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DE1216371B - Unterwasser-Lautsprecher - Google Patents

Unterwasser-Lautsprecher

Info

Publication number
DE1216371B
DE1216371B DEB77156A DEB0077156A DE1216371B DE 1216371 B DE1216371 B DE 1216371B DE B77156 A DEB77156 A DE B77156A DE B0077156 A DEB0077156 A DE B0077156A DE 1216371 B DE1216371 B DE 1216371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
pressure
loudspeaker according
surrounding water
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77156A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry-Anthony Del Giudice
Long Beach
Peter N Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1216371B publication Critical patent/DE1216371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/06Loudspeakers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/44Special adaptations for subaqueous use, e.g. for hydrophone

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Unterwasser-Lautsprecher Bei bekannten Unterwasser-Sprechsystemen wird einerseits ein vom Sprecher mitgeführter Sender und andererseits ein vom Empfänger mitgeführter elektrischer Empfänger verwendet. Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein Unterwasser-Sprechsystem zu schaffen, bei welchem kein besonderer Empfänger erforderlich ist, sondern vielmehr die gesendeten Schallwellen vom Ohr unmittelbar aufgenommen werden können.
  • Die Erfindung betrifft somit einen mit einem äußeren Mikrophon verbundenen Unterwasser-Lautspreeher, in dessen Gehäuse ein elektro-akustischer Wandler, eine Stromversorgung für diesen und ein Verstärker zwischen Stromversorgung und Wandler angeordnet sind, und besteht im wesentlichen darin, daß der Wandler eine bewegliche Membran aufweist, welche nur mit ihrer Vorderseite mit dem umgebenden Wasser in Berührung steht und daß eine Druckregelvorrichtung in dem Gehäuse vor 'gesehen ist, welche die Differenz zwischen den auf der Vorder-bzw. Rückseite der beweglichen Membran auftretenden Drücken im wesentlichen konstant hält. Bei einer praktischen Ausführung der Erfindung war der Lautsprecher unter Wasser über eine Entfernung von etwa 100 Metern gut zu verstehen.
  • Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Druckregelvorrichtung eine Kammer mit mindestens einer öffnung aufweist, welche mit dem umgebenden Wasser in Verbindung steht, und eine zwischen der Öffnung und dem Inneren des Gehäuses angeordnete dichte flexible Meinbran, welche nach Maßgabe ihrer von der zwischen dem Inneren des Gehäuses und dem umgebenden Wasser herrschenden Druckdifferenz abhängigen Stellung bei gegenüber dem Druck des umgebenden Wassers zu niedrigen Druck im Gehäuseinneren ein zwischen einer Druckluftquelle und dem Gehäuseinneren liegendes Venril öffnet und bei zu hohem Druck im Gehäuseinneren ein vom Gehäuseinneren nach außen führendes Ventil öffnet. Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung ist die Regelvorrichtung dabei so eingestellt bzw. ausgebildet, daß der Luftdruck im Inneren des Gehäuses stets etwas größer ist als der Druck des umgebenden Wassers. Auf diese Weise wird sicher ein Eindringen von Wasser in das Gehäuse verhindert. Wenn der Lautsprecher nach der Erfindung von einem Taucher mit Tauchgerät verwendet wird, dann bildet zweckmäßig der Atemluftvorrat des Tauchers die Druckluftquelle zur Erzielung des Druckausgleiches im Gehäuse.
  • In den Unteransprüchen sind zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung unter Schutz gestellt. Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen. In diesen zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Lautsprecher, F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, F i g. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, F i g. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1 und F i g. 5 einen Teil-Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
  • Der Unterwasser-Lautsprecher nach F i g. 1 weist ein Gehäuse 12 auf, das seinerseits einen ersten Ab- schnitt 14, einen zweiten Abschnitt 16 und einen dritten Abschnitt 18 hat.
