[go: up one dir, main page]

DE1213728B - Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke - Google Patents

Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke

Info

Publication number
DE1213728B
DE1213728B DEB77208A DEB0077208A DE1213728B DE 1213728 B DE1213728 B DE 1213728B DE B77208 A DEB77208 A DE B77208A DE B0077208 A DEB0077208 A DE B0077208A DE 1213728 B DE1213728 B DE 1213728B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
drive
release
central lock
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77208A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bertram Sen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertram Fab Ernst & Wilhelm
FOTOTECHN MESSGERAETE FAB
ERNST AND WILHELM BERTRAM
Original Assignee
Bertram Fab Ernst & Wilhelm
FOTOTECHN MESSGERAETE FAB
ERNST AND WILHELM BERTRAM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE665296D priority Critical patent/BE665296A/xx
Application filed by Bertram Fab Ernst & Wilhelm, FOTOTECHN MESSGERAETE FAB, ERNST AND WILHELM BERTRAM filed Critical Bertram Fab Ernst & Wilhelm
Priority to DEB77208A priority patent/DE1213728B/de
Priority to CH713665A priority patent/CH424466A/de
Priority to AT509165A priority patent/AT254689B/de
Priority to US462302A priority patent/US3379109A/en
Priority to GB24329/65A priority patent/GB1107851A/en
Priority to NL6507463A priority patent/NL6507463A/xx
Publication of DE1213728B publication Critical patent/DE1213728B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/14Two separate members moving in opposite directions
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Selbstspannender Zentralverschluß für fotografische Zwecke Die Erfindung bezieht sich auf einen selbstspannenden Zentralverschluß für fotografische Zwecke, bei dem die öffnungs- und Schließbewegung von schwenkbar gelagerten Verschlußlamellen durch einen hin- und herbewegbaren Lamellenbetätigungsteil bewirkbar ist, an welchem ein Hebelgetriebe angreift, das einen Treibhebel aufweist, welcher mittels eines federbelasteten Spann- und Auslösehebels gegen Federkraft aus einer Ruhestellung in eine Auslösestellung verschwenkbar ist, in der der Spann- und Auslösehebel vom Treibhebel abreißt.
  • Bei den bekannten selbstspannenden Zentralverschlüssen dieser Art ist ein drehbar gelagertes, mit dem Larnellenbetätigungsteil in kinematischer Verbindung stehendes Treibglied vorhanden. Dieses Treibglied weist einen Einwegmitnehmer auf und ist durch eine Rückstellfeder belastet. Wird der Treibhebel mittels des Spann- und Auslösehebels aus der Ruhestellung in die Auslösestellung verschwenkt, dann gleitet er über den Einwegmitnehmer hinweg, so daß die Verschlußlamellen durch die am Treibglied angreifende Rückstellfeder in der Schließstellung gehalten werden können. Der nach dem Abreißen des Spann- und Auslösehebels zurückschwingende Treibhebel schlägt gegen den Einwegmitnehmer und nimmt diesen und das Treibglied gegen die Kraft der Rückstellfeder auf seinem Weg in die Ruhestellung mit. Dadurch werden die Verschlußlamellen in die Offenstellung verschwenkt. Kurz vor Erreichen der Ruhestellung gibt der Treibhebel den Einwegmitnehmer frei, so daß die Rückstellfeder das Treibglied zurückdrehen und dadurch die Verschlußlamellen schließen kann. Wie sich aus den vorstehenden Darlegungen ergibt, zerfällt bei den bekannten selbstspannenden Zentralverschlüssen die Verschlußablaufbewegung in zwei deutlich getrennte Phasen. In einer ersten Phase wird der Verschluß durch die am Treibhebel angreifende Feder aufgerissen, um in einer zweiten Phase durch eine andere Feder, nämlich die am Treibglied angreifende Rückstellfeder, geschlossen zu werden. Wegen der unvermeidlichen Federträgheit ist die bei einem solchen zweiphasigen Verschlußablauf erzielbare Verschlußgeschwindigkeit begrenzt. Hinzu kommt, daß sich in der Regel ein schlagartiges Anlegen des in die Ruhestellung zurückkehrenden Treibhebels an den Mitnehmer des Treibgliedes nicht vermeiden läßt, wodurch einerseits eine Erschütterung des Verschlusses und andererseits ein hoher Verschleiß und ein unerwünschtes Geräusch hervorgerufen werden. Schließlich bringt ein drehbares Treibglied, das eine kinematische Verbindung mit dem Lamellenbetätigungsteil aufweisen muß, einen zusätzlichen Bauaufwand mit sich, der sich, insbesondere infolge der beengten räumlichen Verhältnisse im Verschlußgehäuse, störend auswirkt. Aus diesen Gründen werden heute selbstspannende Zentralverschlüsse überwiegend nur für Spezialkameras verwendet, während ansonsten das Spannen und das Auslösen mittels getrennter Bedienungsorgane vorgenommen werden.
