DE1212163B - Multistabiler Schalter zum gleich haeufigen Belegen von gleichartigen Einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Multistabiler Schalter zum gleich haeufigen Belegen von gleichartigen Einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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- H03K3/28—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
- H03K3/281—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
- H03K3/29—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator multistable
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H 04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 30/30
Nummer: 1212163
Aktenzeichen: T 27516 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 1. Dezember 1964
Auslegetag: 10. März 1966
Die Erfindung betrifft einen multistabilen Schalter zum gleich häufigen Belegen von gleichartigen Einrichtungen
in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Die Belegung einer von mehreren gleichartigen Einrichtungen kann entweder durch ein nacheinander
erfolgendes Prüfen der einzelnen Einrichtungen auf ihren Freizustand erfolgen, oder aber es
werden sämtliche Einrichtungen gleichzeitig auf ihren Freizustand hin geprüft und eine von den als
frei vorgefundenen Einrichtungen belegt. Bei diesem gleichzeitigen Prüfvorgang für alle Einrichtungen
muß dafür gesorgt werden, daß von mehreren eventuell freien Einrichtungen immer nur eine belegt
wird. Werden elektronische Prüfeinrichtungen verwendet, so bedient man sich zu diesem Zweck häufig
sogenannter Bevorzugungsketten, durch die innerhalb einer festgelegten Reihenfolge die erste frei vorgefundene
Einrichtung belegt wird. Dadurch werden aber die ersten Schaltglieder innerhalb dieser
Reihenfolge wesentlich mehr belastet als die am Ende der Reihenfolge liegenden Glieder. Werden
durch derartige elektronische Prüfschaltungen elektromagnetische Durchschalteorgane gesteuert, so
werden diese verschieden stark belastet und die am meisten belasteten Organe auch frühzeitig verbraucht.
Wird diese Belegung einer von mehreren gleichartigen Einrichtungen mit Hilfe parallelgeschalteter
negativer Widerstände vorgenommen, so wird zwar theoretisch eine gleichmäßige Belastung erreicht, da
die Auswahl einer von mehreren freien Einrichtungen einer Zufallsverteilung entspricht. Da jedoch
diese Einrichtungen in den einzelnen Schaltstufen nicht ganz homogen ausgebildet sind und sich eine
solche Homogenität infolge der Streuwerte der einzelnen Bauteile auch gar nicht erreichen läßt, ergibt
sich auch hier eine von diesen Inhomogenitäten anhängige Reihenfolge in der Belegung der verschiedenen
gleichartigen Einrichtungen. Diese in vielen Fällen unerwünschte und für die Lebensdauer der
angeschlossenen Einrichtungen sehr nachteilige Reihenfolge in der Aktivierung der einzelnen negativen
Widerstände vermeidet eine bekannte Verteilerschaltung dadurch, daß die Aktivierungsbedingungen
für die einzelnen negativen Widerstände durch Anlegen einer sich absatzweise ändernden
Vorspannung an eine der Elektroden dieser Widerstände laufend geändert werden.
Bei dieser werden transistorisierte Multivibratoren als negative Widerstände verwendet, und es wird je
eine Steuerelektrode der einzelnen Multivibratoren mit einer derart bemessenen, sich absatzweise än-
Multistabiler Schalter zum gleich häufigen
Belegen von gleichartigen Einrichtungen in
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
Belegen von gleichartigen Einrichtungen in
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Norbert Budnik, Backnang (Württ);
Michael Limburg, München
dernden Vorspannung belegt, daß bei der Zuführung eines die Belegung einer der Einrichtungen bewirkenden
Potentials an die gleiche oder eine andere der Steuerelektroden der parallelgeschalteten
Multivibratoren derjenige der in diesem Zeitpunkt noch nicht durch eine andere, frühere Belegung in
Anspruch genommenen Multivibratoren seinen Schaltzustand ändert, dem in diesem Zeitpunkt die
höchste Vorspannung zugeführt wird.
Bei dieser bekannten Anordnung wird zwar das Ziel einer gleichmäßigen Belegung der angeschlossenen
Einrichtungen erreicht, es darf jedoch nicht übersehen werden, daß dazu ein beträchtlicher Aufwand
an aktiven Schaltelementen erforderlich ist. Selbst wenn man berücksichtigt, daß die Erzeugung
der sich absatzweise ändernden Vorspannung durch die Treppengeneratoren, für deren Steuerung zusätzlieh
ein Taktgenerator benötigt wird, gleichzeitig für eine größere Anzahl von Verteilerschaltungen ausgenutzt
wird, werden pro Stufe der Verteilerschaltung mehr als zwei aktive Bauelemente, beispielsweise
Transistoren, gebraucht.