  • Der erste Abschnitt 14 ist von zylindrischer Form und weist eine axiale Öffnung 20 an seinem Vorderende auf, welche von einem radial nach innen gerichteten Flansch 22 begrenzt ist, während an seinem hinteren Ende ein radial nach außen gerichteter Flansch 24 vorgesehen ist. Die axiale Öffnung 20 ist von einem perforierten Sieb oder Gitter 26 bedeckt, welches an der Außenfläche des Flansches 22 mittels eines Befestigungsringes 28 und Schrauben 30 befestigt ist.
  • Innerhalb des Flansches 22 ist in dem ersten Ab- schnitt 14 ein dynamischer Wandler 32 befestigt. Der Wandler 32 weist einen ringförmigen Permanentmagneten 34 auf, welcher einen ringförmigen Schlitz 36 aufweist, in welchem eine ringförmige Spulenform 38 in Längsrichtung beweglich angeordnet ist. Weiterhin weist er zwei Kontakte 40 auf, die von leicht abgeänderter L-förmiger Gestalt sind, wobei der kurze Schenkel des L mit der Außenfläche der Spulenform 38 in Verbindung steht und der lange Schenkel des L zwischen zwei Isolatorringen 42 und 44 befestigt ist und mit einem Anschlußdraht 46 verbunden ist. Der Wandler 32 weist weiterhin eine Spule 48 auf, welche um die Spulenform 38 gewickelt ist, und gewährleistet so, daß der kurze Schenkel von jedem der L-förmigen Kontakte 40 sicher zwischen der Spule 48 und der Spulenform 38 liegt, wobei die Spule einen Widerstand von näherungsweise einem halben Ohm hat und so innerhalb des begrenzten Raumes des übertragers 32 eine maximale Ausgangsleistung gestattet. Die Verwendung einer Spule bzw. Schwing- oder Tauchspule mit einem Widerstand von einem halben Ohm ist besonders vorteilhaft, weil sie in einem Raum kleiner Abmessungen verwendet werden kann, weil sie billig ist und weil sie keinen Ausgangstransformator in dem Verstärker 93 erforderlich macht. Eine bewegliche Membran 50 besteht aus einem widerstandsfähigen flexiblen dünnen Material, z. B. aus Mylar od. ä., und ist nahe den Anschlußkontakten 40 in festem Eingriff mit der vorderen Kante der Spulenform 38 angebracht. Ein mittleres Kissen bzw. Polster 54 ist zur Anlage am hinteren Teil des Magneten 34 vorgesehen. In dem Magneten vorgesehene öffnungen 56 (F i g. 4) bilden eine Verbindung für Luft zwischen der Vorderseite und der Hinterseite. Zwischen dem Wandler 32 und dem Innenteil des Flansches 22 ist ein Dichtungsring 58 befestigt. Durch eine Druckdichtung 60 führen zwei Mikrophondrähte 59 aus dem Gehäuse 12 heraus und zu einem normalen Kehlkopfmikrophon, welches der Benutzer am Hals trägt.
  • Der zweite Abschnitt 16 des Gehäuses 12 ist an-Regend am ersten Abschnitt 14 befestigt und ist ebenfalls von zylindrischer Gestalt; er weist einen radial nach außen gerichteten Flansch 62 an seinem hinteren Ende auf und einen weiteren radial nach außen gerichteten Flansch 64 am vorderen Ende. Innen im Gehäuse ist der Querschnitt von einem Wärmeableiter 66 überspannt, der zwischen dem ersten Abschnitt 14 und dem zweiten Abschnitt 16 angeordnet ist. Im einzelnen sind der radiale Flansch 24 des ersten Abschnittes 14 und der radiale Flansch 64 des zweiten Abschnittes 16 mittels Muttern und Schrauben 68 miteinander verbunden. Der den Querschnitt bedeckende Wärmeableiter 66 ist zwischen diesen radiaIen Flanschen 24 -und 64 und zwei ringförmigen Dichtungen 70 angebracht. Mehrere öffnungen 72 sind im Wärmeableiter 66 vorgesehen, um ein freies Durchfließen von Luft zwischen dem ersten Abschnitt 14 und dem zweiten Ab- schnitt 16 zu gestatten. Durch eine mit Gewinde versehene axiale Bohrung 74 im Wärmeableiter 66 führt eine Stellschraube 76, die in Längsrichtung mit dem zur Anlage dienenden Kissen 54 am hinteren Ende des Übertragers 32 im Eingriff steht, um den Wandler 32 nach vom in einen Dichtungssitz gegen den radialen Flansch 22 des ersten Abschnittes 14 zu drücken. Eine Platte 78 von der Größe des Querschnittes überspannt das Innere des zweiten Ab- schnittes 16 und ist an den Punkten 80 nahe dem hinteren Ende des zweiten Abschnittes 16 mittels Punktschweißung mit dem Gehäuse 12 verbunden. In der Platte 78 sind mehrere Öffnungen 82 am Umfang vorgesehen.
