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DE1213718B - Verfahren zum Herstellen von Beuteln mit Handgriffen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Beuteln mit Handgriffen

Info

Publication number
DE1213718B
DE1213718B DEE19008A DEE0019008A DE1213718B DE 1213718 B DE1213718 B DE 1213718B DE E19008 A DEE19008 A DE E19008A DE E0019008 A DEE0019008 A DE E0019008A DE 1213718 B DE1213718 B DE 1213718B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
bag
dividing lines
handles
transverse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19008A
Other languages
English (en)
Inventor
John Speth Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Equitable Paper Bag Co Inc
Original Assignee
Equitable Paper Bag Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Equitable Paper Bag Co Inc filed Critical Equitable Paper Bag Co Inc
Publication of DE1213718B publication Critical patent/DE1213718B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/86Forming integral handles or mounting separate handles
    • B31B70/876Forming integral handles or mounting separate handles involving application of reinforcement strips or patches; involving reinforcements obtained by folding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/86Forming integral handles or mounting separate handles
    • B31B70/864Mounting separate handles on bags, sheets or webs
    • B31B70/866Applying handles on a moving web followed by longitudinal folding

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum uerstellen von Beuteln mit Handgriffen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Beuteln mit den Beutelrand überragenden Handgriffen, nach welchem auf eine sich kontinuierlich bewegende Bahn, z. B. aus Papier, über eine begrenzte Fläche Verstärkungslappen angebracht werden, die Bahn zu einem Schlauch mit Längsnaht geformt wird, der Schlauch in Einzelbeutellängen durch Abtrennen von der Bahn in Querrichtung zu dessen Länge und in Abständen getrennt wird, die im wesentlichen der Länge des fertigen Beutels entsprechen, wobei vor der Schlauchbildung aufeinanderfolgende Quertrennlinien nur an denjenigen Stellen der Bahnbreite ausgeführt werden, an denen die Handgriffe angebracht werden, wobei die Quertrennlinien in Längsrichtung der Bahn einen solchen Abstand voneinander haben, der im wesentlichen der Länge des aus der Bahn herzustellenden Beutels entspricht, nach Ausführung der Quertrennlinien Handgriffe auf der Bahn so angebracht werden, daß sie sich über und innerhalb der Querbegrenzungen der Quertrennlinien erstrecken und die Bahn über die beiden Enden der Quertrennlinien hinaus und als Fortsetzung derselben durchgeschnitten wird.
  • Die bisher in Papierbahnen zur Herstellung von Tragbeuteln ausgebildeten Quertrennlinien führen bei den fertigen Beuteln zu scharfkantigen Rändern, an denen man sich leicht die Finger verletzen kann. Zahlreiche bekannte Tragbeutel haben ferner den Nachteil, daß ihr offener Rand nicht verstärkt ist und deshalb leicht ausreißt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Beutel in einem Herstellungsverfahren mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit zu schaffen, wobei scharfe Kanten im Bereich der Träger vermieden werden und bei denen der Rand an der Öffnung so verstärkt ist, daß ein Ausreißen weitestgehend vermieden ist. Die Finger sollen ferner bequem in den Trägern einsteckbar sein bzw. in diesen Platz finden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß vor dem Anbringen der Quertrennlinien Verstärkungslappen auf die Bahn zur Abdeckung der Fläche, in welche die Quertrennlinien geschnitten werden, aufgebracht und die Quertrennlinien so ausgeführt werden, daß sich ihre Enden in Richtungen erstrecken, die mit Teilen in Längsrichtung der Bahn und im wesentlichen auch nach dem offenen Ende des Beutels hin verlaufen. Dadurch wird erreicht, daß der Beutel um den Handgriff herum verstärkt wird und daß die Öffnung zwischen den Handgriffschenkeln des fertigen Beutels vergrößert wird, so daß die Finger des Trägers darin bequem Platz finden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Handgriffe in bekannter Weise mittels aufgeklebter Lappen auf der Bahn angebracht, wobei diese Lappen sich ein kurzes Stück in Richtung nach dem Bodenende des fertigen Beutels hin von den Quertrennlinien entfernt befinden. Der Abstand in Längsrichtung zwischen den Lappen und den Quertrennlinien läßt in beiden Richtungen beträchtlichen Spielraum zu, ohne daß die Handgriffslappen jemals die Quertrennlinien überlappen. Dies ist von großem Vorteil bei einem Verfahren zur Herstellung von Papierbeuteln, das mit hoher Geschwindigkeit abläuft und bei dem enge Toleranzen nicht eingehalten werden können.
