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DE1214749B - Anordnung zum Abstimmen des Ausgangskreises eines Hochfrequenzgenerators - Google Patents

Anordnung zum Abstimmen des Ausgangskreises eines Hochfrequenzgenerators

Info

Publication number
DE1214749B
DE1214749B DET25431A DET0025431A DE1214749B DE 1214749 B DE1214749 B DE 1214749B DE T25431 A DET25431 A DE T25431A DE T0025431 A DET0025431 A DE T0025431A DE 1214749 B DE1214749 B DE 1214749B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
taps
conductors
arrangement
conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET25431A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Werner Buschbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET25431A priority Critical patent/DE1214749B/de
Publication of DE1214749B publication Critical patent/DE1214749B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/18Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance
    • H03B5/1817Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance the frequency-determining element being a cavity resonator
    • H03B5/1835Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance the frequency-determining element being a cavity resonator the active element in the amplifier being a vacuum tube
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P7/00Resonators of the waveguide type
    • H01P7/04Coaxial resonators

Landscapes

  • Microwave Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zum Abstimmen des Ausgangskreises eines Hochfrequenzgenerators Für die Abstimmung der Ausgangskreise von Hochfrequenzgeneratoren werden besonders bei ultrakurzen Wellen häufig als veränderbare Induktivitäten wirkende Stücke von Hochfrequenzdoppelleitungen verwendet, deren wirksame Länge durch verschiebbare Abgriffe eingestellt werden kann. Im Falle eines erdunsymmetrischen Generatorausgangs ist das Leitungsstück ebenfalls unsymmetrisch, also beispielsweise ein Stück einer Koaxialleitung. Bei erdsymmetrischem Generatorausgang wird eine symmetrische, vorzugsweise abgeschirmte D#oppelleitung verwendet. Die Benutzung von mit verschiebbaren Abgriffen versehenen Leitungsstücken als veränderbare Induktivitäten hat den Vorteil, daß der an den Abgriffen über Kontaktfedern oder Rollen zu leitende Hochfrequenzstrom sich ziemlich gleichmäßig auf diese Kontaktmittel verteilt und dadurch eine überlastung einzelner Federn oder Rollen, wie bei Ab- griffen an Spulen, vermieden wird.
  • Dem steht der Nachteil gegenüber, daß sich durch daß jeweils nicht in den Schwingungskreis einbezogene, offene oder kurzgeschlossene Teilstück der Leitung Schwierigkeiten beim Abstimmen ergeben, sofern diese Hochfrequenzspannung gegenüber Erde führen. Diese Schwierigkeiten seien nachfolgend unter Bezugnahme auf F ig. 1 der Zeichnung erläutert, welche eine bekannte Abstimmanordnung darstellt.
  • In F i g. 1 ist 1 die Ausgangsstufenröhre eines Hochfrequenzgenerators beliebigerBauart. DieRöhre wird in Gitterbasissehaltung, also ohne Neutralisation, betrieben. Ihre Steuerspannung wird an den Klemmen 2, also zwischen dem Kathodenanschluß und dem geerdeten Gitteranschluß, zugeführt. Zwischen der Anode und dem Gitter der Röhre ist die mit unterbrochenen Linien eingezeichnete Gitter-Anoden-Kapazität 3 vorhanden. Diese bildet zusammen mit der Induktivität des Anodenkreises einen auf die je- weilige Arbeitsfrequenz abgestimmten Schwingungskreis.
  • Die Induktivität dieses Schwingungskreises wird im wesentlichen durch das aus dem Leiter 4 gegenüber Masse 5 bestehende Leitungs,stück bis zu den Abgriffen 26 und 27 gebildet. Zwischen den beiden Abgriffen ist der Koppelkondensator 6 eingeschaltet. An die Belegungen dieses Koppelkondensators bzw. die Abgriffe 26 und 27 sind die Leiter der Hochfrequenzleitung 8 angeschlossen, über welche die Ausgangsenergie des Hochfrequenzgenerators dem Verbraucherwiderstand 9 der Größe R zugeleitet wird. Die Hochfrequenzleitung 8 wird im Anpassungszustand betrieben und weist daher einen Wellenwiderstand Z = R auf. Diese Art der Auskopplung wird als kapazitive Kopplung aus dem induktiven Zweig bezeichnet. Sie besitzt bekanntlich die vorteilhafte Eigenschaft einer guten Dämpfung der Oberwellen.