  • Innerhalb des zweiten Abschnitts 16 ist eine Stromversorgung 84 angeordnet, welche ihrerseits einen 12-Volt-Gleichstrom-Batterie-Pack 86 aufweist. Es können auswechselbare Batterien oder eine wiederaufladbare Batterie, z. B. ein Akkumulator, verwendet werden. Wenn wiederaufladbare Batterien verwendet werden, dann kann am hinteren Ende der Stromversorgungseinheit 84 ein der Wiederaufladung dienender Stecker 88 vorgesehen sein. Die Ausgangsverbindungen für die Batterien werden von drei Steckern 90, 91 und 92 gebildet. Auf der rückwärtigen Seite des Wärmeableiters 66 ist ein Verstärker 93 angeordnet. Der Verstärker 93 ist in einem Block 94 aus Kunstharz eingeschlossen und weist drei Zapfen 95, 96 und 97 auf, welche aus dem Kunstharzblock herausragen und in die Stecker90, 91 und 92 der Batterien 86 passen. Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, ragen in dem Verstärker 93 verwendete Transistoren 98 aus der Vorderseite des Wärmeableiters 66 heraus. Für den Verstärker ist ein Schalter 1,00, und zwar ein drehbarer An-Aus-Schalter mit zwei Stellungen, außen am ersten Abschnitt 1 vorgesehen-und mit dem Inneren des Gehäuses 12 durch eine wasserdichte Dichtung 102 verbunden. Der Schalter 100 ist mit dem Verstärker 93 mittels Leitungen 104 verbunden. Um die Stromversorgung 84 herum führt ein Luftspalt 107, der innerhalb des zweiten Abschnittes 16 ein freies Fließen von Luft zwischen den öffnungen 72 in dem Wärmeableiter 66 und den Öffnungen 82 in der Platte 68 gestattet.
  • Der dritte Abschnitt 18 des Gehäuses 12 (s. F i g. 1) weist an seinem Ende eine Endplatte 106 auf und einen radial nach außen gerichteten Flansch 108 am vorderen Ende. Der dritte Abschnitt 18 ist dadurch mit dem zweiten Abschnitt 16 verbundene daß dessen radial sich erstreckender Flansch 108. mit dem radialen Flansch des zweiten Abschnittes 16 mittels mehrerer Schrauben und Muttern 110 verbunden ist. Zwischen den radialen Flanschen 62 und 108 ist eine ringförmige Dichtung 112 vorgesehen. Die Endplatte 106 ist mittels Schrauben 114 mit dem Gehäuse 12 verbunden.
  • Der dritte Abschnitt 18 weist eine Druckregulierungseinheit 115 mit einer Druckkammer 116 auf. Zwischen der Endplatte 106 und dem dritten Ab- schnitt 18 des Gehäuses 12 ist, die Druckkammer 116 -überspannend, eine aus Gummi oder ähnlichem Material bestehende flexible Membran 118 vorgesehen. Die flexible Membran 118 weist eine ringförmige Nut 120 sowie zwei axiale angeordnete, daran anliegende Metallplatten 122 innerhalb und außerhalb der Membran auf.
