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DE1213189B - Rohrbruchsicherung - Google Patents

Rohrbruchsicherung

Info

Publication number
DE1213189B
DE1213189B DEW37531A DEW0037531A DE1213189B DE 1213189 B DE1213189 B DE 1213189B DE W37531 A DEW37531 A DE W37531A DE W0037531 A DEW0037531 A DE W0037531A DE 1213189 B DE1213189 B DE 1213189B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inflow
piston
pipe
pressure
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW37531A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Walbersdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLI WALBERSDORF SONDERMASCHB
Original Assignee
WILLI WALBERSDORF SONDERMASCHB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLI WALBERSDORF SONDERMASCHB filed Critical WILLI WALBERSDORF SONDERMASCHB
Priority to DEW37531A priority Critical patent/DE1213189B/de
Publication of DE1213189B publication Critical patent/DE1213189B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Rohrbruchsicherung Die Funktion jeder hydraulischen Anlage wird grundsätzlich von der einwandfreien Zuführung des Energieträgers zu den einzelnen hydraulischen Aggregaten bestimmt. Für diese Aufgabe werden Rohre, Schläuche, Federungskörper, gegossene oder gebohrte Kanäle usw. benutzt. Solche Leitungselemente werden den verschiedensten Beanspruchungen ausgesetzt, die unter Umständen zum Bruch der Leitung, Austritt der Druckflüssigkeit und mithin zur Stillsetzung oder sogar zur Zerstörung der Hydraulikanlage führen können.
  • Die Zerstörung der Leitung kann beispielsweise durch Gewalt- oder Dauerbruch auf Grund äußerer oder innerer Einwirkungen erfolgen. Würde in einem solchen Fall die Leitung, in Strömungsrichtung gesehen, vor der Bruchstelle sofort nach dem Bruch automatisch abgesperrt, könnte nur eine geringe Menge Strömungsmittel, nämlich die des abgeschalteten Leitungsstranges, ausströmen.
  • Einer solchen Absperrung mit dieser Wirkung kann eine Rohrbruchsicherung mit einem Hauptventil dienen, das von einem Kolben, der einerseits vom Druck im Abfluß gegen die Kraft einer Schließfeder in Öffnungsrichtung, andererseits von der freien Atmosphäre beaufschlagt ist, betätigt ist. Auf eine solche Rohrbruchsicherung bezieht sich die Erfindung. Bei einer bekannten Rohrbruchsicherung dieser Art muß nach Beseitigung des Rohrbruches zur Schaffung eines Druckausgleichs in dem Gehäuse, in dem der Kolben geführt ist, dieser von Hand längs verschoben werden, was durch eine Öffnung im Gehäuse mittels eines in einer Aussparung im Kolben einzusetzenden Werkzeuges erfolgt. Nachteilig sind hier der Eingriff von außen in die Rohrbruchsicherung, die möglicherweise erforderliche Suche nach der Aussparung mittels des Werkzeugs, möglicherweise auftretende Querkräfte auf den Kolben beim Suchen und Verschieben und die Gefahr der Kolben-und Gehäuselauffiächenverschmutzung durch mögliches Eindringen von Schmutz über die Öffnung.
  • Die Erfindung verhindert diese Nachteile und besteht darin, daß ein zweiter, den Zufluß mit dem Abfluß verbindender Strömungskanal mit einem Hilfsventil darin vorgesehen ist, das von einer Feder und über einen Kolben vom Druck im Abfluß in Öffnungsrichtung und vom Druck im Zufluß in Schließrichtung beaufschlagt ist. Das Hilfsventil und somit die Rohrbruchsicherung können ohne äußeren Eingriff allein dadurch in Offenlage gebracht werden, daß der Druck im Zufluß abgesenkt wird, z. B. durch Abstellen des Druckerzeugers. Die Rohrbruchsicherung ist dann bei dieser Offenlage betriebsbereit zum Auffüllen bzw. Unterdrücksetzen der Hydraulik: anlage. Eine andere bekannte Rohrbruchsicherung, die nur ein einziges Ventil aufweist, geht zwar ebenfalls durch Absenken des Drucks im Zufluß in Offenlage. Ist jedoch bei abgesenktem Druck im Zufluß z. B. durch äußere Einwirkung auf das Rohr ein Rohrbruch eingetreten, der nicht bemerkt worden ist, dann ist bei Drucksteigerung im Zufluß, z. B. bei Ingangsetzen des Druckerzeugers, die an der Bruchstelle ausfließende Leckmenge größer als bei der Rohrbruchsicherung gemäß der Erfindung, weil deren Hauptventil im Gegensatz zu dem Ventil dieser bekannten Rohrbruchsicherung, das erst geschlossen werden muß, bereits geschlossen ist und geschlossen bleibt und der Durchströmquerschnitt des Hilfsventils, das sofort schließt, kleiner ist als der des Hauptventils.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Rohrbruchsicherung gemäß der Erfindung in einem Schnitt dargestellt, der die idellen Achsen des Hauptventils und des Hilfsventils enthält.
