konsole für einen Pfosten mit C-förmigeni Querschnitt
bekanntgeworden, die aus einem Halter, der mit einer Schraube und einer im
C
des Pfostens geführten Mutter festklemmbar ist und aus einem auf dem Halter
aufsteckbaren Kolisolänn besteht. Diese bekannte Konsole erfordert beim Anbrinaen
der Konsole den Konsolenarm. zu verkippen, um die Konsole zum Halten zu bringen,
ferner werden bei dieser Konsole mehrere und außerordentlich komplizierte Stanzteile
zum Aufbau der Konsöle und des Tragarmes erforderlich.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine mö-lichst einfache
billige, leicht herzustellende, für die Massenfertigung geeignete Konsole zu schaffen,
die insbesondere der Forderung genügt, daß sie schnell und leicht vom Träger gelöst
werden kann, ohne daß dabei benachbarte Konsolarme beeinflußt werden.
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Das erreicht die Erfindung grundsätzlich dadurch, daß der Halter einen
hinter die Flansche des C-förmigen Pfostens fassenden Ansatz zur Aufnahme eines
Hakens des Konsolarmes aufweist, in einen durch den Pfostenschlitz schräg nach außen
greifenden Halsteil übergeht und mit einer sich außen auf die Pfostenflansche abstützenden
Stirnplatte endet, die mit einer Bohrung für die Klemmschraube versehen ist und
zum Abstützen der unteren Anlage des Konsolarmes dient.
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Durch die Erfindung wird erreicht, daß man im wesentlichen mit einer
zweistückigen Anordnung auskommen kann, so daß die Gesamtanordnung wesentlich wirtschaftlicher
als bisher hergestellt werden kann. Insbesondere ist es von Vorteil, daß die Konsole
durch einfaches Lockern der Klemmschraube gelöst werden kann, ohne daß dabei benachbarte
Kong solen in Mitleidenschaft gezogen werden.
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Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Figuren in den Zeichnungen
weiter beschrieben; es zeigt F i g. 1 eine Aufsicht auf die Gesamtanordnung,
F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie 11-II in Fig. 1,
F i
g. 3 in perspektivischer Ansicht die Konsole in auseinandergezogener Darstellung
und F ig.4 eine Stirnansicht der Gesamtanordnung, wobei die Konsolen die Regale
tragen.
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In den Figuren ist eine Konsole für einen Pfosten 15 von allgemein
C-förmigem Querschnitt dargestellt, C
die aus einem Halter 30, der
mit einer Schraube 37
und einer im C des Pfostens 15 geführten
Mutter 38 festklemmbar ist und dem außerdem ein auf den Halter
30 aufsteckbarer Konsolenarm 45 zugeordnet ist.
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Mit 16 ist das Profil des Pfostens 15 bezeichnet, das
mit überzügen 17 versehen ist. Der C-förmige Querschnitt des Pfostens ist
gemäß dem Ausführungsbeispiel doppelt ausgebildet, wozu Schlitze 18 und 22
dienen, die sich an Endseiten 21 und 25 des Pfostens 15 öffnen. Dadurch
sind Flansche 19 und 20 an einem Stirnende und Flansche 23 und 24
am anderen Stirnende des Pfostens gebildet.
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Der Halter 30 hat einen hinter die Flansche 19,
20 des
C-förmigen Pfostens 15 fassenden Ansatz 32
zur Aufnahme, eines Hakens
46 des Konsolarmes 45. Er geht in einen durch den Pfostenschlitz schräg nach außen
greifenden Halsteil 31 über. Mit einer sich außen auf die Pfostenflansche
19 und 20 abstützenden Stirnplatte 35 endet der Halter. Die Stirnplatte
35 ist mit einer Bohrung 36 für die Klemmschraube 37 versehen
und dient zum Abstützen der unteren Anlage 49 des Konsolarines 45.
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Außerdem weist die Mutter 38 einen zentral angeordneten Vorsprung
39 auf.