Das Ziel der Erfindung ist es, die gestellte Aufgabe mit wesentlich geringerem Aufwand zu lösen.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Verwendung eines multistabilen Schalters erreicht, der dadurch
gekennzeichnet ist, daß die einzelnen Schaltstufen, die aus einer mit mehreren Eingängen versehenen
UND-Schaltung und einer an deren Ausgang liegenden Inversion bestehen, zu Gruppen zusammengefaßt
sind, denen je eine Schaltstufe ungerader Ordnungszahl und die ihr folgende Schaltstufe gerader
Ordnungszahl zugehört, daß die Zahl der Eingänge jeder der genannten UND-Schaltungen um eine
größer als die Zahl der auf die beschriebene Art ge-
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bildeten Gruppen ist, daß jeweils einer der Eingänge der UND-Schaltungen einer Schaltstufe mit der zu
belegenden Einrichtung und ein zweiter mit dem Ausgang der Inversion der zweiten Schaltstufe der
Gruppe direkt verbunden ist, während die übrigen Eingänge der beiden UND-Schaltungen der Gruppe
paarweise parallel hinter das Auftreten eines bestimmten Potentials unverzögert, das Fortfallen des
gleichen Potentials jedoch verzögert weitergebenden Zeitgliedern liegen, die am Ausgang von weiteren
UND-Schaltungen liegen, die mit den Ausgängen der Inversionen der anderen Gruppen verbunden sind,
und daß die Verzögerungszeiten der Zeitglieder unterschiedlich und so bemessen sind, daß von jeder
Gruppe aus zyklisch die nächste freie bevorzugt freigegeben wird.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt den prinzipiellen
Aufbau eines sechsstufigen multistabilen Schalters. Beginn der Betrachtungen sei ein Zeitpunkt, an dem
die erste aus der UND-Schaltung Z71 und der Inversion N1 bestehende Schaltstufe durch das Potential
an ihrem Ausgang 1 als leitend gekennzeichnet ist. Die erste Schaltstufe sperrt die zweite direkt über
die von ihrem Ausgang zum Eingang der UND-Schaltung U2 führende Verbindung al. Weiterhin
liegen an der Verbindung al zwei UND-Schaltungen Ul' und U 2'. Diese sperren über die Zeitglieder T 4
und T 5 unverzögert die UND-Schaltungen U 3 bis U 6 der übrigen Schaltstufen. Wird nun die der ersten
Schaltstufe zugeordnete Einrichtung belegt, so gelangt an den Eingang Γ der UND-Schaltung Ul
Sperrpotential, die Sperrung der UND-Schaltung U 2 über die Verbindung al wird unverzögert aufgehoben
und die zweite Schaltstufe wird leitend. Sie sperrt die erste Stufe direkt über die Verbindung α 2
und alle anderen Schaltstufen über die UND-Schaltungen UV und U 2'. Die erste und zweite Schaltstufe
bilden zusammen ebenso wie die dritte und vierte und die fünfte und sechste je eine Gruppe, in
der die Sperrung der einen Schaltstufe das Leitendwerden der anderen erlaubt, bis beide Schaltstufen
durch Belegung ihrer zugeordneten Einrichtungen gesperrt sind. Werden beispielsweise in der ersten
Gruppe nacheinander die erste und die zweite Schaltstufe belegt, dann entfällt das Sperrpotential
für die beiden UND-Schaltungen Ul' und U2'. Jetzt werden die Zeitglieder Γ 4 und TS wirksam. Sie
geben das Freipotential für die UND-Schaltungen U 3 bis U 6 unterschiedlich verzögert weiter. Das Zeitglied
T 4 soll die geringere Verzögerung bewirken. Dann wird das Freipotential zuerst an die UND-Schaltungen
U 3 und U 4 der beiden Schaltstufen der zweiten Gruppe gelangen. Ist keine der UND-Schaltungen
Ϊ73 und U4 durch Belegung der zugeordneten
Einrichtungen über die Eingänge 3' und 4' gesperrt, dann wird diejenige Schaltstufe leitend, deren
Bauelemente die für den Einschaltvorgang günstigeren Parameter haben. Diejenige Schaltstufe, die zuerst
leitend wird, sperrt nun wieder die zweite Schaltstufe ihrer Gruppe und außerdem über die UND-Schaltungen
173' und U 4' die Schaltstufen der ersten und dritten Gruppe. Werden die beiden Schaltstufen
der zweiten Gruppe durch Belegung der zugeordneten Einrichtungen über ihre Eingänge 3' und 4'
gesperrt, so soll von den beiden Zeitgliedern Tl und Γ 6 das letztgenannte die geringere Verzögerung des
Freipotentials bewirken, so daß diesmal eine der beiden Schaltstufen der dritten Gruppe leitend werden
kann, falls nicht beide Schaltstufen durch die Belegung der zugeordneten Einrichtungen gesperrt
sind. In diesem Fall wird nach Ablaufen der durch das Zeitglied Tl bewirkten Verzögerung die schnellere
der beiden Schaltstufen der ersten Gruppe
ίο leitend.
