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DE1215430B - Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle - Google Patents

Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle

Info

Publication number
DE1215430B
DE1215430B DEB76987A DEB0076987A DE1215430B DE 1215430 B DE1215430 B DE 1215430B DE B76987 A DEB76987 A DE B76987A DE B0076987 A DEB0076987 A DE B0076987A DE 1215430 B DE1215430 B DE 1215430B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
conveyor
dosing
feeding system
boxes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB76987A
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Wittlich
Axel Gill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BECKER PRUNTE GmbH
Original Assignee
BECKER PRUNTE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BECKER PRUNTE GmbH filed Critical BECKER PRUNTE GmbH
Priority to DEB76987A priority Critical patent/DE1215430B/de
Publication of DE1215430B publication Critical patent/DE1215430B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0208Automatic devices with conveyor belts or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h - 5/00
Nummer: 1215 430
Aktenzeichen: B 76987III/45 h
Anmeldetag: 30. Mai 1964
Auslegetag: 28. April 1966
Es sind Fütterungsanlagen mit Dosiervorrichtungen für Ställe mit in Rinnen verlaufenden Förderketten bekannt, wobei die Rinnen Durchbrüche aufweisen, durch die das Futter den Tieren zufällt. In Sonderheit sind diese Dosiervorrichtungen Kästen, die in Richtung der Futtertröge verlaufen und ver- $tellbare Seitenwände aufweisen. Es kann aber auch der Boden dieser Dosierkästen auf einen größeren oder kleineren Abstand zur Förderkette eingestellt werden.
Damit erhalten diese Dosierkästen einen verschiedenen Rauminhalt. Die Förderkette, die das Futter heranbringt, nimmt dieses von Kasten zu Kasten mit, indem nach der Füllung des ersten Kastens die Mitnehmer samt dem Futter über dem vollen Kasten hinweggleiten. Zum Füttern wird ein Schaltorgan betätigt, um den Inhalt der Kästen in den Trog fallen zu lassen.
Diese bekannten Anlagen haben nur eine Förderkette und führen daher auch nur eine Futtersorte zu. Wenn die in einer Bucht untergebrachten Tiere ein anderes Futter erhalten sollen, so bleibt nichts anderes übrig, als die gesamte Anlage leer zu fahren und alsdann die neue Futtersorte zu fördern.
Die vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ohne große Mühe die Dosierkästen von der einen auf eine andere Futtersorte umzustellen, um über jedem Trog nur mit einem Kasten auszukommen und somit einen zweiten Dosierkasten einzusparen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß bei einer Fütterungsanlage zwei oder mehrere Förderketten vorgesehen sind, die — jede für sich — in einer besonderen Rinne laufen, wobei diese Rinnen einen gemeinsamen, in ihrer Ebene lageveränderlichen Boden besitzen, dessen Durchbrüche, je nach Lage des Bodens, nur einer Kette bzw. Rinne zugeordnet sind. In Sonderheit ist dem mit Durchbrüchen versehenen Bodenblech unten ein Abdeckschieber zugefügt, dessen Betätigungsorgan für die Entleerung eines Dosierkastens gekoppelt ist.
Die erfindungsgemäße Fütterungsanlage ermöglicht die mechanisierte genau dosierbare Fütterung von Mastschweinen. Der Futterzubringer ist als Einkettendoppelförderer ausgebildet und bietet gegenüber bekannten Systemen ähnlicher Bauart den Vorteil, daß nach dem empfohlenen Zweifuttersystem (eiweißreiches Frühmast- und eiweißarmes Endmastfutter) gefüttert werden kann. Der Förderer besteht aus zwei voneinander getrennten Förderrinnen, in denen je eine gehärtete Rundgliederkette mit angeschweißten Mitnehmern den Transport des Futters
Fütterungsanlage mit Dosiervorrichtung
in Sonderheit für Schweineställe
Anmelder:
Becker-Prünte G. m. b. H.,
Datteln (Westf.), August-Becker-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Norbert Wittlich, Datteln (Westf.);
Axel Gill, Lünen
übernimmt. Der Antrieb der Förderketten erfolgt über eine gemeinsame Antriebsstation, wobei die Fördergeschwindigkeit im Verhältnis 1:2 stehen. Durch die unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten wird dem tatsächlichen Futtermengenverhältnis im Maststall von Früh- zu Endmastfutter, das sich in der Praxis ungefähr als 35 : 65 ergeben hat, entsprochen und Leerlaufzeiten des Förderers und damit erhöhter Verschleiß vermieden. Die Aufgabe
