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DE1215029B - Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre - Google Patents

Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre

Info

Publication number
DE1215029B
DE1215029B DEK54716A DEK0054716A DE1215029B DE 1215029 B DE1215029 B DE 1215029B DE K54716 A DEK54716 A DE K54716A DE K0054716 A DEK0054716 A DE K0054716A DE 1215029 B DE1215029 B DE 1215029B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skid
laying
circumference
ring flanges
skid according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK54716A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kirsch
Siegfried Uhl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keller and Knappich GmbH
Original Assignee
Keller and Knappich GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keller and Knappich GmbH filed Critical Keller and Knappich GmbH
Priority to DEK54716A priority Critical patent/DE1215029B/de
Priority to CH1458565A priority patent/CH440043A/de
Priority to GB49473/65A priority patent/GB1102178A/en
Priority to BE672708D priority patent/BE672708A/xx
Priority to FR40782A priority patent/FR1455735A/fr
Priority to US511542A priority patent/US3339937A/en
Publication of DE1215029B publication Critical patent/DE1215029B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/08Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops
    • F41H11/10Dispensing-apparatus therefor, e.g. devices for dispensing or reeling barbed wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)
  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
F41h
Deutsche Kl.: 72 g - 8
Nummer: 1215 029
Aktenzeichen: K 547161 c/72 g
Anmeldetag: 5. Dezember 1964
Auslegetag: 21. April 1966
Es ist bekannt, Rohrgestelle zur Aufnahme von mit Stacheln ausgerüsteten Drahtwendeln zu verwenden, deren benachbarte Wendelgänge an über den Umfang verteilten Punkten miteinander so verbunden sind, daß die Wendeln nach Art einer Ziehharmonika auseinanderziehbar sind, und wenigstens zwei solcher Rohrgestelle an Ringfianschen, welche sechs gleichmäßig über ihren Umfang verteilte Steckbolzenlöcher aufweisen, zu einem Aggregat zum Zwecke des leichten Verlegene der Stachelsperre nebeneinanderzuflanschen, wobei über den Stoßfugen zweier Rohrgestelle je ein weiteres Rohrgestell angeflanscht werden kann.
Zum Ausziehen der Stachelsperre wird das Gestell von einem Ankerpunkt für den Stacheldrahtanfang im Gelände fortbewegt, wobei bisher vorzugsweise an Fahrgestelle, Lastkraftwagen mit einfacher Plattform u. dgl. gedacht war.
Aufgabe der Erfindung ist die Verbesserung einer solchen Vorlegevorrichtung für bestimmte Anwendungsfälle, wie sie weiter unten genannt werden.
Gegenüber den bekannten Verlegevorrichtungen ist der als Hilfsmittel zum Verlegen einer Stachelsperre aus solchen Rohrgestellen dienende Gegenstand der Erfindung als Gleitkufe ausgebildet, und zwar als Gleitkufe mit solchen an ihr angebrachten vorderen und hinteren Flanschen, welche den Ringflanschen über einen zwei Steckbolzenlöcher umfassenden Bereich angepaßt sind. Eine solche Gleitkufe bietet eine ganze Reihe großer Vorteile: Der Schwerpunkt des Rohrgestellaggregats kommt denkbar tief über dem zu sperrenden Boden zu liegen, so daß die Fortbewegung, durch welche Mittel auch immer sie erfolgen möge, schnellstens vorgenommen werden kann. Für das Fortbewegen ist man beim Verlegen unabhängig vom Vorhandensein eines Lastkraftwagens oder sonstigen Fahrgestells, so daß die magazinierten Rohrgestelle an Stellen gelagert sein können, die im Gefahrfalle absperrungsbedürftig sind, wie z. B. Kraftwerken, Pumpwerken usw. Die Gleitkufen bilden dabei mit denkbar einfachem und billigem Aufwand die Mittel zum Ermöglichen und Erleichtern der Verlegebewegung. Die Gleitkufen erlauben ferner das Zusammenkoppeln etlicher Rohrgestelle zu einer Aggregatbreite, wie sie allenfalls auf der Plattform eines Lastkraftwagens überhaupt nicht unterzubringen wäre; es lassen sich damit also noch größere Sperren errichten. Schließlich ermöglicht die Verwendung von Gleitkufen ein Wiederaufsammeln der Stachelsperre, weil eben das Rohrgestellaggregat dabei dicht über dem Boden liegt; die Kufen sind in beiden Richtungen bewegbar.
Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre
Anmelder:
Keller & Knappich G. m. b. H.,
Augsburg, Ulmer Str. 74
Als Erfinder benannt:
Karl Kirsch, Haunstetten bei Augsburg;
Siegfried UhI, Augsburg
Die Erfindung bevorzugt die Bildung der Gleitkufe aus einem Rohr als besonders einfache stabile Bauform. Längsseitenflossen können allenfalls die Auflagefläche vergrößern. Die kufenförmige Aufbiegung ist zweckmäßig vorn und hinten. Eine Anhängeöse erleichtert das Anbringen von Zugseilen u. dgl. zum Anhängen an einen Lastkraftwagen, eine Zugmaschine, ein Pferd oder auch an ein Menschengespann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Längsseitenansicht,
F i g. 2 eine Schmalseitenansicht,
F i g. 3 ein Schemabild für eine andere mögliche Aggregatform.
Zwei Ringflansche α, b sind untereinander durch einwärtige Längsstäbe c zu je einem Rohrgestell d vereinigt. Einer der Längsstäbe, der oben zu liegen kommt, trägt am Mündungsende einen Hemmdorn e. Die Ringflansche weisen sechs am Umfang gleichmäßig verteilte Steckbolzenlöcher/ auf, von denen insgesamt drei, und zwar von jedem Rohrgestell zwei, durch Steckbolzen g miteinander gekoppelt sind, die durch Splinte oder Verschraubung gesichert sein können. Ein solches Aggregat ist bekannt.
Gemäß der Erfindung ist nun für die beiden äußersten zuunterst liegenden Rohrgestelle je eine Gleitkufe vorgesehen. Sie besteht aus einem am vorderen und hinteren Ende aufgebogenen Rohr 1 mit beiderseitigen Längsseitenflossen 2 zur Vergrößerung der Auflagefläche und mit vorderem und hinterem Befestigungsflansch 3, der über einen zwei Steckbolzenlöcher / umfassenden Bereich den Ringflanschen α, b angepaßt ist und mit deren Steckbolzenlöcher übereinstimmende Löcher 4 aufweist und dort verbunden ist. Versteifungsbleche 5 stützen den Befestigungsflansch 3 an der Rohrkufe 1 weiter ab. Eine
609 559/57
Aufhängeöse 6 dient zum Anhängen eines Zugmittels (Seil oder Stange) 7.
Fig. 3 deutet die Bildung eines Rohrgestellaggregats aus fünf Rohrgestellen in einer Breite an, die von der Plattform eines Lastkraftwagens gar nicht aufgenommen werden könnte.

