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DE1216038B - Rohrverlegezange - Google Patents

Rohrverlegezange

Info

Publication number
DE1216038B
DE1216038B DED40480A DED0040480A DE1216038B DE 1216038 B DE1216038 B DE 1216038B DE D40480 A DED40480 A DE D40480A DE D0040480 A DED0040480 A DE D0040480A DE 1216038 B DE1216038 B DE 1216038B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
traverse
pliers
laying
pipe laying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED40480A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS DEMLER DIPL ING
Original Assignee
HANS DEMLER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS DEMLER DIPL ING filed Critical HANS DEMLER DIPL ING
Priority to DED40480A priority Critical patent/DE1216038B/de
Publication of DE1216038B publication Critical patent/DE1216038B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/422Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles actuated by lifting force
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • F16L1/024Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
    • F16L1/06Accessories therefor, e.g. anchors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Rohrverlegezange Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrverlegezange mit zwei kastenprofilartig ausgebildeten, in den Endbereichen einer Traverse schwenkbar gelagerten, das zu verlegende Rohr umgreifenden Zangenarmen, die unterhalb der Traverse über kniehebelartig wirkenden Zuglaschen mit einer an einem Hebezug befestigbaren Aufhängelasche verbunden sind.
  • Beim Verlegen von Rohren im Tiefbau werden je nach der Länge des zu verlegenden Rohres für kürzere Rohrstücke Rohrlegehaken und für längere Rohrstücke im allgemeinen Drahtseilschlaufen oder gummierte Stahlseilbänder verwendet. Solche Drahtseilschlaufen oder Stahlseilbänder stellen ein sehr einfaches Hilfsmittel dar, jedoch haben sie, insbesondere beim Verlegen von langen Rohren in Gräben, erhebliche, die Arbeit erschwerende Nachteile. Beim Anhängen längerer Rohrstücke sind unbedingt zwei Bedienungskräfte erforderlich, die die Seilschlaufen in den Lasthaken eines Krans oder eines sonstigen Hebezeugs einhängen. Das Verlegen eines derart aufgehängten Rohres in einem Graben hat außerdem den Nachteil, daß vor dem Absetzen des Rohres-in der Grabensohle ein querverlaufender Schlitz ausgehoben werden muß, damit die Seilschlaufe oder das Stahlseilband mit dem Schäkel unter dem Rohr durchgezogen werden kann. Die Herstellung des Schlitzes ist sehr zeitraubend, wenn die Rohre auf einer Betonsohle verlegt werden.
  • Schließlich ist - wenn das Rohr in einem abgesteiften Graben verlegt werden soll - die Verwendung einer Schlaufe oder eines Bandes mit einem weiteren großen Nachteil verbunden. In solche Gräben müssen die Rohre häufig in geneigter Stellung zwischen den Spreizen hindurch auf die Sohle abgelegt werden. Dies macht fast immer ein nochmaliges Umhängen erforderlich, um das Rohr in der Längsrichtung verschieben zu können.
  • Rohrgreifer oder Rohrzangen sind an sich in verschiedenen Ausführungen bekannt und werden meist in Hüttenbetrieben für spezielle, sich ständig wiederholende Transportvorgänge verwendet. So hat man schon an einem Hebezeug aufhängbare Traversen vorgesehen, die hydraulisch zu betätigende Greifarme aufweisen und ein schnelles Erfassen und Freigeben eines Rohres von außen ermöglichen. Diese Vorrichtungen besitzen jedoch Greifelemente, die durch Druckmittelkraft unmittelbar am Rohrmantel angreifen, und/oder es sind Kniehebelgetriebe vorgesehen, die beim Hubvorgang eine vom Gewicht des zu hebenden Rohres abhängige Schließkraft bewirken. Solche Zangen sind einmal deshalb im Baugewerbe nicht verwendbar, weil dort oftmals Rohre mit großem Gewicht und geringer Festigkeit gehoben werden müssen; zum andern ist ihr Aufbau so kompliziert, daß sich bei dem rauhen Betrieb an- der Baustelle leicht Beschädigungen und Betriebsstörungen ergeben, wodurch die Sicherheit des Personals gefährdet wird. überdies erfordern solche Geräte durchweg eine zweite Bedienungsperson, was den Betrieb verteuert.