  • Die Handgriffslappen können ferner so angebracht sein, daß sie die Verstärkungslappen mindestens teilweise überlappen. Dadurch wird die Verstärkung um die Oberkante des Beutels herum voll ausgenutzt und die Verbindung der Handgriffbefestigung mit den Verstärkungslappen zusätzlich verfestigt.
  • Zum leichteren Verständnis der Erfindung ist dieselbe beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In diesen ist F i g. 1 eine Seitenansicht, die schematisch eine Einkaufsbeutelherstellungsmaschine zeigt, welche nach der Erfindung gebaut ist, F i g. 2 eine schematische Ansicht, welche eine Beutelbahn, die die Henkel und Verstärkungen trägt, zeigt, wenn die Bahn zum Schlauch gebildet und in Beutellängen getrennt wird, F i g. 3 eine F i g. 2 gleiche Ansicht, außer, daß sie abweichende Verstärkungsmuster zeigt, F i g. 4 eine F i g. 2 gleiche Ansicht, außer, daß sie ein drittes Verstärkungsbeispiel zeigt.
  • Nach der schematischen Darstellung der Beutelherstellungsmaschine wird die Papierbeutelbahn W von einer Materialrolle 1 durch eine Einrichtung 2 hindurch gefördert, die mit Mitteln zur Bildung von Querperforationsreihen durch die Papierbahn hindurch in Beutellängenzwischenräumen versehen ist. Diese Perforationsreihen sind bei 3 in den verschiedenen Ansichten gezeigt, die die Bildung der Bahn in den Beutelschlauch erläutern, und es ist zu bemerken, daß sie sich in Querrichtung nur über die nötigen Längen erstrecken, um das Anbringen von Fadenhenkeln zu gestatten, und daß ihre Enden nach aufwärts in der Richtung zu dem gekrümmt sind, was schließlich die Beutelöffnungsspitzen sein sollen.
  • Bevor sie die Maschine verläßt, wird die Papierbeutelbahn zum Schlauch gebildet und durch eine Einrichtung 4 hindurch geschickt, welche die Beutelschläuche vollständig in die Beutehängen trennt. Vorschubwalzen 5, die mit einer etwas höheren Umfangsgeschwindigkeit arbeiten als die Lineargeschwindigkeit des Beutelschlauches hinter diesen Walzen dienen dazu, die Beutelschlauchlängen vollständig zu trennen und sie zur weiteren Bearbeitung vorwärts zu transportieren.
  • Nach der Erfindung geht die Papierbeutelbahn W nach dem Verlassen ihrer Lieferrolle 1 an eine Klebstoffdruckwalze 6 vorbei, die einen Drucksektor 7 aufweist, der durch eine Klebstoffwalze 8, die in einer Klebstoffpfanne 9 läuft und mit einer Abstreichwalze 10 versehen ist, mit Klebstoff versehen wird. Der Sektor 7 bringt fortlaufend gedruckte Klebstoffmuster 11 an der Seite der Beutelbahn W an, die schließlich die Innenseiten der erzeugten Papierbeutel werden.
  • Die angebrachten Klebstoffmuster hängen von der genauen gewünschten Verstärkungstype ab, aber in allen Fällen werden die Muster die Trennungslinien überbrücken, wo die Einrichtungen 2 und 4 ihre Schnitte ausführen, um die Beutellängen zu erhalten.