  • In der Außenwand des dritten Abschnittes 18 ist eine Einlaßöffnung 124 vorgesehen und eine Leitung 126, die zu einem Vorrat an Druckluft, wie beispielsweise dem des Tauchgerätes, führt, ist damit verbunden. Innerhalb der Einlaßöffnung 124 ist ein Kippventil 128 mit einem Ventilsitz 130 vorgesehen, wobei ein Ventilteil 132 beweglich und in den Ventilsitz 130 einlegbar angeordnet ist und eine Feder 134 das Ventilteil in Eingriff mit dem Ventilsitz 130 vorspannt. Ein Neigungsarm 136 erstreckt sich von dem Ventilteil 132 aus und gerät mit der flexiblen Membran 118 in Eingriff, wenn die Membran 118 in zusammengedrückter Stellung ist, um das Ventilteil 132 aus dem Ventilsitz 130 zu bewegen. Im dritten Abschnitt 18 des Gehäuses 12 ist eine Auslaßöffnung , 138 außerhalb der flexiblen Membran 118 vorgesehen und mit dem Raum im Gehäuse innerhalb der Membran 118 mittels einer Luftleitung 140 verbunden. Innerhalb der Auslaßöffnung 138 ist ein Kippventil 142 mit einem Ventilsitz 144 vorgesehen, wobei ein Ventilteil 1-46 bei seiner Bewegung mit dem Ventilsitz in Eingriff geraten kann und eine Vorspannungsfeder 148 mit dem Ventilsatz 146 in Eingriff geraten kann, um dasselbe in Eingriff 144 zu bringen. Vom Ventilteil 146 erstreckt sich ein Neigungsann 150, der bei seiner Bewegung mit der flexiblen Membran in Berührung gerät, wenn die Membran sich in gedehnter Stellung befindet, um das Ventilteil 146 aus dem Ventilsitz 144 zu entfernen.
  • Die Endplatte 106 des dritten Abschnittes 18 weist mehrere Öffnungen 152 auf, welche ein Durchströmen des umgebenden Wassers gestatten und somit einen Druck auf die flexible Membran 118 ausüben.
  • Eine zweite Ausführungsform der Druckausgleichsvorrichtung ist in Fig. 5 dargestellt. Hierbei hat der dritte Abschnitt 18 eine öffnung 154, die von einer flexiblen Membran 156 überspannt ist, welche ihrerseits eine ringförmige mit 158, ein paar axial angeordneter Platten 160 und einen T-fönnigen Arm 176 aufweist, der sich von der Innenseite der Platte 160 nach innen erstreckt. Der Umfang der Membran 156 ist zwischen dem dritten Abschnitt 18 des Gehäuses 12 und einem kappenförmigen Teil 162, welches mittels Schrauben 164 an dem dritten Abschnitt 18 befestigt ist, eingespannt. Das kappenförmige Teil 162 weist Öffnungen 163 auf, um ein Durchströmen des Umgebungswassers zu gestatten, damit es mit der Membran 156 in Verbindung steht. Zusätzlich ist eine Vorspannfeder 166 innerhalb des kappenfönnigen Teiles 162 vor-Z, Clesehen, so daß eine nach innen gerichtete Kraft auf die Membran 156 ausgeübt ist.
  • In dem dritten Abschnitt 18 ist eine Einlaßöffnung 168 vorgesehen, in welcher ein Kippventil 170 angeordnet ist. Zwischen dem Kippventil 170 und dem Vorrat an unter Druck stehender Luft ist eine Einlaßleitung 172 für Druckluft vorgesehen. Das Kippventil 170 weist einen Ventilsitz 174 und ein Ventilteil 176 auf, welches mit dem Ventilsitz in Eingriff geraten kann, ferner eine Feder 178, welche das Teil 176 in den Sitz 174 vorspannt, und einen Neigungsarm 179, welcher sich vom Ventiltell 176 erstreckt und beweglich mit dem T-förmigen Arm 176 der Membran 156 in Eingriff kommen kann, wenn die Membran in zusammengedrückter Stellung ist, um das Ventilteil 176 außer Eingriff mit dem Ventilsitz 174 zu bringen. Innerhalb der Membran 156 ist in ähnlicher Weise eine Auslaßöffnung 180 in dem dritten Abschnitt vorgesehen, in welcher ein Kippventil 182 angeordnet ist. Das Ventil 182 weist einen Ventilsitz 184 auf und ein Ventilteil 186, welches bei seiner Bewegung in den Ventilsitz einsitzen kann, eine das Teil 186 in den Ventilsitz 184 vorspannende Feder 188 sowie einen Neigungsarm 90, weleher sich von dem Ventilteil 168 erstreckt und beweglich mit dem T-förmigen Arm 176 in Eingriff mit der Membran 156 geraten kann, wenn die Membran sich in ausgedehnter Stellung befindet, um das Ventilteil 186 außer Eingriff mit dem Ventilsitz 184 zu bringen.
