DE1215430B - Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle - Google Patents
Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer SchweinestaelleInfo
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- dosing
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K5/00—Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
- A01K5/02—Automatic devices
- A01K5/0208—Automatic devices with conveyor belts or the like
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h - 5/00
Nummer: 1215 430
Aktenzeichen: B 76987III/45 h
Anmeldetag: 30. Mai 1964
Auslegetag: 28. April 1966
Es sind Fütterungsanlagen mit Dosiervorrichtungen für Ställe mit in Rinnen verlaufenden Förderketten
bekannt, wobei die Rinnen Durchbrüche aufweisen, durch die das Futter den Tieren zufällt.
In Sonderheit sind diese Dosiervorrichtungen Kästen, die in Richtung der Futtertröge verlaufen und ver-
$tellbare Seitenwände aufweisen. Es kann aber auch der Boden dieser Dosierkästen auf einen größeren
oder kleineren Abstand zur Förderkette eingestellt werden.
Damit erhalten diese Dosierkästen einen verschiedenen Rauminhalt. Die Förderkette, die das
Futter heranbringt, nimmt dieses von Kasten zu Kasten mit, indem nach der Füllung des ersten
Kastens die Mitnehmer samt dem Futter über dem vollen Kasten hinweggleiten. Zum Füttern wird ein
Schaltorgan betätigt, um den Inhalt der Kästen in den Trog fallen zu lassen.
Diese bekannten Anlagen haben nur eine Förderkette und führen daher auch nur eine Futtersorte
zu. Wenn die in einer Bucht untergebrachten Tiere ein anderes Futter erhalten sollen, so bleibt nichts
anderes übrig, als die gesamte Anlage leer zu fahren und alsdann die neue Futtersorte zu fördern.
Die vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ohne große Mühe die Dosierkästen
von der einen auf eine andere Futtersorte umzustellen, um über jedem Trog nur mit einem Kasten
auszukommen und somit einen zweiten Dosierkasten einzusparen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß bei einer Fütterungsanlage zwei oder
mehrere Förderketten vorgesehen sind, die — jede für sich — in einer besonderen Rinne laufen, wobei
diese Rinnen einen gemeinsamen, in ihrer Ebene lageveränderlichen Boden besitzen, dessen Durchbrüche,
je nach Lage des Bodens, nur einer Kette bzw. Rinne zugeordnet sind. In Sonderheit ist dem
mit Durchbrüchen versehenen Bodenblech unten ein Abdeckschieber zugefügt, dessen Betätigungsorgan
für die Entleerung eines Dosierkastens gekoppelt ist.
Die erfindungsgemäße Fütterungsanlage ermöglicht die mechanisierte genau dosierbare Fütterung
von Mastschweinen. Der Futterzubringer ist als Einkettendoppelförderer ausgebildet und bietet gegenüber
bekannten Systemen ähnlicher Bauart den Vorteil, daß nach dem empfohlenen Zweifuttersystem
(eiweißreiches Frühmast- und eiweißarmes Endmastfutter) gefüttert werden kann. Der Förderer besteht
aus zwei voneinander getrennten Förderrinnen, in denen je eine gehärtete Rundgliederkette mit angeschweißten
Mitnehmern den Transport des Futters
Fütterungsanlage mit Dosiervorrichtung
in Sonderheit für Schweineställe
in Sonderheit für Schweineställe
Anmelder:
Becker-Prünte G. m. b. H.,
Datteln (Westf.), August-Becker-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Norbert Wittlich, Datteln (Westf.);
Axel Gill, Lünen
übernimmt. Der Antrieb der Förderketten erfolgt über eine gemeinsame Antriebsstation, wobei die
Fördergeschwindigkeit im Verhältnis 1:2 stehen. Durch die unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten
wird dem tatsächlichen Futtermengenverhältnis im Maststall von Früh- zu Endmastfutter, das sich in
der Praxis ungefähr als 35 : 65 ergeben hat, entsprochen und Leerlaufzeiten des Förderers und damit
erhöhter Verschleiß vermieden. Die Aufgabe
a5 der Futtersorten in die Förderrinnen kann direkt aus
den Vorratssilos oder, wenn diese in ungünstiger Lage zum Förderer stehen, über einen separaten
Zubringer und einen Aufgabetrichter erfolgen. Die so getrennt, aber gleichzeitig zu den Buchten geförderten
Futtersorten können wahlweise in die im Bereich der Buchten unter dem Förderer angeordneten
Schieber-Dosierkästen abgezogen werden. Um das Futter in diese Kästen gelangen zu lassen, weist der
angeschraubte Förderboden einseitige Durchbrüche auf. Durch Lösen und Umdrehen dieses Bodens
kann eine Bucht leicht von einer auf die andere Futtersorte umgestellt werden. Die Dosierkästen
weisen an ihrem Frontblech vom Futtergang aus zu bedienende Einstelleinrichtungen auf, die eine
stufenlose genaue Volumendosierung der vorgesehenen Futtermenge ermöglichen. Da sich die Dosierkästen
über die ganze Troglänge der Buchten erstrecken, wird eine gleichmäßige Verteilung des
Futters im Trog gewährleistet.
