DE121335C - - Google Patents
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- DE121335C DE121335C DENDAT121335D DE121335DA DE121335C DE 121335 C DE121335 C DE 121335C DE NDAT121335 D DENDAT121335 D DE NDAT121335D DE 121335D A DE121335D A DE 121335DA DE 121335 C DE121335 C DE 121335C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T15/00—Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
- B60T15/02—Application and release valves
- B60T15/18—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
- B60T15/184—Railway control or brake valves
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 20/.
Bei Betriebsbremsungen wird nur Druckluft aus der Hauptleitung dem Bremscylinder und
zwar unmittelbar zugeführt, während die Druckluft des Hülfsbehälters ausschliefslich bei Nothbremsungen
verwendet wird, um den Arbeitsdruck im Bremscylinder zu erhöhen und eine übermäfsige Druckabnahme in der Hauptleitung
zu verhindern. Zu diesem Zweck ist ein Rücktrittskanal vorgesehen, durch welchen aus dem
Hülfsbehälter Druckluft in die Hauptleitung zurücktreten kann, während ein in diesem
Rücktrittskanal vorhandenes Rückschlagventil, welches sich nach der Hauptleitung zu öffnet,
verhindert, dafs die Druckluft aus der letzteren durch diesen Kanal in den Hülfsbehälter eintreten
kann. Wenn im Hülfsbehälter höherer Druck herrscht als in der Hauptleitung, kann
also die überschüssige Druckluft aus ersterem in letztere bis zum Druckausgleich überströmen,
während das Eintreten von Druckluft aus der Hauptleitung in den Hülfsbehälter nur möglich
ist, wenn das Steuerventil sich in der Ladestellung befindet, in welcher zugleich die Luft
aus dem Bremscylinder ins Freie austreten kann. Die Steuerventilkammer ist mit dem Hülfsbehälter
stets in freier Verbindung und hat eine ins Freie führende Oeffnung, die durch das
Steuerventil überwacht und nur geöffnet ist, wenn dieses Ventil sich in der Betriebsbremsstellung
befindet, in welcher die Hauptleitung mit dem Bremscylinder verbunden ist. Bei dieser Stellung des Steuerventils kann also eine
gewisse Menge Druckluft aus dem Hülfsbehälter ins Freie entweichen. Hierdurch wird erreicht,
dafs der Druck im Hülfsbehälter .schnell unter den Druck in der Hauptleitung sinkt, so dafs
das Steuerventil durch seinen Kolben nach der Hülfsbehälterseite· so weit verschoben wird, dafs
die Verbindung zwischen der Leitung und dem Bremscylinder abgeschlossen wird, ohne den
letzteren mit der Aufsenluft in Verbindung zu setzen. Bei der Nothbremsung wird der Auslafskanal
nicht geöffnet und die Luft tritt aus der Hauptleitung fortgesetzt in den Bremscylinder
ein, während zugleich aus dem Hülfsbehälter in die Leitung so lange Luft überströmt,
bis überall Druckausgleich hergestellt ist. Um die durch das Führerventil wie üblich
am Anfang des Zuges eingeleitete Druckverminderung in der Hauptleitung, durch welche
zunächst das erste Steuerventil bethätigt wird, über die ganze Zuglänge schnell fortzupflanzen,
um auch alle übrigen Steuerventile des Zuges schnell in Thätigkeit zu setzen, reicht das plötzliche
Oeffhen der Leitung nach dem Bremscylinder
hin vollkommen aus; hierdurch wird die Leitung schneller in genügendem Grade entleert, als der Druck durch Nachströmen der
Luft, aus den Hülfsbehältern vermehrt wird, wenn der Kanal, durch welchen dieses Nachströmen
erfolgt, dementsprechend eng ist. Man kann eine hinreichend schnelle Fortpflanzung
.der Verminderung des Druckes in der Hauptleitung auch dadurch sichern, dafs die Leitung
vorübergehend mit der freien Luft in Verbindung gesetzt wird, was durch die Steuerventile
bewirkt werden kann, während diese ihre Nothbremsungsbewegung ausführen. Dies bietet den Vortheil, dafs das Anziehen der
Bremsen beschleunigt wird, da beim Ausströmen ins Freie nicht wie beim Einströmen in die
Bremscylinder anwachsender Gegendruck auf-
tritt und, weil das Ausströmen schon beginnen kann, ehe das Steuerventil seinen Hub vollendet
hat.