  • Es ist zwar bereits ein Zentralverschluß bekannt, bei dem der ringförmig ausgebildete Lamellenbetätigungsteil zum Öffnen und Schließen des Verschlusses durch eine Treibklinke in eine oszillierende Bewegung versetzbar ist. Diese Treibklinke ist an einem durch Federkraft in Rotation versetzbaren Antriebsglied angelenkt und bewirkt bei einer gleichsinnigen Drehung des Antriebsgliedes sowohl das Öffnen als auch das Schließen des Verschlusses, so daß eine Aufspaltung des Verschlußablaufes in zwei Phasen nicht gegeben ist. Bei diesem Verschluß greifen am Antriebsglied ein Aufzugshebel und getrennt davon ein Auslösehebel an, so daß es sich nicht um einen selbstspannenden Zentralverschluß handelt. Der Verschluß muß vielmehr in der üblichen Weise zunächst gespannt und dann durch einen weiteren Handgriff ausgelöst werden. Die getrennten Bedienungs- und übertragungsorgane zum Spannen und Auslösen des Verschlusses bedingen - wie bei allen nicht selbstspannenden Verschlüssen - bereits einen verhältnismäßig großen Platzbedarf. Hinzu kommt bei dem beschriebenen Verschleiß, daß das Antriebsteil für einen Verschlußablauf eine Drehung um 360° ausführen muß. Die Treibklinke schwingt dadurch verhältnismäßig weit aus, was den Platzbedarf noch zusätzlich erhöht.
  • Zweck der Erfindung ist es, einen selbstspannenden Zentralverschluß der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, der hohe Verschlußgeschwindigkeiten ermöglicht und einfach aufgebaut ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Treibhebel zusammen mit einem am Lamellenbetätigungsteil angelenkten Schwinghebel ein Kniehebelpaar bildet, das durch die am Treibhebel angreifende Federkraft aus einer der Auslösestellung entsprechenden Ausknicklage über die Strecklage in eine der Ruhestellung entsprechende Einknicklage und mittels des Spann- und Auslösehebels aus der Einknick- in die Ausknicklage bewegbar ist, und daß das Kniegelenk als beim Bewegen aus der Ausknick- in die Einknicklage geschlossene und beim Bewegen aus der Einknick- in die Ausknicklage selbsttätig gelöste Einwegkupplung zwischen Treib- und Schwinghebel ausgeführt ist.
  • Bei dem selbstspannenden Verschluß nach der Erfindung stößt der aus der Auslösestellung zurückkehrende Treibhebel den Schwinghebel bis zum Erreichen der Strecklage in die eine Richtung, um ihn anschließend bis zum Erreichen der Ruhestellung in der entgegengesetzten Richtung zurückzuziehen. Der Schwinghebel führt also unter der Wirkung der Kraft einer einzigen Feder während der Bewegung des Treibhebels in einer Richtung eine hin- und hergehende Bewegung aus, die sich auf den Lamellenbetätigungsteil überträgt, so daß der Verschluß in einem Zug geöffnet und geschlossen wird. Infolge des Wegfalls eines zweiphasigen Verschlußablaufes lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Zentralverschluß wesentlich kürzere Verschlußöffnungszeiten und brauchbarere Verschlußöffnungsdiagramme erreichen als mit den bisher bekannten selbstspannenden Verschlüssen. Da während des eigentlichen Verschlußablaufes sämtliche an der Verschlußbewegung beteiligten Bauteile in kraft- oder formschlüssiger Verbindung stehen, treten keinerlei Schläge auf, so daß der erfindungsgemäße Verschluß erschütterungsfrei, geräuscharm und mit minimalem Verschleiß arbeitet. Das Hebelgetriebe zum Antreiben des Lamellenbetätigungsteils sehr einfach aufgebaut, so daß der Verschluß billig in der Herstellung ist und einen geringen Platzbedarf besitzt. Der erfindungsgemäße Verschluß läßt sich daher auch in wenig teuren Kameras selbst bei beengten Raumverhältnissen einbauen. Zu dem geringen Platzbedarf trägt außerdem noch die Tatsache bei, daß der Schwenkweg des Kniehebelpaares klein sein kann. Keinesfalls braucht der Schwenkbereich des Treibhebels einen Winkel von 90° zu überschreiten.