  • In F i g. 1 ist der über den Abgriff 26 hinausgehende Teil des Leiters 4 mit 4' und die Masse als Gegenpol mit 5' bezeichnet. Der Teil 4' ist nicht in den Ausgangskreis des Generators einbezogen und stellt gegenüber der Masse 5' ein für sich schwingungsfähiges Gebilde dar, wobei es gleichgültig ist, ob das durch die Teile 4' und 5' gebildete nicht benutzte Leitungsstück am Ende kurzgeschlossen oder offen ist. Es sei der in der Praxis bevorzugte Fall angenommen, daß dieses nicht benutzte Leitungsstück an seinem Ende durch den Schalter 7 kurzgeschlossen sei. Es besteht dann die Möglichkeit, daß die Induktivität des nicht benutzten Leitungsteils mit der Koppelkapazität 6 für eine der Oberwellen in Resonanz kommt, so daß diese Oberwelle ungeschwächt dem Verbraucherwiderstand zugeführt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, daß bei Annäherung der Abgriffe 26, 27 an das kurzgeschlossene Leitungsende die der Koppelkapazität 6 parallelliegende Induktivität des nicht benutzten Leitungsstückes zu klein wird, so daß keine wirksame übertragung der Ausgangsenergie auf den Verbraucherwiderstand 9 mehr stattfindet. Dieser Störung gegenüber hilft man sich dadurch, daß man den Kurzschlußschalter 7 öffnet und dadurch die zusätzliche Induktivität 28 mit dem nicht benutzten Leitungsstück in Reihe schaltet. Im allgemeinen ist es erforderlich, die Zusatzinduktivität 28 mit mehreren Abgriffen zu versehen, die wahlweise bei der Verschiebung der Abgriffe 26 und 27 geschlossen werden können, um die Kopplung des Kreises mit der Leitung 8 bzw. dem Verbraucherwiderstand 9 über den Arbeitsfrequenzbereich einigermaßen konstant zu halten.
  • In F i g. 1 ist als Beispiel der Fall eines erdunsymmetrischen Generatorausganges dargestellt, wobei an der Anode der Generatorröhre 1 die gegenüber Erde vorhandene Hochfrequenz-Ausgangsspannung abgenommen wird. Dementsprechend ist auch das die Induktivität des Anodenschwingungskreises vertretende Leitungsstück erdunsymmetrisch, nämlich mit geerdetem Leiter 5 und mit gegen Erde Spannung führendem Leiter 4, ausgebildet. Im Falle eines erdsymmetrischen Generatorausgangs, beispielsweise bei einer Gegentaktanordnung zweier Generatorausgangsröhren, müßte das die Induktivität des Ausgangskreises vertretende Leitungsstück als erdsymmetrisches Leitungsstück ausgebildet sein. An dem Prinzip der Abstimmung ändert sich dadurch nichts, und es treten auch die gleichen, am Beispiel der erdunsymmetrischen Anordnung erläuterten Schwierigkeiten und Nachteile auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der an sich mit verschiedenen Vorteilen verbundenen Verwendung eines Leitimgsstückes veränderbarer Länge als Induktivität des Generatorausgangskreises die erwähnten Schwierigkeiten und, Nachteile der bekannten erdunsymmetrischen oder erd-symmetrischen Anordnung zu vermeiden. Bei einer Anordnung zur Abstimmung des Ausgangskreises eines Hochfrequenzgenerators und zur Ankopplung des Verbraucherwiderstandes mit einem Stück einer Hochfrequenzdoppelleitung veränderbarer Länge als Kreisinduktivität und