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DE1214201B - Filterpressenplatte - Google Patents

Filterpressenplatte

Info

Publication number
DE1214201B
DE1214201B DE1963P0032041 DEP0032041A DE1214201B DE 1214201 B DE1214201 B DE 1214201B DE 1963P0032041 DE1963P0032041 DE 1963P0032041 DE P0032041 A DEP0032041 A DE P0032041A DE 1214201 B DE1214201 B DE 1214201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
filter press
edge
press plate
central opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963P0032041
Other languages
English (en)
Inventor
John Arthur Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PROGRESS ENGINEERS Ltd
Original Assignee
PROGRESS ENGINEERS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PROGRESS ENGINEERS Ltd filed Critical PROGRESS ENGINEERS Ltd
Publication of DE1214201B publication Critical patent/DE1214201B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filterpressenplatte Die Erfindung betrifft eine Filterpressenplatte mit zentraler Öffnung zum Einführen der Filtermasse, bei der sich die Dicke vom Mittelteil zum Rand zu allmählich vergrößert, wobei die Riffelung der Plattenwände bis zu den ebenen Auflageflächen am Rand durchgeführt ist.
  • Es ist bereits eine derartige Filterpressenplatte bekannt, bei der die allmähliche Vergrößerung der Wandstärke von einem planparallelen Mittelteil ausgeht und sich nur auf einen Querschnitt senkrecht zu den Riffelungen bezieht. Ein Schnitt in Richtung der Riffelungen zeigt aber nicht eine solche allmähliche Querschnittsveränderung bei der benannten Platte.
  • Dies bedeutet, daß der Schnitt senkrecht zu den ~iffelungen zwischen dem planparallelen Mittelteil und der Randleiste einen abgerundeten Übergang aufweist.
  • Bei einer weiteren bekannten Filterpressenplatte mit zentraler Öffnung zum Einführen der Filtermasse ist eine schmale Randzone zu einem großen planparallelen Hauptteil abgeschrägt, so daß zwischen der Schräge und dem Hauptteil mit gleichbleibendem Querschnitt eine schroffe Querschnittsänderung erfolgt. Diese bekannte Filterpressenplatte ist daher zum Arbeiten mit hohen Drücken infolge der Schwachstellen im Querschnitt, an denen sich auch noch die Kerbwirkung bemerkbar macht, nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filterpressenplatte zu schaffen, die die Aufbringung sehr viel höherer Filterdrücke als bisher gestattet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Filterpressenplatte der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Wandstärke der Platte allseitig vom Rand bis zur Mittelöffnung hin gleichmäßig abnimmt. Wie Versuche gezeigt haben, treten bei einer derartigen Platte selbst bei Drücken von mehr als 70 kg/cm2 keinerlei Verformungen auf.
  • Vergleichsweise hat man bisher üblicherweise lediglich mit einem Druck von nur 7 atü gearbeitet.
  • Durch die erfindungsgemäß möglichen sehr hohen Drücke wird ein Filterkuchen erzeugt, der hinsichtlich seines Feuchtigkeitsgehaltes eine sehr große Gleichmäßigkeit aufweist.
  • Dabei ist die Herstellung der erfindungsgemäßen Filterpressenplatte als Gußstück wie bisher ohne weiteres möglich, so daß kein zusätzlicher Aufwand zur Erzielung dieses Fortschritts getrieben werden muß.
  • Wenn es sich um eine Filterplatte von quadratischer Form handelt, ist es von besonderer Bedeutung, daß die Wandstärke in allen Querschnitten durch den Mittelpunkt vom Rand bis zur Mittelöffnung hin stetig abnimmt, so daß keine diagonal verlaufenden, Kerbwirkung verursachenden Kanten mit geringerer Plattendicke von den vier Ecken ausgehen, wie dies nämlich der Fall wäre, wenn die Platte in vier etwa rechteckige, sich nach innen in der Wandstärke verjüngende Abschnitte unterteilt wäre. Die gleichmäßige Abnahme der Wandstärke der Platte kann dabei so gehalten sein, daß sich auf beiden Plattenseiten eine durchgehende konkave Oberfläche ergibt.