  • Eine besonders einfache Bauform der Einwegkupplung wird nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß von Treib-und Schwinghebel der eine einen Kniegelenkzapfen trägt und der andere mit einem einseitig offenen -und eine derartige Profilkante aufweisenden Fangmaul versehen ist, daß der Kniegelenkzapfen beim Bewegen aus der Ausknick- in die Einknicklage im Fangmaul gehalten ist und beim Bewegen aus der Einknick- in die Ausknicklage aus dem Fangmaul austritt, und daß der Kniegelenkzapfen durch Federkraft in Anlage an der Profilkante gehalten ist. Bei dieser Ausbildung der Einwegkupplung bleiben die Teile ständig wenigstens in kraftschlüssiger Verbindung, so daß in keiner Phase der Bewegung des Kniehebelpaares Stöße auftreten können. Ein nennenswerter Verschleiß kann daher nicht auftreten.
  • Bei den bekannten Zentralverschlüssen sind der Spann- und Auslösehebel und der Treibhebel auf. verschiedenen Achsen drehbar gelagert. Die Verbindung zwischen dem Spann- und Auslösehebel und dem Treibhebel wird durch einen auf der Achse des Treibhebels gelagerten Schwingnocken hergestellt, der beim Spannen und Auslösen des Verschlusses den Spann- und Auslösehebel kinematisch mit dem Treibhebel verbindet, bei der Rückbewegung des Sparm-und Auslösehebels in die Ruhestellung jedoch ausweichen kann. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird eine zusätzliche bauliche Vereinfachung dadurch erzielt, daß der Treibhebel und der Spann- und Auslösehebel um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert sind, daß der eine der beiden Hebel ein Rastorgan und der andere ein Gegenrastorgan trägt und daß ein fester, mit dem Rastorgan zusammenarbeitender Anschlag zum Freigeben des Rastorgans in der Auslösestellung vorgesehen ist. Der Spann- und Auslösehebel einerseits und der Treibhebel andererseits bilden bei dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusses einen zweiarmigen Hebel, dessen Arme beim Verschwenken aus der Ruhestellung in die Auslösestellung starr miteinander verbunden sind, während sie in der Auslösestellung relativ zueinander abknicken können. Damit wird eine vom Treibhebel gesonderte Lagerung des Spann- und Auslösehebels überflüssig, so daß diese Bauteile enger zusammenrücken können. Es wird außerdem eine Drehachse eingespart, was die Betätigung des Verschlusses erleichtert.
  • Eine einfache und doch zuverlässige lösbare Verbindung zwischen den beiden Hebeln wird dadurch erzielt, daß das Rastorgan als federbelastete, am zugehörigen Hebel schwenkbar gelagerte Fangklinke und das Gegenrastorgan als Klinkenrastzapfen ausgebildet sind.
  • Der das Ausrasten bewirkende Anschlag ist zweckmäßigerweise als drehbar gelagerter Exzenterzapfen ausgebildet. Mit Hilfe dieses Zapfens läßt sich der Zeitpunkt, in dem der Auslösevorgang eingeleitet wird, sehr genau einstellen.