  • Wenn die Beutelbahn W, die das gedruckte Klebstoffmuster 11 trägt ihre Bewegung fortsetzt, empfängt sie Lappen 12, die so geschnitten sind, daß sie mit den Klebstoffmustern übereinstimmen und die der laufenden Bahn W mit der Laufgeschwindigkeit der letzteren zugeführt werden, wobei eine Verbindungswalze 13 dazu dient, die Lappen und die Bahn zu verbinden. Die Lappen werden von einer Lieferrolle 14 des Lappenmaterials erhalten, die zu der Zeit die Form einer Bahn hat. Diese Lappenbahn PW wird durch Zuführwalzen 15 abgezogen und durch sie an Schneidwalzen 16 gefördert, welche angemessene Längen für den gewünschten Zweck abschneiden, wobei dann die geschnittenen Längen durch Transportwalzen 17 nach vorwärts geschoben werden. Die Länge der Lappen 12 wird durch den Durchmesser der Schneidwalzen 16 und die Geschwindigkeit der Zuführwalze 15 hergestellt. Die Breite der Lappen ist natürlich durch die Breite der Lappenbahn PW bestimmt.
  • Mit den an die Oberseite der Papierbahn W angebrachten Lappen 12 geht die Bahn dann durch verschiedene Vorrichtungen hindurch, wobei die umlaufende Schneideinrichtung 2 darauf Teilperforationen anbringen, was nötig ist, um den Zwischenraum für die Bindfadenhenkel vorzusehen. Wenn gewünscht, können die ausgeführten Schnitte zur Schaffung dieses Zwischenraumes die Natur von Stanzschnitten im Gegensatz zu Perforationslinien haben. Nach der Erfindung wird die Endtrennung zu Beutellängen durch die Umlaufschneideinrichtung 4 bewirkt, die auf den Beutelschlauch einwirkt, wobei Voraussetzung ist, daß diese Schneideinrichtung eine solche Form haben muß, um den Zwischenraum für die Beutelhenkel vorzusehen, wobei sie sich mit den durch die Einrichtung 2 ausgeführten Schnitten 3 verbinden.
  • Hier können wiederum Stanzschnitt oder Persorationslinien benutzt werden. Wenn kein Stanzschnitt benutzt wird, ist es üblich, Mittel zum schnellen Spannen des Beutelschlauches an den Trennlinien vorzusehen, um das notwendige Auseinanderreißen zu bewirken.
  • Es ist verständlich, daß die Beutelhenkel durch die allgemein bei 18 dargestellte Einrichtung geformt und angebracht werden und die Einrichtung für die Lappen A, die über die Schenkel der Henkel angebracht werden, um die letzteren fest mit der Beutelbahn zu verbinden, die allgemein bei 19 dargestellt ist. Die Klebstoffanbringungsvorrichtung für die Henkellappen A ist allgemein mit 20 bezeichnet und die Klebstoffrolle zum Anbringen des Klebstoffstreifens, der für die Beutelschlauchbildung notwendig ist, ist allgemein bei 21 gezeigt. -Papierbeutelmaschinen sind kompliziert, und es wird nicht angenommen, daß die Erfindung durch Bezugnahme auf alle notwendigen Antriebe, Führungswalzen und anderen normalerweise eingeschlossenen Teile erklärt werden muß. Die Schlauchbildung selbst kann in der üblichen Weise in dem Bereich ausgeführt werden, der allgemein durch den Buchstaben T bezeichnet ist. Die Schneidwalzen 4 befinden sich notwendigerweise hinter dieser Schlauchbildeeinrichtung.