mit auf den beiden Leitern gleichsinnig und im wesentlichen im gleichen Maße verschiebbaren Abgriffen, zwischen denen eine Koppelkapazität angeschlossen ist, ist erfindungsgemäß der Verbraucherwiderstand von der Größe R am freien Ende des Leitungsstückes zwischen dessen Leitern, erforderlichenfalls -über eine Hochfrequenzverbindungsleitung des Wellenwiderstandes R, eingeschaltet, und der Teil des Leitungsstückes zwischen den Abgrifften und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstandes bzw. der zu diesem führenden Verbindungsleitung weist ebenfalls den Wellenwiderstand R auf.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer Anordnung nach der Erfindung besitzt der Wellenwiderstand-des als Kreisinduktivität wirkenden Teils des Leitungsstücks zwischen den Abgriffen und seinem generatorseitigen Ende einen vom Wert R abweichenden, vorzugsweise wesentlich höheren Wellenwiderstand.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung nach der Erfindung vereinfacht dargestellt. In übereinstimmung mit Fig, 1 ist als Beispiel eine erdunsymmetrische Anordnung gewählt. Wie in Fig. 1 sind bei der Darstellung zur Erläuterung des Wesens der Erfindung nicht unbedingt erforderliche Teile weggelassen, beispielsweise die zur Trennung von Gleichspannungen dienenden Blockkondensatoren oder zur Zuführung von Gleichspannungen dienende Leitungen und Drosselspulen. Die als Ganzes mit 1 bezeichnete Generatorausgangsröhre weist die Außenanode la undden Gitteranschluß lg auf. Der geerdete Leiter 5 der Anordnung nach F i g. 1 um- gibt nach F i g. 2 als Kasten den Anodenteil der Generatorausgangsröhre und setzt sich in einer Koaxialanordnung fort, deren Innenleiter bis zu den Ab- griffen 26, 27 wie in F i g. 1 mit 4 bezeichnet ist. Zwischen den Abgriffen 26 am Innenleiter und den Abgriffen 27 am Außenleiter liegen mehrere einander parallelgeschaltete Kopplungskondensatoren 6. In Anwendung der Erfindung ist in der Anordnung nach F i g. 2 der Verbraucherwiderstand 9 am freien Ende des Leitungsstückes zwischen dem Innenleiter 10 und dem Außenleiter 5' eingeschaltet, und der Teil des Leitungsstückes zwischen den Abgriffen 26, 27 und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstandes weist den Wellenwiderstand Z = R auf. Der Wellenwiderstand des in den Generatorausgangskreis eingeschalteten Teils des Leitungsstücks ist wesentlich größer als R gewält, damit die Induktivität pro Längeneinheit nicht zu gering wird und nicht zu große Leitungslängen gebraucht werden.
  • Durch die Erfindung wird es also ermöglicht, beide Teile des Leitungsstückes, nämlich den in den Abstimmkreis eingeschalteten Teil links der Abgriffe und den in den Abstimmkreis nicht eingeschalteten Teil rechts der Abgriffe, mit verschiedenen Wellenwiderständen zu bemessen, und zwar jeden der beiden Wellenwiderstände so, daß in den beiden Teilen des Leitungsstücks optimale Arbeitsbedingungen erzielt werden und die Einbeziehung des rechts der Abgriffe liegenden Teilstückes in die zum Verbraucherwiderstand führende Hochfrequenzverbindungsleitung möglich ist.