  • Im Betrieb kann der Unterwasser-Lautsprecher am Rücken des Tauchers angeordnet sein; normalerweise wird er am Oberteil oder nahe diesem der Preßluftflaschen vorgesehen sein, welche zur Taucherausrüstuno, gehören. Der Benutzer kann den Unterv#ässer-Lautsprecher jederzeit von Hand betätigen, indem er den an der Außenseite des ersten Abschnittes 114 angeordneten Schalter 100 dreht. Auf ähnliche Weise kann die Vorrichtung vom Taucher jederzeit von Hand abgestellt werden, um Strom zu sparen, wenn der Lautsprecher nicht benutzt wird.
  • Ein an des Tauchers Hals befestigtes Standard-Kehlkopfmikrophon kann nahe seiner Kehle angeordnet sein oder in der Atemmaske. In jedem der beiden Fälle wird das vom Sprecher in das Mikrophon gesprochene Signal durch die Mikrophonleitungen 59, den Verstärker 93 und in den Wandler 32 durch die Zuführungsdrähte 46 geleitet. Die von der Stimme bedingten Stromschwankungen in der Spule 48 veranlassen die Spulenform 38 zu Längsschwingungen in dem ringfönnigen Schlitz 36 des Permanentmagneten 34, wodurch die bewegliche Membran 50 vibriert und direkte hörbare Impulse in das umgebende Wasser abgibt. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die bewegliche Meinbran 50 fest an ihrem Umfang in dem ersten Ab- schnitt 14 des Gehäuses 12 befestigt ist und daß die Rückseite der Membran 50 vollständig vom umgebenden Wasser abgedichtet ist. Auf diese Weise dient das Gehäuse 12 als vollständig geschlossener Lautsprecher, bei dem verhindert wird, daß die von der Rückseite, der beweglichen Membran austretenden Impulse diejenigen Impulse dämpfen, die an der vorderen Seite der Membran austreten.
  • - Unter Wasser tritt über der Oberfläche. der beweglichen Membran 50 des Wandlers 32 ein Druckunterschied auf. Anfänglich haben das Innere des Gehäuses 12 und dementsprechend die Rückseite der beweglichen Membran 50 den normalen Luftdruck über der Wasseroberfläche. Die äußere oder Vorderseite der beweglichen Membran 50 wird einem erhöhten Druck ausgesetzt, da sie dem umgebenden Wasser ausgesetzt ist. Um einen möglichst großen Wirkungsgrad der beweglichen Membran 50 zu gewährleisten und um eine Beschädigung derselben zu verhindern, ist es wünschenswert, den Unterschied der Drücke vor und hinter derselben zu regeln. Der Unterwasser-Lautsprecher hat eine-Druckregeleinheit 115, welche diesem Zwecke dient. Wie in Form eines Beispiels in Fig. 1 dargestellt ist, dringt das umgebende Wasser durch die öffnungen 152 in der Endplatte 106 in die Druckkammer 116 ein und kommt in Berührung mit der flexiblen Membran 118 und übt einen nach innen gerichteten Druck auf diese aus, wodurch bewirkt wird, daß die flexible Membran 118 sich in ihre gespannte Stellung bewegt. Wenn die flexible Membran sich gemäß dem beim Tiefertauchen ansteigenden Druck bewegt, dann kommt die Platte 122 mit dem Kipparm 136 des Kippventils 128 in Eingriff. Der Kippann 132 wird verschwenkt und entfernt das Ventilteil 132 - zumindest teilweise - aus dem Ventilsitz 130. Durch das öffnen des Kippventils kann unter Druck stehende Luft in das Gehäuse eintreten, und zwar durch die Druckluftleitung 126, welche mit der Einlaßöffnung 124 verbunden ist. Die einströmende Druckluft tiitt in das