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DE1214652B - Selbsttreibendes Gemisch - Google Patents

Selbsttreibendes Gemisch

Info

Publication number
DE1214652B
DE1214652B DEG38771A DEG0038771A DE1214652B DE 1214652 B DE1214652 B DE 1214652B DE G38771 A DEG38771 A DE G38771A DE G0038771 A DEG0038771 A DE G0038771A DE 1214652 B DE1214652 B DE 1214652B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
mixture
dimethoxymethane
carbon dioxide
nitrous oxide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG38771A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Roth
Otto Schenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
JR Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JR Geigy AG filed Critical JR Geigy AG
Publication of DE1214652B publication Critical patent/DE1214652B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/30Materials not provided for elsewhere for aerosols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Selbsttreibendes Gemisch Die vorliegende Erfindung betrifft ein selbsttreibendes Gemisch, welches in einem Druckgefäß unter Druck steht.
  • Die Anwendung von Kohlendioxyd (COe) und Distickstoffoxyd (N20) als Treibmittel in der Aerosolindustrie beschränkte sich bisher zur Hauptsache auf Druckpackungen, bei denen eine bequeme Entnahme des Inhaltes in Form von Schaum, als Paste oder als Flüssigkeit im Vordergrund steht; als Inhalt dieser Druckpackungen kamen vor allem Nahrungsmittel, wie z. B. Rahm, kosmetische Präparate, wie z. B. Zahnpasta, oder Pharmazeutika, wie z. B. Sirupe, in Frage. In den genannten Fällen reicht auf Grund der relativ schlechten Löslichkeit dieser Gase im zu entnehmenden, vorwiegend wäßrigen Produkt die unter Druck entstehende, bescheidene Gasreserve zur vollständigen Entleerung der Packung aus. Handelt es sich aber darum, das zu entnehmende Produkt in eine mehr oder weniger feine Zerteilung zu bringen, also einen Sprühnebel zu erzeugen, so muß das Treibmittel im zu versprühenden Produkt anteilmäßig beträchtlich erhöht werden und darin hervorragend löslich sein. Während mit Hilfe von unter Druck verflüssigbaren Treibmitteln, wie z. B. Dichlordifluormethan, Dichlortetraftuoräthan, Vinylchlorid, Propan, Butan usw., die Schaffung eines für eine feine Versprühung ausreichend hohen Treibmittelanteils in dem zu versprühenden Inhalt normalerweise ohne weiteres möglich ist, stößt dies mit Kohlendioxyd und Distickstoffoxyd wegen der geringeren Löslichkeit in der zu versprühenden Phase auf größte Schwierigkeiten. Insbesondere treten diese Schwierigkeiten bei wäßrigen Produkten auf, weil hier die Löslichkeit von Kohlendioxyd und Distickstofoxyd sehr gering ist. Unter Einsatz von Wirbelsprühköpfen lassen sich solche Mischungen meist anfänglich noch gut versprühen, jedoch nimmt der Gasdruck mit zunehmendem Entleerungsgrad der Aerosoldose zu stark ab, und das Sprühbild verändert sich während des Gebrauchs des Aggregates in unerwünschtem Maße, indem der Sprühnebel immer grobdisperser und die aus dem Ventil austretende Materialmenge pro Zeiteinheit immer kleiner wird. Die geringe Gasreserve bei der Anwendung von Kohlendioxyd und Distickstoffoxyd wirkt sich hier außerdem noch insofern nachteilig aus, als solche Aerosolpackungen schon bei geringsten Undichtigkeiten und bei Fehlmanipulationen den Druck weitgehend verlieren und vorzeitig unbrauchbar werden.
  • In Anbetracht der Preiswürdigkeit, aber auch wegen der geringen Toxizität und der hohen Stabilität hat es nicht an Bemühungen gefehlt, diese Gase (C02 und N20) trotz den genannten Schwierigkeiten zur Feinstversprühung von Produkten nutzbar zu. machen, wobei insbesondere versucht wurde, unter den organischen Lösungsmitteln Substanzen mit besonders gutem Lösungsvermögen für Kohlendioxyd und Distickstofoxyd zu finden. Bei den bis jetzt dafür vorgeschlagenen Lösungsmitteln handelt es sich zur Hauptsache um Alkohole, Ketone, Ester und chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Äthanol, Isopropanol, Aceton, Methylacetat, Äthylacetat, Methylenchlorid usw. Zur Anwendung in feinstversprühbaren Aerosolen weisen diese Lösungsmittel entweder noch eine zu geringe Löslichkeit für Kohlendioxyd und Distickstof oxyd, einen zu starken Eigengeruch, eine zu hohe Toxizität, eine zu starke Agressivität gegenüber den Elastomeren der Aerosolpackung oder eine zu geringe chemische Stabilität in Gegenwart von Wasser auf.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß Dimethoxymethan eine bisher nicht bekannte, hervorragend gute Löslichkeit für CO, und N20 besitzt und. als Lösungsmittel für Kohlensäure und Distickstof Oxyd die obengenannten organischen Lösungsmittel in ihrer Eignung zur Bildung selbsttreibender Gemische in jeder Beziehung übertrifft.