  • Der erfindungsgemäße Verschluß bietet auch eine konstruktiv sehr leicht realisierbare Möglichkeit, verschiedene Verschlußöffnungszeiten zu erzielen. Zu diesem Zweck ist nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung in den Weg eines am Kniehebelpaar angebrachten Mitnehmers ein mittels einer Verschlußzeit-Einstellkurve verstellbarer Arm eines Antriebsteiles für ein Hemmwerk hineinbewegbar. Je nachdem, wie weit der am Kniehebelpaar angebrachte Mitnehmer den Arm des Antriebsteiles mitschleppt, wird der Verschlußablauf unterschiedlich lang verzögert.
  • Um keinen gesonderten Mitnehmer vorsehen zu müssen, ist es günstig, den Kniegelenkzapfen des Kniehebelpaares als Mitnehmer auszubilden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Verschlusses in Auslösestellung, F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung des Verschlusses in der Ruhe- und einer Zwischenstellung, wobei einzelne Teile weggelassen sind, und F i g. 3 eine Darstellung des Verschlusses in geöffneter Stellung, wiederum unter Weglassung einzelne Teile.
  • In der Zeichnung ist mit 1 eine Grundplatte eine; Verschlußgehäuses bezeichnet, die eine zentrale Lichtdurchlaßöffnung 2 enthält. An der Grundplatte 1 sind Verschlußlamellen 3 um ortsfeste Zapfen 4 schwenkbar gelagert. Zum Verschwenken der Verschlußlamellen aus der Schließ- in die Offenstellung und umgekehrt ist ein Lamellenbetätigungsteil vorgesehen, der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Antriebsring 5 ausgebildet ist. Der Antriebsring 5 ist um einen die Lichtdurchtrittsöffnung 2 umgebenden Flansch 6 der Grundplatte 1 drehbar gelagert. Er besitzt einander diametral gegenüberliegende Arme 7, die mit fest in ihnen sitzenden Bolzen 8 in Schlitze 9 in den Verschlußlamellen 3 eingreifen. Die Bolzen 8 sind ferner in kreisbogenförmigen Schlitzen 10 der Grundplatte 1 geführt.
  • Zum Verdrehen des Antriebsringes 5 dient ein Hebelgetriebe, das einen Treibhebel 11 aufweist. Der Treibhebel 11 ist um eine in der Grundplatte 1 sitzende Drehachse 12 schwenkbar gelagert und durch eine Zugfeder 13 belastet, die mit einem Ende bei 14 an der Grundplatte 1 und mit dem anderen Ende am Treibhebel 11 angreift. Der Treibhebel 11 bildet zusammen mit einem Schwinghebel 15 ein Kniehebelpaar. Der Schwinghebel 15 ist bei 16 schwenkbar an den Antriebsring 5 angelenkt und trägt am anderen Ende einen Kniegelenkzapfen 17. Der Kniegelenkzapfen 17 arbeitet mit einem Fangmaul 18 am zugehörigen Ende des Treibhebels 11 sowie mit einer in das Fangmaul 18 hineinlaufenden Profilkante 19 am Treibhebel zusammen. Fangmaul 18 und Profilkante 19 sind so gestaltet, daß das Kniegelenk zwischen den Hebeln 11 und 15 eine Einwegkupplung darstellt, die beim Eindrücken des Kniehebelpaares aus der in F i g. 1 gezeichneten Ausknicklage über die aus F i g. 3 ersichtliche Strecklage in die in ausgezogenen Linien in F i g. 2 gezeichnete Einknicklage geschlossen ist, während beim Verschwenken des Kniehebelpaares in der entgegengesetzten Richtung die Kupplung durch Austreten des Kniegelenkzapfens 17 aus dem Fangmaul 18 selbsttätig gelöst wird.
  • Um die Achse 12 ist ferner ein Spann- und Auslösehebel 20 schwenkbar, der durch eine Zugfeder 21 belastet ist, welche einerseits an einer Nase 21 a der Grundplatte 1 und andererseits am Spann- und Auslösehebel 20 angreift. Auf einem Fortsatz 20 a des Spann- und Auslösehebels 20 ist um einen Zapfen 22 eine Fangklinke 23 schwenkbar gelagert. Die Fangklinke 23 weist einen Winkelarm 23 a auf und ist mittels einer Zugfeder 25 im Gegenuhrzeigersinn belastet, die einerseits an den Spann- und Auslösehebel 20 und andererseits an den Winkelarm 23 a angehängt ist. Die Fangklinke 23 arbeitet mit einem Klinkenrastzapfen 26 am Treibhebel 11 zusammen. Zum Lösen der Fangklinke 23 vom Klinkenrastzapfen 26 ist in der Grundplatte 1 ein Exzenterzapfen 27 drehbar gelagert.