Der Fütterungsvorgang verläuft wie folgt: Von einem zentralen Steuerorgan (Handhebel oder
Steuermotor) werden über ein Zugstangensystem und Hebelmechanismen sämtliche angeschlossenen Dosierkästen
durch seitliches Verschieben über den fest an der Konstruktion montierten Schieberkastenboden
hinaus zügig in die Futtertröge entleert. Während der Freßzeit werden die in ihre Ausgangslage
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zurückgeschobenen Dosierkästen durch den Förderer bereits für die nächste Mahlzeit wieder gefüllt.
Das Füllen der Kästen während des Fressens der Tiere garantiert die größtmögliche Ruhezeit zwischen
den Mahlzeiten. Die Tiere werden vor, Fütterungsbeginn nicht durch Laufgeräusche des'Förderers
an die Tröge gelockt, so daß das Futter frei in den Freßtrog abfallen kann und nicht auf die
Köpfe der am Trog wartenden Tiere fällt.
Durch eine unter dem festmontierten Dosierkastenboden
verlegbare Wasserberieselungsleitung ist es selbstverständlich auch möglich, das trockene
Futter im Trog anzufeuchten und so den Tieren ein feuchtkrümeliges Futter zu verabreichen. Sollte in
Einzelfällen der Stall nicht ganz belegt sein, so lassen sich durch Ausschalten der entsprechenden Betätigungshebel
ohne Demontage an jeder beliebigen Bucht die Dosierkästen stillsetzen, so daß sie nicht
mehr in die Tröge entleert werden. Als Futter können körnige, geschrotete oder mehlige Arten
dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. . ■ .·.-
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Anlage in ihrer Zuordnung zu einem Futtertrog;
Fi g. 2 zeigt eine Längsansicht vom Futtertrog;
Fig. 3 zeigt den Förderboden bzw. den Dosierkastendeckel.
Den Dosierkästen 1 wird das Futter durch eine Förderkette mit angesetzten Mitnehmern2 zugeführt.
Der Dosierkasten 1 besteht aus einem Frontblech 3, einer verstellbaren Rückwand 4 und einem Abdeckblech
5, welches an der Rückwand angesetzt ist und durch eine: Verstrebung 6 abgesteift ist. Der Dosierkasten
ist zwischen einem Bodenblech 7 und einem Förderboden 8, der gleichzeitig als Deckel für den
Dosierkasten dient, verschiebar. Das Frontblech ist mit"' einer fest montierten Einstelleinrichtung 9 ver·-·
sehen, mittels derer die Rückwand bewegt werden kann. ' *"'"
Die Fütterungsanlage selbst ist auf einem Bock 10 'Oberhalb des Futtertroges 11 angeordnet.
In einem Teil des Föfderbodens 8 sind Durchbrüche
12 vorgesehen. Die Entleerung der Dosierkästen erfolgt durch Verschiebung der Rückwand 4
und Frontwand 3 über Winkelhebel 13. Die Winkelhebel 13 greifen an den Stirnwänden 15 der Dosierkästen
bzw. an einer oberhalb des Förderers angeordneten Schieberstange an. Für die zentrale Betätigung
sämtlicher Dosierkästen werden Schieberstangen mittels Zugstangen 14 untereinander verbunden.
Claims (2)
1. Fütterungsanlage mtfiDösiervorrichtung für
Ställe mit in Rinnen verlaufenden Förderketten;
wobei die Rinnen Durchb'rüche aufweisen, durch
ao die das Futter den Tieren zufällt, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Förderketten vorgesehen "sind, die — jede für
sich — in einer besonderen Rinne laufen, wobei diese Rinnen einen- gemeinsamen, in ihrer Ebene
lageveränderlichen Boden besitzen, dessen Durchbrüche, je nach Lage des Bodens, nur
einer Kette bzw. Rinne zugeordnet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekernt· zeichnet, daß unter dem "mit Durchbrüchen (12)
versehenen Bodenblech (8) ein Abdeckschiebei ' ι (5) zugeordnet ist, dessen Betätigungsorgan mit
: dem Schaltorgan für die Entleerung eines Dosierkastens (1) gekoppeltist.;· . ■-"
In Betracht-gezogene'©nickschriften:
»Landtechnische Forschung«; Jg. 13, 1963,
Heft 2, S. 34. · ' ■
»Landtechnische Forschung«; Jg. 13, 1963,
Heft 2, S. 34. · ' ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 560/13 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB76987A DE1215430B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB76987A DE1215430B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1215430B true DE1215430B (de) | 1966-04-28 |
Family
ID=6979289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB76987A Pending DE1215430B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | Fuetterungsanlage mit Dosiervorrichtung in Sonderheit fuer Schweinestaelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1215430B (de) |
-
1964
- 1964-05-30 DE DEB76987A patent/DE1215430B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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