DE1215105B - Vorrichtung zum Zusammenschliessen von gelochtem Schriftgut auf einer Unterlage - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenschliessen von gelochtem Schriftgut auf einer UnterlageInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B42f
Deutsche Kl.: He-21
Nummer: 1215105
Aktenzeichen: Z11460 VII b/11 e
Anmeldetag: 8. April 1965
Auslegetag: 28. April 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut
auf den Aufreihstiften einer Unterlage mittels einer über den Heftrand des aufgereihten Schriftgutstapels
greifenden und an den Stiraenden zwischen zwei 5 Stegen der Unterlage schwenkbar gelagerten deckelartigen
Leiste.
Bei dieser bekannten Vorrichtung hat die Unterlage zumindesten die Formatgröße des größten aufzureihenden
Loseblattes bzw. Schriftstückes. Ent- ίο lang dem einen, die deckelartige Leiste aufweisenden
Längsrand ist eine Anzahl und vorzugsweise von der deckelartigen Leiste abdeckbaren Aufreihstiften angeordnet.
An dem gegenüberliegenden Längsrand der Unterlage ist im Bedarfsfall noch eine zweite
Reihe von Aufreihstiften vorgesehen, auf welchen ebenfalls Schriftgut aufgereiht werden kann. Die
Anordnung ist dabei so durchgeführt, daß das auf der zweiten Reihe Aufreihstifte befindliche Schriftgut
mit seinem freien Längsrand ebenfalls noch von der deckelartigen Leiste erfaßt wird.
Die Aufreihstifte dieser bekannten ο Vorrichtung
haben jedoch die Form eines Kegels mit abgerundeter Spitze und dabei auch nur eine geringe Höhe,
so daß praktisch nur wenige Loseblätter bzw. Schriftstücke aufgereiht werden können. Aber auch
in diesem Fall haben die wenigen Loseblätter infolge der kegeligen Form auf den Aufreihstiften praktisch
keine Führung. Beim Öffnen der deckelartigen Leiste verschieben sich- die Loseblätter beim geringsten
Anstoß, ganz abgesehen davon, daß Zwischenblätter ohne jedesmalige Neuordnung des gesamten, allerdings
nur wenige Schriftstücke aufweisenden Schriftgutstapels weder entnommen noch hinzugefügt werden
können. Insbesondere liegt die deckelartige Leiste nur lose auf dem aufgereihten Schriftgut auf,
so daß die bekannte Vorrichtung nur liegend verwendbar und nicht zum Einbau in Sammelmappen
sowie in Hängehefter bzw. als Zwischenhefter zum Einordnen in Briefordner geeignet ist.
Allerdings sind auch Vorrichtungen zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut bekanntgeworden,
bei denen das aufgereihte Schriftgut durch Einwirkung einer quer über den Heftrand des
Schriftgutstapels greifenden, kreisbogenförmig nach oben durchgewölbten Blattfeder fest auf die Unterlage
gedrückt wird. Der Schriftgutstapel kann auf diese Weise auch in einer Sammelmappe untergebracht
werden, wobei dann der eine Mappendeckel unmittelbar auf der Unterlage befestigt wird. Zur
Ausübung eines Klemmdruckes ist das Befestigungsende der Blattfeder mit einem Längsschlitz versehen,
Vorrichtung zum Zusammenschließen von
gelochtem Schriftgut auf einer Unterlage
gelochtem Schriftgut auf einer Unterlage
Anmelder:
Herbert Zippel K.-G., Altdorf bei Nürnberg
Als Erfinder benannt:
Georg Alfred Zippel, Altdorf bei Nürnberg
in welchen ein auf der Unterlage befestigter Kopfbolzen eingreift. Wird die Blattfeder gegen diesen
Kopfbolzen verschoben, so wird ihre Durchwölbung verflacht und dadurch am anderen Ende ein
Klemmdruck ausgeübt, der um so größer ist, je stärker die Blattfeder verflacht wird.
Auch bei dieser Vorrichtung sind die Aufreihstifte kegelförmig, und zwar als Spieße, gestaltet. Sie
haben nur eine geringe Höhe und können daher ebenfalls nur wenige Schriftstücke aufnehmen. Zum
Einordnen und Entnehmen eines Schriftstückes muß die Blattfeder gewaltsam angehoben und festgehalten
sowie jedesmal der Schriftgutstapel neu geordnet werden. Insbesondere besteht die Gefahr, daß beim
Verschieben der Blattfeder vor allen dünne Schriftstücke zusammengeschoben und eingerissen werden.