  • Die Beutelherstellungsmaschine muß mit sehr hohen Produktionsgeschwindigkeiten betrieben werden, um dafür zu sorgen, daß die Einkaufsbeutel einen Preis haben, der konkurrenzfähig ist. Dies macht es im wesentlichen unmöglich, eine genaue Zeitbemessung zwischen der Einrichtung, welche die Verstärkungen 12 zuführt, der Beutelbahn W und den anderen Teilen der Ausrüstung zu bewirken, wie es für ein genaues Anbringen dieser Lappen 12 erforderlich sein würde. Wenn beispielsweise die Lappen- oder Verstärkungsbahn PW mit derselben Breite wie die Beutelbahn W hergestellt ist und die Schneidwalzen 16 so ausgebildet sind, um kurze Lappen zu schneiden, die gerade genügen würden, um die Beutelöffnungsspitze zu verstärken, würde es praktisch unmöglich sein, diese Lappem immer mit ihren Außenendkanten in übereinstimmung mit den nachfolgend hergestellten Trennlinien in übereinstimmung zu bringen.
  • In dem Falle der Erfindung haben jedoch die Walzen 16 einen solchen Durchmesser und die Förderwalzen 15 eine Geschwindigkeit, um eine etwas größere Länge aus dem Lappenmaterial zu schneiden, als es für Verstärkungszwecke erforderlich ist und der Klebstoffdrucksektor 7 ist entsprechend lang genug hergestellt, alles so wie es erforderlich ist, das Lappenmaterial so an die Beutelbahn zu kleben, daß es in Längsrichtung die Stellen überbrückt, wo die Bahn schließlich durch die kombinierte Wirkungen der Umlaufschneideinrichtungen 2 und 4 getrennt wird. Wenn die Beutelbahn W weiterläuft, empfängt sie natürlich die Bindfadenhenkel und ihre notwendigen Lappen A an der Vorderkante der Lappen 12. Die Bindfadenhenkellappen können hinlänglich auf der Innenseite der beabsichtigten Trennlinien ohne Festigkeitsverlust, besonders im Hinblick auf die Verstärkungslappen 12 angeordnet sein.
  • Im Hinblick darauf, daß die Umlaufschneideinrichtungen 2 und 4 notwendigerweise direkt durch die Lappen 12 schneiden müssen, wird es ersichtlich, daß nach der Trennung der Beutellängen die Lappen 12 automatisch ihre Außenkanten glatt übereinstimmend mit den Außenkanten der Beutelöffnungen haben müssen, wobei mehr oder weniger ein Rest des Lappens 12 in jedem Falle im Beutelboden erscheint.
  • Die durch das Vorhergehende erzielten Ergebnisse sind in Form eines Beispieles in F i g. 2 gezeigt. Hier ist der Lappen 12 von einer Lappenbahn PW geschnitten, die ebenso breit wie die Beutelbahn W ist. Er wird in Beutellängenzwischenräumen angebracht und ist in Längsrichtung der Bahn lang genug, um gerade eine einfache Verstärkung TR für die Oberkante der Beutellänge zu schaffen, während nur ein sehr kleiner Streifen BR im Bodenteil der Beutellänge verbleibt, der natürlich schließlich durch die übliche Beutelbodeneinrichtung geschlossen wird. Da es sich um Einkaufsbeutel handelt, werden die Beutel häufig Balgseitenwände und viereckige oder sogenannte Blockböden haben. In den Zeichnungen sind solche Balgseitenwände nicht erläutert, weil sie die Ansicht komplizieren und das Verständnis des Gegenstandes der Erfindung erschweren würden. Die Zeichnungen zeigen die Taschentype.