  • Das erfindungsgemäße selbsttreibende Gemisch, welches aus einer zu versprühenden wirkstofhaltigen flüssigen Phase und teils unter Druck darin gelöstem, teils gasförmigem Kohlendioxyd und/oder Distickstofl= oxyd als Treibmittel besteht, ist dadurch gekennzeichnet, daß es Dimethoxymethan als Lösungsmittel für diese Treibgase enthält. `Aus nachstehender Tabelle geht die überlegene Eignung von Dimethoxymethan als Lösungsmittel in Aerosolen hervor:
    Relative Verhalten gegenüber
    Proportionalitäts- Verdunstung s- Giftschwellen- Explosions- Elastomeren
    Lösungsmittel konstante') wert grenze, untere (Gewichtsaufnahme
    geschwindigkeit
    (Äther (ml/m3) (9/M3)(1) in o/o)
    =1) (3)
    Kco, I Kargo »Buna N« I »Neopren«
    Dimethoxymethan 1,45 1,20 2,0 1000 119 21,5 11,8
    Isopropanol 0,44. 0,51 11,0 400 67 0,0 0,0
    Methylenchlorid(3) 0,56 0,62 2,0 500 - 122,0 161,0
    Dioxan 1,02 0,73 7,3 100 79 67,0 64,0
    Äthylacetat(11) 1,00 1,01 2,9 400 79 31,0 39,0
    Methylacetat(3) 1,21 1,04 2,2 200 103 41,0 45,5
    Aceton 1,26 1,15 2 500 56 41,0 48,0
    Diäthyläther 1,26 1,11 1 400 59 - -
    (1) Bestimmt bei einem Gleichgewichtsdruck von 7 kg/cm' und bei einer Temperatur von 24° C.
    ($) Gemäß Angaben der SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt): Eigenschaften der gebräuchlichsten Lösungsmittel
    Betriebsstoffe und Gase nach Angaben der eidgenössischen Materialprüfungsanstalt Zürich; Form. Nr. 1469 Luzern 11358.
    (3) In Verbindung mit Wasser hydrolysierbar.
    Aus der Tabelle geht eindeutig hervor, daß Dimethoxymethan, gesamthaft betrachtet, die meisten positiven Eigenschaften in sich vereinigt, nämlich: 1. überragendes Lösevermögen für die Treibgase, ausgedrückt durch die Proportionalitätskonstante K im Gesetz nach H e n r y, c = K - p, in welchem c die Konzentration des gelösten Gases (in Gewichtsprozent) und p den Gleichgewichtsdruck (in kg/cm2) darstellen; 2. geringe Toxizität, ausgedrückt mit dem Giftschwellenwert in Milliliter Lösungsmittel in Dampfform pro Kubikmeter Luft, 3. kleine Explosionsgefahr, ausgedrückt mit der unteren Explosionsgrenze in Gramm Lösungsmittel pro Kubikmeter Luft, und 4. geringe Agressivität gegenüber den bei Aerosolpackungen verwendeten Elastomeren, ausgedrückt in der prozentualen Lösungsmittelaufnahme der Elastomeren bei ihrer Lagerung im betreffenden Lösungsmittel.
  • Während bis dahin die vorstehend genannten Eigenschaften für ein ideales Lösungsmittel zur Herstellung von Aerosolen mit Kohlendioxyd und Distickstoffoxyd als Treibmittel als genügend erachtet wurden, konnte nun überraschenderweise noch festgestellt werden, daß eine hohe Verdunstungsgeschwindigkeit des Lösungsmittels in hervorragender Weise zur Zerstäubung beiträgt, indem sofort nach dem Austritt aus dem Ventil eine äußerst rasche Freisetzung des Treibmittels erfolgt. Dimethoxymethan vermag auch diese Anforderung in höchstem Maße zu erfüllen, beträgt doch die relative Verdunstungsgeschwindigkeit 2; Diäthyläther ergäbe mit einer relativen Geschwindigkeit von 1 zwar noch ein besseres Resultat, jedoch ist sein Lösevermögen für die Treibgase deutlich geringer, und eine praktische Anwendung von Diäthyläther darf aus Sicherheitsgründen wegen seines niedrigen Zündpunkts von 180°C nicht in Betracht gezogen werden (Dimethoxymethan weist einen Zündpunkt von 470°C auf). Auf Grund von Versuchen konnte festgestellt werden, daß mit Gleichgewichtsdrücken von über 2 atü mit Kohlendioxyd oder Distickstoffoxyd gesättigtes Dimethoxymethan einen Aerosolbildungseffekt erzeugt, der jenem der verflüssigten Treibgase praktisch ebenbürtig ist.