  • In der Anordnung nach F i g. 2 ist die Hochfrequenzdoppelleitung als Koaxialleitung ausgebildet und der generatorseitige Innenleiterteil 4 wesentlich dünner ausgeführt als der Innenleiterteil 10. Damit beim Verschieben der Abgriffe 26, 27 jeweils die ganze Länge des Innenleiterteils 10 zwischen der Abgriffebene und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstands den kleinerenWellenwiderstand Z = R erhält, ist für diesen Teil 10 eine teleskopartig ausziehbare Anordnung ineinandersteckender Rohrabschnitte vorgesehen, welche das jeweils unwirksame Stück des dünneren Innenleiterteils umhüllt. Dabei stimmen zwar die Außendurchmesser der einzelnen Rohrabschnitte nicht genau miteinander überein, jedoch sei angenorninen, daß die dadurch verursachten Abweichungen der Wellenwiderstände genügend klein gehalten werden können. Grundsätzlich sind verschiedene anderz Lösungsmöglichkeiten für die mit den Abgriffen mitlaufende, Änderung des Wellenwiderstandes des rechten Teils des Leitungsstücks möglich. Beispielsweise kann in den Teil des Leitungsstücks zwischen den Abgriffen und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstands 9 ein über die Lange dieses Teils sich erstreckender, bis zur Querstützebene der Abgriffe reichender, mit den Abgriffen zusammen verschiebbarer Körper, vorzugsweise ein mit zinem der Leiter verbundener oder diesem parallellaufender zusätzlicher Leiter vorgesehen sein, wobei seine Abstände von den anderen Leitern und seine Abmessungen so gewählt sind, daß durch seine Einbringung in einen Abschnitt des Leitungsstücks der ohne seine Anwesenheit höhere Wellenwiderstand auf einen vorbestimmten Wert, vorzugsweise den Wert R, erniedrigt wird.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Anordnung dient hauptsächlich zur einfachen Erläuterung des Wesens der Erfindung und weniger als Beispiel für die Ausführung einer praktischen Konstruktion. Eine solche ist aber in F i g. 3 dargestellt. Einander entsprechende, Teile sind in F i g. 0 mit den gleichen- Bezugszeichen versehen wie in den F i g. 1 und 2. Der kastenförmige, geerdete Außenleiter ist an seinem linken Ende abgebrochen dargestellt, da es lediglichauf die Darstellung des Leitungsstücks zwischen dem Anschluß an der Röhrenanode la und dem Anschluß des Verbraucherwiderstandes ankommt, Der letztere wird in F i g. 3 durch den Eingangswiderstand der X oaxialleitung mit dem Innenleiter 24 und dem Außenleiter 25 dargestellt, welche einen Wellenwiderstand Z = R besitzt und an deren Ende der Verbraucherwiderstand 9, beispielsweise der Eingangswiderstand einer Antenne, angeschlossen ist. Man erkennt, daß in der Konstruktion nach F i g. 3 der Innenleiter 4 auf der linken Seite der Abgriffe 26, 27 die gleiche Stärke aufweist wie der Innenleiter 4'* auf der rechten Seite dieser Abgriffe. Die Änderung des Wellenwiderstandes auf der rechten Seite der Abgriffe wird in dieser Konstruktion durch die zusätzlichen, mit dem Innenleiter verbundenen Leiter 12, 13, 14 und 15 bewirkt, die den zentralen Innenleiter 4' in einer reusenartigen Anordnung umgeben. Id -der ZeicgÜg liegen die zusätzlichen Leiter 12 und 13 sowie die zusätzlichen Leiter 14 und 15 so, daß sie einander decken und daher in der Zeichnung jeweils nur der vordere von ihnen erscheint. Die zusätzlichen Leiter sind auf den Kanten eines Parallelepipeds mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt angeordnet, dessen Mittelachse, der Innenleiter 4' bildet. Die aus den zusätzlichen Leitern 12, 13, 14 und 15 gebildete reusenartige Konstruktion wird zusammen mit den Abgriffen 26, 27 als Ganzes innerhalb des kastenförmigen Außenleiters 5, 5' verschoben, wobei die Abgriffe 27 auf dem Außenleiter und die Abgriffe 26 auf dem Innenleiter gleiten. Wegen der Symmetrie der Anordnung sind dabei alle Abgriffe gleichbelastet, und es findet keine Zusammendrängung des Stroms auf einzelnen Federn oder Rollen statt, wie dies bei Abgriffen an Spulen der Fall ist. Am rechten Ende der reusenartigen Anordnung sind die zusätzlichen Leiter über die Verbindungen 21 und der Innenleiter 4' über die Verbindung 22 mit dem Innenleiter 24 der zum Verbraucherwiderstand führenden Hochfrequenzleitung verbunden. Die Verbindungen 21 sind aiis Bandmaterial hergestellt. Da die geometrische Länge der Verbindungen 21 größer ist als die der Verbindung 22, ist die Verbindung 22 zur Erhöhung ihrer Induktivität mit einem geringeren Durchmesser ausgeführt, und zur Wiederherstellung des gleichen Wellenwiderstandes bei geringerer Phasenlaufzeit sind die Kapazitätsseheiben 23 aufgesetzt. Hinsichtlich der Kapazität könnte die gleiche Wirkung auch durch Einbetten der Verbindung 22 in ein Dielektrikum mit einer Dielektrizitätskonstante größer als 1 erzielt werden.