  • Die Wirkungsweise des bisher beschriebenen Verschlußes ist folgende: In der Ruhestellung befinden sich die Teile in der in F i g. 2 in ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung. Das Kniehebelpaar 11, 15 befindet sich in der Einknickstellung. Der Kniegelenkzapfen 17 liegt im Fangmaul 18 des Treibhebels 11. Die Verschlußlamellen 3 sind vor die Lichtdurchtrittsöffnung 2 geschwenkt, so daß der Verschluß geschlossen ist. Die Fangklinke 23 hat unter der Wirkung der Feder 25 (in F i g. 2 nicht gezeichnet) den Klinkenrastzapfen 26 erfaßt, so daß Hebel 11 und 20 ein starres Ganzes bilden. Um den Verschluß zu spannen und auszulösen, wird direkt oder indirekt auf den Spann- und Auslösehebe120 so eingewirkt, daß sich dieser im Uhrzeigersinn um die Achse 12 verschwenkt. Der Treibhebel 11 wird dabei über die Fangklinke 23 im gleichen Drehsinn gegen die Kraft der Zugfeder 13 mitgenommen. Der Kniegelenkzapfen 17 rückt zu Beginn der Bewegung bereits aus dem Fangmaul 18 aus und gleitet an der Profilkante 19 entlang. Die Hebel 11 und 15 gelangen in die in F i g. 2 in strichpunktierten Linien dargestellten Lagen, wobei der Schwinghebel 15 unter der Wirkung der Feder 28 dem Treibhebel 11 derart folgt, daß der Kniegelenkzapfen 17 in Anlage an der Profilkante 19 bleibt. Aus der strichpunktiert gezeichneten Zwischenstellung in F i g. 2 ist dies ersichtlich. Der dort mit 17' bezeichnete Kniegelenkzapfen liegt außerhalb des Fangmaules des Treibhebels 11 an der Profilkante 19' an. Bei dieser Bewegung verschwenkt sich der Schwinghebel 15 lediglich um den Drehzapfen 16. Letzterer bleibt stehen, so daß sich auch der Antriebsring 5 nicht bewegt. Die Verschlußlamellen 3 verharren also in der Schließstellung.
  • Sobald die in F i g. 1 gezeichnete Ausklinkstellung der Hebel 11 und 15 erreicht ist, greift der Kniegelenkzapfen 17 wieder in das Fangmaul 18 ein. In diesem Zeitpunkt kommt der Winkelarm 23 a der Fangklinke 23 in Anlage an den Exzenterzapfen 27. Die Fangklinke 23 wird dadurch ausgerückt und gibt den Klinkenrastzapfen 26 frei. Unter der Wirkung der Zugfeder 13 schwingt der Treibhebel 11 um die Achse 12 im Gegenuhrzeigersinn zurück. Der Kniegelenkzapfen 17 bleibt bei dieser Bewegung im Fangmaul 18 gefangen, so daß das Kniehebelpaar 11,15 über die in F i g. 3 gezeichnete Strecklage in die Einknicklage gemäß F i g. 2 zurückkehrt. Die Schwenkbewegung des Treibhebels 11 hat also eine Schwenkschiebebewegung des Schwinghebels 15 zur Folge. Der Schwenkzapfen 16 und mit ihm der Antriebsring 5 werden bei der Bewegung aus der Ausknicklage in die Strecklage in der Zeichnung nach oben gestoßen und bei der weiteren Bewegung aus der Strecklage in die Einknicklage wieder nach unten zurückgezogen. Der Antriebsring 5 macht dadurch im Verlauf der Zurückschwenkbewegung des Treibhebels 11 eine oszillierende Bewegung, während der sich die an den Armen 7 angebrachten Zapfen 8 in den Schlitzen 9 der Verschlußlamellen 3 verschieben. Diese werden bei der anfänglichen Drehung des Antriebsringes 5 im Gegenuhrzeigersinn um die Zapfen 4 verschwenkt und gelangen dadurch aus der Schließstellung nach F i g. 1 in die Off enstellung nach F i g. 3. Bei der sich unmittelbar anschließenden Rückbewegung des Antriebsringes 5 im Uhrzeigersinn werden sie wieder in die Schließstellung zurückgeführt.