Claims (5)

Patentansprüche: ·
1. Gleitkufe, die bestimmt ist als Träger eines bekannten Verlegeaggregats aus wenigstens zwei offenen Rohrgestellen, welche an sechs gleichmäßig über den Umfang verteilten Steckbolzenlöcher aufweisenden Ringflanschen vorn und hinten nebeneinandergeflanscht sind und welche zur Aufnahme von mit Stechern ausgerüsteten Drahtwendeln dienen, deren benachbarte Wendelgänge an über den Umfang verteilten Punkten miteinander so verbunden sind, daß die Wendeln ziehharmonikaartig auseinanderziehbar.sind,., mit solchen an ihr, d. h. der Gleitkufe, angebrachten vorderen und hinteren^länschen (3), welche den Ringflanschen (a, b) des Verlegeaggregats über einen' zwei Steckbolzenlöcher-(4) umfassenden Bereich angepaßt sind. . .
2. Gleitkufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Rohr (1) gebildet ist.
3. Gleitkufe nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Längsseitenflossen (2).
4. Gleitkufe nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch kufenförmige Aufbiegung sowohl vorn als auch hinten.
5. Gleitkufe nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Anhängeöse (6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1162 234.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 559/57 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEK54716A 1964-12-05 1964-12-05 Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre Pending DE1215029B (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK54716A DE1215029B (de) 1964-12-05 1964-12-05 Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre
CH1458565A CH440043A (de) 1964-12-05 1965-10-22 Gerät zum Verlegen einer Stachelsperre
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Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK54716A DE1215029B (de) 1964-12-05 1964-12-05 Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1215029B true DE1215029B (de) 1966-04-21

Family

ID=7227206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK54716A Pending DE1215029B (de) 1964-12-05 1964-12-05 Gleitkufe zum Verlegen einer Stachelsperre

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3339937A (de)
BE (1) BE672708A (de)
CH (1) CH440043A (de)
DE (1) DE1215029B (de)
FR (1) FR1455735A (de)
GB (1) GB1102178A (de)

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Also Published As

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BE672708A (de) 1966-03-16
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FR1455735A (fr) 1966-10-14
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GB1102178A (en) 1968-02-07

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