  • Die Rohrbruchsicherung, die zum Sichern einer Ölleitung vorgesehen ist, weist ein einziges Gehäuse 10 auf. In ihm befinden sich ein Hauptventil mit einem Ventilsitz 11, einem Ventilteller 12, einer Ventilspindel 13, einem auf ihr fest sitzenden, druckbeaufschlagbaren Kolben 14 in' einem in das Gehäuse 10 eingepreßten Zylinder 15 und einer spiralförmigen Druckfeder 16 als Schließfeder und ein Hilfsventil mit zwei Ventilsitzflächen 17 und 24, einem druckbeaufschlagbaren Kolben 18 in einem in das Gehäuse 10 eingepreßten Zylinder 19 und einer spiralförmigen Druckfeder 20 als Öffnungsfeder. Das Hauptventil ist geschlossen, das Hilfsventil geöffnet dargestellt.
  • Der Kolben 18 weist einen kolbenaxialen Ansatz 27 auf, der zur Einströmseite des Hilfsventils hinragt. Dieser Ansatz 27 weist an seinem Ende die Ventilsitzfläche 24 auf und ist von der Druckfeder
    20 umgeben. Die Draekfeder 20:lstützt: ie@a..-@Iol-
    ben 18 und an einer Stirnwand 23 ab. Ix es äll.es stellt
    eine wenig aufwendige und übersichtliche Ventilbau-
    art dar. Zum Kolben 14 gehört ein Kolbenbeauf-
    schlagungsraum 21 und zum- Kolben 18 =lbn-
    beaufschlagungsraum.22. . Diese; Räume 21 lllld:, 22
    sind durch Schraubdeckel nach @äußeri ka"bgehlossen.
    Die beiden Ventile 'sind :zgeiüander gleinhÜchsig4=an-
    geordnet, wobei ihre beldsn, Yinstrome;tenüejin-
    ander hinweisen. ` `"#
    Zu der Rohrbruchsicherung führt eine nicht dargestellte Zuströmrohrleitung, die von einem nicht dargestellten Druckerzeuger, also einer Pumpe, kommt und über ein Gewinde 35 am Gehäuse 10 angeschlossen wird. An die Zuströmrohrleitung schließt sich ein Zuströmkanal 25 an; sein Ende liegt zvcwischen-- -den Einströmseiten der Ventile. An den Durchströmraum des Hauptventils schließt sich ein Abströmkanal 29 -an. An diesen schließt sich eine nicht dargestellte Abströmrohrleitung, an, die über ein Gewinde 36 am Gehäuse 10- angeschlossen wird. An die Stelle der Abströmrohrleitung kann ein Leitungssystem treten. Durch einen Pfeil 38 ist die Strömungsrichtung des in die Rohrbruchsicherung einströmenden Öls und durch einen Pfeil 39 die Strömungsrichtung.. des aus ihr ausströmenden Öls gekennzeichnet.
  • Vom genannten Ende des Zuströmkanals 25 führt zum Abströmkana129 ein zweiter Strömungskanal. Dieser beginnt an jenem Ende mit einem in einem Einsatzstück 26 vorgesehenen Drosselkanal 30 als Drosselstele, und seine weiteren Teile sind der Durchströmraunn des Hilfsventils und ein Kanalteil 32. Das Einsatzstück 26 sitzt in der. Stirnwand 23. Vom - Zuströmkanal 25 führt ein- Beaufschlagungsraum 33 zum Beanfschlagungsraum 22 und vom Abströmkanal 29 ein Beaufschlagungskanal 34 zum Beaufschlagungsraum 21..
  • Sämtliche genannten und dargestellten Teile, Räume und Kanäle sind in dem einzigen Gehäuse 10 vorgesehen, wodurch es außerordentlich leicht ist, die Rohrbruchsicherung zu handhaben oder ihre Verbindung mit Anschlußleitungen herzustellen oder zu lösen.
  • Die Gleichachsigkeit der Ventile und die Tatsache, daß zwischen ihren Einströmseiten das Zuströmkanalende liegt und der zweite. Strömungskanal an diesem Ende mit der Drosselstelle beginnt, ergeben eine einfache Herstellbarkeit der Einrichtung und eine Zusammenfassung ihrer genannten Teile auf engstem Raum. Dadurch, daß das Hilfsvenfil auf seiner Einströmseite durch eine Stirnwand 23 abgeschlossen ist, die die. Drosselstelle und hinter dieser eine Ventilsitzfläche aufweist, wird eine wenig aufwendige Bauart erzielt.
