DE1213902B - Hochfrequenz-Schalteinrichtung - Google Patents
Hochfrequenz-SchalteinrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
HOIh
Deutsche KL: 21 a4-72/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C21221IXd/21a4
14. April 1960
7. April 1966
14. April 1960
7. April 1966
Die Erfindung geht aus von einer Hochfrequenz-Schalteinrichtung mit einem Gehäuse, an dessen Vorderende
eine einen Mittelleiter enthaltende Buchse angeordnet ist, einer ersten, sieh im Gehäuse nach
hinten erstreckenden Kontaktfeder, deren freies hinteres Ende ein Kontaktstück trägt, das einem Kontaktstück
am Vorderende einer zweiten Kontaktfeder gegenübersteht, die sich vom hinteren Ende des Gehäuses
nach vorn erstreckt, und einem an der einen Kontaktfeder angreifenden isolierenden Betätigungsglied
zum Umschalten des Betriebszustandes der Kontakte.
Zum Um- und Durchschalten werden in Rundfunk-, Telefon- und Rundspruchanlagen seit langem
Klinkenfelder verwendet. Solehe Klinkenfelder sind mit Schaltklinken versehen, an denen die Ein- und
Ausgänge der verschiedenen durchzuschaltenden Einheiten der Anlage angeschlossen sind.
Die für Niederfrequenzzwecke gebräuchlichen Schaltklinken eignen sich jedoch nicht zum Schalten
von hochfrequenten Signalen, beispielsweise Fernsehsignalen, da die Signalqualität bei höheren Frequenzen
durch Unstetigkeiten des Wellenwiderstandes, Verluste und Übersprechen untragbar beeinträchtigt
wird. Man hat daher bisher bei Video-Klinkenfeldern nur einfache Koaxialstecker verwendet. Das
Arbeiten mit solchen Koaxialsteckem ist jedoch sehr umständlich, und es ist daher erwünscht, auch für
hochfrequente Signale Schalteinrichtungen zu schaffen, bei denen durch Einführen eines Steckers in eine
Buchse automatisch eine Schaltfunktion ausgelöst wird.
Es sind natürlich eine Vielzahl von Schaltbuchsen und ähnlichen Schalteinrichtungen bekannt. Bei den
meisten Niederfrequenz-Schaltbuchsen greift ein in die Buchse eingeführter Steckerstift an einer Isoliernase
an, die auf Kontaktfedern wirkt und beim Einführen des Steckers einen Kontakt sehließt und/oder
öffnet. Die Kontaktfedern verlaufen normalerweise parallel zueinander, so daß sie eine erhebliehe Kapazität
besitzen und sich nicht zum Schalten hochfrequenter Signale eignen. Es ist auch bekannt, mit
dem Führungsstift eines Steckers einen in der Buchse
verschiebbar gelagerten Zapfen zu betätigen* der zwei
hinten im Buchsenrahmeo angeordnete Federn aufspreizt,
die ihrerseits; Kontakte betätigen. Die durch
den Zapfen betätigten Kontakte sind zwar relativ weit von der eigentlichen Buchse und dem Stecker
entfernt angeordnet, die Kontaktfedern verlaufen jedoch wie üblich parallel zueinander und eignen
sich daher nicht zum Schalten von hochfrequenten
Signalen.
Hochfrequenz-Schalteinrichtung
Anmelder;
Columbia Broadcasting System, Inc.» New York,
N. Y. (V-StA.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Sommerfeld und Dr. D. v. Bezold,
Patentanwälte, München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Charles Joseph Neenan, Westport, Conn.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. April 1959 (80S 526)
Es ist nun weiterhin eine Umschalteinrichtung für Koaxialkabel bekannt, die keine Stoßstelle bildet und
eine geringe Dämpfung hat. Die Betätigung der Umschaltkontakte erfolgt dabei durch eine Relaisspule,
und an die Zuleitungen zu den Umschaltkontakten
sind Querkondensatoren angeschlossen, die so bemessen sind, daß die Umschalteinrichtung als Tiefpaß
wirkt, der den gleichen Wellenwiderstand hat wie das Koaxialkabel. Diese Anordnung ist relativaufwendig.