Sofern zwischen dem freien Ende der Blattfeder und dem obenliegenden Schriftstück kein Mappendeckel
bzw. Schutzblatt vorgesehen wird. Eine solche Vorrichtung ist daher umständlich in der Handhabung
und wenig zuverlässig, da die zurückgeschobene Blattfeder immer das Bestreben hat, in die entspannte
Stellung zurückzukehren.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die bekannte eingangs erläuterte Vorrichtung
zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut auf den Aufreihstiften einer Unterlage mittels einer
über den Heftrand des Schriftgutstapels greifenden und an den Stirnenden zwischen zwei Stegen der
Unterlage schwenkbar gelagerten deckelartigen Leiste so weiterzubilden, daß nicht nur in allen Lagen der
Vorrichtung ein zuverlässiges Zusammenschließen des aufgereihten Schriftgutstapels, sondern dabei
auch ein leichtes und bequemes Zwischenheften bzw. Entnehmen von Schriftgut gewährleistet wird.
609 560/82
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in. vorteilhafter
Weise dadurch gelöst, daß die Aufreihstifte in Längsrichtung geteilt und die einen Teile an der
deckelartigen Leiste befestigt sind, die zumindest in der Schließstellung formschlüssig durch einen
Schnappverschluß bzw. kraftschlüssig durch eine Feder, Gummischnur od. dgl. gesichert ist.
Im einzelnen wird hierbei die Ausbildung so durchgeführt, daß als Schnappverschluß an jedem
Stirnende der deckelartigen Leiste mit Abstand von ihrem jeweiligen Schwenkzapfen ein jeweils mit der
Stirnseite an dem benachbarten Steg der Unterlage mit Vorspannung anliegender zweiter Zapfen vorgesehen
ist, dem sowohl in der geöffneten Stellung als auch in der Schließlage der deckelartigen Leiste
eine Vertiefung, eine Bohrung od. dgl. im anliegenden Steg zugeordnet ist. Zur kraftschlüssigen Sicherung
der beiden Endstellungen ist an jedem Stirnende der deckelartigen Leiste mit Abstand von dem
jeweiligen, in den zugeordneten Steg der Unterlage eingreifenden Schwenkzapfen eine Abstützstelle angeordnet,
mit welcher eine auf der Unterseite der Unterlage verlaufende Gummischnur, Feder od. dgl.
im Eingriff ist.
Eine auf diese Weise ausgebildete Vorrichtung zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut
hält nicht nur zuverlässig einen aufgereihten Schriftgutstapel zusammen, so daß sie selbst in Aktentaschen
mitgeführt und in Sammelmappen eingebaut werden kann, sondern ermöglicht auch ein rasches
Zwischenheften neuer und die Entnahme gesuchter Schriftstücke, da die deckelartige Leiste in ihren
Endstellungen gesichert ist. Zum Einordnen und Entnehmen eines Schriftstückes wird lediglich der
über der aufzuschlagenden Stelle liegende Schriftgutteilstapel von Hand mitsamt der deckelartigen Leiste
umgelegt. Der jeweils umgelegte Schriftgutteilstapel wird dabei von dem einen Teil der Aufreihstifte der
deckelartigen Leiste gehalten bzw. geführt, so daß. die umgelegten Schriftstücke sich nicht gegenseitig
verschieben können. Dadurch muß nach jedem Aufreihvorgang der Schriftgutstapel nicht mehr neu geordnet
werden. Schließlich kann die Vorrichtung nach entsprechender Ausbildung ohne weiteres auch
als Zwischenhefter und zum Aufhängen des aufgereihten Schriftgutes in beliebigen Hängeregistraturen
verwendet werden, ohne daß auch beim robusten. Hantieren Schriftgut von den Aufreihstiften abgleiten
bzw. aus der Vorrichtung herausfallen kann. Sofern die Vorrichtung aus Kunststoff hergestellt wird,
kann durch entsprechende Farbgebung allein schon eine übersichtliche Kennzeichnungsmöglichkeit geschaffen
werden. Im übrigen ist die Vorrichtung auch wirtschaftlich in der Herstellung, da sie nur aus