  • Um einen Anschlag für den Kolben 14 zu erhalten und um bei geöffnetem Hauptventil ein Eindringen von Drucköl aus dem Beaufschlagungsraum 21 längs der Laufflächen und längs der Ventilspindel 13 in den Federraum möglichst zu unterbinden, sind am Kolben 14 den. Sitzflächen des Ventilsitzes 11 gleiche oder ähnliche, angeschliffene Leckdichtungs- und. Anschlagflächen 28 und 31 vorgesehen, die bei geöffnetem Hauptventil an Gegenflächen des Zylinders 15 und eines anderen feststehenden Teils, liier einer Stirnwand des Zylinders 15, praktisch gleichzeitig anliegen. Um bei geschlossenem Hilfsventil ein Eindringen von Drucköl aus dem Beaufschlagungsraum 22 längs der Laufflächen in den Ventildurchström-
    rauen und somit m die liest ,ar igfe Rohrleitung mdg-
    lichst zu unterbinden, wet'.dei$olben 18 eine zweite
    Sitzfläche auf; die mit 37 bezeichnet ist und bei ge-
    sch oss@Pem .: Hilfsy"ent#.1 ;an?eunen# Gegenfläche des
    Zy#nele@'s,@9f`.=p@'akf##ni#egt#
    sei#ictmif`teh werschden sceiliel#zeiten erzielt, die klei-y
    ner, sind als"bei VQrwpndung bekannter Dichtungen,
    wie y$4# 0..»Ri g _,odeManschettendichtungen. Das
    praktisch gleichzeitige Anliegen der genannten Flä-
    chen kann mittels der bekannten Fertigungsverfahren sogar so weitgehend erzielt werden, daß eine bessere Dichtwirkung als bei Verwendung bekannter eingeläppter Kolben vorhanden ist.
  • Das Einsatzstück 26 mit dem Drosselkanal 30 kann eine Meßdüse sein. Es kann austauschbar sein, wodurch der, Drosselkanalquerscbnitt, entsprechend den läetiiebsverhältn'issen.geändert werden, kann. Die beiden' Ventile. sind bei entfernten Schraubdeckeln äußerst leicht in das Gehäuse 10 einsetzbar und aus , diesem entfernbar, da sie jeweils als eine einzige Einheitaxial hineingeschoben oder herausgeholt werden können. .. . .
  • Gelangt Drucköl in den Zuströmkana125, dann.. durchströmt es -bei geschlossenem- Hauptventil den zweiten Strömungskanal, den Abströmkanal 29 und. die Abströmrohrleitung, um dieselbe aufzufüllen und. den Druck dort aufzubauen. Infolge des Deaufschlagungskanals 33 wirkt im. Beanfschlagungsraum 22 der hohe - Druck, der auch _.im Zuströnikanal 25 herrscht. Jedoch ist die Feder 20 so stark dimensio- , niest, .daß . sie bei dem demgegenüber niedrigen Druck, der durch die Drosselung im Drosselkanal 30 während des Auffüllens im Durchströmraum des Hilfsventils herrscht; das Hilfsventil offenhält. Zur gleichen Zeit nun, während sich der Druck in der Abströmleitung aufbaut, baut er sich infolge des Beaufschlagungskanals 34 auch im Beaufschlagungsraum 21 auf. Jedoch ist die Feder 16 so stark dimensioniert, daß das Hauptventil erst öffnet, wenn die Abströmrohrleitung bzw. das entsprechende Leitungssystem unter Druck steht. Die gesamte Anlage ist nunmehr betriebsbereit.
  • Tritt nun in der Abströmrohrleitung bzw. in dem eben genannten Leitungssystem ein Rohrbruch od. dgl. auf, .so werden der Beaufschlagungskanal34, der Beaufschlagungsraum 21 und der Kanalteil 32 sofort druckentlastet, wodurch Utas Hauptventil unter der Wirkung .seiner Feder 16 und des Druckes im Zu- _ strömkanal25 sofort schließt. Auch das Hilfsventil schließt sofort, da .seine Feder 20 nur so stark dimensioniert ist, daß sie dem im Beaufschlagungsraum 22 herrschenden Druck bei dem im Durchströmraum des Hilfsventils herrschenden Druck, der jetzt erheblich kleiner als beim genannten Auffüllen ist, nicht mehr widersteht. Der von der Pumpe . kommende Leitungsstrang ist somit abgesperrt. Solange die Pumpe läuft, bleibt diese Absperrung erhalten. Durch Abstellen der Pumpe wird der Kolben 18 vom Druck im Beaufschlagungsraum 22 entlastet, wodurch die Feder 20 den Kolben 18 mit dem Ansatz 27 zum Abheben bringt- und also das Hilfsventil in Offenlage ' bringt und hält. Die Offenlage wird also ahne äußeren Eingriff erzielt. Bei nicht beschädigter Abströmleitung ist das Hilfsventil stets geöffnet, ob die Pumpe läuft oder nicht; die Feder 20 hält das Hilfsventil offen.