Von bekannten Luftdruckbremsen, bei denen bei der Betriebsbremsung unter Umständen
durch Vennittelung eines zweiten kleinen Hülfsbehälters und von Druckminderungsvehtilen
Druckluft aus der Hauptleitung in den Brerriscylinder eintreten kann, wobei der zweite
Hilfsbehälter so bemessen ist, dafs er eine hinreichende Menge Druckluft enthält, um die
Bremsen mit dem für die Betriebsbremsung erforderlichen Druck anzustellen, während zur
Nothbremsung ein Kanal geöffnet wird, welcher den grofsen Hülfsbehälter unmittelbar mit
dem Bremscylinder verbindet, unterscheidet sich die vorliegende dadurch, dafs aus der Leitung
Druckluft stets unmittelbar in den Bremscylinder, und zwar mit dem Leitungsdrucke eintreten
kann, ohne die Zwischenwirkung eines zweiten Hülfsbehälters, wobei dem Sinken des Druckes
in der Hauptleitung durch aus dem Hülfsbehälter überströmende Luft entgegengewirkt
wird, während eine unmittelbare Verbindung mit dem Bremscylinder nicht vorhanden ist.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des Steuerventils
in der Lösestellung, Fig·. 2 in der Betriebsstellung, Fig. 3 in der Stellung, in welcher
die Bremsen bei der Betriebsbremsung festgehalten werden, und Fig. 4 in der Nothbremsungsstellung.
Fig. 5 stellt den Schieberspiegel, Fig. 6 den Schieber des Steuerventils
nach Fig. 1 bis 4 dar. Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform des Steuerventils, bei welcher die
Hauptleitung mit der Aufsenluft in Verbindung gesetzt wird, um eine schnelle Wirkung der
Nothbremsung in der Lösestellung zu erzielen, und Fig. 8 die Stellung, in welcher eine Verbindung
zwischen dem Hauptleitungsrohr und der Aufsenluft vorhanden ist. Fig. 9 stellt den
Schieberspiegel, Fig. 10 den Schieber dieses Steuerventils dar.
Der Kanal α im Ventilgehäuse steht mit dem
Hauptleitungsrohr, der Kanal b mit dem Brems cylinder und die Kanäle c stehen durch die
Oeffnung ο mit der Aufsenluft in Verbindung. Der im Ventilgehäuse angeordnete Schieber g
wird, wie üblich, durch einen Steuerkolben bewegt, dessen Cylinder sich an das Ventilgehäuse
anschliefst und in dessen Wandung sich der übliche Überströmkanal h befindet, durch welchen,
sobald sich der Kolben in Ladungsstellung· befindet, die Druckluft aus der Hauptleitung in
den Hülfsbehälter gelangen kann, der bei i mit dem Ventilgehäuse in Verbindung steht. Aufserdem
ist noch ein enger, von dem Hülfsbehälter zur Hauptleitung führender Kanal / vorgesehen,
in welchen ein nach der Hauptleitung sich öffnendes Rückschlagventil 2 eingeschaltet ist.
Mit dem Steuerkolben ist das Abstufungsventil ν zwangläufig verbunden. An die Kammer m
des Ventils schliefst sich eine engere Kammer η an, von deren hinterem Ende eine zur Kammer m
konaxiale Bohrung f aus dem Schieberkörper austritt. In diese Bohrung ragt eine cylindrische,
den Querschnitt der Bohrung f ausfüllende Spindel w hinein, welche eine Verlängerung
des Stufenbremsventils ν bildet; die Länge dieser Spindel ist so bemessen, dafs sie niemals
ganz aus der Bohrung f herausgezogen wird.
Von der Kammer m führt ein Kanal ρ zur
Schieberfläche, während von der Kammer η zwei Kanäle q und d an dieser Schieberfläche
ausmünden. Die Kanäle ρ und q haben ungefähr gleiche Gröfse; der Querschnitt des
Kanals d ist erheblich kleiner. Die Bohrung/ besitzt zwei seitliche Oeffnungen, welche durch
die Spindel n> abgeschlossen werden, wenn sich das Stufenbremsventil auf seinem Sitz befindet.
Von diesen Oeffnungen führen zwei seitliche Kanäle r zu den Oeffnungen e in der
Schieberfläche; der Querabstand zwischen den Oeffnungen e ist ebenso grofs wie der der
entsprechenden Oeffnungen c in dem Ventilgehäuse. Beiderseits der Kammer m sind im
Körper des Schiebers g parallele Kanäle s vorgesehen, welche an beiden Enden bei t bezw. u
in der Schieberfläche ausmünden. Der Längsabstand der Kanalöffnungen t und u ist etwa
gleich dem Längsabstand der Kanalöffnungen b u ad c im Schieberspiegel.