Gehäuse innerhalb der flexiblen Membran 118 ein und fließt ebenfalls durch das Innere des Gehäuses 12 durch die öffnungen 82 in der Platte 68, durch die Öffnungen 62 in dem Wärmeübertrager 66 und die Öffnungen 66 in dem Magneten des übertragers 32. Aus diesem Grunde wird die Rückseite der beweglichen Membian 50 dem steigenden Luftdruck im Gehäuse 12 ausgesetzt, wodurch sich ein Druckausgleich zwischen der Vorder- und der Rückseite der beweglichen Membran 50 ergibt. Wenn der Taucher wieder auftaucht ' dann kann der eingestellte Druck innerhalb des Gehäuses 12 größer werden als derjenige Druck, der vom umgebenden Wasser auf die Außenseite der beweg-Echen Membran 50 ausgeübt wird. In diesem Falle wird die flexible Membran 118 durch den steigenden Innendruck nach hinten gedrückt. Wenn sich die flexible Membran 118 in ihre ausgedehnte Spannung bewegt, dann kommt die Platte 123 mit dem Kipparm 150 des Kippventils 142 in Eingriff. Wenn der Kipparm 150 durch die sich ausdehnende Membran 118 bewegt wird, dann wird das Ventilteil 146 - zumindest teilweise - aus dem Ventilsitz 154 herausgehoben, und die Druckluft im Gehäuse 12 tritt durch eine Luftleitung 140 und durch eine Auslaßöffnung 138 aus. Dieser Vorgang des Luftablassens setzt sich so lange fort bis die Druckdifferenz zwischen dem Inneren des Gehäuses 12 und dem umgebenden Wasser derart ist, daß die Membran 118 sich in ihre neutrale Stellung zurückbegibt und somit das Ventilteil 146 wieder in Eingriff mit dem Ventil 144 bringt. Es kann von Vorteil sein, wenn die flexible Membran 118 in ihre neutrale Stellung zurückkehrt, während der Druck innerhalb des Gehäuses etwas höher ist als der vom Umgebungswasser ausgeübte Druck. Dieses Merkmal verhindert ein Einsickern von Wasser um den Ventilsitz 144. Bei dem in F i g. 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Vorgang der Regulierung derselbe, obwohl die Bauart dieser Ausführungsfonn leicht geändert ist. Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich der T-förmige Arm 167 von der Innenseite der flexiblen Membran 156 aus, und während der Zusammendrückung der flexiblen Meinbran 156 kommt er mit dem Kipparrn 179 des Kippventils 170 in Eingriff und während der Ausdehnung der flexiblen Membran mit dem Kipparm 190 des Kippventils 182. Der dritte Abschnitt 18 weist eine Abschlußkappe 162 auf, welche außerhalb der flexiblen Membran 156 befestigt ist und Öffnungen, 163 lufweist, um eine Verbindung zwischen dem umgebenden Wasser und der flexiblen Membran herzustellen. Weiterhin ist innerhalb der abschließenden .Kappe 162 eine Blattfeder 166 vorgesehen, welche die flexible Membran 156 von der Kappe 162 wegspannt. Auf diese Weise ist die flexible Membran 156 durch die Feder 166 nach innen zu vorgespannt. Dieses Merkmal der Erfindung dient dazu, sicherzustellen, daß beim Aufsteigen des Tauchers, wenn der Innendruck des Gehäuses 12 größer ist als der vom amgebenden Wasser ausgeübte Druck, ein etwas höherer Druck immer im Gehäuse 12 herrscht. Dieser etwas höhere Druck innerhalb des Gehäuses 12, der während des Aufblasens auftritt, wenn Druckluft durch das Kippventil 182 auftritt, gewährleistet, daß rund um den Ventilsitz 184 kein Wasser in das Gehäuse lecken kann.