  • Der. Betriebsdruck in den genannten Leitungen und Kanälen kann z. B. 100 bis 150 atü betragen. An einer Versuchsanlage mit einem solchen Betriebsdruck ist ermittelt worden, daß die Rohrbruchsicherung nach dem Rohrbruch während der Schließzeit der Ventile Ölmengen von nur 0,5 bis 1,5 cm3 durchläßt. - Diejenigen Aggregate, die sich zwischen Pumpe und Rohrbruchsicherüng befinden, können, sofern die Pumpe weiterläuft, normal weiterbetrieben werden.
  • Der Druckabfall in der Leitung hinter der Röhrbruchsicherung braucht nicht unbedingt durch einen Rohrbruch verursacht zu sein, sondern kann auch andere Gründe haben. Die Rohrbruchsicherung kann auch in solchen Fällen ansprechen. In allen Fällen aber ist es oft vorteilhaft, wenn nach Beseitigung der Ursache des Druckabfalls, nach einem von allein wieder verschwindenden Druckabfall oder auch nach Absenkung des Druckes im Zufluß der Rohrbruchsicherung das Ventilöffnen sehr schnell vor sich geht, damit nämlich die Hydraulikanlage schnellstens wieder ihre normale Tätigkeit ausführt. Diese Vorteile werden durch den Wegfall der die Kolbenbewegung hemmenden Dichtungen und das Vorsehen der genannten Leckdichtungsflächen an Stelle dieser Dichtungen erzielt.
  • Die Rohrbruchsicherung spricht schnell an, d. h., die Ventile schließen bei Druckentlastung oder Bruch der Abströmleitung schnell. Dies ist insbesondere für Hydraulikanlagen mit kleinen umlaufenden Flüssigkeitsströmen wichtig. Erfolgt nämlich hier die Absperrung nicht in kürzester Zeit, so strömt die gesamte zur Verfügung stehende Flüssigkeitsmenge aus. Derartige Verhältnisse liegen insbesondere bei der Flugzeug- und Raketenhydraulik vor. Der Ausfall eines Aggregates ist bei diesen Geräten besonders kritisch.
  • Werden die Hydraulikaggregate doppelt vorgesehen, so kann die Rohrbruchsicherung auch zur Umschaltung auf das zweite Leitungssystem benutzt werden. Die gesamte Anlage bleibt dann voll betriebsfähig.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Rohrbruchsicherung mit einem Hauptventil, das von einem Kolben, der einerseits vom Druck im Abfluß gegen die Kraft einer Schließfeder in Öffnungsrichtung, andererseits von der freien Atmosphäre beaufschlagt ist, betätigt ist, d a -durch gekennzeichnet, daß ein zweiter, den Zufluß mit dem Abfluß verbindender Strömungskanal mit einem Hilfsventil (27, 30) darin vorgesehen ist, das von einer Feder (20) und über einen Kolben (18) vom Druck im Abfluß in Öffnungsrichtung und vom Druck im Zufluß in Schließrichtung beaufschlagt ist.
  2. 2. Rohrbruchsicherung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventile zueinander gleichachsig angeordnet sind, wobei ihre beiden Einströmseiten zueinander hinweisen, zwischen diesen Einströmseiten das Ende des Zuströmkanals (25) liegt und der zweite Strömungskanal (30, 32) an diesem Ende mit einer Drosselstelle (einem Drosselkanal 30) beginnt.
  3. 3. Rohrbruchsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Hilfsventil auf seiner Einströmseite durch eine Stirnwand (23) abgeschlossen ist, die die Drosselstelle (den Drosselkanal 30) und hinter dieser (diesem) eine Ventilsitzfläche (17) aufweist.
  4. 4. Rohrbruchsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise beim Hilfsventil der Kolben (18) einen kolbenaxialen Ansatz (27) aufweist, der zur Einströmseite hinragt, an seinem Ende eine Ventilsitzfläche (24) aufweist und von einer sich am Kolben (18) und an der Stirnwand (23) abstützenden Druckfeder (20) umgeben ist.
  5. 5. Rohrbruchsicherung nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Ventilsitzflächen (11, 17, 24) gleiche oder ähnliche Leckdichtungs-, Anschlag- oder Sitzflächen (28, 31, 37) am Kolben (14, 18) und an dem Zylinder (15, 19) und/oder einem anderen feststehenden Teil vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 324 820, 689125, 814 826, 849 786; deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 940; schweizerische Patentschrift Nr. 232 978; französische Patentschrift Nr. 1159 073; USA.-Patentschrift Nr. 2179144.
DEW37531A 1964-09-11 1964-09-11 Rohrbruchsicherung Pending DE1213189B (de)

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