  • Der Spann- und Auslösehebe120 wird nach dem Auslösen des Verschlusses losgelassen und kehrt unter der Wirkung der Zugfeder 21 in die Stellung gemäß F i g. 2 zurück. Die Fangklinke 23, die infolge einer an ihrer Außenseite vorgesehenen Schrägfläche dem Klinkenrastzapfen 26 ausweichen kann, wird dabei selbsttätig eingerastet, so daß der Verschluß für den nächsten Auslösevorgang bereit ist.
  • Der Weg des Kniehebelpaares und die Größe seiner Teile sind so bemessen, daß sich bei der beschriebenen Einknickbewegung das gewünschte öffnungsdiagramm des Verschlusses ergibt. Der Auslösezeitpunkt kann am Exzenterzapfen 27 eingestellt werden.
  • Die Feder 13 ist so dimensioniert, daß sich bei ungehindertem Einknicken des Kniehebelpaares die kürzeste, mit dem Verschluß erzielbare Öffnungszeit ergibt. Um auch längere Verschlußzeiten erzielen zu können, ist ein bekanntes Hemmwerk vorgesehen, das aus einem Hemmrad 29 und einer mit diesem zusammenarbeitenden Schwinge 30 besteht. Koaxial zum Hemmrad und fest mit diesem verbunden ist ein Ritzel 31 vorgesehen, mit dem ein als Antriebsteil des Hemmwerkes fungierender Zahnsektor 32 kämmt. Der Zahnsektor 32 weist einen Arm 33 auf und ist um eine Achse 34 schwenkbar gelagert. Der Arm 33 kann in den vom Kniegelenkzapfen 17 beim Einknicken des Kniehebelpaares durchlaufenen Weg hineinbewegt werden. Die Stelle, an welcher sich der Arm 33 befindet, hängt von der Einstellung einer Verschlußzeit-Einstellkurve 35 ab, die über einem am Zahnsegment 32 angebrachte Nase 36 das Zahnsegment und damit den Arm 33 steuert. Je näher der Arm 33 in der Auslösestellung dem Kniegelenkzapfen 17 liegt, desto länger wird die Einknickbewegung des Kniehebelpaares durch das Hemmwerk 29, 30 verzögert und umgekehrt. Dadurch lassen sich auf sehr einfache Weise unterschiedliche Verschlußöffnungszeiten erzielen.
  • Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere könnte der Lamellenbetätigungsteil auch andere Gestalt haben. Es kommt lediglich darauf an, daß die Verschlußlamellen von einem hin- und hergehenden Teil geöffnet und geschlossen werden. Ferner könnte die Einwegkupplung zwischen den Hebeln 11 und 15 auch anders gestaltet sein. Beispielsweise ließe sich das Fangmaul auch am Hebel 15 und der Kniegelenkzapfen am Hebel 11 anbringen. Ferner könnte die lösbare Verriegelung zwischen dem Spann- und Auslösehebe120 und dem Treibhebel 11 durch beliebige andere Rast- und Gegenrastorgane vorgenommen werden. An Stelle eines Exzenterzapfens 27 kann .ein anderer verstellbarer Anschlag, z. B. eine Anschlagschraube, vorgesehen sein. Der Mitnehmer für den Arm 33 des Hemmwerkes braucht nicht durch den Kniegelenkzapfen 17 gebildet zu sein, obwohl dies besonders einfach ist. Grundsätzlich wäre es auch möglich, an einem der Hebel 11 und 15 einen gesondertenMitnehmer anzubringen. Dies kann bei anderen Platzverhältnissen unter Umständen erwünscht sein. Es ist auch darauf hinzuweisen, daß die Anzahl der Verschlußlamellen beliebig groß sein kann. Von dem Antriebsring 5 aus könnten beispielsweise auch ohne weiteres drei oder fünf Lamellen betätigt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Selbstspannender