  • Bekannt ist schließlich ein Hebegerät für Metallrohre, das eine Traverse mit an dieser seitlich schwenkbar gelagerten Hebeln aufweist, deren äußere Enden durch eine die Hebel verbindende Feder gegen die Innenseite eines lotrecht stehenden Rohres gedrückt werden. Das Rohr wird dabei nur kraftschlüssig durch Klemmwirkung erfaßt. Ein zuverlässiger Transport ist auf diese Weise nicht möglich, abgesehen davon, daß die Rohre an der Baustelle durchweg waagerecht liegend verlegt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine möglichst robust gestaltete Rohrverlegezange zu schaffen, die einfach zu bedienen ist und ein sicheres Umfassen eines Rohres von außen ermöglicht, ohne daß beim Transport unzulässig große Schließkräfte auftreten können.
  • Zu diesem Zweck durchsetzt erfindungsgemäß bei einer Rohrverlegezange der eingangs geschilderten Gattung die Aufhängelasche die Traverse und ist an dieser mittels eines durch die Aufhängelasche hindurchsteckbaren Keils feststellbar.
  • Bei gelöstem Keil können die Zangenarme in beliebiger Weise um das etwa waagerecht auf dem Boden liegende Rohr herumgelegt werden, wobei sich die Aufhängelasche in der Traverse verschiebt. Die Abmessungen der zusammenwirkenden Teile sind so gewählt oder können beispielsweise mittels einer an sich bekannten Stecklochverbindung so verändert werden, daß bei der anschließenden Verriegelung der Aufhängelasche die Zangenarme formschlüssig um das Rohr herumgreifen und gegen eine öffnungsbewegung durch den Keil veriegelt sind. Die Zange bildet daher beim Transport ein praktisch starres Gebilde. Ein unbeabsichtigtes Öffnen der Zange ist ausgeschlossen und die Bedienung erfordert nur wenige Handgriffe, so daß Rohrverlegearbeiten ohne Hilfskräfte von einer einzigen Person ausgeführt werden können.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Vorderansicht der Rohrverlegezange, F i g. 2 eine seitliche Darstellung der Rohrverlegezange.
  • DieRohrverlegezange besteht aus einerTraversel, die an ihren beiden äußeren Enden Bohrungen 2 aufweist. Durch je einen Gelenkbolzen 3 sind an die Traverse 1 zwei kastenprofilartig ausgebildete Zangenarme 4 angelenkt, die um die Gelenkbolzen 3 schwenkbar sind. Auf der Innenseite des unterhalb der Traverse 1 befindlichen Teiles der Zangenarme sind Zuglaschen 5 schwenkbar angeordnet, die an ihrem vom zugehörigen Zangenarm abgewandten Ende Bohrungen 6 aufweisen. Mit Hilfe eines Gelenkbolzens 7 sind die Zuglaschen 5 mit einer Aufhängelasche 8 gelenkig verbunden. Die Aufhängelasche ist in der Traverse 1 geführt und trägt an ihrem oberen Ende einen Schäkel 9, mit dem die Rohrver-. legezange an einem Kran oder einer Hebevorrichtung aufgehängt werden kann. Die Traverse 1 besteht aus zwei U-Profil-Schienen, die durch Bleche 10 verbunden sind. Zur Führung der Aufhängelasche 8 sind in die Bleche 10 Führungsschlitze eingeschnitten. Durch einen weiteren Schlitz 11 in der Aufhängelasche kann ein Keil 12 hindurchgesteckt werden, der die Aufhängelasche in der Traverse gegen eine Verschiebung nach unten sichert. Auf der Traverse ist außerdem ein. Bolzen 18 befestigt, in den eine Kette 13 mit einem Fanghaken 14 eingehängt werden kann. Die Zangenarme 4 sind über ihren Gelenkpunkt in der Traverse nach oben verlängert und tragen an ihrem oberen Ende zwei Aufhängeseile 15; die mit ihrem vom Fangarm abgewandten Ende in einem Ring 16 befestigt sind.