Es ist ferner eine Hochfrequenz-Schalteinrichtung bekannt, durch die der Innenleiter eines ankommenden
Koaxialkabels auf den Innenleiter eines von zwei abgehenden Koaxialkabeln umgeschaltet werden
kann. Diese Hoehfrequenz-Schalteinrichtung enthält ein Gehäuse, an dessen Vorderende; eine einen Mittelleiter
enthaltende Buchse angeordnet ist, von der sich eine erste Kontaktfeder im Gehäuse nach hinten
erstreckt. Das freie hintere Ende dieser Kontaktfeder
trägt ein Kontaktstück, das einem Kontaktstück am Vorderende einer zweiten Kontaktfeder gegenübersteht,
die sich vom hinteren Ende des Gehäuses nach
vorn erstreckt. An der zweiten Kontaktfeder greift ein isolierendes Betätigungsglied zum Umsehalten
des Betriebszustandes der Kontakte an, das durch das Gehäuse nach außen reicht und nach Art eines
Druekktrapfes von Hand betätigbar ist.
Die Mängel der bekannten Einrichtungen werden völlig vermieden, wenn bei einer Hocbfrequenz-Schalteinrichtung
der eingangs genannten Art das; Betätigungsglied an einem am Gehäuse gelagerten
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3 4
Hebel befestigt ist, der eine in die vorn am Gehäuse Zum Schutz der Feder und der Kontakte gegen
angeordnete Buchse hineinragende Betätigungsnase Staub, Feuchtigkeit u. dgl. kann über den Rahmen
aufweist, an der ein in diese Buchse einführbarer 11 eine Haube 25 geschoben und mit einer Schraube
Stecker zum Schwenken des Hebels angreift. 52 befestigt werden. Über die die Steckerhülse 23
Der Hebel ist nach einer zweckmäßigen Weiterbil- 5 bildenden Blattfedern kann ein Kragen 26 geschoben
dung der Erfindung zwischen dem Betätigungsglied und beispielsweise mit einer Schraube 32 befestigt
und der in die Buchse hineinragenden Betätigungs- werden. Auf einer Seite des Kragens 26 ist ein Schlitz
nase schwenkbar gelagert. 27 vorgesehen, der die Nase 24 des Hebels 20 auf-
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen nimmt. Am Kragen 26 ist ein Flansch 28 beispielsnäher
erläutert werden, in denen eine Ausführungs- io weise durch Punktschweißung befestigt, an dessen
form der Erfindung und einige Anwendungsbeispiele einer Seite eine Lötöse 29 angebracht ist. Bei manerläutert
sind. chen Anwendungen der Schaltklinke kann zwischen
Fig. 1 zeigt eine Video-Schaltklinke im Längs- die Lötöse29 und ein Anschlußende31 der Feder
schnitt; 16, das sich durch eine im Vorderteil des Rahmens
Fig. 2 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht der 15 U vorgesehene Öffnung erstreckt, ein Abschluß-Klinke
nach Fig. 1; widerstand30 geschaltet sein. Die vollständig mon-
Fig. 2a zeigt das Ersatzschaltbild für eine Klinke tierte Schaltklinke nach Fig. 1 kann mittels nicht
nach Fig. 1 und 2; dargestellter Schrauben, die entsprechende Löcher
F i g. 3 bis 5 zeigen Schaltbilder von elektrischen im Flansch 28 durchsetzen, an der Frontplatte eines
Schaltungen, die mit der in Fig. 1 und 2 dargestell- 20 üblichen Klinkenfeldes befestigt werden,
ten Klinke ausgeführt werden können. Die rückwärtigen Enden 35 und 36 des Leiters 18
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Schaltklinke und der Feder 15 können elektrisch mit den ententhält
einen Rahmenil, der zwei Stützen 12 und sprechenden Mittelleitern zweier Koaxialkabel33
13 aus Isoliermaterial trägt. Die Isolierstützen 12 und 34 verbunden werden. Die isolierten Mittelleiter
und 13 sind in drei Stücke unterteilt, die beispiels- 25 werden hierfür durch die Nippel 37 a und 38 a am
weise durch von Isolierhülsen geschützte Schrauben rückwärtigen Ende des Rahmens 11 durchgefädelt
14 zusammengehalten und mit dem Rahmen 11 ver- und mit den rückwärtigen Enden 35 und 36 der
bunden sind. In den Stützen lagern eine Durchschalt- Feder 15 bzw. des Leiters 18 verlötet. Die Außenfeder
15, eine Abschlußfeder 16 und eine Schaltfeder leiter der beiden Koaxialkabel werden am Rahmen
17 sowie ein Leiter 18. Die Federn 16 und 17 er- 30 11 durch Hülsen 37 und 38 geerdet, die über die
strecken sich parallel zueinander in einem gewissen Nippel 37 a bzw. 38 a gepreßt werden.