Zentralverschluß für fotografische Zwecke, bei dem die öffnungs- und Schließbewegung von schwenkbar gelagerten Verschlußlamellen durch einen hin- und herbewegbaren Lamellenbetätigungsteil bewirkbar ist, an welchem ein Hebelgetriebe angreift, das einen Treibhebel aufweist, welcher mittels eines federbelasteten Spann- und Auslösehebels gegen Federkraft aus einer Ruhestellung in eine Auslösestellung verschwenkbar ist, in der der Spann- und Auslösehebel vom Treibhebel abreißt, d adurch gekennzeichnet, daß der Treibhebel(11) zusammen mit einem am Lamellenbetätigungsteil (5) angelenkten Schwinghebel (15) ein Kniehebelpaar bildet, das durch die am Treibhebel angreifende Federkraft (13) aus einer der Auslösestellung entsprechenden Ausknicklage über die Strecklage in eine der Ruhestellung entsprechende Einknicklage und mittels des Sparm-und Auslösehebels (20) aus der Einknick- in die Ausknicklage bewegbar ist, und daß das Kniegelenk (17,18) als beim Bewegen aus der Ausknick- in die Einknicklage geschlossene und beim Bewegen aus der Einknick- in die Ausknicklage selbsttätig gelöste Einwegkupplung zwischen Treib- und Schwinghebel ausgeführt ist.
  2. 2. Zentralverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von Treibhebel (11) und Schwinghebel (15) der eine einen Kniegelenkzapfen (17) trägt und der andere mit einem einseitig offenen und eine derartige Profilkante (19) aufweisenden Fangmaul (18) versehen ist, daß der Kniegelenkzapfen beim Bewegen aus der Ausknick- in die Einknicklage im Fangmaul gehalten ist und beim Bewegen aus der Einknick- in die Ausknicklage aus dem Fangmaul austritt, und daß der Kniegelenkzapfen durch Federkraft (28) in Anlage an der Profilkante gehalten ist.
  3. 3. Zentralverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniegelenkzapfen (17) am Schwinghebel (15) und das Fangmaul (18) mit der Profilkante (19) am Treibhebel (11) vorgesehen ist.
  4. 4. Zentralverschluß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibhebel (11) und der Spann- und Auslösehebel (20) um eine gemeinsame Achse (12) schwenkbar gelagert sind, daß der eine der beiden Hebel ein Rastorgan (23) und der andere ein Gegenrastorgan (26) trägt und daß ein fester, mit dem Rastorgan zusammenarbeitender Anschlag (27) zum Freigeben des Rastorgans in der Auslösestellung vorgesehen ist.
  5. 5. Zentralverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastorgan als federbelastete, am zugehörigen Hebel (20) schwenkbar gelagerte Fangklinke (23) und das Gegenrast-Organ als Klinkenrastzapfen (26) ausgebildet sind.
  6. 6. Zentralverschluß nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als drehbar gelagerter Exzenterzapfen (27) ausgebildet ist.
  7. 7. Zentralverschluß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg eines am Kniehebelpaar (11,15) angebrachten Mitnehmers (17) ein mittels einer Verschlußzeit-Einstellkurve (35) verstellbarer Arm (33) eines Antriebsteiles (32) für ein Hemmwerk (29 30) hineinbewegbar ist. B. Zentralverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer durch den Kniegelenkzapfen (17) gebildet ist.