Der Steuerkolben j und dessen Stange nebst Schleppkopf hat gegenüber dem Schieber g
ein geringes Spiel. Aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung kann also der Kolben eine
kleine todte Bewegung machen, bevor der Schleppkopf desselben mit dem Schieber in
Berührung kommt, und da das Stufenbremsventil ν nebst der Spindel w sich mit dem
Kolben bewegt, so wird durch diese todte Bewegung das Stufenbremsventil von seinem Sitz
abgehoben und die Spindel w so weit zurückgezogen, dafs die Kanäle r geöffnet werden.
Bei der entgegengesetzten Bewegung des Kolbens bewegt sich der Schieber erst, nachdem das
Stufenbremsventil auf seinen Sitz gelangt ist, worauf mittelst dieses Stufenbremsventils der
Schieber verstellt wird.
An der Anschlufsstelle der Hauptleitung ist im Gehäuse eine Zwischenwand k vorgesehen,
die mit einer zu einem Ventilsitz ausgebildeten Oeffnung y versehen ist. In dieser Oeffnung
ist ein Rückschlagventil ^ vorgesehen, welches für gewöhnlich durch eine Feder χ von seinem
Sitz abgehoben gehalten und durch einen quer durchgehenden Stift festgehalten wird, dessen
Enden sich in gegenüberliegenden Schlitzen in einer rohrförmigen VentilfUhrung verschieben
können. Die letztere besteht zweckmäfsig aus einem Stück mit einer . Schraubkappe, welche
die Oeffnung verschliefst, durch die das Ventil eingesetzt wird.
Wird Druckluft in die Hauptleitung eingelassen, so wird der Steuerventilkolben j in seine
äufserste Stellung nach rechts (Lösestellung Fig. i) geschoben. In dieser Stellung sind die
Steuerschieberöffnungen α ρ q d und e geschlossen und die Oeffnungen u mit der Kanalöffnung
b in Verbindung, während die Oeffnungen t sich den Oeffnungen c gegenüber
befinden und dadurch eine freie Verbindung zwischen dem Bremscylinder und der Aufsenluft
herstellen. Das Rückschlagventil 2 im Kanal 1 wird durch den Druck in der Hauptleitung
ebenfalls geschlossen gehalten, und die Luft wird von der letzteren durch den Ueberströmkanal
h und die Hauptventilkammer in den Hutbehälter übergeführt.
Bei geringer Druckverminderung in der Hauptleitung (Betriebsbremsung) wird der Steuerkolben
nach links (Fig. 2) verschoben und das Rückschlagventil 2 durch den Hülfsbehälterdruck
geöffnet. Bei dieser Stellung stehen die Oeffnungen e den Oeffnungen c gegenüber, während
die Oeffnung d sich über der Kanalöffnung b und die Oeffnung ρ theilweise über der Kanalöffnung
α befindet, so dafs die Hauptleitungsluft durch die Oeffnungen ap, Kammern in n,
Oeffnungen d und b in den Bremscylinder gelangen
kann. Einer zu starken Druckverminderung in der Hauptleitung, welche den Uebergang
in die Nothbremsstellung zur Folge haben könnte, wird dabei dadurch entgegengewirkt,
dafs aus dem Hülfsbehälter durch den. Kanal / Druckluft in die Hauptleitung einströmt.
Aufserdem entweicht aus dem Hülfsbehälter durch den Kanal f, die Kanäle r und
die Oeffnungen e und c Druckluft ins Freie und infolge dessen sinkt der Druck auf der
Hülfsbehälterseite des Kolbens ein wenig unter den Druck auf der Hauptleitungsseite dieses
Kolbens, wodurch der Kolben von links nach rechts, d. h. aus der Stellung nach Fig. 2 in
die in Fig. 3 (Bremsen festhalten) dargestellte Lage verschoben wird. Hierbei wird das Stufenbremsventil
ν auf seinen Sitz gebracht und die Kanäle r dadurch geschlossen, dafs die Spindel
n> in die Bohrung f weiter eindringt. Zugleich schliefst sich, auch das Ventil 2 in dem
Kanal /. Der Austritt der Druckluft aus der Hauptleitung in den Bremscylinder und aus
dem Hülfsbehälter ins Freie ist daher abgesperrt, ohne dafs die Druckluft aus dem Bremscylinder
austreten kann. Gewünschten falls kann die beschriebene Wirkung wiederholt erreicht
werden, indem man wiederholt den Druck in der Hauptleitung etwas verringert. Durch Erhöhung
des Hauptleitungsdruckes wird das Steuerventil in die Lösestellung (Fig. 1), in
welcher die Druckluft aus dem Bremscylinder durch die Kanäle b s d und ο ins Freie austreten
kann, zurückgebracht.
Bei Nothbremsungen wird durch erhebliche Druckverminderung in der Hauptleitung eine
schnelle Bewegung des Steuerventilkolbens in die äufserste Stellung links (Fig. 4) bewirkt.