  • Eine noch nicht erläuterte Besonderheit bilden bei der Konstruktion nach F i g. 3 die teleskopartig mit den Leitern 12, 13, 14 und 15 verbundenen, längsverschiebbaren Leiterteile 16, 17, 18 und 19. Bei der Besprechung der Anordnung nach F i g. 2 wurde bereits erwähnt, daß der Wellenwiderstand des Teils des zur Abstimmung dienenden Leitungsstücks zwischen dem Anodenanschluß und den Abgriffen so groß gewählt werden soll, daß eine genügende Induktivität Pro Längeneinheit vorhanden ist und die Darstellung einer bestimmten Größe der Induktivität nicht zu große Leitungslängen erfordert. Eine solche Bemessung kann aber bei den höchsten Frequenzen des Abstimmbereichs zu Schwierigkeiten führen, weil dabei die Induktivität L des Schwingungskreises verhältnismäßig klein sein muß und dies bei der im Hinblick auf die Gesamtausmaße, im Falle der Ab- stimmung auf die niedrigste Arbeitsfrequenz gewählten Bemessung des Wellenwiderstandes eine ziemlich dichte Annäherung der Abgriffe 26, 27 an die anodensei-tigen Leitungsanschlüsse erfordert.
  • Bei einer so dichten Annäherung wird nicht nur der Abstimnivorgang schwierig, weil minimale Verschiebungen schon große Wirkungen hervorbringen, sondern es ergibt sich eine zusätzliche Störung durch die parasitären Kapazitäten der mit den Kopplungskondensatoren 6 versehenen Abgriffsplatte gegenüber dem Röhrenaufbau mit der Außenanode und dem Kühltopf. Daher ist es erwünscht, innerhalb des Bereichs sehr hoher Abstimmfrequenzen den Wellenwiderstand des zurAbstimmung dienenden Leitungsstücks willkürlich auf einen niedrigeren Wert verändern zu können, Diesem Zweck dienen die erwähnten Leiter 16, 17, 18 und 19, welche durch die aus Isoliermaterial bestehenden Bedienungsstangen 20 aus den Leitern 12, 13, 14 und 15 der reusenartigen Anordnung herausgeschoben und mit dem Anschluß des Innenleiters 4 an die, Anode la in Verbindung gebracht werden können. Auf diese Weise tritt also im linken Teil der Leitung eine ähnliche Erniedrigung des Wellenwiderstandes ein, wie sie für den rechten Teil der Leitung durch die reusenartige Anordnung der Leiter 12, 13, 14 und 15 beschrieben worden ist. Sind die Leiterteile 16, 17, 18 und 19 in der ausgefahrenen, in F i g. 3 gezeigten Stellung, so wird der Wellenwiderstand nicht nur durch den Innenleiter 4 allein, sondern durch die ganze, mit dem Innenleiter verbundene Leitergruppe bestimmt. Infolgedessen ist die Induktivität pro Längeneinheit wesentlich herabgesetzt, und für eine bestimmte Abstimmfrequenz kann ein größerer Ab- stand der Abgriffebene von dem Anodenanschluß eingehalten werden. Diese zusätzliche Möglichkeit der Herabsetzung des Wellenwiderstandes in dem zur Abstimmung dienenden Teil der Leitung ist in der Praxis von großem Wert.