  • Bei der quadratisch ausgebildeten Platte werden somit die vier Ecken eine größere Wandstärke zeigen als andere Teile der Platte, da sie von der Plattenmitte am weitesten entfernt sind. Auf diese Weise ist der Filterkuchen in der Mitte im Bereich der Plattenmittelöffnung am stärksten, von wo aus er mit zunehmender Entfernung von dem Mittenloch an Dicke gleichmäßig abnimmt. Dies ist für gewisse Filtriervorgänge von Vorteil. Wenn beispielsweise der Filterkuchen zum Verstopfen seiner Poren im Bereich der Mittelöffnung neigt, ergibt sich durch das gleichmäßige Abnehmen des Filterkuchens zum Rand hin ein gleichmäßigerer Feuchtigkeitsgehalt des gesamten Kuchens. Der Kuchen nimmt nämlich bei seiner Entstehung zunächst in den dünneren Querschnittsteilen die gewünschte Stärke an, bevor sich die Poren in den stärkeren Querschnittsteilen zusetzen.
  • Hierauf beruht die gleichmäßigere Verteilung der Restfeuchtigkeit im Filterkuchen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten ,der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Filterpressenplatte, Fig. 2 die Platte nach Fig. 1, von der anderen Seite her gesehen, F i g. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie Ill-IllinFig. 1, Fig.4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV gemäß Fig. 1 und F i g. 5 einen Diagonalschnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 1.
  • Die veranschaulichte Filterpressenplatte ist von quadratischer Form und zeigt einen Rahmen 10, der die eigentliche Platte 11 umgibt. Diese ist mit einer Mittelöffnung 12 ausgebildet, durch die die zu filtrierende Flüssigkeit zugeführt wird. Die Oberflächen der Platte 11 sind, wie sich aus der Zeichnung ergibt, mit diagonal verlaufenden durchgehenden Riffelungen 13 versehen. Diese verlaufen auf beiden Plattenseiten mit gegenseitiger Neigung.
  • Am Übergang der Platte 11 zum Rahmen 10 sind Abflußrillen 14 angeordnet. Diese Rillen 14 sind auf beiden Plattenseiten gegenseitig versetzt und somit auf der einen Seite weiter vom Rand entfernt als auf der anderen Seite. Abflußlöcher 15 sind über den gesamten Plattenumfang verteilt und führen zur Außenseite des Rahmens 10. Die bisher beschriebene Ausführungsform entspricht den bekannten Filterpressenplatten.
  • Die Besonderheit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Platte besteht darin, daß die Wandstärke der Platte allseitig vom Rand bis zur Mittelöffnung 12 hin gleichmäßig abnimmt. Dies ergibt sich insbesondere aus den Schnittdarstellungen nach den F i g. 3 bis 5, wobei in den am weitesten vom Mittelpunkt entfernten Teilen der Platte der Querschnitt stärker gehalten ist als in dem konkaven runden Abschnitt, der in Fig. 1 innerhalb des angedeuteten Kreises A liegt. Dies ist deshalb vorgesehen, weil die Platte in den Ecken so widerstandsfähig als nur möglich sein muß, da hier die Gefahr eines Bruches am größten ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Filterpressenplatte mit zentraler Öffnung zum Einführen der Filtermasse, bei der sich die Dicke vom Mittelteil zum Rand zu allmählich vergrößert, wobei die Riffelung der Plattenwände bis zu den ebenen Auflageflächen am Rand durchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Platte allseitig vom Rand bis zur Mittelöffnung (12) hin gleichmäßig abnimmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 835 740; britische Patentschrift Nr. 842 669.
DE1963P0032041 1962-06-27 1963-06-21 Filterpressenplatte Pending DE1214201B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2461362A GB998421A (en) 1962-06-27 1962-06-27 Improvements in and relating to filter presses and filter pressing operations

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1214201B true DE1214201B (de) 1966-04-14

Family

ID=10214432

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963P0032041 Pending DE1214201B (de) 1962-06-27 1963-06-21 Filterpressenplatte

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1214201B (de)
GB (1) GB998421A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0066752A3 (en) * 1981-05-30 1983-06-01 Rittershaus & Blecher Gmbh Filter plate for filter presses

Families Citing this family (1)

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DE835740C (de) * 1950-12-28 1952-04-03 Ratinger Maschinenfabrik Und E Kammerfilterpresse
GB842669A (en) * 1958-03-27 1960-07-27 Progress Engineers Ltd Improvements in and relating to filter presses

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Also Published As

Publication number Publication date
GB998421A (en) 1965-07-14

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