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DE1214064B - Magnetventil in Mehrfachanordnung mit Sicherheitsschaltung - Google Patents

Magnetventil in Mehrfachanordnung mit Sicherheitsschaltung

Info

Publication number
DE1214064B
DE1214064B DEH30623A DEH0030623A DE1214064B DE 1214064 B DE1214064 B DE 1214064B DE H30623 A DEH30623 A DE H30623A DE H0030623 A DEH0030623 A DE H0030623A DE 1214064 B DE1214064 B DE 1214064B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valves
consumer
connection
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH30623A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Herion
Erich Ruchser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH30623A priority Critical patent/DE1214064B/de
Publication of DE1214064B publication Critical patent/DE1214064B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/06Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with two or more servomotors
    • F15B13/08Assemblies of units, each for the control of a single servomotor only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/42Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid by means of electrically-actuated members in the supply or discharge conduits of the fluid motor
    • F16K31/423Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid by means of electrically-actuated members in the supply or discharge conduits of the fluid motor the actuated members consisting of multiple way valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Magnetventil in Mehrfachanordnung mit Sicherheitsschaltung Die Erfindung betrifft ein Magnetventil in Mehrfachanordnung, insbesondere mit Hilfsventilauslösung in Durchgangs- oder Mehrwegeausführung.
  • Bei solchen Ventilen hat die Erfindung zur Aufgabe, diese Zusammenschaltung in Form einer Sicherheitseinrichtung in der Weise durchzuführen, daß bei Ausfall eines der Ventile in elektrischer oder mechanischer Hinsicht dieses vom Verbraucher abgeschaltet wird, -so daß der Verbraucher nach wie vor von dem verbleibenden Ventil weiter versorgt wird.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß für eine Sicherheitsschaltung die Zu- und Abgänge der Ventile vereinigt sind und in der Vereinigung der Abgänge zweier Ventile mindestens ein Rückschlagventil angeordnet ist, wodurch bei Ausfall eines der Ventile dieses vom Verbraucher abgeschaltet wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Wie die Erfindung im einzelnen ausführbar ist, zeigt mit den für sie wesentlichen Teilen das Ausführungsbeispiel in der Zeichnung, und zwar F i g. 1 die Gesamtanordnung in einem Schaltschema und F i g. 2 je' ein Dreiwegeventil in Mehrfachanordnung im Schnitt.
  • Nach F i g. 1 führt der Zugang 10 zu der als Dreiwegeventil wirkenden Ventilanordnung 11. Von dort aus wird bei entsprechender Schalterbetätigung über die Leitung 12 der Druck zum Verbraucher, z. B. einen Arbeitskolben 13, freigegeben, vor dem sich dann der Druck aufbauen und z. B. eine nicht dargestellte Bremse anziehen kann. Beim Umschalten des Ventils 11 wird der Zugang 10 abgesperrt und der Druck vor dem Arbeitskolben in den Ablauf 14 abgebaut, so daß der Arbeitskolben unter Federwirkung zurückgeht und die Bremse löst.
  • Den inneren Aufbau des Ventils 11 zeigt die F i g. 2. Danach sind in einem gemeinsamen Gehäuse 15 als Hauptventile für die Steuerung des Mediums zwei gleiche Dreiwegeventile 16 parallel zueinander angeordnet, von denen im folgenden nur eines. beschrieben wird. In einer Gehäusebohrung 17 sind über laternenartige Abstandshalter 18 der Zulaufventilsitz 19 und der Ablaufventilsitz 20 eingeschoben und durch einen Verschlußstopfen 21 festgelegt. Zwischen beiden Ventilsitzen 19 und 20 ist ein Verschlußstück 22 auf einer Stange 23 angeordnet.
  • Der unterhalb des Zulaufventilsitzes 19 liegende Ventilraum 24 ist mit dem entsprechenden Raum des anderen Ventils und mit dem Zugang 10 verbunden, während die oberhalb der Ablaufventilsitze 20 liegenden Ventilräume 25 mit den Ablaufbohrungen 26 oder einem gemeinsamen Ablauf in Verbindung stehen. Die mittleren, zwischen den Ventilsitzen 19, 20 liegenden Ventilräume 27 der beiden Hauptventile sind zum Anschluß für den Arbeitskolben bestimmt und durch eine Querbohrung 28 miteinander verbunden.
  • In dieser Ausführung ergibt sich die Wirkung, daß beim Hängenbleiben eines der Ventile - und zwar gleich, in welcher Stellung - der Druck vor dem Arbeitskolben in den Ablauf des anderen Ventils abgebaut wird. Es wird also in jedem Fall erreicht, daß der Antrieb sofort stehenbleibt. Diese Ausführung würde sich daher z. B. für Pressenantriebe bzw. andere Antriebe von Werkzeugmaschinen oder Spannvorrichtungen eignen.