  • In F i g. 3 hat der Lappen oder die Verstärkung 12 a wieder dieselbe Breite, wie die Beutelbahn W, aber ist viel länger als der Lappen 12 hergestellt, wobei dies durch geeignete Bemessung des Durchmessers der Schneidwalzen 16 und der Steuerung der Förderwalzen 15 erzielt wird. In jedem Falle ist dieser Lappen 12 a so angeordnet, um eine Oberkantenverstärkung TR ähnlich zu der in dem Falle von F i g. 2 beschriebenen zu schaffen, aber mit einer verhältnismäßig langen Bodenverstärkung BR. Diese Bodenverstärkung kann lang genug gemacht sein, um dem ganzen Beutelboden eine Doppelwand mit dem Lappen- oder Verstärkungmaterial 12 a auf der Innenseite zu geben, wo sie mit dem Beutelinhalt in Berührung kommt. Deshalb ist, wenn der Beutelinhalt eine Flüssigkeit od. dgl. aussickern lassen kann, das verstärkende Lappenmaterial PW, das von der Rolle 14 zugeführt wird, aus einem flüssigkeitswiderstandsfähigen Material hergestellt, z. B. einer Plastik, hochnaßfestem Papier oder anderen Stoffen, die imstande sind, Flüssigkeiten besser zu widerstehen als das Papierbeutelbahnmaterial selbst. Ferner bedeckt, indem der Lappen 12 a lang genug gemacht wird, die Bodenverstärkung BR nicht nur den ganzen Beutelboden, sondern erstreckt sich mehr oder weniger nach aufwärts in die Beutelwände selbst.
  • In F i g. 4 sind zwei Verstärkungslappen von Rollen 14 zugeführt, von denen jeder schmaler als die Beutelbahn ist, die Schneidwalzen 16 sind außer Betrieb, um das Material nicht zu schneiden, und die beiden schmalen Streifen werden fortlaufend auf die Beutelbahn gelegt. Jeder Streifen ist so angeordnet, daß er iin allgemeinen in Linie mit den Beutelhenkeln der schließlichen Beutel liegt, aber so, um sich nicht sehr weit seitlich über die Ausrichtung der Henkel hinaus zu erstrecken. Dies ergibt zwei sich in Längsrichtung erstreckende Lappen LPa und LPb. Diese Längslappen LP bilden nach der Bodenbildung des Leutels einen ununterbrochenen Aufhängungssattel für die Henkel, der erheblich die Lastaufnahmekapazität des Beutels erhöht. Wahlweise kann die gleiche Lastkapazität durch Verwendung leichteren Papiers für die Beutelbahn W erhalten werden, wobei die Längslappen LPa und LPb für die gleiche Festigkeit sorgen, die vorher durch die Benutzung eines schwereren Papieres für die Bahn W erzielt wurde.
  • In allen vorhergehenden Beispielen ist zu bemerken, daß immer die verschiedenen Lappen automatisch mit den Beutelrandkanten übereinstimmend geschnitten sind. Die für die Bindfadenhenkel erforderlichen Lappen sind fast immer ziemlich von den Trennlinien entfernt und bieten kein Problem. Dagegen haben die früheren Bemühungen in der Richtung einer schnellen Anbringung von Umfangsbeutelöffnungslappen oder Verstärkungen große Schwierigkeiten bei der Erzielung der Kantenübereinstimmung zwischen dem Lappen und den Beutelwandkanten gerade an der Öffnungskante des Beutels geboten, wo es sehr bemerkbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung erzielt nicht nur immer diese Randkantenüberstinstimmung zwischen den Lappen und den Beutelwänden, sondern gestattet eine große Mannigfaltigkeit von Verstärkungen, wie es erforderlich ist, um Spezialzwecke zu erfüllen. Die Menge des Verstärkungslappenmaterials, welches in dem Beutelboden zurückbleibt, wenn der Verstärkungslappen die volle Breite der Beutelbahn hat, kann weitgehend variiert werden. Wenn der übliche viereckige Beutelboden hergestellt wird, bildet eine kleine Menge ein Gitter in dem Boden, welches für einige Verstärkungswirkung sorgt. Eine größere Menge schafft natürlich größere Festigkeit, und indem man genug im Beutelbodenteil des Beutelbodens hinterläßt, ergibt sich ein doppelwandiger Beutelboden, wobei die innere Wand durch das Verstärkungsmaterial gebildet ist, so daß, wenn dies wasserdicht oder wasserwiderstandfähig ist, beispielsweise der sich ergebende Beutel besonders für den Gebrauch geeignet ist, wo die Beutelinhalte dem Beutelboden anfeuchten können. Die Bodenteile der Beutelwände selbst können das Lappenmaterial, wie vorher angezeigt, einschließen.