  • Wenn ein Rohr verlegt werden soll, wird die erfindungsgemäße Rohrverlegezange mit dem Ring 16 in den Lasthaken eines Krans oder eines anderen Hebezeuges eingehängt und über das zu erfassende Rohr 17 gebracht. Zur Anpassung an den jeweiligen Rohrdurchmesser sind zuvor die Zangenarme 4 mittels der Gelenkbolzen 3 in passenden Bohrungen 2 der Traverse 1 befestigt worden. Bei der Auswahl der Gelenkpunkte ist darauf zu achten, daß die leicht nach innen gebogenen unteren Enden der Zangenarme das Rohr 17 unterhalb des größten Durchmessers erfassen.
  • Zum Anheben des Rohres wird der Lasthaken aus dem Ring 16 in den Schäkel 9 umgehängt. Beim Anheben werden die Zuglaschen 5 durch die Aufhängelasche 8 nach oben gezogen und die Zangenarme 4 fest an das Rohr gepreßt. Da die nach innen gebogenen Enden der Zangenarme sich unterhalb des größten Durchmessers des Rohres befinden, kann dieses nicht nach unten abrutschen. Um die belastete Rohrverlegezange gegen öffnen zu sichern, wird der Keil 12 durch den in der Aufhängelasche befindlichen .Schlitz 11 gesteckt. Damit ist ein sicherer Transport des Rohres möglich. Gegen seitliches Abrutschen kann das Rohr nötigenfalls durch einen an der Traverse 1 über einen Bolzen 18 und eine Kette 13 befestigten Fanghaken 14 gesichert werden.
  • Zum Lösen der Rohrverlegezange von dem verlegten Rohr wird der Schäkel9 aus dem Lasthaken des Krans genommen und der Ring 16 eingehängt. BeimAnheben werden nun durch den über dieDrahtseile 15 auf die nach oben weisenden Enden der Zangenarme ausgeübten Zug die Zangenarme geöffnet, so daß die Rohrverlegezange abgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Rohrverlegezange mit zwei kastenprofilartig ausgebildeten, in den Endbereichen einer Traverse schwenkbar gelagerten, das zu verlegende Rohr umgreifenden Zangenarmen, die unterhalb der Traverse über kniehebelartig wirkende Zuglaschen mit einer an einem Hebezeug befestigbaren Aufhängelasche verbunden sind, d adurch gekennzeichnet, daß die Aufhängelasche (8) die Traverse (1) durchsetzt und an dieser mittels eines durch die Aufhängelasche hindurchsteckbaren Keiles (12) feststellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr.1100 019, 1306 206, 2 588 733, 3 036 372.
DED40480A 1962-12-10 1962-12-10 Rohrverlegezange Pending DE1216038B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED40480A DE1216038B (de) 1962-12-10 1962-12-10 Rohrverlegezange

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED40480A DE1216038B (de) 1962-12-10 1962-12-10 Rohrverlegezange

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1216038B true DE1216038B (de) 1966-05-05

Family

ID=7045436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED40480A Pending DE1216038B (de) 1962-12-10 1962-12-10 Rohrverlegezange

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1216038B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115385226A (zh) * 2022-08-25 2022-11-25 共享智能铸造产业创新中心有限公司 砂芯转运夹具
DE102015115433B4 (de) * 2015-09-14 2025-01-02 Probst Gmbh Greif- und Hebevorrichtung zum Greifen von einem Greifgut mit zumindest zwei Greifzangen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1100019A (en) * 1913-10-10 1914-06-16 William Johnson Pipe and tile handling device.
US1306206A (en) * 1919-06-10 Gbaeple
US2588733A (en) * 1948-01-12 1952-03-11 Knox Albert Aerial transporter
US3036372A (en) * 1957-06-05 1962-05-29 Cie De Pont A Mousson Apparatus for positioning and assembling pipe elements

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