a5 der Futtersorten in die Förderrinnen kann direkt aus den Vorratssilos oder, wenn diese in ungünstiger Lage zum Förderer stehen, über einen separaten Zubringer und einen Aufgabetrichter erfolgen. Die so getrennt, aber gleichzeitig zu den Buchten geförderten Futtersorten können wahlweise in die im Bereich der Buchten unter dem Förderer angeordneten Schieber-Dosierkästen abgezogen werden. Um das Futter in diese Kästen gelangen zu lassen, weist der angeschraubte Förderboden einseitige Durchbrüche auf. Durch Lösen und Umdrehen dieses Bodens kann eine Bucht leicht von einer auf die andere Futtersorte umgestellt werden. Die Dosierkästen weisen an ihrem Frontblech vom Futtergang aus zu bedienende Einstelleinrichtungen auf, die eine stufenlose genaue Volumendosierung der vorgesehenen Futtermenge ermöglichen. Da sich die Dosierkästen über die ganze Troglänge der Buchten erstrecken, wird eine gleichmäßige Verteilung des Futters im Trog gewährleistet.
Der Fütterungsvorgang verläuft wie folgt: Von einem zentralen Steuerorgan (Handhebel oder Steuermotor) werden über ein Zugstangensystem und Hebelmechanismen sämtliche angeschlossenen Dosierkästen durch seitliches Verschieben über den fest an der Konstruktion montierten Schieberkastenboden hinaus zügig in die Futtertröge entleert. Während der Freßzeit werden die in ihre Ausgangslage
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zurückgeschobenen Dosierkästen durch den Förderer bereits für die nächste Mahlzeit wieder gefüllt. Das Füllen der Kästen während des Fressens der Tiere garantiert die größtmögliche Ruhezeit zwischen den Mahlzeiten. Die Tiere werden vor, Fütterungsbeginn nicht durch Laufgeräusche des'Förderers an die Tröge gelockt, so daß das Futter frei in den Freßtrog abfallen kann und nicht auf die Köpfe der am Trog wartenden Tiere fällt.
Durch eine unter dem festmontierten Dosierkastenboden verlegbare Wasserberieselungsleitung ist es selbstverständlich auch möglich, das trockene Futter im Trog anzufeuchten und so den Tieren ein feuchtkrümeliges Futter zu verabreichen. Sollte in Einzelfällen der Stall nicht ganz belegt sein, so lassen sich durch Ausschalten der entsprechenden Betätigungshebel ohne Demontage an jeder beliebigen Bucht die Dosierkästen stillsetzen, so daß sie nicht mehr in die Tröge entleert werden. Als Futter können körnige, geschrotete oder mehlige Arten dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. . ■ .·.-
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Anlage in ihrer Zuordnung zu einem Futtertrog;
Fi g. 2 zeigt eine Längsansicht vom Futtertrog;
Fig. 3 zeigt den Förderboden bzw. den Dosierkastendeckel.
Den Dosierkästen 1 wird das Futter durch eine Förderkette mit angesetzten Mitnehmern2 zugeführt. Der Dosierkasten 1 besteht aus einem Frontblech 3, einer verstellbaren Rückwand 4 und einem Abdeckblech 5, welches an der Rückwand angesetzt ist und durch eine: Verstrebung 6 abgesteift ist. Der Dosierkasten ist zwischen einem Bodenblech 7 und einem Förderboden 8, der gleichzeitig als Deckel für den Dosierkasten dient, verschiebar. Das Frontblech ist mit"' einer fest montierten Einstelleinrichtung 9 ver·-· sehen, mittels derer die Rückwand bewegt werden kann. ' *"'"
Die Fütterungsanlage selbst ist auf einem Bock 10 'Oberhalb des Futtertroges 11 angeordnet.
In einem Teil des Föfderbodens 8 sind Durchbrüche 12 vorgesehen. Die Entleerung der Dosierkästen erfolgt durch Verschiebung der Rückwand 4 und Frontwand 3 über Winkelhebel 13. Die Winkelhebel 13 greifen an den Stirnwänden 15 der Dosierkästen bzw. an einer oberhalb des Förderers angeordneten Schieberstange an. Für die zentrale Betätigung sämtlicher Dosierkästen werden Schieberstangen mittels Zugstangen 14 untereinander verbunden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fütterungsanlage mtfiDösiervorrichtung für Ställe mit in Rinnen verlaufenden Förderketten; wobei die Rinnen Durchb'rüche aufweisen, durch
ao die das Futter den Tieren zufällt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Förderketten vorgesehen "sind, die — jede für sich — in einer besonderen Rinne laufen, wobei diese Rinnen einen- gemeinsamen, in ihrer Ebene lageveränderlichen Boden besitzen, dessen Durchbrüche, je nach Lage des Bodens, nur einer Kette bzw. Rinne zugeordnet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekernt· zeichnet, daß unter dem "mit Durchbrüchen (12) versehenen Bodenblech (8) ein Abdeckschiebei ' ι (5) zugeordnet ist, dessen Betätigungsorgan mit : dem Schaltorgan für die Entleerung eines Dosierkastens (1) gekoppeltist.;· . ■-"
In Betracht-gezogene'©nickschriften:
»Landtechnische Forschung«; Jg. 13, 1963,
Heft 2, S. 34. · ' ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 560/13 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEB76987A 1964-05-30 1964-05-30 Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle Pending DE1215430B (de)

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DE1215430B true DE1215430B (de) 1966-04-28

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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