DEB77208A 1964-06-11 1964-06-11 Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke Pending DE1213728B (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE665296D BE665296A (de) 1964-06-11
DEB77208A DE1213728B (de) 1964-06-11 1964-06-11 Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke
CH713665A CH424466A (de) 1964-06-11 1965-05-21 Selbstspannender Zentralverschluss für fotografische Zwecke
AT509165A AT254689B (de) 1964-06-11 1965-06-04 Selbstspannender Zentralverschluß für photographische Zwecke
US462302A US3379109A (en) 1964-06-11 1965-06-08 Automatic center shutter for photographic purposes
GB24329/65A GB1107851A (en) 1964-06-11 1965-06-09 Improvements in shutters for photographic purposes
NL6507463A NL6507463A (de) 1964-06-11 1965-06-11

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB77208A DE1213728B (de) 1964-06-11 1964-06-11 Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1213728B true DE1213728B (de) 1966-03-31

Family

ID=6979373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB77208A Pending DE1213728B (de) 1964-06-11 1964-06-11 Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3379109A (de)
AT (1) AT254689B (de)
BE (1) BE665296A (de)
CH (1) CH424466A (de)
DE (1) DE1213728B (de)
GB (1) GB1107851A (de)
NL (1) NL6507463A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009025320A1 (de) 2009-02-05 2010-08-12 Leica Camera Ag Zentralverschluß für Kamera-Objektive

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1678119A (en) * 1921-08-11 1928-07-24 Ilex Optical Company Photographic shutter
US1629534A (en) * 1925-08-05 1927-05-24 Eastman Kodak Co Photographic shutter
US2168893A (en) * 1938-02-11 1939-08-08 Aiken Thomas Mcg Camera
US2295812A (en) * 1940-09-07 1942-09-15 Strassenburg Eric Photographic shutter
US2816494A (en) * 1952-10-04 1957-12-17 Agfa Camera Werk Ag Automatic shutter mechanism for photographic cameras
US2869446A (en) * 1954-08-19 1959-01-20 Galileo Societa Per Azioni Off Shutter device for cameras provided with two or more objectives
US3115080A (en) * 1960-11-26 1963-12-24 Adox Fotowerke Schleussner Dr Automatic shutter
US3230853A (en) * 1961-01-20 1966-01-25 Durst S P A Fabrica Macchine E Photographic lens shutter mechanism
DE1153615B (de) * 1961-09-16 1963-08-29 Gauthier Gmbh A Photographischer Selbstspannverschluss

Also Published As

Publication number Publication date
BE665296A (de)
CH424466A (de) 1966-11-15
US3379109A (en) 1968-04-23
AT254689B (de) 1967-06-12
GB1107851A (en) 1968-03-27
NL6507463A (de) 1965-12-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2403238B2 (de) Kraftfahrzeugtürverschluß mit zwei gegenüberliegenden Sperrklinken und einer Gabelfalle
DE2553501B2 (de) Filmtransport- und VerschluBspanneinrichtung für photographische Kamera
DE1213728B (de) Selbstspannender Zentralverschluss fuer fotografische Zwecke
DE1169282B (de) Einaeugige Reflexkamera mit Spiegelrueckkehr-getriebe
AT219405B (de) Zentralverschluß für photographische Kameras
DE362422C (de) Photographischer Lamellenverschluss
DE2160565C3 (de) Blendenantriebseinrichtung für Objektive mit Druckblende
DE958880C (de) Kupplung fuer Rechenmaschinen, insbesondere Vierspecies-Rechenmaschinen
DE913830C (de) Vorrichtung an wiederholenden Addiermaschinen
DE1153239B (de) Photographischer Objektivverschluss mit Treibklinkenantrieb
DE966324C (de) Antriebsvorrichtung fuer elektrische Schalter
AT237435B (de) Photographischer Objektivverschluß mit Vorlaufwerk
DE600661C (de) Photographischer Objektivverschluss
DE2362501C3 (de) Photographischer Selbstspannverschluß
DE1553379C (de) Freilaufkupplungseinrichtung in einem Kraftfahrzeug-Türverschluß
DE3145472A1 (de) Vorrichtung zur arretierung eines verschlussvorhangmitnehmers bei einem elektronischen kameraverschluss
DE123374C (de)
AT230733B (de) Photographischer Verschluß
DE577201C (de) Photographischer Automatverschluss mit Vorlaufwerk
DE917707C (de) Verschlussspanngetriebe an photographischen Rollfilmkameras
AT233951B (de) Auslösevorrichtung für photographische Verschlüsse
AT231269B (de) Photographischer Objektivverschluß mit hin- und herschwingenden Verschlußblättern
DE2640434A1 (de) Einrichtung zum spannen und ausloesen des verschlusses bei scherenspreizen-kameras
AT251409B (de) Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren
AT204388B (de) Objektivverschluß mit hin- und herschwingenden Lamellen