zwei Teilen besteht, die in einem Arbeitsgang durch Spritzgießen bzw. Spritzpressen gebrauchsfertig hergestellt
werden können.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes rein schematisch
dargestellt. Es zeigen in je einer Stirnansicht
Fi g. 1 und 2 eine geschlossene und geöffnete Vorrichtung zum Zusammenschließen von gelochtem
Schriftgut mit einem die Schließlage und die Öffnungslage sichernden Schnappverschluß,
F i g. 3 und 4 eine den F i g. 1 und 2 entsprechende Vorrichtung eines zweiten Ausführungsbeispieles mit
kraftschlüssig gesicherter Schließ- und Öffnungslage,
Fig.5 und 6 eine weitere Vorrichtung in der
Schließ- und Öffnungslage mit form- oder kraftschlüssig gesicherten Endstellungen, jedoch mit einer
um 180° verschwenkbaren deckelartigen Leiste,
Fig. 7 die Draufsicht auf eine der Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 6 in einer Ausführungsform als Zwischenhefter und gegebenenfalls als Hänge- und Pendelhefter,
Fig. 7 die Draufsicht auf eine der Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 6 in einer Ausführungsform als Zwischenhefter und gegebenenfalls als Hänge- und Pendelhefter,
Fig. 8 die Seitenansicht der Vorrichtung nach
ίο F i g. 7 in Bh'ckrichtung auf die Aufreihstifte zwischen
der Unterlage für das gelochte Schriftgut und der deckelartigen Leiste,
F i g. 9 die Draufsicht auf einen Steg zur Lagerung der deckelartigen Leiste im vergrößerten Maßstab.
Grundsätzlich wird jede Vorrichtung 1 zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut von einer
Unterlage gebildet, die entsprechend der jeweils vorgesehenen Verwendung der Vorrichtung z. B. als
Heftstreifen für Schnellhefter, als Zwischenhefter, Hängehefter, Pendelhefter od. dgl. eine der jeweiligen
Verwendung angepaßte Länge sowie Breite hat und zur Unterscheidung bzw. Kennzeichnung auch
farbig sein kann. Vorzugsweise besteht die Unterlage aus einem aus Kunststoff hergestellten Streifen 2 mit
zwei an einem Längsrand angeordneten Aufreihstiften 3. Erfindungsgemäß sind jedoch die Aufreihstifte
3 längsgeteilt, und zwar so, daß sich die beiden Teile 4 und 5 wieder zu einem meistens im Querschnitt
kreisrunden Aufreihstift 3 üblicher Dicke ergänzen. Die einen Teile 4 der Aufreihstifte sind
mit dem als Unterlage für das aufzureihende Schriftgut 6 dienenden Streifen 2 fest verbunden und vorwiegend
zusammen mit diesem als ein einteiliges Werkstück durch Spritzgießen bzw. Spritzpressen
aus Kunststoff hergestellt. Die anderen Teile 5 der Aufreihstifte skid an einem entsprechenden Längsrand
einer deckelartigen Leiste 7 angeordnet, die ebenfalls ein» einteiliges Werkstück bildet und eine
vorbestimmte, die Heftrandbreite des aufzureihenden Schriftgutes 6 überschreitende Breite aufweist und
schwenkbar an der Unterlage bzw. an dem Streifen 2 gelagert ist.
Die deckelartige Leiste 7 kann verschieden ausgebildet sein. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1 und 2 hat die deckelartige Leiste einen ungleichschenkligen,
etwa Z-förmigen Querschnitt. In der Verlängerung der freien Längskante 8 (vgl. Fig. 7) ist an jedem Stirnende des schmalen Schenkels
9 ein Schwenkzapfen 10 angeordnet, der jeweils in einem aus dem Streifen 2 herausgeformten
Steg 11 drehbar gelagert wird. Die Lagerung erfolgt hierbei unmittelbar oberhalb des Streifens 2. Die
Unterseite des schmalen Schenkels 9 hat von der Unterseite des breiten, über den Heftrand des aufgereihten
Schriftgutstapels greifenden Schenkels 12 einen Abstand, der etwa der freien Höhe der insgesamt
mit 3 bezeichneten Aufreihstifte entspricht.