Abstand etwa 1,25 cm von der Isolierstütze 13 nach Eine Schaltklinke der beschriebenen Art verhält
hinten, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Sie können aus sich elektrisch im wesentlichen wie ein Tiefpaß mit
dem üblichen Federmaterial, beispielsweise 0,5mm den in Fig. 2a angegebenen Werten, die Grenzfredickem,
5 mm breitem Berylliumbronzeblech, be- 35 quenz liegt wesentlich oberhalb von 30MHz. Messtehen
und sind zum Schutz gegen Korrosion vor- sungen haben ergeben, daß der sich durch den Stekzugsweise
vergoldet, an den Enden sind jeweils Palla- ker ergebende Sprung im Wellenwiderstand bei den
diumkontakte 19 angebracht. üblichen 75-Ohm-Koaxialkabelkreisen für Video-Die
Feder 15 ist von den Federn 16 und 17 ent- frequenzen außergewöhnlich niedrig ist. Die durch
fernt gelagert und erstreckt sich von der Isolier- 40 die Steckerverbindung bewirkte Änderung des Restütze
12 nach vorn. Sie kann ebenfalls aus einem flexionsfaktors ist in der Praxis vernachlässigbar,
0,5 mm dicken, 5 mm breiten Berylliumbronzeblech wenn die Steckerverbindung innerhalb einer größebestehen,
ist ebenfalls vorzugsweise vergoldet und ren Länge eines Koaxialkabels eingesetzt ist.
zur Spitze zu gekrümmt. An der Spitze trägt sie einen Das Übersprechen zwischen den Kontakten und Palladiumkontakt 19, der normalerweise an dem an 45 den zugehörigen Kontaktfedern ist außerdem bei der Feder 17 angebrachten Kontakt anliegt; der allen Videofrequenzen sehr niedrig. Die Übersprech-Zwischenraum zwischen der Unterseite des Kontakts dämpfung zwischen den Federn 17 und 16 ist bei am Ende der Feder 16 und der Oberseite des Kon- offenen Kontakten beispielsweise ungefähr 57 db takts am Ende der Feder 15 beträgt etwa 0,65 mm. bei 10 MHz, bei niedrigeren Frequenzen ist sie noch
zur Spitze zu gekrümmt. An der Spitze trägt sie einen Das Übersprechen zwischen den Kontakten und Palladiumkontakt 19, der normalerweise an dem an 45 den zugehörigen Kontaktfedern ist außerdem bei der Feder 17 angebrachten Kontakt anliegt; der allen Videofrequenzen sehr niedrig. Die Übersprech-Zwischenraum zwischen der Unterseite des Kontakts dämpfung zwischen den Federn 17 und 16 ist bei am Ende der Feder 16 und der Oberseite des Kon- offenen Kontakten beispielsweise ungefähr 57 db takts am Ende der Feder 15 beträgt etwa 0,65 mm. bei 10 MHz, bei niedrigeren Frequenzen ist sie noch
Am Rahmen 11 ist bei 21 ein schwenkbarer Hebel so geringer.