  • Im Prinzip.kann die zu versprühende Phase im erfindungsgemäßen Gemisch je nach Erfordernissen neben den Wirkstoffen nur Dimethoxymethan mit unter Druck gelöstem Kohlendioxyd oder Distickstofff Oxyd enthalten, oder aber das Dimethoxymethan kann mit anderen organischen Lösungsmitteln kombiniert werden.
  • Die versprühbare Phase im erfindungsgemäßen Gemisch kann Wirkstoffe jeglicher Art, wie z. B. Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilgungsmittel, Pharmazeutika, Kosmetika, Haushaltchemikalien usw., enthalten, und zwar in gelöster oder dispergierter Form, ausgenommen natürlich Wirkstoffe, welche mit Kohlensäure oder Distickstoffoxyd zu reagieren vermögen. Vorzugsweise beträgt der Gehalt der versprühbaren Mischung an Dimethoxymethan zwischen 25 und 95 Gewichtsprozent, insbesondere 60 bis 75 Gewichtsprozent, und. der Gehalt der Mischung an Treibgas (CO, und/oder N20) beträgt vorzugsweise 5 bis 15. Gewichtsprozent, insbesondere 8 bis 10 Gewichtsprozent.
  • Die folgenden Beispiele erläutern einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Mischung. Teile bedeuten Gewichtsteile, falls nichts anderes angegeben.
  • Beispiel 1 2-Isopropyl-4-methyl-6-pyrimidyl-O,O-diäthylthiophosphat ........ 3,75 Teile Hexachlorcyclohexan ............. 1,00 Teil Dimethoxymethan ............... 222,50 Teile Kohlendioxyd ................... 22,50 Teile Epichlorhydrin .................. 0,25 Teile 2-Isopropyl-4-methyl-6-pyrimidyl-O,O-diäthylthiophosphat, Hexachlorcyclohexan und Epichlorhydrin als Stabilisator für das Thiophosphat werden in Dimethoxymethan gelöst. In eine 350 g dieser Mischung fassende Aerosoldose werden 227,5 g dieser Mischung eingefüllt und hierauf das Ventil eingesetzt. Durch das Ventil werden nun unter Schütteln 22,5 Teile Kohlendioxyd eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen etwa dem 33fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangs-Innendruck von etwa 5,5 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 4,0 atü/20° C) einwandfrei und vollständig als Trockennebel zerstäuben und eignet sich hervorragend zur Bekämfpung von fliegenden Insekten. Beispiel 2 Propylenglycol .................. 0,75 Teile Triäthylenglycol ................. 0,75 Teile Methylenchlorid ................. 27,75 Teile Dimethoxymethan ............... 108,00 Teile Distickstoffoxyd ................. 12,00 Teile Die flüssigen Komponenten der Mischung werden ineinander gelöst. In einen 220 g fassenden Aerosolbehälter werden nun 138 g dieser Mischung gegeben und das Ventil eingesetzt. Durch das Ventil werden unter Schütteln 12 Teile Distickstoffoxyd eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen etwa dem 28fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangsdruck von etwa 6,4 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 4,3 atü/20°C) einwandfrei und vollständig als Trockennebel zerstäuben und kann als Raumdesodorans verwendet werden.