  • Alle dargestellten Einzelheiten -sind für die Erfindung von Bedeutung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mit einem äußeren Mikrophon verbundener Unterwasser-Lautsprecher, in dessen Gehäuse ein elektro-akustischer Wandler, eine Stromversorgung für diesen und ein Verstärker zwischen Stromversorgung und Wandler angeordnet sind, dadurch g e k ennz e i ch n e t, daß der Wandler (32) eine bewegliche Membran (50) aufweist, welche nur mit ihrer Vorderseite mit dem umgebenden Wasser in Berührung steht, und daß eine Druckregelvorrichtung in dem Gehäuse vorgesehen ist, welche die Differenz zwischen den auf der Vorder- bzw. Rückseite der beweglichen Membran (50) auftretenden Drücken im wesentlichen konstant hält.
  2. 2. Lautsprecher nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckreg gelvorrichtung auf der Rückseite der beweglichen Membran einen Druck einstellt, der im wesentlichen dem Druck des umgebenden Wassers entspricht. 3. Lautsprecher nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregelvorrichtung eine Kammer (116, F i g. 1) mit mindestens einer öffnung (152) aufweist, welche mit dem umgebenden Wasser in Verbindung steht, und eine zwischen der Öffnung (152) und dem Inneren des Gehäuses angeordnete dichte flexible Membran (118), welche nach Maßgabe ihrer von der zwischen dem Inneren des Gehäuses und dem umgebenden Wasser herrschenden Druckdifferenz abhängigen Stellung bei gegenüber dem Druck des umgebenden Wassers zu niedrigem Druck im Gehäuseinnerenein zwischen einer Druckluftquelle (126) und, dem Gehäuseinneren liegendes Ventil (130, 132; F i g. 1) öffnet und bei zu hohem Druck im Gehäuseinneren ein vom Gehäuseinneren nach außen führendes Ventil (144, 146) öffnet. 4. Lautsprecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftquelle vom Atemluftvorrat eines Tauchers gebildet wird. 5. Lautsprecher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch solche Einstellung bzw. Ausbildung der Regelvorrichtung nach Anspruch 3, daß der Luftdruck im Inneren des Gehäuses stets etwas größer ist als der Druck des umgebenden Wassers. 6. Lautsprecher nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile Kippventile sind (F i g. 1 und 5). 7. Lautsprecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Membran (118, F i g. 1) innen und außen je eine Platte (122) trägt und daß bei Auslenkung der Membran die als Stäbe (136, 150) oder dergleichen ausgebildeten Betätigungsglieder der Kippventile mit diesen Platten in Eingriff kommen. 8. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (94) auf einer Wärmeableitplatte (66) angebracht ist, welche ihrerseits in dem Gehäuse angebracht ist und mit t2 dem das Gehäuse umgebenden Wasser in Verbindung steht. 9. Lautsprecher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine erste, eine zweite und eine dritte Kammer aufweist und daß der Wandler, die Stromversorgung und die Druckregelvorrichtung in der ersten bzw. der zweiten bzw. der dritten Kammer angeordnet sind und daß die Wärmeableitplatte(66) zwischen der ersten und der zweiten Kammer angeordnet ist. 10. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler eine Tauchspule mit einem elektrischen Widerstand von wenigstens einem halben Ohm aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1322 456.
DEB77156A 1963-06-28 1964-06-08 Unterwasser-Lautsprecher Pending DE1216371B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3651475A1 (de) * 2018-11-07 2020-05-13 Fish Guidance Systems Limited Druckregler für ein hydrophone

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1322456A (fr) * 1961-04-10 1963-03-29 Appareil submersible électronique autonome pour communications sonores vocales dans les milieux liquides et entre ces derniers et le milieu aérien

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