Damit zumindest die Schließstellung der deckelartigen Leiste 7 gesichert ist, wird beim Ausführungsbeispiel
nach den F i g. 1 und 2 an jeder Stirnseite des schmalen Schenkels 9 mit Abstand vom zugeordneten
Schwenkzapfen 10 ein zweiter Zapfen 13 vorgesehen. Diese beiden zusätzlichen Zapfen 13
haben eine solche Länge, daß sie mit ihrer freien Stirnfläche mit einer gewissen Vorspannung an den
Innenseiten der Stege 11 anliegen und beim Verschwenken der deckelartigen Leiste einen gewissen
Reibungswiderstand hervorrufen. Hierbei werden die
beiden Stege leicht und elastisch nachgiebig auseinandergedrückt.
In der vollständig geöffneten und geschlossenen Stellung der deckelartigen Leiste 7 ist
jedem Zapfen 13 im benachbarten Steg 11 eine Vertiefung, Bohrung 14 od. dgl. zugeordnet, in welche
dann die Zapfen 13 einrasten und dadurch die betreffende Endstellung der deckelartigen Leiste 7
formschlüssig gegen unbeabsichtigtes Verschwenken sichern.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 entspricht in seinem wesentlichen Aufbau dem des
Ausführungsbeispieles nach den F i g. 1 und 2. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß die Sicherung
der beiden Endstellungen der deckelartigen Leiste 7 kraftschlüssig erfolgt. Hierzu ist an jedem
Stirnende des schmalen Schenkels 9 an Stelle eines zusätzlichen Zapfens eine besondere Abstützstelle
15 dem Schwenkzapfen 10 zugeordnet, die vom Schwenkzapfen einen vorbestimmten Abstand aufweist.
Beim Ausführungsbeispiel wird jede Abstützstelle von der im Bereich der Stirnenden teilweise
freigelegten Innenkante des schmalen Schenkels 9 der deckelartigen Leiste 7 gebildet. Zum Freilegen
eines kurzen Teiles dieser Innenkante wird zwischen dem schmalen Schenkel 9 und dem Deckelsteg
16 ein kurzer Schlitz 17 angebracht. Alsdann können die Schmalseiten des Schenkels in Höhe
jedes Schlitzbodens noch mit je einer Einkerbung 18 versehen werden. Diese Einkerbungen dienen
z. B. zur Aufnahme der schlaufenförmigen Enden einer endlosen Gummischnur 19, die unter einer gewissen
Spannung auf der Unterseite des Streifens 2 gegebenenfalls in einer kanalförmigen Ausnehmung
verläuft und den Streifen 2 in zwei Schlitzen 20 durchsetzt. In die Einkerbungen können auch die
Enden einer weichen Zugfeder eingehängt werden. Die Spannung dieser Gummischnur greift an der
freigelegten und die Abstützstelle 15 bildenden Innenkante des schmalen Schenkels 9 an. Der Abstand
der Abstützstelle 15 vom zugeordneten Schwenkzapfen 10 bildet dabei ein Hebelarm, so daß
ein Drehmoment entsteht, das bestrebt ist, die dekkelartige Leiste je nach ihrer Stellung kraftschlüssig
entweder in der Schließlage oder in der geöffneten Stellung zu halten.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 und 6 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
nach den F i g. 1 und 2 lediglich dadurch, daß die deckelartige Leiste 7 einen im wesentlichen rechteckförmigen
Querschnitt aufweist und in den Stegen 11 nicht im unmittelbaren Bereich des Streifens 2
sondern etwa in der gewählten Höhe der Aufreihstifte 3 gelagert und gesichert ist. Dadurch kann die
deckelartige Leiste um mindestens 180° geschwenkt werden (vgl. Fig. 6), so daß auch das umgelegte
Schriftgut praktisch eben liegt. An den Stegen 11 ■ können noch kurze und gegeneinander gerichtete
Wandteile 21 angeformt sein, die eine solche Höhe haben, daß sie in den beiden Endstellungen als Anschlag
für die deckelartige Leiste 7 wirken. Selbstverständlich kann auch bei diesem Ausführungsbeispiel
eine kraftschlüssige Sicherung der beiden Endstellungen der deckelartigen Leiste 2 gemäß dem
Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 verwirklicht werden.