  • Beispiel 3 Hochdisperse Kieselsäure .......... 2,5 Teile 1,1,1-Trichloräthan ................ 10,0 Teile Aceton .......................... 10,0 Teile Xylol ............................ 10,0 Teile Dimethoxymethan ................ 61,5 Teile Kohlendioxyd .................... 6,0 Teile Die Kieselsäure wird in den flüssigen Komponenten der Mischung angeschlämmt. In einen 220 g fassenden Aerosolbehälter werden nun 94 g der Mischung gegeben und unter Schütteln 6 Teile Kohlendioxyd durch das Ventil eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen ungefähr dem 14fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangs-Innendruck von etwa 3,8 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 2,5 atü/20°C) einwandfrei und vollständig versprühen und kann zur Fleckenreinigung an Textilien verwendet werden. Beispiel 4 o-Chlorbenzoyldiäthylamin ......... 9,0 Teile Benzoyldiäthylamin ............... 9,0 Teile Isopropanol ...................... 12,0 Teile Dimethoxymethan ................ 111,0 Teile Distickstoffoxyd .................. 9,0 Teile o-Chlorbenzoyldiäthylamin und Benzoyldiäthylamin werden im Isopropanol und Dimethoxymethan gelöst. In einen 220 g fassenden Aerosolbehälter werden nun 141 g dieser Mischung gegeben und das Ventil eingesetzt. Durch das Ventil werden dann unter Schütteln 9 Teile Distickstoffoxyd eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen etwa dem 21fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangs-Innendruck von etwa 5,0 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 3,1 atü/20°C) einwandfrei und vollständig zerstäuben und eignet sich hervorragend als Abschreckmittel für Mücken.
  • Beispiel s Dichloroxychinaldin ............... 2,0 Teile Isopropylmyristat ................. 10,0 Teile Isopropanol ...................... 28,0 Teile Dimethoxymethan . . .............. 146,0 Teile Kohlendioxyd .................... 14,0 Teile Dichloroxychinaldin . wird in Isopropylmyristat, Äthanol und Dimethoxymethan gelöst. In eine 350 g fassende Aerosoldose werden 186 g dieser Mischung eingefüllt und hierauf das Ventil eingesetzt. Durch das Ventil werden nun unter Schütteln 14 Teile Kohlendioxyd eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen etwa dem 20fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangs-Innendruck von etwa 4,9 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 3,4 atü/20°C) einwandfrei und vollständig versprühen und eignet sich hervorragend zur Desinfektion bei äußerlichen Verletzungen sowie zur Bekämpfung der Fußmykose. . Beispiel 6 Carnaubawachs .................... 4,0 Teile Bienenwachs, gebleicht ............ 6,0 Teile Paraffin 50/52°C .................. 8,0 Teile Terpentinöl ...................... 41,0 Teile Siliconöl 500 cSt. ................. 1,0 Teile Dimethoxymethan ................ 130,0 Teile Kohlendioxxd .................... 10,0 Teile Carnaubawachs, Bienenwachs und Paraffin werden mit Terpentinöl auf 110°C erhitzt, bis Lösung eingetreten ist; herauf wird unter Rühren rasch auf 20°C abgekühlt und die entstandene Paste mit Dimethoxymethan homogen gemischt. In einen Aerosolbehälter mit 350 g Fassungsvermögen werden 190 g dieser Mischung gegeben und das Ventil eingesetzt. Durch das Ventil werden nun unter Schütteln 10 Teile Kohlendioxyd eingeleitet, welche Gasmenge bei Normalbedingungen etwa dem 15fachen Gesamtvolumen des Behälters entspricht. Die entstandene Mischung läßt sich (bei einem Anfangs-Innendruck von etwa 3,9 atü/20°C und einem Enddruck von etwa 2,6 atü/20° C) einwandfrei und vollständig versprühen und eignet sich hervorragend zur Pflege von Fußböden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttreibendes Gemisch, welches aus einer zu versprühenden wirkstoffhaltigen flüssigen Phase und teils unter Druck darin gelöstem, teils gasförmigem Kohlendioxyd und/oder Distickstoffoxyd als Treibmittel besteht, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Gemisch Dimethoxymethan als Lösungsmittel für diese Treibgase enthält.
  2. 2. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 25 bis 95 Gewichtsprozent, vorzugsweise 60 bis 75 Gewichtsprozent Dimethoxymethan und 5 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise $ bis 10 Gewichtsprozent Kohlendioxyd und/oder Distickstofoxyd enthält.
  3. 3. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es noch andere organische Lösungsmittel enthält.
DEG38771A 1962-09-25 1963-09-24 Selbsttreibendes Gemisch Pending DE1214652B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2692904A1 (fr) * 1992-06-30 1993-12-31 Nln Sa Compositions liquides propulsées en récipient sous pression de gaz comprimé pour une pulvérisation ininflammable et à faibles retombées.
DE102005057685A1 (de) * 2005-12-01 2007-06-06 Boehringer Ingelheim Pharma Gmbh & Co. Kg Inhalator und Speicher für eine trockene Arzneimittelformulierung sowie diesbezügliche Verfahren und Verwendung

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DE102005057685A1 (de) * 2005-12-01 2007-06-06 Boehringer Ingelheim Pharma Gmbh & Co. Kg Inhalator und Speicher für eine trockene Arzneimittelformulierung sowie diesbezügliche Verfahren und Verwendung

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