  • Die Anwendung von Doppelleitungsstücken veränderbarer Länge als Induktivität zur Abstimmung des Generatorausgangskreises ist besonders vorteilhaft bei ultrakurzen Wellen, weil dabei die Ausmaße eines derartigen sogenannten Langrährvariometers noch verhältnismäßig gering sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Abstimmung des Ausgangskreises eines Hochfrequenzgenerators und zur Ankopplung des Verbraucherwiderstandes mit einem Stück einer Hochfrequenzdoppelleitung veränderbarer Länge als Kreisinduktivität und mit auf den beiden Leitern gleichsinnig und im wesentlichen in gleichem Maße verschiebbaren Abgriffen, zwischen denen eine Koppelkapazität angeschlossen ist, dadurch gekennzeichn e t, daß der Verbraucherwiderstand (9) von der Größe R am freien Ende des Leitungsstücks zwischen dessen Leitern (5', 10), erforderlichenfalls über eine Hochfrequenzverbindungsleitung (24, 25) des Wellenwiderstandes R, eingeschaltet ist und der Teil des Leitungsstücks zwischen den Abgriffen und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstands bzw. der zu diesem «führenden Verbindungsleitung ebenfalls den Wellenwiderstand R aufweist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Wellenwiderstand des als Kreisinduktivität wirkenden Teils des Leitungsstücks zwischen den Abgriffen und seinem generatorseitigen Ende einen vom Wert R abweichenden, vorzugsweise wesentlich höheren Wellenwiderstand besitzt. - 3. Anordnung nach den Ansprüchen fund 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzdoppelleitung als Koaxialleitung ausgebildet und ihr Innenleiter aus einem dünneren generatorseitigen Teil (4) und einem dickeren, von dem mit ihm verbundenen zugehörigen Abgriff bis zum Verbraucheranschluß reichenden Teil (10) besteht und daß der dickere Teil durch eine teleskopartig ausziehbare Anordnung ineinandersteckender Rohrabschnitte gebildet wird, welche das jeweils unwirksame Stück des dünneren Innenleiterteils umhüllt. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tcil des Leitungsstücks zwischen den Abgriffen und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstands (9) ein über die Länge dieses Teils sich erstreckender, bis zur Querschnittsebene der Ab- griffe reichender, mit den Abgriffen zusammen verschiebbarer Körper, vorzugsweise ein mit einem der Leiter verbundener oder diesem parallellaufender zusätzlicher Leiter (12, 13, 14, 15) vorgesehen ist und seine Abstände von den anderen Leitern und seine Abmessungen so gewählt sind, daß durch seine Einbringung in einen Ab- schnitt des Leitungsstücks der ohne seine Anwesenheit höhere Wellenwiderstand auf einen vorbestimmten Wert, vorzugsweise den Wert R, erniedrigt wird. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem erdunsymmetrischen Leitungsstück mit geerdetem Außenleiter (5, 5) und mit gleichbleibendem Durchmesser über die Abgriffebene hinaus durchgehendem Innenleiter (4, 4") in dem Teil zwischen den Abgriffen und den Anschlußpunkten des Verbraucherwiderstands eine aus mehreren zusätzlichen, mit dem Innenleiter verbundenen Leitern (12, 13, 14, 15) gebildete reusenartige Anordnung vorgesehen ist. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Leiter (12), vorzugsweise aber alle Leiter (12, 13, 14, 15) der reusenartigen Anordnung über die Abgriffebene hinaus innerhalb des generatorseitigen Teils des Leitungsstückes verlängert und mit dem generatorseitigen Anschluß des Innenleiters verbunden werden können, vorzugsweise durch teleskopartig mit dem Leiter (12) bzw. den Leitern (12, 13, 14, 15) verbundene, längsverschiebbare Leiterteile (16, 17, 18, 19).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0408135A1 (de) * 1989-07-13 1991-01-16 Koninklijke Philips Electronics N.V. Leistungsgenerator zum Liefern einer HF-Spannung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0408135A1 (de) * 1989-07-13 1991-01-16 Koninklijke Philips Electronics N.V. Leistungsgenerator zum Liefern einer HF-Spannung

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