Im übrigen kann auch bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 bis 4 eine Ausbildung und
Lagerung der deckelartigen Leiste so verwirklicht werden, daß letztere in der geöffneten Stellung eben
auf dem Streifen aufliegt. Bei dieser Ausführungsform, bei welcher die Vorrichtung z.B. auf einem
Schreibtisch als Klemmleiste verwendet wird, ist es nur notwendig, daß die Breite des Streifens nicht
größer als die der deckelartigen Leiste einschließlich dem darüber hinausragenden Breitenanteil der
Stege ist. In einem solchen Falle kann die deckelartige Leiste ebenfalls praktisch um 180° umgelegt
ίο werden, wobei dann der Deckelsteg den Streifen
hintergreift (vgl. die strichpunktierte Linie als Begrenzungskante 22 des Streifens 2 in Fig. 7).
Die gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zum Zusammenschließen von gelochtem
Schriftgut kann auch als Heftstreifen mit einer dem Rücken einer Sammelmappe entsprechenden Länge
ausgebildet und mit einem Längsrand zwischen die Falzschenkel des Rückenfalzes dieser Sammelmappe,
z. B. eines Schnellhefters, befestigt sein. Ein derartiger Heftstreifen kann auch mit Aufreihlochungen
23 versehen werden, um ihn als Zwischenhefter in Briefordnern ablegen können. Es kann auch etwa
in der Quermitte eine bekannte, von zwei Tragnasen überragte randoffene Ausnehmung 25 aufweisen,
die zum Eingriff einer Tragstange mit umgekehrt T-förmigem Querschnitt dient und eine gegenüber
der Breite der Tragstange kleinere randseitige Öffnung hat. Schließlich können an den Stirnenden
auch noch auswechselbare Aufhängungsglieder 27 vorgesehen werden, so daß die Vorrichtung sowohl
als Pendelhefter als auch als Hängehefter verwendbar sind.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Zusammenschließen von gelochtem Schriftgut auf den Aufreihstiften einer
Unterlage mittels einer über den Heftrand des aufgereihten Schriftgutstapels greifenden und an
den Stirnenden zwischen zwei Stegen der Unterlage schwenkbar gelagerten deckelartigen Leiste,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstifte (3) in Längsrichtung geteilt und die
einen Teile (5) an der deckelartigen Leiste (7) befestigt sind, welche zumindest in der Schließstellung
formschlüssig durch einen Schnappverschluß (11, 13, 14) bzw. kraftschlüssig durch
eine Feder, Gummischnur (19) od. dgl. gesichert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schnappverschluß an
jedem Stirnende der deckelartigen Leiste (7) mit Abstand von ihrem jeweiligen Schwenkzapfen
(10) ein jeweils mit der Stirnseite an dem benachbarten Steg (11) der Unterlage (2) mit Vorspannung
anliegender zweiter Zapfen (13) vorgesehen ist, dem sowohl in der geöffneten Stellung
als auch in der Schließlage der deckelartigen Leiste eine Vertiefung, eine Bohrung (14)
od. dgl. im anliegenden Steg zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur kraftschlüssigen Sicherung
der beiden Endstellungen an jedem Stirnende der deckelartigen Leiste (7) mit Abstand von
dem jeweiligen, in den zugeordneten Steg (11) der Unterlage eingreifenden Schwenkzapfen (10)
eine Abstützstelle (15) angeordnet ist, mit welcher eine auf der Unterseite der Unterlage (2)
verlaufende Gummischnur (19), Feder od. dgl. im Eingriff steht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede z. B. durch
Spritzgießen bzw. Spritzpressen aus Kunststoff hergestellte deckelartige Leiste (7) einen ungleichschenkligen,
etwa Z-förmigen Querschnitt aufweist, an dessen kurzen Schenkel (9) in Verlängerung
der freien Längskante (8) der in den jeweils zugeordneten Steg (11) der Unterlage (2)
eingreifende Schwenkzapfen (10) angeformt ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseiten der
beiden Schenkel (9 und 12) der im Querschnitt etwa Z-förmigen deckelartigen Leiste (7) einen
gegenseitigen, mindestens etwa der Länge der Aufreihstifte (3) entsprechenden Abstand aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 132 452;
französische Patentschrift Nr. 1 029 518.
Österreichische Patentschrift Nr. 132 452;
französische Patentschrift Nr. 1 029 518.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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