Der Ablauf der Freigabe der einzelnen Stufen führt, wie aus der Beschreibung hervorgeht, zu einer
gleichmäßigen Belegung der angeschlossenen Einrichtungen, wenn man einen genügend langen Zeitraum
betrachtet. Es ist nämlich durch die verschiedenen Zeitglieder sichergestellt, daß die Freigabe der
einzelnen Gruppen gleichmäßig erfolgt, während gleichzeitig innerhalb der Gruppe beide Schaltstufen
im Durchschnitt gleich oft belegt werden.
Die beschriebene Art der Zusammenfassung je zweier Schaltstufen zu einer Gruppe läßt sich allerdings
nur bei einer geraden Anzahl von Schaltstufen durchführen. Bei einer ungeraden Anzahl von
Schaltstufen muß daher eine der Schaltstufen als Gruppe betrachtet werden, was dazu führt, daß die
dieser Schaltstufe zugeordnete Einrichtung weniger häufig belegt wird, als die übrigen, da sofort nach
ihrer Belegung eine andere Gruppe freigegeben wird und nicht wie bei den vollständigen Gruppen die
zweite Schaltstufe der gleichen Gruppe.
Claims (1)
- Patentanspruch:Multistabiler Schalter zum gleich häufigen Belegen von gleichartigen Einrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schaltstufen, die aus einer mit mehrerenEingängen versehenen UND-Schaltung (JJl bis Ϊ76) und einer an deren Ausgang liegenden Inversion (iVlbis JV 6) bestehen, zu Gruppen zusammengefaßt sind, denen je eine Schaltstufe ungerader Ordnungszahl und die ihr folgende Schaltstufe gerader Ordnungszahl zugehört, daß die Zahl der Eingänge jeder der genannten UND-Schaltungen (U 1 bis U 6) um Eins größer als die Zahl der auf die beschriebene Art gebildeten Gruppen ist, daß jeweils einer der Eingänge (I' bis 6') der UND-Schaltungen (U Ibis U 6) einer Schaltstufe mit der zu belegenden Einrichtung und ein zweiter mit dem Ausgang der Inversion (Nl bis N 6) der zweiten Schaltstufe der Gruppe direkt verbunden ist, während die übrigen Eingänge der beiden UND-Schaltungen (!71 bis US) der Gruppe paarweise parallel hinter das Auftreten eines bestimmten Potentials unverzögert, das Fortfallen des gleichen Potentials jedoch verzögert weitergebenden Zeitgliedern (Tl bis T 6) liegen, die am Ausgang von weiteren UND-Schaltungen (DT bis U 6') liegen, die mit den Ausgängen der Inversionen (iVl bis 2V6) der anderen Gruppen verbunden sind, und daß die Verzögerungszeiten der Zeitglieder (Tl bis T 6) unterschiedlich und so bemessen sind, daß von jeder Gruppe aus zyklisch die nächste freie bevorzugt freigegeben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 537/97 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Families Citing this family (1)
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| DE1537001B1 (de) * | 1966-06-02 | 1970-05-21 | Ericsson Telefon Ab L M | Auswahlschaltung fuer eine aus einer Anzahl auszuwaehlende elektrische Einrichtung |
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| FR1537668A (fr) | 1968-08-30 |
| CH425905A (de) | 1966-12-15 |
| AT252329B (de) | 1967-02-10 |
| GB1132577A (en) | 1968-11-06 |
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