20 aus starrem Material, wie z. B. gehärtetem Werk- Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Klinke kann in
zeugstahl, gelagert. Der Hebel 20 trägt ein isolieren- der verschiedensten Weise in Klinkenfeldern Verdes
Betätigungsglied 22, beispielsweise aus Nylon, wendung finden; drei verschiedene Möglichkeiten
das an der Unterseite der Feder 15 anliegt, am sind in den Fig. 3 bis 5 dargestellt. Fig. 3 zeigt,
anderen Ende befindet sich eine Betätigungsnase 24, 55 wie die Klinke dazu benutzt werden kann, eine Hilfsdie
sich zwischen zwei Federn der Steckerhülse 23 einheit anzuschließen, die nur dann in das System
hindurch erstreckt. Wenn also ein üblicher Video- eingeschaltet werden soll, wenn eine andere Einheit
stecker in die Hülse 23 eingesetzt wird, betätigt er ausfällt oder um besondere Effekte zu erzielen. Die
den Hebel 20, so daß der Kontakt an der Feder 15 betreffende Einheit ist normalerweise durch einen
von dem Kontakt an der Feder 17 abgehoben und in 60 Widerstand 40 abgeschlossen, der zwischen dem AnBerührung
mit dem Kontakt an der Feder 16 ge- schluß36 und der RahmenmufEe38a (Fig. 1) liegt,
bracht wird. Wenn der Ausgang dieser Einheit in das System ein-Die Steckerhülse 23 ist in üblicher Weise ausge- gespeist werden soll, wird ein Verbindungsstecker in
bildet und paßt bündig in eine Öffnung in der Stirn- die Buchse 23 eingeführt, wodurch die Schaltfeder 15
seite des Rahmens 11. Sie umschließt einen Mittel- 65 vom Kontakt der Feder 17 abgehoben wird. Der.
leiteranschluß 39, der gegenüber der Hülse 23 isoliert Innenleiter des Verbindungssteckers macht dann
und elektrisch mit dem vorderen Ende der Feder 17 Kontakt mit dem Mittelanschluß 39. Zum Anschlieverbunden
ist, wie Fig. 1 zeigt. ßen des Verbindungssteckers braucht hier also jiicht,
wie es bei den üblichen Koaxialsteckern erforderlich ist, ein Abschlußstecker entfernt zu werden, um Zugang
zu dem Anschluß zu bekommen.
F i g. 4 zeigt die übliche Schaltung, wenn zwei Anschlüsse 41 und 42 durchgeschaltet werden sollen.
Der Ausgang einer ersten Einheit kommt über ein mit der Klinke 42 verbundenes Koaxialkabel 43 zum
Klinkenfeld. Die Klinke 42 ist mit der Klinke 41 durch ein kurzes Durchschaltkabel 44 verbunden,
und die Klinke 41 ist über ein Koaxialkabel 45 an den Eingang einer zweiten Einheit angeschlossen.
Wenn das auf dem Kabel 43 im Klinkenfeld ankommende Programm gesendet werden soll, wird ein Verbindungsstecker
in die Klinke 42 eingeführt, der das Programm abnimmt und die Verbindung zwischen
den Klinken 41 und 42 trennt. Wenn ein neues Programm von einer Hilfseinheit in diesem Punkt eingeführt
werden soll, wird entsprechend ein Verbindungsstecker in die Klinke 41 eingeführt, wodurch
die Klinken 41 und 42 getrennt werden und der Ausgang der Hilfseinheit an das Kabel 45 angeschlossen
wird. Diese Vorgänge würden bei Verwendung der üblichen Steckereinheiten ein Entfernen der
Durchschaltstecker aus den Klinken und ein Einsetzen von Verbindungssteckern erfordert haben.