Hierdurch wird das Stufenbremsventil ν geöffnet, die Oeffnung ρ vollständig über die
Oeffnung α und die Oeffnung q vollständig über die Oeffnung b gebracht, wodurch die
Hauptleitung plötzlich nach dem Bremscylinder hin entlüftet wird, was eine sehr schnelle Umsteuerung
sämmtlicher Steuerventile des Zuges zur Folge hat. Bei dieser Stellung tritt keine
Luft aus' dem Hülfsbehälter ins Freie, weil die Oeffnungen e sich nicht mehr über den Oeffnungen
c befinden. Das Rückschlagventil 2 öffnet sich aber, so dafs aus dem Hülfsbehälter
durch den Kanal / Prefsluft in die Hauptleitung übertreten kann, wodurch der Druck in letzterer
und infolge dessen im Bremscylinder erhöht wird.
Bei Druckverminderungen, welche durch Undichtigkeiten der Hauptleitung verursacht werden,
tritt aus dem Hülfsbehälter durch den Kanal / in die Hauptleitung Druckluft über, so
dafs auf beiden Seiten des Steuerventilkolbens der gleiche Druck erhalten bleibt, trotz des beständigen
Geringerwerdens des Druckes in der Hauptleitung. Der Kolben bleibt in seiner Stellung und es kann Druckluft in den Bremscylinder
nicht treten. Dieser Umstand ermöglicht es, einen Zug mit beschädigter Hauptleitung
ohne Schwierigkeiten und Aufenthalt, welcher durch unbeabsichtigtes Anziehen der
Bremsen sonst veranlafst werden würde, zu befördern.
Die in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Ausführungsform
unterscheidet sich von der vorher beschriebenen dadurch, dafs die Kammer m
etwas länger ausgeführt ist, so dafs die Oeffnung q die Oeffnungen c (welche gewünschtenfalls
als eine einzige Oeffnung c (Fig. 9) aus-, gebildet sein können) während der Zeit, wo
die Oeffnung ρ über die Oeffnung α hinweggeht,
wenn das Steuerventil in die Nothbremsstellung übergeht, decken können. Hierdurch wird erreicht, dafs aus der Hauptleitung
durch die Oeffnungen α und ρ die Kammern m und η "und die Oeffnungen q
und c Druckluft ins Freie entweichen kann. Die Oeffnungen t (Fig. 1 o) sind etwas verlängert,
so dafs in dem Augenblicke, wo die Oeffnungen u sich über der Oeffnung α befinden,
zwischen der Hauptleitung und dem Bremscylinder durch die Oeffnung a, die
Kanäle s die Oeffnung b hergestellt wird, welche Verbindung ununterbrochen aufrecht
erhalten wird, nachdem das Ventil seine Nothbremsbewegung ausgeführt hat. Während
das Hauptventil seine Nothbremsbewegung ausführt, geht also Luft durch dasselbe hindurch
aus der Hauptleitung ins Freie und aus der Hauptleitung in den Bremscylinder, sobald
indessen die Nothbremsbewegung vollendet ist, wird die Ausströmung von Prefsluft ins Freie
unterbrochen, während das Ueberströmen von Prefsluft in den Bremscylinder aufrecht erhalten
bleibt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Luftdruckbremse für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher sowohl bei der Nothbremsung als auch bei der Betriebsbremsung die zum Anziehen der Bremsen dienende Druckluft unmittelbar aus der Hauptleitung entnommen wird, während aus dem Hülfsbehälter durch einen besonderen, durch ein Rückschlagventil (2) beherrschten Rücktrittskanal (I) bei jeder Druckverminderung in der Hauptleitung Druckluft in die letztere eintritt, wobei aus dem Hülfsbehä'lter bei Betriebsbremsungen ein Theil der Luft in die freie Luft ausgelassen, bei Nothbremsungen dagegen die gesammte aus dem Hilfsbehälter ausgelassene Luft durch die Hauptleitung dem Bremscylinder zugeführt wird.Eine Ausführungsform der Luftdruckbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schieber des Steuerventils mit einem Kanal (rj versehen ist, der bei Betriebsbremsungen den Hülfsluftbehälter mit der Aufsenluft durch die Oeffnungen (c und 0) verbindet, um durch Auslassen der Hülfsbehälterluft die Umsteuerung des Steuerventils einzuleiten und dadurch zwecks Festhaltens der Bremse bei unterbrochen bleibender Verbindung des Bremscylinders mit der Aufsenluft den Bremscylinder von der Hauptleitung abzusperren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE121335C true DE121335C (de) |
Family
ID=390338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121335D Active DE121335C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE121335C (de) |
-
0
- DE DENDAT121335D patent/DE121335C/de active Active
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