  • Im vorliegenden Fall handelt es sich jedoch um eine Bremse, d. h., es muß im Gegenteil sichergestellt werden, daß der Arbeitskolben unter allen Umständen mit Druck beaufschlagt werden kann. Dafür sind nun besondere selbsttätig wirkende Abschaltmittel für das jeweils defekte Ventil vorgesehen. Zu diesem Zweck kann in der beschriebenen Querbohrung ein weiteres Ventil, wie z. B. ein Kugelventil mit einer Kugel 29, zwischen zwei Ventilsitzen 30 und 31 angeordnet sein. Eine Bohrung 32 führt von der Querbohrung 28 nach oben und mündet in den Anschluß 33, an welchen dann die Leitung 12 zum Arbeitskolben angeschlossen ist. Auch die Verwendung von Rückschlagventilen ist denkbar, z. B. derart, daß jedem Ventilraum 27 eine Bohrung zugeordnet ist, in welcher ein Rückschlagventil angeordnet ist. Diese Bohrungen münden dann in einen gemeinsamen Kanal zum Arbeitskolben.
  • In der dargestellten Stellung sind beide Zulaufventile geschlossen, und der Arbeitskolben ist über die Ablaufventile 20 entlastet. Bei normaler Betätigung bewegen sich beide Verschlußstücke 22 gleichzeitig und in gleicher Richtung. In ihrer oberen Stellung werden die Ablaufventile 20 geschlossen und der Zugang zum Arbeitskolben über die Zulaufventile 19 und die gemeinsame Querbohrung 28 freigegeben. Die Kugel 29 verbleibt hierbei in der gezeichneten Mittelstellung, da sie von beiden Seiten vom Druck beaufschlagt wird.
  • Wenn jetzt trotz des gegebenen Schaltimpulses beispielsweise das rechte Hauptventil aus irgendeinem Grund in seiner unteren Stellung hängenbleibt, dann öffnet nur das linke Ventil. Das Medium tritt durch das Zulaufventi119 des linken Hauptventils in den mittleren Raum 27 und von dort aus von links in die gemeinsame Querbohrung 28 ein. Da von rechts infolge des hängengebliebenen rechten Hauptventils kein Gegendruck auf die Kugel 29 wirkt, wird diese vom Druck auf den rechten Ventilsitz 31 gedrückt. Damit wird verhindert, daß das Medium über die Querbohrung 28 in den mittleren Ventilraum 27 des rechten Hauptventils eintritt und von dort aus in den rechten Ablauf 26 abströmt. Das rechte Hauptventil ist dadurch abgeschaltet, und seine Funktion wird allein von dem linken Hauptventil übernommen. Über die Bohrungen 32, 33 gelangt das Druckmedium zum Arbeitskolben, der in der gewünschten Weise die Bremse anzieht.
  • Für Feuerlösch- oder ähnliche Sicherheitszwecke, z. B. auf Schiffen, Flugzeugen od. dgl., eignet sich eine prinzipiell gleichwirkende Anordnung. Dabei sind zwei oder gegebenenfalls auch mehr gleiche Durchgangsventile parallel zueinander in einem gemeinsamen Gehäuse vorgesehen. Sie können durch je einen Auslösemagneten direkt oder mittelbar über eine Hilfssteuerung betätigt werden. Für alle Ventile ist ein gemeinsamer Zu- und Abgang angeordnet. Auch bei dieser Anordnung kann der Ausfall eines Ventils die Wirksamkeit der gesamten Anordnung nicht beeinträchtigen.
  • Die Betätigung der Dreiwegeventile 16 nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann über Auslösemagnete direkt oder auch unter Verwendung einer Hilfssteuerung erfolgen. Zu diesem Zweck sind jedem Hauptventil 16 eine Hilfssteuerung und ein Magnet 34 zugeordnet. Letztere können durch einen gemeinsamen oder durch zwei voneinander getrennte Schalter, z. B. Druckknopfschalter, betätigt werden. Auf der Kolbenstange 23 ist oben ein Antriebskolben 35 befestigt, z. B. über ein Gewinde 36.
  • Diesem ist ein Druckraum 37 zugeordnet, währender auf der Rückseite in den Ablauf 26 druckentlastet ist. Vom Zulauf 10 aus gelangt der Druck über Gehäusebohrungen 38 in Ringkanäle 39, die unten an lösbaren Gehäuseeinsätzen 40 vorgesehen sind. Von dort aus wirkt der Druck durch eine weitere Bohrung 41 auf das Hilfsventil und hebt den Magnetanker 43 an. Dadurch wird das über dem Anker befindliche Entlüftungsventil44 geschlossen, und der Druck kann sich vom Hilfssteuerraum 45 aus über Bohrungen 46 und 47 im Druckraum 37 über dem Antriebskolben 35 aufbauen. Dadurch wird das Verschlußstück 22 nach unten bewegt und das Zulaufventil 19 geschlossen.