  • Wahlweise können der Lappen oder die Lappen die Form von sich in Längsrichtung erstreckenden Streifen, wie in dem Falle des in F i g. 4 gezeigten Beispiels haben. Unter manchen Umständen bewirkt dies eine Gesamtersparnis, weil es einen stärkeren Beutel für das gleiche Papiergewicht des Papierbeutelmaterials ermöglicht.
  • Auf diese Weise ist ersichtlich, daß durch das Anbringungsverfahren dessen, was in einigen Fällen als Querlappen und in anderen als Längslappen bezeichnet werden kann, vor den Beuteltrennoperationen die Lappen und die Beutelwandaußenkanten immer ohne erforderliche Präzisionsarbeiten genau abschneiden. Die Kosten zur Änderung einer Papierbeutelmaschine zur Ausführung dieses Verfahrens sind verhältnismäßig gering und bieten keinerlei ernstliches Beibehaltungsproblem.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von Beuteln mit den Beutelrand überragenden Handgriffen, nach welchem auf eine sich kontinuierlich bewegende Bahn, z. B. aus Papier, über eine begrenzte Fläche Verstärkungslappen angebracht werden, die Bahn zu einem Schlauch mit Längsnaht geformt wird, der Schlauch in Einzelbeutellängen durch Abtrennen von der Bahn in Querrichtung zu dessen Länge und in Abständen getrennt wird, die im wesentlichen der Länge des fertigen Beutels entsprechen, wobei vor der Schlauchbildung aufeinanderfolgende Quertrennlinien nur an denjenigen Stellen der Bahnbreite ausgeführt werden, an denen die Handgriffe angebracht werden, wobei die Quertrennlinien in Längsrichtung der Bahn einen solchen Abstand voneinander haben, der im wesentlichen der Länge des aus der Bahn herzustellenden Beutels entspricht, nach Ausführung der Quertrennlinien Handgriffe auf der Bahn so angebracht werden, daß sie sich über und innerhalb der Querbegrenzungen der Quertrennlinien erstrecken, und die Bahn über die beiden Enden der Quertrennlinien hinaus und als Fortsetzung derselben durchgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor Anbringen der Quertrennlinien (3) Verstärkungslappen (12 bzw. 12 a oder LPa und LPb) auf die Bahn (W) zur Abdeckung der Fläche, in welche die Quertrennlinien (3) geschnitten werden, aufgebracht, und die Quertrennlinien so ausgeführt werden, däß sich ihre Enden in Richtungen erstrecken, die mit Teilen in Längsrichtung der Bahn und im wesentlichen auch nach dem offenen Ende des Beutels hin verlaufen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe in bekannter Weise mittels aufgeklebter Lappen (A) auf der Bahn angebracht sind und daß diese Lappen sich ein kurzes Stück in Richtung nach dem Bodenende des fertigen Beutels hin von den Quertrennlinien (3) entfernt befinden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffslappen (A) so angebracht sind, daß sie die Verstärkungslappen (z. B.12) mindestens teilweise überlappen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungslappen (LPa und LPb) schmaler als die Materialbahn (W) sind und sich ununterbrochen über die ganze Länge der letzteren erstrecken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1732 308; französische Patentschrift Nr. 1120 408; USA.-Patentschriften Nr.1799 072, 2 060 450.
DEE19008A 1959-04-14 1960-03-08 Verfahren zum Herstellen von Beuteln mit Handgriffen Pending DE1213718B (de)

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DE1951142A1 (de) * 1969-10-10 1971-04-29 Dr Sengewald Karl H Tragetasche aus thermoplastischer Kunststoffolie und Verfahren zu ihrer Herstellung

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