Neben der Mehrarbeit ergibt sich bei den üblichen Steckerverbindungen noch der Nachteil, daß die
Sendung des Programms unterbrochen werden muß.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Schaltbild sind die Klinken 46 und 47 durchgeschaltet, die Klinke
48 ist eine Abzweigung der Klinke 47. Normalerweise kommt das Programm über ein Kabel 49 von
einer ersten Einheit zum Klinkenfeld und verläßt es zur nächsten Einheit über ein Kabel 50. Das Programm
kann an diesem Punkt durch Einsetzen eines Verbindungssteckers in die Klinke 46 in der oben
beschriebenen Weise abgenommen werden. Wenn ein Programm von einer Hilfseinheit an diesem Punkt
eingespeist werden soll, wird ein Verbindungsstecker in die Klinke 47 eingeführt. Zwischen die Abschlußfeder
und die Lötöse 29 der Klinke 47 ist ein Abschlußwiderstand 30 geschaltet, wie in Fig. 1 dargestellt
ist, so daß die an das Kabel 49 angeschlossene Einheit richtig abgeschlossen ist. Die Abzweigklinke
48 kann dazu dienen, das Programm an diesem Punkt zu messen oder zu überwachen, ohne den Kreis öffnen
zu müssen. Ein Kurzschlußbügel 51 zwischen dem Arbeitskontakt und dem Schaltkontakt der
Klinke 48 gewährleistet, daß das Programm nicht unterbrochen wird, wenn ein Stecker in die Klinke
48 eingesetzt ist.
Es ist aber auch möglich, einen Meßstecker in die beschriebene Klinke einzusetzen, ohne den Schaltmechanismus
zu betätigen. Man verwendet hierfür einen Stecker, der einen Mittelanschluß zur Verbindung
mit dem Mittelleiter 39 (Fig. 1) und eine äußere Hülle hat, welche verkürzt ist, so daß beim
Einsetzen des Steckers in die Buchse 23 zwar der Mittelleiter 39 angeschlossen wird, der Hebel 20
jedoch nicht betätigt wird.
Es ist offensichtlich, daß durch die Erfindung eine neue und sehr zweckmäßige Klinke für Video-Klinkenfelder
angegeben wird. Eine Klinke der beschriebenen Art erlaubt ein automatisches Durchschalten
und Abschließen auf der Rückseite des Klinkenfeldes, so daß nur Verbindungsstecker auf der Vorderseite
eingeführt werden müssen. Hierdurch wird die bequeme Bedienbarkeit ebenso gefördert, wie das Aussehen
des Klinkenfeldes. Ein anderer wesentlicher Vorteil dieser Klinkenart besteht in der Tatsache,
daß Durchschaltstecker und Abschlußstecker nicht entfernt zu werden brauchen, bevor ein Verbindungsstecker
eingesetzt werden kann, so daß keine Unterbrechung des Programms eintritt. Ein weiterer Vorteil
dieser Klinke besteht darin, daß sie mit den vorhandenen Steckern und Klinken normverträglich ist
und in vielen Fällen in die bereits vorhandenen Klin-
ao kenfelder eingebaut werden kann.
Claims (2)
1. Hochfrequenz-Schalteinrichtung mit einem Gehäuse, an dessen Vorderende eine einen Mittelleiter
enthaltende Buchse angeordnet ist, einer ersten, sich im Gehäuse nach hinten erstreckenden
Kontaktfeder, deren freies hinteres Ende ein Kontaktstück trägt, das einem Kontaktstück am
Vorderende einer zweiten Kontaktfeder gegenübersteht, die sich vom hinteren Ende des Gehäuses
nach vorn erstreckt, und einem an der einen Kontaktfeder angreifenden isolierenden Betätigungsglied
zum Umschalten des Betriebszustandes der Kontakte, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (22) an
einem am Gehäuse (11, 25) gelagerten Hebel (20) befestigt ist, der eine in die vorn am Gehäuse
angeordnete Buchse (26) hineinragende Betätigungsnase (24) aufweist, an der ein in diese
Buchse einführbarer Stecker zum Schwenken des Hebels angreift.
2. Hochfrequenz-Schalteinrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
zwischen dem Betätigungsglied (22) und der in die Buchse (26) hineinragenden Betätigungsnase
(24) schwenkbar gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 756 795;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1716 858,
1741680, 1784776;
1741680, 1784776;
USA.-Patentschriften Nr. 1497 586, 2432230;
H. W. Goetsch, »Taschenbuch für Fernmeldetechniker«, 10. Auflage, München und Berlin, 1943,
S. 467;
ETZ-B, Bd. 9, Heft 8, 21. August 1957, S. 346.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 557/121 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Family Applications (1)
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