  • Der Hilfsventilsitz 42 ist einschließlich der Bohrungen 41 und 46 an einem lösbaren Einsatz 48 vorgesehen, der mit einem Flansch 49 zwischen dem Überwurfteil 50 des Magneten 34 und dem Gehäusesinsatz 40 bzw. dem Gehäuse selbst festgelegt ist. Durch Auswechseln dieses Einsatzes 48 kann der Druckaufbau vor dem Antriebskolben beeinflüßt und das Ventil auch für andere Drücke verwendbar gemacht werden.
  • Bei Stromdurchgang durch die Erregerwicklung wird der Anker 43 entgegen dem Druck nach unten gezogen und dadurch das Hilfsventil bei 42 geschlossen und das Entlüftungsventil 44 geöffnet. Der Druck im Druckraum 37 über dem Antriebskolben 35 wird über die Bohrungen 47, 46, den Ringschlitz 51 bzw. entsprechende Nuten sowie das Entlüftungsventil 44 abgebaut. Dadurch kann der von unten auf die Verschlußstücke 22 wirkende Druck diese anheben und nach oben bewegen, in welcher Stellung sie die Ablaufventile-20 schließen und den Zulauf 10 über die Querbohrung 28 mit dem Anschluß 33 zum Arbeitskolben verbinden.
  • Beim Ausschalten des Stromes wird durch den Druck der Anker 43 wieder in seine obere Stellung gehoben und das Entlüftungsventil 44 geschlossen. Über das nunmehr geöffnete Hilfsventil baut sich im Druckraum 37 über den Antriebskolben 35 wieder Druck auf, so daß die Verschlußstücke 22 nach unten bewegt und die Zulaufventile 19 geschlossen werden.
  • Für die Handbetätigung des Ventils ist über dem Magnetanker 43 eine gegebenenfalls federnde Druckstange 52 angeordnet und am oberen Ende mit einer topfartigen Kappe 53 als Druckknopf versehen. Am unteren Ende ist an ihr ein gegebenenfalls auswechselbarer Zapfen 54 angeordnet, der in die Bohrung des Entlüftungsventils 44 mit Spiel hineinpaßt, aber in der oberen Stellung der Druckstange 52 nicht bis in diese Bohrung hineinragt. Durch einen Druck auf die Kappe 53 kann mit der Druckstange 52 der Anker 43 nach unten gedrückt und vom Sitz des Entlüftungsventils 44 abgehoben werden. Dadurch tritt dieselbe Wirkung ein wie beim Einschalten des Stromes. Damit durch diese Handbetätigung die elastische Dichtung 55 des Entlüftungsventils nicht beschädigt wird, ist dieser mit einem zentralen Stift 56 axial durchsetzt. Dadurch kann der Zapfen 54 ohne Berührung der Dichtung 55 direkt über den starren Stift 56 den Magnetanker 43 nach unten bewegen.
  • Im Zulauf ist eine einstellbare Drossel vorgesehen und hierfür in den Verschlußstopfen 21 eine von außen durch den Handgriff 57 verstellbare Stellspindei 58 eingesetzt, welche mit einem Kegelstumpf 59 unmittelbar in den Querschnitt des Zulaufventils 19 hineinragt. Sie bildet gleichzeitig die Führung für die Kolbenstange 23. Die Stellspindel 58 ist durch eine Gegenmutter 60 in jeder beliebigen Stellung festlegbar. Durch entsprechende Drosselung kann man den Druckaufbau vor dem Arbeitskolben beeinflussen und auch überhaupt verschiedene Drücke berücksichtigen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Magnetventil in Mehrfachanordnung, insbesondere mit Hilfsventilauslösung in Durchgangs- oder Mehrwegeausführung, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Sicherheitsschaltung die Zu- und Abgänge der Ventile (16) vereinigt sind und in der Vereinigung (28) der Abgänge zweier Ventile mindestens ein Rückschlagventil (29) angeordnet ist, wodurch bei Ausfall eines der Ventile (16) dieses vom Verbraucher abgeschaltet wird.
  2. 2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die selbsttätige Ab- Schaltung ein Kugelventil (29.) mit zwei den Magnetventilen (16) zugeordneten Ventilsitzen (30, 31) und einem mittleren Anschluß (32) zum Verbraucher angeordnet ist.
  3. 3. Ventilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden für den Anschluß zum Verbraucher bestimmten Ventilräume (27) der Magnetventile (16) durch eine Querbohrung (28) miteinander verbunden und in dieser Querbohrung (28) die zwei gegenüberliegenden Ventilsitze (30, 31) für die dazwischen frei bewegliche Kugel (29) angeordnet sind.
  4. 4. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem für den Anschluß zum Verbraucher bestimmten Ventilraum (27) der Magnetventile (16) je ein Rückschlagventil, z. B. ein Kugelventil, zugeordnet ist und diese in Bohrungen angeordnet sind, welche in einen gemeinsamen Kanal zum Anschluß für den Verbraucher münden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 68 726, 882 875; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1711269; französische Patentschriften Nr. 354 216, 444 453; britische Patentschriften Nr. 636 363, 767 823; USA.-Patentschriften Nr. 2 633 871, 2 694 544, 2710162.
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