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Der Konsolarm 45 hat im übrigen eine senkrechte Rippe 50, von
der ein Teil abgeschnitten ist, um eine Stoßfläche 47 zu bilden. Außerdem springt
eine Bordkante 49 quer zur Rippe vor, wie dies insbesondere aus F i g. 1
ersichtlich ist. Sie faßt in eine Nut 42 (F i g. 4).
Beim
Zusammenbau der beschriebenen Anordnung wird zunächstder Halter 30 in dem
Pfosten 15
eingesetzt, um den Konsolarm 45 aufhängen zu können. Dabei wird
zunächst der mit Gewinde versehene Teil der Klemmschraube 37 durch -die Öffnung
36 geführt. Der Halter 30 wird dann zur Seite gedreht, so daß der
Ansatz 32 durch die öffnung des Schlitzes 22 paßt. Der Halter 30 wird
in den Schlitz 22 eingesetzt, bis der Ansatz 32 mit der Rückseite des Schlitzes
22 in Kontakt gelangt. Dann wird er um eine Viertelumdrehung gedreht, so daß die
Ansätze 33 und 34 hinter die Flansche 23 und 24 greifen. Da der Ansatz
32 eine größere Breite als die der Öffnung des Schlitzes 22 aufweist, kann
der Halter 30 vom Schlitz nicht mehr abgenommen werden, solange er
in seiner korrekten Lage verbleibt.
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Die Mutter 38 wird dann so ausgerichtet, daß sie durch die
Öffnung in den Schlitz 22 eingreift. Wenn die Klemmschraube 37 gedreht wird,
dreht sich auch die Mutter in eine Stellung, die quer zum öffnungsschlitz 22 liegt,
und die Enden der Mutter stoßen gegen die Rückseite der Flansche 23 und 24.
Der Halter 30 wird dann in seine richtige Lage eingestellt, d. h.
in seine entsprechende Höhe und die Klemmschrauben 37 angezogen. Wenn die
Klemmschraube 37 angezogen ist, wird die Stirnplatte 35 in Eingriff
mit der Endfläche 25 gebracht und das Ende der Mutter 38 in Eingriff
mit der Rückseite der Flansche 23
und 24. Wenn die Schraube 37 voll
und fest angezogen wird, wird der Halter 30 in seiner Stellung an dem Pfosten
festgelegt.
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Der Konsolarm 45 wird an dem Pfosten 15 durch Einführen des
Hakens 46 durch die öffnung des Schlitzes 22 und Aufhängen über den Ansatz
32 angebracht. Der Arm 45 wird dann im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Stoßfläche
47 in Eingriff mit der Stimplatte 35 gelangt.
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Die öffnung des Schlitzes 22 weist eine ausreichende Breite auf, um
die Konsolarme 45, wie in F i g. 4 dargestellt, mit ihrer Rückseite aneinander
anlieRend einzusetzen# Diese Anordnung ist in vielen Fällen erforderlich, wenn Regale
von größerer Breite erforderlich sind oder wenn sie höhere Gewichte aufnehmen müssen,
so daß verschiedene Pfosten 15 zur Aufnahme des Gewichtes erforderlich sind.
Die Kan-ten 49 greifen in die Nuten 42, die am Ende -der Borde 41 vorgesehen
sind. Werden die Konsolarme 45 mit ihren Rückseiten aneinander eingesetzt, legt
der wechselweise Eingriff der Kanten 49 mit den Nuten 42 die Anne gegen seitliche
Bewegung fest. Dies trifft auch bei der einfachen Einrichtung zu, bei welcher die
Konsolarme nicht mit ihren Rückseiten aneinander angesetzt sind. Diese Anordnung
vermeidet die, Notwendigkeit, den Konsolarm an dem Regal mit entsprechenden Festlegemitteln,
z. B. Schrauben, wie bei den bisher üblichen Einrichtungen festzulegen. Konsolarme
können auch von der anderen Endfläche des Pfostens getragen werden.